4. Mage Mn Wiesbadener Tagblatt
44. Jahrgang. 1896
Freitag, den 24. Januar.
Ma. 39. Morgen-Ausgabe
G
1870.
1871.
3
t
I
>1
v
allgemeinen und einheitlichen Gesetzgebung.
P-
(Schluß aus Nr. 38.)
(Nachdruck vcrbotcu.)
lv. er
if 0
te ft
Die Kage der Italiener in Afrika.
Es scheint, als ob die schlimmen Ahnungen der Oppositwns- blättcr und ihre bösen Prophezeiungen sich in Afrika er- füaen sollten. Die Menge, deren instinktives Fühlen so manchmal die größten Ereignisse lange vorher angckündigt, zeigt sich auch in Italien heute sehr beunruhigt und die Regierung selbst ist von dieser Unruhe befallen. Es haben wenigstens die Blätter mitgctheilt, daß während der letzten Zeit Crispi, Baron Blanc und General Mocenui manche
t: r: !N
st
getreuen Unterthanen, die sich immer in Hellen Haufen auf ihrem Wege drängen, entgegcnzunehmen und huldvoll dafür zu danken. Eine junge, hübsche Brünette, Frl. Henriette Defouloy, ist diesmal zur Keine des reines ersehen worden, darauf fand sofort die Wahl der beiden Ehrendamen statt. Ein König fehlt auch am betreffenden Tage nicht, doch spielt derselbe nur eine untergeordnete Rolle und wird nicht durch Abstimmung ernannt, sondern von der Herrscherin selbst. Auch er muß zum Gewerbe gehören, d. h. das Reinigen von Wäsche sein Beruf sein, denn in Frankreich ist dies ja nicht nur eine weibliche, sondern auch eine männliche Beschäftigung. Für die Königin bringt die Wahl übrigens nicht nur Ehren, sondern selbst materiellen Gewinn, sie erhält zahlreiche werthvolle Geschenke, und so ist ihr sofort von dem Comite der Studenten ein mit Diamanten und Rubinen besetzter Ring überreicht worden, und im vorigen Jahre bekam Ihre ephemere Majestät vom Präsidenten der Republik ein kostbares Armband, eine Galanterie, die derselbe wohl auch diesmal wiederholen dürfte.
W. Waldau.
Rechtsbestimmungen verwerfen wollte, lediglich weil schon die Römer danach sich gerichtet, der könnte mit demselben Rechte von dem Geschlecht der Gänse eine Aenderung ihres Idioms verlangen, weil sie schon auf dem Kapitol der Ueberlieferung zufolge in heutiger Mundart geschnattert.
Andere werfen dem Entwurf wieder Anderes vor. Das Centrum beklagt sich, daß die Bestimmungen über die Ehescheidung für alle Deutschen, ohne Unterschied der Religion, gelten sollen; cs hätte für sich gern ein besonderes Ehescheidungsrecht gewünscht. Dies Verlangen ist ein unberechtigtes. Ein Staat darf nur ei» Recht kennen, und maßgebend für dieses sind die Gewohnheiten, der Brauch der Majorität.
Von agrarischer Seite wiederum beschwert mau sich darüber, daß der Entwurf dem Anerbenrecht gegenüber sich kühl bis ans Herz hinan verhalten und die weitere Erwägung der Angelegenheit wohlweislich den Einzelstaaten zugeschoben hat. Wir brauchen, was wir so oft ausgeführt, nicht zu wiederholen, daß anders zu handeln in hohem Grade bedenklich gewesen wäre.
