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Nuzeigen-PreiSr

Ksuutag, den 1. Januar,

1899

Fernsprecher No. 52.

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png des Todes im Jahre 1898

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am 13. Dezember in Berlin der Profeffor der Sird£engei3)tc.}te Dr. HinschiuS; am 29. Dezember in Potsdam der Schriftsteller OberiÜieutenant a. D. v. Egidv.

19. Mai der englische Staatsmann William E. Gladstone; am 23. Mai der italienische Marineminister Brin; am 24. Mai der ehemalige englische Minister Spencer Horatio Walpole; am 12. Juni der ehemalige badische Staatsministcr Ludwig Turban; am 20. Juli der Reichstags- und preußische Landtagsabgeordncte Geh. Justizrath Professor Dr. v. Cir ny; am 24. Juli der Reichstags- und preußische Landtags-Ab­geordnete Berthold v. Plötz; am 30. Juli Fürst Bismarck; am 17. August der russische General und panslavistische Agitator Tschernajew; am 4. September der preußische General ».Winter­feld; am 28. September der italienßche General und frühere Generalstabschef Enrico Co s e nz; am 29. September der ehemalige amerikanische Staatssekretär und Botschafter in London Th. Fr. Bayard; am 13. November der ehemalige Reichstagspräsident und schlesische Oberpräsident O. Th. v. Seydewitz; am 17. November in Bremen der frühere ReichstagSabgeordncte und Mitglied des Frankfurter Parlaments H. £>. M eier, Begründer der Bremer Bank und des »Storddeutschen Lloyd"; am 22. November

, innen zwei begeistert sich für den ~ znungen der ganzen ie linke Seele darf

imann und der Maler. " Laicben- W tzrZoologe6-crvM^ch-Nr Guido Sammer; am 5»-- . Prosesi orvr.Rudolf

München der Historienmaler A^E'^ze-MaYdr; am 20. Februar in C " tn -ur der .Allgemeinen Zeitung" Dr. Jolly; des na-y !- . ^.^chmifpielcrinFranHeleneHartmann;

'don S« Henry Bessemer, der Erfinder genannte"S«hlcs; am 23. März in Marburg der

Aus ^che Persönlichkeiten. Am 20. März Herzog . n ga n-Talleyrand; am 23. Mai der österreichische o »old; am 1. August Prinz Heinrich IX. von

»out- u.]. io, September wurde Kaiserin Elisabeth von 0-tnf von Luccheni erstochen; am 29. September starb n'n - JpVi* »an Dänemark; am 8. Oktober die Prinzessin irT rtrTt'rcn Preußen; am 8. November die Großherzogin tonra von Toskana, die Mutter Johann Orths; bie Prinzessin Friedrich, Mutter des Königs

J. qpi e yMerü-

oon W' * /) e Würoenträger. Am 6. Februar der Bischof ' 'von Limburg; am 2. April der Bischof von Culm ncr; am 11. Mai in Mainz der zum Erzbischof von

Die einspaltige Petitzeile für locale Anzeige« 15 Pfg., für auswärtige Anzeigen 25 Pfg. Reclamcn die Petitzeile für Wiesbaden 50 Pfg., für Auswärts 75 Pfg.

Prag der Philosophie-Profeflor Dr. Robert Znnmermann; am 20 September der märkische Dichter und Schriftitcller Theodor Fontane; am 12. Oktober in München der Reiseschrtststever Theodor Gsell-Fels; am 25. Oktober der französische Maler Puvis de Chaoannes; am 4. November der Opernsänger Max Albary; am 20. November der englische Ingenieur Str ^ohn Fowler; am 23. November der Wiener Historiker Pro'essor Dr Alfons Huber; am 28. November der schweizerische Dichter Konrad Ferdinand Meyer; am 9. Dezember in Hanau der Maler Georg Cornicelius und in London der Anatom und Arzt der Königin Sir William Jenner; am 11. Dezember in Wien der Schriftsteller Hans Grasberger; am 12. Dezember in Halle der Begründer derSaale-Ztg.", Perlaasbuchhändler Otto Hendel;

