Wiesbadner aagblatt
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1898.
Freitag, den IT Juni
Fernsprecher No. 52.
Ko. 273
Fernsprecher No. 52.
Kjargen-ftusgabe
hören.
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die
Sebastian Kneipp, kathol. Theolog und Naturarzt, f Wörishofen.
-o- Zchwnrgertcht. Vom Geschworenendienst sind ferner die Herren Schnldirigent Dr. Julins Wortmanu zu Geisenheim und Landwirth Wilhelm Zöller zu Oberbachheim dikpensirt und an deren Stelle die Herren Privatier Adolf v. Hagen hier und Oekonom Nikolaus Kett zu Kiedrich neu aurgeloost worden.
— Ueber dro Fürsten giomnrdt Vorliebe für Kunde erzählt Rudolf Lindau in seinem von Poschiuger in der „Deutschen Revue" mitgetheilten Bismarck-Tagebuch: „ .. . Im Jahre 1877, als Bisinarcks Lieblingshund „Sultan" im Sterbe» lag, wachte er neben dem armen Thier mit einem so tiefen Kummer, daß Graf Herbert endlich seinen Vater wegznbringen versuchte. Der Fürst machte einige Schrille nach der Thür zu, aber beim Umsehen begegneten sich seine Augen mit denen seines alten Freundes. „Nein, laß mich allein", sagte er und ging zu dem armen Sultan zurück. Als der Hund tobt war, wandte sich Bismarck zu einem in der Nähe stehenden Freunde und sagte: „Unsere alten
(Nachdruck verboten.)
Russische Chronik.
wären, dem Elend zu steuern, zu vernehmen. Die beiden Minister, die einander offenbar nicht sehr hold gesinnt sind, geriethen in einen Widerstreit der Meinungen, die Debatte vor dem Kaiser wurde immer heftiger und heftiger, bis endlich der überaus nervöse Herr Goremiki» von einem hysterischen Weinkrampf befallen wurde. Czar Nikolaus empfand großes Mitleid mit dem weinende» Minister, eilte an den Tisch, schenkte ein Glas Waffer ein, machte einen Schluck und pustete ihn dem nervösen Staatsmann ins Gesicht, damit er zu sich komme. Dieser kleine Zug ist ein neuerlicher Beweis, wie weichherzig unser Czar ist. Die Ministerkollegen lagen sich zwar int Allgemeinen in den Haaren, aber in einem Punkte lvaren sie eines Sinnes — sie waren beide der Ansicht, daß öffentliche Sammlungen zu Gunsten der Nothleidenden überflüssig seien, da die Hungerrnoth eigentlich eine von der Presse aufgebauschte Kleinigkeit, also eine Art Zeitungsente sei. Der Kaiser sah da seine Räthe au und — schwieg beredt, sehr beredt.
In Rußland breitet sich noch ein Unglück anderer, im Grunde genommen ziemlich unschädlicher Art aus, die Balalaika-Epidemie. Balalaika ist ein Jnstrnmeut, das in der Form und ein wenig auch im Klange der Mandoline ähnlich ist. Er hat vier Saiten, die mit den Fingern gezupft werden und einen kurzen, wenig ergiebigen Ton hören lassen; deshalb kann die Balalaika nicht als Solo- Instrument benutzt werden; eine ganze Generalversammlung von Balalaikas gehört dazu; erst ein volles Orchester dieser undankbaren Jiistrnmente kann einige musikalische Wirkung erzielen. Ein gewisser Andrejew, der als Jugendfreund des Czaren mit diesem manche frohe Stunde verlebt hat, wußte feinem kaiserlichen Freunde die Ueberzcugung beizubringen, daß das quasi in Pergessenheit ge- rathene Instrument wieder zu Ehren gebracht werden müßte, weil damit das russische Volkslied zu neuem Leben erweckt würde. Der Czar, als Freund jeder guten und schönen Idee, warf nun Andrejew ein Jahresgehalt von 10,000 Rubeln aus, mit der Weisung, die Balalaika wieder in Schwung zu bringen. Das ist auch dem Andrejew vollständig gelungen. Allerorten in Rußland wird die Balalaika- Musik jetzt geübt und getrieben, in allen Gymnasien, Kadeltenschulen,
Waisenhäusern tc. wird darin Unterricht ertbeilt, bei Wohl- thätigkeitskonzerten läßt sich regelmäßig ein Balalaika-Ensemble i. Der Hof ging mit gutem Beispiel voran und brachte diese k in Mode. Die Kaiserin, d-s'Tzareu Schwester, Xenia, und
deutschen Vorväter hatte» eine freundliche Religion. Sie glaubten, sie würden nach dem Tode in den himmlischen Jagdgründe» alle die guten Hunde wieder autreffen, welche ihre treuen Gefährten im Leben gewesen waren. — Ich wünschte, ich könnte das glauben." Bismarcks Liebe zu seinen Hunden kann bis in seine früheste Jugend verfolgt werde» und ist ganz besonderer Art. Sie gleicht nicht'im Geringsten dem gewöhnlichen Wohlgefallen, das die Menschen für ein LieblingSthier zu empfinden vermögen. Sie ist eine wirkliche Zuneigung, tief in feinem Herze» wurzelnd und eng mit jener Güte verbunden, welche er gegen Alle beweist, auf deren Treue er sich verlassen kann und die auf ihn um Schutz blicken.
