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Abend-Ausgabe.

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40. Jahrgang.

Erscheint in zwei Ausgaben. — Bezngs-PreiSr In Wiesbaden und den Landorten mit Zweig- Expeditionen 1 Ml. 50 Psg., durch die Post 1 Mk. 60 Pfg. für das Vierteljahr.

Verlag: Lauggasse 27.

ÜZMOO Avounenten.

Anzeigtu-PreiS:

Die einspaltige Petitzeile für locale Anzeige» 15 Pfg., für auswärtige Anzeigen 25 Pfa. — Reclauieu die Petitzeile für Wiesbaden 50 Pfg, für Auswärts 75 Psg.

82.

D-lmerstag, de» 18. Februar

1892.

Klasse ist auch überflüssig, wenn der Tarif für die übrigen Klassen niedrig genug bemessen wird. Sonst ist noch ans der Tarifdebatte zu erwähnen, daß auch die Herabsetzung der Tarife im Güterbcrkehr uud zwar sowohl für Massen- wie für Stückgüter betont wurde. Die damit berührte Frage der Ermäßigung der Gütertarife ist ebenfalls eine wichtige, wenngleich sie an Dringlichkeit der Persoueutarif-Reform den Vorrang lassen muß. Immerhin müssen im Interesse einer weiteren Entwickelung nnseres wirrhschafilichcn Lebens cnttvcder mit oder nach der P^rsonentarif-Reform auch im Güterverkehr größere Erleichterungen geschaffen werden. Ans dem gleichen Grunde darf auch in dem Ausbau des Secuudärbahunetzes kein Stillstand Eintreten. Vorläufig ist also zu constaiiren, daß die PersoueutaristBestrebungeu von maßgebender Seite ihre volle Dercchtignng zugestauden er­halten haben. Wenn die Freunde der Tarifrcform, insbesondere in der Presse und im Parlamente, auch fernerhin der Neform- sache ihre krustige Unterstützung zu Theil werden lassen, darf erwartet werden, daß die Verwirklichung der Neform- bestrebuugeil sich schneller erfüllen wird, als noch bis vor Kurzem Aussicht war.

Locales.

(Nachdruck dir Lrigittalcorrespüttdenzeu nur unter bcutlilcr QueLvungade gestattet.) Wiesbaden, 18. Februar.

* Znr Erttmcvnirg. Vor 25 Jahren, der 18. Februar 1867, war ein sehr wichtiger Tag in Oesterreichs Geschichte. Au diesem Tage wurde in dem sogeuaunteu österreichisch-ungarischen Ausgleich ein ernst­hafter, folgenreicher und segensreicher Schritt gethan, der Umgarn zu einem so treuen Freunde und Anhänger der habsburMcheu Dynerstie machte, als cs vorher dexen schwerster nnd gefährlichster Feind gewesen. Die llngaru aus dem österreichifcheu Staatsverbaude zu entlassen, war natürlich nicht angängig; aber ebensowenig konnte es den Ungarn passen, fortgesetzt mit österreichischen Verhältniffen und Ein­richtungen, trotz ihrer besonderen Eigeuthümlichkeiten, über einen Kamm geschoren zn werden. Da wurde am genannten Tage dem Reiche Ungarn ein besonders verantwortliches unga­risches Ministerium bewilligt, an dessen Spitze Graf Au- drassy trat. Damit war der Dualismus Oesterreich-Ungarn entschieden, und daß dieser beiden Reichen nur von Vortheil gewesen, hat die Zeit von 25 Jahren bewiesen.

