Wiesbadener Bagblatt
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N-. 77.
Mittwoch, den 15. Februar
Fernsprecher St». 52.
Fernsprecher Wo. 52.
Morgen-Ausgabe
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Koniet vergrößert er langsam seine Geschwindigkeit, sodaß seine spateren Wiederkünfte in noch kürzeren Abständen erfolgen werden, falls er überhaupt so lange als Komet am Leben bleibt. Kometen haben bekanntlich ein wechselvolles Schicksal und kommen oft schnell zur Auflösung. 1878 wurde der Tcmpelsche Komet zum ersten Mal wiedergefunden, er blieb aber 1883 und 1889 der menschlichen Forschung verborgen, erst 1891 wurde er wieder entdeckt, und zwar genau an der voraus berechneten Stelle. Seine größte Sonnennähe erreicht er diesmal am 2. Juli d. I., wird aber wahrscheinlich schon im März oder April am Himmel festgestellt werden. Ein zweiter Komet, dessen Umlauf von etwa 13'/«'Jahren durch die Rechnungen des Königsberger Astronomen Rahts recht genau bekannt ist, ist der nach feinen Eiitdeckern Mechain und Tuttle benannte Haar- stern, der schon 1790 zum ersten Male beobachtet und dann 1858, 1871 und 1885 wiedergesehen wurde. Er kommtAnfang Juni in seine größte Sonnennähe, wird dann aber bei Sonnenuntergang schon |o tief am Horizonte stehen, daß er kaum nock »u entdecken sein wird. Es
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1899.
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Erscheint in zwei Ausgaben. — Bezugs-Preis: durch den Verlag 50 Pfg. monatlich, durch die Post 1 Mk. «O Pfg. vierteljährlich für beide Ausgaben zusammen.
erstreckt, untergebracht werden können. Für kleine Marschgeschwindigkeiten sind diese Schiffe auch sparsamer im Kohlen- vcrbrauch, da man dann nur die mittelste Schraube allein arbeiten laßt. Diese liegt am Hintersteven unmittelbar vor dem Ruder, genau so wie auf den Schiffen, die überhaupt nur eine Schraube haben. Die beiden anderen Schrauben liegen seitlich rechts und links, wie sie bei Zweischraubenschiffen angeordnet sind.
Durch 3 Schrauben wird auch die Sicherheit des Gefechts- betriebes erhöht, denn das Schiff kann, im Falle eine oder zwei Schrauben trn Gefecht unbrauchbar werden, immer noch mit einer bezw. zwei Maschinen fahren; die Gefahr, ferne Manövrirfähigkeit zu verlieren, ist bei ihm so weit wie möglich reduzirt. Die drei Maschinen des Panzerschiffs »Kaiser Friedrich III." verleihen dem
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Die einspaltige Petitzeile für locale Anzeige» 15 Pfg., für auswärtige Anzeigen 25 Pfg. — Reclamcn die Petitzeile für Wiesbaden 50 Pfg., für Auswärts 75 Pfg.
Laie sich Wische
Kurbeln, Achsen und nicht zurecht finden ka_________________ .... _____________ ,
Jedem klar wie außerordentlich sorgfältig das technische Personal, welches an Bord emes Kriegsschiffes ist, ausgebildet fein muß, um unter schwierigen Gefechtsverhältnissen mit Sicherheit und Ruhe ftmtn Dienst versehen zu können.
