föbend-Ausgabe
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i
1893
Montag, den 21. August
Ps. 388
ZWl Einige für. Ändere gegen den armen Volksbeglücker Partei r^ahmen, und abermals mischte die heilige Hermandad sich
Pariser nicht in Unwissenheit darüber zu lassen, welch' ein Deputirter ihnen zu Gebote stände. Mr. Robinet ließ sich also zwei schöne Plakate drucken, die er nach Art derSaud- toichmen vorn und auf seinem Rücken befestigte, und prome- «irte derart durch die Straßen, ohne'eine Ahnung von dem Inhalt der Affichen zu haben, die in den gröbsten Ausdrücken sich über den Kandidaten und die Wähler lustig «achten. Dies führte natürlich zu einer solennen Schlägerei,
rin und bewies von Neuem, daß selbst in einer freien Republik man seiner Meinung nicht immer öffentlich Ans-
hielt, und wie dieser wurde er von den verständnißlosen Wächtern der öffentlichen Ordnung daran verhindert, sodaß er sich genöthigt sah, ein zweiter Marius, umherzuirreu, um jedesmal, wenn er Halt niachte und sich an die ihm folgende Menge wandte, verjagt zu werden und schließlich sogar während einiger Stunden auf dem Polizcigewahrsam darüber nachzudcuken, wie schlecht die Welt ihre Wohlthäter lohnt.
Ucbrigeus sind es nicht die Sozialisten allein, die sich bemühen, dem trockenen Wahlgeschäfte eine unterhaltende Beimischung zu geben. Die phantasiereichen Herren, welche kürzlich mittels der gefälschten Dokumente sich zu großen Patrioten und Mr. Clöincnceau zum Verräther stempeln wollten, haben einen erneuerten Beweis ihrer großen Einbildungskraft gegeben, indem sie ein Feldgeschrei erfunden haben, das in seiner rührenden Einfachheit wirklich etwas Erhabenes hat. Sobald Clvmenceau sich in einer öffentlichen Versammlung zeigt, wird er nämlich mit den geistreichen Worten „Oh yes“ begrüßt, und dieser kurze Saß schließt eine ganze Rede in sich ein, denn er besagt, daß der Herausgeber der „Justice" ein Frennd von Herz und ein Agent Englands sei; prägnanter kann man wirklich nicht fein. Die Bauern des betreffenden Wahlkreises werden diesen tiefen Sinn allerdings kann, verstehen, aber sie sind stolz, sich so einige Kenntnisse der englischen Sprache erworben zu haben, und wiederholen die Worte mit augenscheinlichem Vergnügen. Wie weit sie sich allerdings in ihrer Wahl dadurch beciuflussen lassen, ist eine andere Frage.
Noch gar viele andere Erheiterungen billigen uns die Wahlmanöver; hier erfahren wir, daß ein Kandidat das Weite gesucht, weil er Gelder unterschlugen, die ihm die Propaganda ermöglichten, dort, daß Mr. Millevoye und Mr. Drumont ein ebasse croise ansgesührt und sich die Wahlbezirke gegenseitig abgetreten, weil sie in den eigenen diskreditirt sind. Aber um der Wahrheit die Ehre zu geben, muß mau auch zugestehen, daß sich hin uird wieder etwas Vernünstiges ereignet, wie z. B., daß ein Air. Laguerre die 1000 Frcs., welche er ursprünglich für Affichen bestimmt, den Wohlthätigkcitsanstalten seines Stadtviertels übergeben hat. Ob er vielleicht diese Art der Propaganda für die wirksamere hält? ______________
; Französische Parlaments-Kandidaten.
(Von unserem Korrespondenten.)
