«a. Jahrgang.
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Dounerstag, den 27. Gktoder.
Fernsprecher Wo. 52.
18S8
Fernsprecher Wo. 52.
j Morgers-Aiss^abe
^n6U'hipM^„^^.?.“bilat$' "Brüder reicht die Hand zum Bunde' Raun,
schloß die schöne Feier.
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9«,<7.?, Snns-rchor des „L.hrer-Verrlns" hat seine
Wlttterveraiistaltniigen ans deu 29. Oktober, den 28. Januar !*n?L fcfn. Marz fkstüksktzt. Sie werden, wie immer, im Kasino- gehalten. Das eiste Konzert am Samstag, den 29. d. M.
lüttrcf^nks, Programm auf. Als Solisten sind Frau virtü!?-' i n i nu$ Straßburg und Herr Klavier-
viituose Boß ans Wien gewonnen worden. Die genannte Dame ?e a>« Konzertsängerin liier noch unbekannt ist, erfreut sich in Süd- iÄs ausgezeichneten Rufes bei Kritik und Publikum.
.°*3 Ü>er nicht fremd; er erreate vor einigen Jahren durch Nuklrd».seinen gediegknen Vortrag berechtigtes Aussehen. An Chorwerken seien „Winte, nacht" von Hutter, „Sorniuer- von Lpangenberg uud „Vom Rhein" von Bruch genannt kört' ei,',' Aol rUed-rn se, eine neue Komposition von Schaub: „Ich hort ein Vöglein pfeifen" hervorgehoben.
de» yq "'l>eroschrs S»nf>ervatorinm. Nächsten Samstag,
.U-d«., findet der erste Musikabend in, Saale des Instituts, Rhkinstiaße 54 statt. Herr Direktor Eibeuschütz hat insofern eine
h^rf«’8 h" e-ü. Konservatoriums getroffen, als
n.,s Cf6ke Schuler eingerichtete,I Vortragsabende in Uebungs- iind Musikabende eingetheilt hat. Die UebnngSabcnde finden nur in Gegenwart des Direktors, der Lehrer und Schüler statt während die Mustkabende öffentlich find. Im Laufe des Winters we'rdeu sechs 1 fflÄnhi'ff' ^"kiuden Den vorgeschrittenen Schülern wird darin ^U'uük't aegeben, öffentlich aufzutreten. Am Schluß eines jeden Munkabendr werden dann noch Vorträge von hervorragenden Hustlern stattstnden. Den Anfang wird bei Gelegenheit des ersten Mustkabendr Herr Direktor Eibeuschütz selbst machen, indem er das I L-äur-Konzert von Brahms spielt.
— Dle Kiirenns der städtischen Verwaltung, insbesondere I uuch die Stadtkasse, bleibe» der LandtagSwahl wegen heute I Vormittag für das Publikum geschlossen.
. c™ Jur weiblichen Bildung und Berufswahl. Zum I !^^0"Uür ubcrmmint der von Pros. Dr. Zimmer in Bcrlin-Zehlen- I darf begründete Evangelische Diakonie-Verein das Lazareth am I Olivaer Thor in Danzig und richtet darin sein sicbenle« „Diakonie- I J'uunar ...für allgemeine Krankenpflege ei». Er ist nunmehr im I Stu-'de, . lahrlich über 150 Jungfrauen und Frauen g-bstdeter Stande in der Kraiikenpflege auszubstden. Die einjährigen Kurse | h«i*h.nn Unterricht, zugleich ohne jede Ver- I
?'c Zukunft dargeboten, find zugleich eine überaus und Bitti»,,granstalt für Erwachsene; so haben schon verhalt,iibmaßig viele Braute von Pfarrern und Acrzte,, sich m, ihnen betheiligt, um mit dem darin Geleruten später ihren ! Gatten unterstützen zu können. Diejenigen, die die Krankenpflege madicu tdollcn, finden ans Wunsch durch d«, I Seien, Anstellung Versorgung und Schutz. So ist in den 4 Jahren btr-?cre,n ücstkht, de, Kranken-, Irren-, Wochen- und Gcmemde- 9 Dansenb arbeitrfreiidiger Kräfte zugkfnhrt I