Die Theilung der gejammten in einem Schiff zur Verwendung kommenden Maschinenkraft in 3 Theile und Verwendung in drei Einzelmaschinen hat mannigfache Vortheile besonders siir Kriegs- schiffe, da bei diesen dann die einzelnen Maschinen niedriger gehalten und unterhalb des sie schützenden Panzerdecks, welches bekanntlich etwa in der Höhe der Wasserlinie sich durch das ganze Schiff
Horizonte stehen, daß er kaum noch zu entdecken sein wird. Es . „?ber zu hoffen, daß er in der Zeit vom März bis Mai für die größten Fernrohre sichtbar fein wird. Ein dritter Komet, bei: Holmes 1892 entdeckte, erreicht feine größte Sonnennähe am 28. April Bei feinem Erscheinen 1892 war' er so hell, daß er Monate lang mit bloßem Auge sichtbar blieb, während er sich bereits wieder von der Erde entfernte. Er hat aber so bedeutende Lichtwechsel gezeigt, daß man nicht wissen kann, ob er diesmal Leuchtkraft genug besitzen wird, um der Beobachtung zugänglich zu fein. Der von dem englischen Astronomen Denning nn Mai 1881 entdeckte Komet wird bei der diesmaligen Wiederkehr kaum tn die Erscheinung treten und man wird wahrscheinlich bis zum Jahre 1907 mit seiner Wiederbeobachtung warten muffen. Sehr wichtig wäre ein Wiederfinden des berühmten Tcmpelschen Kometen von 1866, der mit der Entstehung des berühmten Sternschnuppenschwarmes der Leoniden in enaftem
t. lieber dir Kometen de» Jahre« 1898 hat der Berliner Astronom Berberich in der „Naturwissenschaftlichen Rundschau" eine vollständige Uebersicht nach dem gegenwärtigen Stande zur Kenntniß gegeben. Im Ganzen zählt man jetzt bereits über 30 Kometen, die in weniger als 15 Jahren ihre Bahn um die Sonne einmal vollenden. Man darf durchschnittlich siir jedes Jahr die Wiederkehr von etwa 4 der bekannten Kometen mit kurzer Umlaufszeit erwarten, doch ist dabei vorausgesetzt, daß diese Wiederkehr, wenn sie für den Menschen nicht unbemerkt voriiber- aehen soll, unter besonders günstigen Umständen erfolgen muß. Diese Voraussetzung trifft aber verhältnißmäßig nur selten zu. Thetis kommen die Kometen der Erde nicht genügend nahe, um für die Fernrohre erreichbar zu werden, theils stehen sie an solchen Hrmmelsstellen, die während der dnnkelen Nachtstunden nicht stber dem Horizonte stehen. Noch ein drittes Hinderniß stellt sich der «suche nach den ruckkehrenden Kometen entgegen, nämlich ihre wechselnde Helligkeit. Rach den neueften Forschungen wechselt der Glanz der Kometen nicht nur nach ihrer Stellung zur Sonne, sondern auch nach gewissen Veränderungen nn Körper des Gestirns selbst. So kann es kommen, daß ein Komet, der das eine Mal verhältnißmäßig hell am Himmel stand, bei der nächsten Wiederkehr ein so mattes Licht besitzt, daß er für das menschliche Auge auch mit der schärfsten Bewaffnung nicht mehr fichtbar ist. Nach diesen Uinständen, die sich im Voraus freilich nur schwer abschätzen lassen, würde das Jahr 1899 zur Beobachtung bekannter Kometen etwa folgende Aussichten bieten. Der Komet, den der durch seine zahlreichen Kometen-Entdeckungen berühmte Astronom Tempel am 3. Juli 1873 entdeckte, ist der einzige, auf dessen sichtbare Wiederkehr sicher zu rechnen ist. Er besitzt nächst dem berühmten Enckeschen Kometen die kürzeste Umlaufszeit tun die Sonne, denn er kehrt nach etwa 5'/« Jahren wieder in Sim größte Sonnennähe zurück. Aehnlich t~Y- *— " * "
