Abend-Ausgabe
1893
Mittwoch» de» 9. August
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Zur Kage in Crnlrolasien.
Durch die weitere Vorfchiebung der französischen Macht- Mre in Hinterindicn hat sich die Lage in Centralasien wesentlich verändert. Bisher erstreckte sich die Herrschaft der Mzosen auf Anam, Tongking, Cochinchina und Cambodscha; wenn sie nunmehr auch in Siam festen Fuß gefaßt haben, h haben sie dabei zweifellos das Ziel vor Augen, in nicht m langer Zeit die Eroberung des ganzen siamesischen Gebiet folgen zu lassen. England, welches schon den Verlauf kt siamesischen Affaire mit großer Besorgniß verfolgte hat illen Grund, die Weiterentwicklung der Dinge zu fürchten. Sleißt Frankreich Siam an sich, so rückt es in bedrohliche We von Vorderindien, der großen und reichen Kolonie Englands, ans welche das jetzt bis zur Pamir-Hochebene ^gedrungene Rußland schon lange speknlirt; den Engländern würde dann in Frankreich noch ein zweiter gefährlicher Gegner erwachsen, es käme also zwischen zwei Jener. AS jüngste Vorgehen der Franzosen gegen Siam wird ans tineit von langer Hand vorbereiteten und wohlüberlegten Plan znrückgeführt; englischerseits hat mau sogar die Ver- mlthung, daß die Franzosen im stillen Einverständniß mit dlii Russen operircn. Inwieweit diese Vermuthung begründet ist, wird sich im Augenblick nicht feststclleu lassen, sie hat über die Wahrscheinlichkeit für sich. Nachdem Rußland und Frankreich sich zu dem Zweck genähert haben, um eine gegen den Dreibund gerichtete geheime Defensiv-Allianz zu bilden, liegt es nahe, daß die Russen mit den Franzosen zur Wahrnehmung ihrer beiderseitigen Interessen in Asien gemcin- samcSache gegen die Engländer machen. Für die endliche Ans- fechtung des Kampfes um die Herrschaft i» Centralasien, welche die Russen den En Mindern zu entreiße» suchen, würde es sich also um eine neue Form handeln, bei der auch Frauk- reich einen Theil der Beute erhält. Schon heute läßt sich Braussehen, daß der Tag kommen wird, wo England sein indisches Kaiserreich gegen Russen und Franzosen zu ver- theidigen hat. Diese bedrohliche Perspektive wird die Engländer bei der großen Bedeutung, welche Indien für das englische Mutterland hat, zwingen, sich bei Zeiten nach Hülfe umznsehen, denn schwerlich werden sie im Stande sein, sich allein der beiden Gegner zu erwehren. Hülfe würde England aller Voraussicht nach nur bei dem Dreibunde finden lönnen, und so wird es daran denken müssen, seine Neu- tralitätsstellung aufzugeben und engeren Anschlnß an die drei Großmächte Deutschland, Oesterreich-IIngarn und Italien zu suchen. Der Dreibund selbst wird, wenn die Frage an ihn herantritt, sicher nicht abgeneigt sein, England auf- i Mehmcn und für dasselbe einzntreten, denn einerseits kann ihm neuer Zuwachs zu seiner Stärke nur erwünscht sein, and andererseits hat er ein Interesse daran, daß die beiden Rächte des Zweibundes ihre militärische Leistungsfähigkeit s durch neuen Ländererwcrb nicht zu sehr erhöhen.
t Es ist möglich, daß die Dinge auch einen anderen Verkauf nehmen, als wir hier annchmen; jedenfalls werden aber : die ernsten und schweren Verwickelungen, die aus der Lage in Centralasien für die Zukunft befürchtet werden müssen, idiirch die jetzige Veränderung derselben die europäischen Großmächte mehr berühren, als man bisher in Rechnung ge- pgen hat. Der Beitritt Englands zum Dreibunde könnte Mrigens Deutschland nur genehm sein, denn für die Jn- kreffcn unseres Handels und unserer Kolonieen wäre es von ^ortheil, wenn wir zu England, welches die erste Seemacht der Welt repräsentirt, in ein freundschaftliches Verhältniß treten würden. A
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Politische Tages Rundschau.
