Einzelbild herunterladen
 

Berlag Langgasse 2t

kchaltir-Halle geäffnet Ban 8 Uhr morgens MS 8 Uhr otwnM.

wöchentlich

AejugS.Preis für beide Ausgaben: 70 Pfg. mb-latlich. M. viertelMhrlich durch den Berlaa Langpässe 21. ohne Bringerlohn. M. 3. vierteljährlich durch alle deutschen Postanstalten, ausschlreßlrch

in Wiesbaden die Zweigstelle Bis-

_ ... _ ______ allen "Tellen bet Kindt; in Biebrich: die dortigen Aus-

Sabestellen nnd in den benachbarten Landorten und im Rheingnn die betressenden Tagblatt-Träger.

geld. Bezugs-Bestellungen nehmen außerdem entgegen: "tttdnng 19, sowie die Ausgabestellen in *-

12 Busgaben.

Fernruf:

Tagblatt-Hans" Nr. 6650-53.

Bon 8 Uhr morgens bis 8 Uhr abends, außer Sonntags.

Anzeigen-PreiS für die Zeile: 15 Pfg. für örtliche Anzeigen imArbeitsmarkt" undKleiner Anzeiger" in einheitlicher Satzform; 20 Pfg. in davon abweichender Satzausführung. sowie für alle übngen örtlichen Anzeigen: 30 Pfg. für alle auswärtigen Anzeigen; 1 Mk- für örtliche Reklamen; 2 Mk. für auswärtige Reklamen. Ganze, halbe, drittel und viertel Seiten, durchlaufend, nach besonderer Berechnung. Bei wiederholter Aufnahme unveränderter Anzeigen in kurzen Zwischenräumen entsprechender Nachlatz.

Berliner Schriftleitung desWiesbadener Tagblatts: Berlin-Wilmersdorf Giintzelstr. 66, Fernfpr.: AmtUhland 450«. 451.

Mittwochs 23. Dezember 1914.

Morgen- klusgabe.

Nr. 597. * 62. Iahrgang.

Der Krieg.

Das Scheitern der französisch-englischenF Offensive.

Dir Würdigung der frohen Kunde in Österreich.

W. T-B. Wien. 22. Dez. (Nichtamtlich.) DieReichs- ^lt" schreibt: Der gestrige Tagesbericht des Generalsiabs

Feldes nicht mehr und nicht weniger als daS völlige Scher- 'srn der neuerlichen heftigen französisch-eng» Aschen Offensiv-Vorstöße, die nach der Hoffnung französischen Generalissimus Frankreich von der dent» Mu Besetzung befreien und den Krieg auf das^ deutsche ^'chsgebiet hätten bringen sollen. Der schwere feindliche S'JBriff zieht sich durch die ganze un geheuere lachtfront. Die Feinde sind bei Verdun und an der z^as, wie bei Nieuport und der belgischen Küste, in den -^gönnen, wie im äußersten Norwesten Frankreichs, am ^anal, der La Bassee mit der Aire verbindet, geworfen wor» Diesem schweren feindlichen Mißerfolg stehen F o r t - Dritte des deutschen Angriffs an mehreren Punkten gegenüber. Es leidet keinen Zweifel mehr, wie im (tot, so beginnt auch im W eiten die feindliche Wand zu

wanken.

DasFremdenblatt" schreibt: Nach der schweren Nieder- !*%, welche das russische Heer auf dem nordöstlichen Kriegs­schauplatz erlitten, scheint nunmehr die französische Heeres- Ö'tung, ob ans eigener Initiative oder auf sehr dringliche Aufforderung aus Petersburg, bleibt unuutersucht, die Not­wendigkeit zu empfinden, ihrerseits irgendetwas zu unter­nehmen. Der emphatische Angriffsbefehl x.effres hatte bisher sehr wenig Wirkung. Er wird wahr- Aeinlich der russischen Heeresleitung einen sehr geringen Trost und Ersatz bieten können für die schwere Niederlage pud die schweren Verluste, die das Zarenheer in der Riesen- «chlacht bisher erlitten hat.

