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«r. Jahrgang. n-.._ «•

Verlag: Langgaffe 27.

ÜEs,OOO Adsttneuten.

Fernsprecher Wo. 52.

1899

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nehmen an den Errnnacnschaften des ™ m tÄ ..5? beIen m,e.^r're da; auch eme Stift,

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Ärenstein. Es handelt sich um entf~

_ Jahrgang.

Erscheint in zwei Ausgaben. - Bezngs-Preis: den Verlag 50 Pfg. monatlich, durch die

-t-vst 1 Itk. 60 Pfg. vierteliiihrlich für beide Ausgaben zusammen.

Anträge zur Berathnng zu bringen, so mußte sie dieselben sofort^ beginn des Reichstags eiubringen. Hierbei erhob sich vielfach ein Streit darum, welchem Antrag die Priorität zukam, denn nickst selten wurden dem Büreaudircktor des Reichstags mehrere Anträge gleichzeitig überreicht. Die bedenklichste Folge dieses Wetlrennes aber bestand darin daß die Anträge mit Ucberslürzung eingebracht wurden, da sede Partei darauf sehen niußie, sich nicht durch eine andere vollständig vom Schlachtfeld verdrängen zu lassen.

®iefe Mißstände veranlaßten den Seniorenkonveut, die Handhabung der Initiativanträge anders zu regeln Die geschäftliche Behandlung der Initiativanträge ist jetzt derart das; alle in den ersten 14 Tagen nach der Eröffnung des Reichstags eingebrachtcn Anträge als gleichzeitig eingebracht 9e_‘clL “nt,er diesen Anträgen entscheidet in Bezug auf die frühere Einbringung die Stärke der Fraktion, indem jede Fraktion tn der Reihenfolge der Mitglicdcranzahl das Recht hat, einen ihrer Anträge zur Verhandlung zu bringen. Erst wenn auch die kleinste Fraktion einen ihrer Anträge zur Verhandlung gebracht hat, wird nach der gleichen Methode wieder von vorn begonnen. Bei diesem Gebrauch

um eine völlige Erledigung wenigstens eines Theils der Anträge zu sichern, darauf gesehen, daß Anträge, sobald sie zur ersten Lesung gelangt sind, auch möglichst schnell bis

dntten gefördert werden. Die jetzige Methode hat sich Dilles ,n Allem als praktisch erwiesen, wenn auch die Par­teien, selbst die stärksten, kaum Aussicht haben, mehr als einen ihrer Anträge zur Verhandlung oder gar zur Erledigung zu bringen. Auch auf die Jnitiativthätigkeit des Reichtstags trifft der Satz der Darwinschen Theorie zu, daß die Natur verschwenderisch darin ist, Lcbcnskeime auszustreuen, aber sehr sparsam darin, diese Keime zur Reife kommen zu lassen.

außerdem 7 Landräthe a. D., dazu kommen noch eine Anzahl von Negicrungsrathen und Oberrcgierungsräthen. Das genügt

m den zehn Schulkrcisen Berlins gemachten Versuche 8 be® 1 e ff r ta f e I beim Anfangsunterricht der A-B-C--schützen und der Ersatz durch Papier und Bleistift bczw. Feder sind nach einer Bekanntmachung der Schnldeputation fnrK^fat011 8Utcm Erfolg begleitet gewesen. Dieselben ^werden

UM UN Besitz der elngefordertcn Rcssortberichte. Morgen bin ich S*eber bet ihm. Hammerstcin ist--0; der Mann ist einfach zu. .. nicht, ist ;a auch nur Ausstattungsstück, deffer; ich hoffe, Mit diesen besser arbeiten zu rL“ s-nre die Entscheidung nicht bei ihm,

sondern bei Miquel. Völlig aussichtslos ist ein Antrag an die Landwirthschaftskammer. Was soll denn aus Einsichts- lostakeit, Engherzigkeit und Neid herauskommcn? Nein' die Snchewurde nur ernsthaft durch einen solchen Schritt kompromittirt werden. Die Schlacht muß unbedingt — so oder so — in Berlin geschlagen werden. Der Brief stammte von Herrn v. d. Grocbcn- Arenstem. Es handelt sich uin eine Million Mark, über die Miquel entscheiden soll. Der Briefschreiber, bekanntlich ein hervorragender 9[8Iar-ler ?nd Reichstagsabgeordueter, hat, durch widrige Verhältnisse gedrängt, versucht, seru Gut Arenftein in eine Genossen­schaft umzuwandeln, ^und hat den beiden Ministern zugemuthct, dazu eine Million Staatsgelder hcrzugcbenl Das ist ihm ab- worden. Vielleicht wird er nachträglich auch Herrn fhrii*»Uk -U- eipe Null erklären. Für die Gesinnung und die An- charakterssfisch^"servatlven AgrarierthuniS ist der Fall jedenfalls

