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45. m z y-x r«. An __ _ _
45. Jahrgang.
Verlag: Langgasse 27.
14,5®O Abonnenten
N-. 389.
Sormtag, den 22. August.
BczirkS-Fernsprecher No. 52.
1897.
Bezirk» Fernsprecher No. 52.
Morgen -ÄLßSUsds
Die SrnilKettuerstlheruttg im Jahre 1895
Zimmer
ijnr Erleichterung des Geschäftsverkehrs für dar Publikum
»urf{e Nachstehendes von Interesse sein: Zu beiden Seite» des Pauptportals befinden sich Zugänge für die Zuhörer, links zu dem 4171 I r r n riet Hi r7"i. or. _ i v e- x re _ — u .
8'i. — Hier befinden sich: Recht»: Zimmer Nr. 1, deffen Vcr- Wendung und Benutzung noch Vorbehalten ist; Zimmer Nr. 2: Zimmer für die Vertheidiger au der Strafkamnier (Rechtsanwälte); Zimmer Nr. 3: Warteziuimer für Zeugen, welche vor die Straf- kamnier geladen sind; Zimmer Nr. 4: Zimmer des Gerichlsdicners; Zimmer Nr. 5: Nichterzimmer; Zimmer Nr. 6, 7, 8, 9: desgleichen; Zimmer Nr. 10, 11: Gerichtsschreiberei III des Laud-
^rfcheint in zwei Ausgaben. — Bezngs-PreiS: durch den Verlag 50 Pfg. monatlich, durch die Post 1 Mk. GO Pfg. vierteljährlich für beide
Ausgaben zusammen.
Aus Stadt und §and.
Wiesbaden, 22. August/
HttnSgang im ttciten Gerichtögebäude.
Iüv öen Monat September auf das „Wiesbadener Tagblatt"
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nuf 8_->l im^ Jahre 1895; tm selben Zeitraum vermehren sich 2‘enV> bis 2 v. H. erhebenden von 3862 auf 4602 oder um ^rAnfaugszahl, die 2 bis 3 v. H. erhebenden Von 4204 auf 6676 oder um 58,8 v. H. der AufaugSzahl, die b.‘® 4*/* o-. H-, erhebenden von 128 auf 812 oder um Do 1,4 v. H. Die Geiammtbcwegung ergiebt also, daß die Krauken- verilchernug mit den Jahren höhere und höhere Beiträge erfordert hat. Die gesammten Einnahmen und Ausgabtii, welche durch die in, Jahre 1895 überhaupt thätig geweseuen 21,992 Kassen ^K'We'r find bklitfen sich auf 145,684,520 Mk. in Einnahme und 137 3io,l04 Mk. in Ausgabe, und es betrugen unter Absetzung der rBetrage, welche für die Invalidität«- und Altersversicherung vcr- t einnechmt und verausgabt wurden, die Einnahme für die Krankeii- : rcrsicherung 144,992,369 Mk. gegen 135,464,050 Mk. im Jahre 1894. s Der Vermogensstand der Kassen znsamme» betriig abzüglich . Ocr 4476,002 Mk. Passiva 105,222,399 Mk. gegen 94,305,642 Alk am Schluß des Vorjahres. Der N-servefonds bildet den bedeutendsten Theil der Aktiva; er betrug bei iämmtlichen Kaffen Mkammen (Silbe 189g 93,827,193 Mk. gegen 83,792,433 Mk. Ende •! » ' 9 ble eingeschriebenen Hülsrkasjeu anlaugt, die dem § 75
ER^®ffe6C-a m“! Ib.Luni IM nicht entsprachen, so fiel im Jahre EÄ6^3^,1 Ü,°r." 20? «uf 224, ihr Mitgliederstand von 122,447 auf 121,060; ihreEiiliiahmeii sanken von2,576,406auf2 567 548 Mk • sfbre Ausgaben von 2,359,762 auf 2,326,848 Mk.; der Ücbcrschrib - chrer Aktiva aber stieg von 1,271,920 auf 1,435,431 Mk
Amemett-Ammüme ^.r, die Slbend-AuSaabe bis ll llhr Vormittags, für die Morgen-Ausgabe bis 3 Uhr Nachmittags. — Für die Aufnahme später cinaereichter Anzeigen zur nachsterschemeiiden Ausgabe wird keine Gewähr übernommen, jedoch nach Möglichkeit Sorge getragen. 1 v H -Anzeigen zur
Ein modernes Hunde- und Pferde-KrankenhauS.
