Abend ■Ausgabe.
MksllÄener TsMt.
41. Jahrgang.
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Ko. 436.
Montag, twi 18. September
1893.
c.
tubbar erscheinen. Das wäre bester als eine allgemeine »rm für alle Arbeiten.
Zur Deform des Submiffisitsrvefens.
Gegen das Submissionsverfahren, dessen sich die öffentlichen Verwaltungen des Staates, der Gemeinden und Korporationen für die Vergebung, ihrer Arbeiten bedienen, wird seit Langem lebhafte Klage erhoben. Die Klagen kommen «amentlich aus den kleingewerblichcn Kreisen, jedoch auch die Großindustrie und andere Erwerbskreise sind mit dem Subulissionssystem nicht zufrieden. Der Kern der immer viederkehrenden Klagen steckt in den maßlosen Unterbietungen einer nicht rechnenden Konkurrenz und in der dadurch verursachten Verschlechterung der Arbeit, ferner in der Unrcellität der Lieferung und in der Herabdrückung der Brauchbarkeit des Gewerbeprodukts und der Tüchtigkeit des Gewerbestandcs. Der Erfolg der maßlosen Unterbietung giebt der „biUigeii" und schlechten Arbeit immer wieder neucu Halt, und mancher tüchtige Handwerksmeister zieht sich von der Bewerbung bei Submissionen zurück, weil er mit den gewerbsmäßigen Pfuschern, die im Submissionswesen jetzt Unterstützung finden, nicht mehr konkurrircn will und kann. Ferner lichten sich die Beschwerden über das Submissionsverfahren auch gegen eine übermäßige Ausdehnung sowohl der Verpflichtungen der Submittenten, die sich ost zu Kouvenlional- strafen, Kautionsstellung, Garantie- und Lieferfristen verstehen müssen, wie der von den Behörden vorbehalteuen Rechte, als Befreiung von Verzugszinsen bei säumiger Abschlags- und Restzahlung und Ausschließung des Rechtsweges :c. Außerdem verlangen die Handwerker noch, daß bei der Vergebung öffentlicher Arbeiten nicht dem Großunternehmer vor dem einzelnen Meister der Vorzug gegeben wird, und daß die Arbeiten nicht, wie gewöhnlich, im Wege der General-Entreprise an einen Unternehmer, sondern in einzclntn Loosen an tüchtige Handwerker vergeben werden.
Diesen Klagen gegenüber wird man sich nicht der Einsicht verschließen können, daß im Submissionssystem, welches das Prinzip der reinen Billigkeit aus Kosten der Güte der Gcwcrbserzeugnisse zu einem Verwaltungsgrundsatze erhoben hat, viel Schädliches vorhanden ist, und es muß die Erwartung ausgesprochen werden, daß Staat, Gemeinden und Korporationen hier recht bald die bessernde Hand anlegen. Freilich müssen bei Beseitigung der Auswüchse des Submissionswesens auch die Gewerbetreibenden selbst Mitwirken. An ihnen ist es, den Kostenanschlag so aufzustellen, daß sie einerseits konkurrenzfähig bleiben, andererseits aber ihre Leistungsfähigkeit nicht überschreiten; sic dürfen nicht die Konkurrenz anszuhalten suchen, indem sie aus Kosten der Haltbarkeit und des äußeren Ansehens der Arbeit den Preis herabdrücken, statt ein besseres Erzcugniß bei fester Preislage zu liefern. Allerdings wird es nicht leicht fein, den Konkurrenzneid, der zu dem schädlichen Verfahren greift, die Waare um jeden Preis loszuschlagen, nm nur Anderen den Verdienst nicht zu lassen, auszumerzen; in der Hauptsache kann nur eine Hebung der Standesehre helfen, auf die man