Mädchen n,,t VolkSichulbildnng sind besondere Anstalten, die I f(ui'«crrlift"tn d)U e" ' b^rundlt, in Stilen der Lehrgang ein lang- I
3iau,ii erlaubt uns nicht, ans die einzelnen Chöre, die alle von kw den WohUau wareu naher einzugehen. Eine Kantate dirigi^e für den am Klavier nut der Begleitung beschäftigten Vereins- dirigenten Herr Emil Kuhns, ein hier hochgeachteter Siolinoirtnofe Iraule... Marianne Schenck und Herr Ad Plate vom KönL' rFnn,antrk»"^f.n u mit Verstand,><ß uud bestem W>'
lmgen, der Chor hielt fich durchaus wacker. Fräulein Schenck führte 5* ”l.t L'edern von Krieg („Ich liebe Dich"), Rubinstein und Taubert ern mib ihre Vorträge haben sehr gefaü^n. r^räulem Scbenck erlnelt e,n prächtiges Rosenbouquet, Herr P ale 7iukn äoib «k7a , Herr Hochstetter ließ sich j». LaufendesAbends auchalsWist horeu mit dem SBortrog des L-woll-WalzerS von Chopin und der Tarantella (H-moII) von Rubinstein. Herr Hochstetter ist hier langst als ein tüchtiger Pianist bekannt. Auch der Vionloncell- vortimg dekHerrn K. Lange war eine sehr schöne Leistung Die Damen bhCr Bcreinsmitglieder überreichten dem „Männer-Klub" eine von Engest,stete e>abneiischliife Nachdem der erste Vorsitzende dieselbe l.nLbki,.f.,kl.lbkn.bm ?ri1lV' Lina Edling dankend eulgegengenommen, legte derselbe das Versprechen ab, daß der Verein die Fahnenschleife
*lbft,«fLnl6ä,tc"11116 bewahren wolle. Ein voll vt‘rf.nBttr Prolog, von Fräulein Meier vor" trefflich vorgetragen, verschönerte die hübsche Feier. Herr Glücklich M .Mamier-Klub") richtete sympathische Danke»? ra°" V «le•??”!'11 11116 “n beu Vorstand, namentlich abe- an die etb' Bcf6er bcem5nnine' bie gegenwärtig demselben noch angchore», die Herren: R. Banmgarlen, C. Grüuberg, P Seibel k sw;b.Lnfl ?eu unb 4Sn- ?: Hartmann, W. Sprenger, L. Hemmer' c' 'n^^rüauser rc. Dem Überaus zahlreich besuchten und in jebtt Hin,ich, vorzüglich oerlonfenen Konzert folgte ein bis zu frfibeV Morgenstunde dauernder, sehr animirter Ball. 9
n.
Eines Tages brach eine fürchterliche Epidemie in der Gegend ans und verheerte das ganze Land. Alle jungen Leute wurden von ihr betroffen und die größte Zahl war dem Tode nahe.
Die Symptome der Krankheit waren entsetzlich. Das Her, hörte auf zu schlagen, der Kopf wurde wüst und schwer, und der Sterbende verdummte. Lächerlichen Hampeln,äuneri, ähnlich wandelte» die llingen Manner kichernd dahin, sie kauften sich Herze» aus der Messe
t* S1,l6er. stch. Zuckerstangen kaufen. Griff die Epidemie brave Burschen an, so zeigte sich das liebel in einer dumpfen Traurigkeit
UI.'9' £ie Künstler weinte» über ihreOhn- *6ttr und die unglücklichen Liebenden stürzten fl(y UI OIC ijylU|jC
>ukkn. wie das schöne Kind sich in dieser wußte. Sie richtete Lazarethe ein. Tag und Nacht pflegte ne die Kranken, sie schloß mit ihren Lippen die ühr"grch Unb banftc 6tm Hiu'wcl für die reiche Arbeit, die er . Sie ward zur Vorsehung für die jungen Männer und rettete eine ganze Anzahl derselben. Nur deren Herz konnte sie nicht heilen die schon kein Herz mehr besaßen. Ihre Behandlung war einfach;
,6'!! Kraiike» ihre hülfreichenHände, ihren warmen, linden Athem. Doch nie verlangte sie eine Bezahlung. Sie richtete sich zu Grunde, indem sie das Almosen mit vollen Händen ausschüttete.