W. Paris, 19. August.
Die bevorstehenden Wahlen erregen diesmal in Frank- Mirich weit weniger Interesse, als dies sonst der Fall zu sein »pflegte, wenigstens bei Denen, die als die Bernfensten cr- I scheinen, die Vertreter des Volkes zu fein; der unbeteiligte | Leobachter dagegen muß zugestehen, daß die Vorbereitungen zu denselben viele interessante oder doch mindestens amüsante ßlemeute besitzen; allerdings sind es wohl gerade diese, »eiche die ernsthafteren, bedeutenderen Männer der Nation «ranlassen, sich mehr und mehr von den öffentlichen Gc- -schästen zurückzuziehen. Daß wieder die verschiedensten Ivriblichen Kandidaten auf der Bildfläche erscheinen, ist selbst- -errständlich. Mme. Sarah Bernhardt, welche man uns versprochen, hat sich allerdings augenscheinlich eines Besseren ‘ober, wie vielleicht manche finden werden, Schlechteren be- jmnen und strebt vorläufig nicht nach parlamentarischen Lorbeeren, die ja wohl anch ziemlich trockene und jedenfalls »och keine goldenen sein würden; aber dafür find gar manche andere Vorkämpferinnen der Frauenrechte vorhanden, sie Hubertine Ändert, Paule Biink, Mme. Potoniö- Hierre und Andere mehr. Letztere hat dem Seine-Präfekten 8re Absicht mitgetheilt, sich am 20. August in einem Pariser Wahlbezirk aufstellen zu lassen, und erklärt auf die Antwort desselben, sie sei nicht berechtigt dazu, da sie kein „citoyen“ wäre, sie kümmere sich darum garnicht, denn sie wolle nicht als weiblicher Kandidat, sondern als menschlicher, als „Candidat humain“ sich einen Sitz in der Deputirten- kammer erobern. Die Erfindung dieses schönen Ausdrucks kann sie leider nicht einmal für sich in Anspruch nehmen, ein erneuerter Beweis, daß das schaffende Genie den Frauen Acht gegeben — denn Paris Hatffchon einmal einen „menschlichen Kandidaten in Mme. Bertrou besessen, bet alljährlich ein prächtiges Mahl in einem der besten Restaurants der Metropole bestellte, zu welchem er den deutschen Kaiser, die Königin von England und den Czar Alexander einlud und bann jedesmal sehr verwundert war, daß keiner seiner Gäste erschien oder einen Entschilldigungsbrief sandte.
Ob die Sozialdemokraten, trotzdem sie in der Theorie ja die Gleichberechtigung des weiblichen Geschlechts an- nkenneu, eine dieser streitbaren Damen ins Parlament entsenden werden, erscheint übrigens mehr als zweifelhaft; weshalb sollten sie es auch, da ihnen so ausgezeichnete andere Vertreter zu Gebote stehen I Da ist z. B. Mr. sRobinet, der als feinen ganz besonderen Vorzug für sich in Anspruch nimmt, daß er weder lesen noch schreiben kann und also sich den Geist nicht durch unnütze Lektüre verdirbt. Da er daher aber auch auf dem gewöhnlichen Wege nicht die Aufmerksamkeit der Wähler auf sich lenken konnte, so verfiel er auf ein sehr ingeniöses Mittel Er stellte sich auf irgend einem freien Platze auf und blies mit voller sLungenkraft in ein Horn, eine Volksmenge versammelte sich hatürlid) sofort, und Mr. Robinet ließ vor dieser die Ströme feiner Beredsamkeit fließen und legte ihr dar, nach welchen ; Grundsätzen er die französische Republik zu regieren gedenke. Leider war die Polizei mit diesen oder vielleicht mit der : Art und Weise, wie er sie kundgab, nicht ganz einverstanden, «nd ein anderer Weg mußte gesunden werden, um die
druck geben dürfe. Hoffentlich sind aber die Anstrengungen des gelehrten Herrn, die sogar thätliche Argumente für ihn zur Folge hatten, nicht umsonst gewesen, die Sozialisten werden ia gar nicht umhin können, einen Mann zu erwählen, gegen den die Polizei so viel einzuwenden hat.
