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Wiesbildem Tagblstt.

«s. Jahrgang.

Erscheint in zwei Ausgaben. Bezuas-PreiSr SO Pfennig monatlich für beide Ausgaben zusammen. Der Bezug kann jederzeit be­gonnen werden.

Verlag: Langgafse 27.

13,000 Abonnenten.

Anzeigen-PreiS r

Die einspaltige Petitzeile für locale Anzeige» 15 Pfg., für answürtige Anzeigen 25 Pfg. Reklamen die Pctitzeile für Wiesbaden 50 Pfg., für Auswärts 75 Pfg.

1895

Montag, den 22. Inti

N-. 336

. Bezirks-Fernsprecher No. 52.

Bezirks Fernsprecher No. 52.

auf 2 Prozent eintritt. Am Schlüsse werden noch 2 neue Artikel angefügt, denen zufolge die Verjährungsfrist der Coupons 5 Jahrs und der Obligationen 30 Jahre beträgt. Der EmissionScours wird s. Z. durch die Regierung und einen Skuptschina-AuSschuß von 5 Mitgliedern festgestellt werden. Nachdem noch Samstag Abend die Sanktion des Gesetzes Seitens des Königs erfolgt ist, sollte dasselbe gestern amtlich veröffentlicht werden. In der Abendfitzung am Samstag hat die Skuptschina sämmtliche Artikel der Konversions­vorlage unverändert mit großer Mehrheit angenommen. Die Zahl der serbischen Mitglieder des Mouopolausschusses ist auf 5 erhöht worden.

* Griechenland. In der Kammer brachte Ministerpräsident Delyannis eine Vorlage ein, durchweiche der Ausfuhrzoll für Korinthen um 4 Drachmen für je 1000 Liter herabgesetzt wird und die Exporteure zur Zurückhaltung von 15 Prozent der aus- gesührten Korinthen verpflichtet werden. Die Kammer hat die Vorlage im Prinzip angenommen.

* Amerika. Nach aus Havana eingetroffeuen Nachrichten befindet sich Marschall Martinez Campos noch in Baganio, woselbst General Navarro mit 2000 Mann eingetroffen ist. Oberst Aldave mit einem Bataillon wird dort erwartet. Ein entscheidendes Gefecht mit den Aufständischen steht bald bevor.

Aus Kunst und Keben.

* Mohlthätigkeitskonzert. Zum Besten der höchst bedürf­tigen Wittme und der neun Kinder des kürzlich verunglückten Küfers aus Bierstadt soll am Samstag, 27. ds., Abends 8 Uhr, im großest Saal des HotelsKaiferhof" ein Wohlthätigkeitskonzert stattfinden, dessen abwechslungsreiches Programm auf einen vollen musikalischen Genuß schließen lassen kann. Mitwirkende sind die bestens bekannte Sängerinnen: Frau Waldschmidt-Garthe (Sopran), und Fräulein Antonie B l o em (Alt), ferner Fräulein Elisabeth Lampe (Violine), sowie Herr Opernsänger Vaup el (Baryton) und Herr Dr. med. Roser (Tenor). Das ausführliche Programm wird durch Inserate noch bekannt gemacht. Billetts ä 3 Mk. sind in der Buchhandlung von Moritz und Müntzel zu haben. Im Interesse der hart bedrängten Wittwe und der neun vaterlosen Waisen darf wohl auf eilte lebhafte Theilnahme gerechnet werden.

