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WitsbMer TsgM.

40. Jahrgang.

Erscheint in zwei Nusgaben. — Bezugs-Preis: In Wiesbaden und den Landortcu nut Zweig- Expeditiouen 1 Mk. 50 Pfg., durch die Post 1 Mk. 60 Pfg. für das Vierteljahr.

Verlag: Lauggasse 27.

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K-. 244.

Mittwoch, den 25. Mai

1892.

Die Dorbttdnng für die höhere Gisen- dahndeamten-Kanfdahn.

-t- Berlin, 24. Mai 1892.

Es hat in weiteren Kreisen angenehm berührt, daß der preußische Eisenbahnminister Thielen bei der Debatte im preußischen Abgeordnetenhanse über den Eisenbahn-Etat seine Bereitwilligkeit zit erkennen gegeben hat, trotz der hohen Ansprüche der allgemeinen Staatskasse an die Ilebcr- schüsse der Eisenbahn-Verwaltung und der deshalb gebotenen Beschränkung der Ausgaben aus das möglichst geringe Maß einer Reform in Angriff zu nehmen, die einem längst em­pfundenen Bedürfttisse Abhülfe schaffen soll. Die Reform betrifft eine Aenderung der Vorschriften betreffs der Vor­bildung für die höheren Eisenbahnbeamtcn. Minister Thielen ist selbst lange genug im Eiscnbahndienst be­schäftigt gewesen, um die Thatsache als mißlich erkannt zu haben, daß der Bedarf an höheren Eisenbahnbeamten bis vor kurzer Zeit nur aus den Kreisen der Juristen und der staatlich geprüften Bautechuiker entnommen werden konnte. Wenn in letzter Zeit auch Maschinentechniker zur Ueber- nahme höherer Eisenbahnbeamtcnstcllcn veranlaßt wurden, so fehlt doch diesen drei Kategorien eine allgemeine prac- tische Vorbildung. Insbesondere im Eisenbahndienst wird aber von höheren Beamten der Mangel an practischcn Betriebskcnntnissen nach Aussage des Ministers sowohl als anderer höherer Beamten dieses Ressorts in zahlreichen Fällen sogar persönlich als störend empfunden, und deshalb wird auch von dieser Seite auf die Nothwendigkeit hinge­wiesen, Maßnahmen zu ergreifen, «m für die Folge dem thatsächlichen Ucbclstande abzuhelfen. Schon im Jahre 1876 hat Fürst Bismarck sein Bedauern darüber ausge­drückt, daß die Staatseisenbahn-Verwaltnng nicht ganz ähn­liche Einrichtungen besitzt und die Anwärter für den höheren Eisenbahndienst nicht in derselben Weise einen practischcn Bildungsgang durchwachen läßt, wie die Neichspostverwal- tung. Alle die höheren und höchsten Beamten der Postverwaltung haben den Postdienst von unten auf praktisch kennen gelernt und sind deshalb int Staude, die Leistungen aller Kategorien der ihnen unterstellten Be­amten aus eigenen Erfahrungen zu beurtheilen. Zur Ver­wirklichung der bezeichneten Maßnahmen würde es nicht einmal der Errichtung einer besonderen „Eisenbahn-Akademie" bedürfen, da die fachwissenschaftlichen Vorlesungen der Uni­versitäten und polytechnischen Hochschulen das Eisenbahn- recht, den Eisenbahnbetrieb, die Nationalökonomie der Eisen­bahnen (Tarifwesen) und Eisenbahn-Verwaltung umfassen. Demnach wäre vom Kostenpunkt ganz abzusehen und um­somehr Grund und Veranlassung zur möglichst schnellen Aenderung einschlägiger Bestimmungen. Nach Vollendung einer solchen theoretischen Vorbildung würde dann der „Eisenbahnelcve" seine Ausbildung im praktischen Betriebs­dienst in allen seinen Zweigen erlangen müssen, nm nach Ablegung praktischer Prüfungen, deren Ansprüche sich analog

