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Verlag: Langgasie 27.

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— Für die Aufnahme später eingereichter Anzeigen zm

Fernsprecher No. 52.

Samstag, den 28. Mai.

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Fernsprecher No. 52.

flbend«Atisgabe

Deutsches Keich.

* Hof- und Personal-Nachrichten. Nach der »estrigen Parade sand im Potsdamer Sladlschloß ein Parade-Frühstück statt. Um 1 Uhr kehrte das Kaiserpaar nach Berlin zurück. — Der ,S!eichSanzesger" veröffentlicht die Verleihung des Schwarzen Adler- Ordens an den Prinzen Oscar von Preußen.

Profeflor übrig. Geh' in die Küche, Liese, ich brauche Dich zunächst nicht. — Also, Vater, was ich sagen wollte: gerade weil uns der Professor lieb, weil er uns mehr ist, als bisher irgend ein Miether, müssen wir uns auch ein bischen um sein Wohl bekümmern. Sieh', er hat weder Mutter noch Schwester, er hat keine liebevolle Frau um stch, die ihm sagen könnte: „Friedrich, Du bist ein so kluger und so guter Mann! Und Du würdest auch ein schöner Mann sein, wenn Du Dich dazu entschließen könntest, Deine Person etwas weniger zu ver­nachlässigen, Dich gerader zu halten. Dir ordentlich die Haare verschneiden und den Bart stutzen zu lassen." Soviel von seinem äußeren Menschen. Nun zum Arbeitszimmer. Ich weiß wirklich nicht, warum die sehr gelehrten Leute allemal etwas Absonderliches an sich haben müssen. Warum es «inen so großen Geist aus dem Text bringen soll, wenn man sein Studierzimmer von Sraub und Schmutz befreit? Die Frau würde ähnlich zu dem Professor sprechen. „Du wirst Deine Arbeit, die Du ohnehin so liebst, daß Du über ihr alles Andere, sogar Essen und Trinken, vergißt, noch weit erquicklicher finden, wenn Du mir erlaubst, hier und da in Deinem Allerheiligsten Alles schön sauber zu machen! Mit soviel Respekt und Vorsicht natürlich, lieber Friedrich, als jeder Gegenstand in diesem Raum verlangen kann; meinetwegen auch in Deinem Beisein. Die Fenster auf, die Spinnengewebe aus den Ecken, den Staub von Büchern und Schriften, ein paar Sommerblumen auf den Schreib­tisch, Du selbst wirst verjüngt und aufgefrischt durch einen Spaziergang — und dann munter gearbeitet! Das Resuliat wird Dich selbst in Erstaunen versetzen! Siehst Du, Vater, so würde wahrscheinlich eine liebevolle und verständige Frau zu ihm sprechen. Und ich habe mir, als ich unseren Professor heute wieder in seiner gewohnte», träumerischen Art, mit vorgebeugtem Haupte und gesenkten Augen, ohne einen Blick auf die ganze Sommerherrlichkeit in unserem Garten, das Haus verlassen sah, fest vorgenommen: Ich sage «S ihm einmal! Ich sag's ihm! Wenn auch natürlich in ganz anderer ArU"

(Nachdruck verboten.)

Spinnengeurebe.

Eine Pfiiigstgeschichte von H. v. Götzendorff-GrabowSki.

„Ja, aber, Fräulein — der Herr Professor hat es mir doch ausdrücklich verboten, sein Arbeitszimmer zu betreten! Und er steht aus, als ob er sehr böse werden könnte! Nein, nein, ich wag's nicht!"

„So geben Sie mir den Besen und das Staubtuch, Liese, wenn Sie sich denn gar so sehr vor unserem Herrn Professor fürchten! Ich will die Spinnengewebe selbst ent­fernen. Das wäre mir ein schönes Pfingstfest, an dem nicht alle Winkel blitzblank geputzt werden dürsten! Da würde man ja zu gar keinem rechten Feiertagsgefühl kommen, und auch der Herr Professor würde nichts davon merken, was für eine köstliche Zei' gerade die Pfingstzeit ist."