(?) Flörsheim a. M., 25. Oktober. Der Kaiser bat bei eobne des Weni.cinielleis Joh. Richter dahier die ^ .hc.flstcüe übernommen, auf ein Pathe ge chenk mußte der Vater schriftlich verzichten. Vor einiger Zeit Hane sich ein hiesiger L ,nd« wiith m,t einem Gesuch au die Kaiserin gewandt mit der^Bitte um bei ,tinim siebten Mädchen. Er erhiett au«dem,, Civilkabinet den Bescheid, daß die Kaiserin derartiae Pathmstelleii nicht übernehme, doch war ein Geschenk von 20 D?k uus ^ Prwatfchatiille der Kaiserin mit den besten Wünschen für daH SBoolcrflcljcn btr fiebttn ^odjtcr beigefüßt.
* JlidJcrpItcrö, 25. Oktober. Stuckateur uou bter stürmte hfrr«hmiÄ,1- Aschen HU Wanne von einem 20 Meter hohen GerM ^Ehülfe, welcher aus der unteren Etaa? ? ;f,r,ni^8/tünb' ftrtrfle 'N treuer Anhänglichkeit die Arme au», r abtr iv Erde geschleudert unb tobt
6c,r; Vaustrlle getragen, wahrend der Meister, welcher im Falle an, den Lehrling zu hegen kam, 14 Tage später wieder zur E.holuiig sich m den Kreis seiner Familie begeben konnte Der Verunglückte war der Sohn des hiesige» Schäfers, bet mit feinem nif\ft7nD£n 595 Mk. und der Uilterstützung diefes braven 's» ü<i,t IlI!'?ere Kinder zu ernähren hatte. Auf b:‘ T;,8 re”,1,“® «m Gewährung einer Rente wurde ihm,
m rr ."JPc? " P°Ksztg. schreibt, von der Baugewerkr-Beruf». Genoffenschaft zu Dortmund ein abschlägiger Bescheid, weil der (sTnjffnkh "re elnä'«e oder Haupteriiährer gewesen fei*
Sine solche Eickicheiduug ist bei der Arniuth der Familie und der treiien Fürsorge des verniiglückten Sohnes keinesfalls mit den b.8 Einklang zu bringen. Es ist auch
das letzte Wort in dreier Sache wohl noch nicht gesprochen.
* Di'uau, W. Oktober. Gestern Abend versuchte der in einer ^ffendacher Stockfabrik arbeitende, in Bürgel wohnende Theodor
■L (Nachdruck verboten.)
r Sae kleine Klnnmäntelchen der Liede.
Von Emile Zola.
Deutsch von Wilhelm Thal.
»äh?1*, wc"6 cm.einem Dezembermorgen geboren, da« schöne aSLff;. ,.n11* 6tli rothlichcn Haaren, als der Schnee langsam und Sffl/a'u. ous die Erde herniederfiel. Es gab auch in der Luft » »-.o"chkn. die darauf,hindeiiteten, daß die Mission der Liebe M"^°nullt habe; die sonne glitzerte in rosigem Schimmer auf Steel i'* ’££6ntt.' '~6 u6ft öie Dächer strichen Liliendüfte und »«« saugen wie tm Frühling.
?a" "icht der Welt in einer kleinen Hütte, jeden- zfetn-^ciuuth, uin zi, zeigen, daß sie nur die Reichthümer des rkbtr- keine Familie, sie konnte die ganze
'leben und ihre Arme waren weit genug, nm die ganze SMlchhett zu umarmen. Sobald sie dar Alter der Liebe erreicht, SSL11?. Dunkel, in dem sie bis jetzt dahingetränmt, sie WÄsen Blicken sätt^te^' Unb ^'*te 6it Hungrigen, die sie schon Jto fX«atsn,ti\ 8rofc8' Mädchen mit schwarzen Augen ÄihffiS Munde. Ihr Körper war von matter Bläffe und mit KanW. n Uiaum bedeckt, der ihre Haut in weißen Sammet ■Kbu« 2Btnn fltn0' toiefltf i>ch ihr Körper in zartem Bmnia 6?6^roh verließ, auf dem fit geboren war, sah sie Men öu,ihrer Mission gehörte, sich in Seide und
KSL -enm 8ur ihre weißen Zähne und ihre rosigen M&w- Perlenhalsbänder finden, die so weiß wie ihre
vn» ..^'denrocke, die so rosig wie ihre Wangen waren.
