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Umba-mer Sanblatt.

44. Jahrgang.

Erscheint in zwei Ausgaben. — Bezugs-Preis: 50 Pfennig monatlich für beide Ausgaben zusammen. — Der Bezug kann jederzeit be­gonnen werden.

Verlag: Langgasse 27.

13,500 Abormenteu.

Slnzcigen-PreiSr

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Uo. 448.

BezirkS-Fernsprecher No. 52.

Ionnerstag, den 24. Keptemlrer.

Bezirks-Fernsprecher N». 52.

1896.

Abend-Ausgabe.

Dee C;ar in England.

Der Czar ist auf englischem Boden eingetroffen und dort 6; mit einem Enthusiasmus empfangen worden, der einen : Vorgeschmack von der Begeisterung gießt, die den Czaren in Frankreich erwartet. Während aber die Begeisterung Frankreichs für den russischen Despoten zn den wohl­erworbenen Rechten der freien und großen französischen Nation gehört, muthet die neugeborene englische Begeisterung mehr wie das Satyrspiel zu einer Tragödie an. Entgegen­gesetzt dem bekannten Dichterwort hat sich das gärende I? Drachengift, welches England noch bis vor Kurzem in Ministerreden und Preßartikeln unausgesetzt nach Rußland hinüberspie, in die Milch der frommen Denkungsart vcr- wandelt. Und die Kläffer, welche noch bis vor Kurzem der russischen Politik so brav die Zähne zeigten, ivedeln jetzt mit dem Schweife dem Czareu devotesten Willkommengruß und reichen ihm treuherzig das biedere Pfötchen.

„Gleich schenken? Das ist brav! Da wird er rcüssiren!" Nach diesem Motto verfährt England, um sich die russische Freundschaft zu sichern. Die englische Presse überbietet sich förmlich darin, dem Czaren reichgemessene Morgengaben zu Füßeu zu legen. Die Einen offeriren ihm Konstantinopel, die Anderen Cypern, die Dritten Armenien und die Vierten endlich in Bausch und Bogen das gesammte Türkenreich, welchem die Eifrigste der Eifrigen, die „Times", noch Korea mit dem eisfreien Hafen nachwirft. Diese Geschenke weisen einen kleinen Mangel auf. Das freigebige Albion verschenkt, was ihm garnichi gehört und worüber ihm gar keine Verfügung zu­steht. In der Türkei ist heute Rußland auch ohne England der Herr der'Situation, und in Korea hat es sich fest­gesetzt, ohne die eigenartige englische Großmuth abzuwarten.

Aber nichts ist leichter, als für das possenhafte Ver­halten der Engländer nach Beweggründen zu suchen. Die englische Jsolir-Politik, welche gemeint hatte, auf eigene Faust Weltdiplomatie treiben zu können, hat sich so gründlich in eine Sackgasse verrannt, daß es, um hier heraus- zukommen, nur noch ein Mittel gab, das Eingeständniß und das Aufgeben jener verfehlten Politik. Daß England ent­schlossen ist, diese Politik auf eigene Faust, die es besonders in der orientalischen Frage verfolgt Hai und wodurch die Frage sich zu einer komplizirten gestaltete, aufzugeben, kann in der Thai kaum noch bezweifelt werden. Freilich, sollte England auch hierbei ein Doppelspiel treiben und glauben, daß es mit Rußland die türkische Beute theilen könnte, so würde es auch hierbei die Rechnung ohne die anderen Mächte gemacht haben und ohne Rußland, das sich England gegenüber auf den Standpunkt stellt: Was kannst Du armer Teufel bieten I Sollte aber England, was sich in Bälde zeigen muß, mit seiner neuesten Annäherung an Rußland ehrliche Zwecke verfolgen und nur die Absicht haben, den Krebs­gang der orientalischen Angelegenheiten in ein schnelleres

Tempo und zur endlichen Erledigung zu führen, so würden wir dies mit Gcnugthuung begrüßen und den Besuch des Czaren in England als einen politischen Akt von hoher Be­deutung schätzen. Denn leider ist es nicht zu verkennen, daß, seitdem der erste gewaltige Schrecken, den der Armenierputsch in Konstantinopel verursacht hatte, sich gelegt hat, in der orientalischen Frage wieder Stillstand eingetreten ist.