* Journalisten- und Schriftstellertag. Aus Heidelberg, 21. Juli, wird gemeldet: Das anläßlich des Journalisten- und Schriftstellertages gestern Abend auf dem Schloßhofe veranstaltete große Schloß- und Kellerfest, an welchem 3000 Personen theilnahmen, nahm einen glänzenden Verlauf. Ein in später Stunde das Fest überraschender Regenschauer konnte die Stimmung nicht beeinträchtigen. Heute Vormittag, 10 Uhr, fand die letzte geschäftliche Sitzung statt. Als Vorort wurde Hamburg für ein weiteres Jahr gewählt. ES bleibt dem Vorort Hamburg die Bestimmung des nächsten Tages überlassen. Die Versammlung nahm von der Einladung nach Berlin dankbar Kenntniß. Heute Nachmittag werden Ausflüge in verschiedenen Partieen nach dem Neckarthale unternommen. Die Rückfahrt erfolgt zu Wasser. Hieran reihen sich ein Beleuchtung des Schlosses sowie ein Abschiedsbankett im Museum.

* Personalien. DerPost" zufolge starb in Schulpforta der in weiten Kreise» als Platoforscher bekannte Professor Heinrich Bertram.

Abend -Ausgabe.

Die große englische Mahlschlachl.

Unser Londoner n-Korrespondent schreibt uns unlerm 20. d. M.:

Noch ist die große Wahlschlacht nicht beendet, denn kleine Scharmützel sind noch in diesem und jenem Winkel des riesigen Schlachtfeldes auszufechten, aber der Kampf ist schon heute so gut wie entschieden. Die Roseberyaner haben eine zer­schmetternde Niederlage erlitten. Gelichtet sind ihre Reihen,

selbst dem Wohle des Vaterlandes, d. h. den Verbündeten, große Opfer gebracht, indem er großmüthig darauf verzichtete, mehr als dreien seiner eigenen Verwandten in der neuen Regierung Posten zu sichern.

Deutsches Reich.

* Hof- und Nersonal-Nachrichten. Am 23. d. M. wird Staatssekretär Dr. von Stephan mit Familie zum Kurgebrauche in Rappoltsweiler (Ober-Elsaß) eintreffen und im Badehotel (Carolabad) Wohnung nehmen.

* Gegen den Sanschwindel. Der Herr Reichskanzler hat an die Regierungen der Bundesstaaten außer Preußen ein Rund­schreiben gerichtet, in welchem zunächst die Beschwerden über die ""ts, namentlich in den großen Vorschläge zum Schutze der und sodann eine Aeußerung heilen des Reiches solche Miß- «b andern Städten Preußens ient Wege dem im Interesse Wunsche entgegengekommen ßischen Ministers für Handel .n znr Zeit bei sämmtlichen vorüber statt, ob und in der Bauhandwerker durch :cn Zahlungsverpflichtungen 'en stattgesunden hat und ffer Mißstände befürwortet

DieStatistische Korre- der preußischen Monarchie linterweizen 2,6, Sommer- en 3,1, Sommerroggen 3,2, 1, Kartoffeln 2,5, Klee 2,8, sie Prädikate sehr gut, gut, 'ren.

1895.

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UM*:

(Nachdruck verboten.)

Unschuldig Verfolgte.

Von Leo Lothar.

Gewiß hat schon Dieser oder Jener gelegentlich einer Partie über Land, beim Betreten eines Guts- oder Bauernhofes irgend einen größeren gefieberten Gesellen, eine Eule oder einen Bussard, am Scheunenthor oder an der Stallthür festgenagelt gefunden. Was mag es wohl mit diesem Brauch der Festnagelung für eine Bewandtniß haben? Entspricht er dem früher so beliebten öffentlichen Ansstellen am Schandpfadl? Soll ber angenagelte Kadaver als warnendes Exempel dienen für gefieberte Räuber, denen nach einem aus dem Gehöfte heiumspazierenden jungen Huhn, nach einer zarten Taube gelüsten möchte? Soll das kleine gefiederte Diebesgesindel beim Anblick de« wuchtigen Schnabels und der scharfen Krallen des Festgenagelten einen so heillosen Schrecken bekommen, daß es das Gehöft meidet? Oder sollen schließlich die Mäuse aus lauter Respekt und Angst vor ihrem ans Thor angehefteteu Erbfeind die in der Scheune auf­gespeicherte verlockende Frucht nicht anznrühren wagen?

