Einzelbild herunterladen
 

^ekte 4» Morgen-Ausgabe. Erstes Blatt.

die zu bewundern wir täglich Gelegenheit haben. Seit Be­ginn der Okkupation ist die Haltung der britischem Offiziere und Mannschaften direkt wunderbar., Ich glaube, daß sich eine große Zukunft für mein Land bereitet. Wenn erst die Unruhen,- die durch den Krieg hervor­getreten sind, beendet sein werden, wird Ägypten ein Zen» trum sowohl moralischen wie materiellem Glücks fein.

Ungarische Unterstützung des Roten Halbmonds.

\V. T-B. Budapest, 28. Dez. (Nichtamtlich.) Minister­präsident Graf Tisza hat für den 27. Dezember eine Kon­ferenz der Mitglieder der Landeskriegsfürsorgekommission einberufen, in der über eine Unterstützungskommission zu­gunsten des Noten Halbmondes beraten werden soll. Im dem Einladungsschreiben des Ministerpräsidenten heißt es ii. a.: Die Türkei teilt mit uns die für die Ruhe und die Freiheit Europas auszufechtenden Kämpfe und Gefahren. Der Aufruf des Vereins vom Roten Halbmond findet in der Seele der ungarischen Gesellschaft brüderlichen Widerhall.

Die Verluste der Engländer in Südafrika.

\V. T.-B. London, 24. Dez. (Nichtamtlich) ..Daily Tele­graph" meldet aus Johannesburg: Die, Verluste der Anhänger der Regierung feit Beginn des Aufstandes, betragen 124 Tote, 267^Verwundete und 332 an . die Deutschen verlorene Ge- fangLne. Die Buren hatten 170 Tote und 800 Verwundete.

Gefangennahme von Missionaren in Südafrika.

IV. T.-B. Hermannsburg (Hannover), 23. Dez. (Nicht- amtlich.) Der in Natal tätige Direktor der Hermannsburger Missionsgesellschaft, Egmont Har m s, ist, mit wenigstens sechs anderen Missionaren seit Anfang November als Kriegs­gefangener in das Konzentrationslager nach P i e t e r - - Maritzburg gebracht wordeii. Die Missionsstationen sind verwaist, die Gemeinden hätten in dieser unruhigen Zeit ihre Führer besonders nötig.

Sine deutsche Siegesfeier in Antwerpen.

Bon der holländischen Grenze, 23. Dez. (Ktr. Köln.) Eine gewisse Entrüstung spricht aus folgendem Bericht, den das Vas Diazsche Bureau aus Antwerpen vom 20. Dez. er­halten hat. Für uns dagegen ist es erfreulich, zu vernehmen, wie, unsere Truppen in Belgien durch die Nachrichten vom Kriegsschauplatz ihre Stimmung auSdrücken, die zur Weihnachtszeit unter ihnen gelten soll.Freitagnach- midtag", so lautet der Bericht des Belgiers, .wurden auf dem Grünen Markt die deutschen Fahnen zur Feier des giotzeu Sieges der Deutschen über die Russen gehißt. Zugleich wurde eine Parade abgehalten. Danach wurden alle Truppen, so weit der Raum es gestattete, in der Vor­halle des HauplbahnhofK, aufgestellt, wo die eben ange- kommeuen neuen Truppen begrüßt wurden. Ein höherer Offizier richtete an die Truppen «ne Ansprache, worin er den Sieg mitteilte und die Anwesenden aufforderte, Lei dem be­vorstehenden Fest vor allem der gefallenen Kameraden zu gedenken. Nach einem Kaiserhoch wurden die Bolkshymnen Deutschlands und Österreichs angeftiMmt, und so laut klangen sie, daß auf der Straße die Leute sie vernehmen konnten, die achselzuckend weiter gingen. Beim Verlassen der Vorhalle wurde alles, was an Blumen vorhanden war, aufgekauft. Gewehre und Helme wurden geziert, und singend zogen die Truppen ab." (Köln. Ztg.)