(*) Portrag. Zum Besten des Mädcheuheuus sprach am Mittwoch Abend im Saale des „Evangebscbcu Vereinshanses" Herr General-Superiulendelit Dr. Baur aus Coblenz über: „Tie beste Kraft der deutschen Geschichte in ihren grötzteu deutschen Liänuern.' Nach einen! Ausspruche Goethe'S sind alle diejenigen Epochen unserer Geschichte herzerhebeud und fruchtbar für die Nachwelt, in denen der Glaube herrsche, während der Unglaube das Gegentheil zu be­wirken geeignet sei. Von diesem Gesichtspunkte aus betrachtet, heben sich in unserer vaterländischen Geschicbte vier verschiedene Epochen deutlich ab. Die groben Männer, deren Nanren mit diesen Epochen auj'S Engste verknüpft sind, sind Karl der Große, Dr. Martin Luther, Freiherr vom und zum Stein, Kaiser Wilhelm T. Ihre Geschichte zeigt unwiderlegbar, daß die innige Verbindung zwischen dem deut-

Zur Gisendahntarif-Reform.

*** Wiesbaden, 18. Februar.

Im Reichstage hat in voriger Woche bei Verathuug des Ms der Rcichseisetlbahnen eine große Eisenbahntarifdebatte ßMefundeu. Posiliv hätte das Ergcbuiß derselben be- siiedigender sein können, immerhin hat die Debatte für die Freunde der Tarifreform die tröstliche Gewißheit geliefert, das Hinausschicben der Inangriffnahme der nolh- Mndigsteu Reformen in diesem Falle nicht gleichbedeutend mit icm „Aufgehoben" ist. Der Eiselibahnminister Thielen Oerraschte durch die rückhaltlose Anerkennung der Noth- Heudigkeit der Personentarif-Reform, indem er zugab, daß te geltenden Tarife weder ein Muster von Einfachheit, jon wirthschaftlicher Logik sind, er erklärte auch, daß ^Deinestvegs ein euragirter Gegner der Reform sei. Diese 1-Märnng ist ebenso erfreulich wie werthvvll, denn sie giebt tat Hoffnungen für die Reformbestrebnngen neue Kräftigung. Zur Zeit lehnt die Eiscnbahnverlvaltnng allerdings die Jn- Ngriffnahme der Reform ab. Motivirt wurde die Ab- Ichnung vom Eisenbahuminister außer mit der Rücksicht auf tie Finanzlage, die zn diesem Zrvccke immer ausgespielt lmd, auch damit, daß sich die betheiligteu Reichseisenbahn- Lerwciltnngeir über ein Reformproject, welches allen An- Hküchen genügt, noch nicht haben einigen können. Aus dieser Aenßerung ist zu entnehmen, daß man sich an den maßgebenden Stellen mit der Reform schon ernstlich bc- .schäftigt hat, und das läßt die Förderung der Reformfrage gleichfalls in günstigerem Lichte erscheinen. Daß man im Gebiete der Reiehseisenbahiien mit. der Reform früher «ls auf n preußischen Staatsbahnen zu beginnen geneigt ist, ist nach den Ausführungen des Miwsters nicht anzmiehnien; W will mit der Reform einheitlich Vorgehen. An sich ist W ja' ganz lobeuswerth; im JMeressc einer schnelleren Körderung der Reformfrage hätte man aber nur wünschen können, daß in-Bciyern oder in einem anderen deutschen Staate schon jetzt Versuche mit einer Theilreform unter« nonimen worden wären. Witz sind überzeugt, daß ein solcher Versuch ganz erheblich die Lösung der Frage beschleunigt ihaben würde. Zur Venrtheilnng der Wirkung billigerer Persoucntarife war von Wichtigkeit, was der Minister über M Ergebniß der Einnahmen im Berliner Vorortverkehr Ne, wo bekanntlich ermäßigte Tarife eingeführt sind. Die Annahmen im Vorortverkehr der Rcichshauptstadt sind nicht Mückgegangcn und auch für die vermehrten Ausgaben ist |Bettung durch den stärkeren Verkehr vorhanden. Von Mem der Abgeordneten, welche in der Tarifdebatte für die Mformsache eintraten, wurde die Beibehaltnng der vierten Rasse als nicht in der Richtung einer wirklichen Reform »Mgcnd bezeichnet. Dieser Ansicht sind auch wir. Die jdierte Klasse muß verschwinden, sie paßt nicht mehr in unsere Mligen Verkehrseinrichtungen und läßt sich mit dem Grund­sätze der Reform, daß der Verkehr billiger und bequemer Maltet.werden muß, nicht in Einklang bringen. Die vierte

