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<1. Jahrgang.

K-. 538

Mittwoch, den 29. Uovemder

1893

Abend-Ausgabe

Erscheint in zwei Ausgaben. — Bezngs-PrriS: 6® Pfennig monatlich für beide Ausgaben zusammen. — Der Bezug kann jederzeit be­gonnen werden.

Worte auf Allem, was ihm in die Nähe kommt, auf Lampeukuppeln und Tintenfässern, auf Kohlcnkasten und Mausefallen. Er sieht sie am Ende überall — wo sie auch gar nicht stehen. Wachend und in bösen Träumen fiebernd, vernimmt er die monotonen Worte, die, von Geisterzungen gezischelt, sein Ohr treffen: „inade in Germany“. Es giebt kein Entrinnen mehr. Er wirft sich weinend an des Freundes Brust, — doch, o weh! — welcher Freund ist das! — Auch der Freund war made in Germany! — Natürlich ein Hinweis darauf, daß neben dem überreich­lichen Fabrikat, das aus Deutschland nach hier importirt wird, auch die Zahl der deutschen „Brodverderber", die nach hier kommen, ihm zu groß erscheint. Und darin stimmen ihm viele seiner Landsleute, zumal in kaufmännischen Kreisen, bei.

Es ist in, Deutschland glücklicher Weise langst Brauch geworden, daß gerade junge Geschäftsleute aller Art zur Erweiterung ihrer Sprachkenntnisse und ihres Gesichts­kreises im Allgemeinen vielfach ins Ausland und mit be­sonderer Borliebe nach England gehen. Manche sind be­mittelt genug, um auf Verdienst hier weniger Gewicht legen zu brauchen, dafern sie nur eine zu ihrer Ausbildung geeignete Stellung finden. Andere find durchaus daraus angewiesen, ihren Lebensunterhalt sofort selbst zu erwerben, sei es auch nur ans die allernothdürftigste Weise. Beide Arten von Ausländern — und neben den Deutschen sind zumal auch die Holländer, Schweizer und Skandinavier in ganz ähnlicher Lage — drücken aber zum großen Verdruß der Söhne des Landes iumierhiu die kaufmännischen Ge­hälter herab, wenn es auch kaum in dem Maße möglich scheint, wie viele junge Engländer uns glauben machen möchten. Am besten thäten diese nun wohl, sich an jenen Ausländern ein Beispiel zu nehmen unb auch ihrerseits mehr in aus- i'ländischen Geschäfte» sich umznthun, damit sie dann nach .-Erweiterung ihrer -Sprachkenntnisse, welche die Hanpt- worzüge der jungen Ausländer hier bilden, bereit Rivalität int eigenen Vaterlande nicht so sehr zu fürchten brauchten. Allein das ist schließlich nicht unsere Sache. Wie die Dinge aber einmal stehen, wäre es den Deutschen unb anderen Ausländern immerhin dringend anznrathen, oftmals etwas vorsichtiger in ihrer Uebersiedelttng nach hier zn sein, denn manchem von ihnen stehen doch schlimme Erfahrungen beüor. Zumal sollten sie sich niemals ohne die erforderlichen Mittel, für den Anfang wenigstens, in ein Land wie England wagen, aus Rücksicht auf ihr eigenes Wohl wie auf das Interesse der Söhne des Landes und schließlich auch auf die Ehre des eigenen Vaterlandes. Dann würde die Be­zeichnung von der German Invasion, über die hier so viel geklagt wird — bei der längst bereitwilligst anerkannten Tüchtigkeit der deutschen „Brodverderber" —, mit der Zeit gewiß eine andere Bedeutung erhalten, in ähnlicher Weise, wie eine wesentliche Umwandlung offenbar bereits stattgehabt hat mit dem „made in Germany“.

Iüu Dezember!

Der Bring

Die Kage der deutsche» Arbeit.

(Ende November.)