Andere wieder werfen dem Entwurf eine soziale Engherzigkeit vor. Wir wollen auf diese Vorwürfe, an denen, wie wir früher gezeigt, manches Berechtigte, aber noch mehr Unberechtigtes ist, nicht näher eingehen. Man verkenne jedenfalls nicht, daß eS keineswegs Aufgabe der Redaktionskommission war, dem Rechts- und Wirthschaftsleben neue Wege zu weisen, sondern nur die schon befahrenen Straßen zu regeln und zu ebnen und mit deutlichen Wegweisern zu versehen. Wenn von zwei Wegen, die zu Gebote standen, manch einmal der gewählt wurde, der diesem nicht, wohl aber jenem gefällt, so mag sich dieser damit zu trösten versuche», daß an manch anderer Stelle der Weg gewühlt wurde, der jenem nicht, wohl aber diesem gefällt. Wir möchten jedenfalls, nachdem die Arbeit des bürgerlichen Gesetzbuchs soweit vorgeschritten ist, uns bemühen, weniger auf das Trennende, als auf das Einigende Hinzumeisen, nicht das Wenige zu betonen, waS uns an dem Entwurf unsympathisch, sondern das, was uns an ihm sympathisch ist. '
Diese unsere Stellung zn dem Entwurf des bürgerlichen Gesetzbuchs veranlaßt uns, jede Maßregel zu befürworten, die fein Zustandekommen begünstigt. Und da ist es klar, daß die Kommisstonsberathung des Entwurfes der Absicht gleichkäme, das ganze Werk scheitern zu lassen. Will man das in zwanzigjähriger mühsamer und ehrlicher Arbeit errichtete Eesetzwerk seinem glücklichen Ende entgegenbringen, so darf höchstens über die Frage debattirt werden, ob einzelne besonders umstrittene Theile des Entwurfes an Kominissioneii übergeben werden sollen; das Hauptwerk selbst aber soll und muß seiner Erledigung im Plenum entgegengesührt werden. Ob auch hierbei die jetzige Form der Geschäftsordnung genügen wird, diese Frage ist aufgeworfen worden, und sie ist nicht ohne Weiteres von der Hand zn weisen. Wir unterfangen uns nicht, sie entscheiden, dem Willen der doch maßgebenden Reichslagsmajorität vorgreifen zn wollen. Aber wir möchten wünschen, daß diesen Erwägungen jeglicher Soudergeist fernblcibe und daß ihnen als oberste Richtschnur diene der dringende Wunsch des gesammten Volkes nach einer
r
z [
Bcrnard und Cabanes, welche eine Enquete darüber angestellt haben, welche Wichtigkeit der Nase in der Littcrakur zuznschreibcn sei. Bisher hat sich jeder derselben nur mit der Nase eines hervorragenden Mannes beschäftigt, nämlich ersterer mit der Pierre Lotis, Bernard mit der Zolas und Cabanes mit der von Eoncöurt. Eine ganz genaue Beschreibung derselben wird geliefert, darauf hingewiesen, wie weit der Geruchssinn entwickelt sei und in welcher Weise dieser auf die Werke der betreffenden Autoren Einfluß geübt chabe. Weder von diesen Nasen jedoch, noch auch von deren Besitzern ist irgend etwas Abfälliges gesagt, jeder der drei Physiognomiker hat sich aligenscheinlich zum Beginn seinen Lieblingsschriftsteller vorgenommcn; im Verlauf der Enquete müssen ja aber natürlich auch von ihnen weniger oder garnicht Bewunderte an die Reihe kommen, und dann dürfteir diese Kritiken neuester Art zu mancherlei Reibereien und vielleicht Nachspielen vor dem Richter führen, denn bis jetzt ist wohl noch nicht festgestellt, ob Jemand das Recht hat, das Aeußere eines Menschen einer öffentlichen Besprechung zu unterziehen, eS sei denn, dieser bewürbe sich um einen Schönheitspreis, ja selbst dann erscheint ein Rückschluß auf feine inneren Eigenschaften kaum gestattet.
