Einzelbild herunterladen
 

Kett- 61

GkpesMon: Küngsassc 27.

N-. HO

aus teil be> ncht um dci er- Ab- itcit rist- uel iben -sch- , sei ücht isch- , ist folg zum eifel tbcn eben ge­ben iten, licht rage ber- arin gen» von Ich eren iten. üler ein bie bie -sch- nm» gen, tfcre und rift- ben, rab- ncip ;ten, trotz DaS eren jcn« also

b« egt btt age icnt, -bki Dn inz- ubt, di,

Di, iten 2nt°

kni Mi tb, bte eile, ubt, itge= Dn Be­kenn age, ch» baä ebn erei hat - 2s

Ausland.

* ©tftwddj - Ungar». Der Bäckerftrike in Budapest dürfte, wie wir gestern schon inittheilten, bald bet gelegt setnDie Meister beschlossen, die Forderungen der Gehilfen, besonders dte vterzehw- stündige Arbeit und den Schichtenwechsel zu bewilligeii, sich aber dadurch schadlos zu halten, daß sie die Gebäckspreise im Zwtschenhanbel erhöhen. Bisher wurden im Zwischenhandel 85 bis 100 jstücf für einen Gulden bewilligt von nun an sollen höchstens 60 Stück für einen Gu.den gegeben werden ' dafür aber soll das Gebäck anstatt 42 nun 60 Gramm haben. Die Gehilfen auf der Neupestcr Insel, wo sie verweilen wollten, bis alle Forderungen erfüllt sein würden sind weiter lustig Sie erhielten i tui ben legten Tagen 120 Gulben Unterstützung. Zwei Gehilfen die schwimmend durchbrenneu wollten, wurden zuruckgeholt und tüchtig durch ge­prügelt. Zu bemerken ist, daß mehrere große Meister schon vor dem Strike den Gehilfen die Forderungen bewilligten, daß aber letztere dennoch

7- an Graf Pfeil: Von gemeinsamem Unterricht von und Christen ist ein Zusammenschließen der Consessionen doch nicht «Watten Die Juden streben nach Herrschaft und Emannpation m r gijciituna Eine entente cordiale mit ihnen ist doch Nicht mog ich.

En Sie sich doch die Dentschfreisinnigen im Reichstage an, welche die Maesandten des Judenthums sind. Sind das Herren, die etntg und ttied- 5a mit mi8 leben? Wir müssen Front machen gegen bte gefährliche Wen- vima im politischen Lkben Jn Österreich ist Re Herrschaft des Jndeu- thiimä schon zu einer ungeahnten Höhe gelangt. Thun wir Nicht bei Zetten -twaS dagegen, so wird auch bei uns diese Folge eintreten. - Oberburger- Eifter Bötticher: Nach den Auslassungen des Herrn EultuSmimsters mürbe ick es nicht verstehen, wenn bieser Antrag hier angenommen wurde. Namentlich ist er unannehmbar nach ben Ausführungen welche der An- Setter an denselben geknüpft hat und gegen bte ich Mich ganz ent- Sen wenden muß. Wir haben doch schon christliche Schulen, m welche ^ ^uden nur zugelassen werben. Es ist ein Votthnl baß die Juden nicht auf sich angewiesen sind, sondern christlichen Geist in christlichen LZulen lernen. Wie wollen die Herren überhaupt ihren Antrag durch- (übren? Dafür liegt gar keine Möglichkeit vor.. Die Verfassung spricht ,w eifellos gegen den Antrag. Da der Minister die bestehenden Schwierig­sten von Zeinem Ressort aus überwinden will, haben wir nicht mehr hineinzureden. Nur weil Jemaud Jude, ist, ihn von der Schule abweisen, halte ick für nicht richtig, und ich stimme damit gegen den Antrag. - fflraf von der Sch ul en bürg hält Miquel entgegen, das deutsch- nationale Interesse sei untrennbar vom Christenthnm. Der Antrag wird schließlich vom Herrenhaits an genommen. U. A. stimmen Graf Woltke und Fürst Radziwill dagegen.

Deutsches Reich.

* fiof- und Urrf-nal-Uachrichten. Die f r ü h e r e Königin von Hannover, eine altenburgische Prinzessin, sit .ru kurzem Besuch m Altenburg eingetroffen, nachdem ihre Schwester, die Großhcrzogm von Oldenburg bereits dort angekommen. Die frühere Königin von Hannover weilt zum ersten Mai seit 1866 wieder in Altenburg. - Der General der Cavallerie z. D. v. Rauch ist im 72. Lebeitsiahre geftorben.