Die also Sprechende ist ein sehr hübsches, resolut aus- sehendes Mädchen mit prachtvollen, schwarzen Augen und blendend frischer Gesichtsfarbe; es ist Fräulein Toni Mohn — von ihren Bekannten scherzweise „Mohnblume" genannt — die einzige Tochter des Rentners und Hausbesitzers P iler Mohn, der das Parterre seines freundlichen Vorstadt­hauses schon Jahre hindurch an Herren von der Universität vermiethet.

Die Mohnblume hat den Besen ergriffen und die Steh­leiter erstiegen. Nun wirthschaflet sie munter darauf los, ohne sich darum zu kümmern, daß auch der Vater, im Schlafrock, mit Zeitung und Pfeife in der Hand, auf der Bildfläche erschienen ist. „Halt' einmal, Toni," sagte er jetzt, „solltest Du es nicht lieber lassen? Wir haben kein Recht, das Zimmer gegen des Professors Willen zu reinigen. Wenn er die Spinnengewebe zu behalten wünscht, so geht unö das nichts an. Es wäre mir sehr unlieb, wenn wir um Deiner Reinmachewuth willen den prächtigen Miether verlören. So einen bekämen wir unser Lebtag nicht wieder."

„Ganz recht, Vater. Ich hab' auch viel für unseren

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Uo 246

Anzeigeu-PreiSr

Die einspaltige Petitzeile für lecale «..zeige» 15 Pfg., für anLwarttge «tueigen 25 Pfq. — Rectamen die Mitzeile für Wiesbaden 50 für Auswärts 75 Pfg.

Jahrgang.

Erscheint in zwei Ausgaben. — Beznas-PreiS: durch den Verlag 50 Pfg. monatlich, durch die Post 1 Mk. 60 Pfg. vierteljährlich für beide Ausgaben zusammen.

geistigen und auch dem materiellen Fortschritt des Menschen­geschlechtes. Die früheren Religionen waren Religionen W Sondergeistes, der engherzigen und nur oft xu- n» grausamen Selbstsucht. Die christliche 1™?. fl” jenem ewig denkwürdigen ?.,n b“ °[f

die Religion, und so~>.nReligionen des Hasses gegenüber als *«- Religion der Liebe, der allumfassenden,

-„.lioynlichen und Alles verzeihenden Liebe, wie Christus sie durch Wort und Thal verkündigte.

Freilich, wie unendlich viel fehlt daran, daß jene Religion, wie Christus sie seinen Jüngern verkündet hat, zur That geworden wäre, wie weit sind wir von dem Ideal entfernt, das den Kern der christlichen Lehre bildet. Der Satz, daß wir unsere Feinde lieben sollen wie uns selbst, hat in das Leben und Wirken der unvollkommenen Bewohner dieser Erde, die uns als die Welt erscheint, noch keinen Eingang zu finden vermocht, und wir vermögen mit unserem beschränkten Blick keine noch so entfernte Zeit wahrzu­nehmen, welche die Verwirklichung dieser uns übermenschlich erscheinenden Forderung des Christenthums der Menschheit bringen möchte. Und feindseliger noch, als nur zu oft das Leben der Genossen eines Volkes mit einander, gestaltet sich häufig genug das Verhalten der Völker zu einander. Noch immer entscheidet über Recht und Unrecht zwischen den Nationen das blutige Kriegsglück, und statt der feurigen Zungen der Beredsamkeit und der Liebe, mit denen am ersten Pfingstfest die Jünger dem Volke das Wort des Herrn kündeten, müssen wir es mit anschen, wie soeben von Volk zu Volk mit den Feuerzungcn der Geschosse gepredigt wird.