V Allerdings wird ihm die Palme von Mr. Marius Touruadre ftreitig gemacht, dem Freunde von Mr. Achille Leroy, der ß. Z. für die Akademie kandidirte und welcher anläßlich der iraditionellen Besuche bei den „Unsterblichen", die er in Begleitung des vorgenannten Herrn unternahm, statt der Visitcn- jfctte jedesmal eine allerdings nicht int Gange befindliche Höllenmaschine zurückließ, für die er sogar bann noch Bezahlung verlangte. Mr. Tonrnadre hat dieselbenAusprüche ;»uf die Dankbarkeit feiner Partei, denn gleich Mr. Robinet «achte er die größten Anstrengungen, seinen Wahlreden die Möglichste Verbreitung zu geben, indem er sie auf der Straße
Politische Tages-Pimdschtm.
— Bei einer förmlichen Backofeuglnth haben gestern in Frankreich die Wahlen ftattgefunben, doch ist es wohl nur eben dieser äußern Hitze zn verdanken, daß die innere Leidenschaft der Gallier etwas abgefpannt wurde und die üblichen Prügeleien diesmal ziemlich spärlich anssieleu. Das Resultat ist zur Stunde noch nicht ganz festgestellt, doch ist bis jetzt Folgendes zu erwähnen: Gewählt sind u. A.: die Minister Develle, Poincarö und Viger, die früheren Minister Ribot, Bourgeois, Rouvier. Pelletan ist ebenfalls gewählt. Ueberall gab es starke republikanische Erfolge. Ralliirte wurden bisher fast nirgends gewählt; ihre Führer Graf Mutt und General Freschville sind geschlagen; dagegen sind sieben Reaktionäre gewählt. Die Bon lau gift en haben eine schwere Niederlage erlitten. Delahaye ist geschlagen ; bisher sind nur drei Boulangisten, Richard, Mery und Roche, gewählt. Im Ganzen sind bisher 72 Republikaner gewählt, und 23Republikaner kommen in dieStichwahl.
— Das schöne Wort von der „Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit" machen Die, welche es zuerst aufbrachten, die Franzosen, immer sogleich zu Schanden, wenn ihr Egoismus dabei ins Gedränge gebracht wird, und speziell die französische Arbeiterschaft, die den Sozialismus so recht eigentlich in Erbpacht genommen zu haben meint, ist gegen die fremdländische Arbeiterschaft besonders unduldsam und will von der vielgerühmten Interessengemeinschaft nichts wissen, wenn sie ihre eigenen Interessen gefährdet glaubt, llnlängft haben das besonders belgische Arbeiter und jetzt wieder italienische an ihrem Leibe erfahren müssen. Zn den bereits gemeldeten Vorgängen in „Aigues-Mortes", wo die Franzosen vcrmnthlich ansBrodneid gegen die italienischen Kollegen wie die Wilden »ergingen, liegen uns heute folgende weitere Nachrichten vor:
Nach einer Meldung der „Agenzia ®tefnni"au§ Marseille erklärten die italienischen Arbeiter, welche in Aigues-Mortes lebend davon gekommen sind, einstimmig ans dem italienischen Konsulat, daß sie von ben französischen Arbeitern ohne geringste Provokation ihrerseits angegrisfen wurden. Die grausame Verfolgung Seitens der Frauzofeu habe Mittwoch und Donnerstag angedauert. Die Hospitäler in Marseille hätten sich acht stunden hindurch gewei gert, die von Aigues-Mortes dorthin gebrachten verwlindete n Italiener aufzunehmen, und hätten dies erst auf Befehl des Präfekten gethan. „Diritto", „Cpinione", .Tribuua", „Popolo roniano", „Italic", „Riforma" und „Fanfulla" beben einstimmig die schweren Vorfälle, die Haltung der Krauken- hänfer in Marseille und die Schwäche der Behörden hervor. Der „Osservatore romano" beklaat gleichfalls auf das Lebhafteste die furchtbare,, Ereignisse i» Aigues-Mortes. Die gelammte Presse fordert die Regierung auf, ihre Pflicht zu thnn. — Als in Rom gestern Abend das übliche Konzert in der Piazza Colonna begann.
