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metrtßtt -3Lttttnhmß fr bic Abend-Slusgabe bis 11 Uhr Vomtittaqs, für die Margen-Ausgabe bis 3 Uhr Nachmittags. Für die Aufnahme später eingcreichter Anzeigen zur l,t? " nächstcrscheinenden Ausgabe wird keine Gewähr übernommen, jedoch nach Möglichkeit Sorge getragen.

S. 278.

Freitag, den 18. Juni,

1897.

BezirkS-Fernsprecher N». 52.

BezirkS-FernsPrechrr N». 52.

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i um» jeder

W engen alten Gassen und Gäßchen, deren Häuser durch- Hopfenhandlungen enthalten.

U, Diese Hopfenhäuser unterscheiden sich von Weitem von Weren Häusern durch ihr großes, vorgebautes Speicher- ^Oer, das wie eine riesige Hundehütte aussieht, dazu be- Wrmt, die Hopfenballen von der Straße aus an Rollen- - Srwinden auf den Boden zu befördern.

I Die Gassen dieses Stadttheils sind mit Hopfenflocken Md dem eigenthnmlichen gelbgrünen Hopfenstaub bedeckt, N" betäubender süßlicher Duft erfüllt die Luft. Fast vor |®et Hausthür lehnt ein dicker, mit Hopfen angefüllter Sack, geöffnet bleibt, um dem Käufer und Kenner von vorn- die Möglichkeit zu erleichtem, die Qualität des Wifens zu bestimmen. Auf jedem Sack liegt ein flaches, s?'des Holzsieb oder eine Art Holzschaufel, worauf eine W»d voll Hopfen aeleat wird zur genaueren Besichtigung.

Das Haus Scheidling und Sahlmann liefert Hopfen nach Süd-Amerika und nach Afrika, der natürlich ganz besonderer Präparation bedarf, um die weite Reise gut zu bestehen.

An dem Tage meines Besuches wurde ein Posten Hopfen für Buenos-Ayres zubereitet. Der Laie ahnt nichts von den vielfachen Prozeduren, die die grünen Pflänzchen durchzumachen haben, bis sie reif sind zur Herstellung der geliebten Tropfen.

Mein freundlicher Führer ließ mich die Präparirsäle der Reihe nach betreten; mit dem Bodenraum wurde der Anfang gemacht. Dort lagern die gefüllten Säcke, wie sie vom Hopfenbauer bezogen werden, mit feuchtem, lockerem Inhalt, oft mit Ungeziefer bedeckt. Von hier aus werden sie in die Dörre gebracht und vermittels Schwefeldämpfen gereinigt. Der Fußboden der Dörre sieht aus wie ein großes, gewelltes Küchenblech; unter demselben, meist in den Parterreräumen, befinden sich der Schwefelraum und der Hochofen, der die Hitze der nöthigen Dörrtemperatur liefert. Ist dann der Hopfen trocken und gereinigt, so wird er in große Säcke gefüllt, die in cylinderförmigcr Röhre durch mechauische Kräfte gepreßt werden. Diese Säcke werden in großen gleich­förmigen Metallbehältern in Deutschland versandt. Der für überseeische Länder bestimmte Hopfen wird wiederum anders behandelt. Nach seiner Reinigung wird er auf eine mit zwei Säcken, einem weißen inneren und dem packleinenen äußeren, bespannte viereckige Platte gelegt und gepreßt.

Ein Ballen von 65 Centimeter Höhe und ebenso viel Centimeter Breite enthält 155 Kilo Hopfen. Die Säcke werden an dem festgepreßten Hopfenklumpen vernäht, mit dem Firmenstempel versehen und je zu viert in riesige Blech»

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Fällt diese erste Probe befriedigend aus, so zerreibt der Käufer eine der größten Hopfendolden, die wie Rosenkohl aussehen, auf der Handoberfläche. Je grüner das innere Mehl ist und je intensiv bitterer es duftel, umso werthvoller ist die Qualität.