den durchmessenen Uebungszeiten steigern würden, von Stufe zu Stufe zu höheren Stellungen emporsteigen zu können. Wenn einer oder der andere, wie es ja in allen übrigen Ressorts vorkommt, ans irgend einer Stufe stehen bleibt, so erleidet dadurch die Gesammtheit keinen Verlust, sondern hat den Vortheil, daß der untere oder mittlere Beamte seine Vorgesetzten nur als solche theoretisch und praktisch ge­schulte Beamten kennt, die ihm in jeder Hinsicht autoritativ gegenüberstehcn. Die preußische Eisenbahnverwaltung hat jetzt bereits mehr als 300 höhere Beamtenstellen, deren Zahl mit der staltfindenden Entwickelung dieses Ressorts sich nicht vermindern, sondern allmälig steigern wird, und deshalb erscheint die Einrichtung einer besonderen Eisen- bahnbcantten-Laufbahn nicht allein wünschcnswerth, sondern geboten. Der Einfluß einer derartigen Schulung der höheren Eisenbahn-Beamten auf die weitere Entwickelung des Eisen­bahnwesens würde sich in günstiger Weise bemerklich machen.

Korales.

Wiesbaden, 25. Mai.

* Zur Gvirrnerimg. Vor 25 Jahren, am25. Mai 186 7, erschien eine königlich preußische Cabinetsordre, durch welche die Vercinignng des früher Fürstlich Thurn- und Taxis'schen Postgebictes mit dem preußischen Postgebiete ausgesprochen wurde. So verdienstvoll auch immer die Thätigkeit der Fürsten von Thurn und Taxis auf demGe- biete des Postwesens durch mehr als drei Jahrhunderte ge­wesen, so war doch für eine ersprießliche Entwickelung dieses wichtigen Verkehrs-Elementes der Staatsbetrieb nothwendig.

— Kurhaus. Hoffentlich hält am morgigen Gartenfest­tage das schöne Wetter an und begünstigt den Verlauf des abend- licheu Feuerwerkes. In das Programm des Abcnd-Cöncertcs sind dänische Compositjonen wid nordische Weisen anfgenonimcn, da be­kanntlich an diesem Tage Seine Majestät der König von Däne- »i ort, der langjährige Besucher unserer Stadt, das Fest der goldenen Hochzeit begeht.

— Die Vorbesprechung der Herren Stadtverordneten zu der aus Freitag den 27. anberaumten LNadtverorduetcusitzung findet heute Mittwoch, Abends 8 Uhr, im Nonnenhof (Damen- saal) statt.

— Innmtgowesen. Bei der am Montag, den 23. Mai, in Neustadt a. d. H. stattgefundcnen 19. süddeutschen BezirkSverbands- Vcrsammlung des Juimugsbundcs dcntschcr Barbiere, Friseure und Perrückeninacher-Junungcn war die hiesige Innung durch Herrn Heiur. Görtz als Delegirter vertreten. Der von der Wiesbadener Innung gestellte Antrag: Daß es keiner Innung bei Aufuahiue von Mitgliedern gestattet fei, in die Jntereffensphäre einer anderen Innung einzugreifen, wurde einstimmig angenommen und zum Cougrekantrag erhoben. Die Versammlung war von 80 Thcil- nchmern besucht.

