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Verlag: Langgasie 27.

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1898.

Dienstag» den 21. Inni.

Fernsprecher Wo. 52.

Ko. 283.

Fernsprecher Wo. 52.

46. Jahrgang.

Erscheint in zwei Ausgabe». Bezugs PrciS : durch den Verlag 50 Pfg. monatlich, durch die Post 1 Mk. 80 Pfg. vierteljährlich für beide Ausgaben zusammen.

Die einspaltige Petitzeile für locale «»zeige, 15 Pfg., für auswärtige Anzeige» 25 Pfg. Reklamen die Petitzcile für Wiesbaden 50 Pfg-, für Auswärts 75 Pfg.

Abend-Ausgabe

Deutsches Keich.

* fiof- und Personal-Nachrichten. Die Herzogin Sophie in Bayern hat sich mit dem Grasen Torring-Jettenbach verlobt. Die Braut ist die älteste Tochlcr des Herzogs Karl Theodor uud dessen zweiter Gemahlin, der Prinzenin Maria von Braganza. Sie ist 23, der Bräutigam 36 Jahre alt Grat Törring ist das Haupt einer vormals reichSstaudiichen Familie uud einer der reichsten Edelleute Bayerns.

Sertin, 21. Juni. In Sachen der Garantiefondr- zeichner für die Berliner Gewerbe anrftellung hat dar Kammergericht am Montag Mittag die erste Entscheidung gefallt Der 6. Civilscnat erkannte dahin, daß die Berufung der elf Garantiefoudszeichner Seifert und Genossen gegen dar Urtheil der Berliner Landgerichts I kostenpflichtig zurückzuweisen sei. Grunde

wurden nicht publizirt. Bekanntlich hatte das Berliner La id- gericht die GarantiesondSzcichner zur Zahlung der eingefordecten 50 pCt. der gezeichneten Summen verurtheilt. .

Der Vorstand des deiitsch-konservaliven WahIveremS in Berl-n hat den BerlinerMitbürgern" empfohlen, bei den Stichwahlen einmüthig gegen die vaterlandslosen Sozialdemokraten" einzntrel-n. Aber es heißt in der Erklärung weiter:Eine der Voraussetzungen dieser Stellungnahme bildet die Annahme, daß die freisinnige Volks- Partei im Landein gleicher Weise gegen die internationale, revolutionäre Sozialdemokratie eintreten wird." Wir sind, schreibt das frei­sinnigeBerl. Tageblatt", nicht befugt, im Namen der frei-

innigen Volkspartei zu sprechen, aber da« glauben wir doch

agen zu dürfen, daß nicht jedes Mitglied derselben gegen die

Sozialisten stimmen wird. Denn einem reaktionären Gegner des Wahlrechts zum Sieg zu verhelfen gegenüber einem unschädlichen Sozialisten, das würden viele Freisinnige für Ver- ratb am deutschen Volke halten. Und uns scheint, daß die konser­vativen Kandidaten, wenn es ihnen wirklich Ernst mit dem Zurück­drängen der Sozialdemokratie wäre, runde und nette Erklärungen zu Gunsten des allgemeinen gleichen, geheimen und direkten Wahl­rechtes und zu Gunsten der Aufrechterhaltung der allen Berufs­ständen zu gute kommenden Handelsvertragspolitik abgeben könnten. Aber da werden sich die Reaktionäre vom Graskii Kanitz bis herab zum Freiherrn v. Stumm schwer hüten.

(Nachdruck verboten.)

DLe Sperrung des Hafens non Santiago durch Uersenknug desMerrimac".

Nachdem die Amerikaner erkannt hatten, daß die durch mehrere starke Forts vertheidigte Einfahrt in die Bucht von Santiago de Cuba nicht ohne schwere Verluste an Schiffen und Mannnschaften würde forcirt werden können, und andererseits ein Entweichen der Admirals Cervera mit seinen Panzerkreuzern aus der vorgenannten Bai unter allen Umständen verhindert werden sollte, faßte der Admiral Sampsou den Entschluß, die schmale Einfahrt des Hafens durch das Versenke» eines großen Schiffes voll­ständig zu sperren. Zu diesem Zweck wurde der in unserem beistehenden Bilde wiedergegebene 4000 Tonnen große HaudelrdampserMerrimac" anrersehen uud mit werthloser Ladung (Steine) auf einen möglichst großen Tiefgang gebracht. Auf jeder Seite des Dampfers wurden je 3 mit Explosivstoff gefüllte Minen- geföße in Höhe der Wasserlinie aus- gehäugt und unter einander, sowie mit einer auf der Kommandobrücke auf- gestellten elektrischen Batterie verbunden, sodaß man von dort im Stande war, dnrch Stromschluß sämmtliche 6 Minen gleichzeitig zur Explosion zu bringen. Die Lecks, welche hierbei das Schiff er­halten mußte und durch welche dann enorme Wassermassen in das Schiffs- iimcrc dringen würden, sollten das so- iortige Sinken des Schiffes bewirken. Zur Besatzung des dem sicheren Unter­gänge geweihten Schiffes wurden Frei­willige auserwählt, die sich in genügender Anzahl zu diesem gefährlichen Unter­nehmen gemeldet hatten. Es waren dies der Marine-Ingenieur Hodson (mit dem Range eines Lieutenants zur See) und 7 Mann, unter denen sich auch ein ge­borener Deutscher befand. Am 3. Juni, um 3 Uhr Morgens, also noch bei völliger Dunkelheit, lief derMerrimac",

