Wirsbaihwr TsgblÄ
*’• Jahrgang.
Verlag: Langgasse 27,
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N». 203
Dienstag, den 2. Mar
Fernsprecher No. 52.
1899
Fernsprecher Wo. 52.
Morgen-Ausgabe
er den
he Krankenhaus gebracht. Der Dotzheim, ist gestern von der worden. Die Affaire hat sehr
selbst dahin verfolgt und zu Boden geschlagen Dabei er noch einen Stich in den Unterleib, der so tief ging, daß g w» Magen öffnete und Speisereste ans der Wunde hervorquollen. Der Bcdaucrnswerthe wurde in das städtische Krankenhaus gebracht. Der Messerheld, ein gewisser Maurer aus Dotzheim, ist gestern von der hiesigen Polizei daselbst fcstgcnommen worden. Die Affaire hat sehr schwere Folgen nach sich gezogen, indem der mißhandelte Tnncher- gehulfe Louis B echt gestern Mittag gegen 1 Uhr seinen Verletzungen erlegen ist. Becht, welcher der Rauflust einiger rohen Gesellen zum Opfer gefallen ist, war ein braver, fleißiger Mann, der Frau und Kinder hinterläßt. — In der verflossenen Nacht
die von auswärts kommenden. Gymnasiastinnen. Zur Gründung des Internats bestimmten den Verein besonders die erschwerten Bedingungen, unter denen in preußischen Städten durch das Verbot des Kultusministers die Gründung von Mädchcnqymnasien noch zu leiden hat, ja unmöglich gemacht wird. Es ist durch Schaffung des Internats den Eltern begabter Töchter die Gelegenheit gegeben, diesen vom 12. Lebensjahr an mit nicht allzugroßenGeldopscrn in Karlsruhe eine
die Einfahrt des Bullcnstallgebäudes zurück, wurde aber selbst ^dahln verfolgt und zu Boden geschlagen Dabei erhielt
Aus Stadt und Land.
Wiesbaden, 2. Mai.
o. Znm 50 jährigen Dlkitstjubiläm« ist Herr Accis- Znspektor Zehrung hier durch seine Beamren mit einer prach.- vollen Dekoration seines Arbeitszimmers überrascht worden. Blumen, Blattpflanzen, Tannenbänme und Guirlauden waren in sehr geschmackvoller Weise vereinigt. Der Arbeitstisch und der Stuhl waren bekränzt und darüber war eine Tafel mit der Zahl 50, von einem goldenen Lorbeerkranz umrahmt, angebracht. Eine frische Guirlande, die sich um die Tafel schlang, trug oben das Stabtwappen^ und zu beiden Seiten die Jahreszahlen 1849 und 1899. Sofort nach dem Eintreffen des Jubilars wurde derselbe von den stimmt! ichen Beamten des Accis-Amt« beglückwünscht und ihm dabei eine von den letzteren unterschriebene Gratulationsadresse überreicht, die ein Accis-Aufseher aus- «führt hatte. Bald danach erschien eine Deputation des Magistrats und der Stadtverordueten-Versammlung mit Herrn Bürgermeister Hetz, dem Vorsitzenden der Accis-Deputation, an der Spitze, um dem Jubilar das Ehrengeschenk der Stadt und «ine Glückwunsch-Adresse des Magistrats zu überreichen. Das Ehrengeschenk, übrigens eine seltene Auszeichnung, ist ein silberner Tafelaufsatz, auf dessen Fuß die Widmung eingravirt ist: „Dem Herrn Accis-Jnspektor Zehrung zum 50-jährigen Dienstjubiläum gewidmet von der Stadt Wiesbaden. 1849—1899." Die von Kmmtlichen Magistratsmitgliedern unterschriebene Adresse hat folgenden Wortlaut: „Verehrter Herr Accis-Jnspektor! Am heutigen Tage sind fünfzig Fahre verflossen, seit Sie in den Dienst der Stadt Wiesbaden emgetreten sind. Durch ein halbes Jahrhundert haben Sie Ihre ganze Kraft unserem Gemeinwesen gewidmet, das während dieser Zeit einen vorher nicht geahnten Aufschwung genommen hat, dessen Umfang und Bedeutung auf i>«n Gebiete des von Ihnen geleiteten Verwältungszweiges deutlich
mm Ausdruck gelangt sind. Wir beglückwünschen Sic zu Ihrem Heutigen Ehrentage und verbinden mit dem Danke für die von Ihnen unserer Stadt geleisteten Dienste die Hoffnung, daß Ihnen die bisherige Rüstigkeit und die Geistesfnsche noch recht lange erhalten Meißen möge.' Der Jubilar war von diesen chren- Dollen Ovationen hocherfreut, aber in feinem ausgeprägten Pflicht- Mühl vermochte ihn auch an dem gestrigen Ehrentag nichts Wzuhalten, seine laufenden Geschäfte zu erledigen. Möge ihm ver- -önnt sein, in der bisherigen Weise noch recht lange zum Wohl unserer Stadt zu wirken.