Vaysrische Melden.

DeniL.-A." wird aus München gemeldet: Drei Unteroffiziere und fünf Schützen vom 12. bayerischen Referve- Jnfanterie-Regiment, die als Schildträger, Deckungs- und Handgranatenschützen einen französischen Schützengraben ge­nommen haben, sind durch einen besonderen Tagesbefehl des Divisionsgenerals belobt worden. Der Infanterist Knittel, der als Schildträger eine besonders gefährdete Stelle deckte, hat mit 13 Schüssen im Leibe bis zum letzten Rest seiner Kräfte ausgehalten. Er wurde dann bewußtlos fortgeschafst und ist im Lazarett gestorben. Der, französische Graben war 800 Meter lang und van 8 00 Turkos besetzt. Dreimal liefen die Bayer-» Sturm gegen den Graben, bis sie ihn hatten. Der Unteroffizier Menacher hatte nachts gegen den feindlichen Flankierungsgraben einen Stollen getrieben, die Wand durchgeschlagen und/ dann mit sechs Mann so viel Handgranaten in den Graben geworfen, daß der Feind in völlige Verwirrung geriet; die Deutschen warfen dann noch beständig Handgranaten unter die Fliehenden. Stellenweise mutzten sie förmlich über Tote wegklettcrn. ,400 tote Turkos sowie 3 schwerverwundete lagen nach der Räumung im Graben; 3 unverwundete wurden zu Gefangenen gemacht. Die Bayern hatten nur einen Toten, und einen Leichtverwun­deten. Der Unteroffizier Menacher, der Führer der deut­schen Helden, ist später in anderen Kämpfen gefallen.

Eine bayerische Korpsbrauerci.

Berlin, 23. Dez. Ein Brauereibesitzer aus Kaufbeuren berichtet nach demB. L.-A." in einem Feldpostbrief, daß er Inspektor der Kor p s b r a u e r e i geworden ist. Vom Generalkominando des 1. bayerischen Armeekorps wurden drei Brauereien mit Mälzereien in Betrieb genommen. Alle be­schäftigten Leute, bayerische Soldaten, sind gelernte Brauer und Küfer. DreiWeihenstephansr" sind Braumeister, eiin Kemptener Brauereidirektor ist Leiter des ganzen Betriebes. Es wird ganz nach bayerischer Art gesotten, und zwar ober- gärig, iueiT leine Kühlanlagen vorhanden sind. Das täg­lich gebrauchte Verkaufsbier wird an die Division des ersten Armeekorps abgegeben.

Sin Aufruf für die Melden von Tsingtau!

Die Gesellschaft für Kunde des Ostens (E.V.) tu München erläßt, einen Aufruf für' eine Weihnachtsspende, in dem es heißt:Die deutschen Verteidiger von Tsingtau «nd ihre österreichisch-ungarischen Kameraden von der Kaiserin Elisabeth" sind jetzt als Gefangene, in Japan. Sie, werden zwar, wenn die Berichte darüber zutreffen, von den Japanern gut behandelt, und unsere deutschen Landsleute in Japan und Ostasien, die selbst durch den Krieg aufs schwerste geschädigt sind, werden es sich trotzdem nicht nehmen lassen, den tapferen Streitern eine Weihnachtsfreude zu bereiten. Aber auch wir wollen ihnen eine Freude machen. Sie haben cs ums Vaterland verdient, daß wir in der -Weihnachtszeit an sie denken, und unsere Helden sollen sehen, daß wir sie nicht vergessen haben. Und auch die Japaner sollen sehen, daß wir unsere Helden ehren Und ihnen dankbar sind. Das Leben in Japan sehr teuer, Tabak und Zigarren kosten fünfmal so viel wie bei uns, und die Gefangenschaft kann noch viele »Banate dauern. Der amerikanische Botschafter in Tokio,

