flit. 568« Samstag, 5. Dezember 1914.
Letzte vrahtberichte.
Die Rümpfe im Nordwesten.
Lr. Mailand, 5. Dez. (Eig. Drahtbericht. ' Ktr. Bln.) Nach einer Meldung oer Turiner „Stainpa" aus Paris haben dle Deutschen nordwestlich und südöstlich von La Bassee die ausgedehnten Kohlengruben benutzt, um ihre Stellungen zu verstärten und Kanonen unterzubringen. -. -ille ist eine Dornröschenstadt geworden. Sie ist von dei- Welt vollkommen a b g e s ch n t11 en. Ein lebhafter Kamps findet bei Elverdingen nordwestlich von Dpcrn statt. Nach einer Pause haben die Deutschen Ramskapelle und Pervyse beschossen. — In der Nähe von La Basse- Haben deutsche Vorposten große Kühnheit bewiesen, besonders während der Nacht. Streifwachen der Verbündeten haben deutsche Truppen in der Nähe von West ende ge, sehen, die auf einen neuen Angriff der Deutschen schließen lassen.
König Georgs Besuch.
London, 4. Dez. Da der Besuch König Georgs beim englisch-französischen Heer, wie das „Reutersche Bureau meldet, sich als sehr wichtig erwiesen hat, wird er wahrscheinlich auf längere Zeit ausgedehnt werden.
Empfang des neuen amerikanischen Botschafters in Bordeaux.
W. T.-B. Bordeaux, 5. Dez. Poincare empfing den neuen amerikanischen Botschafter Sharp, welcher sein Beglaubigungsschreiben überreichte und die Bewunderung Amerikas für das französische Volk und die Hoffnung ausdruckte, daß es aus der Prüfung der Gegenwart bald zu einem d a u ernden glücklichen Frieden hervyrgehen möge. Porncare sagte, daß der Frieden nie gestört worden wäre, wenn- dies von der f r a n z ö s i s ch e n Regierung abhängig gewesen wäre.
Englische Flottensorgen.
XV. T.-B. London, 5. Dez. (Nichtamtlich) Der Flottenkorrespondent der „Morningpost" bespricht einen im „Cornhill Magazine" veröffentlichten Artikel des Großadmirals Seymour, in dem es heißt: So lange die deutsche Flotte existiert, bildet sie den Grund für Deutschland, wenn die pirledensverhandlungen auf der Tagesordnung stehen. Der Korrespondent der „Morningpost" bemerkt, daß Deutschland eine solche Waffe für die Verhandlungen besitzen soll, ist tut höchsten Maße u n erw ü n sch t. Alle Mittel müßten dagegen angewandt werdet!, aber unter den obwaltenden Umständen ist es klar, daß der Wille bei Deutschland liegt. Die britische Flotte kann die deutsche Flotte nichtzwingen,heraus- z u k o m m e n, aber sie kann sie zwingen, darin zu b l e i b e n, wenn ein solcher Kurs erwünscht erscheint. Einstweilen kann die Strategie auf keiner Seite ein entscheidendes Ereignis herbeiführen. Die gegenwärtige Lage kann unbestimmte Feit fortdauern, bis n e u e M c t h o d e n entdeckt und in die Praxis umgesetzt werden. Gegenwärtig verhalten sich beide Seiten defensiv. Es sind vortreffliche Gründe, weshalb die britische Flotte defensiv bleibt. Aber daraus folgt nicht, daß die Defensive richtig war; in der Vergangenheit war sie niemals richtig.
Die verzweifelte Lage in Serbien.
Eine trügerische letzte Hoffnung.
hd. Haag, 4. Dez. Wie der Petersburger Korrespondent -es „Daily Chronicle" drahtet, setzen die Reste der serbischen Armee den Rückzug am obere» Lauf der Morova entlang zuirt Süden hin fort. Die Regierung hat den Sitz nach der bulgarischen Grenztz übergesührt. — Montenegros Hilfsmittel sind gleichfalls nahezu völlig erschöpft. Es
__Wiesbadener Tagblatt.
kann auf die Unterstützung durch Montenegro also nicht mehr viel gegeben werden. — Die unermüdliche Fortsetzung des Aufmarsches der österreichischen Armee in Serbien wäre zu erwarten, und zwar wird die Zahl der österreichischen Truppen nach neuerlichen Verstärkungen auf ,6 0 0 000 geschätzt: Die Serben wären mit Not der drohenden Umklammerung entgangen, jetzt jedoch auf Stellungen zurückgegangen, die zur Verteidigung gut geeignet wären. Der Rückzug wäre auch wegen der bisherigen ausgedehnten Front nötig gewesen, die sich von Rogatatsa am Drinfluß bis Kladowa an der unteren Donau erstreckte. — Die einzige Hoffnung der Serben beruhe auf einer verschärften Offensive der Russen gegen Ungarn, um durch Bedrohung vori Budapest den österreichischen Rückzug zu erzwingen.
Rußland späht nach Spitzbergen.