Die sonderbare, geräuschlose Art des Hopfenmarktes, entgegen dem sonstigen Lärm anderer Märkte, intercssirt jeden Fremden; man vernimmt nur ein knisterndes, raschelndes Geräusch, als spaziere man im herbstlichen Wald, auf welkem Laub.

Hochkomische Scenen bietet der Hopfenmarkt an stürmischen Tagen, wenn der Wind plötzlich in einen offenen Sack fährt und den kostbaren Hopfen in wirbelnden Flocken durch die Luft jagt oder den gelbgrünen Abfall die Gäßchen hinab- fegt, bis er sich an der Häuserreihe einer quer laufenden Straße zur fußhohen Schicht thürmt.

Dieses Hopfenviertel Nürnbergs bildet mit einen der Attraktionspunkte der originellen Stadt, er paßt in das Gesammtbild hinein. Wie könnte man sich z. B. den Staub und die Unmengen zerstreuten Hopfens in den peinlich sauber gehaltenen Straßen Berlins vorstellen, inmitten moderner eleganter Häuser? Es gehört zu dem Bild die alte aparte Umrahmung der Nürnberger Häuser, die engen Gassen und die winkligen Plätze des Hopfenviertels.

Die großen Hopfenhandlungshäuser haben sich indeß auch in andere Stadttheile und Straßen zerstreut, um so mehr, als sie mit der Zeit gehen und sich neue technische Errungenschaften nutzbar machen.

Mir wurde der Zutritt in eines der größten Nürnberger Hopfenhäuser mit liebenswürdigster Bereitwilligkeit gestattet.

I Zn Nürnberg, dieser eigentlichen Hopfcnstadt, spielt eine Aüe Hopfenernte eine wichtige Rolle. Um das zu beurtheilen, i*«ß man am Vormittag die Lorenzer Stadtscite aufsuchen W ihrem ßen Hopfcnmarktplatz und ihrer Hopfenbörse,

Hopfen und Malz Gott erhalt'«!

E der Wahlspruch jedes bierehrlichen Bayern. Knüpft sich an ein gutes Hopfenjahr nicht nur die materielle Ab- Wgigkeit so und so vieler, sondern vor Allem das Wohl­behagen unzähliger Männlein und Weiblein.

(Nachdruck verboten.)

Ans der Stadt des Hopfens.

Von M. Wcttstein-Adelt»

lÄhwr TsgblÄ

Verlag: Langgasse 27.

14,500 Abonnenten.

Anzcißtn-Prtiör

Die einbettige Petitzeile für (»eitle Anzeige» 15 Psg., für an8w*rtigc Anzeigen 25 Psg. Siedelten die Petitzeile für Wiesbaden 50 Pfg., für Auswärts 75 Pfg.

«5. Jahrgang.

Erscheint in zwei Ausgaben. Bezugs-Preis: 50 Pfennig monatlich für beide Ausgaben zusammen. Der Bezug kann jederzeit be» geuueu werden.

die Hauptausfuhr des Landes besteht in Rohrzucker. Erscheint es als selbstverständlich, daß die Amerikaner nicht abgeneigt waren, die Inseln zu annekliren, so ist auch auf diesen selbst eine starke Neigung für die Annexion seit langer Zeit vorhanden gewesen. Diese Neigung entspringt sehr materiellen Erwägungen. Wir erwähnten schon, daß die Haupteinnahme der Insel in der Zuckerausfuhr besteht. Bei der Annexion Hawaiis sind die Zuckerpflanzer sicher in den Vereinigten Staaten, wohin ihre Ausfuhr geht, dieselben günstigen Bedingungen, wie der amerikanische Zucker selbst sie hat, zu genießen. Das ist die wahre und so ziemlich die alleinige Ursache, weshalb auf Hawaii, wo die Zucker­pflanzer das entscheidende Wort sprechen, die Annexion durch die Vereinigten Staaten gewünscht worden ist.

