Einzelbild herunterladen
 

ÜtoliatWr Tsgblsü.

' Verlag Langgasse 21 . + >y CtMa^Utsrt Fernruf:

Tagblatt-Haus". XU© COClttltCi) 14 ttU$Q(lO(n«Tagbl-tt-Hans" Nr. 6650-53.

brüatter»l?>a!1e aeäffnet »on 8 Uhr morofitä hiS 8 Uhr ahinbA. M Ran ft lTf»r nrn^nanS fitfi ft ltfir nh^nhs rtnfipr i^nnnt/tnH

..Tagblatt-Haus"

bchalter-Halle geöffnet von 8 Uhr niorgenS bis 8 Uhr abends.

LezugS-Preis für beide Ausgaben: 70 Pfg monatlich. M S vierteljährlich durch den Verlag ^anggasse 2t. ohne Bringerlohn. M 3. vierteljährlich durch alle deutschen Postanstalten, ausschließlich Bestellgeld. Bezugs-Bestellungen nehmen außerdem entgegen: in Wiesbaden die Zweigstelle Bis- warkknng 19, Sowie die Ausgabestellen in allen Teilen der Stadt: in Biebrich: die dortigen Aus- Kabestellen und in den benachbarten Landorten und im Rheingau die betreffenden Tagblatt-Träger.

Anzeigen-Annahme: syür die Adend-AuSg. bis 12 Udr m _ & ov cna , te , ^ M Für die Aufnahme von Anzeigen an vorgeschriebenea

^"stays: für.die Morgen-Ausq. bis Z Uhr nachmittag Berliner Schrrftlertung des WiesbadenerTagblatts: Berlm-Wrlmersdorf Guntzelstr. 66 , Fernspr.: Amtllhland 450 tt. 451 . Tagen und Blähe., m^d fch-e ftp M.'N

Tagdlatt-Hans" Nr. 6650-53.

Bon 8 Uhr morgens bis 8 Uhr abends, außer Sonntags.

Anzeiacii-Preis für die Zeile: 15 Pfg. für örtliche Anzeigen imArbeitsmarkt" undKleiner Anzeiger- in einheitlicher Satzform: 20 Pfg. in davon abweichender Satzausführung, sowie für alle übrigen örtlichen Anzeigen: 30 Pfg. für alle auswärtigen Anzeigen: 1 Mk- für öriliche Reklamen: 2 Mk. für auswärtige Reklamen. Ganze, halbe, drittel und viertel Seiten, durchlaufend, nach besonderer Berechnung. Bei wiederholter Aufnahme unveränderter Anzeigen in kurzen Zwischenräumen entsprechender Nachlaß.

Mittwoch, y. Dezember 1914.

Morgen - Ausgabe.

Nr. 573. 62. Jahrgang,

Oer Krieg.

Oie Schlacht in Flandern.

^ Er- Amsterdam. 8. Dez. (Eig. Drahtbericht. Ktr. Bln.)

Berichterstatter derDaily Mail" meldete am Sonntag MS Nordfrankreich: Der große Kampf, der jetzt im Gange

itz hat feinen Mittelpunkt in der Umgebung von ^verdingen an der großen Eisenbahnlinie, die £ u r n e mit Dpern verbindet. Das Geschützfeuer, das «>n Samstag und Sonntag am stärksten war, wurde durch ^nen furchtbaren Gewitter st urm unterbrochen. Der ^turm, der Schnee und Regen vor sich hertrieb, machte, «s überschwemmte Land südlich Dixmuiden noch undurch. Dinglicher. Die Deutschen haben sich als besonders gute Scharfschützen erwiesen. In einem Fall wurde ein Lanzer Transport von einem einzigen Deutschen auf- L^halten, der viele Mannschaften und Pferde verwundete.