Zwischen der Biebricher und Schiersteiner Chaussee lag, sorglich versteckt von der allgemeinen Heerstraße, das alte Eule,inest „Grim- berghe". Ein burgartiges Gemäuer in einem wnndervolleu alten Park, von dessen Existenz die meisten Wiesbadener kaum eine Ahnung hatten, weil nur ein schlechter Landweg dorthin führte. Nach dem Wegzug des ehemaligen Besitzers hat nun Herr Thierarzt vr. Kampmanii diese Besitzung gekauft und zu einer .Veterinär- Klinik iimgestaltet. Natürlich sind zu diesem Zweck bauliche Um- äiidernngen und Neubauten in großem Maßstabe nöthig gewesen, aber dafür ist auch eine Anstalt geschaffen worden, die von allen Kennern als mustergültig bezeichnet wird. Ein guter Fahrweg fuhrt jetzt von der Adolfsallce nach „Schloß Grimberghe", und schon von Weitem grüßt uns ein elegantes schmiedeeisernes Thor, und die davor hängende elektrische Bogenlampe strahlt Abend« ihr Licht weit hinaus gen Wiesbaden 1 Unter der Führung des liebenswürdigen Besitzers treten wir nun in den schönen Park. Das alte cphcu- umrankte Schloß lassen wir rechts liegen und wenden uns gleich der eigentlichen Anstalt zu. Wir kommen zuerst in den Pferdestall für Pensiouspferde und kranke Pferde (Pferde mit ansteckenden Krankheiten sind ansgeschlossen). Was uns vor allen Dingen auffällt, ist die absolute Sauberkeit, und für Licht und Luft, diese Haiipt- sorderuug aller Krankenhäuser, ist auch hier bcsteiis gesorgt. Dir einzelnen BoxeS haben die verfchiedensten Einrichtungen; hier steht das Pferd znni Huskühlen in einem Wasserbassin, hier kann es durch eine Vorrichtung vollständig hochgezogen werden, damit e8 ???'bmipt nicht zu stehen braucht. Es ruht auf breiten Riemen (bei Beckenbruch sehr wichtig), und hier findet sich sogar ein — Dampfbad für Pferde. Daneben sind Exlraställe zum Diiiikelliiachen und hier sogar eine Art Pferdewochenstube zum .Abfohlen , wie der technische Ausdruck lautet. Dampfheizung und elektrische Beleuchtung in allen Th eilen der Anstalt sind außerordentlich angenehm und praktisch, und die elektrisch- Anlage hat für den Arzt und Operateur noch den unendlichen Vortheil, daß alle ärztlichen Apparate, wie Ailgenlampe für Pferde re., elektrisch sind, und daß das Nusbrennen, welches früher mit dem glühenden Eisen erfolgte, nun mit dem elektrischen Draht aeuiacht werden kann. Auch Untersuchungen mittelst Röntgenstrahlen beim Eindringeu von Fremdkörpern in den Körper der Thiere sollen Ipäter ftnttfiubcn. Durch die OperatioiiSräume begebe» wir uns nach bei? Hundekliuik. Auch hier überall Sauberkeit Licht Lust, elektrische Beleuchtung. Jeber kranke Hund hat seinen Zwinger, der leicht gereinigt werben kann, und nebenan fiub die Baderäume, und logar ein Dampfbad ist eingerichtet. In einem besonders großen Armec- ke s- von Kalkbrciincr wird das Fressen gekocht: Reis, Hafer und üneifch. Wahrlich, hier wäre man gestimmt, das Lied abzuänbern:
Es ßiebt fein schönstes Leben Als das „Hundeleben".
Slnzeigen-PreiSr
Die einspaltige Petitzeile für locale Anzeigen 15 Pfg., für auswärtige Anzeigen 25 Pfg. — Reklamen die Petitzeile für Wiesbaden 50 Pfg., für Auswärts 75 Pfg.