Die fortgesetzten Kämpfe in Flandern. w T. U. Amsterdam, LL. Dez. (Ktr, Bin.)Telegraaf" pmdet aus Sluis: Die ganze Nacht zum Montag donner­

en in Flandern die Kanonen, heute wird dar Kampf auf der ?anzen Linie fortgesetzt. Die Nacht vor der Be» Meßung von Zeebrügge blieb durchaus ruhig, aber es wur» °en Signale mit Leuchtkugeln abgegeben, um die Strecke ?uszukundschaften. Am Montagmittag flogen drei Flugzeuge Uber das Küstengebiet. An der User wird weiter gekämpft. Die Verbündeten haben allen gegenteiligen Berichten ent- ? e 8en Middelkerke immer n och nicht erreicht, sondern !^hen, die Angriffe fortsetzend, noch mindestens 5 Kilometer .udon entfernt Die Deutschen beabsichtigen, Weihnachten ! n >t Hauptkirche von ... . zu feiern. Um Spionage zu ver­ändern, ist in den Grenzstädten das Läuten der Glocken ver>> °* e n worden.

Die neueste Iosfresche Note.

, Ar. Genf, 22. Dez. (Eig. Drahtbericht. Ktr. Bkn.) Die Mte vorliegende wortreichste aller bisherigen Joffreschen ^ten ist dazu bestimmt, dem ftanzösischen P a r l a m e n t,

E neue Milliarden bewilligen soll, den Mangel jeder bed-eut- tten Entscheidung zu v e r sch l e i e r n. Die Geringfiigig- b der heute gemeldeten Affären steht in auffällig scharfem ^berspruch zu der Ruhmredigkeit des Joffreschen ^gesbefehls, dessen Veröffentlichung durch das deuffche ck^rpiquartier einen peinlichen Eindruck in den Pariser parla- ?entarischen Kreisen hervorruft. Noch gestern abend sah sich ^gsminister Millerand genötigt, der Budgetkommission mit- Mlcn, daß die Pariser Zeitungsmeldungen über große Er- w 8e der Verbündeten unbestätigt geblieben seien.

der wert des von unseren Truppen besetzten französischen Gebietes.

w it W. T.-B. Paris, 22. Dez. (Nichtamtlich.) DerTemps" ^ Nach'Berichten der Statistischen Gesellschaft hat das 3yn-" französische Gebiet eine Bevölkerungszahl von h S 5 000, also 8,20 Prozent der gesamten französischen Ne­uerung. ' Der Wert des unbebauten besetzten Gebietes bc- a 8i ungefähr 4 Milliarden, der der Wirtschaftsgebäude 1,5, ? ker Fabriken 1,5, der der Geschäftshäuser 1,2, der der ^hnhäuser 5, der des Handels- und Jndustriematerials ..Milliarde. Der Gesamtwert des besetzten Gebietes demnach auf 14,5 Milliarden veranschlagt. Der Sp* der Hypothekenschuld im besetzten Gebiet beträgt unge- ^ 1 Milliarde.

Die französische Aushebung.

ftck P.-B. Lyon, 22. Dez. (Nichtamtlich.) DerRepu- ,'.^in" schreibt: Die ärztliche Untersuchung der Zurück- > Eilten und Ausgemusterten der Jahresklassen 1894 bis 1901 Nu Bezirk Lyon mn Samstag statt. Von 877 wurden für tauglich befunden, 65'in die Hilfstruppen eingereiht zurückgestellt.

Weihnachtsgaben an die französischen Truppen. Christiania, 22. Dez. (Eig. Drahtbericht. Ktr. Bln.) ^«Posten" meldet aus Paris: General Foffre hat befohlen, ä? jedem Soldat an der Front Zigarren, eine husche Wein und eiste viertel Flasche Cham- tz^8uer am heiligen Abend zu übergeben sind. In den tzA^en haben die Kinder außerdem 420 000 Franken gesam- lj5' die zuni Ankauf von Tabak und Schokolade ver- werden sollen als Geschenk für die am Weihnachts- sich in den .Schützengräben befindlichen Soldaten.

Oberstleutnant v. Winterfeldt gefangen, aber sreigelassen.

