Einzelbild herunterladen
 

Wirsbaiiriirr Tsgblstt

Verlag: Langgasse 27.

16,000 Abormerrteu

«Hu? • «Si m® dM- monatlich, durch die Post 1 Ml. 60 Psg. vierteljährlich für beide Ausgaben zusammen.

«’• Jahrgang.

Erscheint in zwei Ausgaben. - Bezugs-Preis: durch den Verlag SO Pfg ----------- - - •

Anzeigeu-PrciSr

Die einspaltige Prtitzeile für locale Anzeige« lo Pfg., für auswärtige Aiizcigcn 25 Pfg. — Reclame» die Pctitzeile für Wiesbaden 50 Pfg., für Auswärts 75 Pfg.

A«r-ig->,.Ai„mhme ~ 88t >ie 81l"'"lW »»

jl«. SO.tt. Montag, dr» 30. Januar. 52. 1899.

Abend-Ausgabe.

Frirdrnskonferenz und Kriegsrecht.

Wenn nicht unvorhcrgescheue Dinge sich ereignen, wird dre vom Czaren cuigeregte „Friedenskonferenz" in nicht allzu fenrer Zeit zusammentreten. Vergleicht man die Zeit, in der wir uns gegenwärtig befinden, mit den Zielen der Konferenz, so könnte dies zu zwei einander schroff entgegen­gesetzten allgemeinen Sätzen Anlaß geben. Die Eineu könnten sagen, daß die jetzige Weltlage, eben weil sie sich wenig friedlich anläßt, eine solche Konferenz als umso an­gemessener erscheinen lasse. Aber die Anderen könnten mit mindestens demselben Recht meinen, daß diese an Konflikten reiche Zeit der Konferenz ein wenig günstiges Prognostikvn stelle. Ist doch die ewige orientalische Frage seit einem Jahrhundert nicht zur Ruhe gekommen, und ist doch neuer­dings eine zweite orientalische Frage aufgetancht, nicht mehr im Osten Europas, sondern im Osten der alten Welt. Zweifellos bietet diese zweite orientalische, die ostasiatische Frage noch Raum zu weitgehenden Konflikten, gegen die sich vielleicht alle Friedensbestrebungen und Friedenskonferenzen als machtlos erweisen werden.

Wir wünschten nichts sehnlicher, als daß unser Pessimis­mus sich als unberechtigt erweise. Aber diejenigen, die uns von unserem Pessimismus befreien, mögen uns gleichzeitig, um ganze Arbeit zu machen, von einem Mißtrauen gegen­über Rußland befreien, das wir Angesichts der Friedens­konferenz nicht ganz unterdrücken können. Welche Maß­nahmen möglicherweise die Konferenz beschließen wollte, in allen Ländern außer Rußland würde eine Möglichkeit der strengsten Kontrolle ganz von selbst gegeben sein. Denn in diesen Ländern gicbt es ein Parlament, das in voller Oeffentlichkeit verhandelt und beschließt; cs giebt im politischen Leben eine Oeffentlichkeit, und es giebt endlich eine Presse, die das Organ eben dieser Ocffcntlich- keit ist. In Rußland ist dies Alles nicht der Fall. In Rußland ist der Wille des Czaren Gesetz und die Aus­führung seines Willens umgiebt, soweit die Regierung es will, ein strenges Geheimniß. lieber die Maßnahmen der russischen Regierung fehlt den anderen Staaten die Möglich­keit der Kontrolle; es giebt in Rußland keine Oeffentlichkeit und die Presse darf nur veröffentlichen, was die Obcrpreß- verwaltung genehmigt. In Rußland gilt das Wort, daß der Czar weit und Sibirien groß ist. Sollte die Konferenz irgend welche weitergehenden Beschlüsse zu fassen beabsichtigen, so wird sie gleichzeitig die Frage anfwerfen müssen, wie Rußland gegenüber einer Kontrolle geschaffen werden soll. Villeicht wird man dann erkennen, daß dies nur durch die Schaffung einer verfassungsmäßigen Regierung für Rußland möglich ist.