wieder, man kann aber nicht sicher schließen, daß der Komet genau die gleiche Umlaufszeit hat. Lppelzer in Wien, der ihn am 9. Februar 1866 zum letzten Male am Himmel sah und seine Balm mit möglichster Genauigkeit berechnet hat, hat seine Wiederkehr in die Sonnennähe auf bie Zeit vom Juli 1897 bis November 1900 angegeben, am wahrscheinlichsten sollte sie für den März 1899 sein. Es ist danach aber auch nicht ausgeschlossen, daß das Gestirn bereits unbemerkt oorübergegangen ist. Sollte es noch gefunden werden, so wäre seine Beobachtung ein astronomisches Ereigniß ersten Ranges. Auf einen anderen, nicht weniger berühmten Kometen, den Bielaschen, der in einem ähnlichen Zusammenhänge mit den Meteoren vom 27. November steht, wie der Tempelsche mit denen Dom 14. November, ist leider gar nicht zu rechnen. Er erreicht seine größte Sonnennähe im Juli deS Jahres, wird dann aber für uns unter dem Horizonte stehen. Uebrigens ist dieser durch seine merkwürdigen Abenteuer besonders bekannt gewordene Komet schon seit 1852 verschollen, und man kann daher nicht wissen, ob er nicht — wenigstens für uns — das Zeitliche bereits gesegnet hat. Möglicher Weise würden außerdem iwch drei Kometen wieoergefunden werden können: der von Brooks 1886, der von Barnard 1892 und der von Swift 1889. Kometen, die eine lange Umlaufszeit. haben, sind in diese Prognose nicht einbegriffen. Theoretisch würde das Jahr 1899 demnach em reiches Kometensahr sein, wie es sich aber in der Praxis der Wissenschaft stellen wird, das läßt sich noch nicht sagen, zumal die Entdeckung neuer Kometen, besonders durch die Anwendung der Photographie, in der letzten Zeit eine ganz außerordentliche Steigerung erfahren hat.
Kleine Mittheilung. Der Polarforscher Prof. N a i h o r st tn «tockholm fordert das schwedische Volk auf, zu einer Expedition nach Qstgronland im Sommer 1899 Beiträge zu leisten. Die Expedition soll Nachforschungen nach Andree anstellen und zugleich w tssenschaftltche Untersuchungen vornehmen. Sie wird aus 25 Personen, darunter 4 Männern der Wissenschaft, bestehen. Die Reise wird 4 Monate dauern und 70.000 Kronen kosten.
Aus Stadt und Land.
Wiesbaden, 15. Februar.
— Gefchichtskaleuder. 15. Februar. 1897: Hissimg der Fahnen Deutschlands, Oesterreichs, Frankreichs, Englands und Rußlands auf den Wällen von Kanea. 1897: f RaS Alula zu Adna, der vielgenannte ubeffynische General im Kriege gegen Italien. 1865: * Fürst Karl von Urach, Graf von Württemberg. 1781: t Gotth. Ephraim Lessing zu Braunschweig (* 22.Jan.17M zu Kamenz). 1763: Friede zu Hubertusburg, Beendigung deS siebenjähriges Krieges. 1759: * Fr. A. Wolf zu Haynrode bei Nordhausen, der genialste Alterthumsforscher f. Z.(si 8. August 18241, 1637: f Ferdinand II., römischer deutscher Kaiser (* 9. Juli 1578 zu Graz). 1152: f Kaiser Konrad III. zu Bamberg.
— Am Walhalla-Theater verabschiedet sich heute Abend das ausgezeichnete 1. Februar - Ensemble. Auch die trefflichen Harfenvirtuosinnen und Sängerinnen Soeurs de la Praz treten heute zum unwiderruflich letzten Mal auf, da es in letzter Stunde, infolge Verschiebung des gestern erwähnten Hofkonzerts in Luxemburg, gelang, die Künstlennnen auch für heute noch in Wiesbaden festzuhalten. Auch die schneidigen 9 Bogdanis, die Fr6res Hoste, die 3 Martans, Olga Viarda :c. :c. verabschieden sich heute. Wer also infolge der vielfachen Faschingszerstreuungen dieses interessante Programm noch nicht gesehen haben sollte, dem bietet sich heute noch einmal Gelegenheit, das Versäumte nachzuholen.
