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* Humoristisches. Unan Abfahrcn und es wird zum zweiten eine dicke Frau herbeigestürzt kommt. , ..... . -
wird sie gepackt, mit einem Ruck in'S Cmtpö geworfen und fort braust der Zug. Gleich darauf erscheint der Schaffner bet der noch immer nach Athem ringenden Dame. „Ach — ich wollte- 7",L^.^' NUN, beruhigen Sie sich nur, Sie sind ja mitgekommen, und da» ist die Haiiptsachel — Ja,-ich wollte ja - nur -" - „Ihr Billet, wenn ich bitten darf!" — Ja — aber — ich wollte — ja nur — diesen Brief — m den Bnef- kasten — stecken!" _______
in Chicago, ja da» größte Geschäftshaus der Welt, wenn man den Ge- sammtraum der Stockwerke in Betracht zieht.
» Amerikanisch» Köchin«»«. Auf gelungene Weise haben skh kürzlich sechs Köchinnen in Minneapolis einen vergnügten Abend verschafft. Im Laufe der Woche pumpten sie sich nämlich gegenseitig, odn vielmehr ihre respectiven Herrschaften an. Das heißt, in l^m. einen Hause war zufällig der Kaffee ausgegangen, in dem andern der Zucker, ch dem dritten die Butter u. s. w., und aus nachbarlicher Freundschaft wurde von dm Hausfrauen immer ausgeholfen. Die so zusammengeborgteni Bonmye wurden dann an einem bestimmten Tage zu einem Feste verwerthet, welches die Mädchen ihren „Fellows" gaben. Durch Zufall wurde der wah^ Sachverhalt entdeckt und sechs Mädchen meldeten sich am ander« Tage im Beschäftigungsbureau für neue Stellen.
genehm. Ein Zug steht fertig zum Mal geläutet - al» ganz autzerÄthem ;. Von dem dienstfertigen Schaffner ~ " ib fort braust
(Nordd. Lloyd), Bremen-Ncw-Nork; „Ohio' (Rordd. Lloyd), Bremen- Rio de Janeiro; „Preußen" (Nordd. Lloyd), Bremen-Ostasten: „Bohemia (Hamb. - Amerti. P.-A.-G.), Hamburg-New-Vork: „Bavaria (Hamb.- Amerik. P-A.-G.), Havrc-Mcxico; „Belaeiiland (Red Star Line), Ant- wcrpen-Ncw-Aork; „Lord Gough" (Ämerican Line), Liverpool-New-Iorkj Majestice" (White Star Line), Liverpool-New-V ort; „City of Chicago (Jnman Line), Liverpool-New-Aork: Momau" (Umon Line), Hambnrg- Südafrika; „Buenos Aires" (Hamö.-^üdamerik. D.-G.), Damburg-Rio de Janeiro. Donnerstag, den 26.: Aller" (Nordd. Lloyd), «outhampton- New-Nork; „Cephalonia" (Cunard Line), Liverpool-Boston; „Dt.Lalirent (Comp. Giner. TransatL), Bordeaiir-^olon; „Mcthwen Castle (Castle Line), Blissingen-Südafrika; „Tijuco" (Hamb.-Südamenk. D.-G.), Ham- burg-Montevideo-BuenoS Aires. Freitag, den 27.; „Croatia (tzamb.- Amerik. V.-A. -G.), Hamburg. Westindren; „Moor" (Union Line), Sonthamvton-Südafrika. Samstag, den 28.: „Aulda" (Nordd. Lloyd),
i« Man schreibt der „Franks. Ztg." vom i
h’ K au» Spa: Die Saison ist unter den günstigen Umständen er- s
AL worden. Die Königin der Belgier mit ihrer längsten Tochter, AiMiefstn Clementine, sucht in Spa Erholung, und dadurch ist dem Bade । L^L-ch reichere« Zuströmen des Adels, gesichert al« es sonst alljährlich , «SJfiiAet Der Aufenthalt der Königin, welche in dem schönen Hause , Manqiiiets Heyemal Wohnung genommen hat, ist mit sechs Wochen .
Alk eine bekannte Liebhaberin des Fahrsports hat ste Sorge daß ihr Pferd und Wagen in reicher Auswahl zur Verfügung s Mit ihrem Ponnywagen, den sie selbst führt, liebt die Königin ’’;tc Ausflüge in die Ardennen zu machen. >yür Vergnügen und Unter- baltüug der b Badegäste ist im reichsten Maße gesorgt. Einen tzaupt- Eebungrpunkt werden wiederum bte großen Rennen bilden, welche vom 27. In« bis zum 10. August stattfinden sollen. T°ubenfchi-chen allmonatlich bis Octobcr statt. W,e sehr auch die Thlerschiitz- k,-reine gegen dieses brutale Abschießen der armen Tauben gekämpft haben, S Sport ist leider nicht auszurotten. Bon den hier etngetroffmen « mden fällt die große Zahl.der Engländer am meist-n anf Ke n Wunder, denn „auffällig" find ste fast durchweg gekleidet Es er,ch-i t wie ein Rüthsel, warum ein Volk, das in seiner Hcrmath selbst höchst anständig, trefflich nnd zweckentsprechend gekleidet, ist, im Ausland sich rn fast immer lächerlich erscheinenden Maskerade gefällt.
