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Abendausgabe

Viksbckener TagM

«. Jahrgang.

Verlag: Langgasse 27.

AZ-OOO AKstmertlerl.

Erscheint in zwei Ausgabe«. Bezugs-Preis: SO Pfennig msnatlich für beide Ausgaben zusammen. Der Bezug kann iederzeit be­gonnen werden.

Slnjeigen-PreiSr

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U-. 166.

Montag) den 10. April

1893.

Die alte Streitfrage,

wem in den höheren Stellen der Eisenbahnverwaltung der Vorrang gebührt, devi juristisch vorgebildeten Verwaltnngs- beamten oder dem bau- und maschinentechnisch vorgebildeten Beamten, ist bei der diesjährigen Eisenbahndcbatte im preu­ßischen Abgeordnetenhause von Neuem zur Erörterung ge­kommen. Was bei dieser Frage über die Befähigung oder Nichtbefähigung der Juristen und der Techniker für den höheren Eisenbahnverwaltungsdienst gesagt wurde, hat all- seilige Beachtung gesunden, fast ganz unbeachtet ist dagegen die Bemerkung des national-liberalen Abg. Sattler geblieben, daß weder der Jurist noch der Techniker der beste Eisen­bahnbeamte sei, sondern ein Mann mit besonderer eisenbahn- technischer Vorbildung. Diese Bemerkung hat aber den Kern der Sache getroffen, das wird durch eine Schrift bestätigt, die soeben von dem Geh. Obcr-Rcgierungsrath Ulrich, vor­tragendem Rath im preußischen Ministerium der öffentlichen Arbeiten, unter dem Tikel:Die Ausbildung der höheren Verwaltungsbeamten in Preußen und ihre Stellung in der Staatseisenbahnverwaltung" erschienen ist. Der Verfasser führt aus, daß die Vorbildung der höheren Beamten nicht bloß der Eisenbahnverwaltnng, sondern auch anderer Zweige der staat­lichen Verwaltung, für die nicht, wie im Forst- und Bergfach, eine besondere Vorbildung besteht, von derjetzigen einseitig juristischen Richtung stark beeinträchtigt wird, während gerade die heutige Zeit mehr denn je Männer mit praktischem Blick und Ver- ständniß für die Verhältnisse des wirthschaftlichen Lebens und dessen Schäden erfordert. Er tritt für die Einrichtung einer eigenen, von dem juristischen Studium losgetrennlen Vorbildung für die höheren Stellen in der allgemeinen, landwirthschaftlichen, Zoll- und Eisenbahn-Verwaltung ein. Wenn er aber nach der Studienzeit eine zweijährige Aus­bildung in der allgemeinen Verwaltung auch als beste Vor­bildung für den Eisenbahnverwaltungsdienst empfiehlt und eine weitere einjährige Beschäftigung darin für die theoretische und praktische Durchdringung und Beherrschung dieses Dienstes ausreichend hält, so erscheint das kaum genügend. Immerhin wäre damit schon sehr viel gegen heute ge­wonnen, wo der Gcrichtsassessor meist ohne die geringsten Kenntnisse in den Verwaltuugs- (Staats-) Wissenschaften in die Eisenbahnverivaltung übertritt, um in ihr ein Jahr- langausgebildet" zu werden, d. h. die verschiedenen Bureaus und Dienststellen in einer bestinimten Reihenfolge zu durchlaufen und sich dabei so viel oder auch so wenig Kenntniß ihrer Obliegenheiten und deren Handhabung anzueignen, als er selbst es für gut findet. Eine Um­gestaltung des höheren Eisenbahnverwaltungsdicnstes in der von Ulrich bezeichneten Richtung scheint an maßgebender stelle beabsichtigt zu sein, denn nach Ulrichs Angabe ist eine Kommission eingesetzt, die einen Reformplan für die Aus­bildung der höheren Beamten der Staatseiseubahu-Verwal- iung, sowohl der administrativen, als auch der technischen, ausarbeiten soll. Von dieser geplanten Reform ist eine volle Wirkung auf die gesunde Entwickelung der Eisenbahnen ^erlich nur zu erwarten, wenn sie sich nicht auf eine halbe Ausbildung der höheren Eisenbahnbeamten beschränkt, sondern für Letztere nach besonderer Vorbildung eine gründliche cheoretische und praktische Ausbildung in der Eisenbahn- Verwaltung vorschreibt. Eine vollständige Lösung der Per- wnalftage in der Eisenbahnverwaltung ist nur in der ?~c,fc möglich, daß die Juristen die Stellen der Rechts- veistnnde einnchmen und die Techniker als Beamte für den Bau und die Unterhaltung von Bahnanlagen und Betriebs- mitteln fungiren, während die Stellen in der Verwaltung,

