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1899.

Fernsprecher N». 52.

Donnerstag, den 5. Jamiar.

N«. 8.

Fernsprecher No. 52.

Abend-Ausgabe

(Nachdruck verboten.)

Der „Ex lex!" Zustand i» Ungarn.

(Von unserem Korrespondenten.)

Kndnpest, 2. Januar.

Mit dem 1. Januar 1899 ist im Lande der heiligen Stefanskrone der „Ex lox“-Zustand eingetreteni ,,Ex lex — das heißt außerhalb des Gesetzes stehend. Und surwal r, dieser Zustand ist seltsam genug. Das Budget ist n cht be­willigt, das Vertragsverhältniß zu Oesterreich ist durch die Entschließung Sr. Majestät in Form eines abermaligen Provisoriums regulirt. Das ungarische Abgeordil^euhau^ tagt seit Wochen ohne Präsidenten und ift tm Begriffe, für die Zeit des „Ex lex“ sich in Permanenz zu erklären. (All dies unter Vorsitz eines äußerst linken Ulters- Präsidenten!) Die Steuermahnungen und Sleuerexekutionen sind mittels finanzministericllen Reskripts bis auf Weiteres sistirt, ebenso die Stcmpelgefüll-Uebertretungs-Strafen. Die Staatsbeamten erhalten ihre Gehälter ohne Steuerabzug gusbezahlt. Selbst die Steuer-Nuckstande des Jahres 1898 dürfen nicht exekutiv eingehoben werden. Wer freiwillig Steuer zahlt (nach den Begriffen der Oppostionbegeht em Solcher eine ungesetzliche Handlung),deßGeldflebtili W Staatskasse, wer nicht bezahlen will, den laßt man un- aeschoren. Diese Verfügung ist sehr weise, denn sie ver­meidet ernste Kollisionen zwischen Steuerzahlern und Staatsgewalt, und auf ähnliche Beweggründe lst auch die Sistirung der Rekrutirungen ruruckzufuhrem beiden Bällen hat der Staat hierdurch natürlich einen Entgang zu befürchten an Geld- und "n Blutsteuer. Zur Parallelisirung des ersteren Uebelstaudes haben sich d e regierungsfreundlichen Großgrundbesitzer, Magnatm, Ab­geordneten und Vertreter des Klerus und zahlreiche Virilisten zusammengethan und den Beschluß gefaßt, ihre ganze Steuer für das Jahr 1899, abweichend von der bisherigen Ge­pflogenheit, noch im Monat Januar, und wenn e-> noth thut, sogar die für das Jahr 1900 vorauszubezahlen. Um dem letzteren Uebelstande abzuheifen, hat man AssenMichllgen des Jahres 1899 in den letzten Tagen des MonatsDezember im ganzen Lande zur Meldung vorgeladen, die höchlichst und recht unliebsam Ueberraschten sofort assentirt, d e Taug­lichen eingereiht, diese jedoch sofort wieder bis Apnl 1899 beurlaubt. Auf diese Weise glaubt man es schon eine Zeit lang aushalten zu können. Im Grunde genommen sind all' dies nur kleine Miltelchen, die auf dre Dauer den Dien^ers^^verdern^We^enn^e^E^Iex^Zustand