— Erster internationaler Welnmarltt. Unter diesem recht vielversprechenden Namen ist, wie wir schon meldeten, dieser Tage in der Berliner Philharmonie eine Art Ausstellung eröffnet worden. Dieser „Weinmarkt" soll ein erster Versuch sein, in Berlin einen Markt für fremdländische Weine zu schaffen, auf dem der Conjuntent direct mit dem Produzenten in Verkehr tritt — so ver­sichert der Unternehmer der Ausstellung, der „internationale Aus- stcllungsrcpräseutant" Gally aus Wien. Wenn es ihm, so wird jetzt zu der Sache geschrieben, tvirklich um die Schaffung eines solchen Marktes und nicht darum zu thun war, für die Chicagoer Welt­

ausstellung Vertretungen zu bekommen, so mutz fein Versuch als gescheitert betrachtet werden. Am allerwenigsten verdient die Aus­stellung, die Bezeichnung „Weinmarkt". In ausgedehnterem Maße haben'sich nur der italienische Weinbauverciii, ein Hamburger Ge­schäft und ein solches mit kalifornischen Weinen an dem Versuch be- theiligt, indem sie Weinkoststuben eingerichtet haben. Das Haupt- kontingent der im Ganzen en. 330 Aussteller bilden die Fabrikanten von künstlichen Weinen, Weinspirituosen und Schnäpsen. Aber artch solche Dinge sind ausgestellt, die mit dem Wein schlechter­dings in absolut gar keiner Beziehung stehen, wie z. B. saure Gurken, Spirituskocher, Säugliugsmilch, Filzhüte, Prager Schinken, Patentlcitern, Aluminiumgegeustände n. s. w. Das Alles ist ja recht hübsch arnngirt, rechtfertigt aber durchaus nicht die Bezeich­nung „Weinmarkt".

— Für Geschäftsleute! Dem Verlangen, erthcilte Quit­tungen zur Aufklärung von Mitzverstäudnissen einzusendcn, ist nach einer Mittheilnug des „Manufacturist" nachzukommeu Niemand ver­pflichtet, da von jedem Kaufmann verlangt werden kann, daß er seine Bücher ordnungsmäßig sühre und empfangene Zahlungen buche. Veranlassung zu dem betreffenden richterlichen Entscheid gab ein Fall, in welchem ein Kaufmann am Schluffe des Jahres eine bereits eilt halbes Jahr vorher bezahlte Forderung nochmals ein­forderte, worauf der Kunde von dem Besitz der Qnittnng zwar Mittheilung machte, sich aber weigerte, die Quittung einznsenden. Der Kausniaun erhob Klage, mußte aber im Termin die Oittnng als von ihm herrührend auerkemten und zog, deshalb die Klage zurück, beantragte jedoch, dem Beklagten die Kosten des Verfahrens attszuerlegeu, die durch die verweigerte Vorlegung entstanden feien. Das Gericht legte aus dem oben angeführten Grunde die Kosten dem Kläger auf, da die durch ordnungswidrige Führung der Bücher entstandenen Folgen derjenige zu tragen habe, welcher sie verschuldet habe.

— Franstozettel für Paketsendungen nach Oesterreich-Ungarn. Die k. k. österreichische Postvcrwaltuug hat sich zu Folge einer Mit- theiluug des Reichs-Postamts an die Handelskammer Wiesbaden bereit erklärt, vom 1. Juli ab für ihren Geschäftsbereich das Ver­fahren in Anwendung zu bringen, nach welchem den Absendern von Paketen gestattet ist, die zahlbaren Zollbeträae zu eigenen Kosten zu übernehmen. Dagegen hat die Kgl. Ungarische Postverwaltung vor­erst erklärt, ihrerseits an dem neuen Verfahren nicht Theil nehmen zu wollen. Das Reichs-Postamt hat sich, mit her letztgenannten Verwaltung nochmals deswegen in'S Benehmen gesetzt, um eilte gleichmäßige Zulassung von Paketsendungen mit Zoll-Frankozetteln im Verkehr mit Oesterreich-Ungarn herbeizuführen.