Neben der Hunde-Klmik ist die „Imps-Anstalt" zur Ermittcliing des Verdacht« der Tuberkulose beim Zuchtvieh. Wie aiigeuehm für Besitzer von Kühen, bie nun genau wissen können, ob ihre Kühe gesund sind oder nichsi beim da« Tuberkulin ist ja gerade bei Uiitersuchungeii auf Tuberkulose von absolut sicherer Wirkung. Wir kommeu letzt auf unserer Wanderung zu der großen Reitbahn, dle,elbe, 400 Quadratmeter groß, dürfte wohl eine ber großen Wiesbaden sein, und eine nette, daran anschließende Voße gestattet dem Reiten zuznsehen. Um die Pferde auch im Freien nm sln 811 I0!1,"611' r»bt sich um den ganzen Pari ein 600 Meter langer Reitweg. Lautes Gebell empfängt uns am Peuswiishiindezwinger. Derselbe ist nach Art der Zwinger de" zoologiichcn Gärten außerordentlich praktisch und bequem "ut Wuiter- und Sommerkäfig eingerichtet und die Herren „TyraS , »Hektor , „Caro und „Bello" scheinen sich beim auch riefifl wohl zu fühlen. Nach einem Nuudgang burd) den Park nq mieii mir die Ueberzeuguug mit fort, daß hier mit allen HülsS- !v'"eU> der modernen Technik ein Muster-Institut geschaffen worden selche« sich bald al» zu klein erweisen dürste und welche» ein Bedurfniß für Wiesbaden und Unigegend ist. Am 2. September f°a d'- @rÖffnung des Etablissements vor sich gehen in Gegenwart der B-horben, und wir wollen hoffe», daß Herr Dr. Kampmann an seinem Werke welches er zu Nutz und Frommen der Wies- badener Thierbesitzer geschaffen, recht viele Freude erleben möge
zu abomtiren, findet sich Gelegenheit im Verlag Langgaffe 21 bei den Ausgabestellen, den Zweig-Expeditionen in den Nachdar- | orten und sSinintlichen deutschen Reichsxostanstalten.
vtr. 50: Berathungszirnuier; Zinimer Nr. 51: Sitzungssaal der I 1. und 3. Civilkammer — Handelegerichtssachen —; Zimmer Nr. 52: I Telephonzimnier für Rechtsanwälte; Zimmer Nr. 53/54: Schwur- I gerichtssaal; ZiniinerNr.55: Berathuugsziinmer für das Schwurgericht; I Zunnier Nr. 56: Wartezimmer. Nach der Oranienstraße zu: I Zimmer Nr. 57: Zimmer für den Richter des Aiiitsgerichts, Ab- f theilniig2a,Civilprozeßfachen;Zimmer Nr.58: GerichlSjchrcibcrei 2a I de« Aintkgerichts, Abtheilung für Civilprozeffe, sowie Beschwerden I in den Zwaiigsvollstreckuiigen, von denen der Name des Beklagten I mit dem Buchstaben A, B., 0., D., E., F., G. und J. beginnt; Zimmer Nr. 59: Nichtcrzimmer, Abtbeilnng 2c des Amtsgerichts; I A'w">er Nr. 60: Gerichtsschreiberei2o de« Amtsgerichts, Abiheiluug I für Civilprozeffe, sowie Beschwerden in Zwangsvollstreckungen, von I denen der Name des Beklagten mit dem Buchstaben N., 0., P„ Q„ 1 R., 8., T. II., V., W., X. unb Y. beginnt; Zimmer Nr. 61: I Sitzungssaal nirCivilprozeffe; Zimmer Nr.62; Gerichtsschreiberei3b I des AnitSgerichts, Abtheilung für Strafsachen, bei denen der I Name des Angeklagten mit dem Buchstaben L., 14., N„ 0., I ... vu.uunui I £■' Q;'OR-'T., u., V W., X., Y. und Z. beginnt; Zimmer I nversicherniig I V3: Richterzinimer der Abtheiluiig 3b des Amtsgerichts; I - - - • Zimmer Nr. 64: Nichterzimnicr der Abtheilung 3» des Amtsgerichts; I
