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«. Jahrgang.

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160« Fernsprecher No. 52.

AbendAusgabe.

Der Zerfall Chinas.

Die Anzeichen, daß das ungeheure Reich der Mitte all­mählich, aber unaufhaltsam seiner Auflösung entgegengcht, mehren sich immer stärker. Wenn in China nicht so un­geheuer viel andere Ursachen vorhanden wären, um diese Auflösung zu veranlassen und zu beschleunigen, so würde vielleicht schon die ungeheure Größe des Landes allein einen hinreichenden Grund bieten, um einen Niedergang und den Zerfall des Reichs herbeizusühren. Die Vorstellung von der Größe des chinesischen Reichs hat für die Europäer lange Zeit hindurch etwas Verwirrendes gehabt. China übertrifft an Flächenraum Europa, und seine Einwohnerzahl beträgt, allerdings nach nicht allzu sicheren Schätzungen, gegen 360 Millionen. Aber diese ungeheure Masse des chinesischen Reichs ist starr und bewegungslos, an Kopf und Gliedern gelähmt. Diese Schwere und Massenhaftigkeit des Reich?, die Homogenität einer uralten, durch Sitten und Gebräuche fort­gepflanzten und in völliger Bewegungslosigkeit erstarrten Civilisation, die unbedingte Unterordnung des Volkes unter die Hierarchie des Mandarinenthnms haben dem chinesischen Reich lange Zeit hindurch einen .Halt gegeben und haben ihm sogar für einige Zeit hindurch den Eindruck einer ge­wissen Solidität und Festigkeit verliehen. Dieser Eindruck erwies sich freilich bald als eine optische Täuschung. Am deutlichsten hgt der Krieg gegen Japan gezeigt, daß das chinesische Ricsenreich innerlich morsch und verfault ist und daß es einem unabwendbaren Zerfall entgegengcht, den die Angriffe und Änbohrungen von außerhalb beschleunigen, den sie aber nicht erst herbeizuführen brauchen.

Dem uygeheuren Riesenkörper China fehlt es an Kraft und Beweglichkeit. Die Bevölkerung ist verarmt, die Aus­nutzung der Hülfsmittel des Landes auf einer frühzeitig er­reichten Stufe stehen geblieben, die damals hoch war, heute aber niedrig ist. Die Finanzen liegen darnieder, die Ver­waltung ist unfähig und ausbeuterisch, Heer und Flotte sind in einem miserablen Zustand. Auch fehlt es dem Lande an innerem Zusammenhang, an der Möglichkeit, die an sich spärlich vorhandenen Mittel zusammenzufasscn, denn und dies ist bk bemerkenswertheste Form, in der sich der Niedergang Chinas kundgiebt es fehlt China an Eisenbahnen und Telegraphen. Der Grund aber, weshalb es China hieran fehlt, ist wiederum die wesentlichste Ursache für den Niedergang Chinas. Die Chinesen haben früh einen in der Thal hohen Grad der Kultur erreicht, aber sie blieben in thörichtem Stolz auf diesem Grad stehen und erstarrten in dieser Halbkultur. In dem Wahn befangen, daß sie das auserwählte Volk, alle anderen Völker aber Barbaren seien, umgaben sie sich auch geistig mir einer chinesischen Mauer und verschlossen sich hermetisch gegen das Eindringen fremder Einflüsse und Kultur. Mit dem Augenblick, wo eine Bresche in diese chinesische Älaner gelegt wurde, war auch das Schicksal des chinesischen Reichs besiegelt, denn das chinesische Volk war zu erstarrt, um sich den Formen und dem Geist der sieg­reichen europäischen Kultur anzupassen.

Der Niedergang und der Zerfall Chinas tritt äußerlich in den unaufhörlichen, hier erlöschenden und dort wiederauf-

1899

Iormerstag, den 6. April.

Fernsprecher No. 52.

Frieden Europas bedeutet.