Ein Augenzeuge über die letzten Rümpfe in Zlandorn.

hd. Mailand, 8. Dez. DemCorriere della Sera" wird aus London gemeldet: Vom englischen Hauptquartier rele- Lraphiert ein Augenzeuge eine interessante Beschreibung über «>e letzten Kämpfe in Flandern. Er sagt, der Geschützdonner >ei so vermindert, daß man sich im Vergleich mit der vorigen s^ochc in die Friedenszeit versetzt glauben könne. Auch >n Flandern und an der A i s n e habe der Kampf den Charakter einer Belagerung angenommen. Der Känipf lverde jetzt unterirdisch geführt. Die Deutschen greifen ">cht mehr im offenen Felde an, sondern nur im Schützen- Naben, deren Bau zu beobachten schußbereite Gewehre ver­hindern. Nur der Kops der Schanzen sei an der aufgewor­fenen Erde erkennbar. Aber auch dies sei oft nicht mehr luöglich, wenn es sich um blinde Schanzen handle, welche die Deutschen einen Meter unter der Erde graben. Auf diese SSeife kämen die Feinde in so nahe Berührung miteinander, daß die Geschütze an den Kämpfen nicht teilnehmen können.

Englische Maßnahmen für die Sicherheit der englischen Küste.

. Rotterdam, 8. Dez. Nach einer Londoner Mel­dung beschäftigen die englische Admiralität die Maß- Nahmen für die Sicherheit der englischen Kiiste außer­ordentlich. Bon Barmonth bis P l N m o n t b wird die ganze Küste gesperrt und allen Lotsen das Zeugnis rutzogen. Nur besondere von der Admiralität znge- laffene Lotsen erbalten einen Erlaubnisschein, der ober nicht lönacr als 14 Tage Gültigkeit hat und, nach Ablauf dieser Zeit erneuert werden must. Der F i r t h °f Forth wird für die Schiffahrt gänzlich gesperrt, Luch für die Fischer. Daher herrscht unter den schotti­schen Fischern große Unzufriedenheit, da die Fischerei letzt und voraussichtlich für die ganze Kriegsdaner drachgelegt ist. Die englischen Befürchtungen gegen­über einem deutschen Eindringen sind so stark dlie niemals zuvor und die getroffenen Maßnahmen und s einschneidend, daß die gesamte Ost- und « ü d k ü st e Englands faktisch unter der Blockade "er eigenen Streitkräste steht.

Die Knfrnhrstimmuna in Irland.

W. T.-B. London, 8.:Dez.. (Nichtamtlich.)Times" dscldet ans Dublin: Gegen die Unterdrückung der auf­rührerischen Blätter wurde eine ö f f e n t l iche Prv- N st ver s a mmlnng abgehalten. Eine Kompagnie "Lr B n r g e r a r m e e, bestehend aus Mitgliedern der ^ransportarbcitergewcrkschaft, die mit Gewehren ans- LN'ästet war, diente der Versammlung als S ch n tz- .0 ch e. Einer der Redner sagte, daß die Gewehre '' sch t untätig geblieben wären, Wenn Polizei oder Militär versucht hätte, die Versammlung zu sprengen. M seien Vorkehrungen gctrvffen worden, um die nnter- ftücktcn Blätter in anderer Form fortzuführen. Andere Redner sprachen gegen die Rekrutierung. Alle Anwesenden wurden anfgesordert, zu geloben, daß sie Bcht in die britische Armee eintreten und auch ihre ^"tbürger nach Möglichkeit am Eintritt verhindern »urden. Die ZeitungenIrland" undFicnnafail" Mben ihr Erscheinen eingestellt.

E'n Eayeshefehl d"§ König?; van England.

W. T.-B. London, 8. Dez. (Nichtamtlich. Meldung des ftenter-Bureaus.) ES ist siir rnich eine Freude, meine Armee Nn Felde zu sehen und eine Vorstellung von dem Leben er­nsten zu können, das ihr führt. Ihr habt durch die Dis- ^plin, Mut und Ausdauer die Überlieferungen der britischen tpinee hoch gehalten und ihrer Geschichte neue n Ru h m Lwzugefügt, Ich kann an euren Kämpfen, Gefahren und Erfolgen nicht teilnehmen, aber ich kann euch die Versiche­rung des Volkes, des Vertrauens und der Dankbarkeit geben, euch gegenüber eure Landsleute empfinden. Wir ver­folgen stets in Gedanken euren sicheren W c g z u in Sieg.