scheu Volksthum und dem Christenthnm die Glanzplinkte nnseres Volkslebens in der Vergangenheit kennzeichnen. Als das deutsche Volk in die Geschichte der Völker eintrat, hatte es schon eine lange Entwickelungszeit hinter sich. Die Römer staunten über die Menge des Volkes sowohl, als über seine persönliche Kraft. Sein innerstes Wesen ist der Kampf nm ein friedliches Heim; seine Götter sind Kampfesgötter und auch die Frauen sind stark und zum Kampfe geneigt. Sie wollen lieber sterben, als in die Knechtschaft gehen. Ebenso wie die Kraft des Leibes nnd der Muth der Seele, kenn­zeichnet die Deutschen ein tief ausgeprägtes Freiheitsgefühl, Treue uud Keuschheit. Ein Volk, mit solchen Geistesgaben ansgestattet, kam erst durch das Christenthum zur rechten Entfaltung seiner Persönlichkeit, zur wahren Freiheit. Im achten nnd neunten Jahr­hundert hauptsächlich wurde es zu dieser Religion geführt. Der Sohu dieser Zeit, der kräftig an dem Werke baute, Karl der Große, war durch und durch deutsch

nach Abkuilst, Vaterland, Gestalt, Name, (Kart' — ein rechter Kerl) deutsch auck) in seinem politischen Streben, alle deutschen Stäiume zu einem mächtigen Reiche zu vereinigen. Die gewonnene Macht stellte er in den Dienst der Cultur und des Chrfftenthmns. Wenn auch seine religiösen Anschauungen mit unseren und denjeriigcn des Evangeliums nicht immer übereilt» stimmen, wenn sie auch noch so sehr der Läuterung bedurften, so hatte er doch die Wahrheit erkannt, daß in seinem Berufe die Ausgabe liege, alle Welt einem höheren König zu Füßen zn legen. Er schuhte die Kirche, sorgte für ihre feste Begründung auch durch harte D ittel, wie die Einführung des Zehnten. Die Heilighaltung des Sonntags lag ihm sehr am Herzen; zu besserer Erbauung der Guueinde liefe er eine Predigtsammlnng anlegen. Das sichtbarste Zeichen für die Verbindung des Tentschthums mit dem Chritten- lhum war seine Kaiscrkrönung, die keineswegs eine Unterordnung unter den Papst darstellte. Die Früchte seiner Wirksamkeit machen sich deutlich bemerkbar in dem ettva zwei Jahrzehnte nach seinem Tode entstandenen altsachsischen Volksgesang, dein Heliand, der am besten zeigt, wie das von ihm gepflanzte Christenthum in das deutsche Volksleben übergegangen war. Als dann in den nächsten 700 Jahren Reich und Kirche von ihrer Höhe herabgesunken waren nnd Hilfe dringend noth that, brachte dieselbe ein anderer „gott­geistiger Mann", in geistigem Sinn die Ergänzung Karls des Großen, Dr. Marlin Luther, „der gewaltigste Volksinaun, der volksthümlichste Charakter", wie sich Döllinger ausdrückt. Er gab seinem Volke die deutsche Bibel, dm deutschen Katechismus und das deutsche Gesangbuch und arbeitete mit ganzer Kraft an dem Werke der Reformation, das er von Papst und Kaiser vergebens Snt hatte. Ans der nächsten Epoche zu Anfang unseres Jahr- erts ist Freiherr von Stein das herrlichste Bild deutscher Kraft.

