IHitobdirnirr THlstt
410« Jahrgang,
Verlag: Sang gaffe 27.
1®,O<><> Abormeuten.
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Uo. 584.
Donnerstag, den 15. Dezember.
1898,
Fernsprecher No. 52.
Fernsprecher No. 52.
cs sich so gut flirten ließ, wo so diskret der Faden einer weltlichen Ehe angesponncn werden konnte!" — Und diese Logen, die gegen das Publikum, statt gegen die Bühne gekehrt sind, und die furchtbar enge Bühne, die jede räumliche Großartigkeit der Darstellung ausschließt, und die häßlichen Verschläge im Voiderranm des Saales re., jede neue Bemerkung steigert die Schärfe der Kritik. Es ist sicher, daß der Architekt Vernier nicht der Triumphator des AbendZ war, doch eines muß man ihm zngestehcn; wenn er auch kein Meisterwerk geschaffen, ein Wunder Haler doch bewirkt: für einen Augenblick wenigstens brachte er Eintracht unter die tödrlich verfeindeten Parteien; Anhänger und Gegner des Drcyfus und Picquart sind einig in dem Punkt, daß die Opera comique, der Bau, der am Vorabend der Ausstellung im Herzen von Paris erstanden, der letzte Ausdruck von moderner Kunst, von Luxus und raffinirtcr Bequemlichkeit sein sollte, sowohl im ästhetischen als im praktischen Sinn ein entschiedenes Fiasko darstellt.
Wird man nun mit der komischen Oper im Jahre 1900 nicht viel Ehre einlegen, so hofft man doch durch Meisterwerke anderer Art die Bewunderung der Welt zu fesseln. Nach langem Vorbereitungsstadium tritt die Ausstellung endlich in den Zustand definitiven Entstehens. Nicht nur das offizielle Werk, wie die Maschinenhalle, die Kunstpaläste, die ausländischen Sektionen, sind im vollen Bau begriffen, sondern auch die ans der Privat-Initiative hervorgegangcnen Projekte beginnen sich aus der schemenhaften Idee in lebensvolle Wirklichkeit umzuwandeln. Dies gilt z. B. von den bereits ins Werk gesetzten Unternehmungen: Das Panorama der Welten, von Camille Flammarion, die Reise um die Welt von Dumoulin, das große Rad von Paris, Conr des miracles, Alt-Paris, der Palast der Frau u. A. m. Und während die Einen Anziehungsobjekte fite die Besucher der Weltausstellung schaffen, finb die Anderen
^bend-Ausgabe.
Die Verbindung politischer Vereine. -
Bon den dem Reichstag zugegangenen Initiativanträgen kommt zweifellos die größte politische Bedeutung dem von nationalliberaler Seite eingcbrachten Anträge zu, dessen kurzer Wortlaut folgender ist: „Inländische Vereine jeder Art dürfen mit einander in Verbindung treten. Entgegengesetzte laiidesgesetzliche Bestimmungen sind aufgehoben." Ueber die sachliche Bedeutung des Antragsund seine praktische Berechtigung braucht kaum ein Wort verloren zu werden. Wollte man das Verbot des Jnverbindungtreteus der politischen Vereine in der That ernsthaft aufrecht erhalten und strikte durchführen, so würde man damit die politische Bethätigung nicht etwa nur, wie einige Verehrer dieses Verbots wähnten, der Sozialdemokratie, sondern die aller Parteien vollständig lahm legen. Den schwersten Nachtheil hiervon aber trüge das Staatswesen selbst. Soll der Staatsbürger sich thätig an den öffentlichen Dingen be- theiligen — und das ist die Form, in der sich heute die politische Entwickelung allein belhätigen kann —, so muß ihm das durch die Formen des politischen Lebens erleichtert oder doch wenigstens ermöglicht werden. Das Verbot der Verbindung der Vereine unter einander aber bedenket eine unzulässige Erschwerung dieser Bethätigung, die sich noch dazu als eine zwecklose Erschwerung darstcllt.