Z'mmer Nr. 65: Gerichtsschreiberei 3a des Amtsgerichts, Abtheilung I für Strafsachen, in denen der Name des Angeklagten mit dem Buch- I staben A., B., C., D., E., F., G., II., J., X. beginnt; Zimmer Nr. 66: I Zimmer des Gerichtsdieners; Zinimer Nr. 67: Nichterziminer, Ab- I theil» ng 2 b des Amtsgerichts; Zimmer Nr.68: Gerichirschreiberei 2b I des Amtsgerichts, Abtheilung für Civilfachen sowie Beschwerden in I
$* Erdgeschoß gelegenen Sitzungssaal der Strafkammer II und eine 7-"ppe hoher zu dem des Schwurgerichts, rechts zu dem Saale der eiben Schöffengerichte. Jin Hanptportal erblicken wir zunächst ^ilelitirungstafeln für bas Publikum; rechts — Zimmer Nr. 18
Briefkasten für bas Amtsgericht unb links — Zinimer Nr. 17 — ur dar Landgericht unb die Kgl. Staatsanwaltschaft. In diese Snefkaften können sowohl offene wie verschlossene Briese ein- eworfen werden. Die Entleerung der Briefkasten erfolgt werktäg-
zweimal, Morgens um 8 und Abends um 6 Uhr. An Sonn- unb keiertageiifinbet dagegen nur eine einmalige Entleerung derselben statt Uidzwar Morgen». Wir befinden uns im Erdgeschoß unb wenden ui» auf unserem Rundgange zunächst dem Flur nach der Moritzstraße
gerichts, Abtheilung für Straf- unb ÜutersuchuugSsachcn; Zimmer Nr. 12: Zimmer für ben Herrn Vorsitzenden ber Strafkammer II; Zimmer Nr. 13: Nichtcrzimmer; Zimmer Nr. 14: Verathungs- jinuner für die Strafkammer; Zimmer Nr. 15: Strafkamiuersaal; Zimmer Nr. 16: Telephonzimnier; Ziminer Nr. 17: Botenmeisterei des Laiibgerichts. Rechts v 0 m P ortal: Zimmer Nr. 18: löotenmeifterei des Amtsgerichts; Zimmer Nr. 19: Schöffensaal; Ziminer Nr. 20:Bc- rathungszimmer; Zimmer Nr. 21: Zimmer des AintsanwaltS; Zimmer Nr. 22 und 23: Gerichtskasse; Zimuicr Nr. 24: Assefforeu- Zimnier; Zimmer Nr. 25, 26 unb 27: Gerichtsschreiberei I, Ab- theilnng für Stockbuchs- und Htzpothekensachen; Ziinmer Nr. 28: Affesforen; Zimmer Nr. 29: Nichterziminer für Stock- unb Hypotheken- fachen; Zimmer Nr. 30: Gerichtsbieuer; Zimmer Nr. 31: Ziinmer des Uiitersiichuiigsrichters; Zimmer Nr. 32: Warteziuimer für Zeiigen zu ben Schöffeusitzniigen und für Abtheilung I; Zinimer Nr. 83: Schreibstube des Amtsauwalts; Zimmer Nr. 34: Zimmer für den Zuftellnugsbeamteu des Amlsgerichts — Gerichtsbieuer. Erste« Geschoß (nach ber Moritzstraße zu): Zimmer Nr. 85/36: Zimnier für Rechtsanwälte; Zimmer Nr. 37: Wartezimmer für Zeugen unb die Parteien zum Schwurgericht unb den Civilkammern I und 111; ZumnerNr.38: Gerichtsbieuer; ZimiuerNr.39,40iiiib42: Bibliolhek- ziiumer be« Landgerichts und der Staatsanwaltschaft; Zimmer Nr. 41: Gerichtsschreiberei 2a — Abtheilung für Handelssachen und sämintliche Berusnngen gegen Urtheile der Amtsgerichte; Zimmer Nr. 4.3/44: Gerichtsschreiberei I des Laiibgerichts, Abtheilung für Generalfachen; Zimmer Nr. 45/46: Zimmer des Herrn LaiidgcrichtS- Prasidenten; Zimmer Nr. 47: Ziiiiiuer des Herrn NechniliigSreviforr; Zimmer Nr. 48: Zinimer des Herrn Vorsitzenden der 3. Civil- kauiiuer des Landgerichts; Zimmer Nr.49: Nichterziminer; Zin Nr. 50: Berathnugszimmer; Zimmer Nr. 51: Sitzmigssaal
