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AbendAusgabe.

Mesbademr Sagblatt

Auzeigen-PreiSr

Verlag: Langgasse 27.

12,000 Abonnenten.

1893

Kmustag, den 30. Krptrml-rr

N-> 458.

Die einspaltige Petitzeile für letale Anzeige» 15 Pfg., für auswärtige «zeigen 25 Pfa. Nerlame« die Petitzeile für Wiesbaden 50 Pfg., für Auswärts 75 Pfg.

41. Jahrgang.

Erscheint in zwei Ausgaben. Bezngs-PreiS: se Pfennig monatlich für beide Ausgaben zusammen. Der Bezug kann jederzeit be­gonnen werden.

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des in Zwei Ausgaben erscheinenden Wiesbadener Tagblatt" täglich bis ZU 1OO H°--Seitctt mit seinen 7 Gratis-Beilagen (darunter dieINnstrirle Killder-Zeitung") = monatlid; IO Pfennig = kann jederzeit begonnen werden. Man bestelle sofort.

Unser Hans" in Amsterdam» eine gemein- niilzige Musteranstalt.

In Amsterdam ist int vorigen Jahre eine Anstalt er- ; richtet worden, welche die verschiedenartigsten gemeinnützigen Bestrebungen in sich vereinigt. Ein reicher holländischer Kaufherr hat nämlich ein großes 3-stöckiges Haus mit schönem schattigen Garten als Vereinshaus gestiftet und im Anschluß hieran unter dem NamenUnser Haus" einen Verein gegründet, dessen Zweck es ist, die Volksenlwickelnng durch gesellige und belehrende Zusammenkünfte und zwar so viel wie möglich von Personen beiderlei Geschlechts zu ; fördern."

- InUnserem Haus" wird einem Jeden, welcher kommen | will, ohne Rücksicht auf politische oder religiöse Ueberzeugnng, ' auf Stand oder Geschlecht, Gelegenheit geboten, sich korper- i . lieh oder geistig fortzubilden, sich von der Arbeit auszurugen, oder anregend zu unterhalten. In einem großen Lesesaale l liegen Bücher, Zeitschriften, Zeitungen jeder bedeutenden Po-. litischen, religiösen und wissenschaftlichen Richtung zur ~enute aus und ans den angrenzenden Bibliolhekzimmern werden Bücher auch ins Haus verliehen. In einem geräumigen

- Turnsaal wird allabendlich an Gruppen von Männern und Frauen, Knaben und Mädchen Turnunterricht ertheilt. In verschiedenen Klubzimmern werden Personen beiderlei Ge­schlechts von tüchtigen Fachlehrern in fremden Sprachen, \ sowie sonstigen Unterrichtsfächern, wie Geographie, Gcsund- i heitslehre, Buchführung u. A. unterrichtet.

In einer großen Küche erhaltenjunge Mädchen Kochftnnde, wobei ihnen auf Wunsch das zubereitete Essen nach Haus ver­abfolgt wird. Frauen und junge Mädchen erhalten auch Unter­richt im Ausbessern, wozu sie die eignen Kleider milbringen dürfen. Ferner ist ein Sing- und ein Trompetcnchor einge­richtet, wozu die Theilnehmer gleichfalls Unterricht erhalten.