~ --- Berlin der Professor der Kirchengcschwjte

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straße 28 dahier, beigedruckt ist, der mit der vorliegenden Ausgabe den Beziehern desWiesbadener Tagblatt" auch für 1899, wie immer unentgeltlich, ztigeht. Unser geschätzter Zeichner, Herr Maler Caspar Kogler, hat auch diesmal wieder seine liebenswürdig« Kunst hergclichcn, um jener ansprechenden Gratisbcigabe einen höheren Werth zu sichern und sic für jeden Empfänger als Wand­schmuck bcgehrcnswerth zu machen. Der Wächter 'der Ordnung, von seinem treuen Phylax begleitet, entbietet eben den Mitternacht« grüß aus seinem weithin schallenden Horn, um dann sein mahnende-: Hört Ihr Herren und laßt Euch sagen" folgen zu lassen uich den Eintritt in das neue Jahr zu verkünden. Es sind sehr antiquc Herrschaften, welche der geniale Stift des Meisters hier wiedergiebt. Einige Jahrhunderte wird man ihnen schon zuerkennen müssen. Ein mittelalterlicher Hauch ruht über der Scene, die das strahlende Laternenlicht rn die hellste Beleuchtung setzt. Ein ehrwürdiger Patrizier ist im Begriff, mit seiner Ehelicbsten und dem holden Töchterlein die heimischen Penaten aufzusuchen. Jungfer Anna verabschiedet sich von einem schmucken Jüngling, und der Mutter sanftes Auge ruht wohlgefällig auf der niedlichen Gruppe. Man darf in den beiden Paaren, den Alten und dm Jungen, wohl die Versinnbildlichung der wechselnden Jahre erblicken. Die zweifelhaften Attorde des Wächterhorns haben ein Katzen­pärchen aus seinem Stelldichein aufgeschencht und grimmig mischt dasselbe ein ohrenbetäubendes Duett in das langgezogene Signal des Hüters der Nacht. Heutzutage ist die Poesie des NnchtL Wächters geschwunden, in bte Gegenwart versetzt, würde unser Bildchen jedenfalls ganz anders ansschauen. Was aber gebliebm ist, das ist die deutsche Gemüthlichkeit, welche Meister Kogler fo vortrefflich darzustellen versteht und deren Verkörperung ihm auch in der neuen schlichten Federzeichnung so hübsch gelungen ist, daß schon um ihretwillen der Meiersche Kalender für 1899 ebenso wir feine Vorgänger überall gern willkommen geheißen werden wird.

Lichtbilder-Nortrag. Der Lokal-Gewerbeverein ver­anstaltet am Mittwoch, den 4. Januar, Abends 8 Uhr, im Saal« der Gewerbeschiile einen Projektionsvortrag, welcherDie Insel Cuba und den spanisch-amerikanischen Krieg" zum Gegenstand haben wird. Bei der großen Beliebtheit, deren sich diese populären, durch große, farbenprächtige Lichtbilder aulgestatteten Vorträge er- freuen, dürfte auch das vorbezeichnete cckruelle Thema feine An­ziehungskraft nicht verfehlen.

