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WiksbMer Sagblatt

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1896

Freitag, den 10. April

Lezirks-Ferusprecher 91». 52.

U-. 168

Bezirks-Fernsprecher No. 52.

Abend-Ausgabe

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(Nachdruck verboten.)

(Schluß.)

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gar keinen Inhalt zu haben schienen, doch woraus ein paar Schuhe hervorschauten, welche sich in einem schrägen Winkel kreuzten. Der Boden war dunkel gefärbt, eine große halb eingetrocknete Blutlache umgab die Gestalt, die überall mit geronnenem Blut bedeckt mar. Der Kopf war in eine Ver­tiefung zurückgefallen, die weitgeöffneten Augen starrten gläsern in das Leere, der krampfhaft verzogene Mund war mit schwarzem Blut überlaufen.

So lag er da, der noch vor wenigen Stunden so fröhliche, lebenslustige Arnold van Roda, der tapfere und pflichttreue Offizier, tobt und kalt, beraubt, ermordet, zer­treten wie ein Wurm, um über ein Weniges ver­scharrt zu werden unter die Erde, die ihm vielleicht nicht einmal ein ruhiges Grab bieten würde. So lag er da, dem Loos anheimgefallen, welches nach ihm Hunderte gefallener Krieger getroffen hat, Hunderte von Braven, die einsam und vergessen zurückgeblieben sind auf mehr als dreißig, dem Fanatismus preisgegebenen und ge­schändeten Begräbnißstütten.

General Köhler wurde mit großem Pomp und Gepränge begraben. Der schöne Gottesacker von Tanah-abang ver­mochte kaum die Tausende zu fassen, die dec Todtenfeicr beiwohnten, und während einer athemlosen Stille hielt der Generalgouverneur seine ergreifend schöne Grabrede, die mit den Abschiedsworten des gefallenen Helden begann: Wir werden unsere Pflicht erfüllen!"

Regungslos hingen die wohlriechenden Blnthendolden, welche die Luft mit süßem Duft erfüllten; kein Lüftchen bewegte die schweigenden Palmenkronen, kein fallendes Blatt raschelte hernieder; nur das wehmüthig klagende Säuseln der auch bei dem geringsten Lufthauch zitternden Tjimaras war ver­nehmbar und gab der Handlung eine feierliche Weihe.

. Als die Schlußworte:Und Du Vater da droben, nimm seine Seele in Gnaden auf!" verhallt waren, blieb es noch

Aus Kunst und Keben.

h. Frankfurt a. M., 10. April. Emil Schneider, der Senior unseres Schauspiel-Ensembles, ist gestern Abend gestorben. Der Verlust dieses, am 23. Oktober 1832 in Schwerin a. d. W. ge­borenen unvergleichlichen Künstlers ist für unser Stadttheater von eminenter Bedeutung. Emil Schneider war durch vier Jahrzehnte hindurch der unbestrittene Liebling des Publikums; gleichbleibend

Deutsches Keich.

*Aof- und Personal-Nachrichten. DerBadischen Landes­zeitung" zufolge wird der Kaiser am 16. d. M., Mittags, in Karlsruhe Eintreffen und sich in das Residenzschloß zur Einnahme eines Imbisses begeben. Am Abend des gleichen Tages wird sich Se. Majestät in Begleitung des Erbgroßherzogs nach dem Kalten- brnlin zur Auerhahnjagd begeben. Der Aufenthalt dortselbst währt bis zum 18. d. M., an welchem Tage die Weiterreise nach Coburg erfolgt. Der Kaiser wird in strengstem Inkognito reisen.R eich s- kanzler Fürst Hohenlohe hat, wie dieNordd. Allg. Ztg." bestätigt, seine Gemahlin nach Paris begleitet und hält sich dort seit einigen Tage» inkognito aus. Die ganz private Natur des Aufenthalts des Reichskanzlers in Paris schließt offizielle Besuche und Empfänge aus. Von Paris begiebt sich der Reichskanzler nach Wien.

* Berlin, 10. April. Gegenüber der Meldung eines Berichterstatters stellt derVorwärts" fest, daß der Ver­handlungstermin gegen die wegen Verstoßes gegen das Vereins­gesetz unter Anklage gestellten Mitglieder sozialistischer Ver­einigungen noch nicht angesetzt ist. Die Verhandlung findet vor dem Landgericht statt. Wie bereits bestimmt init- gctheilt wird, besteht nach den jetzt vorliegenden Resultaten der Abstimmung über die sozialistische Maifeier kein Zweifel, daß die Mehrzahl der Berliner Gewerkschaften voll­ständige Arbeitsruhe für den 1. Mai proklamiren wird.