von einem der Hochseepanzerschlachtschiffe begleitet, ans die Einfahrt sc« Hafens zu, und während das Kriegsschiff die Anfmerksam- tit der Spanier auf sich zu lenken suchte und die Fort« j:n Eingang des Hafens bombardirte, in die schmale gewundene Linfahrt selbst ein. Dies gelang trotz des Feuerns der fpanischen Batterieen. An der engsten Stelle des ZufohrtSkanalS brachte dann Ho^ou die an der Schiffswand placirten Minen zur Entzündung, nachdem er vorher feine Leute ein kleines Boot hatte besteigen lassen, welches dieMerrimac" mitgeschleppt hatte. Dar Schiff sank sofort, da die Minen enorme Löcher in die Schiffswand gerissen hatten uud das Wasser stromweisc in dar Schiffsiunere drang. Hodson selbst sprang über Bord und wurde von dem kleinen Boot, in Welchem sich seine Gefährten befanden, ausgenommen. Die Spanier nahmen selbstverständlich die heldenmütlnge Schiffsbesatzung gefangen und boten sie dem amerikanischen Admiral Sampson znm Austausch gegen spanische Gefangene au. Unser Bild zeigt nun das Schiff Merrimac" selbst uud die an der Schiffswand aufgehängten Minen­gefäße mit ihrer gemeinschaftlichen esektrifchen Leitung bi« zur Kommandobrücke, auf welcher Hobsou, dessen Portrait oben links in unserem Bilde enthalten ist, Aufstellung genommen batte. Mag man nun mit den Spaniern oder mit den Amerikanern sympathiesiren, jedenfalls wird man dem Hodson und seinen wagemnihigen Be­gleitern nicht Hochachtung vor ihrem persönlichen Schneid versagen können.

* Ansprache de» Kaiser». Die vom Kaiser am 16. d. M. an die im Lustgarten zu Potrdam versammelten Leib-Regimenter gehaltene Rede hatte nach demRelchsanzeiger folgenden Wortlaut. Die wichtigste Erbschaft, welche Mir Mein Erlauchter Großvater und Vater hinterlassen haben, die Ich mit Stolz und ^rende an­getreten habe, dar ist die Armee. Au sie habe Ich Metnen ersten Erlaß gerichtet, al« Ich den Thron bestieg, an sie richte ^ch letzt beim Eintritt in das nächste Jahrzehnt au,r Neue Meine Worte. Ihr die Ihr jetzt versammelt seid, das Erste Garde-Regiment zu Fuß, in dem Ich aufgewachsen bin, da« Regiment der Gardes du Corps als das vornehmste Leib-Regiment der Kavallerie der preußischen Könige, das Leib-Garde-Husaren-Reglment, da» ^ch selbst kommaudirt habe, und da» Lehr - Infanterie - Bataillon, welche« das gesummte £eer repräseutirt und das in Potsdam die Ehre genießt, für den König und fein Haus die Wachen zu stellen

Es ist wohl kaum einer Armee so schwere» Leid geschehen, wie damal» im Jahre 1888. Niemals hat eine Armee im Lause eines Jahres zwei so gewaltige, lorbcer- iinb ruhmgekrönte Heerführer verloren, die auch gleichzeitig ihre Kriegsherren waren. Mit tiefem Dank blicke ^)ch aus die Jahre, die seitdem verflossen sind, zurück. Es ist wohl selten eine so schwere Zeit über das Haupt eine» Nachfolger» dahiugegangen, der Seinen Großvater und Vater hat in kurzer Zeit hiusterben sehen müffen. Mit fchweren Sorgen übernahm Ich die Krone; überall wurde an Mir gezweifelt, überall stieß Ich auf falsche Beiirtheilung, nnr Eine hatte zu Mir Vertrauen, Eine glaubte an Mich, da? mar die Armee, uud aus sie gestützt, im Vertranen auf unseren alten Gott, Übernahm Ich Stein schwere» Amt, wohl wissend, daß die Armee die Hauptstütze Meine« Landes, die Hauptsäule de» preußischen Throne» fei, auf deu Mich Gottes Rathschlnß berufen. So wende Ich Mich denn heute zuerst an Euch und spreche Euch Meinen Glückwunsch und Dank aus, in welchen Ich zugleich mit Euch alle Eure Bruder in der Armee umfasse. Ich habe die feste Ueberzeugung, daß in den letzten 10 Jahren durch die aufopfernde Hingebung der Offiziere und Mannschaften in treuer hiugebender Friedeusarbeit die Armee auf dem Stande erhalten worden ist, in dem Ich sie von