Und dennoch, wie kleinmüthig wäre Derjenige, welcher an dem Fortschritt der Menschheit verzweifeln wollte, weil noch lange nicht alle Forderungen des Christenthums erfüllt worden sind und in absehbarer Zeit nicht zur Erfüllung kommen werden. Lehrt un§ doch gerade der Krieg, dieser furchtbar blutige Zweikampf der Nationen, wie sehr auch hier die Sitten sich gemildert, die Barbarei weniger grau­samen Formen gewichen und selbst im Unrecht ein von allen civilisirten Nationen anerkanntes Recht stch hcraus- gebildet hat. Der Fortschritt des Menschengeschlechtes ist ein langsamer, und nur in schweren, heißen Mühen und Kämpfen zu erreichen. Nur zu oft geht dieser Fortschritt so langsam und unmerkbar vor sich, daß wir kaum ihn wahrzunehmen vermögen. Wohl mag auch hin und wieder in dieser Entwicklung eine Zeit des Stillstands, ja sogar der Reaktion, des Rückschritts eintreten. Aber die Ent­wicklung selbst kann wohl einmal unterbrochen, doch nicht gehemmt werden, und sieghaft schreitet sie zu dem Ziele, das der heilige Geist der Liebe uns verheißt, der zugleich der Geist des Fortschritts ist.

Pfingsten.

Nun winkt's und flüstert'« in den Bächen, Nun duftet s aus dem Thal herauf. In ungestümer Sehnsucht brechen Die Knospen und die Herzen auf!

Die Knospen und die Herzen, den» «'« zwiefaches Fest ist uns das Pfingstfest, ein Fest der Natur und ein Fest ; des Geistes. Die erstere Bedeutung des Festes drängt sich \unS ganz von selbst auf, wenn wir aus unserem Kämmerlein hinaus treten in die freie schöne Natur. Das Pfingstfest ist das Hochfest des Frühlings, das Fest des Frühlings­jubels und der Frühlingsfreude. Um uns grünt es und blüht es; in voller herrlicher Entfaltung begriffen, prangt die Natur, und allüberall spüren wir ein geheimnißvolles Wirken und Weben, und manch ein verstohlener Blick ist dem staunenden Auge vergönnt in die riesenhafte und räthselvolle Werkstatt der Natur. Wer jahraus, jahrein in seiner häus­lichen Werkstatt, in seinem Kontor, in seinem Studir- zimmer oder an seiner sonstigen Arbeitsstätte festgebannt ist, den treibt es am Pfingstfest hinaus, auf daß auch er theil- hastig werde der erhebenden und läuternden Wirkung, die der heilige Pfingstgeist, wie die Natur selbst ihn uns empfinden läßt, über Alle ausgießt. Das ist die erhebende Wirkung der Festtage, daß sie die Menschheit aus den Mühen und Plagen des alltäglichen Lebens herausreißen, daß sie die Lust am Schönen und Guten, die in des Tages Müh' und Arbeit nur zu sehr unterdrückt wird, sich lebendig regen lassen, und daß sie die Menschen, wie sie sie fteund- licher gegen die Natur stimmen, der sie sonst nur zu oft kalte Gleichgültigkeit entgegenbringen, zugleich auch freund­licher stimmen gegen die Menschen. Und wenn am sonnigen Pfingstfest, das uns mit unwiderstehlicher Macht hinauslockt ins Freie, auch dort ein weit stärkeres Menschengewimmel sich geltend macht, als daheim in den Kirchen, die wahre, echte Religiosität wird dabei nicht schlechter fahren.