Br. Stockholm, 5. Dez, (Eig. Drahtbericht) Ktr. Bln.) Ein Artikel der „Nowoje Wremja" vom 29. Nov. empfiehlt : eine sofortige Besitznahme von Spitzbergen. U. a. heißt es in dem Artikel: Seit uralter Zeit gehörte Spitzbergen zu Rußland und muß ivieder mit Rußland vereinigt werden. Jetzt ist der geeignete Zeitpunkt dazu gekommen. England wird nichts dagegen haben, und Schweden und Norwegen haben sehr wenige Rechte, das Land in Besitz zu nehmen. Deutsche, welche die Hand ausgestreckt haben, um da ein Kohlendepot für die Kriegsflotte anzulegen, um von dort aus England und Rußland bedrohen zu können, sollen von dort verjagt werden. Die Oktnpierung müsse aber sofort erfolgen, da es sonst zu spät sei.
Internierung eines deutschen Marinefliegers in Dänemark, hd. Kopenhagen, 5. Dez. Der deutsche Fliegeroffizier, der am Samstag bei Sönderbo niedergehen mutzte, ivurde von dort nach Nordbi übergeführt, wo er unter militärischer Bewachung sich im Hotel Faeroergaardcn befindet. •
Der elufstand im Sudan.
Keine indischen Truppen mehr in Ägypten.
W. T.-B. Koustantinopcl, 4. Dez. (Nichtamtlich.) „TaSvir-i-Efkiar" erfährt, der englische General Win- gate- Pascha, der jüngst in Ägypten eingetroffen sei, sei nach dem Sudan entsandt worden, um eine gegen die Engländer gerichtete A u f st a n d s b e w e g u n g zu unterdrücken. Infolge der Ausdehnung dieser Bewegung habe England beschlossen, noch 14 000 Mann dorthin zu entsenden. Dasselbe Blatt stellt fest, daß in Ägypten keine indischen Truppen vorhanden seien, da England sie entfernt habe, weil sie sich weigerten, gegen den Kalifeil Krieg zu führen.
Ein norwegischer Dampfer von einem englischen Kreuzer angehalten.
Br. Kopenhagen, 6. Dez. (Eig. Drahtbericht. Ktr. Mn.) Der „Berlinske Tidende" wird aus London geineldet: Der norwegische Dampfer „Sandefjord" wurde in der Nähe New Dorfs von eine:» englischer Kreuzer angehalten und nach N e u s ch o t t l a n d gebracht. Der Dampfer, der auf der Reise nach Kopenhagen mit einer Ladung Baumwolle war, wird verdächtigt, zwischen seiner Baumwolleladung Ballonseide für Zeppeline versteckt zu haben. (!)
Iapans Forderungen.
Vollständige Gleichstellung der weißen und der gelben Raffe.
hd- Zürich, 5. Dez. Die „Zürcher Ztg." meldet aus Washington, daß die L a n d e r w e r b s - und Ein man d e- rungsfrage in Kalifornien durch Japan wieder ausgenommen wird. Der Ministerrat in Tokio hat beschlossen, die vollständige Gleich st cllung der ivcitzen und gelben Rasse zu verlangen.
Abend-Ausgabe. Erstes Blatt. Seite 5.
Kardinal Pietro f.
Br. Rom, 5. Dez. (Eig. Drahtbericht. Ktr. Bln.) Der Kardinal Pietro, das älteste Mitglied des Kardinalskollegiums, ist im Alter von 86 Jahren gestorben.
Wetterberichte.
Deutsche Seewarte Hamburg.
5. EJczcinbcr, 8 Uhr vormittag:«.
1 — sehr leicht. 2 - li-icnt, Z schwach, 4 - masug, 6 mach, 6 = stark _7 — steif. Z — stürmisch. 9 — Sturm, 10 — starker Sturm.
Beob- j g
achtungs- 2 Station. ^
Wind-
Richtungj
a -Stärkej
Wetter
E 8
So
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Station.
Barom.
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Wetter
s 3
Borkum . . . I74C.3 1 SW 9
R*£en
45
Seil»/.
Hamburg. . . 7 0,5
SSW 7
bedeckt - 7
Svvinemünde 754,s
SW 3
w Ikttf
46
Lüttich . .. .
Memel .... 757,6
S 4
41
•trliSSi gon .
750,3
SW 9
wolkig
+6
Aachen . . . .i755,3
SW 6
45
Christiansuntf
Hannover . .
?kagen. .
741,7
SSW 6
halbbad.
•f-6
Berlin. 755,S
S 3
Gedeckt
4,7
Kopenhagen
748 1
SW 5
4-7
Dresdon . . . 7>87
OSO 4
wolkig
45
Stockholm. .
Breslau . . . 760,8
82
43
Hapara^da .
Motz.
Petersburg .
Frankfurt.». 757.9
SW4
48
Warschau . .
Karlsruhe, B 739.3
SW 5
43
Wien.