* Lehrlingorüchterei. In einer Polemik mit dem Organ des Barbierbundes in Berlin weist dieMünchener Allgem. Bader- und Friseurzeitung" nach, daß der Jnnungsbund üi Norddeutschland

vergegenwärtigen. Die Kammer hatte damals die Kirchen­gesetzvorlage im Ganzen angenommen. Der Senat dagegen verwarf den Artikel 7 über die religiösen Ordensgesellschaften, welcher gerade den Radikalen besonders am Herzen lag, während die Mehrheit der Senatoren diese Bestimmung als eine ungerechte und parteiischer Politik entsprungene betrachte. Die gcsammte radikale Presse verlangte darauf stürmisch, daß das Gesetz, ungeachtet des Senatsbeschlusses, in vollem Umfang zur Anwendung kommen solle. Durch eine Interpellation über die Kirchen- politik kamen hierauf die republikanischen Gruppen dem Kabinett de Frcycinet zu Hülfe, deren schließliches Ergebniß ein mit 324 gegen 125 Stimmen gefaßtes Vertrauens­votum zu Gunsten des Kabinetts war, das die Re­gierung gleichzeitig ersuchte, die Bestimmungen gegen die Ordensgesellschaften strikt durchzuführen. Infolge dieses Votums wurden vom Präsidenten der Republik, Jules Grevy, zwei Dekrete bezüglich der Jesuiten und anderer kirchlicher Kongregationen unterzeichnet, also der vom Senat abgelehnte Artikel Nr. 7 auf administrativem Wege eingeführt. Das Ministerium empfängt eben die Direktive für seine politische Haltung nur durch die Beschlüsse der Kammer in den Fällen, wo beide Häuser verschiedener Meinung sind. Diese Anschauung wird nicht nur durch derartige Präcedenzfälle bestätigt, sondern steht auch im Einklang mit den Grundsätzen des Staatsrcchts, wie sie von der Rechtsfakultät hier gelehrt werden. Der jetzige Konflikt ist auch keineswegs so akuter Natur, wie vor 16 Jahren. Es ist daher, namentlich da während der Osterferien die Gemüthcr Zeit haben, sich zu beruhigen, anzunehmen, daß aus dem kreisenden Berge nur eine Maus geboren werden wird.

einzelner flüchtiger Schimmer, ein blutrothes Auge in der Finsterniß, noch ein kurz abgebrochener Schall, und Alles war verschwunden Nacht und Schweigen hatten die Herrschaft wieder angetreten.

Und von den beiden, die bei der Erfüllung einer ent­setzlich schweren Pflicht das schwerste Opfer gebracht halten, das ein Mensch bringen kann, wurde der Eine sortgetragen, um mit Pracht und großem Pomp unter dem Geleite von tausend Verehrern und Leidtragenden beigesetzt zu werden, während der Andere, mit verglasten Augen zu den düsteren Wipfeln emporstarrend, einsam in seinem Blute liegen blieb, wo er den Todesstreich empfangen hatte.

Lange Zeit hindurch dauerte jetzt das Schweigen, welches durch keine Erscheinung, keinen Laut mehr unterbrochen wurde. Was an niedrigem Gelhier au Baum uud Strauch und Wurzeln lebte, hielt sich. unter den langen Farren verborgen oder kroch unhörbar über den Rindenteppich. Nach einiger Zeit senkte sich ein kühler Odem wie ein Thau hernieder, von dem Knistern eines fallenden Zweiges oder dem Rascheln eines Blattes begleitet. Dann erfüllte ein sanftes und warmes Dämmerlicht allgemach die Baum- Arkaden. Dann fingen die Kronen an zu erglühen, tiefer drangen die goldenen Strahlen der Morgen erwachte in seinem jugendlich frischen Farbenglanz.

Ein säuselnder Zephyr begann die Kronen zu wiegen und durch ihre verschlungenen Zweige drang ein voller Sonnenstrahl nach unten gerade bis zur Stelle, wo der Ermordete lag, und beleuchtete mit grausamer Deutlichkeit, was die Nacht bisher verborgen hatte.

Da lag etwas, was man für ein achtlos hingeworfenes Tuch hätte halten können, wenn nicht ein schlaffer Arm mit einer fruchtlos geballten Faust daraus hcroorgckommen wäre; vom Grase halb bedeckt und nur wie zufällig mit dem Tuch verbunden, zeigten sich auch die Neste eines Beinkleides, die

Mir werden unsere Micht erfüllen.

Von dem indische» Kapitän a. D. W. Jaeger.

Aus dem Holländischen übersetzt von L. van Heemstedr.

Das Geräusch verstummte und die Fackeln sammelten sich um einen Punkt, um irgendwo zu leuchten. Ein verworrenes Gemurmel, das allmählich in Aeußerungen des Schreckens - und Entsetzens überging, ließ sich jetzt hören.