Dick. San Remo, 22. Dez. (Ktr. Bln.) Der italienische Dampfer;Re Umberto", der von Barcelona nach Genua unterwegs war, wurde von einem französischen Kreuzer an­gehalten und untersucht. Unter den Passagieren befand sich auch der ftühere deutsche Militärattache in Paris, Oberst­leutnant v. Winterfeldt. Er wurde feftgenommeu und nach Toulon übergeführt, durfte aber nach Vorzeigung von Geleitbriefen der französischen und englischen Regie­rung seine Reise fortsetzen.

Die französische ttammersitzung.

W. T-B. Paris? 22. Dez, (Nichtamtlich.) Millerand legte im Namen des Ausschusses der Kammer die Frage der Beschaffung der Lebensmittel und Munitionszufuhr bor. Die Kammer erklärte einstimmig ihre Zufriedenheit mit den getroffenen Maßnahmen und billigte die Gesetzesvorlage bezüglich der nationalen Verteidigung. Der Budgetausschuß nahm die von der Regierung geforderten Er» gänzungskredite im allgemeinen Budget an. Piviani kündigte im Ministerrat im Elysee an, daß die Regie­rung morgen in den Kammern eine Erklärung abgeben werde. Der Ministerrat stimmte dem Gesetzentwurf zu, daß die Naturalisierung von Untertanen feindlicher Mächte in gewissen Füllen widerrufen werden . kann, ebenso einem Gesetzentwurf, wonach mit Geld oder mit Ge­fängnis bestraft wird, wer direkt oder durch einen Mittels» mann irgend welche Geschäfte mit Untertanen einer feind» lichen Macht abschließt. .

Französische Hetzversuche zwischen Deutschland und Österreich-Ungarn.

W. T.-B. Budapest, 22. Dez. (Nichtamtlich.) Der PariserTemps" hat die Nachricht gebracht, daß die gesamte Budapefter Presse anläßlich der Räumung Belgrads gegen den deutschen Generalstäb Stellung genommen habe. DerPester Lloyd" fordert denTemps" auf, zu erklären, welches Budapefter Blatt den d e u t s ch e n Ge u e r a l st a b für das Belgrader Ereignis verantwortlich gemacht oder eine Mißstimmung gegenüber denn deutschen Generalstab. ausge- brückt habe. Solange derTsinps" die Frage nicht beant­worte, müsse dieses Blatt von der europäischen öffentlichen Meinung einer gemeinen Fälschung beschuldigt wer­den. Das Urteil der gesitteten öffentlichen Meinung Euro­pas könne nur ein Schuldig sein, denn eine ungarische Zei­tung, auf die sich derTempS" berufen könne, existiere nicht.

von den östlichen Kriegsschauplätzen.

Russische Beruhigungsversuche.

Br. Amsterdam, 22. Dez. (Eig. Drahtbericht. Ktr. Bln.) Der Genevalstab in Petersburg macht bekannt: Angesichts der unrichtigen Mitteilungen, die in den letzten Tagen über den Zustand unserer Armeen und ihrer strategischen Stellung in Deutschland und Österreich verbreitet werden, glaubt der Gene-' rakstäb, das russische Volk warnenzu müssen vor der Ein­seitigkeit und Unrichtigkeit aller Mitteilungen, welche durch die feindliche Presse über die russischen Heere: veröffentlicht werden. Daß die russischen Heere ihre Stellun­gen in eine kleinere Front geführt haben, ist das Ergebnis gründlicher Beratungen der militärischen Autoritäten. Die Stellung in einer kleineren Front findet ihre natürliche Ursache in der Konzentration starker feindlicher Streitkräfte gegen uns und verschafft uns außerdem noch andere Vorteile, worüber aus strategischen Gründen nicht gesprochen werden kann.

Das Wolff-Bnreau bemerkt zu dieser auch von ihm ver­breiteten Meldung: Rach den heutigen Meldungen aus dem Osten ist erfreulicherweise anzunehmen, daß die russische Heeresleitung bald noch mehr derartige fteie Entschlüsse fassen und die damit verbundenen Vorteile einheimsen wird.

Die Hoffnungen der Petersburger Telegraphenageutur.

