i, 35». 39. Jahrgang.
Wiesbadener Tagblatt (Abend-Ausgabe). Verlag: Langgaffe 27.
WIESBAOE&
Langgasse 40
Sortimente von 6, 12, 24 Flaschen. Kiste frei.
a. 153/12) 35
Fiisengraben 25
«KOGGOGGOVOG»GHGGSOKGK»KO
befinden sieh
'9
Louis
Unser n Lagerbestand
in
Webergasse 5, im Cbristmaun’schen Neubau.
3.5a
22741
I
32 Kirchgasse,
im Neubau Blumenthal
Beliebtester und verbreitetster Thee in ganz Deutschland; Kennern empfohlen. In Packeten ä 60, 80, 100 und 125 Pf. 2027!
Einzige Niederlage: A. Schirg (Inh. Carl Mertz).
sell-stver fertigte und solid gearbeitete Uviegel und Rahmen jeder Art zu änderst billigen Preisen Friedrichstraße 14. 23478
Weihnachts-Körbchen, enthaltend 2 Fl. Südweine von Mk. 6.—
Weihnachts«Oeschenke:
Weihnachts-Kistchen,
enthaltend 2 Fl. Siidweine von Mk. 4.50 an.
■chovis. Appetit Sild, Caviar, Aal, Hummer und 'Hells in fcelee, Hollmops. russ. Sardinen. Sar- **es ä l'ltuile, Sardellen, Hrebsschwänze, J®bsbutter u. s. w.
Langgasse 40.
Bedega’s
unter eigener Regie:
Gelegenheitskanf r Ein großer Posten
Damen- und Kinderschürzen
W* rnm Faetnren-Preis.
.. Otto Jacob, Bahnhofstraße 3.
Bitte genau auf Firma zu achten. 23477
empfiehlt zu
UI kl Ijnn chls Gesch en k en
bedeutend ermässigten
, 329
Herreuhemderr mit 3-sach. Einsatz p. St. Mk. 2, 2.50, 2.70, 3, 3.50, 4 und 5. Herml-UPHmdetl auch mit buntem Besatz
Mk. 1.80, 2, 2.50, 3.
Kmderhemderr für Knaben u. Mädchen in jeder Größe, für jedes Alter, in verschiedenen Qualitäten, weiß und farbig, zu entsprechend lästigen Preisen.
Kmderhsserr fftr Rachtktttet weiß u. farbig in großer Auswahl
füi* : (K.
F. Strasburger,
rasse 13, Ecke der Eaulbrannenstrasse.
Aachen Hochstraße 17.
Bonn, Bahnhofsstraße 13 a.
Cölu, Hohestraße 134 D.
Halle a,'S., Nicolaistraße 10 B.
Heidelberg, Hauptstraße 27.
Münster i W., Bogenstraße 3.
Wiesbaden, Langgaffe 40.
Circa 400 Flaschen-Niederlageu.
<weneral-V ertreter
W. Hflauritz, C@in,
Central-Bodeg'a
der
Imperial Wine Company London E. C
Kirchgusse 45, neben Hotel Nonnctchof, ssiehlt zur Saison: Damen-Liicfcl u. -Schuhe 4.50,5, 7,8 Mk., Herren-Stiefel und -Schuhe 6, 7, 8, 9,__ Mk., Damen-Salon- und Ball-Schuhe von 3 Mk.^ , Kilz-Stkefcl und Schuhe, alle Arten, von 50 Pf. an.
prachtvolle
Jaqueltes,
neueste Fiif-ons,
Jos. Ott & Co.,
Taschentücher
■?/« Leinen, weiß und mit bunter Kante, */s Dtzd. 90 Pf., Mk. 1 MO; in rein Leinen das l/a Ttzd. Mk. 1.50, L80, 2, 2.50, 3 3.50, 4, 5.