Diese wohlthätige Fcsttagswirkung ist keinem unserer Feste so sehr eigen, als gerade dem Pfingstfest. Denn dieses verstauet dem weiter schauenden Auge einen erhebenden Blick auf den Weg, den die Mcnschheitsentwicklung stetig fortschreitend in 19 Jahrhunderten zurückgelegt hat. An dem ersten Pfingstfest, dessen die christliche Religion als der Ausgießung des heiligen Geistes gedenkt, trat das Christen­tum aus dem engen Kreise seiner bisherigen Anhänger heraus und wurde an jenem Pfingstsonntag gleichsam zur Weltreligion, zu einer Religion für Alle ohne Unterschied des Stammes, des Standes und der politischen Gemeinschaft. An jenem Tage wurde zum ersten Mal empfunden, daß das menschliche Geschlecht, wie viel trennende Schranken auch im Einzelnen bleiben mögen, doch eine große Gemein­samkeit bildet, die, wie sehr die Art und Form des Strebens im Einzelnen von einander abweichen mag, doch in letzter Linie dem gleichen hohen Ziele zustrebt, dem sittlichen, dem

I die Entschädigung'^ut®“u, AU'Mfßdhiiie-

lnrfahren freigesprochene» Personen.

Seitens der preußischen Regierung ist verfügt worden, daß am Tage der ReichStagSwahl der Schulunterri cht nur insoweit ausfällt, als Schulräume zu Wahllokalen benutzt werden.

Der vorgestern angekündigte, im Reichr-Justizamt ausgestellte Entwurf eines Gesetze», betreffend die gemeinsamen Rechte der Besitzer von Schuldverschreibungen, nebst Erläuterungen wurde gestern im „Reichranzeiger" veröffentlicht.

In politischen Kreisen verlautet, die Anwesenheit des griechischen Kronprinzenpaares in Berlin bezwecke hauptsächlich di« Förderung der Kandidatur des Prinzen Georg von Griechenland für den Gouverneurposten in Kreta. Das Kronprinzenpaar wünsche di« Verwendung des Kaller» beim Sultan, daß dieser den bisherigen Widerstand gegen die Kandidatur ausgebe.

* Urbrr di« Krawall« in Erfurt wird noch Folgende» gemeldet: Auf dem Friedrich Wilhelms-Platz ist augenblicklich ein Cirkus. Vor diesem trieben sich am Dienstag Abend mehrere Zu­hälter herum, die sich recht ungebührlich benahmen. Von einem Polizisten zur Ruhe aufgefordert, überfielen sie diesen lind richteten ibn arg zu, bis andere Polizisten einschritteii und verschiedene Ver­haftungen Vornahmen. Der Polizei war bekannt, daß der Pöbel am Mittwoch Abend sich wieder euifinden würde. Deshalb wurde der Platz von einer starken Schutzmannkette abgesperrt, da man ernstere Ausschreitungen befürchtete. In der That zog auch bald eine Rotte junger Burschen auf den Platz. Die Alifforderung der Schutzleute, auseinander zu geben, wurde mit einem ohrenbetäubenden Lärm erwidert, worauf die Schutzleute, un- gesähr 50 Mann, blank zogen. E» kam nun zu einem hitzigen Handgemenge, in dem mehrere Burseheu nicht unerheblich verwundet wurden. Schließlich wurde eine größere Anzahl von Verhaftungen Dorgenommen. Als nach der ersten Masseuabführung die Schutz­mannschaft wieder auf den Platz zurückkehrle, brach der Lärm von Steuern lo». Einem 16-jährigen Arbeiter wurde der Kopf so schwer verletzt, daß er von Ambulanzleuten vom Platz getragen werden mußte. Die Tumulte haben sich Donnerstag Abend wiederholt. Gegen 3000 Personen hatten sich auf dem Friedrich Wilhelms-Platz und in der Nähe desselben angesammelt. Sämmtliche Polizei­mannschafteil und die Gendarmerie de» Landkreises Erfurt waren aufgeboten und die 8. Compagnie de» 71. Infanterie-Regiment» unter die Waffen getreten. Da» Militär hatte jedoch keine Ver­anlassung zum Einschreiten. Die Gastwirthschaften und GeschäslS- häuser der in Mitleidenschaft gezogenen Straßen mußten zum großen Tbeile schließen. Die Sicherheiirmannschaften machten schließlich von der Waffe Gebrauch, etwa 20 Personen wurden theil» schwer, »heil» leichter verletzt und ungefähr 30 Verhaftungen vor- genommen. Abends 10 Uhr waren die betreffenden Straßen ge­säubert und gegen 10'/- Uhr die Ruhe wieder hergestellt. Die übrigen Stadttheile find durchaus ruhig geblieben. — Von den Unruhen am Donnerstag entwirft ein Korrespondent des „Berl. Taget,!." folgende« anscheinend etwas dick onfgettagene Bild: Am Donnerstag wiederholten stch die Aufruhrscenen auf dem Friedrich-WiIhelmS-Platz in verstärktem Maße. Diesmal waren außer 40 Polizeisergeanten noch drei Kommissare, Polizei-Inspektor Metzler, sowie acht berittene Gendarmen und Polizeisergeanten aus dem Platz. Ferner sah man dort den General der Kavallerie v. Kröcher, Regierungsrath Metze, Oberbürgermeister Dr. Schmidt und Staats­anwalt Schubert. Trotzdem die in den Platz mündenden Straßen- züge abgesperrt waren, drängte die Menge von verschiedenen Seiten au» johlend und mit großen Steinen werfend vor. Wiederholte Attacken drängten die Erregten zurück. Aus der AudreaSstraße ent­wickelte sich gegen ‘/»ll Uhr ein regelrechter Stra ßenkampf, bei welchem es auf beiden Seiten zu ziemlich erheblichen Verletzungen kam. Sogar ans den Fenstern einiger Häuser sausten große Stein« nieder. Auioristrt vom Polizei-Inspektor, machten die Gendarmen von ihren Revolvern Gebrauch und gaben Schnellfeuer. Ein anderer Mitarbeiter de» „Berl. Tagebl." giebt die Zahl der Verwundeten auf gegen sechzig an; davon find drei schwer verletzt. Die Darstellungen