— Frühiingvfrst. Als ein Zeichen, daß der Verlauf des Festabends den besten Eindruck auf die Gäste machte, ist es zu betrachten, daß nachträglich noch einer der Festtheilnehmer, der nicht genannt sein möchte, hundert Mark für die Pensions- Tronds einsaudte. — Auch ist eine Druckrechnung von einigen hundert Mark glatt gestrichen worden. — Zu unserer Besprechung im Abendblatt ist noch ergänzend zu bemerken, daß Herr Rath, der Dichter des Festspiels, zwei Mal hervorgerufcn wurde. — Die Lebhaftigkeit des Postkarten-Sammelsports zeigt sich in dem Umstand, daß gestern Nachmittag, kaum eine Stunde nach Bekannt- werdcn der Verkaufsgclegenheit, schon an die dreißig Serien der beim Feste verwendeten Ansichtspostkarten am „Tagblatt"-Schalter verkauft waren. Unter diesen Umständen wird nicht viel von der Auflage übrig bleiben.
o. Militärische«. Das 2. Bataillon des Füsilier-Regiments v. Gersoorff (Hess.) Nr. 80 ist am Samstag Früh nach Mainz marschirt und von da mit der Bahn nach Grog-Gerau befördert worden, von wo aus der Ucbungsplatz Griesheim bei Darmstadt »«cch Fußmarsch erreicht wurde. Die beiden Bataillone verbleiben daselbst bis zum 10. Mai, kehren bann, wegen der Anwesenheit des Kaisers tn unserer Stadt vom 13. dis 20. Mai, hierher zurück und gehen später in Gemeinschaft mit dem Homburger Bataillon »ach Mainz, woselbst das Regiments-Exerciren abgehalten wird.
— Todesfall. Im 73. Lebensjahre ist der Konservator des raturhistorischen Museums dahier, Herr August Römer, gestorben. Er war hier im Jahre 1826 geboren und schon von früher Jugend an bei dem „Nassauischen Verein für Naturkunde" angestellt. Seit 1869 leitete er die meteorologische Station, deren Beobachtungen tot „Wiesbadener Tagblatt" täglich veröffentlicht worden find. Sein ehrenhafter Charakter, sein reiches Wissen und sein un:- gangliches Wesen machten ihm viele Freunde, bei denen er stets in Mtungsvollem Andenken bleiben wird.
— ,,Fra«enbildrmg — Fraurustndium". Bei der großen Wichtigkeit, bte der Frage des „Frauenstudiums" in immer weiteren Kreisen beigemessen wird, dürfte es auch unsere Leser interessiren, «l erfahren, daß die Generalversammlung des Vereins „Frauen- vilduna — Frauenstudium" vom 11. bis 13. Mai zu Baden-Baden stattfinden wird. Der im Herbst 1897 neu tonftituirte Verein, der damals 600 Mitglieder in 6 Städten zählte, hat seitdem einen Hocherfreulichen Aufschwung genommen. Schon ein halbes Jahr spater hatte er bereits gegen 1000 Mitglieder in 10 Städten, und heute, nach Ablauf weiterer 10 Monate, vereinigt er über 1700 Mitglieder in 12 Zweigvereinen, die sich auf folgende Städte verweilen: Wiesbaden (pauptfin), Baden-Baden, Berlin, Dresden, Frankfurt a. M., Freiburg i. B., Hannover, Heidelberg, Karlsruhe, Königsberg i.P., Mannheim,Pforzheim. Bis zumHerbst 1898 unterstützte ser Verein das Karlsruher Mädchengymnasium durch Geldmittel und energische Propaganda. Sobald es dem Verein geglückt war, das Lädchengymnasiurn ganz der Verwaltung der Stadt Karlsruhe zu »ergeben, gründete er auf Anregung der Stadt ein Internat für
Stimme« an« dem Publikum.