auch die verantwortungsvolle Leitung des Betriebsdienstes "".laßt, allein mit von vornherein eigens dafür vorgebildcten sNenbohnbeamten besetzt werden. Wer die Frage eingehend f * i wird zugeben muffen, daß die im Forst- und Berg- law längst verwirklichte Forderung der Einführung einer cfonderen Fachbildung auch für den Eisenbahndienst voll- oerechngt ist.

Volitlfche Tages- Rundschau.

c .77 Bilder über die Aussichten einer Verständigung bnn er * der Militärvorlage wechseln, man kann sagen,

8 ru Tag. Sollten die Auslassungen in solchen n lcrn' von welchen man gewohnt ist, daß sie aus ofsiziösen ttrrfrf ^e'poist werden, wirklich die in Regierungskreisen

Ansichten wied ergeben, dann hätte man darin wie ^""°ruck der vollständigsten Rathlosigkeit zu suchen, "er einmal gründlich verfahrenen Situation Berfi*. . "n,en< kann. Während noch am letzten Mittwoch für daß die Annahme des Antrags Bennigsen

Jiegterung unannehmbar sei, daß sie die geplante ber innerhalb des beantragten Zeitraums praktisch | vurch-uyrbaren Vorlagen in wesentlichenBestandtheilen 1

nicht nur abschwächen, sondern aufheben würde, suchten die Offiziösen bereits gestern einen Anknüpfungspunkt mit den Parteien wieder dadurch zu gewinnen, daß sic mit einem Male auf den Antrag Lieber zurückkommen und erklären, daß eine Verständigung über die gesetzliche Formulirung der zweijährigen Dienstzeit in dem Anträge Sieber keine ernstlichen Schwierigkeiten zu überwinden haben würde. Der Antrag Lieber will bekanntlich die zweijährige Dienstzeit auf die Dauer des Ouin- quennats ^gesetzlich festlegen, von einer Erhöhung der Friedenspräsenzstärke ist darin keine Rede. Will man nun das Centrum durch das Eingehen auf seinen Vorschlag hinsichtlich der gesetzlichen Feststellung der Dienstzeit vielleicht für andere Bewilligungen gewinnen, so dürfte diese Absicht kaum einenErfolg haben, denn Herr Lieber hat erst kürzlich wieder erklärt, daß er vom Centrum, einschließlich der Herren v. Huene, Graf Ballestrem u. s. w. zu der Versicherung er­mächtigt sei, daß seine Partei geschlossen gegen jede Erhöhung der Präsenzstärke stimmen werde. Auf eine Verständigung mit dem Centrum kann es also wohl in den erwähnten offiziösen Auslassungen .nicht abgesehen sein. Es scheint vielmehr der Wunsch der Regierung zu sein, daß in der zweiten Berathung der Vorlage etwas gerettet wird, um die weitere Verhandlung möglich zu machen. Ob diese dila­torische Behandlung der Sache aber die Aussichten auf das Zustandekommen einer Vereinbarung bessern wird, steht dahin; nach den bisherigen Berathungen ist nicht anzn- nehmen, daß die schroffen Gegner der Regierungsvorlage weitere Zugeständnisse machen werden, als die, ivelche in ihren Anträgen enthalten waren. Die Festlegung der zweijährigen Dienstzeit für die Fnßtruppen auf fünf Iahte ist nicht der wichtigste Streitpunkt, um deu.es sich bei bet Militärvorlage dreht; es ist aber Aussicht vcqHanden, daß für diesen Theil des Antrags Lieber sich eilte: Mehr­heit finden wird. Sollte in der zweiten Beraihumg von der Vorlage und allen Anträgen, die jedenfalls nach den in der Kommission gestellten wiederholt werden, auch nur bicfer Beschluß zn Stande kommen, so hätte die Regierung wenigstens Zeit gewonnen, nachdem sie über die Stellung der Parteien noch einmal orientirt ist, um eine bestimmte Grenze zn zeigen, bis zu welcher sie dem Reichstag ent- gegeuzukommen entschlossen ist. Für einen Vortheil kann man es übrigens nicht halten, daß die von der Regierung ausgehenden Auslassungen forttvährend im Widerspruch mit einander stehen; zur Bildung eines sicheren Urtheils über die politische Lage und zur Beruhigung der aufgeregten Volksmeinnng dient das jedenfalls nicht. Die Gemüthcr sind durch die unaufhörlichen Fehler der Regierung in der Behandlung der Vorlage von Anfang an so beunruhigt worden, daß die Regierung es sich selbst zuzuschreiben hat, wenn für eine Verständigung nicht mehr Aussichten vor­handen sind, als es thatsächlich der Fall ist.