Rittmeister!" rief eine Stimme,bitte, kommen Sie einmal her ein Todter einer der Unseren, glaube ich, gräßlich verstümmelt; sie haben die Bahre mit dem General gerade darauf gestellt."

Der röthliche Flammeuschcin wurde jetzt verdunkelt durch einen Kreis schwarzer Gestalten.

Hm! ganz geplündert »nd zerschunden!" ließ sich jetzt die Stimme des Rittmeisters vernehmen,es wird doch nicht die Leiche des vermißten Stabsoffiziers sein? Kennt einer B von Euch jenen Offizier?"

Keine Antwort!Wachtmeister! laßt einmalsammeln" blasen; die Patrouille, die ausgeschickt wurde, um den Ver­mißten zu suchen, kann noch nicht weit entfernt sein!"

Die schmetternden Töne des Kavalleriestgnals klangen durch den Wald, tausendfach vom Echo wiederholt. Alle lauschten gespannt den verschwimmcuden Tönen aber das L Signal blieb unbeantwortet.

Auffitzen!" kommandirte der Rittmeister.Wachtmeister, die Leute mögen sich die Stelle gut merken, um sie morgen wiederzufinden, wenn es möglich ist. Vorwärts Marsch!" £ Das Krachen der Sättel und ein kurzes Waffengeklirre deutete an, daß die Reiter aufsaßen; wieder ließ sich der knarrende Ton der fortgetragenen Last vernehmen, wieder tanzten die Fackeln hin und her, immer matter wurden die Strahlen, immer schwächer das Säbelgeklirre noch ein

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Der Sturm im Theetopf.

Unser Pariser w-Korresponbent schreibt uns unterm 8. April:

Der Konflikt zwischen der Regierung und dem Senat besteht fort, und erst am 21. April wird cs sich zeigen, ob das Oberhaus bei seinem Widerstande beharren oder nachgeben wird; nach den früheren Vorgängen zu urtheilen, dürfte wohl das Letztere eintreten. Die gemäßigten Blätter führen zwar eine sehr wenig gemäßigte Sprache und bestreben sich, aus der gegenwärtigen Verwickelung den baldigen Sturz der Republik zu prophezeien, wenn nicht das Ministerium zurücktcüte, und suchen sogar die vereinzelten Kundgebungen, wie z. B. die kindische Demonstration einiger Sportsmen beim Sonntagsrcnnen in Auteuil, welche bei der Ankunft des Präsidenten der Republik:Es lebe der Senat!" undNieder mit Bourgeois!" riefen, zu diesem Zweck ausznbeuten und sie als einen Ausdruck der Volks­meinung hinzustellen. Die radikalen Blätter messen dagegen der ganzen Angelegenheit nur eine untergeordnete Bedeutung bei, glauben auch nicht, wie sich der Senat auch verhalten möge, daß sie irgendwelche ernsten Folgen haben werde. Die politische Lage ist indessen jedenfalls eine unklare. HenriMaret, der bekannte Redakteur desRadical", hat wohl den Nagel auf den Kopf getroffen, wenn er be­hauptet, es würden keine vernünftigen Zustände eintreten können, da die Abgeordneten und Senatoren alleMinistrables" wären, d. h., wie der hiesige technische Ausdruck lautet, Leute, die stets einen Platz im Kabinett erstreben. Es sollte daher verboten werden, daß Mitglieder der beiden Häuser zu Ministern ernannt würden. Ilm aktuell zu sein, legte er diese Worte dem Erzengel Gabriel in den Mund, den er deshalb konsultirt hätte. Auf diesen konzentrirt sich augenblicklich das öffentliche Interesse viel mehr als auf die innere und äußere Politik. Dieser Bote des Himmels hat in der Eue du Paradis zur Zeit seine» Aufenthalt aufgeschlagen, wo er durch den Mund einer hellsehcnden jungen Dame hohe Weisheitslehren ver­kündet. Jedermann will die gebotene Gelegenheit be­nutzen, sich bei ihm überZukünftiges" zu informiren. Unter diesen steht natürlich Emil Zola, der stets darauf bedacht ist, von sich reden zu machen, oben an und verbürgt sich für den guten Glauben der neuesten Prophetin. Henri Maret hat aber ganz recht, die Situation entgegen denGemäßigten" in scherzhafter Weise zu be­sprechen, denn sie ist keineswegs besorgnißerregend. Der Temps" räth dem Ministerium, dem Senate in versöhnlicher Weise entgcgenzukommen, und derSolei!" ist der Ansicht, man werde schon irgend eine Kombination herausfinden, welche gestatte, daß der Senat und das Ministerium so lange in einem bewaffneten Frieden miteinander zu lebeu im Stande seien, bis allmählich die Dinge von selbst wieder ins richtige Geleise gekommen wären. Um sich ein Bild zu machen, wie der Konflikt schließlich zum Austrag kommen mag, braucht man sich nur die ganz ähnlichen Vor­gänge unter dem Ministerium de Freycinet im März 1880 zu

Verlag: Langgasse 27.