— In Frankfurt a. M. tagen soeben die deutschen -ui na nz mini st er. Der Hauptmatador Dr. Miquel er- Wute sich einst als rühriger Oberbürgermeister der Stabt
ßer Sympathieen der dortigen Bevölkerung, er scheint selben aber zum Theil verlustig gegangen zu sein, denn fc, und zwar speziell die reichen Frankfurter, sind seither Brch die neue Selbsteinschätzung besonders scharf zu den Steuern herangezogcn worden. Das schmerzt sie tief, und vlch die geplante neue Börsensteuer liegt ihnen wie ein mp auf der Seele, wie durch die Deputation, welche die Börsenmakler andenMinistersandten,klarzumAusdrnckgebracht d>urde. Herr Miquel hat sich zwar, wie an anderer Stelle ^itgetheilt wird, hinter die allgemeine Volksstimmung ver- Mnzt, aber was hilft's, die in ihrer Börse bedrohten Börsianer werden ihn doch als das „Karnickel" betrachten
kann den Mißmuth der Betreffenden wohl ertragen, Jnfo mehr man immer mehr in den breitesten Schichten der ölkerung die Gerechtigkeit und Zweckmäßigkeit seines Rfcen Steuer-Reformwerkes anerkennt.
Die mit Spannung erwartete Miquelsche Denkschrift lag der n Finanzmiiiister-Konfereuz noch nicht vor. Wohl aber Verbreitete das Reichsschatzamt Ausarbeitungen, versehen mit
Verlag: Laitggasse 27.
L2MOO Avounenten
Ausland.
» Schweiz. In der Nacht auf den 17. Juni entwich aus dem Gefängniß zu Bonndorf im Badischen ein wegen Diebstahls ver- urtljeilter Schweizer und flüchtete nach Schleithemi im Kanton Schaffhausen. Er wurde dort von einem badischen Beamten verfolgt, verhaftet und nach Bonudorf zurückgefnhrt. Vor dem Eintreffen einer hierseitiqen Reklamation haben die badischen Behörden Vorkehrungen getroffen, daß der unrechtmäßig Verhaftete der Schaffhausener Polizei übergeben werde. Die Staatsanwaltschaft von Waldshut ist beauftragt, Bedauern über die durch Uebereifer verschuldete Grenzverletzung auszusprechen. Der schuldige Beamte hat eilten Verweis erhalten.
* Frankreich. Die Enthüllungen der Broschüre Dupas sind der Gegeustand lebhafter Erörterungeil. Eine Konferenz fand >m Ministerium statt; über deren Beschlüsse ist nichts bekannt. Ribot telearaphirte von St. Omer ein Dementi über Alles, was über ihn in dem Buch ansgesagt sei. Floquet sagt, er habe nichts zu den Erklärungen, die er im Parlament abgegeben, hiuznzusugen.
* Großbritannien, vr. Fraser untersuchte Cornelius Herz und stellte fest, daß dieser unmöglich transportirt werden könne. Der Bericht drückt die Verwunderung darüber aus, daß der Kranke so lange leben könnte.1
* Belgien. Die russische Regierung sagt die offizielle Teilnahme an der Antwerpener Ausstellung im Jahre 1894 zu. Der russische Kommissar wird demnächst in Brüffel eintreffen.
* Rußland. Der „Polit. Korresp." wird ans Petersburg gemeldet, daß ein Ukas erschienen ist, welcher die Aufhebung der israelitischen Konsistorien in Riga und m den kurländischen Städten anordnet und verfugt, daß die Stadt Aalta in der Krim aus der Niederlassunqszone, welche den «juben e,n- geräumt ist, ausznschließen und die Juden von dort ausznwelsen eTen’*"ämtrilta. Gestern Morgen hat Präsident Cleveland dem Kongreß die umfangreiche Botschaft zugeheu lassen. Der Präsident beginnt mit einer Besprechung der gegenwärtigen Krisis und erklärt das Sherman-Gesetz sei die Ursache derselben, das Silber habe das Gold aus dem Lande getrieben und das Vertrauen. Wir allein könnten das Werthverhältniß des Silbers zum Gold nicht aufrecht halten. Das Volk sei zu einer gesunden Währung berechtigt, besonders die Arbeiter, welche die Entwerthung des Geldes am schwersten empfänden. Die Regierung habe kein Nicht, stnanzieue Erperimente zu machen. Das Volk erwarte den ^^erruf d Sherman-Bill. Schließlich wird klipp und klar der Widerruf des Sherman-GesetzeS empfohlen.