^er drohende finanzielle JusarnmenErnchBelgiens

, Br. Brüssel, 8. Dez. (Eig. Drahtbericht. Ktr. Bln.) Nach- > e nt der belgische Staat die Auszählung fast aller Beamte n- hälter eingestellt hat, haben nunmehr auch die

i .

züge der Gemeindebeamten und der städtischen Arbeiterlöhne um 25 Prozent vorgenommen. Alle öffentlichen Kassen sind leer. Die Steuern gehen nicht ein. In Gent mit seinen 200 000 Einwohnern mutz an 40 000 Menschen Brot und Suppe verteilt werden. Sollte der Krieg noch etliche Monate dauern, so wird Belgien von einer Finanzkata­strophe betroffen werden, wie sie die Weltgeschichte noch niemals zu verzeichnen hatte.

INihtrauen gegen die englische Berichterstattung in Amerika.

W. T-B. London, 8. Dez. (Nichtamtlich.) DieTimes" melden aus Washington: Hier wird wieder die englische

Zensur getadelt. Die phantasielose Geheimtuerei der bri­tischen Behörden erregt größeres Mißtrauen zu der britischen Offenherzigkeit und Ehrlichkeit, als es irgendeine der diplomatischen Schwierigkeiten und internationalen Ent­fremdungen der letzten Jahrhunderte zu tun vermochten und das, obwohl die Allgemeinheit der amerikanischen öffentlichen Meinung auf seiten Englands ist.World" veröffentlicht einen Brief ihres Londoner Berichterstatters, der einen weiteren Beweis für die Schädlichkeit der Zen­sur sei, da er den Eindruck erwecke, daß die Ungereimtheiten des Zensors nicht nur auf einen Mangel an Temperament, sondern auf die wirkliche Notwendigkeit, die Dinge zu ver­schleiern, zurückzuführen sei.

Enrknsche Zreude über die Einnahme von Lodz.

W- T.-B- Konstantinopel, 8. Dez. (Nichtamtlich.) Die Nachricht von der Einnahme L o d z hat hier ebenso, wie die in dem heutigen Communiqu«- des osmanischen Hauptquar­tier mitgeteilte, wonach in der Gegend von B a t u m und Aserbeidschan Erfolge errungen worden seien, bei der türkischen Bevölkerung große Freude hervorgerufen.

Die deutsch-österreichische Waffenbrüderschaft in polen.

Br. Wien, 8. Dez. (Eiü' Dradtbericht. Ktr,.Bln.) Der große Entscheidungskampf in Russisch-Polen und WeftgaNzren ha< die bisherige Lr'asscngciucinschaft der deutschen und östcr- rcichisch-iiilgarischcn Truppen zum innigsten Zusammen­arbeiten verstärkt. Bei der Einnahme von Lodz kämpfte österreichisch - ungarische Kavallerie inmitten der deutschen Armee. In den Kämpfen an der Warthe hatte eine deutsche Armee die Position zwischen der östcr- reichijch-ungarischcn Armee und operierte gemeinsam mit ihnen. In W e st g a l i z i c n, wo jetzt die Offensive erfolg­reich eingesetzt hat, unterstützen deutsche Truppenverbändc das österreichisch-ungarische Heer. Die Östcrroichisch-Schlesicn and Galizien passierenden deutschen Soldaten finden bei der Zivilbevölkerung herzliche Aufnahme.

Die yertreibung der Nüssen aus den Narpathen.

W. T.-B. Budapest, 8. Dez. Halbamtlich wird gemel» det: Der in den Komitaten Saros und Zemplin einge­

drungene Feind befindet sich von unseren Truppen bedrängt, überall auf dem R ü ck z u g e. Ilnsere Truppen sind an mehreren Stellen bereits in galizisches Gebiet vorge­drungen. Von dem ungarischen Gebiete befindet sich nun­mehr ein oder zwei Gemeinden in den Händen des Feindes. Das Erscheinen einer kleineren feindlichen Kolonne in Tornha (Komitat Marmaros) ist überhaupt von keinerlei Bedeutung.

vom serbischen rtriegskchauplatz.