Kinder-Taschentücher
| Dtzd. 40, 50, 60, 70, 90 Pf., Mk. 1, 1.50, 2, weiß, mit bunter Kante und farbig.. 23381
M^uen u. Kttckeu wird schön n. billig besorgt.
zu ganz
Preisen ab.
fertigen Stickereien, * angefangenen Stickereien, * vorgezeichneten Stickereien * garnirten Korbwaaren etc. t geben wir wegen vorgerückter Saison
in den Preislagen von 8, 10, 12, 15, 18 Mk.
iCarl Claes,
i 1
3. Haliualiofslrasst1 ls
■er >/- Dtzd. Mk. 5, 5^0,-6, 6^0, ■ mit Coller Mk. 8, 8.50,9, mit Mltchen Mk. 10, schwerste u. beste Müden Mk. 11, 12, 13, 14, mit o. Hand fcstounirt Mk. 15;
ferner hochelegante Hemden mit feinen Stickereien führe jetzt in großer Auswahl zu billigen "Preisen.
Damruhoscn
in Shirting und Flockbarchent, weiß u. farbig, Mk. 1,1.20,1.50, 180, hochfeine B!k. 2, L50,3,3.50. Ueglige-Iacken weiß u. bunt, Mk. 1, 1.20,1.50, 1.80, 2, 2.50, 3, 4.
(Centtifugensahne) p.'/- Ltt. 60 Pf., fertig geschlagen mit Zucker und Vanille m Glasschalen 80 Pf., sauere Sahne 50 Pf., Kaffeesahne 40 Pf., stets borräthig, Lieferung
frei in's Haus, enipf. die Molkerei, Milch- u. Rahmhandlung v. 16577
E- Bargstedt, Faulürnmienstrahe 7.
MESSMER5-
Kaiser!. König!. Hoflieferant
> FRANKFURT a. — BADEN-BADEN.
■ Englische Mischung pr. Pfd. Mk. 2.80,
itt nur prima T!offen.
I D-rmenhemdFN
L erzielt man nur, wenn die Annoncen
* Sa 3 gf zweckuiäßig abgefaßt und typo-
£* 7 "v *1 graphisch angeiueffen ausgestatiet ° sind, ferner die richtige Wahl lltm YlllUrtttrPlt der geeigneten Zeitungen gc- g«, troffen wird. Il'u dies zu erreichen,
«e inan stch an die Annonceu-Expedition Hndolf Messe. Frank- M., von dieser Firma werden die zur Erzielung eines Erfolges Milchen Auskünfte kostenfrei ertheilt, sowie Jnseraten-Entwiirfe zur M geliefert. Berechnet werden lediglich die OriginattZeilenpreise der Men unter Bewilligung höchster Rabatte bei größeren Aufträgen, so r^rch Benutzung dieses Institutes neben den sonstigen großen Vor- Merne Ersparniß an Jnserttonskosten erreicht wird. Vertreter in Wsden: Feller A «eelis, Buchhandlung. (F. ä 239/9) 32
Im grossen 233
Ausverkauf
Makart-Sträuße
und bergt Artikel in trockenen Gräsern und Blume« (lange Jahre haltbar) in denkbar größter Auswahl in billigster bis hochfeinster Ausführung bet
hie CIeiaiiisc-C'eiB&erveii s
®rbsen, Bolinen/Spargel n. s. w.,
Alle Obst-Conservcsi
* fiüiliseu und Glüsern t
Aprikosen, Birnen, Erdbeeren. Himbeeren, ■••rsclien. Melange, Mirabellen, Pfirsiche, Reine- landen. Preisselbeeren u. s. w., pe Fisch-Conserven s
Russische do.
an.
15. Dezember 1801. Seite 7.
scheinend nur zum Schmuck der Karte dienten, setzten den Minister in Wahrheit davon in Kenntuiß, ob er einen Raufbold oder einen friedliebenden Mann, einen Spieler und Verschwender oder einen guten Haushalter, einen Mann von Vermögen und Einfluß oder einen armen Schlucker vor sich habe und belehrten ihn ferner über den Beruf des Empfohlenen, über den Zweck seiner Reise nach Frankreich und endlich darüber, ob er als unruhiger Kopf zu überwachen sei, oder ob man ihn unbehelligt seine Straße ziehen lassen könne.