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stammend. Folgendes: Die beiden Armeekorps werden ganz in der Nähe von Metz anfeinanderstoßeu, und die Aufgabe des den Feind darstellenden 8. Armeekorps wird es sein, das 16. Korps durch kühne Reiterangriffe zu durchbrechen und einen Theil des 16. Armeekorps in Dietz hineinzuwerfen, den anderen aber gegen Saarbrücken und Saarlouis zu verfolgen. Diese Verfolgung dürfte sich besonders in der Gegend von Urville sehr interessant gestalten. Hier in der Gegend zwischen der deutschen und der französischen Nied, in einer Ebene, auf der schon 1870 die Franzosen nach der Niederlage bei Spichern ihre geschlagene Armee ordneten, wird die Ver- olgnng zum Stehen kommen. Die bisher Verfolgten sammeln sich und unternehmen — wahrscheinlich unter persönlicher Führung des Kaisers — gegen die Verfolger einen energischen Vorstoß. Gleichzeitig bricht der nach Metz geworfene Theil des 16. Armeekorps hervor, und es beginnt eine ganz neue Schlacht, in der das 8. Armeekorps, von zwei Seiten angegriffen, in wilder Flucht gegen Norden zu geworfen wird Es ist schon von anderer Seite darauf hingewiesen worden, daß bei diesen Verfolgungen int großen Stile hohe Anforderungen an die Marschfähigkeit der Truppen gestellt werden. Damit die In,auterie einigermaßen mit der Kavallerie und Artillerie gleichen Schritt halten kann, wird sie vielfach auf Wagen geladen werden. Derartige Hebungen werden hier bereits jetzt sehr häufig vor- geuomnieu. Eine Hauptrolle bei dem ganzen Manöver werden )ie Kavallerie und die reitende Artillerie, die stets zusammen ope- riren, spielen. _ „
* Das neue Friedensprafenz-Gesth. Der „Reichsanzeiger veröffentlichte gestern das Gesetz, betreffend dieFriedensprasenzstarke des deutschen Heere«. Vom 1. Oktober 1893 ab werden: die Infanterie in 538 Bataillone und 173 Halbbatailloue, die Kavallerie in 465 Escadrous, die Feld-Artillerie in 494 Batterieen, die Fuß- Artillerie in 37 Bataillone, die Pioniere in 23 Bataillone die Eisenbahntruppen in 7 Bataillone, der Train tu 21 Bataillone brmirt. _. . . „ .
* Rundschau im Reiche. Die Finanzminister der Bundesstaaten sind zu der Konferenz in Frankfurt a. M. em- getroffen und hielten gestern Nachmittag die erste Sitzung ab. — Finanzminister 0r. Miguel empfing eine Deputation des Frankfurter Wechselmaklershndikals, welche ihm über die Nächstbeste Vortrag hielt, welche die Erhöhung der Börsensteuer nach sich ziehe. Der Finanzminister antwortete, daß er durchaus.kein Freund der Steuer fei; allein die Besteuerung der Börse werde rat Volke gebilligt und von fast allen Parteien gefordert Es werde daher an der Er- höhilug der Börseifftener festgehalten werden müssen.