(Für Lrröffrnrlichiiuge- unter dieser Ueberschrist übernimmt die Redaktion tetnerht Serentieonuna-)
* In Nr. 197 der vorliegenden Zeitung unternahm, es ein Ungenannter, an dieser Stelle die Bestrebungen der Sociötä d’artistique de portrai ts (A. Tanquerey, Directeur), 9 Rue de 8t. Pötersbourg, Paris, auf dem so häufig angewendeten Wege der Cirkular-Versendung Aufträge zu sammeln, als „ganz gewöhnlichen Schwindel in frisch aufgewärmter Auflage" hinzustellen. — Zu den Empfängerinnen der erwähnten Cirkulare, die vor einet Reihe von Jahren bereits zur Versendung kamen, gehörte damals auch meine Mutter, die daraufhin genannter Gesellschaft ihre Photographie und denBetragvon20Mk.einsandte. Nach einigen Wochen erhielt die Bestellerin eine sehr gelungene, künstlerisch ausgeführte Kreid» Zeichnung in einem der getroffenen Wahl entsprechenden Gold» rahmen zugesandt, ohne etwa zu irgend welcher Nachzahlung oder fonftigen Gegenleistung aufgefordert zu werden. Das Blld (Grütze
«nzeigen-PreiHr
Die einspaltige Petitzeile für locale Anzeigen 15 Pfg., für auswärtige Aiizeigen 25 Pfg. — Reklamen die Pctitzeilc für Wiesbaden 50 Pfg., für Auswärts 75 Pfg.
Die Ehrend amen der Königin von Samoa.
Unseren Lesern führen wir in der beistehenden, nach einer Photographie gefertigten Zeichnung die acht Ehrendamen im Bilde ter, welche zum Hofstaat Ihrer samoanischen Majestät, her Königin Malictoci, gehören und im fernen Apia eine zur Zeit hervorragende Stellung einnehnien. Die Physiognornieen, wie auch die gewählten Toiletten und der Kopfputz der durchweg barfüßig dastehenden, körperlich recht kräftig entwickelten Ehrendamen gewähren einen interessanten Anblick und gestatten Rückschlüsse auf die Beschaffenheit der Hofgesellschaft, welche das derzeitige samoamsche Königspaar umgiebt.
Erscheint in zwei Ausgaben. — Bezugs-Preis: durch den Verlag »o Pfg. monatlich, durch die Post 1 Mk. 60 Pfg. vierteljährlich für beide Ausgaben zusammen.
sie M3 zu diesem Zeitpunkt im Elternhaus behalten können. Die Mädchen lernen mit dem größten Eifer und weisen die erfreulichsten Fortschritte auf. In allen Städten, die Sitz von Zweigvereinen find, wird in den Abtheilmigen durch Vorträge, Diskussionsabende und Mitgliederversanuulungen rührig Propaganda gemacht für Frauenstudtum uud erweiterte Frauenbildung rm Allgemeinen. Dieser auf- klärcuden, stetigen Arbeit verdankt der Verein sein erfreuliches Wachsthum, seine Erfolge auch nach außen hin, wenn diese auch nur schrittweise vorangehen können. Seinen Petitionen und Eingaben und nicht zum Mindesten seinen Propagandavorträgen, die meist von Frauen gehalten werden, aber inchr und mehr von Behörden, Schulmännern und Professoren besucht werden, ist es gelungen, die Aufmerksamkeit des großen Publikums, des Reichstags und Abgeordnetenhauses auf die Frauen-Bildungsfrage zu leitken. In Baden, wo das einzige Mädchengymnasium, das nach dem Vorbild eines Knabengymnasiums orgnnifirt ist, besteht, ist jetzt die Regierung dankenswertber Weise beim Bundesrath für die Eröffnung der Universitäten für die Frauen eingetreten, und man erwartet mit Spannung die Resultate dieser Verhandlungen. Die Leitung des Gesammtvercins liegt in den Händen des ersten Vor- sitzendeii, Fräulein Dr. v. Doemming, wahrend für die Abtheilung Wtesbaden Baronesse v. Bistrarn den Vorsitz führt.