In Nassau als reichsnnmittelbarer Freiherr geboren, ist es bezeich­nend, daß er in preußische Dienste trat, um auf diese Weise am besten für des Reiches Wohlfahrt zu wirken. Seine Geschichte ist namentlich seinen engeren Landsleuten bekannt, bekannt auch fein Mannesinuth, mit dem er den Vornehmen dieser Erde die Wahrheit sagte. Erwähnt fei ein Beispiel ans feinem Aufenthalt am Weimarer Hofe. Von hier aus' machte er mit dem Grofeherzog eine Rhein- reife, bei welcher Gelegenheit dieser von dem etwas leichten Dichter- leben an seinem Hose erzählte. Ein ernster Vorwurf von Seiten Steiu'S mit dem Hinweis, daß er, der Grofeherzog, nicht gut thne, solche Dinge vor jungen Offizieren zn erzählen, belehrte den Fürsten, daß er es mit einem ebenso fittenreinen, wie innthvollen Manne zu thun habe. Steiu'S Sinn für religiöse und kirchliche Dinge findet einen schönen Beleg in der Tbaisache, daß er als der eigentliche Begründer des deutschen Diaconissenwesens anzusebcn ist. In der letzten Epoche steht das Bild Kaiser Wilhelms I. im Vordergrund. In ihm ist die deutsche Geschichte gekrönt; er betonte es bei jeder Gelegenheit, daß er sich als das Werkzeug eines Höheren ansehe. Tapfer und thatkrästig, fromm und dernüthig wirkte er nach Außen zn des Reiches Glanz und Ruhm, nach innen zum Segen des Ein­zelnen wie des Ganzen. Will unser Volk auch ferner mit Ehren bestehen, so muß es bei dem bleiben, was es groß gemacht: echtes wahres Deutschthnm im Bunde mit lebendigem that- kräftigen! C h r i st e n t h ii m.

Nachdruck verboten.

Sühne.

Roman von Konrad Telmann.

U (8. Fortsetzung.)

| Draußen schlug mir die Lust noch lau und weich ent- g8(n; wenigstens war aber die Sonliengluth geschwunden U®.fjin und wieder strich ein fegender Wind durch die |”®fcn. Einer von den abendlichen Stammtischgenossen, W. mir begegnete, rief mir warnend zu, ich solle mich nicht Wü hinaus wagen, es werde ein Gewitter geben» Ich F*Wle ihm, ging aber weiter. Unwillkürlich halte ich wieder Schritte dem Stadtwalde zugelenkt, es gab freilich k*9 sonst kaum einen Spaziergang in der Gegend und $ mußte man am ehesten Kühlung, am ehesten Schutz Wcu die ersten fallenden Tropfen finden. Ich dachte un- WWg an Frau Helene, aber ich wurde in meinem Ent- llU fjc, sie heute zu meiden, keinen Augenblick wankend. W schlug den erstbesten Weg ein, der zwischen den rothen Mrnstämmen fortführte. Aber mochte ich nun nicht da- geachtet haben, daß es derjenige war, welcher auf die wo das Verbrechen begangen worden, leitete, ober es deren mehrere, führten gar alle schließlich dorthin: M einer kaum halbstündigen Wanderung befand ich mich Mlch wiederum auf jenem Platze. Es war mir seltsam.

ein Verhängniß lag es über mir, daß sich auf Schritt Stritt die Erinnerung an das gransige Geschehniß mir vcn Weg drängte. Dabei begann jetzt, ohne daß bisher cleetrische Entladung stattgehabt hätte, ein Regen- |LpCI nieder zu rauschen, der mit sonderbar dumpfem die Radelkronen durchtropfte. Ich zauderte, - 'ch zurückkehren oder weiter in den Wald