o. Der Karneval ans der Straffe. Was das beißt, das weiß eigentlich so recht nur der zu begreifen, der in der Langgaffe und Kirchgasse wohnt. Hier ist gestern Nachmittag wieder bie Kulmination des Wiesbadener Karnevals gewesen. Die Geräusche, welche dort von der Straße in die Häuser eindrangen, waren wieder so mannigfach und intensiv, daß sie alle Ecken und Winkel ansfüllen und jede geistige Thätigkeit unmöglich machten. In das starke Stimmengewirr und das Schlürfen der Schritte mischten sich die Töne der Kleppern" der Trompeten und Schalmeien in allen Tonarten, dann plötzlich ein Zischen, als ob eine Dampfmaschine nahe — ein Trupp Gymnasiasten, von denen jeder eine „Rassel" im Kreise dreht, zieht vorüber —, dann ein dumpfer rollender Ton — wieder „höhere Schüler", die kleine, an Bindfaden befestigte Trommeln mit bewunderungswürdiger Ausdauer im Kreise schwingen. Dazwischen erschallt unausgesetzt das Klatschen der Papierpritschen und der Schweinsblafen. Ein Helles Klingeln kündigt das Herannahen einer Gruppe Radfahrer an, die sich und — ihre Räder maskirt hatten. Radfahrer Nachmittags in der Langgasse? Ja, das ist „Maskenfreiheit". Von der wurde auch in Bezug auf die Wahl der „Kostüme" der ausgiebigste Gebrauch gemacht. Sie zu beschreiben, ist rein ein Ding der Unmöglichkeit. „Es ist wieder Alles dal" Einzeln und in Trupps zog Klein und — Groß umher, und der Humor trieft mitunter die schönsten Blüthen. So wurden ein Bärenführer mit seinem „Petz", der, eine Stange im Genick haltend, harmlos dahiii trottete, und das ganze Gefolge desselben, in dem sicy zwei Laternen?' träger und ein Zichharmomkaspieler befanden, dann eine Gesell schäft kleiner Knirpse, die sich ein Schild mit der Aufschrift „Klütz Lustig" gemalfljatten und, eine Marschmelodie trällernd, mit wichtige» Mienen dahinter Herzogen, besonders bemerkt. Neben manchen nickt ganz einwandfreien, waren auch viele allerliebste Kindermasken zu bemerken, die an Eleganz und Charakteristik nichts zu wünschest übrig ließen. Jeder hatte sich eben nach seiner Weise und nach seine» Mitteln masttrt. Am meisten Spaß machte noch ein Chinese, der sich ganz erheblich verlängern konnte und wenn er in dieser Verlängerung beispielsweise einem Pferdebahnwagen nachlief, über dessen Bedachung er hinansragte, ungemeine Heiterkeit erregte. So bot das Maskentreiben auf der Straße manches ergötzliche Bild. Es war der Karneval unserer Jugend, zu deren Ehre es gesagt werden kann, daß bei aller Ausgelassenheit im Allgemeinen doch keine Roheiten zu bemerken gewesen wären. Das Menschengewühl nahm War mitunter einen bedrohlichen Charakter an, aber der verworrenste Knäuel löste sich immer wieder in Wohlgefallen auf und der Straßenbahn gegenüber war Jeder so aufmerksam, daß dieselbe verkehrte, ohne auch nur ihr Tempo zu vermindern.
— Poft-Giroverkehr. Die für die Theilnehmer an dem Verfahren der Begleichung ansznzahlender Postanweisungsbeträge im Wege der Giroübertragung bei dem Kaiserlichen Postamte hier eingehenden Postanweisungen wurden seither nur einmal täglich beteilt bezw. zur Abholung bereit gestellt. Um mehrfach geäußerten Wünschen entgegenzukommen, werden nach einer Mittheilung des Postamts diese Postanweisungen vom 15. ab den Empfängern werktäglich Weimal — Vormittags und .Nachmittags — zugestellt
Verlag: Langgaffe 27.