Angenehme Reisegesellschaft. DieZeitung des Verein- deutscher Eisenbahnvettoaltungen" behandelt in einem größeren Aufsatze, den wir leider nicht ganz abdrucken kömien, die Rücksichts­losigkeit der Reisenden. Er berührt manchen wilnden Punkt. Auf Reisen sei die Selbstsucht Alleinherrscher. Gerade daraus ent­springen aber so unendlich viel Uebelstände für das reisend« Publikum selbst, daß es wohl am Platze sein dürste, hier einmal das sonst recht überflüssige Beschwerdebuch auszulegen und hinein zu schreiben, was im Verlauf der Dinge so etwa die Reisenden selbst einander anthun.In diesem Sommer reifte ick von Zürich nach Luzern und hatte dabei das Glück, mtt drei jungen Engländern zu fahren", beginnt die Darlegung.Von diesen hatte der Eine nichts Eiligeres zu thun, als feine schmutzigen Stiefel auf das Wagenpolsier zu legen; der Zioeite rauchte Tabak aus einer kurzen Pfeife und spuckte un­aufhörlich int Coupse umher, und der Dritte schlug in Ermangelung einer anderen Beschäftigung von Zeit zu Zeit mit seinem Stock auf das Polster und freute sich kindlich über die Staubwolken, di« er damit den Polstern entlockte. Diesen drei Typen rücksichtsloser Reisenden war nur schwer beizukouuiien, sie füllten sich souverän und pfiffen auf das Publikum. Das waren zufällig drei Engländer, aber das schreckliche Ausspucken kann man auch an Deutschen beobachten, nicht bloß in der 3. und 4. Klasse, und die Polster mit den Nieseln zu beschmutzen, das ist auch bei uns die freundliche Gewohnheit Vieler." Dann werden die Luftfanatiker geschildert, die nur bei offenen Fenstern fahren wollen, und chre Gegner, die jeden Luftma scheuen; die Frierkiinstler, denen es nie heiß genug ist, und die Aiidern, di« es nie zu kalk finden. Dann kommen die Raucher, die den Abtheil fo Volldämpfen, daß man nicht akhmen kann, und die auch auf Frauen und Kinder, die sonst nirgendwo einen Platz gestntden haben, keine Rücksicht nehmen. Ihnen folgen die Leute, die für ihr

Verlag: Langgasse 27.

Abonnenten

Ans Stadt «nd Knud.

Wiesbaden. 1. Januar.

Grschichtskaieudrr. 1. Januar. 1449: Lorenzo Medizi, italienischer Dichter, Redner und Staatsmann. * Florenz. 1484: Ulrich Zwingli, schweizerischer Reformator, * im Toggenburgischen. 1655: Christian Thomastus, RechtSlehrer, * Leipzig. 1766: G. P. Schmidt (Schmidt von Lübeck), lyrischer Dichter, * Lübeck. 1812: Fcrd. Schichan, Schiffsingenieur, * Elbing. 1814: Blüchers Rheinübergang bei Caub. 1823: Hans Wachenhuscn, Schriftsteller, * Trier.

An der Iahrrsschmelle. So ließe sich das stimmungs­volle Bildchen betiteln, welches dem seit langer Zeit heraus- kommenden beliebten Wandkalender der Jmmobilien- und Hypotheken-Agentur von I. Meier, Taunus-

Mehrheit stützt, die freilich durch nichts zusammengehalten wird, I als durch den Haß gegen das Deutschthnm und durch die völlige Planlosigkeit und Zerfahrenheit der Regierung, fo wird auf bte Dauer ein Einfluß dieser innerpolitischen Verhältnisse auf die aus­wärtigen Beziehungen nicht zu vermeiden fein, es fei denn, daß man sich in Oesterreich zu einer radikalen Umkehr von dem bisherigen abschüssigen Weg entschließt.

Eine solche Umkehr wäre freilich nur bann möglich, wenn der österreichische Ministerprästbent Graf Thun in Bälde von ber Leitung der politischen Geschäfte zurückträte, bie er zum schweren Schaben und zum Unheil des Staatswesens geführt hat. Fast sollte es scheinen, baß bie maßgebenden Leute in Oesterreich bte Unmöglichkeit eines anderen Auswegs erkennen müßten, denn daß auf bie Dauer mit ber bunten unb ungebetbigen slawisch-klerikalen Mehrheit ein Staatswesen nicht regiert werden kann, muß auch dem blödesten Auge allmählich klar werden. Die jetzige Lage in Oester­reich ist unhaltbar. Der Ausgleich, den Graf Thun mit Ungarn vereinbart hat, ist für Oesterreich so ungünstig, daß die Parteien ihm nicht zusttmmen mögen. Die Deutschen tljatcn dies, indem sie dem Ausgleich ihre Zustimmung versagten; bie Mehrheitsparteien aber gaben ihr Urtheil dadurch kund, baß sie für bte Bewilligung bieses so schlechten Ausgleichs parteipolitische Zugestänbnisse forberten. Gab es einen besseren Beweis, daß mtt solchen Parteien ein Staatswesen nicht regiert werden kann? Dem Grafen Thun aberist von alledem so dumm . . ." Er hat den Reichsrath nach Hause geschickt in ber Hoffnung, daß ihm unterbet) ein rettender Gedanke kommen werde. Auf dem Dache sitzt ein Greis, der sich nicht zu helfen weiß.