Unser Wirthschaftsleben hat seit geraumer Zeit einen Druck von zwei Seiten auszuhalteu. Die Folgen einer planlosen, über den wirklichen Bedarf des Marktes weit hinausgehenden Produktionsweise, die Erstarkung der In­dustrie in unseren Absatzstaaten, die vielfach sehr unsicheren volkswirthschaftlichen Verhältnisse daselbst verhindern unser Erwerbsleben einerseits an der fröhlichen Entfaltung seiner Kräfte, anderseits lasten auf ihm die zollpolitischen Be­ziehungen Deutschlands zu wichtigen Exportländern. Ob­gleich in der nordamerikauischen Silberfrage jetzt reiner Tisch gemacht ist, so bleibt das Schicksal der Mae Kinley- Bill doch immer noch ein ungewisses. _ Gleichzeitig steht eine Aenderung unserer Tarifverhältnisse mit Spanien, Rumänien und Serbien bevor, namentlich aber ist der Eindruck des Zollkrieges mit Rußland auf die deutsche Industrie ein erheblicher. Mit großer Spannung sieht man dem Abschluß der Erörterungen über einen deutsch-russischen. Handelsvertrag in zahlreichen deutschen Exportinbustrieen entgegen. Eine für uns günstige Beendigung jener Er­örterungen ist um so bringenbet zu wünschen, da der russische Zollkrieg nicht nur auf die Beschäftigung der In­dustrie, sondern hierdurch auch ganz fühlbar auf die Arbeit er löhne drückt. Und das geschieht nach uns vor­liegenden Mittheilungen auch in solchen Jndustrieen, deren Löhne ohnehin so schmal sind, daß sie nur eine sehr ge­drückte Lebenshaltung der Arbeiter ermöglichen. Sv sind in einzelnen erzgebirgischen Orten die Strumpfwirkerlöhue unter

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Attrntatsversuche

sind, wie wir bereits durch Telegramme gemeldet haben, gegen unfern Kaiser und gegen den Reichskanzler gemacht worden. War es auch nicht anzunehmeu, daß die Be­drohten selbst die betreffenden Einsendungen öffnen mürben, so bleibt doch bte entsetzliche Verworfenheit deS unbekannten Absenders, der sich in Frankreich aushält, die gleiche. Ob hier die Thal eines Anarchisten ober die eines Wahn­sinnigen vorliegt, bnrüber kann man noch getheilter Meinung sein. Abscheu vor ben Verbrechern aber unb inniges Dank­gefühl, daß ein entsetzliches Unglück verhütet würbe, werben jedes deutsche Herz erfüllen. Möge es bald gelingen, Licht in bas über ben AttentatSversuchen noch schwebende Dunkel zu bringen unb den Mordbuben zu ergreifen, der den An­schlag ausgeheckt hat! lieber die näheren Umstände bezngl. der Entdeckung der Höllenmaschiiten liegen folgende, bereits zum Theil durch Telegramme mitgetheilte Meldungen vor:

Die „Norddeutsche Nllg. Ztg." bestätigt ossiziös unsere gestrigen Miltheilungen bezüglich des Attentatsversuchs aus den Reichskanzler und theilt ferner mit, daß eine gleiche Sendung wie an Caprivi ebenfalls aus Orleans mit Begleitschein, der denselben Wortlaut trug, unter der Adresse des Kaisers in Berlin eingctroffeti und im Civilkabinet abgegeben worden sei. Auch hier sei durch einen glück­lichen Zufall rechtzeitig Argwohn rege geworden und dadurch die Wirkung der ExpIosiouSmaschine vereitelt worden. Ter Begleitbrief des an denReichskanzler gesandten ominösen Packeis,der in großen Buch- staben weitläufig geschrieben ist und etwal'/« Seiten uni faßt, lautet: Orleans le 23. Novembre 1893. A Monsieur lo General de Caprivi. Chancclier de l’Empire d’Allemagne. J’ai l’honncur de vous envoyer Monsieur le General, un echantillon de Graines de Radis d une espece etonnante, que l’on seme au mois de Septembre pour en avoir le produit au mois de fevrier, cette espece ne Craind pas la Gelee. Recevez Monsieur le General, l’assurance de ma parfaite Considcration. Orleans, Rue du Boutlong No. 17. G. Dechantoau. (Orleans, 23. November. An den Herrn General v. Caprivi, Kanzler des Deutschen Reiches. Ich hebe die Ehre, Ihnen, Herr General, eineProbc vonRadieschcn- Samen von überraschender Art zn übersenden, welche im Monat September gesäet und im Monat Februar geerntet wird. Dieser Gattung Radieschen schadet die Kalte nicht. Empfangen Sie, Herr General, die Versicherung meiner vollkslnmenen Er­gebenheit. Orleans, Nue du Boutlong Nr. 17. G. Dechanteau)

Slnzeigcn-PrciSr

Die einspaltige Petitzeile für locale Anzeige» 15 Pfg-, für auswärtige Anzeigen 25 Psg. — Reklamen die Petitzeile für Wiesbaden 50 Psg, für Auswärts 75 Pfg.

Made in Germany — German Invasion.

(Von unserem eigenen Korrespondenten.)

W. L. London, 28. November.

| „Während die britische Industrie bnrch ben härtesten Arbettskampf" (ben Ausstanb ber Bergarbeiter) „geschädigt wirb, ben es je gegeben hat, schicken die Deutschen — längst unsere gefährlichsten Konkurrenten auf ben Weltmärkten — sich an, bie Ernte des großartigen Erfolges einzttbrittgen, den sie in Chicago errungen haben", mclbcte dieser Tage ber Berliner „Times"-Korrespondent. Za, so etwas, liest man wohl alle Tage, aber es weckt unwillkürlich «in so be­hagliches Schmunzeln, daß ich der Versuchung nicht wider­stehen kann, ben Wortlaut biefer guten Censur in bas Heimathland zurückzusenden; vielleicht wirkt bas Schmunzeln dann ansteckenb, ohne baß wir deshalb einer eitlen Selbst- vespiegelung uns schuldig zu machen brauchten. „In An­betracht des guten Namens," heißt es bann weiter, „ben die deutsche Industrie auf ber Welt-Ausstellung sich er­warben hat, fühlt biefelbe sich sicher, baß jebe Tarifreform, bte Präsident Clevelanb entführen mag, das Signal für eine bislang nie erreichte Entwickelung des deutschen Handels mit Amerika sein wird." Und weiterhin führt der Bericht­erstatter ans: „Die Bezeichnung „made in Germany“ kann nidjt mehr als ein Ausdruck der Bekrittelung angesehen werden, tvo beinahe ein Drittel der Preise, welche unter die achtundsechzig auf ber Ausstellung vertretenen Sauber ver- i theilt worben, an Deutschlcmb allein gefallen ist. Ja, es fiub X hier bereits Klagen laut geworben, daß bie Amerikaner selbst schon ihre eignenWaaren mitjenerBezeichnting: „in Deutschland fabrizirt" zu stempeln anfaugen, um von ber großen Nach­träge nach deutschem Fabrikat zu prositiren." Das wäre / üewiß sehr unrecht, wie schmeichelhaft es auch in gewisser ° Beziehung fein dürfte. Immerhin aber müßte es uns mit : lebhafter Genugthnung erfüllen, wenn dieses bislang für leben Deutschen so ärgerliche „made in Germany“, bas p fange Zeit uubebingt ben Beigeschmack von „billig unb i Michl" enthielt, nun wirklich eine besondere Empfehlung | der Waare im Auslande bedeuten sollte. Ein Umschwung ist in dieser Hinsicht indessen längst auch in England be­merkbar geworden. Wir können es kaum in Abrede stellen, 5 deutsches Fabrikat war in früheren Zeiten thalsächlich im Allgemeinen nicht durch besondere Güte attsgezcichuet, und die bessere Waare, die aus Deutschland kam, ging hier vtel- i fach als englische in ben Handel. Ja, es wurde — mit wer ohne Grund — deutschen Fabrikanten auch wohl Schuld gegeben, daß sie ihre Waaren geradezu als englische - stempelten, unb es würbe so viel Lärm darüber geschlagen, : daß schließlich auch bas Parlament sich mit der Sache' be­faßte, unb bnrch bie Merchandise Marks Acts von 1887 würbe wsbrücklich bestimmt, baß alle ansländischeti Jndtisirie- ^rzeugniffe auch äußerlich durch eine Inschrift als solche ^^ckennzeichuet sein müßten, wenn sie in England zugelassen ^‘ Jwrben sollten. Thatscichlich aber war diese Maßnahme rtgentlich nichts als eine ganz vortreffliche Reklame für aus» Fabrikate. Denn — wie in Wilh. F. Brauds lungst erschienenem Büchelchen: „Allerlei aus Albion" mehr | * Einzelnen dargelegt — die Engländer sahen nun .auf fc Atrial, daß auch etwas Gutes von Deutschland kommen ; t011«e, daß Dinge, die sie für unbedingt englisches Fabrikat | ^halten, nun plötzlich bie enttäuscheube Inschrift: „made in I »ermany-1 trugen unb noch bazu in einer Reichhaltigkeit, i wovon sich bas große Publikum bis dahin gar keinen Be- I gemacht hatte.