Meinen hochseligen Herten Vorfahren überliefert bekam. Wir wollen die 10 folgenden Jahrs in Treue miteinander verbunden weiter­arbeiten, mit unbedingter Pflichterfüllung in alter, nie erlahmender Arbeit; und mögen die Hauptsaulen unfere» Heere» immer unangetastet bleiben, welches sind die Tapferkert, da» Ehrgefühl uud der unbedingte eiserne blinde Gehoriam. Das ist Mein Wunsch, den Ich heule an Euch und nut Euch an die ganze

yitramontanc M-'htthätigkeit. Schon neulich ist von verschiedenen Seilen hingewieseu aus die große amtliche Velheiuguiig der römischen Geistlichkeit bei den Wahloorbereituugen. Heute einigeThat- fachen. Der Wahlaufruf der CeutrumSparte, im Wahlkreise Sieg- Waldbröl ist unterzeichnet von 41 (!) Pfarrern und Kaplauen und von nur 23 Nicht-Geistlichen. Auf einer Wahlversammlung zu Siegburg am 12. Juni erklärte der Pfarrer Brenner: Politik und Religion gehörten zusammen. Auf der gleichen Verwuimlung erzählte der Abg. Dr. Lingen« erst nach Rücksprache mit den Jemitenpatrc» habe er sich im Jahre 1871 entschlossen, eine Wahlkandidatur an­zunehmen. In einer Versammlung zu Kalkar, auf der die klerikal- agrarische Gegenkaudidatur Schreiner gegen den osftzlellen Centrum». kändidateu Dr. Marcour befürwortet wurde, sagte em Tilchlermeister Janssen au» liebem ganz treuherzig:Alles, wa« ich heute gehört habe, bat mir sehr gut geiallen. Aber ich wähle Dr. Marcour, weil die Geistlichkeit es will; sie hat uns zu führen.

Dampfep, Merrimac " durch Lt.Hobcon.mit Torpedos versenkt zur Sperre des Hafens vonSantjapo.

(Nachdruck verboten.)

Aus der Reichsharlplstadt.

Von A. Silvius.

Di« «aiserwoche. - Ein Gedenktag für Freud' und Leid. Die SchutzuranuSwoche. Im Heim des Kaisers. Die Harmonie. Wahltag. Kein Tag ohne eine» Vermißten. Die ängstliche Wirthin uud der vergnügte Chambregarnist. Die Kegeljungcn auf dem Aussterbe­etat.Lrpyei Drängar." Schweden in Berlin. Christians seelischer Konflikt. - Ehe» und Taufen. -

Ter religiöse Ausgleich.

Berlin hat eine interessante Woche hinter sich; von den Ereignissen hat, wie man zu sagen pflegt, eines das andere verdrängt. Wenn man diese interessante Woche mit einem Schlagwort in der Chronik Berlins verzeichnen sollte, müßte man in Verlegenheit kommen. Ich möchte mich zunächst für dieKaiserwoche" entscheiden, signifizirt durch denZwei- kaifertag", zu dem der Mittwoch gestempelt ward. Das le roi est mort! Vive le roi! erklärt auch für uns den Tag wehrnüthigen Gedenkens, und Berlin hat es nicht fehlen lassen an äußeren Zeichen. Die Flaggen des Kaiserhauses trugen den Flor der Trauer, und die Tonart der öffent­lichen Meinung war auf einen wehmuthsvollen Accord ge­stimmt. Ein zehnjähriger Gedenktag für Freud' und Leid. In der Friedenskirche zu Potsdam galt es dem Kaiser Friedrich, im Kaiserschlosse zu Berlin seinem Sohne, der zehn Jahre erfolgreicher Regierung hinter sich hat.