Ans Stadl «nd Fand
Wiesbaden, 17. Juni.
B — Gesthichlslralender vom c 17. Juni. 1703.1. Wesley, Stifter der Methodisten, * Epworth.
«6. Jahrgang.
Erscheint in zwei Ausgaben. — Bezugs-Preis: durch den Verlag 50 Pfg. monatlich, durch die Post 1 Mk. GO Pfg. vierteljährlich für beide Ausgaben zusammen.
— Kefltzwechsel. Herr Rentner William SeariSbrick erwarb durch die Vermittelung des Herrn Bernhard Baer das Hau» des Kaufmanns I. Kahn, Adolfsallee 33.
— Kleine Notizen. In unserer Vornotiz über diePremiöre des „W a l h a l I a - T h e a t e r s" muß es von dem Jodler-Humoristen Anton Sattler heißen: „—Budapest, wo er bald als Künstler, bald als origineller Gastwirth wirkte", nicht: „als — Gast mit» wirkte." Auch in die Walhalla-Annonce hat sich ein Druckfehler eingeschlichen, statt „Negerinnen" wurde gedruckt „Ungarinnen".
1722. Herzog von Malborough, englischer Feldherr, f Windsor Lodge. 1810. Ferdinand Freilig-
ilercrste, was diese ihrem Vgtey lande für kurze Zeit entronnenen Ausflügler in Berltn und Wien oder Paris zu thun pflegen, ist, daß sie gewisse Buchhandlungen aussuchen, wo jene russischen Bücher zu finden sind, denen Der Eintritt nach Rußland verwehrt ist. Die Sehnsucht nach dem WeW ist also in gewissem Sinne die unbewußte Sehnsucht Nach dir Freiheit...
(Nachdruck verboten.)
Ansichten von Manila.
Beistehend geben wir unseren Lesern ein Bild der neuen Kathedrale und der Hauptstraße von Manila. Den neuesten Nachrichten zufolge bedrohen die Anfstäudischeu dieses von der Landseite, während von der Seeseite her die amerikanischen Schiffe des Admiral Dewey mit einem Bombardement drohen, welches voraussichtlich die ganze Stadt mit ihren theilweise sehr L- schönen Bauten in Trümmer legen L würde. Es verlautet sogar schon, 7 daß sich die spanischen Truppen in den südlichen befestigten Theil | der Stadt zurückgezogen hätten, l. wo sie den vereinigten Angriffen der Rebellen lind der Amerikaner i- besseren Widerstand entgegensetzen könnten. Es ist somit nicht unmöglich, daß es unter diesen Verhältnissen zum mörderischen Straßenkamps m der Stadt selbst komme» kann. Dadurch erhält »nler beistehendes Bild ein be- ionderes Interesse.
Die neue Kathedrale ist an y der Stelle der alten Kirche anf- y gebaut, welche im Jahre 1880 bei dem im Ganzen 7 Tage währenden .Erdbeben vollständig zerstört . wurde. Die Ruinen des sehr massiv gebauten Thurmes der letzteren, wie sie noch heute vor- O Händen fiub, sind links oben in unserem Bilde zu sehen. Der untere Theil der Bilder stellt die Hauptstraße des zumeist von Spaniern bewohnten südlichen, befestigten Theils von Manila dar, K in welcher, abgesehen von der heißen Mittagszeit,stets ein außer- s ordentlich reger Verkehr herrscht. I Hier befinden sich auch die Haupt- r laden der Stadt, welche bet einer [' eventuellen Einnahme Manilas f durch die Aufständischen zunächst h geplündert werde» würden.
Hoffentlich gelingt es den 6er« JE einigten fremdlätldischen Kriege« H schiffen Deutschlands, Englands r und Frankleichs, das Schltmmste 7 von der Stadt abzuwenden und den Gelüsten der banditengleichen - Rebellen einen Riegel vorzuschieben.
Mustk in . . W , viele andere höchste und hohe Damen obliege» mit Eifer dem Balalaika-Spiel. Die größte Freude an dtm Erfolge dieser Muflk- krankheit hat Herr Andrejew; er konzertirt auch ost mit seiner Kapelle bei Hof.