Oder richtiger zwei Greise. Denn dem ungarischen Ministerprastdenten Banffy ergeht cS zur Zeit nicht anders als feinem österreichischen Kollegen Thun. Baron Vattfiy wollte eine Politik des Profitmachens treiben, und diese unnoble Politik beginnt sich an ihm zu rächen. Ohne tieferes Verständniß für bie hochwichtigen Ereignisse, bie sich m Oesterreich abspielten, war es das einzige Bestreben des Barons Banffy, bie Gelegenheit zum Durchbrücken eines für Ungarn möglichst günstigen Ausgleichs su benutzen. Die ungarische Regierung übersah, daß bie derzeitige Mehrheit in Oesterreich unb bas bärtige Regime bem ungarischen Staat feinblich gegenüberftanb, unb daß bie Deutschen es waren, an benen bie Ungarn bisher eine Stütze gegenüber ben klerikalen Bestrebungen am österreichischen Hof gefunben hatten. Baron Banffy verritth bie Deutschen um schnöden Gewinns willen, aber diese Politik trug ben Tobeskeim in sich. Die Stellung Banffys ist unhaltbar geworben, beim bie Opposition wächst mächtig au und in den Reihen ber Liberalen selbst wächst ber Widerwille gegen bie Politik Banffys. Zur Zeit versucht man in Ungarn, mit Säbel unb Pistole den gorbischen Knoten zu lösen, aber mit Säbel unb Pistole kann man keinen Staat regieren. Wenn Baron Banffy und Graf Thun politische Einsicht besäßen, bann würden sie beide von einem Posten zurück­treten, auf dem sie nur Unheil gestiftet haben, und ber Jahres­wechsel würbe in beiben Ländern zu einem erfreulichen Minister- wechjel werden. Aber freilich, das Vernünftige ist nicht immer bas Wahrscheinliche und au politischem Verständmß haben Weber Baron Banffy noch Graf Thun allzu schwer zu tragen.

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Ifrtfr? W bie Jahreswende nicht den . ortÖ7zjcri?aHten Klängen ber Wcih- ,, Die Weltlage haü>^si^Friebe auf Erben" der Acmnsatz et?* Wir treten in das neue Jahr nachtsbotschast heran! möchte man sagen zufällig friebensbeburftigen m WnonbetS akuten Konflikt bedroht hinüber zu einem Zeijc n ß fischen Spanien unb ben Ver- be.r Sriebe Europas -,t,%fitl898 seinen Abschluß gesunden, 5.1 ungleichere,, ^Kolonialmacht unb zugleich das einigten Staaten bat- nutet, während er in den Vet- l ?c.r für Spanien ba^b^ >ien. treuen politischen Aera hervor-

1 W« politischen Mine«! noch manche Verwickelungen

i nutzten Staaten bcg£>l ^Eelt zeitigen werde. Auch bie - r\ch ,Ie uil Lause ir sctis unb Rußland anberer- T" "euen cilegung gefunben, aber wer

Stojtflute Englands ir, Wln/T..ugung nur eine provisorische fetts haben nocl) im dws,/«ischen'England und dem Zwet- wollte fredufi verkc-t .t nur des äußeren Anstoßes bedarf, st unb daß der alf^eeten.