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Schiff eine Fahrgeschwindigkeit von über 18 Seemeilen in der Stunde, d. h. von über 47» deutsche Meile. Wenn man bedenkt, daß dieses etwa einer mäßigen Personenzugs-Geschwindigkeit gleich- kommt, und sich vergegenwärtigt, daß der Schiffskoloß bei 11,180 Tonnen Deplacement nicht weniger tote 223,600 Gentner wiegt, so bekommt man doch eine gewisse Hochachtung vor der Summe von elementarer Kraft, die hier in den 3 Maschinen gebannt und den Interessen der Menschheit dienstbar gemacht ist. DteDreischrauben- K sind eine verhältnißmäßig neue Erscheinung, haben sich aber rzüglich bewährt, daß Deutschland seine neuen Panzerschiffe und schnellen Kreuzer sämmtlich mit 3 Schrauben versieht. Die ersten Dreischraubenschiffe baute Italien. Es waren die Torpedokreuzer „Tripoli", (1866), „Montello", „Monzambano" und „Guito" (1887); Frankreich folgte im Jahre 1890 mit dein Panzerkreuzer „Dupuy de Lome", ebenso haben Nordamerika und Rußland bereits das Dreischraubensystem eingeführt, und nur das seemächtige England steht in dieser Beziehung noch zurück.
(Nachdruck verboten.)
Eine moderne Panzerschiff- Maschine.
, Das neueste deutsche Panzerschlachtschiff, das Linienschiff „Kaiser Friedrich III. , macht bekanntlich gegenwärtig seine Probefahrten zur Prüfung seiner Maschinenierstungen, und da ist es außer- ordentlich interessant, sich einmal eine der drei enormen Dampfmaschinen im Bilde zu vergegenwärtigen. Wir find nun in der uach einer nicht veröffentlichten Photographie eine genaue Abbildung der Backbord- maschine des Panzerschiffes zu geben, deren enorme f*
Dimensionen besser, als man durch Zahlenangaben augenfällig machen kann, dadurch sich deutlich ermessen lassen, baß einer der Werftbeamten mit der Maschine zusammen photographirt und auf dem Bilde mit abgezeichnet ist.
Dampfmaschinen von der enormen Pferdekraft, wie sie auf den Riesenschiffen der modernen Kriegs - und Handelsmarine vorhanden find, giebt es an Land überhaupt nicht. So entwickeln beispielsweise die Maschinen des Panzerschiffes „Kaiser Friedrich III." zusammen 18,000 Pferdekräfte. Diese enorme Kraft ist auf 3 einzelne Maschinen vertheilt, deren jede eine der drei Schrauben des Schiffes treibt. Die Backbordmaschine des Panzerschiffes ist nun diejenige, welche in unserer Zeichnunaabaebildetworden ist. Die Maschinen arbeiten mit dreifacher Expansion, d. h. der mit hoher Spannung aus den Kesseln kommende Dampf geht zuerst in einen Hochdruckeylinder, verrichtet Port durch Bewegung des Kolbens feine Arbeit, tritt mit schwächerer Spannung alsdann in den Mitteldruck- cylinder, der größere Dimen- fionen als der Hochdruck- kylinder hat, und, wenn er hier feine Arbeit durch Bewegung des Kolbens verrichtet hat, tritt er in den
Riederdruckeylinder mit feiner letzten Spannkraft ein. Auf diese Weife wird tzie Kraft des Dampfes so dkonomisch wie möglich gusgenutzt. Aus die Konstniktion der nn Einzelnen hier einzugehen, würde zu weit führen. Cm Blick auf das beistehende Bild lehrt schon, tote ganz außer- EtWld’ komplizirt eine solche Kolossalmaschine ist, sodaß der den Hunderten von Röhren, Ventilen, Schrauben, nd Wellen, Cylindern und Dampfrohren re. gar- kann. Es wird durch den Anblick einer Maschine