K» rf 8 k" stch.s» heransstaffirt hatte, war es ein Glück, ihr fite -ls. s en Maitageii auf den Feldwegen zn begegnen. Sie «iWCB. yr da kam, ein offenes Herz und offene Lippen.
«l>r,e !m6H<6r verlchle werden b!"u»imöft m»cr^»'ued«rwrNl anfarnommen
* Der „L ach sen-Verei n* feierte am vorigen Sonntag im aal mit SIbenbiintertjaltung und Ball fein 8. Stiftung?' feft, welches in schönster Weise verlies. Der überfüllte Saal gab Zeugnlß von dem treuen Zusammenhalten der Sachsen und Thüringer und echter sächsischer Gemnthlichkeit. Die Zithervorträge Dame» Franleui Noak und Engel, sowie die Solovorträge unb $uette der Herren Fiedler, Malsy unb Crnsins fanbeit reichste Sliierfennitng unb schafften beste Stimmung. Frenetischen Bei'all ernteft das Theaterstück „Männertreue*, in welchem die Spicttr rrranlctns Throniker unb Weiß, sowie die Herren Fiedler und Crufin« geradezu hervorragende Leistungen boten. Ein solenner Lall hielt dte Thetlnehmer biS zum frühen Morgen vergnügt beisammen. Möge es bteiem echt patriotischen, königstreuen Verein vergönnt fein sich immer mehr zu entfalten. H 1
* 3m Kat hol. Dtrkiushatise feierte der „Männer-Klub" Sonntag^ sein 10. Stiftungsfest durch Konzert und Ball. Ter mnstkalische Theil wurde durch das beim Gesangwettstreit in flrtujncd; mtt befanntem Erfolg vorgetragene „Marge,ilied" von Ubt feierlich eröffnet. Darauf folgte die Begrüßungsrede des ersten h.nv 'F"6»1, • Herrit^R. Baumgarten. Die Leistuiigeu des Vereins bewtefeu fle>8iaes stubuim von Seite» des Dirigenten Herrn Musikdirektors Casar Hochstätter, und seiner Sängerschaa'r. " Ter
Wenn sie einen Bettler am Rande eines Grabens traf, so fragte fie~ aus: toen.n er über bittere Schmerzen und Leiden des hn»1 lbm Er, Mund schnell ein Almosen und
das Elend des Bettlers war gemildert.
Auch die Armen des Kirchspiels kannten sie. Sie drängten sich an wrer^Thur und erwarteten die Vertheilung. Wie eine barm- perjige e>cbmeiter ging sie Morgens und Abends zn ihneii, tbetite tpre L-chatze an Zärtlichkeitei! ans und gab einem Jede» fein Theil . . S'tmar gut und milde wie das rechte Brod, und die Armen' der Llebe^gegeben"" i>‘“ Sianitn ”ba8 flei,le Blaumäntelchen
«0. Gebnitslag unseres Ehrenbürgers Herrn
Chr. G aa d gestaltete sich für betifelben, wie nicht anbei« gu er» iT S?-* ^^«n rechten Ehren» und Freudentag. Noch unter dem
ZS;.. " »’u?,- btr 'hm °or zwei Jahren anläßlich feines dOoobrtgen Jubiläum« als Vorsitzendem des „Lokal-Gewerbe- ?».nlt.ri «■” mb,ilr üewordenen Beweise voii Liebe und . Frnuidichaft, Verehrung und Anerkennung steheiid, hatte “!e Genvgthunng solche auch gestern wieder in großer Zahl entgegennehmeu zu können. Für einen Mann, der, wie er, fast sein ganzes Leben der Fortbildung der gewerblichen Jugend «iöber Forderung de« GkwerbestaudrS gewidmet hat, ist es hi»Cnblh»8 erhebend, diese« SBiifen auerfannt zu sehen unb zugleich daraus fchopsen z» können, daß dasselbe reiche
$x ? Bereits um 10 Uhr gestern Vorinittag
°">e Abordnung des „Pompier-Corps", um seinem
Vrnb Ehreiihauptmaiin zu gratuiiien unb demselben ein »'it der Zahl 70 zn Überreichen.