= Kalte» Wetter sollen wir für die nächste Zeit zu erwarten haben, wenigstens nach den Erfahrungen seit einer Reihe von Jahren. Das britische Schiff „Habitant" ist von New-York in England an« gekommen und berichtet, daß es eine außerordentlich große Zahl Eisberge unter dem 49' 30' n. Br. und 45° 2G n. ü. angetroffen habe. Es wurden 25 Berge gezählt, welche 100 bis 250 Fuß hoch waren und das Schiff war stundenlang dicht von Eisbergen um­geben, die im Sonnenschein in allen Kirben des Regenbogens er- gläuzten. Diese Eisberge, welche sonst in der ersten Maihälfte sich Europa nähern, scheinen sich diesmal verspätet zu haben und geben jetzt die wenig angenehnte Aussicht ans einen kalten Maischluß und Jnuiaufang. Hoffentlich wird es nicht so schlimm werden.

= Einen großen Kummer will die Firma Bertel & Wagner in Dresden durch die seit Kurzem von ihr in den Handel gebrachten Maschinchett „Radical" dem verruchten Geschlechte der — Hühneraugen bereiten. Der „Radical" ist ein kleiner Apparat, mittelst dessen man schnell, schmerz- und gefahrlos Hühneraugen und Hornhaut abschleifeu kann. Wer je mit diesem liebel behaftet ge­wesen — und dies dürfte tvohl bei den meisten Menschen der Fall fein — kennt die Qualen, welche sie verursachen und die Nützlichkeit der meisten bisher dafür empfohleneit Heilmittel. Höchst umständlich und oft mit den größten Gefahren verbunden, sind die Operationen mit dem Messer. Nun, möge denn Jeder der Gequälten von nun an eifrig beuniht sein, seine Hühneraugen zu schleifen!

(Schluß.)

Der letzte Commarideur.

Von Kkkert Schmidt.

Gar vornehm sah es bei Frau Friedje in der Dcich- straße aus, aber ihm wars wohliger in Antjes kleinem winkelichcn Häuschen am Dovenfleet, und er freute sich auf den ersten Mai, wo Friedje in das Haus am Wandrahm zöge — das war doch die Gegend, wo er in jungen Jahren am meisten verkehrt hatte und wo alle seine Erinnerungen lagen. Freilich hatte ja auch die Deichstraße ihr Gutes, denn drüben an den Kajen vorbei, jenseits des Wassers, "ragten die hohen schmalen Giebel vom Kehrwieder auf, wo er früher viel gewesen; — soviel Fensterscheiben hatten sic, daß sie wie Glashäuser anssahcn, und cs war wunderschön anzuschauen, wenn die Abendsonne wie ein rosiger Fcuerball sich in ihnen wicderspiegclte, daß die ganze Häuserreihe wie ein gewaltiges Feuermecr glänzte.

In den engen lauschigen Gassen aber, im Dovenfleet, in der Holländischen Reihe, bei den Mühren und im Brook heimelte es den alten Commandeur an, hier fühlte er sich zu Hause. Vereinzelt standen dort große Linden und breiteten ihr mächtiges Geäst über die ganze Straße, da waren denn Abends die Nachbarn versammelt und redeten klug, die Männer in der Hausjacke und mit der langen Pfeife, aus deren Türkcnkopf feinster holländischer Kanaster dampft, die Frauen aber mit geschäftiger Hand­arbeit, und die Kinder im Sande spielend und lustigen Ringelreigen tanzend. Bunte Schilder hingen über den Thüren, geschmückt mit sonderbaren Schnitzereien, deren eigenthümliche Schnökel auf irgend ein Geheimniß anspielten; mit gewichtiger, verständnißinnigcr Miene erzählt ein alles Mütterchen, was ihre Großmutter ihr in der Kindheit davon

anvertraut, und die jungen Mädchen lauschten ihr andächtig und mit gcrötheten Wangen. Ach, es war doch gar zu in­teressant, was die alte Base erzählte, und je schauriger und trauriger, desto schöner.