Wir glauben freilich nicht, daß das Ergebniß der Konferenz die Einführung einer Verfassung in Rußland sein wird. Aber vielleicht wird die Konferenz doch nicht ohne

positive Errungenschaften verlaufen, was ihr jedenfalls von ganzem Kerzen zu wünfchen wäre. Auf dem weit gefaßten Programm der Konferenz stehen eine Anzahl Dinge, die nicht nur des Schweißes der Edlen werlh, sondern auch praktisch durchführbar sind, wir meinen alle die Programmpunkte, welche sich auf di- Weiterbildung des Kriegsrcchls, auf die Verminderung der Kriegsbarbarei be­ziehen. Mit unserem Kriegsrecht ist es zur Zeit noch recht übel bestellt. Der Pariser Kongreß vom Jahre 1856 hat War hier eine Grundlage geschaffen, indem er vor Allem den Schutz des Privateigenthnms im Landkriege durchsetzte, und im Jahre 1864 ist die Genfer Konvention zu Stande gekommen, welche den verwundeten Soldaten und dem Heil- personal den Schutz der Humanität garantirt. Aber dieses Gebiet ist noch einer weiten Entwicklung fähig nnd wir befinden imS thatsächlich erst in dem Anfangs­stadium seiner Entwicklung. Diese weiteren Stadien bergen aber manche Schwierigkeiten in sich. So hat sich England, als der Großvater des jetzigen Czareil 1874 eine Konferenz behufs Weiterbildung des Kriegsrcchts berief, geweigert, der Einbeziehung des Seckricgsrechls in die Berathungcn zuzu- stinimcn. Wir glauben, daß England in dem Vierteljahr- Hundert, das seitdem verflossen ist, seine Anschauungen nicht viel geändert haben wird. England ist gegen die Ein­schränkung der Barbarei im Seekriege und es weiß warum; aber es ist für alle Maßregeln in Bezug ans den Landkrieg, und es weiß ebenfalls warum.

Die Konferenz von 1874 — sie dauerte vom 27. Juli 6i§ 28. August —- ist ergebnißlos verlaufen; sie wurde ver­tagt, ist aber nie wieder zusammengetreten. Wir wissen nicht, ob Ezar Nikolaus daran gedacht hat, daß die jetzige Konferenz die Jubiläumskvnferenz der von seinem Groß­vater Alexander II. einberufenen darstellt, aber wir wünschen, daß die jetzige unter günstigeren Sternen tagen möge. Sollte cs der Konferenz gelingen, die Frage des Kriegsrechts um ein Stück zu fördern, zur Verminderung der Kriegsbarbarei — mir erinnern hierbei in erster Linie an die entsetzlichen von Eng­land eingesührten Dum-Dum-Geschosse — beizutragcn, so wollen wir, da weitergehende Wirkungen derKonferenz doch schwerlich irgendwo erwartet werden, damit von ganzem Herzen zufrieden sein. Ja, >vir wären alsdann sogar bereit, der Konferenz manche üble Nachrede oder vielmehr Vorrede, die wir ihr, skeptisch wie wir sind, angedcihcn ließen, von Herzen abzubitten! p.

Deutscher Reichstag.

Berlin, 28. Januar.

Das Haus ist ungemein schwach besetzt. Tagesordnung: Fort­setzung der zweiten Lesung des Etats, Etat des Reichsamts des Innern, Titel Gesundheitsamt. - Abg. Müller-Saqan (frei- tnmge Volkspartei) bittet um Auskunft über die Thätigkeit der tm Vorjahre eingerichteten biologischen Abtheilung. Redner empfiehlt Verweisung des Titels an die Budget-Kommission. — Staatssekretär Poiadowsky erwidert, die biologische Ab- thcilung werde, sobald sie erst richtig orgauisirl sei, selbst­verständlich in die Behörde ordnungsgemäß cingegliedert lverden.