Einer solchen Annexion stände freilich an sich das Abkommen zwischen den Vereinigten Staaten, England, Frankreich und Belgien von 1843 im Wege, welches aus­drücklich die Unabhängigkeit Hawaiis anerkennt. Daß England gegen die Annexion ernstlichen Einspruch erheben wird, ist schon deshalb nicht anzunehmen, da es auch 1893, wo die Annexionsfrage ebenfalls auf der Tagesordnung stand, sich durchaus reservirt verhielt. Auch Frankreichs Interessen werden durch die Annexion immerhin nicht so scharf getroffen, daß man annehmen könnte, es werde des­halb einen Konflikt mit den Vereinigten Staaten herbei­führen. Von Belgien ist ein Einspruch selbstverständlich ausgeschlossen, und Deutschland ist, was endlich auch noch bemerkt werden mag, auf Hawaii nicht so direkt interessirt, um in irgend einer Weise einen Anlaß zur Einmischung in die hawaiischen Händel zu haben. Auch die Meldung, daß Japan gegen den Vertrag Einspruch erhoben hat, da er eine Verletzung des zwischen Japan und Hawaii ab­geschlossenen Vertrages bedeute, hat sich nicht bestätigt. Wie berichtet wird, hat Japan lediglich um amtliche Auskunft über den Vertrag ersucht, und es beabsichtigt, die Vereinigten Staaten davon in Kenntniß zu setzen, daß es die An­erkennung aller seiner Rechte und Privilegien aus seinem Vertrage mit Hawaii erwartet und fordert. Diese Forderung wird zweifellos erfüllt werden, sodaß zur Zeit ein Kriegsfall zwischen Japan und den Ver­einigten Staaten wegen der Hawaiifrage schwerlich ein­treten wird. Ob freilich die durch die Annexion Hawaiis, auf das Japan selbst ein Auge geworfen hatte, geschaffene Reibungsflüche nicht später zu einem Zusammenstoß führen wird, ist eine zweite Frage. Die Vereinigten Staaten haben sich mit diesem Vorstoß auf das Gebiet der aggressiven Kolonialpolitik begeben, deren Bahnen sich vielleicht als rauher erweisen werden, als man es jetzt dort glaubt. Jedenfalls wäre es, da die Vereinigten Staaten auf diesem Wege vielleicht weiter schreiten werden, angebracht, wenn Deutschland und England alsbald gemeinsame Schritte er­wägen würden, um die Samoa-Inseln gegen eine ähnliche Ueberrumpelung sicher zu stellen.

* * *

C.T.C. Washington, 17. Juni. Nach dem Wortlaut des heute veröffentlichten Vertrags über die Annexion Hawaii« bleiben die zwischen Hawaii und den anderen Nationen bestehenden Zoll- und sonstigen Verhältnisse in Kraft, bis der Kongreß die Geltung der in den Vereinigten Staaten bestehenden Gesetze auf Hawaii aus­dehnt. In Kreisen des Senats glaubt man, daß es in der gegen­wärtigen parlamentarischen Session nicht zur Natifizirung des Ver­trags kommen werde, da die meisten Senatoren nach Erledigung der Tarifbill in Washington nicht länger znsammenbleiben dürften.

Deutsches Deich.

* fiof- uns Personal-Nachrichten. Der Kaiser fährt, wie aus Kiel berichtet wird, am Montag Vormittag mit der Hohenzolleru" in die Nordsee, um an Bord des Artillerie-Schulschiffes Mars" der durch Admiral Shtorr erfolgenden Juspiziruna bei» zuwohuen. Se. Majestät der Kaiser und die Kaiserin sind gestern Abend, 117« Uhr, nach den Rheinlanden abgereist. Am 8. August begiebt sich der Kaiser mit derHohenzoüern" zum Besuch des Czaren nach Petersburg. Die Rückreise erfolgt am 20. August. Prinz und Prinzessin Heinrich find Mittwoch Abend in London eingettossen. Sie wurden von der zahlreichen Menschenmenge lebhaft begrüßt und begaben sich zu Wagen nach dem Buckingham-Palast. Wie derReichsanz." nunmehr amtlich meldet, ist Admiral Holl mann in Genehmigung seines Abschieds­gesuchs von der Stellung als Staatssekretär des Reichsmarineamts entbunden und Contre-Admiral Tirpitz zum Staatssekretär des Reichsmarineamts ernannt worden. DieNordd. Allg. Ztg." thellt ergänzend mit, daß Staatssekretär Hollmanu mit der gesetzlichen Pension zur Disposition gestellt ist und auch ferner & la suite des See-Osfiziercorps in den Listen der Marine zu führen ist. Anfang nächster Woche kehrt Major v. Wißmaitn nach Berlin zurück und unternimmt dann mit Dr. Bumiller die geplante sibirische Reise bis zum Baikalsee. Frau v. Stephan, die Witlwe des ver­storbenen Staatssekretärs des Reichspostamts, wird ihren Wohnsitz von Berlin nach Merseburg verlegen.