Wreslmdsmes TagbLsA. _____

Mr. Guthrie, und der amerikanische Konsul in Nagasaki, Herr Karl Fritz Deichmann, haben das Lager besucht und scstgc- stellt, daß die Gefangenen an Geld und Kleidung großen Mangel leiden. Deshalb wollen wir schleunigst eine Geldspende sammeln und den Botschafter der Bereinigten Staaten in Berlin bitten, das Geld telegraphisch nach Tokio zu schicken." Die Sammlung wird nach zehn Tagen geschlossen werden. Gaben sind an Verlagsbuchhändler Georg D. W. Callwey, München NW) 2, Finkenstratze 2, zu senden.

3unt Vorschlag eines deutschen Varbarenbunbes.

Wir erhalten folgende Zuschrift: Der auch imWies­badener ' Tagblatt" erwähnte Vorschlag eines Schweizers, den uns von den Franzosen gegebenen NamenBarbaren" dadurch zu Ehren M bringen, daß mir uns selbst so nennen, ist gewiß gut gemeint, würde aber diesen um einen Kosenamen zu gebrauchen, den sich die Franzosen im Streit selbst zu geben pflegen diesen französischenimb.Lciles" zu viel Ehre er­weisen. Ein verächtliches nein, auch darin liegt noch eine gewisse Schätzung, ein mitleidiges Achselzucken als Entgeg­nung! Weiter nichts. Ganz verständig kann nun einmal ein Franzose nicht sein und überhaupt nicht werden. Er wird uns gegenüber stets eine Überlegenheit empfinden und beson­ders dann hervorkehren,, wenn wir ihm komplimentierend und knicksend entgegerÄommen. Alle, die so taten, und die^noch heute so tun, mögen sich den TitelBoches" (deutsche Tölpel, deutsche Barbaren) von einem. Franzosen es kann auch eineallein schicke" Französin sein ins Stammbuch schrei­ben lassen. Sie haben den Titel reichlich verdient. Übrigens ist der im Anschluß an jenen Vorschlag ausgesprochene Hin­weis auf die Geusen unzutreffend; wir sind doch nicht bte Untergebenen der' Franzosen, sondern werden ihnen', hoffeni-- lich mtt Kraft, Frieden und, Wohlverhalten diktieren.

Geh. Regierungsrat Dr. H e y e r.

wie Frankreich betrogen wird.

Ern Blatt der neutralen Schweiz ist es. das sich über die Dreistigkeit aufhcrlt, womit das ftanzösische Publikum von seiner eigenen Presse betrogen wird. DasBerner Tagblatt" stellt fest, daß dieVie Parisienne" vom 8. Dezember eine, photographische, Ausnahme gebracht habe mit der Überschrift: Unser Feind, der Kaiser Wilhelm ll. und sein Stab, wie sie in düsterem Zuge eines der Schlachtfelder in Loth­ringen verlassen." Was aber stellt das Bild in Wahrheit dar? Eine Aufnahme vom Besuche des Kaisers bei den schweize­rischen Herbstmanöv er n in der Ostschweiz. Vor ihm her geht ein schweizerischer Oberst, neben ihm eln sch wetze ris cher Kavallerieoffizier und hinter der Gruppe von deutschen Offizieren, die den Kaiser begleiten, erscheint wieder ein schweizerischer Stabsoffizier. Acht Tage später hat die gleiche Pariser Wochenschriftzwei der neuesten Photographien des Kaisers" gebracht. Die Rsdaticm stellt dazu mtt Genugtuung fest, wie der Kaiser als durch Sorten gealtert" erscheine, vielleicht schonvon Ge­wissensbissen zernagt". Auch diese beiden Bilder stammen aus den schweizerischen Manövern.D-^ eine zeigt den Kaiser im Gespräch mit einem schweizerischen Obersten, das andere zeigt ihn umgeben von mehreren schwelzertfchen Offi­zieren, worunter sehr deutlich erkennbar Herr Bundesvat Hoffmänn in Uniform", stellt das Berner Matt fest unh bemerkt zu dem Verfahren derVie Parisienne":Man weiß nicht, soll man die Unverfrorenheit ö-der die Dummheit mehr bestaunen/'

Ein französischer Mürchettbichter.