Dem Bauern, der Eule ober Bussard ans Scheunenthor geschlagen, mögen wohl bei diesem Beginnen ähnliche Gedanken vorgeschwebt Haden, vorausgesetzt, daß er über­haupt etwas dabei dachte, als er dem von seinen Vorfahren überkommenen Brauch huldigte. In Wahrheit aber tritt von den erhofften Wirkungen auch nicht eine einzige ein. Die Elster ober die Krähe holt sich das Kücken, auf das sie es abgesehen hat, vom Hose und mögen zehn Käuze da hängen wenn nur der gefürchtete Mensch "nicht da ist; der Habicht kümmert sich den Teufel um den angenagelten Bussard, wenn er sich einmal der Taube ober des Huhnes, dem seine ganze Liebe und Aufmerksamkeit gilt, sicher weiß. Und die Spatzen? Das freche Diebesgesindel stibitzt das den Kücken hin- fleffreute Futter mit derselben Dreistigkeit weg wie vordem, als noch keine gefiederte Warnung das Thor zierte, und ebenso laffen sich die kleinen, langgeschwänzten Nager trotz Bussard und trotz Eule wohlgemerkt, sobald dieselben tobt und angenagelt sind! die reife Frucht in der Scheune nach Herzenslust schmecken.

Demnach hätte der Brauch, einen geschossenen Bussard oder Kauz ans Scheunen­thor zu nageln, überhaupt keinen Sinn ? O doch! So ost ein so sonderbarer Schmuck ins Auge fällt, ebenso oft bietet sich ein Beweis für die Unklugheit, für die Unvernunft ber Menschen. Oder ist es etwa nicht unklug, nicht unvernünftig gehandelt, einige seiner besten Bundesgenossen im Vernichtungskampse gegen notorisch schädliche Feinde zu tobten, geschweige beim ihre Kabaver als Siegestrophäe aufzuhängen?

Das hier gefällte Urtheil mag hart, Diesem oder Jenem auch ungerecht erscheinen Aufgabe der nächsten Zeilen muß es daher fein, feine Richtigkeit und Berechtigung zu erweisen, und da man mit nichts bester als mit Zahlen beweisen kann, mögen solche hier angeführt werden.

Zunächst ein Beweis für die Nützlichkeit der Eulen: Pfarrer Jäckel in Windsheim untersuchte 4576 ansgespieene Gewölle von Schleierkäuzen. Er fand darin 15,289 Thier­reste. Davon gehörten 10,465 solchen Thieren an, welche der Landwirthschaft empfind­lichen Schaden bereiten, darunter allein 4750 Mäuse und 5623 Wühlmäuse. Und mit demselben unermüdlichen Eifer wie der Schleierkauz liegen auch die übrigen Eulen dem Mäusefang ob. Der Landwirth hat daher kaum einen schätzenswertheren Bundes­genossen int Vernichtungskrieg gegen die so überaus schädlichen Nager, als die Eulen. Irgendwelchen nennenswerthen schaden bereiten ihm aber diese geheimnißvollen Nacht­vögel absolut nicht und doch werden sie verfolgt, geschossen, angenagelt.

Au manchen Orten freilich ist die Kunde von der Nützlichkeit der Mim schyp

.tagssiichwahl im Wahlkreise Dziembowski (Neichspartei) neu. Das Resultat aus 300 Stimmen Majoritäts- sind. In dem Geh eim- r dem Landgericht in Cottbus srau Boese auf Grund des 1 neun Monaten Gefängniß den als durch die Unter« : weitere Angeklagte sind

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ließ durch den deutschen ch des Todes des Bundes- -r Familie des Verstorbenen betonen, wie er Schenk in gelernt habe. Der Kaiser legen.