E j, .Diesem Gefühl der Ueberraschnng unb einer gewissen wängftigung gab der Dichter George R. Sims seiner Zeit [ ?}\tu sprechenden Ausdruck in einem Gedicht,' worin er I pudert, was für einen Eindruck die ihm überall entgegen* WOrrenbe Inschrift „made in Germany“ auf feine schließlich I derreizten Nerven macht. Er sieht die unvermeidlichen

Das Packet, das die Höllenmaschine enthielt, ist nicht ganz qnadrat- fdrmig und etwa 20 (Zentimeter lang. Die Sendungen für das Reichskaiizleramt werden von der Post abgeholt, die für den Reichs­kanzler persönlich bestimmten Sachen aus den Schreibtisch uicder- gelegt, der in dem Arbeitszimmer des Majors Ebniever im ersten Stock des linken Flügels steht. AIS der Adjutant, dessen Familie sich im gleichen Zimmer befand, den Bries gelesen und das Packet rn die Hand genommen hatte, rieselten einige Körner Pulver daraus hervor. Mißtrauisch geworden, legte er die Körner iu einen Asch­becher und entzündete sie. Nachdem so die explosive Wirkung fest­gestellt war, rief Major Ebmehcr durch eine elektrische Klingel einen tut Reichskanzlerpalais postirten Schutzmann herbei, der sofort den Reviervorstand, Polizeilieuteiiaiit Gedemen, benachrichtigen mußte. Dieser traf ungesäumt an Ort und Stelle ein und nahm das verdächtige Packet in feinen Gewahrsam mit. Ans der Wache des 37. Polizei­reviers wurde die Sendung zunächst in Wasser gelegt und später unter Hinzuziehung eines Büchsenmachers vorsichtig geöffnet. Man brachte eine Höllenmaschine hervor, die säst ebenso b'ergeiichtet war wie diejenige, die im letzten Sommer auf der Polizeiwache in Spandau explodirte. Der Bolzen, der eine etwa fingerlange, mit Nitroglycerin gefüllte Patrone zur Entzündung bringen sollte, wurde auch hier durch Gummibänder zurückgehalten, die beim Oeffneii der Umhüllung den Bolzen anslöfen und in Wirksamkeit sctzcu mußten. Die französische Botschaft ist von der Sendimg in Keniiltiiß gesetzt unb dürfte bei der Ermittelitug des Thäters hüls- reiche Hand leisten. Selbstverständlich ist auch dem Kaiser sofort Meldung von dem Vorgänge erstattet worden. Der Absender des „Musters einer Sorte ausgezeichneten Radieschensamens" scheint übrigens mit beit Liebhabereien des Grasen Caprivi vertrant zu sein, denn derselbe intereffirt sich, als großer Gartenfreund, ur hohem Maße für alle Neuheiten auf diesem Gebiete unb bestimmt insbesouberc persönlich bie Sämereien, bie in seinem Garten zur Verweubung gelangen sollen.