im Handwerk bedacht sein sollte. Auf Seiten der staatlichen, kommunalen und kirchlichen Behörden wird die Geneigtheit zu einer durchgreifenden Reform des Snb- Aistionsversahrens zunehmen, wenn man mehr zu der Erkenntniß gelangt, daß das eigene Interesse dabei betheiligt ist. Das auf die Spitze getriebene t ds.'uzip. der Spottbilligkeit, wie es im Submissionssystem zum Ausdruck kommt, bringt auf die Dauer auch dem Fiskus weder Nutzen noch Segen. Es ist eine alle, aber leider noch nicht genügend beherzigte Lebcnswahrheit, daß solide Arbeit unter Umständen bei Weitem preiswerther ist als die sogenannte billige und daß Mit schlechter oder zu billiger Arbeit, bei der die Unternehmer iu Grunde gehen oder vor Fertigstellung aufhören müffen, dem Auftraggeber nicht gedient sein kann. Was nun die -Drage anbelangt, wie das bestehende Submisfionsversahren z» A^^ntiren ist, so fehlt es hierfür nicht an Vorschlägen. Als laiche seien folgende angeführt: die engere Submission, das neue Qualitätskonkurrenzverfahren (nach Probe), die vorherige Feststellung eines geheim zu haltenden Minimal- Preises, Bevorzugung deö DurchsckWitisangebots, Festsetzung einer gewissen Bietungskaution und einer Bewerbungs- »nfähigkcit, Niedcrsetzung von ständigen Sachverständigen und gemischten Kommissionen, möglichste oder am besten unbedingte Ausschließung der Zwischenhändler und Gewerbe- ■ Entrepreneurs, bei sonst gleichen Voraussetzungen prinzipielle ievorzugung des ortsangesesseuen Gewerbes, Ausschluß jeden iachgellots und prompte Abrechnung. Es würde sich aus taktischen Gründen empfehlen, den Behörden eine freie uswahl aus diesen neuen Submissionsbedingungen von «ll zu Fall zu überlassen, je nachdem sie am meisten an-
UolMsche Tages-Rundschau.
— Mit der Rückkehr des Finanzministers Dr. Miquel von seinem Urlaub ist die Mehrzahl der Mitglieder des Staatsmin isterinms wieder in Berlin versammelt, und es dürfteil jetzt verschiedene schwebende Fragen ihrer Entscheidung entgegengehen. Bereits für Diontag, den 18. September, ist eine Sitzung des Staatsministerinms anberaumt. Es wird jetzt u. A. die definitive Beschlußfassung über den Termin der Landtagswahlen erfolgen, der dann unverzüglich bekannt gemacht werden dürfte. Auch die Frage der Reichsstenerreform wird jetzt in rascheren Fluß kommen, nachdem die Konferenzen über die Tabakfabrikat- und die Weinsteuer in der Hauptsache zu Ende gekommen sind und zu einem Einverstündniß der Regierungen über die Grnndlagen geführt haben. Man wird noch immer erwarten dürfen, daß die Steuervorlagen dem Reichstag bald nach seiner Wiedereröffnung zngehen werden. Auch die Angelegenheit des deutsch-russischen Handelsverhältnisses drangt nach einer bestimmten Stellungnahme der Regierung, da bereits in vierzehn Tagen die Verhand- limgeii mit den russischen Unterhändlern wieder beginnen werden. Die Aussichten dieser Verhandlungen sind augenblicklich noch ganz unklar, und der Reichstag dürfte auch im günstigsten Fall erst in einem vorgeschritteneren Stadium der Session mit der Angelegenheit beschäftigt werden. Für den Beginn der Reichstagssitzungen ist ein Tag in der zweiten Hälfte des November in Aussicht genommen.