— lieber da« Arbeit«,naß der Postbeamten hat der Staatssekretär v. Podbtelski neue Bestimmungen erlassen. Danach soll die wöchentliche Arbeilsdauer bei Beamten, die in schwierigen Dienststellungen andauernd voll beschäftigt sind, bis auf48Stunden berabgeben, „ist der Dienst ganz leicht, wie z. B. bei den meisten Postämtern III", so wird die Inanspruchnahme eines Leistungs- maßcs bis zu 60 Dienststunden als unbedenklich angesehen. Die wöchentliche Arbeitszeit der weiblichen Beamten soll 42 bis 48 Stunden betragen. Bei den Unterbeamten ist, wenn die Leistungen besonders fchtffierig sind, bis aus60Dienststunden herabzuqehen; bei weniger anstrengendem Dienst kann je nach dem Grad der Schwierigkeit bis zu 69 Dienststunden gegangen werden. Das Leistungsmaß der Landbriefträger soll besonders geregelt werden. Die Dienst- schichten dürfen nicht zu lang bemeffen werden. Für die Sonntagsruhe soll der Grundsatz durchgeführt werden, daß jeder Beantte und Unterbeamte des Betriebsdienstes in einem Zeitraum von zwei Wochen mindestens für einen Sonntag, fei es für einen Tag ober für zwei halbe Tage, völlig vom Dienst zn befreien ist: soweit nach den Betricbsoerhältnifsen nicht öfter ganz freie Sonntage gewahrt werden können, ist jeder Beamte und Unterbcamie ab und zu, etwa an jedem vierten Sonntag, gänzlich vom Dienst zu entbinden."
o. Schmer mißhandelt wurde gestern gegen Mittag ein Arbeiter Namens Kloft aus Biebrich in der Wirthfchaft Schulgaffe 4 dahier. Er war gerade mit einem Bekannten dorthin gekommen, um einen „Schoppen" zu trinken, als er bemerkte, wie ein anderer Gast einem in feiner Gesellschaft befindlichen Frauenzimmer in das Gesicht schlug. Empört über diese Roheit ergriff Klost sehr entschieden die Partei der Mißhandelten, kam mit dieser Ritterlichkeit aber schlecht an. Er wurde von jenem rohen Burschen und feinen Kumpanen überfallen und mit Biergläfern so übel zugerichtet, daß er, aus mehreren Wunden blutend, aus dem Lokal flüchten mußte. Nachdem ihm auf dem Polizeirevier auf dem Michelsberg ein Noth- Derbanb angelegt worden war, begab sich Kloft in das städtische Krankenhaus in ärztliche Behandlung.
o. Da» Messer spielte am Samstag und vorgestern Abend wieder eine gefährliche Rolle. In dem ersteren Falle ist der Tüncher Becht von hier, ein Mann in der Mitte der 30er Jahre, als er von seinen in der oberen Dotzheimerstraße, im städtischen Bullen- stallgebäude, wohnenden Eltern kam, von mehreren ihm cntgegen- kontmenden Arbeitern aus Dotzheim ohne jede Veranlassung verhöhnt worden. Als die anscheinend angetrunfenen Burschen Miene machten, thätlich zu werden, zog sich Becht in
- Ameissen Annahme = ll.Uhr Vormittags, für die Morgen-Ausgabe bis 3 Uhr Nachmittags. — Für die Aufnahme später eingereichter Anzeigen «r
H 6***? “ * ** v* nächster!chcmenden Ausgabe wird kerne Gewahr übernommen, jedoch nach Möglichkeit «arge getragen. ’
wurde der Backsteinmacher Schwarz von hier in der Roderstraße, angeblich von einem Ugbekannten, durch Messerstiche in den Arm und die Hand schwer verletzt. Stark blutend, suchte er int städtischen Krankenhaufe ärztliche Hülfe nach.