Ein Preis letzterer Arl ist es übrigens, der am Sonnlag von einem eigens dazu eingesetzten Comite ertheilt worden, und sind es hierbei sogar auch ein wenig die inneren Eigenschaften, die mit ins Gewicht fallen. Es handelte sich nämlich in dieser besten aller Republiken um die Wahl einer Herrscherin, einer Königin der Königinnen, die allerdings sich ihrer Würde nur während eines kurzen Tages erfreut. Eine Wäscherin ist es, der alljährlich die Ehre zu Theil wird, an Mitfasten mit einer Krone und einem rothsarnmetnen Mantel geschmückt, von ihren Ehrendamen umgeben auf einem Thronsefsel ruhend, der auf einem blumenumkränzten Wagen steht, die Straße» von Paris zn durchziehen und die Vivatruse der
Nacht durchwacht, die Nachrichten über Makalle erwartend und neue Pläne ausarbeitend. Das Gerücht von der Eroberung MakalleS durch die Schoaner wurde am 20. d. M. bereits verbreitet, und die Mittheilung, daß es General Baratieri zum großen Fehler angerechnet werden müsse, wenn er den in Makalle eingcschlosseuen Truppen zu Hülfe eilen würde, ist wenig geeignet, die Gemülher zu beruhigen. Trotzdem veröffentlicht die Regierung Nachrichten aus Asrika, welche den Stempel des unbegreiflichsten Optimismus tragen. Allerdings hat der Minister Mocenui dafür gesorgt, daß nur diejenigen Nachrichten aus Afrika bekannt werden, die mehr ober weniger günstig lauten. Der Eintritt in das sogenannte Asrikabürean im Departement des Kriegsministeriums ist sogar jenen Offizieren untersagt, die nicht dem Büreau angehören. Auch hat man den Korrespondenten eines unabhängigen Blattes, des „Secolo" in Mailand, von dem Kriegsschauplatz entfernt, indem man ihn aus der Kolonie ansgewiesen. Allein dies Alles verhindert nicht, daß die Wahrheit doch bekannt wird und daß die Erbitterung gegen die Regierung wegen ihrer Schönfärberei der Thalsachen nur noch zunimmt. Der Korrespondent des „Sccolo" hatte mitgetheilt, daß die Viehseuche, die im Lager der Schoaner ausgebrochen, sich ebenfalls auf das italienische Expeditions-Corps ausgedehnt habe. Zug- und Lastthiere fielen haufenweise. Eine italienische Bergbatterie verlor bei der ersten Etappe 12 Maulesel, und um den Weg fortsetzen zu können, mußte der Haupimann eine Kanone und eineLaffette zurücklassen. Eine Reiter-Eskadron von 150 Mann ist in Keren zu Fuß an- gekommen. Auf dem Ritt von Kassala nach Keren waren 120 Pferde gefallen. Auch die von der Regierung ans- gestreuten Gerüchte, es herrsche im Lager Meneliks eine große Uneinigkeit und Meuelik unterhandle um den Frieden, nur um in Aethiopien seinen eigenen Thron gegen einige Usurpatoren verthcidigen zu können, werden als Erfindung bezeichnet. Es genügt, die Berichte der Reisenden über Menelik und deffen Land nachzulesen, um einzuseheu, daß dem nicht so fein könne. Menelik, der König der Könige genannt, genießt bei allen seinen Untergebenen und Vasallen das größte Ansehen. In seinem Lager ist derselbe stets von einer großen Zahl von Günstlingen umgeben, die alle jung, muthig und von Kriegslust entbrannt sind. Dieselben sind jeden Augenblick bereit, für ihren Beschützer, der sie mit Wohlthaten und Geschenken überhäuft, ihr Leben zu wagen. Und alle diese jungen Krieger sind die Befehlshaber gut bewaffneter und zahlreicher Kohorten, die durch ihren Muth ersetzen, was ihnen an militärischer Disziplin abgeht. Gegebenen Falls würden diese Günstlinge Meneliks auch im Innern seinen Thron zn sichern wissen, ohne ihn. nach außen preiszugcben. Auch ist nicht zu verkennen, daß durch seine geistige Ueberlegen- heit Menelik über alle Prinzen seines Hauses, auch über die vor Kurzem aus der Schweiz abgereisten Prinzen, eine große Autorität besitzt, und daß es dem General Baratieri nicht gelingen wird, mit deren Hülfe im Innern Unruhen anznzetteln. Die Lage ist und bleibt eine schlimme für Italien, und müssen die heutigen Leiter der afrikanischen Expedition sich noch die größten Vorwürfe machen darüber, daß sie selbst vor Kurzem Menelik die Waffen geliefert, die er heute gegen sie benutzt. Die Bewaffnung der Mannschaften Meneliks ist eine vorzügliche. Die Führer besitzen Winchestergewehre, die Truppen haben Gras-, Vetterli- ober Remingtongewehre, deren sie sich mit großem Geschick bedienen. Die meisten der Veiterligewehre nebst Patronen wurden Menelik nach dem Vertrag von Ucceoli geliefert, und, im Monat Juni 1893 hat der Oberst Promo, der in Bologna starb, als er die Nachricht von dem Ueberfall in Atuba-Aladschi hörte, sich mit einigen Hundert Vetterli- gewehren und Kisten mit Patronen nach dem Laude der
Das bürgerliche Gesetzbuch.