zahlenmäßigem Materiale, die sich mit der Reform des Finauz- verhältnisses zwischen dem Reich und den Einzelstaaten beschäftigen und die Unterlage der sehr eingehenden und lebendigen Diskussion abgaben, lieber die hauptsächlichsten Gesichtspunkte, die bei der gestrigen allgemeinen Erörterung in den Vordergrund gerietheu, verlautet nach der „Franks. Ztg.": Man könne sichin den leitenden Kreisen der deutschen Finanzpolitik der Einsicht nicht ver- chtteßen, daß eine Finanzgebarung wie die bisherige >m Ikeich für die Dauer unhaltbar ist. In die Reichs- inaiize» müsse der Grundsatz eingesührt werden, daß eine richtige Selbständigkeit und Selbstverwaltung stets die Selbstver- aulwortlichkeit zur Voraussetzniig hat. Kein anderer Staat in der Welt hat, so sagt mau sich, einen Zustand wie das Reich, derart, daß die Einnahmen nicht aus Eigenem fließen, sondern daß Tur die Ausgaben auf die Einzel-Staaten znrückgegriffen werden fann, ohne Bekümmerniffe um die Einnahmen. Dabei sei eine sparsame und pslegsame Fiiianzwirthschast unmöglich. Ein Haussohn, der nur an die Ausgaben denkt, loirb zum Verschwender. Ein weiser Hausvater muß auch für die Einnahmen sorgen. Das Beispiel treffe auch für Staatsgebilde und Gemeinschaften zu, die nicht von remden Mitteln leben dürsten, wenn sie nicht der .Versuchung ausgesetzt sein und schließlich erliegen wollen, leichtfertige Ausgaben zu machen. Man denkt für die Reichsfinanz-Reform an die Grundzuge der preußischen Steuer-Reform, die mancherseits als für dieGegeu- wart geradezu musterhaft angesehen wird, weil sie die iBerquuxung von Staats-Einnahmen mit Kommnnal-Einuahmeu ansflofe, ins- desondere durch die Aushebung der lex Hiiene.diemit ihren schwankenden Beträgen auf die Kommunen wirkte wie ein Lotten egewmnst auf den Privaten und im Charakter aller derartigen Jntraden von wechselnder Höhe nur zu leicht dazu verführte, bei auSiiahmswnse großen Eiugäiigeil die gefammten Verwendungen auf großem Fuß nach diesem Maßstab einznrichten. Man rechnet der preußischen Finanz- refonu ferner zum Ruhme, daß sie bei der Einkommensteuer, Gewerbesteuer und Vermögenssteuer die Besitzenden starker heraii- gezogen hat, tvähreud früher vielfach umgekehrte Verhältnisse herrschen. Von wie weittragender Bedeutung es wäre, wenn das ReichS- siuanzwesen auf die Basis der Selbstverantwortung gestellt wurde, erhellt ans einem Beispiel, das von einem Konferenzmitgllede aufgestellt worben ist. Man sagt sich, baß der Finanztmmster ' eines Einzelstaates, Wenn eine neue Forderung an ihn berautrjtt, : wohl ihre Berechtigung zugestehen und ihre große tzlützlichkeit anerkennen darf, aber dann immer noch auf den Mangel an Mitteln verweisen und die Vertagung der Betvillignug fordern lkcmn. Was aber könne unter den zur Zeit obwaltenden Umständen der Reichsschatzsekretär einwenben, Wenn gesetzten Falls die Militärverwaltung neue Ansprüche erhebt? Würde das Reichsschatzaiiit mangelube Mittel vorschützeu, so konnte ihm die Militärvertvaltnug mit dem einfachen Hinweis auf die zu vergrößernden Matriknlarbeiträge antworten. Im Uebrigen scheint an manchen Stellen die Erkenntniß vorhanden zu sein, daß die Leiter der Finanzpolitik bester qetljan hätten, die Ausführung derReform- qebanfen tn einen günstigeren als bem augenblicklichen Zeitpunkte einzugreifen, vor sechs Jahren etwa, ba wir in der Aera der lleber- sehuste lebten. Aber man meint heute, daß listigeres Znwarteu vom hebel sei weil man beit Eintritt besserer Zelten nicht bestimmt vorausieheu köiine. Betreffs der Frage, ob sich die beabsichtigte Reichssinauzstenerreiorm, außer auf die Relation zwischen Reich- und Einzelslaaten, nicht auch zugleich auf das Verhältniß zwischen der direkten und der indirekten Besteuerung erstrecken sollte, gilt, soviel das genannte Blatt hört, die Meinung, daß die Lösung der letzteren Aiifgabe sich vor der Hand nicht verwiiklichen lasse.