Daß der greife Premier Gladstonc derzeit mit seinem Homernle viel zu schaffen hat, und daß ihm die außerordentlich starke Opposition stramm zusetzt, darüber hat auch der letzte Leitartikel nuferes Loudoner Korre­spondenten Kunde gegeben. Wir theilten auch bereits mit, daß er für sich günstige Parallelen zwischen seiner Gesetzes­vorlage und der deutschen Vielstaaterci zog. Interessant ist es, daß derGrand old man das Vorbild für feine irische Homerule-Vorlage in der kroatischen Verfassung fand. Wie der Wiener Berichterstatter desStandard" mittheist, stand Gladstone während der letzten acht Jahre mit einem Wiener Jnristen in brieflicher Verbindung über die verschiedenen Selbstverwaltungssystcme, die im österreichischen Kaiserstaate bestehen. Er ließ sich llcbersetznugen mit Erläuterungen machen nicht nur von den Staatsurknnden, die den Aus­gleich zwischen Oesterreich und Ungarn enthalten und die Stellung, die Kroatien im Reiche einnimmt, festsetzen, son­dern auch von allen gesetzlichen Bestimmungen, die für die verschiedenen Landtage gelten. Er ließ sich auch alle statistischen und andere Angaben darüber znsenden. Eine generöse Bezahlung wurde dem Wiener Jnristen für seine Mühewaltung zu Theil. Als frühesten Zeitpunkt, wo die Abstimmung über die zweite Lesung der Homerulebill im Unterhause stattsindcn könnte, nimmt man übrigens in Negierungskreisen den 20. d. M. an. Wahrscheinlich wird sich die Abstimmung aber noch um eine Woche verzögern. Was sonst an Nachrichten über die Homeruleangelegcnheit vorliegt, beschränkt sich, wie schon erwähnt, darauf, daß Lord Randolph Churchill am Donnerstag in Liverpool, wo er zwei Reden hielt, erklärt hat, die Folge der Annahme der Homerulebill werde der Bürgerkrieg sein, denn Ulster sei im Recht, sich mit Gewalt zu widersetzen, und daß das DublinerEvening Echo" auf das Bestimmteste versichert, die römisch-katholische Hierarchie sei der Meinung, daß die Homerulebill nicht zum Gesetz werde erhoben werden, da die finanziellen Bestimmungen darin völlig unzuläng­lich seien.

Deutsches Reich.