Zwar den Kretensern sind Zugeständnisse gemacht worden, die billigen Ansprüchen genügen können. Aber wann und wie jene Zugeständnisse in die Praxis umgesetzt werden, das wissen Allah und sein Prophet. Und was zur Besserung der Lage der Armenier geschehen soll, darüber hat die neugierige Welt überhaupt noch nichts erfahren. Freilich türkisch offiziöse Nachrichten wissen sogar zn melden, daß die in Konstantinopel lebenden Armenier — dem Ausdruck „lebenden" kommt hier im Gegensatz zn den von den Knüttelmännern todtgeschlagenen Armeniern eine ganz besondere Bedeutung zu! — eine Dankadresse an den erhabenen und großmüthigen Sultan Abdul Hamid vorbereiten. Aber eine derartige jammervolle Hans- wurstiade, wenn sie wirklich ins Werk gesetzt wird, könnte nicht darüber hinwegtänschen, daß die Lage in Kon­stantinopel so unsicher ist wie je zuvor, und daß das Leben der dort wohnenden Christen, nicht nur der Armenier, noch immer in hohem Grade gefährdet ist. Die Europäer in Konstantinopel sind einem etwaigen Ausbruch des innhäm- mcdanlschen Fanatismus schutzlos preisgegeben, weil die Flotten der Großmächte nicht in die Dardanellen einfahren sollen, und die Flotten der Großmächte sollen nicht in die Dardanellen einfahren, weil die Europäer in Konstantinopel in dem Augenblick dem Ausbruch des muhammedauischeu Fanatismus schutzlos preisgegeben würden. In diesem Zirkel bewegt sich die Orientpolitik der Mächte. Allent­halben ist.die Erkenntniß vorhanden, daß etwas Ernstliches geschehen muß, aber man vermag sich doch nicht zu einer ganzen Maßregel aufzuschwingen, da die gegensätzlichen Interessen und die Eifersucht der au der türkischen Frage betheiligten Mächte eine gemeinsame und entschlossene Politik hindern. Dem angeblich der echten Menschlich­keit entspringenden Eifer, mit dem England den heiligen Krieg gegen die Ungläubigen, bereit es sich früher, als das politische Interesse cs gebot, nicht minder eifrig angenommen hat, predigt, ist Seilens bet Mächte kein sonderliches Zutrauen entgegengebracht worben. Uitb besonders Rußland, das seinerseits nicht minder stichhaltige Gründe hat, den „kranken Mann", als dessen Erbe es sich fühlt, mit der Schonung, die dem Dahinsiechendeu gebührt, zu behandeln, hat die ihm ver­dächtige englische Initiative bisher rundweg abgelehnt. Sollte jetzt durch das Ablenken Englands von .den früheren Bahnen seiner Politik, und durch die auch bei deu Leitern der russischen Politik sich bahnbrechende Erkenntniß, daß es so wie bisher nicht weitergehen kann, endlich eine energischere Politik der Mächte eingeleitct werden, so wäre das ebenso im Interesse der in der Türkei lebenden Christen, wie in dem des europäischen Friedens mit lebhafter Genugthuung zu begrüßen.

68. Versammlung denlscher Naturforscher und Aerzte.

Frankfurt a. M., 23. September.