TU- Paris, 23. Dez. Die Pariser Zeitungen veröffent­lichen die Geschichte eines französischen Flüchtlings namens Armand Picot, der behauptet, bei Ausbruch des Krieges auf der Rückreise aus Petersburg in Koblenz verhaftet und mir einigen anderen Gefangenen ausgebrochen zu sein. Der Ge­fängniswärter, ein bayerischer Landwehrmarm, habe ihm einen Meißel verschafft und ihm damit zur Flucht ver- holfen- Außerdem habe er ihm einen Revolver gegeben. Bei dem Fluchtversuch mit den übrigen französischen Ge­fangenen, 400 an der Zahl, sei es ihm allein gelungen zu entkommen, die anderen wurden erschossen. Die Ge­schichte, die Picot in der breitesten Weise ausgemalt aufträgt, trägt den Stempel der Erfindung und eifrigen Nick-Carter- Lektüre an der Stirn.

EinFreund Deutschlands."

Wir lesen in derTägl. Rundschau": Während der ganzen Jahre, da bei uns der Kurs deutsch-englischen Aus­gleichs gesteuert und alles stark unterstrichen wurde, was irgendwie den Anschein erregen konnte, als ob ein solcher Kurs zum Ziel führen könnte, wurden immer wieder jene englischen Herrschaften als Beweisstücke herumgereicht, die auf irgendwelche Weise ein Geschäft aus ihrer fraglvürdig wertvollen Deutschfreundschaft machten. Zu diesen Herr­schaften gehörte auch Mister Stdney Whitman, ehemals Herr Wittmcmn, der lange Jahre hindurch den deutschen Büchermarkt mit seinen unbedeutendenErinnerungen" und Gesprächen" mit deutschen Persönlichkeiten überschwemmt hat. Er ist Bismarcks Gast in Friedrichsruh gewesen und hat die dort geführten Unterhaltungen in immer neuer Zube­reitung dem deutschen Publikum vorgesetzt. In der Vergangen­heit hat er, da er von deutschem Gelde lebte, nichts über unsere schwarze Seele zu sagen gewußt. Nun aber schreibt er in der Dezembernummer derFortnightly Review" über die p r e u ß i- sche Autokratie.Kein zusammengeflickter Friede ist möglich", ruft der Brite Whitman.Im amerikanischen Sezessionskriege handelte es sich gleichzeittg um die Vorherr­schaft des Südens und die Sklaverei, und der Krieg hörte erst mit der völligen Vernichtung der Anmaßungen des Südens auf. So wird es wieder sein, das Ende ist entweder der Triumph Deutschlands und die Strangulrerung der Freiheit, wie sie das Ideal der angelsächsischen Raffe ist, oder die Befreiung Europas von un erträglichen Au­ma tz u n g e n, die mtt b e i s p i e l l o s e n B e t r ü g e r e i e n und Brutalitäten ins Werk gesetzt werden, und die. Morgenröte einer neuen Ara der Vernunft und des Wohl­wollens gegen unsere Mitmenschen." In diesem Tone geht es weiter. Das Ganze ist, wie gesagt, ein geschäfts­mäßiger Verehrer Bismarcks und Freund Deutschlands gewesen, so lange mit diesen Qualitäten dank dem Annäherungskurs bei uns ein. Geschäft zu machen war.

Julius Eltzbacher Kpsstata.