®ie Gesammtzahl der Kassen, die ber reichSgesetzlichen Kranken- I 'krstcheriing bienen, betrug im Jahre 1895 21,992 gegen 21,552 im Jahre 1894 und 18,942 im Jahre 1885. Davon waren Gemeinbe- Krankenversicherung,kaffen 8449, Ortskrankenkaffen 4475, Betriebs- ■ krattkenkas en 6770, Baukraiikeiikassen 102, JnnungSkraiikenkafse.i 545, | Zngrschrlebe,ieHnlfSkaffenl388uublanbeSrechilicheHülfskasskii263 Die - Gesammtzahl ber in die gesetzliche Krankenversicherung eiiibezogenenPer- f fouen betrug am Ende des Jahres 1895 7,288,884 gegen 6,939 412 am Ende 1894 und 4,294,173 am Ende 1885. Die Zu»nähme betrug L daher gegen 1894 5 v. H , gegen 1889 69,7 v.H. Von der Gesammt- r )ahl entfielen auf die Gemeinde - Krankenversicherung 1,222 737 [ die Ortskrankenkassen 3,287,712, die Betriebskrankenkassen 1,929,010,' I hl» fMfllirrAllfetiTn ttat« i P« (1O1 V.« - Ot-....... cf.....• r rr a Art'«»
bie Baukrankenkassen 15,081, die JnnungSkrankenkassen 102,857* I dieenigkschrtebenen Hülsskassen 671,607 und die laiidesrechtlicheu I Hul^kassen 59 880. Die Gesammtzahl der Erkraiikungssälle L betrug 2,703,632 gegen 2,492,309 im Vorjahr, auf 100 Staffen» | Mitglieder kamen 35,9 Erkrankuiigen gegen 34,2 im Vorjahr. I Gesaiunitzahl der KrankheitStage mit Krankengeld oder ; mit Behaiidlung in Krankenanstalten betrug 46,470023 in dem t elfjatjrifleit Zeitraum feit 1885 400,740,006. Auf 1000 Mitglieder | entfielen 617,5 KrankheitStage mit Krankengeld oder mit Behaud- 1 'U ^laiikeiiaiistaiten gegen 595,2 in dein elfjährigen Mittel V fc* ^880 Die durchschnittliche Dauer ber Unterstützung mit k ffranfeuflelb ober Anstaltsbehanblung auf einen Erkrankungs- 1 , b/ttug 17,2 Tage gegen 16,9 im Mittel feit 1885.
. .Sterbefalle kamen vor 55,314 ober 0,89 auf 100 Mitglieder gegen rm Mittel. Die Zahl der Kaffen, die über bie gesetzliche ESJeruMtung hinaus Leistungen bieten, »ahn, mit Schwankungen - do» 4241 im Jahre 1886 auf 4368 im Jahre 1891 zu, bann aber I den nächsten beiden Jahren stark ab; 1894 und 1895 stieg sie ^wieder, und stellte sich im Berichtsjahr ans 4017, immerhin aber noch auf
W5 Kaffen iueniger, als derartige im Jahre 1892 vorhanden waren, t Die Abnahme ist ber Einwirkung bet Novelle auf bie Hülfskassen I y^ufajrcibcu; deren mehrleistende Kaffe» bcrmiiibtrku sich von 1443 im r 189^ auf 934 im Berichtsjahr, also um 509, in den drei Jahren | Inkrafttreten ber Novelle. Die Ausgabe für Krankengeld hat auf ein I A-^^?.l""chfch»lttllchbetragcn:beidcrGemeiiidc-Kraiikeiiversicheruiij,