Das gestrige große Festmahl hatte etwa tausendTheilnehmer herangezogen, welche auch bei den Taselfreudeu eine nach den großen Arbeiten bewunderuswerthe Ausnahmesähigkeit zeigte». Geh. Rath Professor v. Ziemßen-München gedachte des Friedens nnd des Frankfurter Friedensschlusses und brachte schließlich ein Hoch auf den Beschützer des Friedens, den Kaiser,aus. Geh. Rath Wi slicenuS- Leipzig feierte Frankfurt, die Stadt, die jeder Kongreß so gern auf­suche. Oberbürgermeister A dicke «-Frankfurt a. M. erwiderte in launiger Rede nnd feierte die Naturforscher. Dr. Laquer - Frank­furt o. M. bewährte sich wieder als launiger Redner auf das Wohl der Damen. Professor Ha genbach-Bascl gedachte der Veranstalter des Kongresse?. Wie lange man nach dem offiziellen Schluß des Festessens (10 Uhr) noch in den „senchlen" Abtheilungen gesessen, ist nicht bekannt geworden. — In der Abtheilung „Zoologie" sprach Dr. St. Krämer- Kiel (S. M. S. „Gefion") über: „Die Bestimmung des Planktons mittels der Centrifuge und die damit erzielten Resultate in der Südsee und in beit heimischen Gewässern". Plankton, jene aus Thiercn niedrigster Gattung bestehende, meist nur mit bewaffnetem Auge erkennbare Thierwelt des Meeres, ist in der Ostsee in viel be­deutenderen Quantitäten vorhanden, als in der Südsee. Eine gleich­mäßige Vertheilung des Planktons, wie sie behauptet worden ist, kann nur für die ganz kleinen Thiere, und für diese auch nur zu bestimmten Zeiten und in bestimmten MeereSzonen nach­gewiesen werden. — In der Abtheilung „Innere Medizin und Pharmakologie" sprach Staatsrath Professor v. Poehl-Vetetrdnrg über: „Benrtheilnug der JmmnnitätSzustände aus Grund, der Harnanalyse". Redner lieferte den Nachweis, daß sich auf Grund von Harnanalysen der JmmunitätSznstand beurtheilen läßt, weil durch Intoxikation durch Bakterien oder andere Giststoffe das Blut Veräudernngen erleidet, die auch in den Harnsekretionen zum Ausdruck kommen. — Privatdozent Dr. Rosenheim-Berlin sprach über: „Gastroskopie nnd Oesophagoskopie". Sein Apparat zur Durchleuchtung der Speiseröhre und des Magens ist im Wesentlichen eine Verbesserung des Mümlingschen Apparats. Die Einsührnug desselben erregt keinerlei Schmerzen, eine vorherige Narkose ist deshalb nicht erforderlich. Zur Nachweisung von Fremdkörpern in der Speiseröhre und im Entstehen begriffenen Krebsgeschwülsten soll der Apparat besonders geeignet sein. — Dr. Ä. Alb «-Berlin sprach über: „Die Desinfektion des Darm­kanals". Mit Milch läßt sich einer Übermäßigen Fäulniß- Erzeugung int Darmkanal am besten entgegenwirken. Eine gänz­liche Beseitigung dieser Vorgänge ist weder möglich' noch rath- sam. — Ju der Abtheilung: „Neurologie und Psychiatrie" sprach Professor Paul Flecksig-Leipzig zur: „Lokalisation der geistigen Vorgänge". Er weist nach, daß es mit Hülfe anatomischer Methoden gelingt, die Sinnescentren der Großhirn­rinde schärfer zu umschreiben, als mittels des Experimentes am Thier. Er beschreibt die Lage der Sehsphäre tut Hinter- hauptstheil, des Gehörs im Schläfentheil, des Tastsiunes im Scheiteilheil, des Geruchs im Hinteren Stirnhirn. Als Funktionen der Siitnessphären stellt er hin die Transformation, die Nervenerregung in Bewußlseins - Erscheinungen, die Koor­dination der elementaren Empfindungen in räumlicher und zeitlicher Hinsicht. Er weist nach, daß die Sinnersphären die Grundlagen der Raum- und theilweise auch der Zeitanschauung enthalten. Die wichtigste SinneSsphäre ist die Körpersühlsphäre; sic ist das eigentliche Centrum des Seeleuorgans, nach welchem alle Fäden zusammenlaufen; sie vermittelt in erster Linie das Selbstbewußtsein. — Dr. Adler-Breslau behandelte „Gleich­gewichtsstörungen", die, neben hochgradiger Schwerhörigkeit oder Taubheit auf dem kranken Ohr, nach Schädel- btüdicn, Entzündung der Hirnhaut anftreten. — In der Abtheilung „Laryngologic" und „Rhinologie" sprach Dr. msä. S t o e r k-Wien: „lieber Krebs im Kehlkopf". Der Vortragende ging zuerst auf die

