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40* Jahrgang*

Verlag: Langgasse 27.

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Ich bitte, mein Unternehmen nicht mit einem ähnlichen, dem meinigen nachgeahmten, zu verwechseln 57.3ln Herr Sigmund Müller, früher in Bingen, jetzt in Wiesbaden wohnhaft, hat beabsichtigt, ein Adressbuch 29.8 ® Bingen, Bingerbrück, Büdesheim, Geisenheim, Assmannshausen u. s. w. herauszugeben. Er hat aber hiezu den - össteii Theil des Materials nicht selbst gesammelt und zusammen gestellt, sondern in widerrecht- «her Weise meinem Werke entnommen. Ich habe den Beweis hiefür erbracht, und die Känigl ßItaatsanwaltsch»ft dahier hat wegen Verletzung des Reichsgesetzes betr. das Urheberrecht 271 «। Schriftwerken meinem Anträge auf Beschlagnahme des im Drucke nahezu vollendeten 2u uller’schen Buches stattgegeben.

321 ’ Es wird mir wohl kein rechtlich Denkender mein Vorgehen übel deuten. Das Schaffen eines Werkes wie das ' Rede stehende erfordert so grosse Opfer an Zeit und Geld, dass man einem Unberufenen nicht gestatten kann, die tuchte dieser Muhen auf so leichte weise, wie es Herr Muller beabsichtigte, zu ernten.

Wiesbaden, den 24. Februar 1892.

Carl SehnegfelJberger?

Verlagshandlung und Buchdruckerei.