* Löubrrwesrtr i« Kiciltrn. Nachdem d?r Banguier A rrigo «ach Hause zurückgekehrt war,.hatte die Polizei endlich freies Spiel, um «st Energie gegen die Banditen vorgehen zu können, nnd ihren. Be- «rühungen ist es endlich gelungen, emer. großen Zahl verdächtiger ^ndl- , Muen — es sollen ihrer über zwanzig sern — habhaft zu werden. Mehrere von diesen Hallunken, welche in der Umgegend von T erm in i ibr sauberes Handwerk trieben, waren als Carabimen verkleidet, Emer rüg sogar Frauenkleiber. Den Enthüllungen eine» der verhafteten Räuber ist es zu danken, daß die Polizei der ganze» Bande auf die Spur kam, welche allem Anscheine nach eine ausgedehnte Association von Missetätern bes schlimmsten Kalibers bildet. Rach ben Aussagen hstses Ver- räthcrs an feinen Bundesgenossen sollen auch angesehene Persönlichkeiten mit der Bande in Verbindung stehen und daraus erklärt sich die Verhaftung Mehrerer respectablcr, völlig unbescholtener Persönlichkeiten, unter welchen st» ein Advokat, ein Geistlicher und ein Fürst besuchen. Wie weit man diesen sensationellen „Enthüllungen", welche begreiflicher.Weise di ganze Insel in Aufruhr versetzt haben Glauben schenken kann ob dabei vielleicht Verläumdungen uud andere. rafftnirte Spitzbübereien im Spiel sind, das vermag man heute noch nicht zu beurthellen und es ist Sache der Gerichte, welche — nebenbei bemerkt — bte Sache mit wahrem Feuereifer betreiben, völlige Klarheit in die Angelegenheit zu büngem WeLicht wird dem sicilianischen Brigantaß.gio doch endlich das Lebenslicht ausgcblascn! Zu wünschen wäre es. Inzwischen giebt sich die Bevölkerung von Termini in echt südlichen Jubelausoruchen der Freude über die Verhaftung der Missethäter hi» und schaarenwetse folgt das Volk den in Handfesseln gelegten Banditen, welche inmitten Itamnuger
- Carabinieri als Gefangene in die Stadt emziehm nnd man glaiibt sich m andere Zeiten verfehl, wenn man die derben Spottrufe hort, welche bte jubelnden Leute den verwilderten, trotzigen Gestalten .entgegenrufen, dm Jahrelang der Schrecken jener Bevölkerung gewesen sind und nunmehr ihrer gerechten Strafe entgegensehen. .
* Der- klnqe Grtsr>-rsta«d. Ein Kreisarzt wollte eine statistische Tabelle über die Sterblichkeit in den einzelnen Ortschaften aufstellen und wandte sich deshalb an alle Ortsvorsteher. seines Bezrkes mit der Bitte, sie sollten ihm doch gefälligst mittheilen, wie viele Personen wohl jährlich 'm ihrer Gemeinde sterben möchten. Ein Ortsvorstayd, welcher die Änfrage mißverstand, schrieb kurz zurück: „In unserer„Gemeinde mag Niemand sterben." Der Arzt fragte darauf zum zweiten Male an, wie viele denn durchschnittlich im Jahre sterben konnten, und. erhielt alsbald zur Antwort: „Hierorts können Alle sterben." Noch einmal setzte der Doctor an und bat, ° ihm mitzutheilen, wie viele Personen etwa in eniem Jahre m jener Gemeinde sterben dürften. Hierauf kam als Jntwori der Beschcch. @tetben bciif hier tvcr tüill itnb tttufb bcnn ber itnteifcrnQte £)rt-.',öoi- sicher kann es Niemand verbieten." Der Arzt strich endlich die Gemeinde aus seiner statistischen. Tabelle.
* Dav nvölMiichigs Haus. In den Bereinigten Staatm hat der Pettonen-Auszug zu einem neuen System des H^"^rbanev geführt, das vielen Personen Furcht und Grauen etnzufloßen.geeignet ist. llm den Bauplatz auszuiiützcn, thürmen d,e Architekten bet der Errichtung von Geschäftshäusern Stockwerk auf Stockwerk. So wird er für die Directoren der itächsten Welt-Ausstellung..tn Chicago nicht wehr nothtg sein einen zweiten Eiffelthurm oder ein ähnliches lliigeheuer zu planen, denn Chicago wirh ohnedies den Besuchern einen Riesenbau zu zeigen haben, welcher ebenso große Bewunderung erregen wird, als em bloyer Aussichtsthurm von 1000 Fuß Hohe. Der betretende Bau wird ton Privatleuten ausgesührt. Die Grundlage dazu wurde kürzlich gelegt, indem das bebeuteiibfte Grundeigenthumsgeschast nbgeschloffen wurde, « welche» in der Geschichte Chicagos zu verzeichnen ist. Es betrifft bte südliche Hälfte des Häusergevierts, welche», von der Dearburm, State- Monroe- und Adams-Straße begrenzt wird und an Dh- Catr, eine Corporation mit einem reaistrtrten Actien-Capttal von 5«),000 ^oHars, aber bedeutend größerem GeschäflSuberschuff, auf Mele Jahre verpachtet wurde. Die Gesammtmiethe betragt 154,000 ^oUnr8 tm Jahr, was nach dem üblichen Zinsfuß von 5 pCt. berechnet, einen Werth von 3,080,000 Dollars darstellt. Aus bteiem Grundstück das 'M Ganzen einen halben Block umfaßt, soll ein mächtiges zwolfstockiges Gebäude er- richtet werden, dessen Kosten auf 2,000,0(X) Dollars veranschlagt sind, so daß in diese« Unternehmen im Ganzen ein Capttal von o0M,000 Dollars gesteckt u>erd-n wird. Dieses Gebäude wird bet Weitem das größte
Jagd und Sport.