Es half nichts. Als wir ins bergisch-märkische Jndustri-- aebiet gelangten, wurde die Sehnsucht nach der mystischen Tiefe aufs N-Üe in ihr wach. Die kurios angezogenen Menschen der Insel Marken, das ^-brull des seelowen im Zoologischen Garten zu Amsterdam und die großen Schiffe in Rotterdam, das Alles würde ihr kein Vergnügen mehr machen und sie würde es schnell aus der Erinnerung loschen, wenn sie die Pferde unter der Erde nicht sehen konnte und nicht die Löcher, aus denen die Kohlen herausgebuddelt würden. Vergebens malte ich ihr dieSchreckendesErdulneiN aus und suchte ihr Abscheu zu erwecken vor den Bewohnern und der Landschaft meiner väterlichen Hemiath, indem ich ihr erzählt-, durch den ewigen Rauch und Koh^ndunst der Zechen sähen die Westfälinge wie Schornsteinfeger au^ Ihre Haut sei einer braunen Speckschwarte ähnlich, ihr Gebah.en sei wüst und unheilbringend und das Gründer Baume und Gemüse werde dem Auge durch eine Kohlenstaublchicht eitt- zogen. Sie glaubte mir nicht, und so ergab ich mich m mem Schicksal und schrieb alsbald eine Epistel an einen Vetter, worin ich ihm unfern Entschluß, „mit Ehren w die Grube zu fahren", mittheilte, voraussetzle, daß er als em auflandiger Herr offenbar mit einem Bergmerksdirektor bekannt oder be­freundet sei und daß er die Gewogenheit haben wurde, m -- biß itotbiuc (^rlflubnifj ouSjuwiifcit. .

©in Besuch des reizvollen Ruhr- und Lennethal^ und der wunderbaren Dechenhöhle mit ihren TropNteinbildnngen leitete auf das Angenehmste die Fahrt in die Bergbaubezirke ein. Zwei Tage darauf, nachdem meine Reisegefährtin sich bereits mit Genugthuung davon überzeugt ^"e.dafiLa und Lente jeglichen Ruhmes würdig feien und daß cs auq mit der Einräucherung nicht gar fo ®are, ^anbetcn wir bei dem freundwilligen Vetter in der Nahe Dortmunds- Sogleich nach der gastlichen, in Westfalen allzeit "ich l ich en Abuna ließ er anspannen und wir fuhren nach der ^eche Germania II hinaus, die den Vorzug guten „Wetters (Lust) genießt und deren tiefste Sohle kaum 1000^ufl „untersage ttegt, sodaß nicht zu fürchten stand daß wir dem fErfliNflgen Theil des Erdinnern gefährlich nahe kommen wurden. Freilich mußten wir uns gedulden. DieBerginspeklion war ausder Grube Seit dem jüngsten Unglück auf der nahegelegenen Zeche „Zollern" wird »nheimlich viel revidirt und dekretirt wie das ganz natürlich ist. So mußten wir uns vorab an dem An­blick in die große Halle genügen lassen, in der an langen

hd. Wir«. 5. Januar. Die .Neue Freie Presse" erfährt von besonderer Seite folgende Budapester Depesche: In mformirte« valitiiclien Kreisen hält man die Lösung der Knsls für nahe be» vorstehend Man denkt sich in diesen Kreisen die Losung berarr, daß Baron Banffy zurücktreten und Minister Fefervary mit der Bildung des neuen Kabinetts betraut wird.

Stricken die Uebertagsklcidung der Bergarbeiter bis hoch unter das Dach aufgezogen ist. Hunderte, der irdischen Hullen baumelten dort unter der Decke in frischem Luftzug, und unten an den Wänden hin liefen die Stande uut den Wai N. wasserdouchcn, wo sich der von Schweiß und Kohlenstaub triefende Arbeiter reinigt und btc Kleidung wechselt, wenn er nach achtstündiger Arbeit in der Atefe Muttern geht. Diese Reinlichkeits-Einrichtungen sind wirkttch mufterhaft. Die Weite der Halle und die Menge der Douchen erklärt sich aus der großen Zahl der Belegschaft, die etwa^800 M 1000 Mann betragen dürfte, und zwar find gewöhnlich 300 bis 400 unter Tage. Nur die Nachtschichten sind schwacher besetzt, da Nachts wenig oder gar keine Kohlensorderung stattsindet und in der Grube nur die nolhigucn Arbeiten zur Sicherung des Betriebs verrichtet werden. .

Außer in diese Halle konnten wir ietzl nocg Einblick in die großartigen maschinellen Emrichtungen als Pumpe, Ventilator, Förderkunst, Kohlenwäsche und dergleichen nehmen und wurden dann zur Befahrung der Grube ans den Nach- mittaa wieder bestellt, wobei man allerdings den sur mein Töchterchen fürchterlichen Zweifel aussprach, ob man em Kind, und zumal ein Mädel, für das überdies kern Giiiben- mutig vorhanden sei, mit unter Tage nehmen könne. D e Zwischenzeit benutzen wir dazu, das Thema von der Ent­stehung der Kohle noch einmal kurz zu rekapttuliren, denn als moderner Vater fühle ich die heilig Verpflichtung der Aufklärung in mir, und etwaige ältere schiuweishelt, als.

