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Abend-Ausgabe

Viksbckmer Sagblatt

Verlag: Lauggasie 27.

12,000 Avonurnten

1891

Dienstag, den 1. Dezember

lo. 335

Deutsch-Ostafrika und fein kolonialer Merth.

(*) Den angekündigten vierten Cyclns-Vortrag hielt am Montag Abend im weißen Saale des Kurhauses Herr Professor Alfred Kirchhof aus Halle. Bei dem großen Interesse, das man diesem Thema gegenwärtig in Denlsch- fcnb entgegenbringt und bei den sich oft widersprechenden Schilderungen des deutschen Schutzgebietes in Ostafrika ist ’;c Gelegenheit, einen Vertreter der Wissenschaft zu hören, sr als Autorität auf diesem Gebiete gilt, doppelt angenehm.

in den meisten Fällen wohl räthlich erscheinen mag, so breitet man den Dung unter den letzten Aufwurf des neuen Grabens aus und deckt ihn mit der folgenden Erdschicht zu. Nöthig ist es, daß auch hierbei, wie bei allen Düngungen, der Dünger recht sorgfältig auSgebreitct werde und die beim Abstecheu sich bildenden großen Erdschollen sauber zerschlagen werden. Das Rigolen ist eine der wichtigsten Vorrichtungen und durch die Vermischung der Bodenarten und den Aufschluß der untere»Erdschichtc von so bedeutender Wirkring auf die Verbesse­rung des Bodens, daß man sie füglich als die beste Methode der Bodenlockcrung bezeichnen kann. Die Zeit, zu welcher das Rigolen vorgenonimen werden muß, ist für Frühjahrs­pflanzung der Winter oder das zeitige Frühjahr, damit das rigolte Land noch einige Zeit vor dem Bepflanzen liegen bleiben und sich dessen Erde nach allen Seiten gleichmäßig setzen kann. In. ftisch rigolten Boden gleich zn pflanzen und zu säe» ist deshalb nicht anzurathen, weil die Ober­fläche sich oftmals ungleich setzt und hierdurch die Pflanzen auf manchen Stellen zu tief einsinken, ans anderen wieder hoch stehen bleiben, was immer ein ungleiches WachSthuni herbeiführcn muß.

Den Gemüsen im Keller gebe man, so oft es nur die Witterung am Tage erlaubt, selbst bei einigen Grad Kälte, und sei es auch nur auf kurze Zeit, frische Luft; man wird bemerken, wie sehr dadurch das Faulen und Modern der­selben verhütet oder wenigstens anfgehalten wird.

Das Zudecken der Wintergemüse, Salat, Spinat, Peter­silie u. dgl. mit Tannenreiser, ist nur bei schnecloser, strenger Kälte, wie im letzten Winter, von Nutzen und darf auch dann nur ganz lose geschehen. Bei gelindem Wetter entsteht durch das Zudecken leicht Fäulniß, bei zu dichter Decke nisten sich oft Mäuse ein und verzehren die ganze Pflanzung, lleberhauvt müssen alle Schlupfwinkel, die den Mäusen möglicherweise zur llebcrwinternng dienen können.