Deutsches Keich.
* Aof- und Perso»i:l-N>,chri>>>ten. Die„Nationaltideiide" berichtet, K a iser Wil he l m statte auf der Fahrt nach Westschweden zur Elchjagd einen kurzen Besuch in Fredeitsborg ab; auch die Familie des Zarui fei zu dieser Zeit in Fredeusborg anwesend. — Die Kaiserin Fri edrich ist am Samstag in Venedig eingetroffen und setzte gestern die Reise nach Homburg fort. — Aus kolouialpolit,scheu Kreisen theilt man uns mit, daß der Ma;or v. W roch cm, ä la suite des Infanterie-Regiments Nr. 131, kom- nianbirt als Adjutant zum 10. Armeecorps in Hannover, zum Bice- Gouvcrueur von Ostafrika attserschen fei. — Der „Reichs-Anzeiger meldet die Ernennung des Professors Pflüger in Bonn zum Stifter der Ordens pour le merite. —Der Herz og Bon® otba befindet sich andauernd in einem Zustande von Schlaf und Be- iiommenheit. Die Schwierigkeit der Ernährmtg hat zugeitommen. Auch die Athmuug ist erschwert.
* Kerlin, 21. August. DieNummer 34 des „Sozialist" winde heute Früh beschlagnahmt, weil in einem Artikel eine Aufreizung zur Gewalt, in einem andern eine Verletzung der öffentlichen Sittlichkeit gefnndeu wurde. — Die P ostvcr w al tun g ergab für April- Juli 2,758,755 Mk. Neiu-Ueberschuß gegen das Vorjahr mehr.
* Die Sauthätigkritdro preußische» Staates im Gebiete des Hochbaues hat sich im Jahre 1892 auf der gleiche» Hohe gehalten wie 1891. Gegen 607 Hochba»-AuSfühntngeu ini Jahre 1891 ergeben sich, wie das „Ceutralblatt der Banverwaltung" mit- theilt, für das Jahr 1892 int Ganzen 608 Bauten nut.Anschlagsummen von 10,000 Mk. und darüber für das Hauptgebäude. Jieu begonnen wurde» 345 Bauwerke (335 im Vorjahr), tortgesetzt 263 in srüheru Jahren angefangene; vollendet wurden von den neu begonnenen Bauten 147, von den fortgesetzten 208. MichGattung und Bestimmung sind in der oben angegebenen Zahl von 608 Bauten enthalten: 53 Kirchen und Kirchthurme (darunter die zweite St. Laurentius-Kirche in Halle a. S., die Kirchen t» Luckenwalde und in Schwetz); 43 Pfarrhäuser; 152 Schulhamer; 2 Kuster- Wohnhäuser; 7 höhere Schulen (darunter das Gymnasium in Coblenz); 6 Bauten für Seminare u. f. w.; 3 Turnhallen; 17 HLrfaal- und JustitutSgebäude für Universitäten und andere Hochschulen; 4 anderweitige akademische» Zwecke» dienende Gebäude; 3 Gebäude für geodätische und meteorologische Zwecke, 3 SBibhotpeten und Archive: 2 Aichuiigsamter; 3 Bauausführungen an schloffern; das Geschäftshaus für das Haus der Abgeordiicten; 11 Mmistenal-, Regierungsgebäude u. f. w. (darunter der Um- und Erweiterungsbau für das Ministerium der öffentlichen Arbeiten in Berlin); 26 Geschäftshäuser für Gerichte; 13 Gefänguiß- und StrafanstaltS- qebäube; 6 anderweitige zu Gefängnissen und Strafanstalten gehörige Baute»; 11 Steueramtsgebäude; 75 Wohnhäuser und Gehöfte
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verlangte eine Anzahl von Personen, nachdem einige Fahnen herbeigeschafft waren, daß als Demonstration gegen die Vorfälle in Aigues-Mortes die Königshyniue und andere patriotische Lieder gespielt würden. Unter lebhaftem Beifall wurde dem Verlangeu Folge geleistet. Hieraus zogeu die Demonstranten unter erregtem Rufen nach der französischen Botschaft. Von dort durch die Polizei zurückgewiesen, begaben sie sich wiederum zur Piazza Colonna, wo die Musik wiederum die Königshymne und patriotische Lieder spielen mußte.