P-

Ausland

tauchenden, nirgends aber völlig zu unterdrückenden Auf­ständen und Empörungen zu Tage, die mehrfach den Charakter wirklicher Revolutionen annehmcn. Häufig wirken bei diesen Aufständen zugleich lokale Ursachen mit, so jetzt bei den Un­ruhen in Südschantung, deren direkter Anlaß eine durch Ueberschwemmungen hervorgerufcue Hungersnoth ist. Aber die wesentlichen Ursachen all dieser Ausstände liegen tiefer und sie sind in allen Fällen dieselben. Diese Ursachen sind einerseits der Haß gegen die Regierung, die Mandarinen, welche das Volk ausbeuten und, während dieses hungert, sich die Taschen füllen, und andererseits der Haß gegen die Fremden, in deren Eindringen die Bevölkerung die Ursache für den Zusammenbruch des Reichs sieht. Gemeinsam ist ferner all diesen Aufständen der Umstand, daß die chinesische Central-Regierung völlig außer Stande ist, gegen die Aufständischen kräftig vorzugehen, geschweige denn den Aufstand zu unterdrücken. Der Umstand, daß die fremden Mächte, so wie jetzt Deutschland durch feine Straf- Expedition nach Südschantung, immer wieder geuölhigt sind, an Stelle der chinesifchen Negierung nach Möglichkeit Ruhe und Ordnung im Lande zu schaffe», zeigt am besten, daß das chinesische Ricsenreich außer Stande ist, auf die Dauer als selbständiger Staat zu existiren. Der Ein­fluß der Central-Regierung ist unter dem entthronten jungen Kaiser und unter der jetzigen Herrschaft der Kaiserin-Wiltwe verschwindend gering geworden und die Mandschu-Dynastie ist beim Volke derart verhaßt, daß in China mit der Möglichkeit einer umfassenden Revolution gerechnet werden muß. Wenn die europäischen Mächte ihre Interessen vom höheren Gesichtspunkt auffassen und die Interessen der Civilisation als gleichberechtigt anerkennen würden, dann würden sie diesen wachsenden Gefahren in China möglichst einig und vereinigt entgegentreten. Aber die gegenseitigen Eifersüchteleien und der Egoismus sind stärker als das gemeinsame Interesse der Kultur, und dies ist der Grund, weshalb die chinesische Frage eine ernste Gefahr für den

Deutsches Deich.

* Kof- und Vorsormt-Nachrichtrn- Der Kaiser hörte gestern Morgen den Vortrag des Chefs des Civil-Kabinetts v. Lukanus und sodann die ^Vorträge der Minister Bofle und Thielen. Später empfing der Kaiser den Geschichtsmaler Röchling. ättr Frühstückstafel beim Kaiserpaar war der Erbprinz von Sachsen- teimngen geladen. DieKreuzzta." dementirt die Meldung, daß P ri n z A d a l b e r t von Preußen eine Weltreise antreten werde. Der zweitälteste Sohn des Schah von Persien, Prinz Mclik Manssur, der im vergangenen Herbst sich in Berlin in ärzt­licher Behandlung befand, rst, von Nizza kommend, nach Berlin zurückgekehrt, uni sich einer nochmaligen ärztlichen Behandlung zu unterziehen. Nach Beendigung derselben kehrt der Prinz direkt nach Teheran zurück. Der deutsche Gesandte in Mexiko, Freiherr v. Kettelet, wird sich, derNat.-Ztg." zufolge, an Stelle des Freiherrn v. Heuking nach Peking begeben. Der neue Gesandte ist infolge seines frittieren langjährigen Aufenthalts in China mit den dortigen Verhältnissen wohl vertraut. Zum kommandirenden General des 10. Armee-Corps ist der General der Infanterie, v. Börnsdorfs, zur Zeit kommandirender General des 5. Armee- Corps in Posen, ernannt worden. Wie aus Königsberg gemeldet wird, ist der dortige General-Leutnant v. Stulp nagel zum Kommandeur des 5. Armee-Corps (Posen) ernannt worden.