lich in Webstoffen. Durch Kreuzung und Verbesserung der Rassen, durch Einrichtung von Tränken würde sich die Vieh­zucht in kurzer Zeit merklich heben und ebenfalls manchen Handelsartikel liefern. Ferner würde das Land als Pflanzungs- geblet sehr wohl verwendet werden können, indem man die ein­heimischen Pflanzen cultivirte, und daneben andere einführte, wie die asiatische Oclpalme, die Kokospalme, den Chinariuden- baum, den Kaffeebaum und andere. Ans diese Weise könnte nian in Zukunft die 390 Millionen Mark, die wir jährlich an andere Nationen für Kaffee, Tabak und Baumwolle zahlen, in die eigene Tasche führen. Wenn auch das Land als Auswanderungsziel für bäuerliche, deutsche Auswanderer nicht zu empfehlen ist — ein mehrjähriger Aufenthalt hat für Europäer stets Blntverminderung und Schwächung zur Folge — so sind doch Arbeitskräfte leicht zu bekommen, namentlich daun, wenn man die Eingeborenen durch eine verbesserte Lebensweise dahin bringen würde, wie die Nieder­länder die Malayen auf Java, deren Zahl sich in wenigen Jahrzehnten vervierfacht hat. Schreiten wir also rüstig zu der Arbeit, die unserem Volke Ehre bringt; gilt eS doch hauptsächlich, eine niedrig stehende Menschenrasse zu menschen­würdiger Höhe emporzuzichen; hüten wir nicht argwöhnisch deutsches Capital vor der Anlage zur Unterstützung der ost­afrikanischen Bestrebungen, wir machen damit, so schloß Redner seinen mit vielem Beifall aufgenommenen Vortrag, unsere schwarzen Mitmenschen glücklicher, uns selbst wohlhabender.

entfernt, und die Vertilgung dieser schädlichen Nage- thiere auch den ganzen Winter über im Auge behalten werden.

Im Obstgarten können, so lange der Boden offen ist, die Bäume und Sträucher noch verpflanzt, sowie die trag­baren Obstbäume umgegrabcn und gedüngt werden. Stark- stämmigen Bäumen nimmt man nun die Pfähle, damit sie bei den Wintcrstürnlcn nicht ohne Noth gerieben werden. Solche Bäume aber, welche noch Pfähle bedürfen, werden untersucht, ob sie nicht durch Reibung leiden, sowie die schadhaften Bänder erneuert, damit sie die Winterstürme desto sicherer aushalten. Wenn es die Witterung ge­stattet, kann mit dem Auspntzen und Reinigen der Obst- bäume begonnen werde».

Hat man unlängst junge Bäume verpflanzt und es er­folgt strenge, schneciosc Kälte, so ist es gut, wenn die Oberfläche der Erde um die Wurzeln herum mit Dung be­legt wird: die letzteren erhalten dadurch einen sicheren Schutz gegen die Einwirkung der Kälte.

' Es ist unerläßlich^ daß das Obstlager alle paar Tage nachgcschen, nur das in voller Reife befindliche Obst zum Gebrauche ausgesucht, sowie die faule» und anbrüchigen Früchte entfernt werden. Die meisten und gerade die feinsten Birnen haben eine solch bestimmte und kurzbegrenzte Zeit, in welcher sie sich im höchsten Wohlgeschmäcke befinden, daß cs unbedingt nöthig ist, dieselben auf das Genaueste zn beobachten. Selbst wenn man die Sorte und die in der Regel cintretende Zeit der Reife genau kennt, ist die größte Vorsicht nöthig, da der Eintritt der Reife durch die Temperatur des Jahres und des Aufbewahrungsortes, sowie durch den Stand der Bäume und die Bodenbeschasfenheit bedingt wird.

Die für die Zimmercultur bestimmten Zwiebeln können jetzt ans deni Keller, oder wo die Töpfe ins freie Land

iii

Nachdruck verboten.

Garten-Kalender.

(Für das „Wiesbadener Tagblatt".)

Dezember.

Anfang dieses Monats sollten die Erdarbeiten des rtens, mit Ausnahme des Rigolens, alle beendet sein, da der Regel der Schnee und Frost eine flache Bodcn- cheitung nicht mehr znläßt. Das Laub haftet dieses Jahr crgewöhnlich lang an den Bäumen, die Ursache ist wohl n zu suchen, daß wir seither von den starken tzerbst- iteit verschont geblieben und die ersten Nachtfröste spät etreten sind. Infolge dessen konnte eine gründliche ligitng des Gartens bis jetzt nicht statlfinden, auch ist es das schöne, reinliche Aussehen des Gartens und die Ein­ung des Frostes auf den Boden nicht vortheilhaft, das iraben des Bodens vor dem gänzlichen Laubabfall vor- hmen. Ein Glück war es, daß wir keinen frühen lieefall hatten, sonst hätte derselbe an den noch stark be- len Bäumen großen Schaden angerichtet.