* Pfefferkuchertpoeste. Der Drang nach „Aktualität" hat auch diejenigen „Dichter" ergriffen, deren Verse, in Zucker gegossen, das ächte und rechte hauptstädtische Wcihnachtsgebäck, die Pfefferkuchen, schmücken. Ans verschiedenen Proben dieser „Pfefferkuchenpocsie", wie lnan sie füglich nennen darf, wollen wir hier einige zur Erheiterung unserer Leser mittheilen. Höchst galant erklärt der moderne Minnesänger:
„An Antisklavereilotterie
War ich zwar auch betheiligt, Mein Loos jedoch verkannt ich nie, Ein Loos durch Dich geheiligt, Weil's mich als ein Gewinn einst traf: Zu sein und bleiben stets Dein Sklavl"
Auch der „Bankkrach" muß zu einer Liebeserklärung herhalten in folgenden Versen:
„Den Pfefferkuchen darfst Du froh lind heit'ren Sinn's benagen, Ich hab' zum Ankauf kein Depot, Glaub' mir's, erst unterschlagen.
Nein! Selbst stellt ein Depot nur dar, Was ich Dir unterbreite.
Und macht's Dir meine Lieb' nicht klar, Dann melde ich mich pleste."
Einen boshaften Beigeschmack hat dagegen das „Lied von der Thcuerung":
„Was immer heute auch wird angebissen — Entsetzlich theuer steht darauf der Preis. Doch seit bei Dir ich hab' anbeißen müssen, Seitdem ich's fühle und seitdem ich's weiß: Wie auch die Preise steigen ohne Ruh': Das Theuersie bleibst jedenfalls nur Du!"
Und zum Schluß noch ein Waffergedicht, das jedenfalls noch vor dem 1. Dezember, ehe man auf dem Berliner Schloßplatze die Wasser abstellte, verfaßt ward. Der Dichter singt:
„Sollt' Dir der Bissen in dem Munde stocken,
Die Gabe Dir erscheinen etwas trocken Und will daher Dir's Ganze gar nicht schmecken. Dann walze runter nach dem Forckenbecken.
Kann Dir auch sonst das Wasser keiner reichen, Der Bärt'ge kamt's, ihn such' drum zu erweichen;
Doch um die Kosten brauchst Du nicht zu trauern:
Bei seinem Dreizack! Dort darfst Dn — nassauern!
* Gewalt imd Sist. Die Redaction des in Mainz erscheinenden israelitischen Blattes „Israelit und Jeschurun" bittet uns um Aufnahme folgender Notiz: „Daß die russischen Juden unter Väterchens Obhut ein höchst qualvolles Dasein führen, und daß es ihnen dabei ganz unmöglich wird, ihren. Klagen Ausdruck zu verleihen, ist bekannt. Nur unter einer Maskerade können sie die Wahrheit sagen; denn das Auge der Censur wacht unausgesetzt. So erschien denn im jüdischen Jargon ein Büchlein, das eine Pferdegeschichte erzählt und passirte mitnnschulds- voller Miene die strenge Censur. Erst daß viele hundcrttausende von Exemplaren verkauft und das Büchlein überall gelesen wurde, machte die Regierung aufmerksam und sie erkannte zu ihrem Erstaunen in dem unscheinbaren Buch -eine wahrheitsgetreue und darum Entsetzen erregende Schilderung des Judenelends in Rußland. Das Buch wurde natürlich verboten und confiscirt. Die Zeitschrift „Woschod", welche einige Kapitel abgedruckt hatte, wurde suspendirt. Eine Ueber- setzung der hochinteressanten Novelle bringt nun der zu Mainz erscheinende „Israelit und Je- schurun" und ist das Staunen und Grauen über diese Enthüllungen unter den deutschen Juden nicht geringer, als unter denen Rußlands."'
Prospecte!
zur Massen vertheilung in Zeitungen,in Sotatio#B- pressen-Druck, auf farbigem wie weissem Papier, liefert ausserordentlich billig die
L Wlenberg’sdie Bofbuchdruttoei,
Wiesbaden, Langgasse 27.