, "vgen sollte, der . an anderer Stelle viel­

leicht noch besseren Schutz bot. Ta hielt ich mit einem Male inne. Ein fahles Geleucht halte über die finstere Wölbung des Hinunels hingezuckt, ein lang nachgrollendcr Donnerschlag folgte. Und nun wieder Blitz und noch einer, ein feuriges Gezüugel, ein jähes Haschen und Jagen von Flammenschlangen. Uud in dieser grellen, augeiibleudenden Helle, die einem jetzt tiesschwarzen, schwer und düster, wie ein Bahrtuch, niederhangenden Firmament auslohte, mitten unter krachendem Donnergelön und gießendem Regen, ge­wahrte ich unter den sich im sausenden Windstoß beugenden und bückenden Radelkronen plötzlich eine weibliche Gestalt. Wie eine Vision war's. Die Gestalt trug die Züge Frau Helenes. Rur daß sie mir um Vieles über vorkaut als sonst und ihr Antlitz etwas Geisterhaftes hatte, was nicht nur die Wirkung der absonderlichen Beleuchtung sein konnte. Ihre Augen blickten wie die einer Nachtwandlerin. Sie mußten mich nicht gewahren oder an mir vorüber, durch mich hindurch schauen. Mir fiel unwillkürlich eine Schauspielerin ein, die ich kurz vor meiner Abreise aus der Hauptstadt als Lady Maebeth gesehen hatte; es war ausfällig, wie Frau Helene ihr in diesem Augenblick glich. Sie kam auch wirk­lich mit so nachtwandlerischem Gange dahergeschritten, statt des Lämpchens ein dürres Reis in der Hand, auf den Sturm der Elemente um sie her nicht achtend, wie mech^ nisch fortgezogen, bis zur Stelle, wo der Reisighaufen lag. Dort blieb sie stehen und warf das ihrige nieder. Mir kam es vor, als gehe dabei ein Schauer durch ihren ganzen Leib hin, ja es machte mir sogar den Eindruck, als drohe sie niederzusinken.

Eine plötzliche Schwäche mußte Frau Helene unter dem tobenden Aufruhr des Unwetters anwandeln. Da eilte ich auf sie zu, rief ihren Namen, den das Geknatter und Ge­brüll um uns her verschlang, streckte meinen Arm nach ihr ans: „Fran Helene! Frau Helene!"

Ich stand dicht vor ihr, sie sah mich und erbebte. Wie ein Schwindel schleus durch ihre Augen hinzulausen. Dann sagte sie mit schneidendem Ton: „Und nun verhaften Sie mich nur gleich! Aber gleich!"

Ich trat nun einen Schritt zurück, ich starrte sie mitten in dem strömenden Gewitterregen an, wie meiner selbst nicht mehr mächtig, wie entgeistert. Der Donner rollte noch immer zu unseren Häuptern hin und die Blitze sprühten in schwefelgelbem Gezack auf. „Fran Helene!" stotterte ich verwirrt, faffringslos, „was soll das? Was bedeutet das Alles?"

Nun lachte sie. Es war ein ganz seltsames Lachen Aber dabei schien wieder Leben in sie zu kommen, schien sie' das Bewußtsein ihrer selbst und dessen, was um sie vorging, wo sie sich befand, zurückzugewinnen. „Eigentlich sollt' ich Ihnen doch nun verdächtig fein," sagte sie, halb ironisch, halb nachdenklich.

„Warum?"

„Weil man sagt, daß es den Mörder immer wieder ge» waltsam auf den Platz zurück lockt, wo er fein Verbrechen begangen hat."

Ich lachte gezwungen. „Ich weiß ja, daß Sie oft hier vorüber kommen und dann jedes Mal, nm dem alten Volks­brauch gerecht zu werden, ein Reis hier nieder legen."

„Tag für Tag," murmelte sie, plötzlich wieder wie ab­wesend, wie zn einem Anderen redend.

„Und heute hat das Gewitter Sie wohl überrascht?" fügte ich drein.

„O, es thut gut, es thut gut," erwiderte sie und sog die erfrischende Kühle mit tief alhmender Brust ein, „das befreit, das löst etwas unsäglich Schweres von uns ab