* Ktaatliche Unfallvrrsichernng. Die Summe der Ent- schadiaungen, welche tm Jahre 1897 in der Unfallversicherung an Arbeiter und deren Angehörige gezahlt sind, hat sich gegen das Jahr 1896 wieder um etwa 7 Millionen gesteigert. Man kann Überhaupt m der Steigerung dieser Entschädigungen gewisse Inoden entscheiden die je weiter sie von dem Termin des Bc- E o .Thatigkelt der Berufsgenossenschaftcn liegen, umso Höhere Zunahmebetrage aufweisen. In den Jahren 1886 bis 1888 nahmen die Entschädigungen um je etwa 4 Millionen Mark zu. Sie beliefen sich 1886 auf 19 Millionen 1887 auf 5,9 und 1888 auf 9,7 Millionen. In den folgenden zwei Uffu be nA die Steigerung rund 5 Mill.; denn 1839 wurden 14 5 und 1890 20,3 Mill, für Entschädigung verausgabt. Dann folgt erne längere Reihe von Jahren, in denen die jährliche Zu- uahme^sich auf etwa 6 Mill, bezifferte. 1891 wurden 264 Mill

sro-'I M'll 1893 38,1 Mill., 1894 44,3 Mill, und 1895 502 Mill, an Entschädigungen gezahlt. Von da an setzt der ^ietfierungsbctraavon7 Mill, cm, indem 1896 die Entschädigung 57.1 fmd .^897 64,0 Mill, beliefen. Man ersieht hieraus, mit welcher etehfifat bie Ausgaben der Unfallversicherung, die bekanntlich von den Arbeitgebern allein getragen werden, wachsen. Jnsgesammt haben die Arbeiter und deren Familien auf Grund b^?'lfallverslcherunasgesctze innerhalb der ersten zwölf Jahre der Geltung dieses Versicherungs­zweigs nicht weniger als rund 365 Millionen Mark rit Empfang nehmen können.

* Koloniales. Der Gouverneur von Deutsch - Ostafrika. Eeneralmaior v. Liebert, schätzte am Samstag in Berlin in der Gesellschaft für Erdkunde drei Fünftel des deutsch-ostaftikanischen Gebiets als unfruchtbares und zwei Fünftel als nutzbares Gebiet. Witzmann habe neun Zehntel des Gebiets als unfruchtbare Steppe bezeichnet. Wenn Liebert diese Wißmannsche Schätzung auch ein-

N->. 16. w.Dienstag, den 10. Jamme.

danach Betriebskapital, (ä 170 Mk.), die verzins sind und auf we werden können.

-v- viu.uyt, wenn

zu Grabe getragenen Versuchen „ vä-u—«.''s* ......»»i eine Stiftung zur

Unterstützung besserer dramatischer Arbeiten ist von einem fünft» liebenden Privatmann bekanntlich errichtet worden. Das sind doch ■ fiew>8 freundliche Symptome, wie die Stadt anfängt, neben den vielen Vergnügungen, die sie Jedem bietet, sich auch mehr und mehr M das zu besinnen, was Seele und Geist brauchen, um in dem Strudel dieser äußeren Reize nicht zu erliegen. Das beweisen auch tn erfreulichem Maße die immer regeren Besuche der öffentlichen Buchersammlungen unserer Stadt (die Slnstalten des „VolksbildungS- Vere-ns-nicht dabei m vergessen), die zu einer Höhe angestiegen sind, die ftir die Zukunft dieser Institute das Beste hoffen läßt