3m Gemüsegarten können bei offenem Boden noch alle arbeiten mit Vortheil vorgenommcn werden. Ist das 'gen, Umgraben, das Stürzen und dergleichen Arbeiten idet, so begebe man sich an das Rigolen. Die Bortheile £r Bodenbearbeitung werden immer noch zu wenig gc= digt. Besonders in den älteren, durch jahrelange Cultur tapsten Gemüsegärten, sollte abwechselnd jedes Jahr eine ^nue Anzahl Beete rigolt werden, so daß etwa alle 6 8 Jahre ein Feld von Neuem an die Reihe kommt. Die ^ge sind, besonders bei tiefgründigem Boden, wie er sich iesiger Gegend fast überall vorfindet, überraschend. Soll üch mit dem Rigolen eine Düngung stattfinden, was ja

Karates.

Nachdruck der Origiualcorrespoudenzeu nur unter beuttiter Quellenang be gestattet.)

Wiesbaden, 1. Tezcmbcr.

Q Reinigung der Kirrgläsre. Aus Berlin schreibt die „Nat.-Ztg.": „Tiechleinigung der Biergläser in einer Anzahl Re­staurationen ist eine mangelhafte und hat wiederholt Anlaß zn Klagen gegeben. Das Spülwasser, das sich häufig unter dem Schank­tisch in einer großen Blechlvanne befindet, wird, nachdem mehrere Dutzend Gläser „durchgezogen" find, unsauber und von einer Rei­nigung der Gläser kann keine Rede mehr fein. Bon ärztlicher Seite ist behauptet worden, daß in Folge des unsauberen Reinigens der Biergläscr leicht Krankheiten übertragen werden können. Das Ber­liner Polizei-Präsidium ist daher der Frage der Reinigung der Biergläscr näher getreten, mannigfache Vorschläge zur Abhülse des Mißstandes sind gemacht worden. Die Bcrathnugen sind noch nicht zum Abschlup gekommen, jedoch scheint sicher zn sein, daß eine Ver- süquug erlassen werden Wirb, daß die Reinigung der Biergläser in fließendem Wasser zu erfolgen habe. Es würde sich sehr empfehlen, diese Frage auch an anderen Orten durch gesnndheitspolizeilichc Be­stimmungen zu regeln."

h. Kediirfnitzlostgkkit. Unter dieser Spitziuarke brachte das „Tagblatt" in Nr. 32 k Ausführungen, denen man doch nicht unbe­dingt beipflichtcn kann, und namentlich muß man wohl bei der Behauptung, die Steigerung der Bedürfnisse wären ein Glück, sehr den Kops schütteln. (Allerdings müßte man das, falls jener Satz unter allen Umständen augeweudet werden sollte. Dies hat freilich kaum in der Absicht des Schreibers gelegen, der das Bedürfniß nur als einen wesentlichen Culturfactor darstellen wollte. D. R.) In dem alten Satze „Der Mensch ist um so glücklicher, je weniger er zum Leben nöthig hat", liegt eine goldene Wahrheit und wohl für alle Zeiten. Man braucht deshalb keineswegs ein Diogenes zu werden, Uebertreibuugen giebts in allen Dingen, in der Hauptsache behält der alte Weise doch recht. Jeder Stand hat seine besonderen

39. Jahrgang.

Erscheint in zwei Ausgaben. — Bezngs-PreiS: In Wiesbaden und den Landorten mit Zweig» Erpeditiouen 1 Mk. 50 Pfg., durch die Post 1 Mk. 60 Pfg. für das Vierteljahr.