W- T.-B. Wien, 8. Dez. Bom südlichen Kriegsschauplatz wird amtlich gemeldet vom 8. d. M.: Die Umgruppierung

erfolgt p r o g r a m m L s- i g. Einzelne Versuche des Geg­ners, dieselbe zu stören, wnrdcn abgewiesen. Hierbei erlitt der Feind empfindliche Verluste. Unsere Offen­sive südlich Belgrad schreitet günstig vorwärts. Hier wurden 15 Offiziere und 400 Mann gefangen genommen.

vergebliche Liebesmüh -es Dreiverbands bei Rumänien.

llä. Bukarest, 8. Dez. Sämtliche Blätter melden, Ministerpräsident Vratianu habe die Vorschläge der Gesandten des Dreiverbandes über eine E i n - in ischiing Rumäniens zugunsten Serbiens im Balkanstreit abgelehnt.

Die kfilfe Kanadas.

W. T.-B. London, 8. Dez. (Nichtamtlich)Daily Tele­graph" meldet aus Toronto: Der Premierminister Borden hielt eine Ansprache im Empire and Kanadian-Club, wobei er. sagte: Ich habe am 1. A u g u st ein. ge h ei rn e s T el e -, gramm an die britische Regierung gesandt, in dem ich den Wunsch Kanadas aussprach, ein Expeditionskorps zu schicken, falls der Krieg ausbreche. Das Anerbieten wurde erst am 16. August angenommen. Die Rekrutierung hatte un­terdessen begonnen. Binnen 6 Wochen waren 35 000 Mann zur Einschiffung bereit. Darauf wurden Vorkehrungen getroffen, weitere 85 000 Mann aufzustellen, die vor kurzem auf 50 00') vermehrt wurden. Sobald das Kontingent abgeschickt ist, wird- an dessen Stelle die gleiche Zahl von Leuten rekrutiert. Die Presse hat die Zahl der unter den Waffen befindlichen Kana­diern mit 100.000 Mann angegeben. Ich ziehe es jedoch vor, keine Zahlen zu nennen. Wenn die Erhaltung des) Reiches doppelt und dreimal so viel erfordert, werden sie ge­funden werden.

Oie portugiesische Rabinettskrisis.

W. T.-B. London, 8. Dez. (Nichtamtlich.) DieTimes" meldet aus Lissabon: Präsident A.rriaga hat den Rücktritt des Kabinetts angenommen. Man hofft, bis zur nächsten Sitzung des Kongresses am M i t t !v o ch ein neues Ministerium bilden zu können.' Folgende halbamtliche Note' ist veröffent- ticht worden: Sobald die Möglichkeit unserer Teilnahme an dem europäischen Krieg aktuell geworden war, schlug der Präsident der Republik die Abdankung des Kabinetts vor, um ein Ministerium zu bilden, das dieFührer aller poli­tischen Parteien einschli-eßt. Diese' Entschließung wurde im Ministerrat endgültig angenommen.

Unruhige Lage in Portugal.

Br. Genf, 8. Dez. (Eig. Drahtbericht. Ktr. Bln.) Hiesige Blätter veröffentlichen Madrider Nachrichten, wonach in ganz Portugal Verhaftungen von Monarchisten stattfanden. Im Parlament haben sich stürmische Szenen zugetragen wegen der verfehlten A u s l a n d s p o l i t i k der Regierung, insbesondere wegen der Mobilisierung. Die Bevölkerung zetqt wenig Begeisterung für den Krieg. Bisher sind drei Schiffe mit 3000 Mann nach Afrika abgegangen.

GruilHfsrLeruugen des W§lLkriege§.