Um nun zurnckzukommen auf unser vorliegendes Thema, so mag ferner erwähnt werden, daß mit der Erwerbung der Mit- gnedschaft der Gesellschaft eine besondere Gefahr in keiner SBcife verbunden, tote hier und da wohl befürchtet worden ist. ES bandelt sich ja nur um eine Gesellschaft mit be- jMsanfter Haftung, und nach den Statuten würden die Mitglieder im allerungünstigsten Fall nur mit ihrem Ge- schaftSantheil und mit einem weiteren Betrage von gleicher Hohe zur Haftung herangezogeu werden können. Auch können mehrere Personen einen Aiitheilschein gemeinsam zeichnen, sowie auch Verbände jeder Art die Mitgliedschaft erwerben. Um aber Allen gerecht zu werden, ist die Genossenschaft im Begriff —und das muß als ein vorzüglicher OrganifaNonstric bezeichnet werden — sichm doppelter Weise, als Genossenschaft und als Verein, zu konstituiren. Danach soll Jeder mit einem jährlichen Beittag von schon 10 Mark die Eigenschaft eines sogenannten Curien-Mitgliedes erlangen können, denen ebenfalls Rabattbezug (15 pCt.) und noch weitere Vortheile zugebilligt werden. Die Zweiavercine und die fr«en Vereinigungen von Mitarbeiterinnen werden aber den jähr­lichen Mindestbeitrag für die Theilnahme an den Bestrebungen und Vorlhei en ihrer Verbände wohl in den meisten Fällen noch herabzusetzeu geneigt sein.

ES. wird eine mannigfaltige Abstufung von Mitgliedschaften damit ins Leben treten, aber sie wird sich segensreich erweisen, denn sie entsteht ja nur aus dem Wunsch und dem Bedürsniß, möglichst werte Kreise des Volks und nicht bloß die begüterten für ®te ©aa)e zu gewinnen. Diese aber, die beati possidentea, sollten sucht säumen, durch eine Betheiligung in großem Stil zu ermög­lichen, datz auch den geistig und matenell Armen die Werke unserer besten dichter und Denker in allen geeigneten Fällen im weitesten Maße zugänglich gemacht werden. Daß dieses Ziel bis jetzt nicht erreicht ist, ttotz der billigen Klassiker-Ausgaben und ähnlichen Veranstaltungen, nicht erreicht ist ganz besonders bei allen Werken, die noch unter Urheberschutz stehest, wird jeder Sachkenner bestätigen.

Deutsches Deich.

n ^erfonnl - zlnchvichtrn. Wie die „Badische ^ener<il«^N'ii^^"- cläcm. Abschiedsgesuch des kommandireilden Generals m B u l o w m Karlsruhe nichts bekannt — ^er frühere Ministerpräsident im M iö^^?^aE^^tnburg, Mitglied der Kammer der »BbL^ueAbend nach mehrtägiger Krankheit im Alter »1 wahren gesto rben. Als Fürst Hohenlohe, der jetziae Ministerpräsident demissionlren niu6te, trat Bray an seine Stelle. Er leitete alsdann die Ver- ^nicrrnS Lreußen über den Abschluß eines Ver- 23. November in Versailles den . erfrag ab, wonach Bayern in den Bund des Deutschen Reiches

Elnlral. 1896 trcit in ben dtubcftonb

* ^erlitt, 10. Januar. Der „$ofr zufolge sind die Angaben betr^FenhnChi «wT' ba& H Finanzministerium cm Gesetzentwurf, dte Besteuerung der. großen Waarenhäuser, ans- aearbeltet sei, der von einer Umsatzsteuer Abstand nehme, verfrüht Die zwischen den zuständigen Ressorts diesbezüglich gepflogenen Verhandlungen sind noch nicht abgeschlossen. - Zn der Samstag tattgeftindenen Sitzung des Staatsministeriums wurde, wie ein Berichterstatter hort, der Entwurf der Thronrede für die Eröffnuna d-s preußischen Landtages festgestellt. r " U"8

ba„K-P^n^-lantuienftelluug der Mitglieder des Abgeordneten- hauses ergiebt, zahlt es nicht weniger als 33 Landräthe und

Die Dentsch-Oesterreichische ßitteratue- Geseüschaft.*)

Die soeben ausgegebene Nr. 5 der .Berichte' der Gesellschaft Ä den meisten hiesigen Buchhandlungen kostenfrei zu haben) ist besonders bemerkenswerth durch den darin abgedruckten Entwurf der Genossenschafts-Statuten. Wer noch unklare Vorstellungen über nichtversciumen, an der HaL dieser Satzungen sich rllarheit zu verschaffen.