(Nachdruck verboten.)

Um eine Kellnerin.

Novellette von Karl Storck.

Air kamen aus einer vorzüglichen Aufführung bet „Walküre". Schweigsam gingen wir burch bie hellerleuchteten Straßen; bie gewaltige Musik hielt uns gebannt. Dann suchte ich mich mit aller Kraft von bem allzumächiigen Ein­bruch — ich hatte zum ersten Mal ein Wagnersches Werk gehört — frei zu machen. Ich schlug beshalb meinem Be­gleiter vor, irgenb ein Restaurant aufzusucheu.

„Weibliche Bebienung?" fragte mein Freunb, inbem er nach bem Reklamezettel griff, ben ein an ber Straßenkreuzung stehenber Mann veriheilte.

Derartige Bemerkuttgen, bie mein Freunb, ber mich mit meinem Jbealismus gern aufzog, oft einwarf, ärgerten mich immer. Ich war im ersten Semester unb fühlte mich ihm, bem alten Hause, weit überlegen. So fuhr ich beim auch jetzt heraus: „Du weißt, baß ich Euch Alle in Eurer so­genannten Weltkeuntuiß bebauere. Ihr seib nicht fähig. Euch über bas Vorurtheil ber Masse zu erheben, aus lauter Bequemlichkeit werbet Ihr Bundesgenossen der Philister. Ober glaubst Du etwa nicht, baß unter den Mäbcheu, bie in biefen Aniniirlokalen jebem Lassen schmeicheln müssen, manche eblere Frauenseele sich finbet, als im pruukenben Salon? Glaubst Du nicht, baß biese armen Geschöpfe oft genug eine (ebenbige Chronik bes Eleubs ber Großstadt unb ber Sünben bes „Gebilbeten" sind?"

Mein Freund legte seinen Arm um mich und ohne den ironischen Ton, ben er sonst meinen begeisterten Neben gegen­über anzuschlagen pflegte, fing er an: „Ich weiß bas Alles sehrwohl, Hugo, so gut wie Du; und als ich im ersten Semester war, habe ich ebenso gesprochen wie Dit. Aber —"

„Aber jetzt," fuhr ich dazwischen, „bist Du bemnächst tn Amt unb Würbe unb hältst es für Deine Pflicht, dieses Volk in corpore als nicht existirend zu betrachten."

!„Was Du da sagst, ist eigentlich eine Beleidigung. Und doch — vielleicht werde ich so handeln. Und höre warum: Dit hast doch Frau vr. Ruprechts Ernst gekannt, wenigstens von ihm gehört?" Ich bejahte.

„Nun, er ist einer der Hauptbetheiligteii. Ernst und ich waren damals im dritten Semester, im ersten in Berlin. Im Kolleg hatten wir einen älteren Kommilitonen kennen gelernt, einen Grafen Max v. G., mit dem wir uns bald so eng zusammenschlossen, daß selten einer von uns allein war.