Der liebe Gott hat in seiner Weisheit die Kohlen eigens entstehen lassen, damit die Menschen sich ihren Kaffee kochen und ihre Finger wärmen können, mutz natürlich Nachdruck!.ch in ihre bescheidenen Erkenntnißgrenzen zurückgewicsen werden. So ließen wir denn in unserer Phantasie dw Wälder em acher, aber riescnwüchsiger Urwaldspflanzen, alsFarneSchachtelhaln^ u dal an flachen Meeresbuchten wuchern, ließen sie durch Einbrüche der See oder durch Landsenkungen versinken und mit Schlamm- und Sandschichten luftdicht bedecken, unter denen sie sich nach natürlichen Gesetzen zusammenpreßten, er­hitzten, verkohlten und, wie die Dcckungsschicht, endlich ver- steinten. Im Laufe von Jahrmillionen wiederholten sich so„„e Vorgänge häufiger und fo kant Schicht aus Schicht, b^da- Meer zurücktrat, das Land wieder gehoben und schließlich der angenehme Jetztzustand geschaffenwurde, der Z ermöglich freilich nach vieler Mühe, die kohleführenden Schichten, die

(Nachdmck verboten.)

„Unter Tage."

„Papa, wie lang ist ein Kilometer? Ich meine nicht, iU 6e„mfo zum Fliegen. Nun, denke Dir den Hauptthurm der protestantischen Hauptkirche etwal5-mal aufeinandergesetz.

Meine Elfjährige sah einen Augenblick sinnend vor sich hin, deutete dann mit spitzem Finger einmal gen Himmel und einmal nach dem Boden und erklärte: „Famos! so hoch 'nauf und so tief 'nunter."

„Was soll denn das wieder heißen?

Sie antwortete nicht auf meine Frage, sondern legte den Arm um meine Schulter und schmeichelte: „Nicht wahr, Tu versprichst mir was? Es ist was Schönes, und Du hast auch 'nen Spaß davon, 'nen großen Spaß

„Na, wenn das so tst und ich s erfüllen> darf . .

„Ich möchte mal einen Kilometer in die Luft, mit dem vallon — aber beruhige Dich nur, weißt Du mit einem, den sie am Strick halten — und dann möchte ich mal ebenso twf unten in die Erde, in ein richtiges Bergwerk, wo wirkliche Pferdeställe drin sind und die Pferde immer unten bleiben.

Ich suchte ihr die Sache auszureden, und meine Frau erklärte, sie würde die „Gichter" kriegen, wenn sie wuß e, daß wir diesen „Mumpitz" inS Werk setzten; sie aber memte so was zu sehen, das sei doch ebenso nützlich als interessant, und ich wäre ihrer Bildung dies eigentlich doch schllldig.

Ein Kind, das eben mit seiner Großmama die Kindcr- brutanstalt in Frankfurt besucht hat, weiß für dieses ^ahr aenua * entgegnete die Mama. Aber Waltrudchen ließ nicht locker ' und jeden Abend, wenn ich auf dem Rand ihres Bettes last um ihr unserer Gewohnheit gemäß, in sokratischem Frage- und Aniwortspi-l noch etwas zu erklären, gähnte sie vor dem Einschlafen: „Nicht wahr, Papa, Du hast es mir doch ver- ,;.lrn Kilometer 'nauf, einen 'nunter?"