< Stf' und Personal-Nachricht,». Wie verlautet, schenkt der K a tfer dem italienischen Kronprinzen ein werthvolles Reitpferd ans dem Trakehner Mcirstall. Der Kaiser und die Kaiserin haben in einem Kabinetsschreiben den italienischen Be­hörden den Wunsch anssprechen lassen, daß auf der gesammten Fahrt auf den italienischen Eisenbahnen zwischen Chinsi nnd Ehiasso keinerlei feierliche Empfänge und sonstige Ehrenbezengnngen statt- stnden möchten. Der Kaiserliche Sonderzug wird den neuesten Bestiiniiiungen zufolge am 20. April, Morgens 9 Uhr, in Chinsi eintreften. Dort erwarten die Majestäten außer den zum Ehren­dienst kommandirteii Generalen De Sonnaz nnd Sterpone noch die Flügeladjntanten des Königs von Italien, General San Giorgio und Oberstlientknant Paolncci, sowie der Militär-Bevollmächtigte der Königlichen italienischen Botschaft in Berlin, Oberst Zuccari. Aus der Heimreise verlassen die Majestäten bekanntlich Italien in Ch-asto.

.., * Berlin, 10. April. In Berliner Finanzkreisen ist die An- ticht verbreitet, Graf Schnwalow habe noch keine völlig ablehnende Antwort auf die deutschen Zollvorschläge von seiner Regierung mit- gcbracht, Schuwalow sei vielmehr bestrebt, den Abschluß des Zoll­vertrages zu ermöglichen nnd die wirthschaftliche Annäherung beider Reiche zu Stande zn bringen. Der russische Thronfolger ist fort­gesetzt in deutschfreundlichein Sinne thätig. Der in Ronen seiner Zeit als angeblicher Spion verhaftet gewesene Deutsche Gustav Kurtz wird in den nächsten Tagen vom Reichskanzler empfangen, um persönlich seine Beschwerde vorzutragen. Offiziös wird mitgetheilt, der französische Minister des Aeußerii habe den deutschen Botschafter benachrichtigt, die llutersnchnng habe ergeben, die beteiligten Behörde» hätte» im Falle Knrtz einen bedauerlichen Mißgriff verschuldet, nnd sei einer Wiederkehr solcher Aorgängc für künftighin vorgebeugt.

* Antisemitisches. Vor etwa 1000 Christlich-Sozialen sprach Stöcker am Freitag in Berlin über die Ursachen des Radau- An t i s em i t i s m ii s. Er nahm für sich dasVerdienst in Anspruch, den Antisemitismus ins Leben gerufen und als einen christlichen, sittlichen und nationalen Kampf geführt zu haben. Für die Aus­wüchse und den jetzigen Radan-Antisemitismus fei er nicht verant­wortlich. Der sei hervorgernfen durch das allgemeine Wahlrecht, dnrch die Mittelparteiler, die lärmende Elemente in die Verfamm- Imigen geschickt hätten, und dadurch, daß die Regierung ans Rück- stcht auf die Mittelparteien den berechtigten Antisemitismus nicht unterstützt Hütte. Er mißbilligte die allgemeine Beschimpfung der Juden, die Verspottung ihrer körperlichen Eigenthnmlichkeiten nnd Versammlungen, in denen man Entree erhebe find Akten ankündige, die dann nicht zur Stelle seien. PanlWerner-Marburg trat Stöcker entgegen. Der Radau-Aittiseinitismns sei als Sturmbock unent­behrlich. Stöcker befördere jetzt nur die Uneinigkeit unter den Anti­semiten. Letzteren Vorwurf gab Stöcker den Deutschsozialen zurück

. * Rundschau im Reich,. Nach einer Meldung derSaale- Zeitung" ist durch Beschluß des Oberbergamts Halle der Einspruch gegen die Trockenlegung des Mansselder Salzigen Sees znrückgewiesen nnd der Mansselder Getverkfchast die Bc- siigniß ertheilt worden, den See ansznpiimpeii. Die Entscheid ignngs- frnge soll durch ein besonderes Verfahren geregelt werden.