= Intevitationales Radwettfah»»« ?u Mainz. Wie uns mit- getheilt wird, dürfte dieses Rennen eines der interessantesten der ganzen Saison werden, indem fast sämmtttche sportliche Großen, wie der Meffter- schaftsfahrer der Welt Slug. Lehr (Frankfurt a. M.), Josef Goebel (Mainz), Alwin Vater (Frankfurt a. M.), Tobias Herbei (Mannheim), I. .I. Hoß (Wiesbaden), H- Kühbacher (Köln) und Karl Opel (Rüsselsheim) sich dazu gemeldet haben. Das ganze Wettfahren reprasentirt die selten dastehende Zahl von 104 Nennungen, worunter auch titer des Wiesbadener In ter- nationalen Sport-Clubs. Em Besuch dieses Festes durfte sehr zu empfehlen sein. ________
Ketzte Drahtnachrichten.
(Nach Schluß der Redaction eingegangrn.)
* Stuttgart, 21. Juni. Infolge eines »m Mitternacht geschehenen Zusammenstoßes zweier Guterzuge bet Muhlacker blieben der Zugmeister Hartstern und der Gepackfuhrer Speth todt, dem Zugmemer Bezmann wurden beide Füße abgefahren. Der Betrieb ist gestört. Der Frankfurter Schnellzug ist ausgeblieben.
* Madrid, 21. Juni. Die Kammer lehnte mit 93 gegen 56 Stimmen bei der Bugetberathung ein Amendement ab, welches die Kündigung fämmllicher Handels-Verträge verlangt. — Die Consuln von Malaga telegraphiren übereinstimmend mit dem Maire, daß hie b artigen Erkrankungen nicht gelbes Fieber, sondern typhöser Natur sind, ^n Valencia, Puebla de Rugat und Montichelvo sind einige neue Cholerafälle, in Montichelvo zwei Todesfälle.vorgekommen. Die Municipalität von Valencia errichtet ein Hospital außerhalb der Stadt.
* Ulotervbnrg, 21. Juni. Ein kaiserlicher Ukas trifft Be- ftimmungcu wegen der Expropriation Privater Grundstücke behufs Legung eines zweiten Geleises auf den Eisenbahnen PeterSburg-Bialyftock, Fastow-Rowno, Kasatzin-Shmerinka, Snamenka-Zwletkowo. — Der livländische Gouverneur Zinowjew ist für drei Monate beurlaubt.
* Schiffs-Nachricht»»,. (Nach der ,,Franks. Ztg.".) Angekommen in Havre der Hamb. D. „Rhenania"; in New-Dork Ä. „Lae.lanb^ der Red Star Line von Antwerpen: in Amsterdam „^rinses Amalia der Nederland von Batavia; in Batavia D.^„Conrad der Nederland von Amsterdam. Der Nordd. Lloyd-D. „Aller von New-Uork passirte
Scilly
* Urbrrserischrr poft- und Vassagirr-V-rK-hr für die Zeit vom 22.-28. Juni (mitgetheilt von Brasch L Ro t h e n st ein, Berlin W., »vticbiidjftTcifec 78). Sonntufl, ben 22. „(Stber (^loibb. £Ioi)b), gDUtI)anlbto^^etD=?)or£; SRönetia" (©“n^^erii ^.<=®.), §ani^ New-Vork; „Bavaria" (Kamb.-Amerik. P.-A.-G.), Hamburg-Mexico, St. Laurent" (Comp. G6ner. Traneatl.), Havre-Colon. Dienstag, ben 24: Frankfurt"^ (Nordd. Lloyd), Bremen - Montevideo - Buenos Aker; „R^aetia" (Hamd.-Amenk. P.-A.-öi.), Havre-New-Aork: „Methwen Castle" (Castle Lme),- London-Südafrika. Mittwoch, bett 25.: „Aller (Norbd. Lloyd), Bremen-New-Vork: „Ohio" (Nordd. Lloyd), Bremen- Rio de Jaueilo; „Preußen" (Nordd. Lloyd), Bremen-Ostasten: „Bohemia i.smmb. - Amerü. V.-A.-G.). Hamburg -New-Äork; „Bavaria, (Hamb.-