Ribot traf gestern Bor­as de Calais) ein, um der iwohnen. Bei dem Empfang w r der bestehenden Gewalt tg fei bestrebt, nicht nur die itzen und zu achten, fonbern Stern. Unter dem Titel: dasPetit Journal" eine und zählt alle Generale itnb X Krieg 1870/71 mitgemacht »fischen Armee stehen. Das ge Generation der Militär- 1870/71 vergessen. Am reitet, Exkapitän Dreysus n Laufe des Nachmittags pße Erregung hervorgerufen

B e e r n a e 11 reift Dienstag iie Rückkehr erfolgt Mitte en Friedens-Konferenz zu .isfiou für den Bau einer .ate tagen. Dieselbe hat August nach dem Congo ab. Sicherem Vernehmen nach .g des neuen Kabinetts be- citommen haben.

vnyjaWjedomosti"(Kirchen- er Rede, welche ber Ober» oßzew, am 4. resp. 16. Juli nt richtete. Dieselbe lautet:

mute, WCliy gciuumyt ^.,....1 VI. vm.yis.n.ny

auch immer annähme. Erfahrung hat uns gelehrt, sagte dasselbe, daß eine solche Mehrheit der Gefahr baldiger Zerstückelung stets ganz besonders ausgesetzt ist, und in dem gegen­wärtigen Falle liegt dieselbe aus speziellen Gründen sehr nahe. Ma« glaubt in den Kreisen der Liberalen, daß namentlich Mr. Chamberlain Ursache habe, das allzu mächtige Anwachsen der Majorität zu fürchten, da das­selbe das Unabhängigkeitsgefühl der Konservativen den liberalen Unionisten gegenüber leicht zur Unerträglich­keit anschwellen dürfte. Es hat allerdings nun den Anschein, als hätten sich die ersteren auch allein behelfen können, und in konservativen Kreisen dürfte man nun vielleicht Lord Salisbury, namentlich von Seiten vieler seiner arg zurückgesetzten Freunde, Vorwürfe machen, daß er so viele schöne Aemter an Mr. Chamberlain und seine vier Verwandten verschwendete. Der neue Premier hat aber

Bischof, und freuen uns neu uns deshalb, weil wir Ihre« Volkes erblicken, in Ausdruck feiner Seele, im , wir und Alle demselben b find. Nur durch diesen n gefestigt sein, in ihm uutm sm (jcmucii und vor feinen falschen

Freunden finden, welche noch gefährlicher als Feinde sind. Und nun, wenn man Sie nach Ihrer Rückkehr in die Beimath fragen wollte, was das glaubensgenössifche Rußland ulgarien wünscht, fo sagen Sie: Es wünscht dem bulgarischen Volke Festigkeit im orthodoxen Glauben, Wahrung der guten väter­liche» Sitten und eine solche Regierung, bereit Seele sich mit dem Volke gemeinsam im orthodoxen Glauben vereint."Die bulgarische Deputation reifte Samstag Abend nach Moskau ab. Der Sekretär des flavifchen Wohlthätigkeitsvereins, mehrere Journalisten und Ver­treter der bulgarifdjen Kolonie, sowie der hiesigen bulgarischen Studenten gaben der Deputation das Geleite zum Bahnhof.

* Serbien. Zn der Spezialdebatte über die Konversions- Vorlage, deren Annahme in der Skuptschina bereits gemeldet wurde, liegen noch folgende Einzelheiten vor. Ergänzungen und Aende- rungen erfuhren Artikel 10, betreffend die Stellung der Regierungs­kontrolle unter den Oberrechnungschef des Staates, Artikel 19, betreffend dieEinzelbestimmungen Über die Kotirung der Obligationen in Deutschland, Frankreich und Oesterreich-Ungarn. Artikel 21 ist weggefallen. Artikel 22 bestimmt, daß bei Steuerfreiheit ber Loos- itteS und Bezahlung aus den Monopolen eineRebnktion ber Zinsen

Aus Stadt und Knud.

Wiesbaden, 22. Juli.