Bedürfnisse, die sind eben sehr oft durch den Besitz des Geldes ver­anlaßt. Wer im Reichthüm ansgewachfen ist, stellt ans Leben andere Anforderungen, als der Arme, sie sind ihm eben anerzogen. Aber wie um so unglücklicher inuß sich der Wohlhabende fühlen, der viele Bedürfnisse hat, wenn Schicksalsschläge ihm plötzlich seinen Besitz rauhen oder doch verkürzen. Hätte er gelernt, auch mit Wenigem auszukommeu, daun würde nicht Verzweiflung sich seiner bcmächtigcn. Und für den Armen verliert oft die Armuth deshalb das Drückende, weil die Gewohnheit ihn mit dem Mangel an irdischen Gütern einigermaßen ausgesöhnt hat. Ter Besitzlose wird viel eher den Uebcrgaug in bessere Verhältnisse vertragen, als der • Wohlhabende den Verlust seiner Güter. Der Selbstmord ist in letzterem Falle sehr oft der einzige Ausweg, das haben uns ja kürzlich lvieder die Bank-Krache gezeigt. Gerade „die Steigerung ihrer Bedürfnisse" hat diese Schwelger mitveranlaßt, die anvertrautcn Gelder zu veruntreuen. Und wer hat denn

die Sozialdemokratie gezeitigt, die vielen Strikes ver­

anlaßt? Zum größten Theil „die Steigerung der Bcdürfuisse". Wären doch all' diese Leute bei der Einfachheit ihrer Sitten ge­blieben, anstatt sich von der rasfinirteu Lebensweise der Wohl­habenden reizen zn lassen. Wie manche Eltern würden ihren Kindern eine viel größere Wohlthat erzeigen, wenn sie dieselben zur „Bedürfnißlosigkeit" egögen, anstatt ihnen alle möglichen Be- dürsuisse nnzugewöhnen. Da hat vielleicht das Töchterchen der in bescheidenen Verhältnissen lebenden Eltern ein hübsches Gesichtchen; nun ruht die liebe Eitelkeit nicht, und das Kind muß sich an Dinge gewöhnen, wozn die Mittel gar nicht ausrcichen. In vielen Fällen muß dann Diebstahl den mangelnden Besitz herbciführen mib das Laster lauert gar oft auf die Heranwachsende Tochter. Möchten doch alle Eltern wohl beherzigen, daß sie ihren Kindern die Grundlage zum Glück bieten durch die Tugend der „Bedürfniß» lofigkeit". Freilich hat unsere Zeit gegen früher ganz andere Be­dürfnisse. Aber würde der Gesundheit und damit der Zufrieden» heit nicht mehr gedient, wenn man auch heute noch die Einfachheit der Sitten früherer Zeiten sich bewahrt hätte? Wäre es nicht für Manchen besser, er würde auch heute noch, wie der Schreiber in Nr.' 324 erwähnt, Morgens eine einfache Suppe genießen, Ivie „die zartesten Damen einstiger Generationen", anstatt des für manchen Magen nur schädlichen Kafiee's? Wäre der Ge­sundheit nicht gedient auch durch Einfachheit der Kleidung, wie zn Zeiten der „Heinriche" ? Früher hatte man ein starkes Geschlecht, heute verweichlicht mau durch die Bekleidung, Und ist es denn ein Glück, daß nach jedem Oertchen heute eine Eisenbahn, Dampf- ober Pferdebahn führt? Das ist auch ein Bedürfniß unserer Zeit, aber gewiß hätte man mehr Gewinn, wenn man auch heute noch in vielen Fällen wie in früherer Zeit „Schusters Rappen" reiten wurde. Auch die Industrie speculirt immer chuehr auf die Bedürf­nisse unserer Generation, die strahlenden Erker geben Beweis davon, die Eitelkeit wird gereizt, die Genußsucht anacstachelt — und Mancher geht dadurch zn Grunde. Nach alle dem kann man wohl nickt be­haupten, „die Steigerung der Bedürfnisse wäre ein Glück", eher ein Unglück, und man kann den Eltern und Erziehern nicht genug zu­rufen: „Erziehet zur Einfachheit, gewöhnet eure Kinder an Äe- dürsnißlosigkeit, denn der Mensch ist um so glücklicher, je weniger er zum Leben nöthig hat."