Die FrühlingSsaison mit den ihr entsprechenden Vergnügungen steht in der russischen Hauptstadt eben im Höhepunkte, aber schon zeigen sich die ersten Anzeichen der rasch herattrückeuden Somntet« saison. Ein Theil der Bevölkerung hat sich bereits auf die Datsche» (Landhäuser), die in unendlich weitem Kreise St. Petersburg t geben, zurückgezogen und, weil» erst die Schulferien beginne», hier sehr früh einsetzen und zwei bis drei Monate währen, daun wird die belebte Stadt eigeuthümlich leer. Mau entflieht vor dem in Petersburg recht unangenehme» Sommer, vor dem Staub und Schmutz, den die stets in der heißen Jahreszeit vorgenommene» Pflaster-Reparaturen und das Häusertünchen erzeugen, und sucht Schutz im grünen Bereiche der Datschen oder im AuSlaude. Di« Zeit ist eben wieder da, wo die nach dem Westen führenden Eisen» bahuzüge immer voller werden. In jedem rufsischen Städter lebt ein starker Drang nach dem Westen. Jeder möchte auch einmal in „Europa" — wie sie den westlichen Theil unseres Kontinents ntnrtttf, womit sie das europäische Rußland zu einem Theil Asiens begtabiren — gewesen sein, wo die Küche allerdings weder so schmacf- hast, würzig und billig ist, wie daheim, wo zum Ersatz dafür ab» eine freiere Luft weht. Und da» Allererste, war diese ihrem Vgter-
Uereius - Pachrichte».
Iurie ladnläe «erttzl, werde» b-reNwilllg« unter Bieter Ueberlfirlfl aufeenomrnot
* Der hiesige „S tettotachyg raphen-V e rein" eröffnete Dienstag Abend de» Kursus für Ansänger. Der Vorsitzende und Leiter des Ktirstis, Herr Jul. Stacker, eröffnete den gutbesuchten Kursus mit einer kurzen Ansprache, in der er die Vortheile der Stenotachygraphie, als da sind Kürze, Wissenschastlichkeit, Einfachheit und leichte Erlernbarkeit hervorhob. Er fei noch darauf aufmerksam gemacht, daß die W-itersortbildung »ach dem Kursit» urt« entgeldlich von dein Verein geleitet wird. Da unter so günstigen Bedingungen (Kursus 3 Mk. iiikl. Lehrmittel) auch der weniger Bemittelte dem Unterricht beizuwohnen int Stande ist, so ist der Verein in dieser Hinsicht zu den schönsten Hoffnungen berechtigt.
Stimmen ans dein publilrum.
(Für Beiöflenllichungcu unter dieser Ueberschrist übernimmt die Redaktion keiner!«- Beran tlvortuug.)
* Sehr geehrte Redaktion! Gestatten Sie mir gütigst, einige Worte zu dem „Eingeiaildt" in Ihrem geschätzten Blatte über die hiesige» Straßenbahnverhältnisse. Die betreffenbeit Einsender habe» vollkommen Recht mit ihren Ausführungen und Klagen, denn so, wie die Verkehrsverhältnisse jetzt liegen, können sie nicht bleibeit; es muß Abhülse geschaffen werden, und zwar recht bnlb. Aber die Verantwortlichkeit für diese Uebelstäude zum große» Theil auf die jetzige städtische Verwaltung übertragen zu wollen, das dürste zu weit gehen. Das steht doch fest, daß der Magistrat bestrebt ist, Abhülse zu schaffen, wenn die» auch nicht mit dem Maße von Energie geschieht, welche« der in Betracht kommenden Straßendahngesellschast gegenüber am Platze wäre. Diese Gesellschaft läßt sich in ihren Elltschließnngen einzig und allein durch ihre Vortheile bestimmen, wie deren Vertreter das vor einiger Zeit einer Deputation ans dem südwestliche» Stadttheil erklärt haben. Sie begreift nicht, daß sie in zweiter Linie auch Verpflichtungen dem Publikum gegenüber hat und ist daher den Erwägungen der städtische» Verwaltung nur insoweit zugänglich, als solche unter dem Drucke der Verhältnisse auch anderweit zur Geltung gebracht werden können. Mau sollte denken, eine Gesellschaft, die auch noch anderwärts Betriebseiurichtunge» einsühren will, müßte schon ans Geschäftsklugheit dazu bereit sein, in der eoulantesteu Weise berechtigten Anforderungen zu entsprechen. Hoffentlich nehme» sich andere Gemeinden ein Beispiel an den Vorgänge» in hiesiger Stadt und sind insbesondere bei derartigen Vertragsabichlüsse» vorsichtig.
Hochachtend F. G.