T. TJ. Amsterdam, 22. Dez. sKtr. Bln.) Die Peters­burger Telegraphenagentur teilt mit: Aus den letzten Nach­

richten geht deutlich hervor, daß Warf ch a u wieder das direkte Ziel der Deutschen ist. Entwickelt sich die große Feldschlacht so, wie es setzt den Anschein hat, dann werden die Dinge anders" verlaufen als bei Lodz.

Das betrogene Warschau.

T. XJ. Mailand, 22. Dez. (Ktr. Bln.) Wie der Turiner Stampa" über Petersburg aus Warschau gemeldet wird, ist daselbst die Nachricht vom Ausbruch von Unruhen in Berlin verbreitet. Wie es in dieser nach Warschau ge­langten Nachricht heiße, marschiere die Bevölkerung der Vor» städte von Berlin unter dem RufeBrot" undFrieden" nach dem Stadtzentrum. Die Polizei habe blank gezogen, aber nicht gewagt, von der Waffe Gebrauch zu machen. Ein zur Unterstützung der Polizei herbeigerufenes Landwehr- Regiment habe den Gehorsam verweigert. Die Unruhen seien im Zunehmen begriffen.

Russische Sitte».

Stockholm, 20. Dez. Aus Rußland schreibt ein Mitarbei­ter einer schwedischen Zeitung: Bei Anfang des Krieges ließ Großfürst Nikolaus die ersten B c a m t e n der Intendan­tur zu sich rufen. Sie fanden sich zur bestimmten Stünde in vollem P a r a d e a n z u g, reich mit Orden ge­schmückt, bei ihm ein, sehr geschmeichelt über die hohe Ehre, die ihnen widerfahren war. In einem Halbkreis standen sie eine gute Stunde mit versagenden Beinen wartend da. Endlich trat der Großfürst ein. Mit unglaublich biegsamen . Rücken grüßten sie den hohen. Allmächtigen, der. sie - kaum

eines Nickens würdigte. Vom Scheitel bis zur Sohle musterte er mit durchdringenden Blicken den einen nach dem anderen. Die Situation wurde unausstehlich drückend; schließlich hörte, man folgende Worte des Großfürsten hart und scharf durch den Saal:Wer stiehlt, wirb gehängt."

Nach denr Besuch des Zaren im Kaukasus.

T. U. Petersburg, 21. Dez. (Ktr. Bln.) Der Besuch des Zaren im Kaukasus wird von der russischen Presse nach allen Richtungen hin verhimmelt. Alle rnüglichen Geschichten werden erzählt. Besonders auf den Besuch des Zaren bei den Verwundeten wird großes Gewicht gelegt.

W. T.-B. Moskau, 22. Dez. (Nichtamtlich) Die kaiser­liche Familie ist hier eingetroffcn.

Hunger und Cholera in der russischen Krmee.

Tick. Krakau, 22. Dez. DieNowo Reform«" meldet: Fortwährend werden hier Trupps von Gefangenen eingebracht. Die Gefangenen erzählen, daß die Russen die polnischen Soldaten stets an solche Posten dirigieren, die a m meist e-tt gefährdet sind. Hinter den polnischen Regimentern werden russische Regimenter postiert. In der russischen Armee macht sich bereits der Hunger in furchtbarer Werse geltend. Große Verheerungen richten in der russischen Armee die C h o l.c r c an, die auch in den von den Russen besetzten Orten in'Galizien ausgetreten ist.

Rußlands Unzufriedenheit.

TU. Petersburg, 21. Dez. (Ktr. Bln.) Die russische Presse zeigt über das Gelingen des deuffchen Angriffes auf die englische Küste außerordentliches Erstaunen, da man in Rußland geglaubt habe, den Versicherungen Churchills, denen zufolge die deutsche Flotte fest in ihren Häsen ein geschlossen sei und von der englischen Flotte am: Auslaufen verhindert werde, Glauben schenken zw dürfen. Man habe sich davon überzeugt, daß der englische Marineminister zu optimistisch geurteilt habe.

Englands Slottenversiärkung.