P Zum' Glück wachsen die Freiballons nicht wild! diese Anaeleaenhett konnte also i-icht hinausgeschoben werden Auch die Bergwerksidee suchte ich klüglich in Vergessenheit zu brttiaen »dem ich meine Wißbegierige m Holland umher- ift, einen Einblick in die Werke der großen nieder- ELnMacerfürsten und iudie Geheimnisse derholländifchen

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zerstreuen und zu bilden turnte.

doch über den Monat April hinausdauert? Die Vorräthe der Staatskasseu sind nicht unerschöpflich und die für die Valuta - Regulirung angehäuften Goldflande (100 Inin. Gulden in Gold) dürfen nicht angetastet werden. Ucber- dies ist es möglich, daß die Agitationen der Opposition breitere Schichten des Volkes für die Steuerverw-lgerung gewinnt. Existirt doch sogar Seitens einzelner E^liadoS der äußersten Linken der allerdings stark phantastische Vlan das Volk in großen Volksversammlungen zum Auslassen de§ Rauchens (sic!) und des Genusses spnituoser Getränke (sic! sic!) für die Dauer des „Ex Jex - Zustandes zu veranlassen, um auf diese Weife den Staat auch in seinen indirekten Steuer-Einkünften zu treffen ! Aber man braucht nicht gerade das Gelingen dieses Prv)ektcs zu befürchte», um ernste Besorgnisfe für die Zukunft des ungarischen Staates zu hegen. Der Staat mutz auch bei verminderten Einkünften allen seinen Verpflichtungen geiecht werden, er muß seine Beamten, dieArmee bezahlen, dieCoupons pünktlich einlösen, und auf die Dauer des „Ex lex‘ >fl dieses unausführbar. Das weiß und suhlt auch die liberale Partei ganz gut, und trotz aller Versicherungen der Offiz,o,en daß die Regierung für die Fortsetzung des Kampfes gerüstet sei trotz der Drohungen mit der Clotüre wisfen die ein­sichtigen Elemente sehr wohl, daß der Krieg nimmer lange dauern kann noch darf, und daß die Ncgieriing d e heute nunmehr davon überzeugt ist, daß die Opposition nicht nachgeben wird, nur einen geeigneten Vorwand abwartct, um abzudanken und einem Uebergangs-Kablnctte, das zum Theil aus Mitgliedern des gegenwärtigen Kabinetts, zum Theil aus Führern der Sezesfiouiften gebildet werden soll, Platz zu machen.

Die Stimmung, welche in Folge des.gesetzlosen" Zustandes in lluonrn benscht wird durch folgende Meldung trefflich lUustrirt. Tcr^bekannte Schriftsteller Moriz Jokai r'-htet im Nemzet fnlncnbe Aufforderung an die ungarischeNation: „Sobald ich die Verordnung des ungarischen Finanzministers wegen Siitiruug der Eintreibuua aller Steuerrückstande gelesen habe, hielt ich es für meine moralische Pflicht, am ersten Wochentag des neuen Jahres m

Skuera ut \u ei en, um dort sowohl den rückständigen Rost meinn Steuern ans dem Vorjahr, als and) die Steuer für das erste Quartal des laufenden Jahres zu erlegen. Hiermit federe ich jedermann der das Vaterland wahrhaft liebt dem die Ehre der Nation, der Kredit des Landes am Herzen tagt, auf, r^.-f 41t trirtpn unb feine (Steuer, bie er nicht ber JtcctieiunQ, fnnbern bem Vaterland schuldet, ohne jeden behördlichen Zwang und ohne jede amtliche Mahnung sofort zu bczahleir. dich glaube, bin dessen aewm daß meine Aufforderung Nicht nngehort m lae'rtie vZallen wird. Budapest, 2. Januar 1899. vr.Monz S0flh'/ ÄJSe5.aSanua“r. Eine Versammlung von Studenten beschloß, so lange der außergewöhnliche Zustand bestehe, die Wehr­pflicht zu verweigern.

Anzeigen-PreiS r

Die einspaltige Petitzeile für locale Anzeigen

15 Pfg., für auswärtige Aiueigen 2o Pfg.— Reclamen die Petitzeile für Wiesbaden oO Ptg-,

für Auswärts 75 Pfg.___________________

— Für die Aufnahme später eingereichter Anzeigen zur

Deutsches Reich.