Nicht minder ist aber auch für Unterhaitung und edle Geselligkeit Sorge getragen. So finden einmal in der V Woche gesellige Zusammenkünfte von ca. 12 Personen statt, : bei denen unter Leitung eines Vereinsmitgliedes aus guten Büchern vorgelesen und im Anschluß hieran debattirt wird, und ferner werden jeden Sonntag, und zwar Nachmittags von 35l/2 Uhr für Kinder und Abends von 8 '/eil Uhr für Erwachsene in einem großen, Hunderte von Personen fassenden Theatersaale Aufführungen der verschiedensten Art, wie Theater, musikalische Vorträge, gymnastische Uebungen, Vorstellungen auf der Laterna magica, Sceucn aus der Weltgeschichte oder aus dem täglichen Leben u. A., ver- * * anstaltet. Endlich ist inUnserem Haus" eine Filialstelle der städtischen Sparkasse, wo sogar Gelder bis zu 1000 Mark eingezahlt werden können, und weiter ein Aus- kunftsbüreau errichtet, wo einmal wöchentlich Abends von 810 Uhr von zwei Advokaten kostenlos Rechtsbelehrung ertheilt wird. Aber auch überUnser Haus" hinaus er­streckt sich die Thätigkeit des Vereins, denn er läßt im Winterhalbjahr überdies noch in verschiedenen öffentlichen \ Lokalen der Stadt vor einem Publikum von 50500 Per­sonen Einzelvorträge und Vortragscyklen abhalten.

Alle diese Darbietungen sind aber nicht ganz umsonst, z > fonSern für Alles mit Ausnahme der Rechtsbelehrung wird, um in dem Besucher nicht das peinliche Gefühl des Wohlihaten-Empfangens zu wecken, ein kleines Eintritts­geld in Höhe von 416 Pf. erhoben. So kostet z. B. jede Unterrichtsstunde 4 Pf., und eine Karte für die Sonu- i tagsvorstellungcn 16 Pf. für eine einzelne, und 8 Pf. für eine weitere Person.

Für billiges Geld (5 und 10 Pf.) werden auf Wunsch i 1 inUnserem Haus" und in dem im Garten befindlichen I Kaffeehaus auch Getränke, wie Kaffee, Milch, Bier und ! belegte Brödchen, verabreicht. An alle Diejenigen aber, welche aktiv zur Unterhaltung oder Belehrung beitragen, wird. Mit Ausnahme der Fachlehrer, ein Honorar nicht gezahlt.

Der Verein selbst ist auf 18 Mitglieder beschränkt und . vorläufig nur für die Dauer von 30 Jahren gegründet, i Stach Ablauf des Jahres 1920 fällt das Vermögen, falls \ nicht die Verlängerung des Vereins beschloffen werden sollte.

an die Stadt Amsterdam. Die Mitglieder bestehen aus den Gründern und den von diesen ergänzungswelse zu Mit- gliedern ernannten Personen. Fünf davon müssen aus der Arbeiterklasse gewählt und fünf davon müssen Frauen sein.

Die geschäftliche Leitung ließt in den Händen eines honorirten Direktors, welchem für die einzelnen Abtheilungcn aus Mitgliedern und ans Nichimitgliedern zusammengesetzte Kommissionen zur Seite stehen. Die Verwaltung des Ver­mögens besorgt eine ans drei Mitgliedern bestehendeFmanz- Kommisston, welche von der jährlich einmal zusammen zu berufenden allgemeinen Aiitglicder-Versammlung Decharge

"Unser Haus" erfreut sich bei allen Klassen der Amster­damer Bevölkerung des lebhafiestcn Zuspruchs. Nicht nur Arbeiter und Unbemittelte drängen sich dazu, um Belehrung oder Anregung zu empfangen oder selbst in irgend einer Weise bei den Unterhaltungen mitznwirken, cs finden sich auch aus anderen Kreisen Leute genug, welche bereit find, in uneigennütziger Weise von dem Besten, was sie besitzen, ihrer Wissenschaft oder Kunst, ihren Mitmenschen etwas zukommen zu lassen und in ungezwungener herzlicher Weise mit diesen gesellig zu verkehren. Darin liegt auch, die hohe soziale Bedeutung einer solchen Anstalt. Durch sie ist ein Ort geschaffen, wo Alle ohne Unterschied des Standes oder Geschlechts gcmüthlich miteinander verkehren können, wo Jeder sich als Mensch unter Menschen fühlen kann, wo der Eine dem Andern näher gebracht und in Jedem die gegen­seitige Achtung und Wcrlhschätznng geweckt wird, die für beide Theile wohlthätig wirkt. G- s-

Politische Togos -Umrds^Mir.