Und in demselben Schloßhofe, in dem sich an dem denk­würdigen Jubiiäumstage reges militärisches Leben bemerk­bar machte, hat sich kurz vorher eine andere Jubiläumsfeier kulturhistorischen Gepräges abgespielt, ein Akt, der dem 50-jährigen Jubiläum der Berliner Schutzmannschaft galt und die Woche zurSchutzmannswoche" gestempelt hat. Es ist in Berlin kaum je ein Jubiläum gefeiert worden.

welches bei Hoch und Niedrig so gemischte Gefühle hervor­gerufen hat. Die Schutzmannschaft ist und wird stets bleiben das verkannteste Kind seiner Zeit. Ihre Fehler rechnet man ihr doppelt an, ihre Vorzüge übersieht man. Umso mehr muß das 50-jährige Jubiläum die Blauröcke geehrt haben. Der Kaiser hatte die Spitzen der Polizei und etwa 2000 Schutzleutein sein Heim geladen", in den Schloßhof, worauf ein feierlicher Akt mit geistlicher und kaiserlicher Ansprache folgte. Der Kaiser behandelte die Truppe vom Alexanderplatz" wie militärische Kameraden, er verlieh ihr eine Helmzier, schüttete einen Ordenssegeu über sie aus und ließ an der Spitze seinesReichsanzeigers" einen Erlaß darüber veröffentlichen. Ich glaube, die Berliner Schutzmannschafl darf mit dieser Ehrling zufrieden fein. Die Genugthuung kam ja denn auch am Abend des Jubel­tages zu in der That beredtem Ausdruck bei dem Festmahl imKaiserhof", bei dem das gesammte Offiziercorps der Schutzmannschaft zugegen war. Der Geist der Eintracht lag über dem Feste, keine Sistirung geschah, kein Ver­treter der heiligen Hermandad brauchte von der Waffe Gebrauch zu machen. Der große Kaiserhofsaal war zum Wacht- lokal geworden, und was man auf diesem Wachtlokal Alles erlebt hat, ist anderen Tages mit ein wenig Katermiene wieder­erzählt worden. Ja, auch der schon mit einem Fuße am Scheidewege stehende Oberbürgermeister Zelle, der bei dem Feste zugegen war, kann ein Wörtchen davon erzählen, hat er doch durch eine humorvolle Rede erst recht den Geist der Friedfertigkeit in die Tafelreihen der Polizeilieutenants getragen, indem er auf die Harmonie krank, die zwischen Schutzmannschast und Bürgerthum bestehe. Aber dieses interessante Bild polizeilicher und bürgerlicher Harmonie hat zwei Tage darauf eine andere Illustration erfahren: Die Wahlschlacht für den Reichstag hat die

Schutzmannschaft aus der Jubiläumsstimmung heraus auf den Plan gerufen. Was ein Wahltag in Berlin bedeutet, wo es sich um einen heißen Kampf handelt, das weiß am Besten ein Berliner Schutzmann zu würdigen, der sozusagen besonders in. den späteren Nachmittagsstunden und des Abends während der Wahlverkündigungen mit der Hand am Seitengewehr dasteheil muß. Die Wahlfreude und das Wahlmißvergnügen äußern sich oft in einer sehr drastischen Weise. Es kam denn auch diesmal zu einigen Zusammenstößen, glücklicher Weise harmloserer Art. Nun ist die Schlacht geschlagen, und die aus dem Kamps zurück- kehrenden Parteien zählen ihre Gewinne uud ihre Verluste. Alles in Allem aber hat sich doch ein merkliches Abnehmen der Wahlerregung in Berlin bemerkbar gemacht. Die Stimmungsbilder vom Wahltag sind durch neue Striche nicht vermehrt "worden und der Wahlhumor hat neue Blütheo nicht getrieben. Berlin ist im Allgemeinen ruhig geblieben und hat sich nicht echauffirt, und die Schutzmannschaft konnte nach kleinen geringfügigen Scharmützeln wieder abrücken.

Ihre Hülfe wird merkwürdiger Weise in anderer Art fortwährend in Anspruch genommen. Kein Tag ohne irgend eine vermißte Person! Und da heißt es:Auf, verehrte Polizei, suche!" DasVermißt-Werden" ist zu einer Art Kalamität geworden. Es wird in polizeilichen Kreisen Berlins mit vollem Recht darauf aufmerksam gemacht,, daß eine übertriebene Aengstlichkeit Platz gegriffen hat. Nie ist in Berlin mit so vielen Vermißten operirt worden als gerade jetzt. Allerdings kann diese Thatsache durch die Vorfälle der letzten Zeit erklärt werden; man hat thatsächlich ein 13-jähriges Mädchen entführt, ein anderes ist ins Wasser gegangen aus Furcht vor irgend einem Geschehniß, das ihm widerfahren sollte. Kommt nun jetzt ein Kind nicht zur gewohnten Zeit ins Seim zurück, flugs sind die Eltern und