Aus Knast nnd geben.

* Königliche Schauspiele. Wie uns mitgetheilt wird, scheidet Fräulein Paula Bethge demnächst aus dem Verbände des Königlichen Theaters, um als Solotänzerin einem Rufe nach Mannheim Folge zu leisten. Müssen wir einerseits bedauern, ein so bedeutendes Talent scheiden zn sehen, so freut es uns ander­seits, der jungen Künstlerin zu ihrer Besördernug Glück wünschen zu können.

* RestdrurTheater. (Wochenspielentwurf.) Dienstag, den 11. April:Die Ehre". Mittwoch, den 12.: III. Gastspiel des Fräulein Paula Bahz:Die Puppenfee".Fräuleiii Fran". Donnerstag, den 13.:Der arme Jonathan". Freitag, den 14.: IV. Gastspiel des Fräulein Paula Bayz:Die Puppenfee"; vorher zum 1. Male:Mein Freund Lehmann", Schwank in 4 Akten von 8. Brentano. Samstag, den 15.:Der Pfarrer von Kirchfeld", onntag, den 16.: Neu einstndirt:Fatinitza". Montag, den 17.: Zum 25. Male:Mamselle Nitouche". Zum 25. Male:Die Puppenfee".

= Miesbadener Streichquartett. Heute Abend 7 Uhr veranstalten die Herren Weber, Kroll, Müller und Bnckner die dritte ihrer diesjährigen Soireen im großenKasinosaale". Das Programm bietet Quartette von Mozart, Haydn und Joseph Miroslaw Weber. Das Preisqnartett des letztgenannten Kom­ponisten nahmen die Herren auf ausdrückliches vielseitiges Verlangen in das heutige Programm auf. Bei feiner ersten Aufführung er­rang das Werk bekanntlich einen beispiellosen Erfolg, sodaß die Reprise eine wohlverständliche ist.

* Frankfurter Stadttheater. (Wochenspiclentwurs.) (Opernhaus.) Dienstag, de» 11. April:Martha". Pichler. Abonnement 92. Mittwoch, den 12.: Vorstellung bei ermäßigten Preisen:Tie Regimentstochter". Außer Abonnement. Donnerstag, den 13.:Don Inan". Abonnement 93. Samstag, den 15.:Der Bajazzo". Hierauf:Entsührung aus dem Ballsaal". Zum Schluß neu einftubirt:Das Pensionat". Abonnement 94. Große Preise. Sonntag, den 16, 3'/s Uhr:Diamant des Geifterkönigs". Er- mkißigte Preise., 7 Uhr:Glöckchen des Eremiten". Naval. Abon- nemeut95. GroßePreise. Dienstag,deii 18.:Karmen".Slbonnenieut 96. (Scha ufvielhans.) Dienstag, den 11. April:Heimath." Abonnement A 69. Mittwoch, den 12.:Maria Stuart". Abonne­ment B 46. Donnerstag, den 13.:Heimath". Außer Abonnement. Freitag, den 14.:Registrator auf Reisen". Abonnement A 70. Samstag, Den 15.:Die Landpartie nach Königstein". Vorher: Cyprienne". Abonnement B 47. Sonntag, den 16.:Zwei glück­liche Tage". Abonnement C 24. Montag, den 17.: Zum ersten Male:Der Talisman". Abonnement A 71.

h. Frankfurter Schauspielhaus, 9. April. Unter dem TitelA Santa Lucia, Sceiien aus dem neapolitanischen Volksleben in 2 Akten von Cofsredo Eognetti, deutsch von Emile Dürer, wurde gestern eine Novität bei uns ans die deutsche Buhne eiugesührt, welche, baut einer sehr sorgfältigen Jnscenirung nnd guten Darstellung, einen lebhaften äußeren Erfolg sand. Das