Die nationalliberale Partei ist mit ihrem Wahlaufruf für die preußischen Landtags­wahlen hcrvorgcirctcn. Er betont die bekanntrn Grundsätze der Partei und macht die Abwehr reaktionärer und hierarchischer Angriffe auf die Schule zur Pflicht. Der Aufruf ist von 159 bekannten und angesehenen Männern, zum großen Theil bisherigen Abgeordneten unterzeichnet. ,

Lei der erneuten Durchsicht des Reichsseuchen- gesetzes ist nach derVoss. Ztg." u. A. der §8 beseitigt worden, in dem es heißt, daß, wenn der Ausbruch der Krankheit in einer Ortschaft festgestcllt sei, die Polizeibehörde dies unverzüglich öffentlich bekannt zu machen habe und die Zahl der Erkranknngcii und Todesfälle in kurzen Zwischen­räumen zu veröffentlichen sei. Da aus dem Worilaut dieses Paragraphen ein gewisser Widerspruch mit den Bestimmungen der Dresdener Sanitätskonvention hervortrat, hat man es vorgezogcn, die obige Bestimmung nicht wieder in das Reichs- qesetz aufzunchmeu und es den Einzclstaaten zu überlassen, wie sie die Absicht des Gesetzgebers, die in dem früheren § 8 formulirt war, verfolgen wollen. .

Neber die Neuordnung des ApothekenwesenZ lbeilt die BerlinerVolkszeitung" entgegen bisherigen Mel­dungen mit, daß die Regierung die beabsichtigte Regulirung nicht zunächst lediglich für Preußen, sondern für das ganze Reich empfehlen würde. Die eingetrctene Verzögerung habe ihren Grund gehabt im seinerzeitigen Wechsel des Kultus­ministers. Nunmehr werde das Material baldigst an den Reichskanzler eingercicht werden, doch sei für die bevorstehende Reichstagssession noch keine Vorlage zu erwarten.

Einzelne Zeitungen haben die Nachricht gebracht, daß die gesetzliche Regelung der Entschädigung unschuldig Verurtheilter in nächster Zeit nicht zu erwarten sei. Demgegenüber erfährt dieNordd. Allg. Ztg.", daß diese Regelung gleichzeitig mit der Einführung der Berufung in Aussicht genommen ist. Der betreffende Entwurf soll sich außer auf diese beiden wichtigen Punkte noch auf zahlreiche andere Aenderungcn und Ergänznngcu der Strafprozeß- Ordnung und deS Gerichtsverfassungs-Gesetzes erstrecken. Namentlich soll, was für weite Kreise von Interesse sein dürfte, ein abgekürztes schleuniges Verfahren gegen auf frischer That betroffene und überführte Uebelthäter ein­gerichtet werden, welches nach dem Vorbilde des französischen und englischen Rechts deren sofortige Aburtheilung ermög­licht. Der Entwurf soll im preußischen Justizininistcriiim unter Betheiligung des Rcichs-Justizamts ausgcarbeitet und einschließlich der dazu gehörigen Organisationspläne bereits in allen Einzelheiten vollendet sein. Die einzige, allerdings sehr wichtige Frage, über welche gegenwärtig noch verhandelt wird, dürfte die sein, ob die Entscheidung über die Berufung den OberlandeSgerichten oder den Landgerichten zu über- tragen ist. H

Deutsches Reich.