W b«*,bt« 3nnHnfl«franftn(affeii 4,34Mk., denOrtSkranken- kaisen 5,59 Mk., ben Betriebskrankeukassen 7,95 Mk., ben lande«- F rechtlichen Kraiikeukaffcn 8,23 Mk., ben Bankrankenkasseu 8,70 Mk., L den eliigeschriebeiieu Krankenkassen 9,58 Mk. Tie Krankheitskosteii ! tiiSflefammt bei allen Kassen zusammen 104,822 Millionen f Mark, feit bem Jahre 1885 im Gaiizen 862,027 Millionen
. Bt!' .o'oq anV* durchschnittlich vorhanden gewesenes Mitglied 1 «iuu^ui imivu ^,c,ujiutiucii ui
Eanieii 13,93 Mk., bas Prozcntverhaltniß der Beiträge zum Lohne I Zwangsvollstreckuiigeu gegen Beklagte mit dem Buchstaben H., K, -n . l>"i in Betracht komnicndcn Kassenarten (Geinciiide- I 5J-uiIb; Zimmer Nr. 69: Wartezimmer für Civil- unb
Krankenversicherniig vom ortsübliche» Tagelohn, Ortskrankeu- Sira abilieilungen des Amtsgerichts. Zweite« Geschoß (nach kaffen Betriebskrankeiikassen, Baukraiikeiikassei,. Jnnungskrankeu- I der Moritzstraße zu): Zimmer Rr. 70: Wartezimmer für das Laiid- faffeu) folgendes: die Zahl derjenigen Kaffen, welche mir bis I 6e,r'*U Zunmer Nr. 71: Gerichtsschreiberei 2 b des Landgerichts, 1 7 °er Lohne erheben, nimmt von 8935 im Jahre 1885 ab I Abtheilung für Civilfachen, bei beuen der Name des Beklagten mit "" 1cnc- " I dem Buchstaben A„ B., C„ D., E„ F„ G., H., J„ K. ber Stabt
I Wiesbaden beginnt, sowie aus den AmtSgerichtSbezirkeii Eltville, I de>ar«hausen, Braiibach, Idstein, Camberg, Wehen, Hochheim, I H°a)ft und Katzenelnbogen — erstinstanzliche Sachen; Zimmer I Nr. 72: Gerichtsschreiberei 2c des Landgerichts, Abtheiluiig , _________-
'ur Cwiliachen, bei teilen ber Name des Beklagten mit bem - Zum Kaiserbrsuch. Es verlautet, daß unser Kaiferpaar §andbe"zirkS^Äi^'babeu0begiümi,' fanüe'mi»Yen^mtSflnk^ib^Trbn Mitta^b-"°''-1^" L
Köiiigstein, Langeufchwalbach, Nastätten, Niederlahnstew.Nüdesheim I „ 6 eintreffen »erbe, um vor dem Besuch der Theater. Wiesbaden-Laub, — erstiustaiizliche Sachen. Zimmer Nr. 73: Ge- | d°rstelluug noch eine Spazierfahrt in den Wald, speziell nach der richtsdieuer; Ziinmer Nr. 74, 75, 76, 78, 83: Sekretäre I bis IV I Platte, unternehmen zn können. J
bet Kgl. Ltaatsaiiwaltschast; Zimmer Nr. 77, 79, 80: Zimmer der I — Der König von Siam trifft heute gihenh m Herren Staatsanwälte; Zimmer Nr. 81/82: Zimmer des Herrn S unt 10 Uhr,
Ersten Staatsanwalt«; Zimmer Nr. 84: Ziminer des Herrn Vor- 1 6 ^mmend, in Biebrich em und fahrt von
sitzende» der Civilkammer 2b des Landgericht«; Zimmer Nr. 85: I ha aus b,r“t »er Wagen nach dem „Hotel Kaiserhof" dahier. Di«
I Berathnngszimmer; Zimmer Nr. 86: Sitzungssaal der 2. Civil- I Abreise des asiatischen Herrscher» erfolgt am Montag Abend unb
! iKÄ’etoß LSS,- SSMÄ? T *2.*? «"**•• ”■ * °°»>°--
{immer;. Ziinmer Nr. 92: Sitzuiigssaal für Civilprozeßsachen des I ?? ” * 25rt8ben beSeben. Die Stunde der Abreise ist noch nicht
Amtsgerichts; Zimmer Nr. 93/94: Gerichtsassessoren; Zimmer
Nr. 95: Gerichtsschreiberei 6 des Amtsgerichts, Abtheilung für ------ " "