bunb ungeschwacht ..-band leiben beide an einer Seelen- um MfS Neue in Aktionrarwandtfchaft ist der Urgmnd ihrer atu Blanu unb ist reden beider Länder hat sich auf ^,ch^?ochust und dicht gerichtet und hier stoßen bie Jnter- tHtbfetnbschast. Das finbielig aufeinanber, denn ber Satz, eine ExpansionSpolitir Erbe", beginnt auch in Asien sich als essen beider Länder übwlanb ist tn neuerer Zeit auf Grund baß Staum für Alle hicfe ExpanfionSpolifik mit gemildertem überlebt zu erweisen, r Glaube, daß auch Rußlands Polittk mancher üblen Erfechrugebung des Czaren eine größere Etter betrieben wordiÄen werde, hat sich bisher nicht als nad) ber Frieden?/ der Brust des Czaren scheinen zwei Ltl,u^n. ftne dieser Seelen begeistert sich für ben gerechtfertigt ertoief/unb möchte dessen Segnungen ber ganzen eeelctt zu wohnen, den lassen. Aber diese linfe Seele darf bolferbeglurfenben F rechte thut, denn letztere theilt nicht Menschhert zu Thein ber Geschwisterfeele, unb sie schwärmt ^ju)t totneu, washe Eroberungspolitik in Asien. Oder soll ute friedlichen GesiG- Europa und nicht auch für die anderen Jur eine recht unsr ist auch der Czar nicht allmächtig unb oer czanfchc,yriebene Regierung nicht für seine Friedensideen Crbtgeile gelten ? werden angesichts ber thatsächlichen Welt- tann er selbst seit-m/M auf bie vom Czaren inaugurirte gewinnen! Sebettj kaum noch irgendwo gesetzt. Ist es doch tage besondere &x Zusammentritt dieser Konferenz allgemach Frteben.SkotifigMoben wird und daß auch an bem Pro- charaktenstisch, da Erreichungen vorgenommen werben. Fährt immer Wetter htpsimatifchen Cenfur in biefer Weise fort, fo granmt immer fRc Publikum leicht zu der Anschauung kommen: der Blausttst d^izt nicht mehr l

tonnte bas «trftr^.g Gebiet jene Konferenz beschreitet, wenn ^os übrig ble'^irbe, die Differenzen ber Staaten vor ihren - /E Wie ber disficile Verlaus ber Differenz, welche Jte sich an sch ernrterte Thunschc Rede zwischen den beiden be- ^reopag zrr rrrbünbetkn Staaten Deutschland und sich durch bi rn «ntsponnen hatte. Durch die indem freunbeten Mx österreichischen Regierung erfolgte Erklärung 3*3 formell ihren Abschluß gefunben. Aber es amtlichen xptimistisch uttheilen, wenn man annähme, daß 9?. Zwischenfalls bamit völlig überwunden wären.

würde ben Einfluß völlig übersehen, ben die ,-'.e "lvtr,Lbetriebene deutsch-feindliche Politik naturgemäß . llteJ0.*Cl, >:2(irtigen Beziehungen der Monarchie haben muß. ,n.x rf Nn bie Mehrheit noch zu den Anhängern ber Drei» auch ain (- jitzrech in Oesterreich selbst aber zählt bie Mehrheit k q.St-JVn degnern biefer Politik. Unb ba bie österreichische < in wer offener auf diese bunt zusammengewürfelte Regierung^------------------

A so Bezngs-PrciS:

«J^atlidj, durch die

Erscheint in zwei e-Aiihrlich für beide durch den Verlao^. ss«n.

Post 1 Mk. ------------------------------------------------------------------------------------------.-------------------------.-----------------------------------------------------

Auch"ra- Abend-Ausgab« bis 11 Uhr Vormittags, für bie Morgen-Ausgabe bis 3 Uhr Nachmittags. Für bie Aufnahme später eingereichter Aiizeigen zur

------------------'7~1 -scheinenden Ausgabe wird keine Gewähr übernommen, jedoch nach Möglichkeit Sorge getragen.

Anzeigen -Ann«"

---** k« No. 52.

G.

SalQ7fil»äl)lte Bischof von Fulda Dr"So m p unb am gleichen ^r.ik. -'-lwangcn der Bischof von Rottenburg Dr. Wilhelm Jj; am 21. September der neu gewählte Bischof von ** Dr. v. Linsenmanu; am 20. Oktober Bischof

äoüe* iLon Osnabrück.