* -Unser Kaiser hat au Kaiser Fran, Joseph folgendes Telegramm gesandt:Au,Sc. Maiestat den Kaiser von Oester­reich in Wien »JJiii dem Gefühle des wärmsten Danke? sirr die große Güte und Liebenswürdigkeit, die Du wieder für mich gehabt hast und unter dem srischeu Eindrücke der Bewunderung für tote

Deputationen.

vorzüglichen Leistungen Deiner Armee verlasse ich Dein Land Es drängt miet) beim Passiren der Grenze, Dir dies zu wiederholen und Dir nochmals meine ansrichtigeu und herzlichen Wuiische sur Dich und Deine Familie, für Dein Land und Deine Armee zu senden. Wilhelm." Gegenüber dem Gerüchte, der Kauer werde auf der Rückreise von Schweden in Fredensborg eintreffen, verweist eine Berliner Meldung derPol. Korr." aus das fest­stehende Reiseprogramm, wonach der Kaiser morgen von Karlskroua in direkter Schiffahrt nach Pitlau sich begiebt und am Sonntag in Rominten der Einweihung der Kirche beiwohnt.

* Kos- nnd Vrrsonal-Uachiichten. Die Kaiserin ist Freitag Abend 10 Uhr von der Wildparkstation bei Potsdam nach Trakehnen abgereist. m

* berliner Messe. Die 1893er Vereimgung, die Ver- aiistalterin der Berliner Herbstmesse, hielt im Cithhotel z» Berlin eine Versammlung ab, um den Bericht des Vorstandes über den Verlauf der ersteii Berliner Herbstmesse entgegeilzunehmen und sich über die Gestaltung der nächsten Berliner Frühjahrsmesse 1894 zu besprechen. Der Vorsitzende der Vereinigung, Herr Rosenow, be­richtete, daß die erste versuchsweise abgehaltene Berliner Herbstmesse für die keramischen Geschäftszweige, Bronze-, Kurz- und spiel- waareu-Fabrikatioii etwa 80 pCt. aller Eulkaussordres emgehelmst bade und daß für die Leipziger Messe nut 20 PCt. übrig geblieben seien. Nach dem glänzende» Gelingen des ersten Versuches werde der Vorstand dahin wirken, Berlin vollständig zurMessestadt ans- zuqestalten. Die Errichtnng des bereits augekiiudlgten groben Messepalastes, der im Kostenanschläge mit 4'/- Millionen Mark vorgesehen, sei beschlossene Sache. Schon in der nächsten Monats­sitzung werde der Vorstand der Vereinigung nicht nur die Pläne, Bauzeichnungen u. s. w. vorlegen, sondern auch den bereits gesicherten Finanzplan. Der Meffepalast werde bereits bis zur Frühjahrsmesse 1895 fertiggestelll sein und allen Iliiforderuugen Rechnung tragen, die der Hairdels- verkehr nur wünschen kann. Für die Zwischenzeit bis zur Fertig- stellnug des Messepalastes hätten die städtischen Behörden und Die Grundbesitzer der Luiseilstadt dem Vorstände geeignete Raume an­geboten, so datz schon zur nächsten Frühjahrsmesse die Musterlager und Wohnungen der Aussteller und Einkäufer in die engere um» gegsud des Eilyholels vereinigt werden können. Das (Sttijtjotel iet vor einigen Tagen durch Austausch gegen ein Grundstück ui der Müllerstraße in andere Hände übergegangen, der neue Bosttzer habe sich aber beeilt, dem Vorstand der Vereinigung,sein HauS auch zur ferneren Benutzung anzubieten. Inzwischen hätten sich schon 3500 Einkäufer verpflichtet, die nächste Frühjahrmesse in Bettui zn be- suche», und der Vorstand halte es für seine Pflicht, zum Frühjahr die volle Probe zu machen und die Frühjahrsmesse zur gleichen Zeit wie die Leipziger Messe abzuhalten. Zur Agitation für die Frühjahrsmesse wird die Vereinigung ein eigenes ^achotgan heraussicden.

