Einzelbild herunterladen
 

. 48

lbe müsse i£ binde» Stimmen

md hüte,

^kommen ii New- and" der Pool und issabon ton der urger D.

Wiesbadener Tsgblslt

11,000 Abonnenten

Gegründet 1852.

Anzeige«:

Expedition: Langgasse 27.

Die einspaltige Garuiondzeile oder deren Raum 15 Vfg Reclamen die Pctifteile 30 Pfg. Bei Wieder­hol, ngen Prcis - Ermäßigung.

Erscheint täglich, außer Montags. Bezugs-Preis

vierteljährlich . 1 Mk. 50 Pfg monatlich 50

ent.)

den.

Damen

:nient)

ze von Höfern

ittner, ;all. larbt ino. li.

lnault, i.

ick. r. ibt.

itiirt mit goldenen nächst der liciiete se in allen 232) 351

e Spaun- stilien, ä 1 Mk. othcfc", . 313) 51

M 49. Donnerstag, den 27. Februar 1890.

Zur Gemeindewahl!

Auch ein Vorschlag zur Güte!

Wie wäre es, wenn die kürzlich als Candidaten aufgestellten Mitbürger, von denen keiner der dritte» WählerciassL ««gehört, beide fallen gelassen würden, und die dritte Wahlabtheilung sich nach einem Candidaten ans ihren eigenen Reihen umsehen würde. In der letzten Wähler-Versammlung sind verschiedene Namen genannt worden, die uns sehr der Berück­sichtigung werth erscheinen. Wir würden es als ein Armnths-Zengnisi betrachten, wenn die dritte Classe nicht wieder eine» Vertreter aus sich selbst zum Gemrinderathe entsenden sollte. Classe I und II lassen es sich nicht nehmen, nur Männer aus ihren Abtheilungen zu wählen, warum soll dies nicht auch Classe III thun können und wollen.

Müssen es immerRentner" sein? Man wird einwenden: Ja, wer hat sonst Zeit? Daraus erwidern wir: Im Bürger- Ausschusse sitzen junge thatkrästige Bürger, Handwerker und Kanflente, die längst eingeweiht sind in die städtischen Lerwaltungsgeschäfte, die können das Amt eines GemeinderathsmitgliedcS sehr wohl übernehmen, wenn sie ihre ganze freie Zeit diesem einen Ehrenposten widmen und ihre zahlreichen sonstigen Ehrenstellen im öffentlichen und Vereinsleben niederlegen wollten. Prüfet und entscheidet!

| Einige Wahlberechtigte.

W** Wichtig für Jedermann!** Wichtig für Jedermann!

Ä5iiS®B«Iea'raiig

zur Betheiligung an einem gemeinschaftlichen Gesellschaftsspiele von

100 Schlossfreiheit Original ^Loosen.

Ein auswärtiges Bankhaus, in Verbindung mit einem hiesigen Bankgeschäft, hat, veranlaßt durch mehrfach geäußerte Wünsche, 100 Original-Loose der Schloßfrciheit-Lotterie erworben und deponirl solche bei einem hiesigen Notar.

Zur Betheiligung an einem gemeinschaftlichen Gesellschaftsspiele gießt das betreffende Bankhaus 100 notariell beglaubigte Antheilscheine aus, welche das Nummer-Verzeichniß obiger 100 Loose enthalten. Der Inhaber eines solchen Antheilscheincs ist demnach voll und ganz an den Gewinnen betheiligt, welche auf die verzeichneten 100 Loose entfallen.

Es ist klar und einleuchtend, daß die Chance eines jeden Mitspielenden bei obiger Betheiligung eine vielfach größere ist als , bei dem Einzelspiel eines Looses, während das Risiko sich bedeutend vermindert, da rechnungsmäßig auf 100 Loose 5 Gewinne entfallen sollen, von denen der kleinste in den ersten 4 Klassen 1000 Mark, in der letzten Classe 500 Mark beträgt.

Da die Einsatz-Gewinne bei dieser Lotterie in Wegfall kommen, so ist die Anzahl der großen Gewinne bedeutend und eine dreifach größere, als in der König!. Preuß. Claffen-Lotterie. Es empfiehlt sich deshalb das Spiel an mehreren Loosen, denn, abgesehen von der Möglichkeit, daß unter 100 Loosen leicht ein höchster Treffer erzielt werden könnte, ist bei solcher Zahl von Loose» doch anzunehmen, daß auch bei ungünstigstem Zufall ein Thetl des Einsatzes wieder gerettet wird.

Es existirte bis jetzt nachweislich keine Lotterie, welche eine derartige Chanee in hohen Gewinne» vot. Ein Vergleich mit dem Plan der König!. Preuß. Claffen-Lotterie ergiebt folgenden Unterschied in den Gewinnen: Von 60u,000 bis 100,000 Mark Preuß. Lotterie 7, Schloßfreiheit 43; von 75,000 bis 20,000 Mark Preuß. Lotterie 22. Schloßfreiheit 205, da­runter allein 32 Gewinne ä 50,000 Mark, deren die Preuß. Lottert nur 2 aufweist. Gewinne von 15,000 bis 10,000 Mark Preuß Lotterie 85, Schloßfreiheit 220; Gewinne von 5000 Mark Preuß. Lotterie 109, Schloßfreiheit 890; von 3000 bis 1000 Mark Preuß, Lotterie 2181, Schloßfreiheit 3758; Gewinne von 500 Mark Preuß. Lotterie 1320, Schloßfreiheit 5384. Diesem Verhältniß gegen­über besteht die Preuß. Lotterie aus 190,000, die Schloßfreiheit-Lotterie aus 200,000 Loosen; letztere mit 10,000 obiger Gewinne deren einer durchschnittlich auf jedes 20ste Loos entfällt und ohne Abzng ausbezahlt wird.

Der Preis für einen ganzen Antheil an den 100 Loosen beträgt: I. Elaste Mk. 64, II. Classe Mk. 21, III. Classe Mk 21 IV. Classe Mk. 36, V. Classe Mk. 72; für einen halben Antheil: I. Classe Mk. 32, LL Classe Mk. 10.50, III. Classe Mk. 10.50* IV. Classe Mk. 18, V. Classe Mk. 36. Bei einmaliger Bezahlung für alle Elasten: Ein ganzer Antheil 212 Mark, ein halber Antheil 106 Mk. Die Liste der Theilnehmer wird bei entsprechender Zahl der Angemeldeten geschlossen und bei demselben Notar deponirt Die Anmeldungen sind im Biireau der Tagblatt-Cxpedition, Langgasse 27, brieflich mit der Aufschrift:Schlvftfreiheit- Lotterie" einzureichen und hat die Einlage bei Entgegennahme des notariell abgestempelten Nummer-Verzeichnme-- bet h efi« r Bankstelle bis spätestens 3. März zu erfolgen. ' '.

Sofortige Anmeldung ist zu empfehlen, da die I. Elaste schon am 17. März, überhaupt nur diese ein« Kostet statlfindel Auch werden Bestellungen auf einzelne Original-Loose, auch in Achtel- und Viertel-Theilung angenommen n. Wn'ljch m s Haus geliefert.