— Kaiser Franz Joseph ist gestern in dem ungarischeil Frcistädtchen Guc»s angekommeu, wo er mit seinem Bundesgenossen Kaiser Wikhelni II. ztchnmnenlrcffcn wollte. Er hat die Gelegenheit, bei welcher die Spitzen der Staats- und Kirchenbehörden sowie die Strtreter der Städte sich huldigend um ihn versammelt hatten, nicht vorübergehm lassen, ohne der KnKen Vorgänge in Ungarn und Böhmen zu gedenken, und auf die an ihn gerichteten Ansprachen politisch theilweise hochbedeutsame Antworten ertheilt. Dem katholischen B.ischof Zalka erwiderte der Kaiser, er hoffe, die Geistlichkeit werde Mitwirken, daß unter Wahrung der Würde des Staates und der Kirche die öffentlichen Interessen und der Religionsfricden int Lande keinen Abbruch erleiden. Die Aeußerung ist um so auffälliger, als keiner mtbcren Konfession gegenüber der Kaiser Aehnliches sagte. Zn den Municipien sprach der Kaiser, es sei die Aufgabe der Administration, das Volk vor dem Einflüsse irreführender Schlagtvorte und unfruchtbarer Versprechungen zu bewahren. Die gesetzliche Gritndlage, auf der Ungarn üt den letzten Jahrzehnten so erfreulich erblühte, gebe jedem nützlichen Bestreben Raum. Die Erschütterung dieser auf einer liberalen Vereinbarung beruhenden Verfassung würde sowohl den Glauben an die bestehenden gesetzlichen Zustände schwächen, als auch den Interessen des Landes sowie der ganzen Monarchie und der Ausübung der königlichen Regenteitpflichten widerstreiten. — Eine sensationelle Meldung bringt der Budapester „Magyar Hirlap". Darnach soll ein Attentat auf den Zug, mit dem Kaiser Franz Joseph am 6. September in Begleitung der Minister nach Lorossebes gefahren ist, versucht worden sein. Das genannte Blatt schreibt:
Am 3. Scvlember hat in Bockszeg der rumänische Pope Ino» Popu iu der Kirche gepredigt, der Kaiser werde kommen; doch dies sei nicht ihr Kaiser, denn er dulde die Unterdrückung der Rmnäncn durch die Ungarn. Es sei also kein Grund zur Freude vorhanden. Wenn an jenem Tage ein Unglück passiren würde, wäre der Bischof Pavel, den die Ungarn mit Steinen beworfen haben, gerächt. Am 6. September erhielt die Gendarmerie die erste Nachricht von der Predigt. Sie begab sich nach Bockszeg und verhörte eine Anzahl Rumänen, die schließlich gestanden, daß Popu gerat(jot habe, den Zug mit dem König und den magyarischen Ministern auszuhalten. Freitag, den 8. September, meldete der Tamander Bahnwächter dem Bockszeger Stationschef, daß auf der Bockszeg-Tamander Strecke von nnbekanuten Tbäteru drei Schienenschrauben aus- gerissen und in den nahen Graben gelvorfen seien. Der Oberstuhlrichter konstatirte sofort eine gewaltsame Schädigung und bewerkstelligte die Ausbesserung. Tie ganze Strecke wurde sodann Tag und Nacht durch die Gendarmerie und Burger belvacht. Die ganze Verschwörung rvnrde durch einen rumänischen Knaben Konstantin Lasgk an einen ungarischen Krämer verrathen, trotzdem die Mutter ihm befohlen hatte, reinen Mund zu halten. Die Untersuchung ist im Zuge.
Der Ministcrrath befaßte sich nach der Meldung des „Pesti Hirlap" mit der Rumätlcnfrage, und ob nicht die Verhängung des Bclagerungs-Zustattdes angezeigt sei.