* Berlin, 18. Juni. Unter den Berliner Kaufleuten ist ein Unterstützungs-Fonds für die durch Schließung der Ver- fammluug von Getreidehäudlern behördlich geschädigten Personen ausgebracht worden.

* Aenderungrn in der Regierung? Zu den bevorstehende» Aenderuugeii innerhalb der Reichs- und preußischen Regierung schreibt dieKreuzzeituug": An einen Rücktritt des Reichskanzlers Fürsten Hohenlohe sei jedenfalls nicht zu denken, aber es fei nicht ausgeschlossen, daß demselben ein anderer im auswärtigen Dienst gründlich erfahrener Staatssekretär übet kurz oder lang an die Seite tritt. Die Entlastung des Reichskanzlers könne erreicht werden entweder dadurch, daß im Reich eine stellvertretende Kraft vielleicht mit der Uebernahme des ReichSamtS des Innern ihm zur Seite trete und zugleich in Preußen nicht nur formell die Vicepräsidentschaft im StaalSininisterinm übernehme. Für beide Eventualitäten sei bereits der Finanzminister Miquel genannt worden, jedoch sei bestem Vernehmen nach bis jetzt noch keinerlei Entscheidung getroffen. Sollte diese derart ausfallen, daß Miquel als doppelter Stellvertreter des Reichskanzlers in den Dienst des Reiches überging, so wurde das auch die Stellung des Ministers v. Bötticher als Staatssekretär des Reichsamts des Innern und Vicepräsideute» des preußischen Staatsministeriums taugiren und zugleich eine Neubesetzung des preußischen Finanzininisteriums zur Folge haben. DieBerl. Neuesten Nachr." schreiben zu derselben Angelegenheit: Tritt Herr v. Miquel jetzt in eine Stellung ein, die ungefähr der entsprechen würde, die Graf Stolberg 1878/79 bekleidete, so würde der Regierung damit im Reichstag eine völlig veränderte Stellung und die Möglichkeit gegeben werden, große Fragen im Parlament und dem Lande gegenüber mit größerer Aussicht aus Erfolg in Angriff zu nehmen, als es bisher der Fall war. Die Schwierigkeiten, die bisher in der Uebernahme des Neichsschatzamts seitens eines preußischeit Ministers bestanden, würden dadurch beseitigt werden, daß Herr Miquel al» Vicekauzler sei» eigener Vorgesetzter würde. Gras PosadowSky würde als Staatssekretär des Innern einen ihm sicherlich zusagenden und einer starken Arbeitskraft würdigen Wirkungskreis erhalten. DieNat.-Ztg." schreibt: Die Entscheidung über die schwebenden Personeusragen innerhalb der Reichs- und preußischen Regierung scheint sich noch zu verzögern. Fiuanzmiuister Miquel wird dem Vernehmen nach noch einige Tage hier bleiben und daun znr Fortsetzung der unterbrochenen Kur nach Wiesbaden zurückkehren.

* Rundschau tm Reiche. DemLeipziger Tageblatt" zu­folge ist in Leipzig ein allgemeiner Ausstand der Maurer ousgebrocheu, an dem nach den bisherigen Feststellungen etwa 2000 Mann betheiligt sind. Sie verlangen einen Stunden» lohn von 55 Pfennig bei neunstündiger Arbeitszeit. Tie Arbeit­geber wollen nur 48 Pfennig bei einer zehnstündigen Arbeitszeit be­willigen.