* Die Klage in Ihrer Nr. 271 über Hundebellen in der Mainzerstraße trifft auch für andere Stadtgegendcn zu. Rechts hoch oben im Daml> .chthal steht ei» kleines Hänschen; von dorther schallt Tag und Nacht ein widerwärtiges Gebell nach der Kapellen» straße herüber. Hier thäte Abhülse dringend Noth. Gegen das Reizen der Hunde in den Vorgärten Seitens der Straßenpassanten ist wenig zu machen; hier gilt der Satz: „Der Vernünftige giebt nach!" Ich selbst besitze mehrere Hunde, die alle Augenblicke von Passanten gereizt wurden und in Folge dessen furchtbaren Lärm schlugen. Da waren sogar „gebildete" Passanten, die täglich niehrmals mit drei Hunden an meinem Grundstück voniberkameu, darunter eine riesenhafte Dogge! Schon auf hunderte von Metern stürnite» diese Thiere an mein Gartenthor, und er entwickelte sich natürlich jedesmal ein ohrenbetäubender Lärm; die gebildeten Hundebesitzer aber hatten ihre Freude daran, vielleicht besonders an meinem Vlerger darüber und rührten nicht einen Finger, um diesen Widerwärtigkeiten adzuhelsen. Mit solchen Leuten kann man, wie schon gesagt, nichts machen; ich ging also davon, zog in ca. 15 Meter Entfernung vom Straßengitter, rechts und links vom Hause bis an die seitlichen Grenzen, einen zweiten Zaum, so daß meine Hunde nicht mehr an das Straßengitter heraukonnteu; darob großer Erstaunen der so gut geführten fremden Hunde bei ihrem nächsten Erscheinen! Der Lärm aber war endgültig vorbei! Dieses Verfahren würde ich möglichst allen Villenbesitzern empfchlen, die Hunde halten, denn etz liegt lediglich am Besitzer, wenn ein Hund anderen Leuten unbequem wird; auch der Hund braucht eine gute Erziehung, umso mehr, al» es so sehr viel unerzogene Leute giebt! 0. T.
(Von unserem Petersburger Korrespondenleti.)
1 Mn furchtbarer Kontrast. — Ein weinender Minister. — Die f H'ungerSnöth ist eine Zeitungsente. — Die Balalaika-Epidemie. — Saisonwechsel. — Der Zng nach dem Westen.)
Der russische Frühling, der dem deutschen immer bedeutend E yachhinkt, ist dal — Wer denkt nun noch an die mitunter recht k harte» Wintertage? Was gewesen, ist verwesen, es lebe das „Heute"! | Und die hauptstädtische Bevölkerung aller Schichten genießt die halben , Tage, die sachte in die magischen „weißen" Nächte übergehen, an? | Dem Vollen. Der Korso ist überfüllt von den Vertretern der höheren Stände, die es so wunderbar verstehen, sich das Leben schön, elegant, F abwechselung-reich, vornehm zu gestalten. Welcher Luxus, aber k auch welch exquisiter Geschmack in den Toiletten, wie pracht- f voll die Gespanne, glitzernde Uniformen, Frohsinn auf den l Gesichtern der Korsobesucher . . . ein entzückendes, färben» t buntes Bild! Und während die sich hier ihres Lebens freuen, | herrscht im Herzen unseres Niesenreiches furchtbare HmigerSnoth in i Folge der Mißernte des vorige» Jahres. Das grausige Gefolge | Dpn Hungertyphus und anderen Krankheiten ist an Ort und Stelle ; längst eingetroffen, Taufende und aber Taufende von Menschen 1 jammern verzweifelt und verzweifelnd: „Gebt uns Brod! Um Gottes Willen Brod, Brod, Brod!" Tiefer furchtbare Kontrast ° schneidet den Menschenfreunden ine Herz, und aller Orten im weiten | Lande werden auf privatem Weg und durch Vermittelung der Presse Sammlungen borgeuommen, um der entsetzlichen Noth zum Mindesten rtip wenig abzuhelfen. Die Behörden aber leugnen ganz ungenirt, r daß Cenlrslrußland von einer Hungersnoth heimgesucht sei!
Der Czar schenkt jedoch den Dersicherunge» feiner Räthe wenig Glauben. Kürzlich berief er den früheren Minister des Innern, e Herrn Durnowo, und den gegenwärtigen, Herrn Goremiki», zu sich, f Aih betfit Ansichten über die nothwendigen Maßregeln, die geeignet
ratb, Dichter, * Detmold. 1818. C. F. Gouiiod, Komponist, * Paris. 1822 Joses Wasielewski, Musikschriftsteller (Biograph), *Großleesen bei Danzig. 1834. Georg Freiherr v. Schleinitz, Seemann, * Bromberg. 1849. Wilhelm Kahl, Rechtslehrer, * Kleinheubach in Bayer». 1885. E. K. v. Manteuffel, Feldmarschall, ss Karlsbad. 1897.
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Die Kathedrale in Manila.
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