* Die Berliner Dvogneuhändler beschlossen, zu der von der preußischen Regieruiig beim BniideSrath beantragten A nmeld e- p flicht für Drognenhaudliingeu Stellung zu nehmen, ferner wurde ein Petition an den Bniidesralh und den Reichstag beschlossen, worin diese ersucht werden, dem Gesetz nicht eher zuzustimme», bis der Handverkauf von Heiluiittelu für Droguenhandlungeii frei- GCGcben fei

* Rundschau im Deiche. Im Bayrischen haben die Sozialdemokraten einen Antrag eingebracht, die Regierung znr Vorlage eines neuen La ndt ags wa h l ges etze8 ausznsordern. In Hamburg hielten die Sozialisten gleichzeitig niuszehn Volksversammlungen ab mit der Tagesordnung: Hamburger Verfassungsresorm. Die Sozialisten verlangen allgemeines direktes Wahlrecht für die Wahlen zur Bürgerschaft, Einsuhruiig verantlvortlicher Oberverwaltungsbeamten an Stelle der letzigen

Ausland.

* Oesterreich-Ungarn. Die WienerArbeiterzeitung" ver­öffentlicht ein ehrenräthliches Erkenntlich der Kavallerietruppen- Division iii Wien, wonach der Reservelieutenant Leuthner tue Sta ndesehre dadurch verletzt habe, daß er Genosse der sozial- demokratischeii Arbeiterpartei ist, intb ailgebe, daß er lieber seine Ofsiziercharge ablegen, als seiueAusichten ändern wolle Au, Grund dieses Beschlusses wurde der Reserpelieuteuant der Offizlerscharge für Barluftig erklärt und als Reservist tranSserirt. Leuthner hatte im Sofieniaale anläßlich der Todtenfeier für Marx einen Vortrag über Marr als Lehrer gehalten. In Wien verhaftete die Polizei neuerdings vier Arbeiter, welche sich verdächtig gemacht haben, mit den kürzlich verhasteten Anarchisten rn ^^rblndnug gestanden zu haben. Inden letzten Tagen ist eine Anzahl von den der anarchistische» Partei angehörigen Arbeitern aus Wien verschwunden.

* Frankreich. Das offizielle Programm für die ' E m p s a li g s f est e ist nunmehr veröffentlicht. Der Aufenthalt der russischen Flotte dauert vom 13.-28. Oktober. DieToulouer Feste bestehen in Diners des Marineministers und der Admirale der französischen Escadre und der Mnnicipalität; ferner in einem Besuch des Arsenals, einer Galavorstellung int_ Theater, einer Illumination und einem Blumen-Eorso. Am le. Oktober findet die Ankunft in Paris statt. Am Abend dieses Lnges ist Ball im Elysöe. Hierauf tonnnt das bereits bekannte ^estprwgraulni zur Ausführung. Am 29. Oktober findet die Abreise nach Toulon statt. Unterwegs wird ein eintägiger Aufenthalt in Lyon uiid -Paiscille genommen. Die Meldung derLibre Parole , betreffend eine» gegen Carnot von zwei Italienern geplanten Anschlag wird offiziös als unsinnig bezeichnet. , ...

* Großbritannien. TieDelegirlen derBergar6etter entschieden sich in einer am Freitag zn Chesterfield abgehaltene» Konferenz gegen eine Zusammenkunft nut den Grubenbesitzern, solange diese tue Lohnreduktion bestehen lassen und mißbilligten das Versabren der Bergleute von Dorest os Dean, die die Erniedrigung der Löhne angenommen haben. Die Konferenz beschloß ferner cin- stimmia den Bergleuten die Wiederaufnahme der Arbeit da zu ge­statten,'wo die Eigenlhümer die alten Lohnsätze zahlen. Solche Arbeiter haben täglich einen Schilling Unterstützung für die Weiter­streikenden zu entrichten. Es wird erwartet, daß nächste Woche im- aefäbr die Hälfte der bisherigen Ausständigen die Aroeit wieder beginnen werde, da viele Besitzer des Ausstandes müde sind.

* Skandinavien. Aus Herrljunga, 29. Sept., mirb ge­meldet: Als der Kaiser Wilhelm gestern Abend im Hasen von Gothenburg eingetroffen war, begab sich der Kronprinz von