Mau schreibt uns:

Gemeinheit und Gehässigkeit verfolgen in England setzt die dort, ansässigen naturalisierten Deutschen. Prinz Batten­berg, Deutscher von Geburt, hat, schmählichen Anfeindungen weichend, seine Entlassung als Erster Seelord genommen Nächstens vergreist sich, so verlautet es, die dem Drucke der

Freitag, 23. Dezember 1814. _ Nr. 60l«

niedrigen Instinkte des Pöbels uachgcbende englische Regie« rung auch au Männern, wie Sir William Goschen (dessen Familie früher Göschen hieß) und Sir Maurice Bunsen. Wird diese Verfolgung, so fragt mau sich, sobald erst eine entscheidende Niederlage die englischen Waffen trifft, machen vor der rein deutscheu^Königssamilie, die zurzeit dni englischen Thron einnimmt? Daß Leute, wie Deetrich, Gluckstein, Salmon, die in unwürdiger Selbstverleugnung ihre deutschen Namen Dietrich,, Glückstein, Salomon preis" gegeben haben, jetzt wieder ihre ursprüngliche Benennung anzunehmen gezwungen sind, kann- uns Deutschen nur recht sein. Gönnen möchte man das vor allem einem Deutschen» der, um in England als Journalist sein Brot zu verdienen, sich nicht entbindet hat, jahrelang antideutsche, ja manchmal geradezu gehässige Gesinnung gegen Deutschland zu bekunden in zahlreichen Auffätzen in Zeitschriften (Nineteenth Centuch Review",Fortnightly Review",Contemporary Review ) sowie oster noch in politischen Tageszeitungen, Diese Aust tätze, zuerst ohne ausreichende Namensunterschrift oder auch mit seinem deutschen Namen (Julius Eltzbacher) unterzeichnet» werden seit mehr als zehn Jahren mit dem englischen Namen I. Cllis Barker unterschrieben, und diese Anglisierung zeigen auch seit Jahren Herrn Elhbachers Visitenkarten. Auch diesem Kriege hetzt Ellis Barker (alias Eltzbacher), unciv" gedenk seiner deutschen Heimat, seiner deutschen Verwandten und seiner deutschen Bildung, in verräterischer Weise gegen sein Vaterland. In seinem am 5. September 1914, alst nach Ausbruch des Krieges imOutlook" (einer Londons Wochenschrift für Polittk, Kunst, Literatur und Finanzwim^ schuft) veröffentlichten ArtikelWarum zögert Italien nocb- hält Eltzbacher Italien vor, wie töricht es handle, wenn es nicht auch mtt losschlage gegen Deutschland. Eine kurze Stelle aus dem Auffatz diene zur Kennzeichnung des dem" scheu Apostaten:Die Politik der Vertragsmächte ist dem»" kratisch. Sie wird teils von ihren Diplomaten, teils von Völkern selbst gemacht. Oder vielleicht könnte man noch besser sagen, die Politik der Vcrtragsmächte wird von den Alkern gemacht, und die Diplomaten tun weiter nichts, als daß T* c den Willen bec Völker ausführen. Herr Delcasse, der ft«"' zösische Minister des Auswärtigen, hat es klar und offen aus­gesprochen, daß, wenn Italien die von Italienern bewohnten» von Österreich okkupierten Ländergebiete zurückhaben will, es dafür zahlen, es sie sich verdienen muß. Durch diese Äutzs' rung hat Herr Delcasse in Worte gefaßt, was die Völker, m jetzt für die Freiheit kämpfen, im tiefften Innern empfinden Die Bürger der Vertragsmächte, die jetzt die Frecheit der Völker gegen die Tyrannei Deutschlands und Österreichs »er' teihigen, werden es nicht zulassen, daß Italien sich aus ft 1 - Kosten bereichere."

Herr Julius Eltzbacher ein Verräter an seinem Bat» lande.

Kus der 108. Verlustliste.

lAbkürzungen: verw. verwundet, leichtv. leicht

wundet. schwer». - schwer, verwundet» verm. = vermißt, aek aefanaen > Königin-Mgusta-Garde-Grenadier-Regiment Nr. 4, Berlim (Chölons am 6. 9., Aroas am 6.. Mouchy am 30. 19.. am .4.. Gheüivslt vom 15. bis 22.» Nvern vom 16. brS Vsldhoek am 21. und 22. und andere Gefechts am 26. uns 27. 11. 14.)