* Eckernförde-Feier. Zur 50. Wiederkehr des Tages, an welchem bei Eckernförde ein Sieg über die dänische Flotte erfochten

wurde, waren aus allen Theilen Schleswig-Holsteins Veteranen in Eckernförde eingetroffen. Vormittags 9 Uhr fand auf dem Kirchhof eine Feier an der Grabstätte Theodor v. Preuffers statt. Von der auf der Rhede liegendenOldenburg" waren das gesammte Offizierscorps, sowie eine Deputation von Matrosen anwesend. Der Kapitän derOldenburg", Korvettenkapitän Wahrendorff, legte auf das Grab Preuffers, sowie auf das dänische Massengrab Kranzspenden nieder. Oberpräsident Staatsminister v. Köller nahm gleichfalls an der Feier Thcil. Nachdem diese beendigt war, begann der Festgottesdienst in der Kirche. Um 2 Uhr begann unter ge­waltiger Betheiligung der Festzug. Die Stadt hat reichen Flaggen­schmuck angelegt. Unter den nach Tausenden zählenden Theilnehmern befanden sich viele Mitkämpfer ans den Jahren 1848 und 1870, sowie alle Gewerke. Um 4 Uhr lief unter Salutschüssen das erste Geschwader ein. Abends 8 Uhr fand auf dem Wasser an der historischen Stätte, wo vor 50 Jahren da? dänische Kriegsschiff Christian VIII." in die Luft flog, ein Feuerwerk statt. Ans alle»

Theilen der Provinz sind zahlreiche Besucher anwesend.

* lieber den Kombrnschnnirdel in Alerandriru hat sich jetzt auch das Appellationsgericht in Ancona ausgesprochen. Daß der Mordanschlag auf Kaiser Wilhelm nichts als Erfindung gewesen ist, hat schon das Konsulargericht festgestellt. Die ver­hafteten Anarchisten wurden nur wegen ungesetzlicher Verbindung und Verherrlichung von Verbrechen an das Schwurgericht zu Ancona verwiesen. Die Anklagekammer des Appellationsgerichts hat jetzt die Erhebung einer Anklage wegen eines Mordanschlags abgelehnt, dagegen beschlossen, den Polizeispitzel Bazzani aus San Mmiato, der dte angeblich zur Ermordung des deutschen Kaisers bestimmten Bomben angefertigt, im Kaffeehaus Parini niedergelegt und dann die Polizei zurEntdeckung" gerufen hat, wegen Vor­spiegelung eines Verbrechens und wissentlich falscher Anschuldigung durch das Schwurgericht in Ancona aburtheilen zu lassen. Die übrigen Verhafteten sollen in Eghpten abgeurtheilt und nur im Fall der Berufung ebenfalls nach Ancona überführt werden. Sie sind sqmmtlich, zwölf an der Zahl, ans Florenz, Pisa und Livorno gebürtig.

* Rundschau im Reiche. DerVossischenZeitung" zufolge sind in neuester Zeit Kommandirungen von Offizieren des Landheeres zur Marine eingeführt worden. Da» auch im preußischen Abgeordnetenhause zur Sprache gekommen« Zeugnißzwangsv erfahren gegen Angestellte eines in Graudenz erscheinenden polnischen Blattes ist nunmehr beendet. Die beiden Druckerlehrlinge sind ans der Haft entlassen worden. Der sächsische sozialistische Parteitag beschloß, daß die Partei sich an den Landtagswahlen betheiligen soll. In Straß­burg hat sich ein Comitö zur Errichtuug eines Kaiser-Wilhelm- Denkmals gebildet. Eine beträchtliche Summe ist bereits in den Reichslanden aufgebracht; das Comitö wendet sich wegen weiterer Gaben anGesammt-Dentschland". Schatzmeister ist Hofapotheker Munckel-Straßburg. In Köln ist ein Thcil der Zimmer­leute wegen Lohndifferenzen im Ausstand.