Die Untersuchung ist sofort eingeleitet worben; der Polizci- präsidettt Freiherr v. Richthofen hat selbst das Kästchen im Reichs- kanzlerpalais besichtigt, und die politische Polizei ist an der Arbeit, die Spure» des Nichtswürdigen zu finden. Aber man darf sich kaum der Hoffnung hiugeben, daß heute ober morgen eine sichere Fährte entbeeft fein witb. Die Frage, ob das versuchte Attentat als Staatsgehetmuiß behandelt ober der Oeffentlichkeit unterbreitet werden sott, ist Gegenstand eingehender Erwägmigeu gctvefen. Von einer Seite ist Bewahrung des Stillschweigens anbefohlen worden, aber der Kanzler hat sich schließlich kurzweg entschlossen, den Sach­verhalt befanut zu geben.

Ein ganz gleiches Kästchen, ebenfalls ans Orleans, mit einem Begleitschreiben desselben Wortlauts und Datnins, ist, wie schon gemeldet, am vergangenen Sonntag unter ber Adresse Sr. Majestät des Kaisers und. Königs in Berlin eingctroffeti und an das Ge­heime Civilkabinet abgegeben worden. Auch hier hat ein glück­licher Zufall rechtzeitig Argwohn erregt und bie Wirkung der Explofionsmaschine vereitelt.

Int Lause des gestrigen Vormittags begab sich dir französische Votschaslsrath Sonlattge in das Palais des Nciehskaitzlcrs Grasen Caprivi, traf jedoch ben Letzteren nicht mehr im Palais an. In den Kreisen der französischen Kolonie neigt man laut „Post" ber Ansicht zn, baß ber Brief und bas Packet nicht von einem Ein­wohner der Stadt Orleans herrühren, da die sozialen Bedingungen in Orleans derartige seien, um kaum anarchistische Attentate oder solche Versuche, wie sie hier vorliegen, aufkomtueu zn lassen. Vielmehr seien wahrscheinlich Brief und Packet in Orleans nur aufgegeben, um den wirklichen Ursprttugsort zn verheimlichen. Wie ber Pariser Korrespondent ber „Franks. Ztg." hört, ist gestern in Paris eine ntit Coitrioisie abgefaßte Note ber deutschen Regierung bezüglich der an Caprivi gesandten Bombe eingetroffen. $ic Suretö generale hat sofort die Untersuchung eröffnet. Carnot berief gestern Abend die Minister Dupuy und Dcvelle, um über die Untersuchung Bericht zn erstatten. Man bezweifelt hier, daß die Bombe von Orleans abgesandt ist, unb glaubt, Anarchisten hätten vielleicht bett französischen Poststempel gefälscht. Jedenfalls ist man entschlossen, bett Ergebnissen der Untersuchung gemäß Dentschlanb volle Genng- thunng zn geben.

Die Berliner Zeitungen sprechen ihren Abscheu über ben ver­suchten Anschlag ans. Man vermuthet barin einen französischen Racheakt wegen ber Verhaftung ber französischen Spione in Kiel.

Der Reichskanzler mürbe gestern beim Eintritt in ben Reichstag von bett anwesenden Ministern beglückwünscht, daß das gegen ihn geplante Attentat mißglückte.