- r.: b" neucn Genossenschaft ist bekanntlich die aus-

ß!Ä8° Pflege des deutschen Schriftthums durch Herausgabe guter Bucher, ^as wäre freilich an sich nichts Neues. Denn solche Veremigungen hat cs schon früher gegeben und giebt cs noch heute t™! ^ .^tche Anzahl. Aber als neu und eigenartig mim man «än /^Mcstcckte Ziel bezeichnen, die Absicht^ nicht bloß die

Künste, sondern auch die populärwissenschaftliche " Kbe? Kreis der genossenschaftlichen Thatigkeit ein- Mi-Hen und so actoissermaßen das gante weite Gebiet mensch- Ähru-f .belt' fte c’ncn lttterarischcn ober künstlerischen Ausdruck findet, zu pflegen und zu fordern. Als eine zweckmäßige muß man auch die mannigfaltige Mischung der Persön­lichkeiten bezeichnen, die sich zur Erreichung dieses hohen Zieles ru Emengcsuiiden haben Nicht um eine Schriststeller-Vercinlgung allen Einseitigkeiten solcher exclusiven ^/ ^8^oAstlrhstsieii, sondern um einen mächtigen Zusammen- ?.§,^ktstellern aller Art Mit Mannern der verschledeilstcn Gestllschaftsklassen, der mannigfachsten Arbeitsgebiete. Es fehlen unter ^M-R^^ellern nicht Namen wie Wilhelm Raabe und Ernst k-Wlldeiibruch, die la.zu.den ersten ihres Fachs gehören,und unter mcn- etnf(ußretrf)ett 33efd)u§ern aller Geistesbestrebungen finben wir an deren Spitze Manner wie Alexander v. Gleichen- Riißwurm, den Urenkel unseres großen Dichters, und den reichen hochherzigen Grafen Hans Wilczck, der feiner Zeit fast ganz aus eigenen --Mitteln die bekannte Payersche Nordpol-Expedition aus- k^ustct hat und selbst in das Eismeer hinausgefahren ist, um Proviaiitstationen für die Nordpolfahrer zu errichten

.Es wurde zu weit führen, die Manner uni> Frauen von geistiger Bedentimg und hohem Einfluß alle aufzutählen, die bc- rufen und bereit find, dem Werk ihre Dienste zu leiden. Aber wie oerstrei« ber Genossen von weitem Umfange ist, so wird hoffentlich auch die Genossenschafts-Arbeit eine den mannigfachsten Bedürf Sfflerc und den weitesten Volksschichten Rechnung tragende werden Nicht für einen Kreis geistiger Feinschmecker allein durfte geschaffen

*) Herr Obnbibliothekar vr. Franke und Baronesse v. Bistram I «theilen gern nähere Auskunft über die Gesellschaft.

Die Initiative des Reichstags.

(Von unserem Berliner p.-Korrespondenten.)

Kevlin, 9. Januar.

Der Rctchstag nimmt morgen seine Thäligkcit wieder auf, und^zmar wird er sich zunächst mif der Interpellation über die stslcifchtheuerung zu beschäftigen haben, um welche ledere sich der Streit .©ein ober Nichtsein" erhoben hat. Der Reichstag wird sich in seiner diesmaligen Tagung mit einer recht ltattlichcn Anzahl Interpellationen mid Initiativ­anträgen zu befassen haben. An Interpellationen liegen zwar bisher nur wenige vor, aber desto mehr in der Luft di« Initiativanträge betrifft, so hat sich bereits ein stattliches Füllhorn über den Reichstag ergossen, denn von den ^nliialivanträgen kommen praktisch nur diejenigen in Betracht — und auch dann nur unvollkommen —, welche innerhalb der ersten 14 Tage an den Reichstag gelangen, während Interpellationen mit Hulse von 30 Unterschriften feder Zeit an den Reichstag gebracht werden können.

Im preußischen Abgeordnetenhaus ist das Recht der BNiliative der Volksvertretung früher in der Praxis au6er= ordentlich beschränkt gewesen. Die Volksvertretung hatte zwar das Recht, Initiativanträge einzubringen, aber die­selben kamen mit verschwindenden Ausnahmen niemals zur Verhandlung. So lange Gesetzentwürfe von Seiten der Regierung Vorlagen, gelangten diese, da sie das Vorzugsrecht hatten, zur Erledigung, und wenn diese erledigt waren, wurde für gewöhnlich Schluß der Tagung gemacht. Im Reichstag — und später auch im preußischen Abgcordneten- helus ist der initiative der Volksvertretung von vornherein ein

größerer Spielraum gesichert worden und zwar geschah dies aui ,,e Anregung des Grafen Schwerin, der früher preußischer Minister des Innern und Kultusminister gewesen war. Es wurde in die Geschüftsordiiuiig ein Paragraph ausgenommen, welcher bestimmte, daß ein Tag der Woche speziell zur Erledignng der Initiativanträge dienen solle. Als dieser Tag wurde der Mittwoch bestimmt, der seitdem Schwerlnstag heißt, während die an diesem Tag zur Ver­handlung kommenden Anträge die Bezeichnung Schwerins- er^a*ten haben. 3m Gegensatz zu diesen stehen die Budgetanträge, welche an irgend einen Titel des Budgets anknüpfen, die aber nicht die Form eines Gesetz­entwurfes annehmen können.