— Kleine Uotizen. S. M. der König von Schweden beehrte das Atelier van Bosch mit dem Auftrage, Ihre Majestäten sowie Ihre Konigl. Hoheit Fürstin Wied im „Hotel Oranten" aufzunehmen. — Das Büreau für Gewerbegerichts-, J.nnungs-, Kranken-, Jnvaliditäts- und Altersversicherungs-Angelegenheiten ist in das Zimmer 3 im Erdgeschoß des Rathhauses verlegt worden. Die Sitzungen des Gewerbegerichts werden, wie bisher, in dem Wohlsaal, Zimmer 16, des Rathhauses abgehalten.
Perrins-Aachrkchten.
(flurje fachliche Berichte werde» bereitwillig unter dieser Ueberlchrift ausgenommen.)
* Die „Krieger- und Militär-Kameradschaft Kaiser Wilhelm II." feierte am 29. April im Saale des Katholischen Gesellenhauses ihr 3. Stiftungsfest. Nach einer auf die Bedeutung der Feier hinweisenden Begrüßungsansprache des ersten Vorsitzenden des Vereins, Rittmeister d. Landw. Heintzmann, entwickelte sich ein reichhaltiges Programm, bestehend in Gesängen und Theateraufführungen. Zm Laufe des Abends ergriff Herr Oberstleutnant v. Detten das Wort, um zunächst feinen Dank für seine Ernennung zum Ehrenmitgliede auszusprecheng er wies bann auf die Tapferkeit bet Nassauer hin. Sie waren es, welche vor 50 Jahren bei Eckernförde den Feind geschlagen und damals den Anfang zu einer Wiedervereinigung der deutschen Stämme gemacht haben. Als dann 1870 der alte Erbfeind das Vaterland bedrohte, da seien es wieder die Nassauer gewesen, welche durch ihre Tapferkeit wesentlichen Antheil an der Niederwerfung des Feindes genommen und dadurch zur vollständigen Vereinigung aller deutfchen Stämme und zu der Errichtung des deutschen Reiches beigetragen haben. Den tapferen Kämpfern von damals seien wir deshalb zu besonderem Dank verpflichtet, der jüngeren Generation rufe er aber zu: „Was Du ererbt von Deinen Vätern hast, erwirb es, um es zu besitzen". Eine besonders sinnreiche Ucderraschung wurde im Laufe des Abends denjenigen Damen zu theil, welche durch Beschaffung der Fahnenschleife und durch ihre Mitwirkung bei der Fahnenweihe dieses Fest verherrlicht hatten; sie erhielten silberne Brachen in der Form des Vereinsabzeichens. Den Schluß der Veranstaltung bildete, wie immer, der Tanz, der die Festtheil- nchmer bis zur frühen Morgenstunde zusammenhiclt.
* Der „Wiesbadener Männergcsang-Verein" veranstaltet nächsten Sonntag, den 7. Mai, Nachmittags, einen gemeinsamen Familienausflug nach „Hotel Taunusblick", Station Chausseehaus, als erste Veranstaltung fernes reichhaltigen Sommerprogramms.
12. Lebensjahr an mit nicht allzugroßen Gelbopfern in Karlsruhe Ausbildung zu geben, die in anderen Städten einstweilen" noch unmöglich ist. Das Schulgeld für den Besuch des Gymnasiums beträgt jährlich 81 Mk. In Baden-Baden unterhält der Verein ferner ein Progymnaflum, wo die Schülerinnen bis zur Prima des Karlsruher Mädchengymnasiums vorbereitet werden, damit die Eltern
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