* Die Slittherett des Dilettantismus ist jetzt hereingebrochen. Wie es sich jetzt regt auf dem Clavier und der Violine, im Gesang und der Declaistation, im Theaterspielen und der Rhetorik! Jetzt strömen sie herbei die Danien und Herren, sie verlassen des Berufs alltägliche Bahu und find für einige Stunden Virtuosen, Schauspieler, Redner und was sonst noch immer, was sie sonst noch nicht zu sein pflegen. Soll man dagegen ärgerlich zu Felde ziehen oder es stillschweigend dulden? Wir glauben, daß es unrecht wäre, wenn man gar zu heftig gegen den in der Gesellschaft sich produzireuden Dilettantismus und die Dilet-

Slnzeigcu-PreiSr

Die einspaltige Petitzeile für locale Anzeigen 15 Pfg., für auswärtige Anzeigen 25 Pfg. — Reelamen die Petitzeile für Wiesbaden 50 Pfg., für Auswärts 75 Pfg.

-Dir deutsche Interessensphäre umfaßt bekanntlich in Ost- ffrika einen Länderbezirk von der doppelten Größe des deutschen Reiches. Der schmale, aus Korallen gebildete -Mstenstrich fuhrt bald zum Ausstieg auf die Terrasse des Mrakalkes, der Granit- und Gneistformatiou, auf welche M erst die vielfach vulkanischeil Hochflächen folgen. Die ; zweimalige Regenzeit um den April und October und der i ftnchte Passat vom indischen Ocean lassen die Wärme fast sie so hoch werden, als sie bei uns an heißen Juli-Nach­mittage» ist. Allerdings gestattet die feuchte Lust auch keffie Nachkühle, weshalb sich die durchschnittliche Jahrestemperatur auf etwa 21 Grad Celsius stellt, das ist nicht ganz zwei Mch höher als in Süd-Europa. Von tropischer Frucht- iaikeit sind nur die Flußränder; gegen vier Fünftel des Hodens ist trockene Steppe. Thier- und Pflanzenleben auf den einzelnen Terrasse» erführt durch den Herrn Redner gjgt anschauliche . Schilderung. Die Bevölkerung des Leiten Gebietes ist auf nur etwa drei Millionen auzuschlagen und von der verschiedensten Dichtig- ^W^Meistens gehören die Bewohner dem südafrika- m'scken Stamm der Bantu an. Es sind größtentheils fckdliche, seßhafte Ackerbauer, welche die Arbeit, Aussaat M Ernte, zumeist den Frauen überlassen. Nicht zu diesem Stamm gehören die Massayen, die von Norden einfallcnd unser Gebiet oft unsicher machen. Was sollen wir nun mit |tt ostafrikanischen Besitzung machen, nachdem Wißmann die SHi’beäen niedergekämpft und das deutsch-englische Abkommen tont vorigen Jahre uns den Schlüssel zu dem Lande in die Hand gegeben? Wollten wir einem langsamen Vorgehen das Wort reden, so würden wir den Verpflichtungen nicht Nachkommen, die uns die übernommene Schutzherrschaft auf» erlegt. Es bedeutete dieses das Aufgcben der Binnenländer, in denen Niederländer und Engländer Kolonien für den Handel anlegen und uns das Nachsehen überlassen würden. Die alten Karawanenpfade von den großen Binnensee» nach der Küste hin sind viel mehr zu Handelsstraßen umzuge­ftalten, der gesammte Handel ist human einznrichten und den Eingeborenen der Segen der Arbeit, welcher die Cultur des Landes fördert, zum Bewußtsein zn bringen. Noch bildet M Elfenbein den bedeutendsten Handelsartikel; doch auch andere Erzeugnisse, wie Kautschuk und Kopalharz, werden schon in Masse ausgeführt. Auch der deutsche Ausfuhr­handel hat in Ostafrika ein günstiges Absatzgebiet, nament­