Ob die Italiener nun von ihrer Franzosenschwärmerei geheilt sind? Endgültig ivohl kaum. Sie werden wohl noch oft ihre Zuneigung büßen müssen. Daß übrigens bei dem Zwischenfall keiner derErste gewesen sein will, ist erklärlich. Der „Temps" publizirt eine Enquete über die Unruhen. Danach hat am 16. August die Lohuauszahlung statt- gefunden. Die französischen wie die italienischen'Arbeiter waren durch Spirituosengenuß überhitzt. Beide Theile wollten sich gegenseitig einen Streich spielen. Ein Italiener der seine Hosen im Trinkwasser der französischen Arbeiter wusch, gab das Signal zu einer Schlägerei. Drei Franzosen wurden dabei verwundet. Das unwahre Gerücht, daß sie getöbtet seien, durchlief Aigues-Mortes. Darum wurde beschlossen, die französischen Arbeiter zu rächen, und es fand das bekannte Massacre der Italiener statt. Es dürfte doch mehr als fraglich sein, ob sich die Sache s o verhält.
— In der Schweiz hat lange schon der Antisemitismus heimlich unter der Asche geglüht, ohne daß er in ähnlicher Weise in Erscheinung trat wie in anderen Ländern. Vielfach verquickt mit politischen Beweggründen, hater nunmehr eine höchst seltsame Ausdrucksform gefunden, er wendet sich nämlich gegen eine rituelle Institution des Judenthums und sucht diesem unter der Maske des Thierschutzes einen empfindlichen Stoß zu versetzen. Die „Schächtfrage" ist nun zur Erledigung gekommen, und in einer großen Volksabstimmung hat die Bevölkerung der Eidgenossenschaft kund gethan, daß sie fortab das Schächten der Thiere Seitens ihrer jüdischen Mitbürger nicht mehr dulden will. Die „Franks. Ztg." läßt sich über das Resultat de- peschiren:
Bern, 20. Anglist. Der neue Artikel der Verfassung gegen das Schächten wurde angenommen mit der Mehrheit der Kantone. Einzelergebniffe der heutigen Volksabstimmung: Zürich 47,006 Ja, 7704 Nein; Bern 38,119,9476; Luzern 4765/3451; Uri 653'1623; Schwyz 1434'1020; Obwalden 318/668; Nidwalden 486/362; Glarus 2055/583; Zug 741/400; Freiburg 2500/7500; Solothurn 5530/1774; Bafelstadt 3480/1058; Bafelland 5222 1637; Schaffhausen 5525/1030; AppenzeU-Außerrhode» 309 489; Appenzell- Jnnerrhode» 1078/1188; St. Gallen 14,563/21,607; Graubünden 2529/7828; Aargau 20,900/2033; Thurgau 10,937/2368; Tessin 307/2147; Waadt 28,661/14,642; Wallis 321/5721; Neuenburg 4831'5801; Genf 734'4875. Total: 187,860 Ja, 109,550 Nein. Die Resultate sind für einiae Kantone »iwollständig; UV-Kantone haben angenommen, 97- verworfen. Das Gcsammtergebniß der Ab- stimmnng ist: 197,000 Ja, 112,000 Nein. Die Wahlbetheiligung betrug 45 pCt.. _________ ________
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