Aber die Aufhebung dieses Verbots ist nicht nur eine politische Nothwendigkeit, sie ist zugleich ein dringendes Erforderniß, da es sich hierbei um die Einlösung eines Versprechens handelt, das der Reichskanzler am 27. Juni 1896 dem Reichstag gemacht hat. Bei der zweiten Vcrathung des Einführungsgcsetzcs zum bürgerlichen Gesetzbuch wurde dem Reichstag mitgctheilt, daß sämmtliche 12 Regierungen, also auch die preußische, sich bereit erklärt hatten, das Vcr- bindungsverbot alsbald aufzuheben. Der Reichskanzler erklärte sich damals gegen den Antrag Auer, der jenes Verbot gesetzlich aufhcben wollte, ausdrücklich mit der Motivirung, daß es in der Absicht der Regierungen liege, die Beseitigung des durch das Verbot geschaffenen RechtszustandeS herbcizuführen. Der Reichskanzler fügte hinzu: „Und zwar wird dieser Erfolg unter allen Umständen früher eintreten, als dies durch ehte Aufnahme des Antrags Auer in das bürgerliche Gesetzbuch der Fall sein würde, weil das letztere erst mit dem Beginn des nächsten Jahrhunderts in Geltung gesetzt werden soll." Es wurde damals vom Regieruugstische kein Widerspruch laut, als der Abg. Rickert diese Erklärung interpretirte, daß die preußische Negierung weder direkt noch indirekt die Aufhebung des Verbots an Verschärfungen des bestehenden Gesetzes knüpfen werde. Gegen die vom Abg. Haußmann geäußerte Besorg- niß, daß man bei der Aenderung der landesgesetzlichen Vorschriften über das Vereinswescn die Aufhebung des Verbots mit Bedingungen bepacken werde, machte der Staatssekretär v. Bötticher später noch geltend, daß die Zusage des Reichskanzlers „rechtlich und politisch unanfechtbar" sei.
Für den Reichskanzler liegt die dringende Nothwendigkeit vor, in dieser Session die Erfüllung seiner Zusage herbei
zuführen, denn am 1. Januar 1900 tritt das bürgerliche Gesetzbuch in Kraft und von den zwölf Bundesregierungen, für die das Versprechen des Reichskanzlers abgegeben worden ' tst, sind noch mehrere, darunter auch die preußische Negierung, mit der Ausführung dieser Zusage im Rückstand. Von Seiten, die sich noch reichskanzlerischer geberdcn als der Reichskanzler selbst, ist zwar wiederholt die Behauptung aufgestellt worden, daß Fürst Hohenlohe sein Versprechen in Bezug auf Preußen erfüllt habe, als er die Vereinsnovelle im Landtag einbrachte, wenn sie dieser auch abgelehnt habe. Diese Argumentation ist unhaltbar, und es ist noch mehr als fraglich, ob der Reichskanzler selbst diesen freiwilligen Rechtsbeistand acccptirt. Der Versuch der Erfüllung eines Versprechens ist nie und nimmer die Erfüllung eines Versprechens selbst, umso weniger, wenn es sich um einen Versuch mit untauglichen Mitteln handelt. In Preußen ist aber auch jetzt jede Aussicht geschwunden, dem Reichskanzler auf diesem Wege die Erfüllung seines Versprechens zu ermöglichen, denn für eine Vorlage nach berühmten Neckeschen Mustern ist der jetzige Landtag noch weniger zu haben als der frühere. Eine von einem anderen Geist erfüllte Vorlage wird man aber von dem Minister Recke kaum erwarten dürfen. Aus diesem Grunde
und weil die bindende Zusage des Reichskanzlers vorliegt, stellt es sich als eine dringliche Nothwendigkeit für die Regierung dar, die Frage auf dem Weg der Neichsgesetzgebuug zu regeln und dem im Reichstag aufs Neue eingebrachten Antrag Folge zu geben. Wir zweifeln auch nicht an dem guten Willen des Reichskanzlers, die von ihm gemachte Zusage einzulöscn. Es wäre im Interesse unserer politischen Entwicklung aufs Dringendste zu wünschen, daß sich in Bälde zu dem Willen auch der Weg und die Kraft, ihn zu beschreiten und etwaige Hindernisse aus dem Weg zu räumen, fände, denn mit vollem Grund hat der nationalliberalc Etatsredner Bassermann am Dienstag der Regierung warnend zugcrufcn, daß die Frage der Aufhebung des Koalitionsverbots für Vereine im Lande eine große Mißstimmung erzeugt habe. p.