* Urform des höheren Kchulmefens. Die Vorbereitungen »n der Versammlung, welche zur Erörterung der Reform des h öheren Schulwesens auf Berufung des Cultusmimsters im Herbst dieses wahres in Berlin zusammentreten wird, sind tn vollem Gange. Aus der Versammlung, welche aus Anhängern der humanistischen wie reali­stischen Richtung ans Mitgliedern der UmversitatSkorper und Akademien, ans Schnlmännern aller Kategorien, in8befonbere °' Vertretern ber so­genannten Einheitsschule, ferner aus Beamten der Reichs- unb Staats- Schulbehörbeu, aus Männern bes praktischen Lebens, endlich aus, spectellen Vertrauensmännern, wie z. B. dem Dr. Güßfeldt, bestehen wird, sollen Referenten und Correferenten gewählt werden, welche über, bie einzelnen Fragen Bericht zu erstatten haben. Diese Punkte werden im Vorhinein, in einem Fragebogen zusammengestellt und m>t Erläuterung versehen, dem Referenten zur Berichtetttattung übergeben. Daß auch der Kaiser m einer ober der anderen Form an der Versammlung sich betheiligen werde, erscheint nicht völlig ausgeschlossen.

* Berlin, 10. Mai. Die Budgeteommission des Abgeord­netenhauses berieth Donnerstag Abend wieder den Nachtragsetat und nahm folgende Resolution des Frhru. v.Huene an.DasHaus der Abgeordneten wolle beschließen, die königliche Stagwregierung zu er­suchen Erwägungeil dahin eintreten zu lassen, ob nicht eine allgemeine Einführung der Dienstaltersstnfen für die Besoldungen der etatsmaßigen Beamten sich empfiehlt." Der Bestechungsprocetz Warnebold und Genossen wurde am Freitag geschlossen und der -wrmtn zur UrtheilS- verkündigung auf Dienstag Vormittag 0 Uhr angesetzt.

* Rundschau im Reiche. In ben Kreisen Strzelno., Witkowo, Gneseu, Jnowrazlaw unb Wonarowitz hat abermals eine Reihe polnischer Dörfer deutsche Namen erhalten. So ist dem Dorfe Oldrzychowo der Name Altenburg, dem Dorfe Przybrodzin der Name Jmsee, dem Otte Modliborzyee der Name Deutschwalde re. beigelegt worben. Der Strike der Ewerfuhrer (Lichterschiffer) tn Hamburg nimmt eine bedenkliche Natur an. Mehrere Hamburger Firmen haben der Hafenpolizei Dampfer zur Verfügung gestellt, mit denen dieselbe alle Wasserwege abpatrouillirt, um die neu angenommenen Leute gegen bie sinkenden Ewerführer zu schützen. Bis letzt ist die Polizei in 13 Fällen eingeschritten und hat mehrere Verhaftungen tiotgenommen. Auf dem Lande streifen fortwährend größere Patrouillen umher.

den Sinke mitmachten. Die Gehilfen wollen ertrotzen, daß sämmtliche Ge- nossen dasselbe erhalten. ' ... m .. ,

* Italien. Das Central-Comitö des italienischen National- Schützenfestes empfing ein Telegramm des. gelchaftsfuhrenden Aus-

i,,,t- hPutfdiert Bundesschiebens tn Berlin, wonn italieisifchen Schützen brüderlicher Gruß entboten'und der Hoffnung Ausdruck ge?eben wird, daß dieselben im Juli zahlreich nach Berlin kommen würben. Das Telegramm schließt mit den Worten. Es lebe König Humbert, ber erhabene Freund des deutschen Volkes, es lebe die ver­bündete italienische Nation!" Ellena, der Delegitte Italiens anOder Berliner Arbeiierschutz-Conferenz, hielt ttn Parlament eme mit warmem Beifall aufgenommene, die italienndfe Finanzlage betreffende Rede. E. erklärte, währenb Frankreich, Rußland und Oesterreich finanziell fiontten, werde Italien nicht von einer vorübergehenden Krise, soubern von einer schwereren öeonomischen Krankheit heimgesncht .Heilung der letzteren empfahl Ellena insbesondere bte Kräftigung der Landwitthschasit. Das offieiöse ArmeeblattEsercito" ist aniorisirt, zu erklären, daß bie lungsten Melbnngen über neue große Rüstungen der Machte auf bte italienische Regierung einen überaus peinlichen Eindruck ge­macht haben. Dieselben würden aber die beabsichtigten Streichungen m dem italienischen Militäretat keinestvegs vereiteln. Die Regierung werde dessen ungeachtet über die Wehrfähigkeit des Landes ängstlich wachen.