In Kurzem wird der Reichstag an die größte der Aufgaben herantreten, die ihm in den fünfundzwanzig Jahren seines Bestehens gestellt worden sind, an die Berathung und Beschlußfassung über den Entwurf des bürgerlichen Gesetzbuchs. Es liegt in der Natur der Dinge, daß ein so ge- | wolliges gesetzgeberisches Werk, daß ein Gesetzentwurf, der in 2265 Paragraphen die allerverschiedenartigsten und | mannigfaltigsten Dinge zu ordnen und regeln trachtet, sich nicht in allen Theilen der Zustimmung Aller erfreuen kann. Zu mannigfaltig sind die Meinungen, die Grundsätze, die Denkungsarten der Menschen, um es zu ermöglichen, daß ihnen allen in jeder Frage nach Wunsch geurtheilt, nach ihrem Willen entschieden werde.
Auch die Redaktoren des bürgerlichen Gesetzbuchs waren nicht im Stande, das Unmögliche möglich, das Unzulängliche zum Ereigniß zu machen. Von vielen Seiten ist die eine - oder andere Bestimmung mit Recht ober mit Unrecht, von manchen Seiten gar der ganze Entwurf — und dies sicherlich mit Unrecht — angefochten worden.
Die Einen erklären, daß der Gesetzentwurf römisches, nicht deutsches Recht sei. Das ist eine einseitige und ungerechtfertigte Uebertreibung. Das Rechtsleben jedes modernen Volkes baut sich auf dem Rechte der Römer auf, bei denen eben zuerst Rechtsnormen sich in umfangreicher Weise entwickelten und zu präziser Fassung gelangten. Es gebührt den Redaktoren des bürgerlichen Gesetzbuchs das Verdienst, Überall in dem Entwurf das entfernt zu haben, was zu dem Rechtsleben des deutschen Volkes zu sehr in Wider- - spruch steht. Mehr zu thnn wäre von liebel gewesen. Wer
>v er >P er er d) >b nt rl cd rl >n er ne x. nt
Pariser Krief.
(Von unserem Korrespondenten.)