über den englischen Schiffszwwachs während des Krieges >oird der ,Dägl. Rundschau" von matzsebender Seite ge­schrieben :

Es ist ein Irrtum, anzunehmeir, Latz in den neuen eng­lischen SchiffÄisten dev den Türken gestoblene DreadnouM Reschadie" fehle. Er und der zweite türkische Dreadnought Sultan Osman" wurden unter den I'iamenErin" und Agincourt" der britischen Flotte einverleibt. Der Len Chilenen abgenmnmenc DreadnoughtAlmirante Laiorre" erhielt den NagwenCanada"; die den Brasklianern abgenommenen MonitoreJava^ry,Maderva undSoll- moes" die NamenHumbert",Mersey" undSevern". Wie die beiden den Norwegern abgekaustcn Panzerschiffe Björgbin" undMdaros" benannt weriden, ist noch^ nicht

bekannt. .... t . _ .

Von eigeneit Schiffen traten während de» Krieges in Neuausrüstung die DreadnoughtsQueen Elizabeth" unlv Warspite" von je 31000 Tonnen, acht VV-Zenkimeter- und sechzehn 15-Zentimeter-Geschützen;Benbow" undEniperor of Jndia" von je 29 000 Tonnen, zehn 34-Zeniimeter- und zwölf 15-Zentimeter-Geschützen;Tiger" von 31500 Tonnen,: acht 34-Zentimeter- und zwölf 15-Zentimeter-Geschützen,- aber angeblich 30 Knoten, weil Schlachtkreuzer; die kleinen Panzer­kreuzerAurora",Arethusa",Undaunted",Galathea", Jnconftant",Penelope",Phaenton",Royalist" von w 4000 Tonnen, zwei 15-Zentimeter- und acht 10-ZentinretLr- Geschützen, 80 Knoten, welche teilweise schon Gefechte bei Helgoland und an der holländischen Küste bestanden, und mög­licherweise auch solche der KlasseCordelia" von je 4400 Tonnen, zwei 15-Zentimeter- und sechs 10-Zenttmetcr-Gr- schützen, 30 Kiwten, lveil letzteres Schiff schon in der ersten Jahreshälfte ablief. Da die Namen der übrigenComus", Ealliope",Caroline",Caryssort",Cleopatra",Conquest" undChampion" lauten, wäre es nicht unnwglich, Latz der aw neu gemeldete KreuzerCambriau" mit demChampion" gleichbedeutend ist. Was denBothn" betrifft, so dürfte man diesen Namen einem der acht Vertreter derLighffoot"-Klaffe, gegeben haben, die im Bau ivar und je^2000 Tonnen, sechs 10-Zentimerer-Kanonen und 81 Knoten haben soll.

Bei allen Tonnenangaben sind nicht die irreführenden An­gaben über dienormale" Wasserverdrängung angeführt, son­dern die tatsächliche bei vollen Kohlenbunkern, weil doch kein Kriegsschiff in Kriegszei-ten so töricht sein wird, mit lichtvollen Bunkern in See zu gehen. Deshalb ist die wiEche. Grütze desAgincourt" 32000 Tonnen, jene desErin" über 25 OOO. Rätselhaft bleibt nur die Herkunft eines Panzerckreusers .Jmperieu.se", da kein solchen sonst im Bau war.

England bereitet sich auf die Invasion vor.

Wie ernstlich man sich in England mit dem Gc-danken au einen deutschen Angriff beschäftigt, beweist solgenide Notiz, die dieKöln. Ztg." in denTimes" an . einer unscheinbaren Stelle findet: ,

Lord Wavwick, Lord Lieutenant von E s s e x, hat dar Zivilbevölkerung der Graffchaft eine Bekanntmachung zugehen lassen, die besagt, Latz Vorsichismahregeln getroffen sind, um die Zivilbevölkerung im Falle eines feindbichni Angriffs aus die Küste der Grafschaft zu schützen. Um jeden Warm und jede Panik zu verhindern, führt der Lord aus, Latz ein «r- «rttflc« Angriff nicht als bevorstehend oder vxchvscheinlich be­trachtet werde, aber auf der anderen Seite könne Me Mög­lichkeit doch nicht außer acht gelassen werocn. In Der ganzen Grafschaft sind Rotausschüsse eingerichtet worLen, Me non der Polizei und besonderen Gendarmen unterstützt werden sollen. Die Bewohner werden Anweisungen erhalten, wenn es j ratsam erscheint, .Hatz sie eine