Deutscher Reichstag.
Kerlln, 14. Dezember.
Tagesordnung: Fortsetzung der ersten Lesung des Etats. — Abg. v. Kardorff (Reichsp.) wendet sich zunächst gegen die gestrigen Ausführungen des Abg. v. Vollmar und sodann gegen die Bemerkungen des Abg. Richter, betreffend die deutschen Koloniecn. Das angekündigte Gesetz zum Schutz der Arbeitswilligen sei absolut nothwendig und werde hoffentlich im Hause nicht allzu sehr ab- geschwächt werden. Bemerken aber wolle er, daß dasselbe noch lange nicht ausreichend sei. Was die Ausweisungen aus Schleswig-Holstein anlange, so verkenne man wohl die Bedeutung der dänischen Agitation daselbst. Frankreich verfahre z. B. gegen solche Agenten viel prompter. Redner äußert sich werter gegen ein noch rascheres Fortschreiten der sozialistischen Gesetzgebung. Keinesfalls dürfe dieselbe willenlos Seitens der. Arbeiter den Sozialdemokraten überlassen werden. Was die Militärvorlage betreffe, so sei der Abgeordnete Richter selber der Vater des gesteigerten Militarismus" in Deutschland (Lachen links), und zwar durch sein stetiges Bestreben nach der zweijährigen Dienstzeit. — Abg. R i ckert (freis. Ver.) führt aus, daß sich der Vorredner irre, wenn er glaube, daß der Reichstag vielleicht ein Sozialistengesetz wieder anuehmen werde. Seit Er
löschen des Sozialistengesetzes sei da? Wachsen der Sozialdemokratie ein langsameres und auch ihre Taktik eine andere geworden. Sie habe sich mehr den bürgerlichen Bestrebungen genähert. Zu bedauern sei die späte Einberufung des Reichstags. Die Regierung müsse sich mehr Fühlung mit dem Reichstag angelegen fein lassen, dann würde man auch nicht so lange aus die Aushebung des Verbindungsverbotes zu warten brauchen. Seine, Redners, Freunde wollten abwarten, wre der angekündigte Gesetzentwurf gegen den Terrorismus gegenüber arbeitswilligen Arbeitern aussallen werde, ob er wirklich nur Auswüchse beschneiden wolle. Protestiren müsse er gegen die Art, wie Obcrpräsidcnt v. Köller dre Ausweisungen voir harmlosen Dienstboten zu begründen versucht habe. Redner wendet sich turn zu der Frage, ob für einen wirthschaftlichen Niedergang schon Anzeichen vorliegen. Alles Prophezeihcn in diesem Punkt lei zwecklos. Aus dem hohen Bankdiskont seien einschlägige Schluß- solgcrmigen nicht zu ziehen. Der Schatzsekretär habe da» Hau- leider im Unklaren darüber gelassen, wie er über die Zukunft der Zuckersteuer gedenke. Was solle werden, wenn Cuba al- Zucker-Produkttonsland wieder aktiv werde. Da gebe es nur ein Mittel, Vermehrung des Zuckerkonsums im Inlande und zu dem Behufe Herabsetzung der Verbrauchssteuern. Er fordere die Land- wirthe drübeir auf jenen Bänken auf, sich mit seinen, Redner-, Freunden zu diesem Zweck zu vereinigen. Die Militärvorlage stehe mcht im Widerspruch mit dem, was der Kriegsminister vor einem Jahre gesagt. Die Vorlage werde von seinen Freunden sorgfältig geprüft werden. Bedauerlich sei, daß die