Einstweilen trage die Sache einen provisorischen Charakter. — Abg. Bocrel (Antis.) unterzieht die Tuberkulose einer eingehenden Besprechung, woraufStaatssekrctärPosadowSky bemerkt, daß zu Pfingsten ein internationaler Kongreß, einberufen von einem Gcncral-Coniitö, über die Tnberkulosc als Völkcrsenche und die Bekampsung derselben berathen würde. Den Verlauf dieses Kongresses möge man abwarten - Abg. Beckh (freif. Volksp.) gedenkt der Gefahren von Milzbrand-Ansteckung in Fabriken, wo Roß- und Rindshaare verarbeitet wurden. — Staatssekretär Posadowskv entgegnen, in allern ächster Zeit werde eine Verordnung erlaffen werden, die den Wünschen bkr Industriellen nach Möglichkeil Rechnung trage. Entgegen den industriellen seien aber die Sachverständigen der Ansicht, daß auch die Schweincborsten den Milzbrand-BazilluS verbreiten konnten. - Abg. Endemann (nat.-lib.) plaidirr für bte Beibehaltung des Impfzwangs und wendet sich dann der Frauenbewegung zu, die in ein ganz anderes Fahrwasser gelenkt werden muffe. - Abg. Lenzmann (freis. Volksp.) bringt die Jtefqrnt der irrcngesetzgebuug zur Sprache. — Staatssekretär Po sadow Sky bemerkt bezüglich des Impfens, daß ein Entwurf zur Regelung einer besseren Ueberwachnug der Lymphe bereits dem Buttdesrath vorlieae. Ein Reichs-Jrreugesetz könne er nicht in Aussicht stellen. Hauptsache bleibe die strengste Kontrolle der Jrrenaiiftalten durch staatliche sachverständige Behörden. —

® Ry (Centr.) hält ein Reichs-Jrreiigesetz für ent- behrlich Redner fragt tm weitere» Verlaufe feiner Ausführungen ">!-welche Erfahrungen das Gesundheitsamt mit den Erkennuugs- mitteln für Margarine gemacht habe. Auskunft erbitte er ferner über die Erfolge der Unterfuchungen über die prophylaktischen Maßregeln gegen Maul- und Klauenseuche, und ob bereits ein Mittel gegen diesen Bazillen gesunden fei. - Abg. Bernstorff- Ueljen (Welfe) meint, bei Polizeimaßrcaeln müsse man vor- fichlig fein. Vor Allem müßten diese immer gleich für einen größeren Bezirk angeordnet werden. — Abgeordneter Franken (nat.-lib.) hält die Lösung der Wohnungsfrage als das schwerste Geschütz gegen die Tuberkulose. Das Kapitel Gesundheitsamt wird an die Budget-Kommission zurückverwiefen. Der Etat des Patentamtes wird bewilligt. Beim Etat des Reichs- VerslcherungSamtes verlangt Abg. R ö s i cke (wildlib.) einen baldigen Erlaß von UnfallverhutungSvorfchristen für das BiunenschiffahrtS- gemerbe. Ferner erbitte er die Errichtung eines Museums für soziale Praxis. — Staatssekretär Posadöwsky erwidert, das Museum wurde doch sehr kostspielig werden. Dieses Kapitel wird genehmigt, ebenso ohne besoiidere Debatte das Kapitel Physikalisch- Technische _ Reichs-Anstalt. Beim Kapitel Kanalamt wünscht Abg. vr. y a I) n (wild) eine anderweite Regelung der Verantwort­lichkeit der Lootsen bei Schisss-Zusammenstößeii, solange die mangelhaften Welchen des Nord-Ostsee-Kamils bestehen. Vom Negleriingstisch wird geantwortet, daß, sobald die Mittel dazu ver- sugbar seien, mit der Erweiterung der Weichen im Nord-Ostsee- Kanal begonnen werden. Das Kapitel und der Rest des Etats des Reichsamts des Innern wird genehmigt. Nächste Sitzung: Montag 1 Uhr, Fortsetzung der Etatberathung und Antrag Agster l^oz.) auf Zulassung einer Strafverfolgung gegen den Abg. «chmidt-Magdeburg wegen Majestätsbeleidigung. schlich 61/« Uhr.