* Grstrrrrich-Ungarn. Abgeordneter Wolf ist samnfl seiner Familie am Freitag znm evangelischen Glaube« übergetreten. Seit 1. Januar sind übergetreten in Wien 230, Linz 128, Graz 119, Innsbruck 31, Laibach 7 Personen. Die Neue Fr. Presse" bringt ein Gespräch mit Bismarck au» den achtziger Jahren, wonach Bismarck sagte, leider existire ist Oesterreich, namentlich in Deutsch-Böhmen, eine Partei, welche die Vereinigung Deutsch-Oesterreichs mit Deutschland anstrebt. Die» zeige kem Verständniß für die Interessen Deutschlands. Aeußeke und innere Interessen würden es jedem Staatsmann, der ihm nach» folge, zur heiligsten Pflicht machen, diese Leute mit blutigen Köpfen nach Hause zu schicken. Oesterreich sei ein wichtiger Bundesgenosse für das zwischen Frankreich mid Rußland eingeklemmte Deutschland. Als kürzlich unter Taaffe die böhmische Königskrone vorzuschlaaett gewagt wurde, erhob er dagegen, ohne Oesterreichs Selvsk- bestimmungsrecht nahe zu treten, feine warnende Stimme, denn dies wäre der Anfang vom Ende. Für Kaiser Franz Jostf tia&e er die denkbar höchste Verehrung und öfters unumstößliche Beweise dafür erhalten, daß er unentwegt zur deutschen Sache halte.

(Nachdruck verboten.)

Die Hulfrage.

(Von unserem eigenen Korrespondenten.)

London, 4. April.

Schon seit einigen Jahren hat der Geist der Neuerung, der nun jetzt einmal so lebendig ist, auch in die geheiligten Räume des Westminster-Palastes Eingang gefunden und rüttelt mit profaner Hand an einer Menge der alten ehrwürdigen Gebräuche. Von vielen derselben weiß Niemand, wann sie entstanden, auf welche Ursachen sie zurückzusühren sind, aber der an den Traditionen hängende Brite kümmerte sich bis in die jüngste Zeit darum nicht, sie gehörten zu den parlamentarischen Gewohnheiten und mußten daher innegehalten werden. Jetzt aber ist selbst hier, in diesem frommen, pietätvollen Lande, eine Generation herangewachscn, der durchaus nicht das immer göttlich erscheint, was grau vor Alter ist, ja häufig wohl gerade das Umgekehrte, besonders wenn es sich um andere als die trockenen gesetzgeberischen Pflichten handelt. Aber auch betreffs letzterer, wie gesagt, will man reformatorisch vorgehen, und nun haben sogar die .Jungen", die Impressionisten, den Vor­schlag gemacht, dasjenige, was bisher als das unzertrennliche Atribut des sitzenden M. Pb. betrachtet wurde, den Hut nämlich, nicht mehr mit in den Saal zu bringen, sondern in der Garderobe zu belassen.

Keiner, der da nicht weiß, welch wichtige Rolle die Kopf­bedeckung irn Westminster-Palast gespielt und vorläufig noch immer ausübt, kann sich einen Begriff davon machen, welch eine Um­wälzung da beabsichtigt wird. Bedeckten Hauptes dazusitzen, ist eine Pflicht, aber auch ein Recht des Commoners, an ein» der Grundprinzipien der Konstitution wird da mit respektloser Hand gerüttelt. Das Tragen des Hutes bedeutet, wie behauptet wird, ein Symbol der Volksherrschast, der Unabhängigkeit der Krone

gegenüber, und doch darf kein Gesetzgeber denselben ausbehalten, wenn er sich erhebt, ja, den Saal mit dem Hut auf dem Kopf zu durchschreiten gilt als ein so arger Verstoß, daß sofort sich von allen Seiten die entsetzten RufeOrder erheben, falls einhonourable member sich soweit vergißt, dies zu thun. Sowie der Parlamentarier aufsteht, sei es auch nur, um einige Worte zu einem hinter ihm sitzenden Kollegen zu sprechen oder ein Papier vom Tische zu nehmen, muß er die Kopfbedeckung abnehmen. Wenn einer Vorlage oder eines Amendements durch den Speaker Erwähnung geschieht, so erhebt das Mitglied, von welchem sie hct- rühren, seinen Hut ohne aufzustehen, und dasselbe geschieht, wenn ein anderer Abgeordneter seinen Ngmen nennt oder auf eine von ihm gestellte Frage antwortet. Recht komisch ist es dann, wenn das betreffende honourable member den Hut nicht auf dem Kopfe hat, denn es muß ihn sofort aussetzen, nur um ihn direkt wieder höflich zu lüften.