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-u viel Lehrlinge heranbildet. Die meckleiiburgifchcn, posenfchen, brombergischen und schlesischen Bezirksverbände, deren Innungen fast alle die Rechte des § lOOe (LehrlingSprivilegium) besäßen, be­schäftigten im Verhältuiß zu den Meistern 116,8 pCt. Lehrlinge. Die Junnngen in Süddeutschland, die das Privilegium des erwähnten Paragraphen nicht besitzen, haben 43,6 pCt. Lehrlinge. In Bayern, wo die Bader mehr in Vereinen als in Innungen organisirt find, beträgt nach derMünchener Post" die Procentziffer 34,3. Innung und Privilegium erweise» sich also da geradezu als handwerkSschädllch, und das Privilegium steigert noch den Grad der Gemeingefährlichkeit. Es wäre interessant, auch über die Wirkungen des Privilegiums in anderen Handwerksarten zu erfahren.

* Anndschan im Reiche. Die grobherzogliche Regierung in Karlsruhe hat, wie dieBadische Landeszeitung" meldet, in den letzte» Tagen die Gründung eines Reform-Gymnasiums in Karlsruhe, entsprechend den Bestrebungen des Allgemeine» Deutsche» Schulreform-Vereins, genehmigt und wird der neuen Schule auf allen Stufen genau dieselbe» Berechtigungen verleihen, wie solche die schon besteheude» höhere» Schulen besitzen. Etwa 550 Frauen und Mädchen, Kaffeeverleserinnen bei der Firma Stucke» und Andreffen in Altona, legte» die Arbeit nieder. Gestern Morgen fanden vor ben Geschäftsräumen der genannten Firma tumultnarische Scene» statt, weil die Streikenden die Ar­beiterinnen von der Arbeit abznhalten versuchten. Zwei Streikende wurden verhaftet. Die Polizei stellte die Ordnung wieder Her.

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«1. Jahrgang.

Erscheint in zwei Ausgaben. Bezugs-Preis: 60 Pfennig monatlich für beide Ausgaben zusammen. Der Bezug kann jederzelt be­gonnen werden.

Ausland.

* Grstrrrrich-Nngarn. Nach einem Telegramm desPiccolo" fand in Novaglia auf der Insel Pago eine blutige Schlägerei zwischen Italiener» »»b Kroate» statt. Die italie»ische» Fischer wurden zuriickgeschlagen und verwundet. Die herbeigeholte Gendarmerie war zu schwach, »m die Ruhe wieder herzustelleu. Ein Regierungs-Kommissar wurde »ach Novaglia ent­sendet. Für Samstag, den 18. d. M., wurde die Bürger­meisterwahl zu Wien anberaiimt.

* Frankreich. DasJournal" versichert, daß die Eng­länder auf dcr Insel Malta mit größter Beschleunigung Kasernen bauen lassen, in welchen 30,000 Mann uuiergebracht werden können.

* Afrika. Wie derDaily Telegraph" aus Pretoria unterm gestrige» Tage erfährt, hat die Negierung der Südafrikanischen Republik vom Staatssekretär Chamberlaiu die Mittheilung erhalten, es sei nicht beabsichtigt, noch mehr Truppen nach Südafrika zu entsenden. EinerTimcS"-Meldnng aus Pretoria zufolge wurde in der Sitzung des Landdrofteigerichts beschlossen, alle Mitglieder des Johannesburger Reform- comitös unter der Anklage des Hochverraths vor Gericht zu stellen. Die Verhandlung wird bei der nächste» Tagung des höchste» Gerichtshofes erfolgen. Die Entscheidung über die Frage der Bürgschaft behielt sich der Landdroft vor. Ras Alula und Ras Mangascha haben mit 6000 Mann Adigrat belagert. Aus Kairo wird gemeldet, man befürchte, dem Dongolaznge werde bald ein Unglück zuftoßen. Nach Nach­richten von Kaufleuten, welche mit dem Sudan Handel treiben, sind 50,000 Derwische bereit, der anglo-egyptischeu Armee eine Schlacht zu liefern, wenn der Plan, über Akasche vorzustoßen, bei- behalten wird. Die Nachrichten über das Gefecht bei Jutruf lassen dasselbe als für die Italiener sehr unglücklich erscheinen. Die Derwische griffen zu der alten List, Flucht zu singiren, um die Italiener zur Verfolgung zu verleiten. Oberst Stefani hatte in der Hitze des Gefechts den Befehl des Generals Baldifsera, unter keiner Bedingung anzugreifen, nicht befolgt, was verhängnißvoll wurde. Ueber 300 Tobte und Verwundete blieben auf dem Felde.

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