Preußischer Landing.

Berlin, 28. Januar. Abgeordnetenhaus.

Das Abgeordiietenhaus erledigte heute zunächst einige Rechmings- lachen und sodann in erster Lesung den Gesetzentwurf, betreffend die Synagoqün-Gemeinde-Verhältniffe in Frankfurt a. M. Hieraus wurde die Etatsberathung fortgesetzt. — Beim Etat der Lotterie- verwaltung tritt Abg. Arendt (freikons.) für eine Reichslotterie ein. Die Zahl der einzelstaatlichen Lotterieen nehme immer mehr zu, obwohl kein Zweifel sei, daß diese über die engere LandeS- grenje hinaus aus Absatz der Loose angewiesen seien. Die Straf­gesetze Helsen gegen diese Mißstände nicht, da sie dem

Mesa de Jbor— Medellin — Belle-Alliance.

(Eigener Aufsatz für das „Wiesbadener Tagblatt".)

R. K. Eine hohe und ehrenvolle Auszeichnung hat Kaisers Geburtstag den beiden Nassauischen Infanterie-Regimentern Nr. 87 und 88 gebracht. Durch Allerhöchste Kabinetts- Ordre wurden denselben Helmbünder verliehen, welche beim 87. Regiment die Inschrift „Belle-Alliance“, beim 88. „Mesa de Ivor", „Belle-Alliance“ und „Medellin“ tragen sollen, M bleibenden Erinnerung an die Ruhmestage der beiden alt-nassauischen Regimenter in Spanien 1808—1813 und in den Niederlanden 1815. Außerdem wurden den genannten Truppentheilcn die Stiftungstage der nassauischen Stamm­regimenter gegeben und damit die ruhmvolle Geschichte dieser mit jener der aus ihnen hervorgegangcnen jungen Regimenter verschmolzen.

Mit dankbarem Stolze begrüßen die alten nassauischen Soldaten diesen hochherzigen Akt Seiner Majestät des Kaisers, durch welchen die ruhmreichen Traditionen ihrer altehrwürdigen Fahnen anerkannt und der Nachwelt durch ein sichtbares Zeichen erhalten bleiben, welches Kunde giebt von den Thaten der Väter in schwerer Zeit. Möge es daher einem Sohne des alten Nassau gestaltet fein, über die Tage von Mesa de Jbor, Medellin und Belle-Alliance zu berichten, deren Name als Mahnung zur Nacheiferung den Helm unserer jungen Soldaten schmücken sollen.

Die deutsche Division (Genera! Lcval) des 4. fran­zösischen Armeecorps, ans den Regimentern Baden, Darm­stadt, Holland, dem 2. Regiment „Nassau" und dem Bataillon Frankfurt bestehend, hatte am 15. März 1809 den Tajoflnß überschritten und damit die Provinz Estremadura betreten. Nach Süden gegen Truxillo vorgehend, war die Division in vier Brigaden formirt worden und bestand die erste derselben unter dem Kommando des Nassauischen Generals v. Schaeffer aus dem 2. Regiment „Nassau" nnd den acht Voltigeur-Compagnieen der Division. Bei Talavera

la vicja traf man am 17. März auf den Feind, welcher bald bis hinter das Flüßchen Jbor zurückging. Da die Voltigeure durch einen Generalstabsoffizier zur besonderen Verwendung abgeholt worden waren, verblieben dem Kommandeur des Nassauischen Regiments, Oberst v. Kruse, welcher nun zwei Karabinier-Compagniecn znni Tirailliren verwenden mußte, nur acht Compagnieen geschlossen zur Ver­fügung. Unter dem heftigsten Feuer des in vortrefflicher Position stehenden überlegenen Feindes durchwatete die nassauische Kolonne den Fluß und erstieg die steilen, mit Felsblöcken übersäten Höhen des linken Ufers, ohne einen Schuß zu thun; auf dem Rand des Felsplateaus, dem Mesa de Jbor (Tisch des Jbor) ließ Oberst Kruse dcploiiren und zwang den fünffach überlegenen Feind durch sein Feuer, sich von dem Platean herunter durch das Dorf Mesa de Jbor in seine Hauptposition znrückznziehcn. Uitter- deffen waren die übrigen Theile der deutschen Division herangekommen und allignirten sich mit dem Regiment Nassau; Baden, Hessen und Franksurt rechts in Quarros, Holland in Reserve dahinter.