Ueberhaupt gicbt der Gebrauch oft zu den lächerlichsten Zwischen­fällen Veranlassung. So hatte eines Tages der Kolonialminister Mr. Chamberlain seinen Hut nicht bei der Hand, als er plötzlich durch den bekannten radikalen Abgeordneten Labouchöre angegriffen wurde. In seiner Eile ergriff er die nächste neben ihm stehende Kopfbebeckung, die sich als die des ersten Lords der Admiralität erwies. Nun zeichnet Mr. Goschen sich aber durch den ganz enormen Umfang seines Hauptes aus, während Chamberlain einen auffallend kleinen Kopf hat. Das Refultat war, daß Letzterer in der Angst- rtzhre vollständig verschwand. Eine riesige Heiterkeit bemächtigte sich der Versammlung, während Labouchöre, der inmitten des all­gemeinen Gelächters feinen Ernst bewahrte, mit strenger Stimme hinzufügte:Unser Kollege fcheint eingesehen zu haben, daß ihm nichts übrig bleibt, als zu verschwinden."

Hin und wieder, und zwar öfter als man glauben sollte, ge­schieht es auch, daß ein in glänzendster, schönster Verfassung in den Sitzungssaal gebrachter Cylinder denfelben in Form einer Harmonika

verläßt. Da ein M. P., sobald er sich erhebt, den Hut abzunchme« hat, so thut er dies also auch stets, wenn er eine Rede hält, und zwar pflegt er denselben dann auf feinen Sitz zu stellen. Im Eifer des Gefechts geschieht es dann aber iticht selten, daß er der prächtigen Angströhre garnicht mehr gedenkt und, sich nicberlaffenb, derselben ein vorzeitiges Ende bereitet. Dieser Unfall passirt natürlich am häufigsten den jüngeren Mitgliedern, denen einerseits die Tradition des Hauses noch nicht genügend zur Gewohnheit ge­worden und die andererseits auch weniger vorsichtig und bedächtig sind, und diese wünschen daher eine Aenderung herbeizusühren. Sie erflären mit Recht, daß, um zu beweisen, daß die Commoners im Westminster-Palast die Herren sind, sie nicht bedecktenHaiiptes dazusitzen brauchen. In seinem eigenen Hanse behalte der Brite den Hut auch nicht auf und da dürfe ihm doch gewiß Niemand etwas darein reden.

Allerdings haben die Hüte für die Mitglieder im Saale in­sofern einen praktischen Werth, als sie ihnen dazu dienen, sich einen Sitz zu sichern. Es hat nämlich Keiner das Recht, einen bestimmten Platz während einer ganzen Session in Anspruch zu nehmen nur aus Höflichkeit werden einige für berühmte ober sehr lange dem Parlamente angetjörenbe M. Ps. freigehalten unb beim Betreten des Saales stellen daher die Erwählten der Nation ihren Hut auf den gerade gewünschten Sitz, der dann für diesen einen Tag ihnen gehört. Steht eine besonders wichtige Debatte bevor, sodaß das Erscheinen bet meisten Abgeordneten zu erwarten ist, bann pflegen manche derselben, denen an einem besonderen Platze viel liegt, schon vor Morgengrauen anzutretm, um diesen zu belegen.

Es steht übrigens zu erwarten, daß der Antrag derJungen" zahlreiche Gegner im Hanse finden wird, nicht nur, weil feine An­nahme einen alten und darum als ehrwürdig betrachteten Gebrauch befeitigen, sondern auch, weil ein wichtiger britischer Industrie­zweig, der der Hutfabrikation, eine große Einbuße dadurch erleiden würde. H- Land.