— Der „Ncw-Iork Herald" meldet ans Buenos- Aires vorn 16. d. M. das Gerücht, daß sich das nach Rio Grande do Sul zur Unterdrückung der Revolte ent- sattdie Geschwader aufgelehut habe. Die Offiziere wollen nur dem Admiral Custodio de Mello gehorchen. Peixoto habe zahlreiche Offiziere der Armee verhaften lassen, um sie zu verhindern, sich den Aufständischen anzuschlicßen. Drei Dampfer des brasilianischen Lloyd und ein Bataillon Marine-Infanterie waren zu Mello übergegangen. Das Gerücht von dem Abfall der Provinzen Bahia und Pernam-
buco bestätigt sich. Mello verfüge über 30 Kriegsschiffe und Handelsdampfer. Peixoto habe ein Manifest au alle Provinzen versandt, in welchem er sie auffordert, Truppen abzusenden; jedoch habe nicht eine einzige dem Verlangen entsprochen. Die Insurgenten hätten 30 kleine Schiffe beschlagnahmt nnd hätten die Kontrolle zur Hafeneinfahrt von Rio de Janeiro. Unter den zahlreichen bei dem Bombardement Getödteten befinde sich auch ein italienischer Matrose, für den die Regierung eine Entschädigungssumme bezahlt habe. Von den Insurgenten seien viele durch das Feuer der Forts gelobtet worden. Mello solle beabsichtigen, Rio de Janeiro durch Hunger zur Unterwerfung zu zwingen.
Das Kaisripaar in Stuttgart.
Stuttgart, 16. Sept. Der Kaiser und die Käiserin, der König und die Königin, der Prinz von Neapel und die übrigen Fürstlichkeiten, der Reichskanzler und der preußische Kriegsmiiiister fuhren heute Vormittag um 8 Uhr 40 Minuten ins Manövergelände »ach Ludwigsburg. Die Rückkehr erfolgt um 12 Uhr 44 Minuten, worauf das Frühstück bei dem Prinzen Hermann zu Sachsen-Wcimar- Eiseuach eingenommen wird. Für die Generalität ist die Früh- stückstasel bei dem kommandircndeii General des 13. Armcecorps, General der Infanterie v. Wölckcrn. Die Kaiserin reift heute Abend 9 Uhr 30 Minuten über Osterburken nach Wilhelmshöhe, der Kaiser um 9 Uhr 40 Minuten über München nach Gucns und der Kronprinz von Italien nach Bruchsal zum Anschluß an den Conrierzug nach Basel-St. Gotthard. — Der Trinkspruch des Königs von Württemberg bei der gestrigen Paradctascl lautete: „Ew. Majestät wollen gestatten, wenn ich das Wort ergreife, um Sie nnd die Kaiserin herzlichst willkonnuen zu heißen von Seiten meines Hauses, Landes und Volkes, in erster Linie des Armeecorps, dem der heutige Tag gilt. Zweimal war es meinem Armcecorps vergönnt, vor den Augen des damaligen obersten Kriegsherrn, des unvergeßlichen verehrten Kaisers Wilhelm des Ersten, Proben fein« militärischen Ausbildung abzulegcn und anerkennende Worte zu hören; heute war ihm vergönnt, vor Ew. Majestät die Probe abznlegen, daß wir nicht gerastet unb weiter auf dem gewonnenen Bode» gearbeitet habe». Auch aus dem Munde Ew. Majestät Worte der Anerkeunimg und Zufriedenheit zu vernehmen, lvar hoher Stolz und Glück für uns, dessen wir uns allezeit würdig zu zeigen bestrebt sein werden. Aber nicht allein das Armceeorps, nein das ganze Volk jubelt Ew. Majestäten entgegen; Alle erblicken in Ew. Majestät den Träger der deutschen Kaiserkrone, den Hort des Friedens, in der Kaiserin das leuchtende Vorbild der deutschen Frau. Diesen Gefühlen gebe ich Ausdruck und fordere auf, mit mir einzustimmen: Der Kaiser, unser oberster Kriegsherr, und die Kaiserin leben hoch, hoch, hoch!" Hierauf erwiderte der Kaiser: „Ich danke in der Kaiserin und in meinem