* Serbien. Das neue serbische Armeegesetz verstärkt die Wehrkraft Serbiens bezüglich ber Truppenzahl sehr bedeutend, so daß letzt das serbische Heer im Kriegsfälle mit 210,000 Mann tn das Feld rücken soll. ,

* Bulgarien. Die Polizei Hai demTemps" zufolge tn entern Dorfe nahe bet Widdin 400 hektographirte P r 0 e l a m a 110 nen entdeckt. Dieselben sind Zankow unierzetchiiei und, fordern bte Bulgaren aut ben ihnen von Oesterreich aufgezwungenen Dtctaior 8U benagen; auch Stam- bulow's sollten sie sich enttebigen. Wenn Oesterreich ihnen vorspiegele als ob Rußland Bulgarien zu einer russischen Provinz machen, wolle, so sei bies falsch, beim Rußlanb wolle ein freies und unabhängiges Bulgarien mit einem Prinzen von unserem Blute unb unserer Religion, nicht aber einem Katholiken, welcher unsere Sitten unb Gebrauche verachtet und sich, nachdem er aetrunten über unseren nationalen Cultns luftig macht unb nnstre Priester in Fttfeln legi". 1 DieKöln.Ztg." entnimmt der Swo­boda" folgende Meldung über eine Menieretmus Schutnla: AmAbend des 1. Mai begab sich ein Krankenwärter des Schnmlaer Krankenhauses m ein Zimmer desselben, in welchem sich elf Gefangene als Kranke be­fanden In seiner Begleitung trat auch der die Wache befehligende Unier- osfieier in^den Raum. Während beide sich mit dem AnzÜnben ber W« beschäftigten, erhielt der Unteroffieier von einem Gefangenen einen Hieb mit einer eisernen, von einem Bett abgebrochenen Stange und al*iti9 wurde ihm das Bajonnett entrissen. Fünf Getangene eilten hmaus, wobei ber Posten vor dir Thür durch einen Stich in den Mund verwundet wurde. Beide Soldaten stürmten jedoch den Ausreißern nach,, der Rest der Wach­mannschaft schloß sich ihnen an, und nach einigen, Minuten, hatte man die fünf Gefangenen durch nachgesandte Kugeln m ba8jenfetts be­fördert Die in dem Zimmer verbliebenen sechs Gefangenen waren durch kranke Soldaten an der Flucht verhindert worden. Die Erschoßenen waren sämmilich schwere Verbrecher und zu lebenslänglicher oder15-ighnger Kettenarbttt verurthcilt gewesen. - Da atte. bebunte» !Slbbolaten M ab; lehnend verhalten, ist es bis nun Panitza nicht gelungen, einen Ver- theibiger zu gewinnen.

* Türkei. Der infolge der Reelamationen der europäischen Machte wieder aufgenommene Proeeß gegen den kurdischen Raub­mörder und Mordbrenner Mussa Bey ist nunmehr endmltig niedergeschlagen worden, eine Thatsache, bte cm ungemein WtdjeS Sicht auf die türkische Justizpstege wirft. DieAgenee de Cotiftaii- tinople" verzeichnet das Gerücht, es hätten zwischen den Drusen und Marouiteu des Libanon schwere Zu;ammenstoße ftatt- gefunben; ber General-Gouverneur habe bei der B^otte um Ver­stärkungen nachgesucht, die auch bereits von Salontchi abgegangen traten. Die Lgenee de Constantinople» bemerkt aber hierzu, daß amtliche Be­stätigungen bisher noch nicht vorliegeu. ,

* Afrika. Aus Kotonu wird gemeldet: Der König von Dahomey wechselte die französischen Geißeln gegen bte gefangenen Da- boimmer ans Stanley soll in Afrika Annexions-Verträge mit vielen Häuptlingen abgeschlossen haben. , Deren Besitz soll °n England überachen. Aus Sansibar, 9. Mat, wird gemeldet: Ein britischer Sre^uger brachte eine DHau mit 40 Selaven auf. Ein vollständiger Schiffs-Ring wurde um die Insel Pemba gebildet.

Handel, Industrie, Erfindungen.

Aakentschau. Die Bürstmaschiue zur Bearbeitung des Fußbodens von Gottl. Wettendorfer in Hernals bei Wien und Fr. Vabisch in Wien, Nr. 51204, besteht, wie uns das Patent-Bureau von Otto Wolfs in Dresden mittheilt, ans mehreren an einer gemeinsamen Platte angcorbneten und mit einem gemeinsamen Handgriff versehenen Bürsten die mit dem durch einen Bügel gesteckten «Mb belastet und birigirt werden. Zur Herstellung von mehrfarbigen Gemaldcu oder Zeichnungen wendet Herr Maunce Wirths tn New-Aork das folgende Verfahren an (Patent Nr. 51116). Jede Farbe, welche in dem Gemälde vorkommt, wird auf eine besondere durchsichtige Schicht gemalt und diese Schichten bann über einander gelegt. Zweck dieses Verfahrens ist es, dem Gemälde einen weicheren Farbenschmelz zu geben und ben ; Stimmungseffect des Bildes durch Fortlaßen, etMlnerFarbplattn zu

1 verändern. Auch können nach den einzelnen schichten des Gemäldes die