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Das Festungs-System Pordost-Frankrricks

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während südostuai an Dem unoern Bahnübergang über die Mosel das Fort Pont St. Vincent angelegt ist. In weiterer Entsernnng von Toul imb, um eine südliche Umgehung Touls zu verhindern, die felbstständiaen Forts von Blenod und Paguy-la-blanche zwischen Mosel und Maas angelegt.

Ter dritte Grenzabschnitt erstreckt sich von Toni bis Epinal und ent« benrt, wie unsere Karte auch erkennen läßt, ähnlich dem ersten Abschnitt einer zusammenhängenden Kette von Besestiguiigswerken. Man sieht ihn aiif französischer, Seite daher , als die zweite Durchbruchsstelle eines von heranmarschirenden Feindes an. Dieser Theil ist fast ausschließlich durch das em natürliches Hmderniß bildende Moselthal geschützt, nord-

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deutschen Einmarsch offenstehend ansieht. Dieser Abschnitt liegt in nordwestlicher Richtung der deutschen Grenzfestuug Metz.

Der zweite Abschnitt, in un­mittelbarster Nähe dieser letztge­nannten Festung, ist sehr stark be­seitigt; er erstreckt sich von Verdun nach Toul und lehnt sich unmittel­bar an den natürlichen Terrain­abschnitt der hier tief eiligeschnitteueu Maas an. Die Festung Verdun Nt au der directen Route Metz- Paris gelegen, genau westlich von Metz, und daher in ein großes beseitigtes Lager verwandelt, indem man die eigentliche befestigte Stadt in weitem Bogen noch init einer Reihe zum Theil sehr starker Forts

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Die halb nach bem deutsch- französischen Kriege in umfassendster Weile ausgebaüte französische Landesbefestigung mit der be­festigten Hauptstadt als Central- Reduit ist in neuerer Zeit wieder Gegenstand allgemeiner Aufmerk­samkeit geworden, als die aber­malige Erweiterung der Pariser Besestigungsanlagen beschlossen wurde. Der gelammte nordöst­liche Theil Frankreichs ist be­kanntlich mit einem, sich nach der deutsch-französischeu Grenze ver­dichtenden Retz von großen und kleinen Besestigungen überzogen, deren Darstellung von großem Interesse ist. Wir geben daher an der Hand der beistehenden Karten - Skizze einen Ueberblick über das Festungssystem Nordost- Frankreichs, dem wir in einem nächsten Artikel eine speciellere Beschreibung der zu ganz außer­gewöhnlicher Ausdehnung ge­brachten Pariser Festungswerke und der projectirten Erweiterungs­bauten der letzteren folgen lassen werden.

Die französische Ostfront, welche zürn Schutze und zur Sicherung eines ungestörten Auf­marsches der französischen Heere stark befestigt ist, erstreckt sich' von der belgischen Grenze bei Longwy im, Norden über Verdun, Toul, Epiual bis nach Belfort und seinen benachbarten Forts im Südosten an der schweizerischen Grenze. Man kann dieselbe ihrer örtlichen Beschaffenheit nach in vier Abschnitte theilen, welche zwischen den genannten Festungen als ge­wissermaßen natürliche Angriffs­gebiete einer von Offen kommenden Armee anzusehen sind.

, Der nördliche Abschnitt, zwischen Meziöres und Verdun, mit den östlich an der belgischen bezw. luxemburgischen Grenze vor­gelagerten Festungen Montmedy und Longwy, wird durch den Einschnitt des Maasthales nördlich von Verdun gedeckt, entbehrt aber der directen fortifikatorischen Ver­stärkung, so daß man diese Strecke französischerseits auf eine Länge von 35 Kilometern als einem

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