DurchschnittSdienstzen noch nicht gesetzlich festgelegt sei. In Bezug auf die Kolonialpolitik theilc er noch heute den Brsmarckschen Standpunkt von 1894, daß der Kaufmann vorangehcn müsse. Die Caprivische Handelspolitik müsse unbcdiirat fortgesetzt werden, denn sie habe einen sehr günstigen Einfluß auf unsere ganze wirthschaftliche Lage gehabt. Der Abrüstungsvorschlag des Czaren sei mit Freuden zu begrüßen. Frankreich werde hoffentlich auch einmal zu der Ueberzeuguna kommen, daß kein Mensch und keine Partei in eine Wieder- Abtrctmrg von Elsaß-Lothruigen willigen werde. — Schatzsekretär Thielemann geht auf die Zuckcrjrage ein. In Cuba sei der Zuckerexport von einer Million auf eine Viertelmillion Ton- zurückgegangen infolge der dortigen Revolution. Die Gefahren welche die Wiederherstellung geordneter Verhältnisse auf Cuba für unseren Export nach Amerika mit sich bringe, seien keineswegs so akut, wie der Abgeordnete Richter meine. — Abg. Graf Stolberg (kons.) plawirt lebhaft für die Beseitigung der Zoll-Privilegien der Mühlen, zumal Angesichts der bevorstehenden Kanalbauten in Preußen. Da Amerika Deutschland vielfach trotz des Meistbegünstigungs-Verhältnisses differential behandle, könne es so nicht weiter gehen. Ein gutes Verbältniß mit Nord-Amerika sei dringend zu wünschen. — Abg. Hilpert (bayr. Bauernbund) meint, es sei wohl Grund zur Reichs-Verdrossenheit vorhanden und kritisirt weiter das Anwachsen der Neichsschulden. — Abg. F ü r st R a d z i w i l l (Pole) rügt es, wie in den ehemals polnischen Landestheilen die Büreaukratie mit der Dame Justitia umgehe. Nächste Sitzung morgen 1 Uhr: Fortsetzung der Etat- Becathung. Schluß 4'/« Uhr.
Deutsch cs Reich-
* Roniavilität der Fandmirthfchast. Die auf Ver- anlassnug des Reichsamts des Innern gegenwärtig neben den industriellen Produktiouserbebungen veranstalteten Erhebungen über die Rentabilität des Landwirthschaftsbetriebes sind in lebhaftestem Gauge. Der unter Mitwirkung von laudwirthschaftlichen Sach- verstandigen im Wirthschaftlichen Ausschüsse aufgestellte Fragebogen ist durch Vermittlung des deutschen Landwirthschaftsraths und der laudwirthschaftlichen Centralvertretnngen bisher an insaesammt 11,000 landwirthlchaftliche Betriebe versandt worden. — Auch in einzelnen Zweigen der mit der Landwirthschaft zusammenhängenden Industrie der Nahrungs- und Genußmittel hat die Vorbereitung der Erhebungen schon begonnen. So werden Fragebogen an sämmtliche Müllereibetriebe des Reichs noch vor Jahresschluß zur Versendung gelangen, während solche für die Gärtnerei, für die Stärkefabrikation und für die Herstellung von Chokolade und Znckerwaaren in der Ausarbeitung begriffen sind. Für die Ta bak-
(Nachdruck verboten.)
Pariser Kries.
Von unserem Korrespondenten.
Die ne«e Op6ra comique. — Die Weltausstellung. — Bequemlichkeiten für die Besucher. - Rechtsfragen. — Staatsmänner als Reklame.
Vari», 13. Dezember.