Die Einrichtung der Schwerinstage bewährte sich vor­trefflich, mit der Zeit aber machte sich ein Ucbelstand geltend der nicht auf der Institution des Schwerinslags, sondern auf seiner allzu starken Znanspruchuahme beruhte. Da die Anträge nach der Reihenfolge ihres Einbringens zur Er­ledigung gelangten, entstand mit der Zeit eine Art Jagd nach der Priorität, das sogenannte Schwerinsrennen. Wollte eine Partei überhaupt irgend welche Aussicht haben, ihre

u«hmcn an den Errttngenichaften des Geistes, um sich sittlich und : Mm zu erbauen. So nur wird eine Litteratur-Gcfellfchaft be-

: 'ch^fen /l'" dürfen die mehr fein will als eine bloße Versorgunqs.

' nrnmi6 , wnf^n'f/tcU”.' “en’1 bief« Seite ihrer WirkstmM

• S™’8 efbn«fa OTf,^rc Mten Fruchte tragen wird und getechtermaßen

tragen soll. Aber eine Vereinigung, die nicht einseitig Standcs- tnteretfen vertreten will, die den idealen Gedanken verkörpern soll und zu dienen und unserer Daten

sfd)®^=toc,6en tote dm schwarz-gelben Grenz­pfahlen, londern totrd ausschauen muffen auch nach den Brüdern fi^ichsalls heranziehen. In der ~bat hat die Gefclllchaft bereits erfolgreiche Schrstte in diesem Sinne fiethan. Alics das giebt ihr aber naturgemäß eine mehr als gewöhnliche Bedeutung und stempelt sie zu einer wirklich neuen und großartigen Erscheinung tm litterartfrfjen Genossenschaftswesen, mit °er sich, voraufgcgangcne ähnliche Bestrebungen nicht messen können.

Wir meinen, em solches Unternehmen verspricht etwas für die Zukunft, und wer noch etwas Übrig hat für ideale Güter, sollte cs ohne Zögern unterstützen. Es ist ein Verein mehr, ja wohl Aber es ist einer der beiten Sorte,, ein geistiger Elite-Verein, der das Beste was der Mensch an friedlichen Gcisteswerken besitzt, hegen und pflegen und ansbrcitcn will v ; u

Es genügt nun aber freilich nicht, abstrakten Sympathien, für die Sache nachzuhangcn sondern vor allen Dingen sie auch praktisch und opferwillig zu bethahgen. Denn eine Genossenschaft mit so aroßcn Zielen beharr, fclbftr.ebenb auch großer Mittel. Zuerst GründungS-, danach Betriebskapital. Sie giebt daher Antbeilscheine ans A 170 Mk.), die vcrKnsttoerdenlollen (bis zu 4 pCtch die kündbar sind und auf welche die Betrage auch in bequemen Raten eingezahlt werden, können Mit der Zctmnung. auch nur eines Scheines wftd die Mitgliedschaft ettvorben, mit der eine Reihe von Ver­günstigungen verbunden ist u A. auch die Gewäbrunq eines Rabattes von 30 pCt. auf die Veröffentlichungen der Gesellschaft Eme lebhafte Anmeldung zur Mitgliedschaft hat bereits sta t- gefnnben, auch hier in Wiesbaden ist tte eine verhältnißmäßiq recht bernehtgenbe gewesen; etn erfreuliches Zeichen, daß unsere Mit- burger, die der Musik.so.viel Jiitcresse entgegenbringen und neuerlich auw den bildenden Künsten, anfangen, auch unserer vaterländischen Litteratur. ihre Anfmerffamkeit lebhafter zuzuwcndcn Üntcr

I all den vielen, vielen Vereinen der Stadt war leider bisher

Attzeigcn-Prei-t

Die einspaltige Petitzeile für locale Anzeige« 1? Pfg., für auswärtige Anzeigen 25 Pfq. — Reklamen die Petitzeile für Wiesbaden 50 Vfq.

für Auswärts 75 Pfg.

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