Rainen für die gnädigen Worte und für den freundlichen Empfang, den wir Seitens Ew. Majestät, Ihres ganzen Hauses und Ihres Volkes haben eutgegenuchmen können. Die Stuttgarter und ich sind alte Bekamite; ich habe unter den verschiedensten Gelegenheiten die Möglichkeit gehabt, zu beobachten, in wie warmer, herzlicher Weise das württembergische Volk an seinem KönigShaiise und am Reiche hängt. Stets hat das württembergische Volk der hohen Eigenschaft entsprochen, deren sichdcrcinst schon ein großer Vorfahre Eiv. Majestät rühmen konnte, daß er überall, wo es sei, sein Haupt getrost iu beii Schooß seiner lluterthanen legen könne. Der heutige Tag hat aber zu gleicher Zeit den beioehrlen Thcil der württem- bergischeu Söhne vor unseren Augen vorbeiziehen lassen. Es er- süllt mich mit hoher Freude, daß das rückhaltlos beifällige Urtheil niciues Großvaters von mir heute hat wiederholt werden können. Ich wünsche Ew. Majestät und dem württembergische» Armcecorps von .Herzen Glück zum heutigen Tage. Das Corps steht auf der Höhe der Ausbildung und wird auch so bleiben, dafür sorgt der militärische Sinneseiser Ew. Majestät, Ihrer Generale und Offiziere. Das Corps steht glänzend da im Kranze der Armeecorps, die zum Schutze des Deutschen Reichs, zum Schutze des europäische» Friedens stets gewärtig sind. Ich hoffe und wünsche, daß zu allen Zeiten dem Corps diese herrlichen, guten Eigenschaften bewahrt bleiben mögen, und trinke auf das Wohl Eiv. Majestät und der Königin."
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Gass-l, 17. Sept. Die Kaiserin ist hier cingetroffen und von den Prinzen am Bahnhofe empfangen worden.
Deutsches Keich.
* Zum Kefiuden de» Fürsten Kismarck ersähet die Malionalztg." vom Freitag: Die Besserling und Kräftigung des Fürsten v. Bismarck schreitet fort. Es hat sich jetzt mehr Appetit cingcfnndcn. Die Abreise des Fürsten ist auf nächste Woche festgesetzt. Nach andern Nachrichten hat Fürst Bismarck am Freitag die erste Ausfahrt nach seiner jüngsten Erkrankung gemacht.
* Norpostrnstnude sind bei den diesmaligen Manöver» im El'aß zur Verwendung gekommen. Solche Vorpostenhunde werden neuerlich bei den Jäger-Bataillonen gehalten. Rach den Manöver- Berichten sollen sich die Vorpostenhunde in ihre Rolle gut eingelebt haben, auch jeden Mann der ihnen zugehörenden Truppen kennen.
* Einer Krd» Kebeis in der sozialdemokratischen Volksversammlung in Wien entnehmen wir nach der „Neuen Freien Presse" Folgendes: „Jene, welche predigen, daß das Volk seine Rechte durch Gewalt erkämpfen müffe, vergessen, daß wir in der Aera des MilitariSmiiS, vor Allem in der Acra der Repetirgewehre leben. Sie vergessen, daß, wenn das Proletariat gegen die herrschende Macht kämpsen will, es in erster Linie Waffen braucht. W o könnten wir den» die Waffen holen?" Ein Arbeiter in der Nähe der Rednerbühne ruft: „Das wissen wir schon!" Bebel: „Verehrter Geuoffe, Sie mögen wohl wffsen, wo sie liegen, wie Sie aber die Gewehre kriege», das ist eine andere Sache. (Stürmische Zustimmung nnd Heiterkeit.) Wer ist unter uns, der nicht wünschen würde, daß wir möglichst rasch die Macht in die Hand bekommen? Aber als kluge und vernünftige Leute haben wir uns untere Gegner und vor Allem unsere eigene Macht vor Augen zu halten und uns zu fragen, was gut Wirt. Wie kommen wir überhaupt zur Macht? Die Masse der