(Nachdruck verboten.) Vfingstfiammen.

Es geht durch die Lande ein fröhlich' Erwachen, Ein Hauch erlösenden Anferstehns;

Erquickender Jubel wie Kinderlachen, Wie Herzensfreude des Wiedersehn». Versinket in Dämmer, ihr traurigen Tag« Belastender Sorge und drückender Pein! Verstumme, du freudenertödteude Klage: Der Geist de» Tröste» kehrt bei mi» ein!

Die Fluren und Wälder sich sonnig verklären. Mit Blüthen geschmückt ist ihr festlich Gewand. Welch prangende Fülle! Welch lieblich Befcheerm, Entsprossen de» Schöpfer» allmächtiger Handl Und dankende Andacht durchfluthet die Herzen Und füllet da» Leben mit himmlischem Licht, Da tröstend in unser'» Erdenschmerzen Der Geist der Liebe so sichtbar spricht.

Pfingstflammen, o lasset auf uns euch nieder Und wirket in uns mit göttlicher Macht! Den glimmenden Docht, entfachet ihn wieder. Verscheuchet der Lügen verderbliche Nacht!

Verzehret der Selbstsucht vernichtende Keime, Die böse, im Stillen aufwuchernde Saat, Daß fröhlicher Glaube und Liebe, die reine. Sich wandle zu leuchtender, segnender That!

Pstngstflammen, berühret die irdischen Zunge«, Daß Wahrheit und Liebe die Rede durchweh«: Wo« zündend die eigene Seele durchdrungen. Nur dar weckt im Herzen ein liebend' Verstehn. Es schließen stch fester die irdischen Bande, Wenn gläubige» Hoffen die Herzen vereint. Daß segnend — wie über dem schimmernden Lande — Die Flamme de» heiligen Geiste» scheint.

Fr. Rohrbeck.