Und es war just ein Abend wie heute, ähnlich ber Ge­sprächsstoff wie ber unsrige. Max ließ uns Jüngere meist ruhig in jener Stimmung anstoben, bie zwischen grenzen­loser Weltverachtnng und Alles überwindender Bekehrungs- begeisternng schwankt. Er hatte viel erlebt; sein Urtheil war das milde. Alles verzeihende des Menschenkenners. Kurzum, au dem Abend landeten wir in einer Animir- kneipe, „Zum goldenen Nordstern" glaube ich. Sie sah ans wie alle anderen. Erst der schmutzige Vorraum, daun bie kleinen Kneipzimmer mit ben verschlissenen Plüschgarnitureu.

Im hintersten Zimmer schienen splendibe Gäste zu fein; lautes Lachen unb Singen klang burch bie herabgelassenen Portieren. Um so befrembenber war es, baß eine ber Kellnerinnen allein im ersten Zimmer war, in bas wir traten. — Ein Anblick von seltener Schönheit. Eine hohe, eben erst entwickelte Mädchengestalt, bas marmorbleiche Ge­sicht umrahmt von schwarzen Flechten. Dahinter ber grell- rotfje Plüsch, auf bem der Widerschein der etwas herab- geschraubten Lampe unsicher hin- nnd herflackerte. Das Mädchen schien geschlafen zu haben. Jetzt schlug sie bie Augen auf unb hielt sie starr auf Max gerichtet, der ihr zunächst stand. Als ich in diese mattgrauen Augen sah, drängte es sich mir unwillkürlich über die Lippen: „Das ist die Sünde." Max, der das Wort gehört haben mußte, drehte sich ungewöhnlich schroff um: „Feiner Psychologe", sagte er ironisch, dann: „wir bleiben hier *

Ich brauche nun die Geschichte n>ht lang unb ins Ein­zelne zu erzählen. Wir blieben an bem Abenb sehr lange da, und ein so feiner Psychologe war ich nun doch, um zu merken, baß Max in bas Weib verliebt war. Aber eigeu- thümlich, ich wagte nicht, ihn bamit aufzuziehen. Einmal hatte ich vor dem Mädchen ein gewiffcs unheimliches Gefühl, bann aber war Max in meinen Augen ein so vorzüglicher Menschenkenner, zubem ein berartiger Skeptiker Frauen gegenüber, baß mir in ber Hinsicht nichts zu befürchten zu sein schien. Aber es kam anbers.

In beit nächsten Tagen bekamen wir ihn schwer zu fassen; bald hörte unser Verkehr überhaupt auf. Nicht etwa, baß wir Streit gehabt hätten; unsere Wege waren eben verschiedene; zudem hatte er das Mädchen jetzt zu sich genommen. Ernst gegenüber erklärte er, er werbe sie hcirathen, und wenn bie ganze Welt sich bagegen auflehne. Wir kannten Max genug, um zu wissen, daß er seinen Vorsatz durchführen werde. Das ging einige Wochen so weiter. Ich traf Max ab unb zu auf ber Bibliothek, wo er fleißig arbeitete, um baldigst fein Examen zu machen. Wir sprachen nie von dem Weibe, aber er schien mir sehr glücklich. Ich selbst war hocherfreut darüber, daß mein Freunb ein ebles Mäbchen bem Verderben entrissen, beim so weit glaubte ich ihn doch zn kennen, daß nur ein edles Weib ihn fesseln konnte. Stelle Dir deshalb meinen Schreck vor, als eines Tages Ernst ganz aufgeregt zu mir hereinstürzt; er sei sicher, das Mäbchen mit einem anderen Herrn gesehen zu haben. Wenige Tage später mußten wir sicher sein, daß Max schändlich betrogen sei.

Sicher war es unsere Frcundespflicht, ihm Mittheilung zu machen, denn er schien nichts zu wissen. Nach reiflicher Ueberlegung schic» es das Beste, wenn Ernst ihn im Universitäts- gebäube, wo er frei von bem Einfluß ber Geliebten war, abpatzte. Aber es kam anberg, als wir gedacht. Kaum hatte Ernst die erste Andeutung gemacht, als Max fürchterlich aufbrauste unb ihn aufs Gröblichste beleidigte. Eine Stunde