Rsf. Ludwig 2 (Miellen) leichtv.

5. Karde-Regiment. Spandau. - (Malczew vom 14.. Lodz vom 18.. Kwlina-KMnko vmn M.

23.. Olechow am. 22,. Gora-Zielona am 23. und Gefechte t® 31

24. bis 30 11. 14.) _

Horn. Fischer (Weisel) leichtv.. bei der Truppe: Grem

Geis (Oberlcchnstein) verm.

Füsilier-Regiment Nr. 80.

Gestorben infolge Krankheit. ,i

Füs. Kozilik (Ers.-Bat.. Wiesbaden) gestorben ttn LaMei» Wiesbaden 2. 12. 14.

Reserve-Jnfanterie-Regiment Nr. 86.

Gestorben infolge Krankheit. ».

Res. Kunz (11. Komp.. Höchst) gestorben im Sa»« 1 * Grandpre 22. 11. 14.

Infanterie-Regiment Nr. 87. Mainz.

Berichtigung früherer Angaben.

Musik Becker (Bornich) bisher verw.. gest. 28. 9. 14. Leibgarde-Jnfantcrie-Regiment Nr 115, Darmstabt. . (Gruny am 3.. Goyencourt am 4., Dameiy am,6. 11.

19., FreSnoy am 11.. Fransart am 23 10.. Parvillers am

und Gefechte am 26. und 29. 11. 14.) s

Gesr. d. R. Philipp Ludw. Bremser (Wiesbaden/ leichtv.

Gardc-Dragoner-Regiment Nr. 23, Darmstadt.

Berichtigung ffüherer Angabe«. ,-r^e

Unteroff. Lillius (Dotzheim) bisher verm., in englil«^ Gefangenschaft.

Kus der 13. Verlustliste der ttaiserl. Marine.

Lenin, d. R. Erbe (Oberrod) schwer»-: Off.-Stellv. berg (Nie-derselterS) leichtv.; Mtr-Artl. CkasmannJSB 1 ; leichtv: Mtr.-Artl. Disger (Obevlabnstein) leichtv.; Ob-Mi-!. Artl. Koch (Flacht) tot; Sees Koch (Schlangenbad)

Müller (Unterliederbach) schwerv.; Gesr. Friedrich Ruo (Wiesbaden) schwerv.;-Mtr.-Arbl. Schmidt schwerv.: Hob. Ob.-Mtr. Karl Zehner (Wiesbagen) t0

Deutsches Reich.

* Der Geburtstag des Königs Ludwig von Davkrm König Ludwig hat den Wunsch ausgesprochen, daß die p ete seines 70. Geburtstages am 7. Januar auf Festgottesdiem beschränkt wird. Am 5. und 6. Januar werden zur wünschung Empfänge stattfinden, am 7. Januar die W I' gottesdienste, sodann eine Truppenparade und eine Family tafel. _»_ - _

Ku§ Stadt und Land.

Wiesbadener Nachrichten.

wei!,nachten.

Während wir unter dem geschmückten Christbaum wie an jedem Weihnachtssest, wütet rm Osten und ft) ^ selbst an diesen höchsten Feiertagen der Christercherl blutige Krieg. Das, ist bitter hart und. läßt den »L Fröhliche Weihnachten!", den man sonst gern jedem genossen und jedem ehrlichen Ätenschen überhaupt Z

würde, nicht recht über, die Zunge. Wir -werden ell V W e i h n ach t s fest feiern, einerlei, ob uns der Krieg *! - ctt in Mitleidenschaft gezogen hat oder nicht. Wer in 1 ^ Tagen keinen Gefallenen zu belveinen hat, wer nicht