* Hof- und Personal-Nachrichten. Der Neujahrs- Empfang der kommandirenden Generale hat bekann^ lich am 1. Januar infolge der ErkranÜlUg des Kaisers ^Hallen müssen. Die Generale haben nun, wie bte l,Natio >al-Ze> ung hört zum 18. Januar noch einmal nach Berlm Befehl erhalten, um'vom Kaiser empfangen zu w^d.en. - Das erste parla­mentarische Diner in bieser Seision findet bei dem Reichs­kanzler am 12. Januar, Abends 71/» Nyr, statt. Es find dazu auch die Minister, Staatssekretäre und BeoollmachNgten znm Bundes ratb aeladen. — Der „Reichs-Anzeiger veioffentlicht bte bereits bekannte Ernennung des bisherigenLegationsrathes vr^ Mumm von Schwarzcustein zum Gesandten am luxemburgiichen Hofe.

* Berlin, 5. Januar. Der „Norddeutschen Allgemeinen Berning, zufolge steht zu erwarten, daß b:r im RcichSichatzcimt ausgearbei.et- Entwurf eines neuen Zolltarifs vor bem Spätherbst dieses Jahres mit Berücksichtigung ber eventuell seitens bcr Regierung gewünschten Aendcrungen soweit fertig sein wirb, daß er al» Unter, kaac für bie weitere Berathnng bienen kann. Man barf ferner annehmen, baß ber Entwnrf.bann gleichzeitig auch anderen Bermfs- Körverfchaften, welche ben Hanbel, Industrie und Lanbwt.thschast vertreten, wirb bekannt gegeben werden. Wenn bic Jtegterung e8 für anaezeiat erachtet, den Entwurf jetzt noch nicht mttzutheilen, so licat dtts wahrscheinlich daran, daß sie keine Veranlassung zt» einem Streit über die Zollsätze geben möchte, ehe das StreltobM einia®ÄftfiÄCit%3‘ des BundesrathS wird der .Nations Bcituna" zufolge, heute in der ltPPc sch cu .’i u ge legcnh eis Beschluß fassen.' Ob dies auch alsbald m oer heute stattsiudendeit Vlenariitzung geschehen wird, tst noch ungewiß.

"L er» varlamenlarischcn Kreisen wird angenommen, daß d.e Ve^ baud^unq-nüber die Interpellation v Wangeuhenn wegen h-r F leischnoth mindestcuS zwei Tage beanstrucheu werden. Als» daun kommt die Militärvorlage zur ersten Berathnng, an. welche ück die erste Lesung des Etats auschließt, soweit derselbe mckt der Budaetkomniission überwiesen ist, da sich ber Sentorenjoiivent noch nicht über bie Reihenfolge ber Erledigung der elngcbrachten Anträge

^Berichterstatter meldet, im Justizmiuistenum sei em Gesetz­entwurf betrcffrud die Haftung des Staates^ der Gcmcmoe und anderer Kommunal-Berbändc für die V erseh en der Beamten, ausgearbeitet worden. Die Vorlage habe die Z^ stimmung des Staatsministerrums gefunden und soll dem ^andmg

«““»Sn« erhält Kenntniß von einer Reibe

von Ausweisungen gegen eine größere Anzahl russischer Cigaretteck Arbetterinne«, sie allerdings nicht in

hurn bnmicihrt wnren uub tu Scrltner (S-tgcirctten-iyUuTuen in Arbeit standen. Die Verfügungen find iiicht voil Herru v Windhei!^ sonberii von dem Charlottenburger Pottzeidirektor^.ay»gcstellt. (Dtt Berliner Polizei halte die Nachricht dementirt da« in Berlin bty Arbeiterinnen ausgewiefeu wurden. Ausaewlesen also.filid die staats, gefährlichen Mädchen, und das Vaterland ist^wieder^emmalgerettet^

Jahrgang. Verlag: Langgasse 27.

Erscheint in zwei Ausgaben. — BezugS-Preis: —

Post P?g. vierttffährlich' für beide 16,000 Abonnenten.

Ausgaben zusammen. ________________________F --------------------------------------

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