Jenseits von Mesa de Jbor zieht sich die Ebene sauft steigend gegen das Gebirge, welches sich plötzlich steil erhebt und mehrere Stunden in der Breite eine große unübcrstcig- liche Felswand bildet mit einem etwas niedrigeren Gebirgs­paß als einzigen Uebcrgang, welcher sowohl durch die Felsen als durch terrassenförmig an seinen Seiten angelegten Mauern, wenn gut verthcidigt, als uneiunehmbar gelten konnte. In dieser starken Position hatte sich bet Feind, 7000 Wann stark, konzentrirt und bestrich aus 6 Geschützen den Paß, wie jenen Zugang desselben, als Oberst v. Kruse, wiederum an der Spitze der Division, in die Ebene nieder­stieg, um gegen diese natürliche Festung mit seinem Häuflein Braver anzustürmeu. 9iit dem zweiten Bataillon das Dorf Mesa de Jbor durchschreitend, das erste diesseits in Reserve, suchte Oberst v. Kruse in größter Eile, die deckungslose Ebene überschreitend, die

Höhe zu gewinnen. Blut bezeichnete jeden Schritt seines Vorgehens, aber kein Verlust, kein Kartätschen- und Gewchrfeucr war im Stande, das brave 2. Bataillon, das sich dicht vor den Höhen wieder mit dem ersten bereinigte, auch nur einen Augenblick aufzuhalten. Abwechselnd Bataillonssalvcn gebend, avancirt das Regiment unaufhalt­sam gegen die feindliche Position, die erste Aufstellung der Spanier wird genommen, vier Geschütze werden erobert. (Der junge Leutnant Keim, später Oberst und Kommandeur des 2. Regiments, war der Glückliche, welcher die Geschütze nahm und von General Leval dafür beglückwünscht wurde.) Zwei Fahnenträger des 2. Bataillons waren gefallen, Oberst­leutnant Meder übergab die Fahne dem Sergeanten Thomas Kaufmann aus Hochheim, welcher rief: „Auf, folgt dem Panier der Ehre!" und sie bis zur Höhe trug. Oberst v. Kruse hatte an diesem denkwürdigen Tage allein zweimal den weit überlegenen Feind aus starken Stellungen geworfen, demselben den größten Theil seiner Artillerie abgenommen und so fast selbständig die Aktion begonnen, durchgeführt und entschieden. Er wie das Regiment Nassau waren von diesem Tage an der Gegenstand der begeisterten Achtung der ge- sammten Armee. Mehr als die Hälfte des Verlustes der gesammten Division entfiel denn auch auf das Nassauische Regiment, welches 10 Offiziere, 34 Unteroffiziere und 271 Soldaten an Todten und Verwundeten verlor, und wohl­verdient war die Auszeichnung, welche dem 2. Bataillon zu Theil wurde, dessen Fahne der Herzog die goldene Tapfer­keitsmedaille verlieh.

Infolge der Niederlage bei Mesa de Jbor hatten die Spanier Truxillo geräumt und folgte die französische Armee, weiter nach Süden vordringend, dem General Cuesta, um die Straße nach Lissabon zu gewinnen. Am 26. März unternahm General v. Schaeffer mit dem Nassauischen Regiment, den Voltigeuren der Division und 200 Dragonern eine Recognoscirnng gegen Medellin und die Defileen der Quadiana, welche ergab, daß das rechte Ufer dieses Flusses