H ösut-ts männer und Politiker,Beamte unbMilitär-

. ji. Am 7. Januar ber österreich-ungarische General- lipeftor FZM. Freiherr v. Schönfeld; am 9. Januar .je Unterrichtsminister Gras Delianow; am 15.Januar »abt ber Präsident des Verwaltungsgerichtshofes Geheim- K) ler; am 26. Januar der frühere ungarische Minister ESbtoig Tisza; am 13. Februar starb ber ehemalige Mungarische Minister des Aeußern Gras Kalnoky; am Hiar in Leipzig ber Senatspräsident der Reichsgerichts und VDirektor des Kolonialamts Dr. Paul Kayser; am Arnar ber frühere preußische Kriegsminister General A e n b o r n - S t a ch a u; am 5. März in Paris der serbische 8e unb kühere Ministerpräsident Milittin Garaschanin; 8 März der Senior des preußischen Herrenhauses Gras A zu Stolberg-Wernigerode; Zm gleichen Tage 5er italienische Abgeordnete und Dichter FeliceCaoa 1 lo t r i Abgeordneten Macola im Duell erstochen; am 9. März »<r wiirttembergische Finanzminister Dr. Victor v. Ri ecke; lyril der frühere badische Justizminister Karl v. Grimm; .^UMlpril ist der frühere Präsident von Venezuela, General io. in einem Gefecht mit den Aufständischen gefallen; am

Roman- und Reiseschriftsteller Hans Wa chenhusen; am L9.März in New-Bork der Musikdi> stör Anton Seidl; am 7. April ertrank bei einer Kahnftz 5r X Bodensee ber Wiener Professor ber indischen ,Aunn. Dr. Georg Bühler;

am 8. April starb ber Vs.-9* Wilhelm-Kanals Ge<>' Heinirath Baensch; am 9. --------ran ber Berliner Mater

Professor Otto Knille; am i,.-. Ap.^ ber französische Maler

Gustav Moreau; am 26. April der Düsseldorfer Genrema'' Professor Benjamin Vantier; am 4. Mai der Chcicedakte^^ Basler Nachr." Profeffor Stephan Born; am 23. amerikanische Schriftsteller Eduard Bell am v; «xur'X**

ber Viceadmiral a. D. Bartsch; am 10. Dezember bas englische Pallamentsmitglied Freiherr Ferbinanb v. Rothschilb; am 11. Dezember in Washington ber cubanische General Calixta Garcia unb am 28. Dezember der Reichstagsabgeorbnete Dieben, Persönlichkeiten derKnnst und Wissenschaft, der Sitteratui unb der Presse. Am 5. Januar der Moskauer Arzt Professor De. S a ch a r j i n; am 7. Januar der italienische Schriftsteller Leone Fortis; am 9. Januar ber Profeffor ber Rechte an bet Universität Wien, Dr. 3. 2t. Tomaschek, Vertreter bet Stadt Jglau int Frankfurter Parlament; am 11. Januar in Heidelberg der Professor ber klassischen Philologie Dr. Erwin Rhob 13. Januar in Darmstadt bet Museumsinsvektor mck J ber Aesthetik Dr. Rudolph Adamy; am 19. 3anuy<'ai5 italienische Sänger Ernesto Nicolini. Gatte tz'.töfeffvt am 20. Januar in Halle bet Zoologe Präses'bcr berg; am 30. Januar in Dreede^^.,^ Theodor See---- k" --

7. Februar in

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Pantektist Professor Dr. siet; am 17. Juni in Wiesbaden der Kunstschr^ 9. Ium in am 22. Juni in Wien der BytoH -siaron; am v. Matilaun; am 25. Juni Sy . August Demmin; Dr. Ferdinand Cohn; am^si: Profeffor Dr. Kerner Heinrich Wolff; am &''iian der Botaniker Profeffor bircktor unb Kompoisii -.ui in Leipzig der Konzertmeister und Illustrator Prolsi in Mödling bei Wien ber Musik- Komponist Profeffx Weinzi« rl; am 17. Juli ber Malet ber Architektur Kasil Gehrts; am 18. Juli bet dänische 7. August. Emil H artmann; am 4. August in Paris Somag,ra rnier, ber Erbauer der Großen Oper; am Wje"Tutzing am Starnberger See bet Egyptologe unb Üistfteller Professor Dr. Georg Ebers, am 17. August M Opcretieukomponist Dr. Max Zeller; am 1. September >er Philosophie-Professor Dr. Robert Zimmermann;