Wir müssen siegen und wir werden siegen", dieser schöne Ausdruck eines fötsenfesteni Vertrauens ist Ge- meingnt der ganzen Nation geworden; wir alle fühlen die aufbanende Kraft der schlichten Verheißung, und. es kann in der Welt nichts , geben, was uns von unserem unbeugsamen Willen zum S i e g o aüzubrin- gen vermöchte. Wie aber werden die Früchte unserer Anstrengungen an.ssehen? Darüber wird ja natur­gemäß immer noch erst in Andeutungen gesprochsn, und, es , kann auch nicht anders sein, schon weil' der Siegespreis aibhängen wird von dem Umsa-ng umd- von- der Vertiefung unserer militärischen Errungönschaftm. Alles ist der Zukunft anheimgestellt, nur das «ine nicht, daß wir viel fordern und auch durchsetzen' müssen. Denn wir wollen die- ungeheuren Opfer dieses Krieges nicht gebracht haben, um'nach dem-Gefallen unversöhn­licher Feinde in vielleicht kurzer) Frist wieder vor die Notwendigkeit neuer Opfer gestellt zu werden. Tarmn muß die erste Forderung, die wir selber'an uns zu stellen haben, die sein, daß wir n i ch t z a g Haft sein dürfen. Wir müssen wissen, daß es auf Biegen oder Brechen arrkommt. Was wir nicht biegen können, das wollen und müssen wir breäfen, und dieser .Krieg darf nicht endigen, bevor wir uns ohne Rücksicht auf das Wehklagen -unserer Feinde, auf ihre Wut und ihren Haß s o gesichert haben, daß uns Wehklagen, Wut und Haß gleicherweise vollkommen gleichgültig zu bleiben haben. Uns freut es, daß sich endlich jemand findet, der offen ausspricht, lvas wir verlangen sollen und wovon wir. nicht abgshen dürfen. Es ist/der Her­ausgeber der MonatsschriftNord und ©üb"; Pro­fessor Dr. Ludwig Stein, der in der Dszember- nummer dieses trefflichen Organs ohne Umschweife er­klärt:

Die erste Grundforderung heißt: bessere

geographische Grenzen für das Deutsche Reich und seinen Verbündeten. ^Das Wort Napoleons 1. bleibt be­stehen: Die Politik der Staaten folgt aus ihrer Geo­graphie. Unsere Grenzen nach -Osten und Westen sin- so unglückselige, das; wir seit Friedrich dem Großen genötigt sind, Gewehr bei Fuß zu stehen. Hätten wir jene Rückversicherungsprämie, welche unsere Feinde mit den! UnnamenMilitarismus" belegsn, durch die Einführung der allgemeinen Dienstpflicht nicht-recht­zeitig gezahlt, oder wären wir nur mit einer Rate im Rückstand geblieben, dann wäre das i gante nationale Kapital rettungslos vertan. Den Engländern kommt ihr Capna teuer genug zu stehen. Sie wollten sich auf Kosten aller anderen Nationen feist mästen und das überschüssige Fett wieder durchTraining", durch Sport und Spiels also aus Purem ZsitpertreB ab- arboiten, da sie ja durch ihre natürlichen Wässer- grenzcn geschützt waren, während wir uns seit mehr als einem Jahrhundert abrackern, um neben der größ­ten Militär- und Luftmacht noch die zweitgrößte Flotte gufzübringen, weil. mrsere Grenzen g e o g r a Phis ch die d e n kb a r u ng ü n st i g st'en sind, Eingekeilt zwischen den beiden Erbfeinden Frankreich und Ruß­land niüssen wir unser Höchstes und Letztes daran setzen, uni als Ergebnis dieses Weltkrieges solche Grenzen zu bekommen, daß wir in absehbarer Zeit keinen neuen Überfall seitens dieser beiden. feindlichen Mächte zu -befürchten haben.

Professor Stein , fährt fort: ''Bon unseren Herden territorialen Nachbarn scheint mir der russische unvergleich v e r h an g,n i s'v o Ile r und für alle Zukunft bedrohlicher zu sein als Frankreich. Denn der Geburtenunkerschuß Frankreichs führt ohnehin zum nationalen Tod dieser einstmakge.n Weltmacht. Wenn