UebrigenS sind die „Proces parisiens“ nicht alle so ernsthafter Natur wie dieser, trotzdem werden sie aber mit der nämlichen Umständlichkeit behandelt, und selbst wenn eine : Sache recht klar am Tage zu liegen scheint, fühlt der betreffende Untersuchungsrichter die Verpflichtung, mindestens r ein Jahr darüber hiugehen zu lassen, ehe sie zum Austrag ; kommt. So ist z. B. jetzt ein recht komischer, aber nicht : sehr verwickelter Prozeß entschieden tvorden, der sich gegen drei Autoren richtete, die zu Beginn des Jahres 1895 | ein Stück, „Revue Sans-Gene“ genannt, zur Aufführung | brachten. Diese Revuen sind eine französische Spezialität, die Vor- I gäugedes verflossenen Jahres werden darin in mehr oder minder t geistreicher oder lustiger Weise persiflirt. In der Revue s Sans-Gene nun war eines allerdings recht eigenthümlichen E Ereignisses gedacht worden, das z. Z. viel Aussehen erregte. Eine eben getraute junge Fran verließ während des E Hochzeitsmahles ihren Mann, weil dieser bereits an der t Kirchemhür mit ihr von der Mitgift zu sprechen begann und ¥ einen Theil derselben sofort ausgezahlt haben wollte. Die betreffenden Autoren hatten diesen Stoff in ihrer Weise F- ausgebeutet, die also Bloßgestellte wurde klagbar; ober erst | nachdem fast ein Jahr vergangen und inzwischen das Stück ^längere Zeit allabendlich gegeben wurde, konnte sie eine Eut- scheidung zu ihren Gunsten herbeiführeu, die ihr nun gar S keinen Nutzen mehr bringt.
H? Hoffentlich wird eine andere „litterarische Thai" nicht k Äenfalls einen Prozeß zur Folge haben, der sich bann zu | einem wahren Rattenkönig immer neuer entwickeln könnte. | Auch in diesem Falle sind es drei Männer, die sich zu der- [ selben vereinigt, und zwar die Schriftsteller Rodenbach,
Kür Keöruar und März!
Der Bring
des täglich in zwei Ausgaben erscheinenden und hier mehr als doppelt so stark wie andere Bläffer verbreiteten „Wiesbadener Tagittatt"
Organ für amtliche und nichtamtliche Vrkannt- mschnnge» der Stadt Wiesbaden und Umgebung mit seinen 8 Gratis-Beilagen (darunter die „Illustrirte Kinder-Zeitnng") monatlich 50 Pfennig = kann jederzeit begonnen werden. Mau bestelle sofort.
Neu ritttretrnde Bezieher erhalten das „Wiesbadener Tagblatt" von jetzt bis b Februar isys unentgeltlich.
8;
ui er. h- m er as id) ft.
Illid er de ist lid r: er, a- r: :r, rl ia,
Eine Keise nach Tnuesten.
Vortrag im „Alpen-Verein" von Dr. Michelson.
Wenn uns die zuletzt gehaltenen Dornäge in die Welt de» ewigen Eises und Schnees führten, so sind wir dem Vortragenden in der Monatsversammlung am letzten Dienstag eine ganz andere Richtung gefolgt, in das Gebiet des uiiermeßllcheu Sandes. Der Entschluß, diese Reise zu machen, entsprang mehr der gebieterischen Nothwendigkeit, als Nekonvalescent nach schwerer Krankheit ein wärmeres Klima aufsuchen zu müssen, als dem eigenen Willen.' Zur Orieiifirung über die beabsichtigte Reise findet man in deutschen Reisehandbüchern nur eine kurze Beschreibung in Bädekers Unteritalien und F ijilien, und erst in Genua gelang eS, einen französischen „Führer durch Algier und Tunis" zu finden. Hierbei fei gleich vorweg bemerkt, daß der Vortragende in feinem etwa zweistündigen Vortrage den sehr zahlreich erschienenen Zuhörern, unter welchen d»S za. tt
I67to Depesche vom Kriegs-Schauplatz.
Offizielle militärische Nachrichten.
Versailles, den 23. Januar.
Am 21. besetzten Abtheilungen der deutschen Süd-Armee nach leichtem Gefechte Döst und nahmen 230 mit Lebens- mitO, Fonrage und Bekleidung beladene Eisenbahn-Wagen.
Am 22. wurde die Eisenbahn-Mofelbrucke zwischen Nancy und Toul durch eine Frauctireur-Bande gesprengt.
Im Norden hat die I. Armee das Terrain bis zn den Festungen vom Feinde gesäubert.
v. Podbielski.
Berlin, den 24. Januar 1871.
Königliches Polizei-Präsidium,
von Wurmb.