— Bei Beginn der gestrigen Nachntittagssitznng des Internationalen sozialistischen Arbciler-Kongresses in Zürich gab Bebel eine Erklärung ab, darauf berechnet, den llmnuth zu besänftigen, welchen sein vorgestriges Amendement mit der Interpretation Dessen, was unter politischer Aktion zu verstehen sei, verursacht hat. Die Erklärung besagt, daß Niemand die Ansicht aufgedrängt, sondern nur darüber Klarheit geschafft werden sollte, daß nur Die am Kongreß theilzunehmen habeil, welche das Recht zn einer politischen Aktion anerkennen. Bebel versichert auch, daß das Amendement die Theilnahme der Gewerkschaften nicht bedrohe. Darauf wurde der Bericht des Büreaus über die beanstandeten 15 Mandate verlesen. Das Büreau genehmigte den Ausschluß von zwei Italienern und elf Deutschen, weil sie von notorisch anarchistischen Genossenschaften gewühlt sind, proponirt dagegen die Zulassung eines Ungarn und eines Polen, lieber Letzteren entspann sich eine höchst dramatische Debatte, in der die alle Polen vereinende Richtung und die nur die russischen Polen in sich begreifende, von Emigranten geleitete Richtung, die die Hauptaufgabe in der Bekämpfung des Zarenthums steht, sich maßen. Für Letztere sprach Fräiilem Luxemburg-Warschau, aber mangels eines ordentlichen Mandats des Delegirten mußte sie unterliegen. Noch lebhafter tobte der Kanipf um die deutschen Anarchisten, den Ferdinand Gilles-London gegen die deutschen Sozialisten führte. Doch stimmten nur die Holländer und Franzosen für die Anarchisten, 18 Nationen für deren Ausschließung. ist auch der gestrige Tag er- gebnißlos verstrichen.
-11. Jahrgang.
Erscheint in zwei Ausgaben. — BezugS-Preis: se Pfennig monatlich für beide Ausgaben zusammen. — Der Bezug kann jederzeit begonnen werden.
Deutsches Keich.
* fiof- und Personal-Nachrichten. Am Dienstag Do mittag 9'/- Uhr ist der deulsche Kaiser auf der „Hohenzollern in Helgoland eingetroffen undenthusiastisch begrüßt worben.
* tierlin, 9. August. Tie Berliner unabhängigen Sozialisten werben gegen die Ausschließung ihrer Genoffeii vom Züricher Kongreß in einer großen Volksversammlung Protest erheben. Landauer uub Werner wurden auch von ben revolutionären Metallarbeitern Berlins als Delegirte für ben Gewerkschaft?
^Cn*r Aus Metz wird geschrieben: Ucber den
Plan der Kaifermanöver verlautet hier, aus militärischen Kreisen
Aus Stadl und Kans
Wiesbaden, 9. August.
— Di« Vorbesprechung zu. der am Freitag, den 11. August, ftattfinbenbcu ^tadtverordneten-Sitzung findet Donnerstag, den 10. August, Nachmittags 6 Uhr, rat .Nonuenhof (Damen- faal)J.att^ beu Tvroler Konzert-Gesellschaften hat
sich diejenige des I. Hinterlvaltiier aus Innsbruck im Laufe ber letzten Jahre einen nicht minberen Ruf erworben, wie ihn s.Z. bie bekannte Rainersche Gesellschaft besaß. Hier haben wir bie Gesellschaft zum Oesteren gehört und uns stets an ihre» trefflichen Leistungen erfreut. Das Ensemble Hinterwaltner ist. Wie man hort, and) diesmal ein vorzügliches. Dasselbe wirb in bem morgigen (Donnerstag) Abend-Konzert im Surgarten anftreten, worauf wir nicht unterlassen wollen, besonders hmzuweuen. Besonderes Eintrittsgeld wird nicht erhoben. — Sonnabend Vieler Woche findet Reunion-dansante statt. Elli sehr interessantes Gartenfest steht für nächsten Mitt wo ch, den 16. August
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