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Hawaii «nd die Vereinigten Staaten.

1 Es bestätigt sich jetzt, wie zutreffend die Anschauung war, ^WI der republikanische Wahlsieg zugleich den des Groß- r Merikanismus bedeute, und daß jetzt die seit 1892 auf» g gegebene großamerikanische Politik alsbald wieder auf die W Tagesordnung gesetzt werden würde. Diese neue politische WAchtung hat sich bereits gegenüber Spanien und der Cuba- : frage breit gemacht, und sie tritt jetzt in außerordentlich | crovozireuder Weise in der seit vier Jahren etwas zur T Ruhe gekommenen Hawaiifrage hervor. Aus Washington t!ji die überraschende Meldung eingelaufen, daß am Mittwoch MÄt Vertrag, betreffend die Annexion Hawaiis durch die Ver- | einigten Staaten von den Vertretern der beiden Staaten MWterzeichnet worden sei. Diese Meldung ist durch weitere U Nachrichten bestätigt worden. Der Vertrag, sowie eine F darauf bezügliche Botschaft des Präsidenten sind bereits dem : Senat vorgelcgt worden. Die Inseln sind danach in der That in Ü ben Besitz der Vereinigten Staaten übergegangen, die zugleich die lMaatsschuld Hawaiis bis zum Betrag von 4 Millionen Dollars ; «verkannt haben. Der Gedanke der Annexion Hawaiis ist

in den Vereinigten Staaten seit langer Zeit populär, und ; er ist durch die auf Hawaii ansässigen Amerikaner stätig - genährt worden. Die hawaiischen Inseln sind, obwohl ihr

Gesammtflächcnraum nur 16,946 Quadratkilometer betrügt, i nicht ohne politische Bedeutung. Sie bilden den Knoten- ounkt für fast alle Schiffe, die von der Westküste Amerikas nach Asien oder Australien fahren, und die Bedeutung der Inselgruppe wird noch ganz erheblich steigen, sobald der Nikaragua-Kanal ausgeführt sein wird und der Handels- , verkehr nach Asien und Australien auch von der Ostküste -Amerikas aus jenen neuen Weg nehmen kann. Für die ^Vereinigten Staaten würde die Anlage eines Kriegshafens und einer Kohlcnstation auf den hawaiischen Inseln von Woßer Wichtigkeit sein, da hierdurch der maritime Einfluß ^Amerikas auf Kanada gegen England und die australischen , Kolonieen gesichert würde. Ferner könnte im Falle eines

Seekrieges zwischen einer asiatischen Macht und den Ver- einigten Staaten ein amerikanischer Kriegshafen bei Honolulu, /der von San Francisko in sieben Tagereisen zu erreichen ' ist, von außerordentlicher Bedeutung sein.

i. Die Inseln erschienen bei ihrer ersten Entdeckung durch Cook am 18. Januar 1778 als ein paradiesisches Eiland, cmf dem eine besonders kulturfähige Bevölkerung wohnen jvllte. Diese Anschauung hat sich nicht bewahrheitet; die Südsee-Jnsulaner haben sich als wenig civiiisationsfähig er­wiesen, und sie sind vor der Civilisation zum größten Theil dahin geschwunden. Die eingeborene Bevölkerung ist im - Laufe des letzten Jahrhunderts auf etwa ein Zehntel ihres Uheren Bestandes zusammengeschmolzen. Nach der letzten iUhlung setzt sich die Bevölkerung der Inselgruppe wie folgt zusammen: Eingeborene 34,436, Mischlinge 6186, Chinesen M301, Japaner 12,360, Portugiesen 8602, Amerikaner 1928, Briten 1344, Deutsche 1034, Polynesier und andere Fremde 1304, von fremden Eltern in Hawaii geboren 7495, stammen 90,016. Das Klima der Insel ist ein gemäßigt s warmes, gleichmäßiges und sehr gesundes. Der Boden ist Monders für die Kultur von Zuckerrohr geeignet, und