Vormundschaften ber Stadt Wiesbaden; Zimmer Nr. 96: Nichter- äimuier der Abtheilung 6; Zimmer Nr. 97: Nichterzimmer der Abtheilunfl 7; Zimmer Nr. 98: Gerichtsschreiberei? des Amtsgerichts, Abtheilung für Vormundschaften des amtsgerichtlichen Landbezirks Wlesbabeii unb sämintliche Nachlaß- und Handelsregister-
Sache»; Ziiiinier Nr. 99: Gerichtsschreiberei 4 des Amlsgerichts, Abtheilnttg für Testamente, vorläufige Verwahrungen, Aufgebots- facheu und Regiilsitiouen in Sachen der freiwilligen Gerichtsbarkeit' Zimmer Nr. 100: Zimmer des Richters der Abtheiliing 4; Zimmer Nr. 101: Zimmer des Richter« der Abtheilung 5; Zimmer Nr. 102: Gerichtsschreiberei 5 des Amtsgerichts, Abtheilung für Zwangsvollstreckungen in das unbewegliche Vermögen, Zwaugsverwaltuugei, Aufsichtsfache 11; Zimmer Nr. 103: Ziinmer des Gerichts- bieners; Zimmer Nr. 104: Zimmer des Richters der Abtheilung 8- Zimnier Nr. 105: Gerichtsschreiberei 8 des Amtsgerichts, Abtheilung für Konkurse, Eutmüiidiguuge», Ermitteluiigsverfahren in Strafsachen, Nechtshülfesache» in Strafsachen; Zimmer Nr. 106: Wartezimmer; Zimmer Nr. 107, 108, 109: Kanzlei des Landgerichts- Zimmer Nr. 110: Gerichtsaffeffore»; Zimmer Nr. 111: Akteuraum des Landgerichts; Zimmer Nr. 112: Assessoren; Zimmer Nr 113- Kanzlei der Staatsanwaltschaft; Zimmer Nr. 114,115,116; Kanzlei be« Amtsgerichts. Zu beachten ist, daß vom Hanptportal au» die Räume recht» — nach ber Oranienstraße zu — vom Amtsgericht und biejenigen link« — nach ber Moritzstraße zu — vom Landgericht unb ber Kgl. Staatsanwaltschaft benutzt werden.
— Som Kaiser-Manöver. Die Musik des Füsilier. Regimeut» v. Gersborff (Hess.) Nr.80 ist, wie bereits früher mitgetheilt, dazu attserseheu worbe», während der Anwesenheit de» Kaisers ntid seiner Gäste in Hornburg v. d.H. im Kgl. Schlosse daselbst bie Tischmufik auszuführeti. Die Kapelle ist nun, um sich zu dieser ehrenvollen, jedoch auch keineswegs, leichten Aufgabe gehörig vorzu- bereiten, von jetzt ab bis zu den Homburger Kaifertagen von der Theilnahme an dem Manöver dispenfirt worden und wird während dieser Zeit hier täglich Proben abhalten. Die Musik wird bei der Paradetafel am 4. September, bei der Hoftafel im Kgl. Schlosse am folgenden Tage, bei der am 6. Sep- , tember im Kurhause zu Homburg, zu welcher die Spitzen der Civil-
Gerichtsschreiberei 8 des Amtsgerichts, Abtheilung I behörden der Provinz geladen find, und bei dem am 7 Setifemh.r ntmunb,-» im hiesigen Kgl. Theater stattfindeuben Souper spielen. Da» letzter!
5 1 so" in dem Waiibelgang des ersten Ranges feroirt und die Musik im Foyer placirt werben. - Bei der Ankunft des Kaiser» in Homburg stellt das Füsilier-Regiment v. Gersborff am Bahnhofe bie Ehreiiconipagnie unb das Regiment Kaiser Wilhelm Nr. 116 in Gicßcii, deffen Ches ber Kaiser ist, eine solche an der Ehrenpforte ; m d-r Stadt. - Der große Zapfenstreich aller Mnsikeorps und Spielleute des XL Armeecorp» am Abend bei 4. September wirb von bem Armee-Musik-JnspizientkN Roßberg aus Berlin a$]eitet
fachen, Nechtshülfesache» in