Personal-Nachrichten. Dem in den Ruhestand getretenen Sanbratb des Untertaunuskreises, Herrn Geh. Reg.-Rath Urban ist der Rothe Adlerorden 3. Klasse mit der Schleife verliehen worden.' Herr Pfarrer I. H. te Poel in Herschbach, früher in Wies­baden, feiert am 26. d. M. feilt 25-jähriges Priefierjutsiläum.

Nheinfahrt. Es wird noch besonders darauf aufmerksam gemacht, daß für die Rheinfahrt der Knrdirektion ein Salonboot der Preuß. Rheindampsschiffahrts-Gesellfchaft eingestellt wirb, fo daß auch bei minder gutem Wetter die Fahrt keine Beeinträchtigung erleidet, denn jeder Theilnehmer wird an Bord geschütztes Unter­kommen finden. Der ganze Ausflug kann überhaupt fahrend znrück- gelegt werden; es sind keinerlei Beschwernisse auch für minder Wegfertige vorhanden. An Bord befindet sich Restauration ersten Ranges; überhaupt wird die Kurdirektion die Fahrt in gewohnter Weise zu einer angenehmen und bequemen gestalten. Eine RegimentS- . kapelle begleitet die Ausflügler und sorgt für Unterhaltung«« und Tanzmusik. Die erforderlichen Theilnehmerkarten können bis Mittwoch Mittag, 12 Uhr, an der Kurkasse gelöst werden.

Srdanfeier. Alle Anzeichen mehren sich für einen be­sonders erhebenden Verlauf der diesjährigen Sedanfeier. Gilt die­selbe doch diesmal nicht allein der Wiederkehr des Jahrestages der Sedanschlacht, sondern der nationalen Erinnerung an jene große Zeit und deren Errungenschaften überhaupt. Nehmen doch an den letzteren alle Deutschen und alle nachwachsendeu Generationen unseres Volkes Theil. Wie anderwärts, so wirb baher auch bie hiesige Feier von diesem Bewußtsein getragen fein und bie Unter­stützung aller Streife nuferer Bevölkerung, besonders auch unseres Veremswesens, finden, das sich schon fo oft bei den Festveranstaltungen nuferer Stadt glänzend betätigte und gewiß auch diesmal zu einem würdigen Verlaus jener Feier beitragen wird. Da es sich in dieser Hinsicht zunächst darum handelt, derselben die Mitwirkung des deutschen Liedes zu sichern, so hat, wie wir hören, der Festausschuß die Herren Präsidenten der hiesigen Gesangvereine zu einer Vor­besprechung für Mittwoch dieser Woche, den 24. Juli, Abends 81/« Uhr, in den oberen Saal derStadt Frankfurt" (SBebergaffe) eingeladen.

Ins Vogel- oder Konigsfchießen dr»Kürger- Schntzen-Eorpo" nahm am Sonntag trotz des ungünstigen Wetters seinen Anfanm Die Schütze» versammelten sich um 1 Uhr in der Restauration May in der Hermannstrabe, holten zunächst den derzeitigen König, Herrn Spediteur Louis SS lum, in dessen Wohnung in der Aarstraße ab und marschirten von ba unter Vorantritt ber Schützenkapelle durch mehrere Straßen nach dem FestplatzeUnter den Eichen". Für die Beliebtheit des Festes spricht der Umstand, daß sich ungeachtet des nicht emlabenben Wetters viele Hunderte auf dem Festplatze eingerunden hatten. Als um 5 Uhr ein starker Regen eintrat und Alles tn das Schutzenhaus flüchtete, mußte das Schießen abgebrochen werben. Bis dahin war erst eine Trophäe gefallen, bie linke Krone. Dieselbe hatte Herr Schreinermeister Louis Pfenning geschosien. Das Schützenfest wird heute fortgesetzt und wahrscheinlich erst am nächsten Sonntag beendigt werden.

Gin nasser Sonntag bereitete gestern bet lang anhaltenden Dürre ein gründliches Ende. Nachdem schon in ber voraus» gegangenen Nacht ein fünfter Landregen niedergegangen war.