Srft rOts Scheurer feierte bei dieser Geleaeii-
s-i xik die Verdienste de« Herrn Gaab um das Corps. Dieser »OhMrihi'L 08tx rcl.c iokche des „Turn-Vereins", dessen WMiegrstuder unb_ Ehrenmitglied Herr Gaab ebeiisallk ist. : dieses Vereins brachte dessen Vorsitzender, Herr
। x ß rJ Ui an 'Jb‘c Glückwünsche zuiii Ausdruck.
bl8 Borstaiide» de« „Lokal-Geiverbevereiiis", der vollzählia ?iG«ru tvar, wurde Herr Gaab durch Herrn Stadtältesteu B eckel l6s. ^"rch einen prächtigen Blumenkorb erfreut.
- Magistrats Überbrachten die Herren Stadt-
r Ejhe W. Beckel uub Jilstizrath Dr. Berga«. I» längerer An- I hob letzterer die Verdienste de« Herr» Gaab um unser
2ZS (," S 'osbesoiidere um den Gewerbe-Verein unb unser ■ fl*?“’1“’*’ Schulwesen hervor unb gab dein Wunsche Ausdruck, r m.1» ! 111 °^e "Ll lange seines Amtes walte» zum Wohl des - und utifeier Stadt Ein dem Jubilar Seitens des Magistrats B; Glückwunschschreiben hatte folgenden Wortlaut:
EEt^crr .Gogh! Bei der Feier Ihres siebzigsten ; „„ lofirs b11te»wir Sie, den Ausdruck unserer Theilnahme und 1 entgegeiinehmeu zu wollen.
L die Gelegenheit nicht vorubergehen lassen, ohne Ihnen
reiche^ng'ei'^ ?°"^ourzusprechen für Ihre uueigennützige unb segenr- l"verfchiebenen Ehrenämtern, insbesondere
Vorsitzender des Lokal-Gewerbeveremr unb ber Gewerbeschule. w 5? 9»ntn- hochgeehrter Herr, vergönnt sein, noch lange in I «süNe^Ä. um ^»^«keit Ihren gewohuteii Wirkungskreis ans-
Magistrat, gez.: v. Jbell." Auch der Ceiitralvorstand ' beb Kt,Vbrl,fxe'lllflir dessen ältestes Mitglied Herr Gaab ist, Mioselb«, durch die Herren HenSier und Mablinger beglück» no* ^ si> ^^.fchoufle GebiirtSwgSüberrajchung wurde Herrn Gaab
S tOtÄßffrf,f, ‘ld5”lL °8,räu 'vdkm gegen 4 Uhr die Lehrer lind etwa | Ahmrl • 8 nUf? Abiheil,iiig-,l ber Gewe,beschule in seinem . &c’m ,n der Walkmühlstraße erschienen, um ihre Glück-
t doizubringen. sie nahmen in dem in seiner ganzen herbstlichen E prangenden unb von warniem Sonnenlicht überfluthetcu
E ”%llrJ?clluln5 und die lungere,iSchÜler eröffneten die Ovation mit
8»el»»^a>s^>mmisM Geiaiig oes Choral«: „Lobe den Herrn meine
: Nachdem dann noch Me SchülerWilhelm Müller unb Heinrich SSerr^i^tV rub?* Ix5llbllar Gedichten begrüßt hatten, richtete »"i,^I?orZ.ttel mann eine herzl,che Ansprache an denselben. K bnnn d>e Glückwünsche des Lehrerkollegiums und
Schuler zum Ausdruck und wies auf die hohe Freude W kn' V111 xinbilar dadurch zu Theil geworben fei, W , de» er in steter Tagesarbeit gepflegt, nicht abfterben
tn «^^lger Weiterentwicklniig zu sehen. Redner sprach den Sri;*? ouk- baß Herr Gaab IN gleicher geistiger Niid körperlicher der «chnle noch lange erhalten bleiben möchte und übet» W«ranoen.,n^i^s Zeichen der Verehrung ein prachtvolles Blume,i- Etth,r6 S u/'-ta11 beni Cln Lorbeerkranz bie aus Maiglöckchen ge» '0 «mrahmte. HerrGaab dankte sichtlich gerührt, richtete ü" d'-Lchul-r, verband damit den Wunsch, daß kwerd.» 8^Mltglieder des Handweik« und der bürgerlichen Gesellschaft mochte,!, und versprach, so lange ihm Gott Gesundheit Meide für feinen LieblmgSgedankeii, die Fortbildung der ' I^^blicheu äugend, weiter zu wirken. Mit dem Gesänge der
Aus Stfllrt und Land.