Lustig singend zogen junge Schiffer daher. Von drüben her kamen sie, aus jener Ecke, wo am Fleet ein uralter Krug lag, mehrere hundert Jahre, sagte der Volksmuud, war er schon alt, und immer noch credenzte er den Schiffern den Willkomm, wenn sie nach langer Abwesenheit zuerst übcrs Meer heimkehrten; lustige Lieder erklangen darin, fröhliches Leben herrschte dort, und bunte Mähr aus fernen Ländern, von schwarzen Menschen und wilden Thiercn erscholl, von Men­schenfressern und lieblichen Hindnmädchen, von himmelhohen Bergen und undurchdringlicher Wilduiß. Ach, wie lange, wie lange ist's her, da war auch Pieter Potter dort eingc- kchrt, wenn er aus Grönland kam und mit seinem Rheder den Gewinn abgerechnet hatte!

Nicht weit von dieser lustigen Schenke lag ein altes schwarzes Gebäude am Fleet, die Fenster waren trübe oder schimmerten in Regenbogenfarben, Spinnengcwebe zog sich darüber, Risse gingen durchs Gemäuer, und der Giebel legte sich hinten über — ordentliche Leute mieden das Haus und machten drei Kreuze, wenn sie im Dunkeln vorübergingen, denn Abends leuchtete dort nie ein Licht, und es sah aus, wie ein unheimliches Gespenst. Die Nachbarn sagten, dort versammeln sich Schmuggler, um ihren Raub zu theilen, und raunten sich in die Ohren, nicht Jeder, der dort hinein­gegangen, sei lebend wieder herausgckommcn, und das ver­schwiegene Wasser des Fleets habe auf Nimmerwiedersehen Manches mit sich fortgetragen, was in nächtlichem Dunkel aus dem schwarze» Hause hinausgeschafft worden.

Dem alten Pieter war's eine Wonne, herumzntretcn in den Straßen und Gassen und Gängen, die er schon vor mehr als sechszig Jahren zuerst gesehen, aber dieses Schmugg­

lerhaus vermied er gern, er hatte früher so viel Schreckliches davon gehört und machte lieber einen Umweg, als daß er dort vorüberging. Wie ganz anders sah doch das freund- liche sonnige Haus aus, das nicht weit davon lag; einfach, urwüchsig und urvätcrlich schaute es freilich in die Welt hinaus, das Zippelhaus, hohe Jahre zählte es schon, viel, viel älter war es, als Herr Pieter Potter, und es hielt sich noch ebenso grade wie er, ein Zug von Koketterie verjüngte es, wenn die Sonne in den kleinen Platz hineinstrahlte. Lanier Lust und Lachen war ringsum. Denn die reichen Bäuerinnen ans Bardowicck waren dort früher versammelt und verkauften ihre Zwiebeln; — das war ein Schnattern und Gackern mit einander gewesen — das Herz ging dem alten Pieter auf, wenn er die drallen Bardowieckerinnen in ihren bunten reichen Kleidern sah. Einst kannte er manche von ihnen, aber die waren nun auch steinalt, wie er, und viel vernünftiger als er, denn sie saßen hübsch zu Hause hinter dem Ofen — wenn sie nicht schon längst der kühle Rasen deckte.

Pieter Potter merkte garnicht, wie schnell die Zeit dahin lief. Schon war der April nm, und der erste Mai kam — Friedje verließ die Deichstraße, und am Abend desselben Tages saß die ganze Familie schon gemüthlich im Hause am Wandrahm — vier Generationen traulich neben einan­der, und Friedje hatte einen schönen Punsch von Rothwein, Rum und Citronen gekocht, die Gläser klangen aneinander, und ein Hoch nach dem anderen erscholl auf den alten Com­mandeur und seine Nachkommen bis in’S tausendste Glied; ein stilles Glas wurde denen geweiht, die unter dem Sande schliefen.

Herrliche Frühlingstage waren in's Land gezogen, in den Gärten blühten die Obstbäume, Nachtigallen sangen schon in den Büschen — und Himmelfahrt mar angebrochen. Einen großen Plattenkuchen hatte Großmutter Friedje ge-