Paris theilt wohl mit allen anderen dicht bevölkerten Großstädten die Eigenthümlichkeit, daß sich darin die Jntcn- sivikät und Vielseitigkeit des Lebens in häufigen, mehr oder minder wichtigen, die verschiedensten sozialen Gebiete betreffenden „Ereignisse" kundgiebt. Nirgends aber findet jedes einzelne Borkommnjß einen so lauten Widerhall und weckt ein so allgemeines Interesse als in Paris. So standen in ter letzten Woche fast alle Schichten der Pariser Bevölkerung, von den Kunstkreisen und den Vertretern der Republik angefnngen bis herunter zu den Gassenjungen, unter dem Zeichen eines seit 11 Jahren erwarteten Ereignisses: der Eröffnung der neuen Opera comique. Diese fand am 7. l. Mts. in Gegenwart des Präsidenten der Republik und der Minister mit großem Prachtaufwand statt. Das ganze Stadtviertel war nm Abend illuminirt. Die Häuser, die Läden, vor Allem aber die meist interessirten Kaffeehäuser erglänzten in Glühlampen und Transparenten. Die Ströme bläulichen und gelben Lichts, die sich über Häuser und Straße» ergossen, weckten die Erinnerung an jene mächtigeren, rothcn Feuer- zunge», die in einer fatalen Märznacht des Jahres 1887 über dieselben Häuser und Straßen die Schrecken uncr entfesselten Naturmacht breiteten. Doch an der Schwelle des neuen Gebäudes fliehen alle düsteren Gedanken. Hier schimmert Alles im Glanze der Neuheit, hier athmet Alles Heiterkeit, Kunstinteresse und Neugier. Die Galavorstellung selbst, die wie die meisten
ihresgleichen aus Opern-Bruchstückcn und Gelegenheitsleistungen besteht, bietet nur wenig Interesse. Nur der beliebte Baryton Fugere, der das Lied vom Getreide von Masse singt (warum gerade dieses?), erntet Beifall und vergießt Thräncn der Rührung, als ihm während eines Zwischenakts vom Präsidenten der Republik in Anerkennung seiner vieljährigen, verdienstlichen, musikalischen Thätigkeit das Kreuz der Ehrenlegion verabreicht wird. Das Hauptinteresse richtet sich auf die Architektonik und die dekorativen Motive des Baues, welche ein anserwähltes Publikum, den Saal, die Treppen und das Foyer durchwandelnd, betrachtet. Jeden Angenblick vernimmt man aus kompetentem Munde Worte der Kritik, manchmal deS Lobes, häufiger des Tadels. Hier blickt der bekannte Maler Cazin zum Plafond hinauf und ruft in aufrichtiger Bewunderung: „Wie herrlich, das Werk Benjamins Constant! Welch glückliche Idee, dieser Durchhau zur Himmelsregiou!" Dort sprechen zwei Musiker ihr absprechendes Urtheil aus über die aus Bayreuth hinübergebrachte Neuerung, das Orchester in einer Vertiefung unterzubringen und cs so von der Bühne und dem Saal gleichzeitig zu trennen. „Es ist häßlich fürs Auge, welches nur die Glatzen der Musiker sieht, und unangenehm fürs Ohr, das nur schwer die zarten Musikmotive anffängt." — „llnd was soll ein gewöhnlicher Sterblicher anfangen", meint ein zu dieser Kategorie gehörendes Individuum, „dessen Tasche nur für eine zweite Logen- oder Fautcuilreihe reicht? Der kann höchstens aus den Morgenblättern am nächsten Tage erfahren, was er gestern gesehen und gehört hat." — „Aber um Himmclswillen, warum hat diese Haupttreppe kein Geländer? Das ist ja eine reine Mördergrube!" — „Gnädige Frau, das Geländer kann mau noch immer nachholen, wenn sich erst Jemand Arm oder Bein bricht." — „Oh, der böse Architekt! Unsere gemüthlichen Boudoirs abzuschaffen, wo