Wiesbaden, 27. Oktober.
A«f.ige„-An,wh,»o
No. soi ' -------------——
I Daher schüttelten auch die Geizhälse den Kopf, als sie fabeii wie 9«JfUnnC Bcrschwenderni dar große Vermögen ihrer Gnaden auf diese Weise vergeudete unb meinten: „Sie wird auf dem Strob erben k""cfC 8Jtbt g-6Lp7nlbhltfib'"f °b» ic bic Tropfen abzuwiegen/ . , der That sand lie eines Tage«, als sie in ihrem fienet» htM^' baiseldk leer. Ein Schauder der Entsetzens überkam sie et tnüthrtr M«*nur "Mge kleine Reste Zärtlichkeit. Und die Ep bemie wuthete noch immer weiter.
n,h„^U.6ffiftillb fltri,‘6 *“ Z°r", es dachte nicht mehr an dar utf gebeueie »ermogen. da« es toller Weife vergeudet; e, empfand e^ b"uueiide« Verlangen nach Mitleid, wodurch fein Elend nur noch eiit)e6licber wurde. Es war so schön, an schönen, sonnigen Tagen
Beuler an zusuchen, so süß, zu lieben und geliebt zu werden" Und setzt mußte sie im Dunkel» leben und selbst auf die Almosen märte», die ihr vielleicht nie zn Theil werden würden.
Einen Augenbliek. hatte sie de» weisen Gedanken, die lebten Reste noch bheben, sorgsam zu bewahren unb sie in aller Vorsicht auszugeben. Doch ui ihrer Verlassenheit kam sie sich so traurig bar Ma,s°nne zu°suche» ^ -m die Strahlen ber
■ auHt)rtm Wege begegnete sie bei dem ersten Grenzstein einem lnngen Man» deffeti Herz vor @ntträfti6ui,g flarb ^"i biefem 51b. «-e“u<'r? '- ü,r «lühendes Mitleid. Sie ^konnte ihre Mission nicht Lugen strafen. Sttahlend vor Güte drückte sie in biiigebenber 1uCll f?anik“ l6re8 Herzens auf seine Lippen, beugte k 'n"L^«nteber, gab dem Jüngling einen Kuß uud 'prach - »Da hast Du mein letztes Goldstück. Gieb mir heraus i™’
Der Jüngling wechselte nnd gab ihr heraus th.irt2ü*I?euifcIbcn ?beud schickte sie ihre» Armen eine Anzeige und theil e ihnen mit, baß sie sich genöthigt sähe, ihre Mmofeii ein. zustellen. Es blieb dem lieben Kinde gerade so viel daß ne anftänbiä mit dem letzten Hungrigen, dem sie geholfen, davon leb n konnte
Di-Legende vom kleinen Blaumäntel^est bft ® BiW
* Im Evangelischen Gemeiiidehanse, Steingaffe 9 hält beule Donnerstag Abend 8'/, Uhr ber „Christliche Arbeiterverein^ fetneii wocheutlichen Vereinsabend ab. Gäste haben Zutritt.
',y,abcncr Rbeiii- und Taunusklub" ver« hnat<ii"r«h1^e« bfn 30. Oktober, einen Familienansstua
s sbo?<.®aüal1* 8U ^tn --Drei Kronen" in Schierst in Die Zeit des Abmarsches und ber Abfahrt wirb noch befaunt gegebeik Heute Doiinerstag Abend ist Mitgliederaufnahme. 8 ® ‘
* Die Gesellschaft „GemÜthIichkeii" veranstaltet kommenden Sonntag im Saale „Zur ©ermania", Platterstraße 100 eitft humoristische Unterhaltung und Tanz. ' "
.(•) Hochheim a. W., 25. Oktober. Der Spediteur I Christ La6le.r SIM beim «erlaben eines gefüllten Weinfasses aus. Letztere, n, ,H*^°aeV"b filS? Mann über beibe Beine, welche zer- 2'■ 1 'uurden. — Der bisherige Pächter ber Weidenmuhle
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