7,15,1
SO 2
Nebel
0,0
München . . 76 -,2
S 3
42
llom.
769.5
N 1
-t-5
Zugspitze . .[627,4
SW 7
-8
lorenr. . ..
766,4
HOI
»
Valencia. . .j
.
>eydisfjord.
Beobachtungen in Wiesbaden.
von der Wettetsiatiuu uoa *> 0 . 0 $. v erniuo tur .Naturkunde.
4. Dezember *
7 Uhr morgens.
2 Uhr
nachm.
9 Uhr
abends.
Mittel.
Barometer aaf 0° und Normalschwere
758,3
752,7
749.4
753,6
Barometer auf dem Meeresspiegel .
763,8
763,0
759,9
763,9
Thermometer (Celsius).
4,7
8,4
4.6
6,6
Dunstspannung (mm).
5,3
5.8
5.3
5.6
Relative Feuchtigkeit (%).
:a
70
84
91,3
Wind-Richtung und -Stärke ..
SO 2
SO 3
NO 1
Niedorschlagshöhe (mm).
—
—
Höchste Temperatur (Celriu«) 3,6. Niedrigste Temperatur
Wettervoraussage für Sonntag, 6. Dez. 1914
»onder HeteorologiscQeu aoteilung de« l’hysikai Verein» zu Frankfurt a. X.
Wolkig, meist trocken, keine Temperaturänderung, westliche Winde.
Wasserstand des Rheins
am 5. Dezember
Biebrich. Pegel: 1,10 m gegen 1.2S m am gestrigen Vormittag.
Canb. > 1,63 m > 1,67 m > » >
Mainz > 0,42 m » 0,44 m > > >
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Handelsteil.
Börsen.
Die Frage der Eröffnung des Kassamaiktes der Pariser Börse.
Br. Zürich, 4. Dez. (Eig. Drahtbericht) Einer Mitteilung der „Neuen Züricher Ztg.“ aus Baris zufolge ist die Eröffnung des Kassa-maifctes an der Pariser Boise endgültig auf dien 7. Dezember angesetzt worden. Es kann. sich dabei aber nur um reine Obligationen und einzelne führende Aktien handeln. An der Börse in Bordeaux wurde 1 - eine Reihe neuer Papiere, notiert, von denen gegenüber den) Juli nur die Aktien der Banque de France mit 4500 bis höher sich stellten. Erheblich ist der Rückgang m sonstigen Bankaktien und Obligationen des Kreditfonds, sowie in brasilianischen Obligationen, während russische Renten und Aktien von Maschinenbauaa- stalten verhältnismäßig fest liegen.
Banken und Geldmarkt.
W. T.-B. Bankenvoischnsse auf ausländische Forderungen in England. London. 4. Dez. (Meldung des Reuterschen Bureaus.) Nach einer Übereinkunft zwischen der Regierung und den Banken sollen diese den Exporteuren auf ausländische Forderungen, die nicht eingetrieben Werden können, Geld vorschießen, und zwar Ws zu 50 Proz. der Forderungen.
W T.-B. Eina schwedische Anleihe in Amerika. Stockholm,-4. Dez. Das schwedische Finanzministerium hat durch die Vermittlung der Stockholm Handelsbank und Stockholm Ensädlda Bank eine Anleihe in der Höhe von 5 MiII. Dollar, und zwar in Form von Schatzkammerwechseln mit zweijähriger Laufzeit mit der Bankfirma Kuhn, Loeb n. Co. und der National City Bank of New York abgeschlossen. Die Anleihe wird bereits heute in New York zur Zeichnung aufgelegt werden. Der Erlös ist in der Hauptsache zum Ankauf von Lebensmitteln und amerikanischen Rohprodukten bestimmt, welche für die schwedische Industrie notwendig sind.
A Eine Kriegsanleihe der Stadt Mannheim. Mannheim, 5. Dez. (Etg. Drahtbencht) Die Stadt Mannheim beabsichtigt, die durch den Krieg entstanden und voraussichtlich Ende Juni 191.5 noch erfolgenden besonderen städtischen Aufwendungen durch eine Anleihe von 7 Millionen Mark zu decken.
Industrie und Handel.
$ Die Frage der Festsetzung von Höchstpreisen für Metalle.
perlin ,.5. Dez. Der Bundesrat. ist in der Frage der Festsetzung von MetaJÜhöchstpreisen noch nicht schlüssig gewordeii,; Und zwar hat sich die Regelung der Angelegenheit deshalb weiter verzögert, weil jetzt auch Vorschläge für Metall- 1 ' Fabrikate hinzugekomanen sind. Das hat neue Vorarbeiten nötig gemacht und naturgemäß infolge des erweiterten Kreises _ der von den Höchstpreisen Betroffenen auch neu.e ! . Schwierigkeiten im Gefolge gehabt. Die .Vorschläge unter- hegen jetzt der Entscheidung des Bundesrats.
$ Die in Belgien liegenden Rohstoffe. Berlin, 5. Dez. Dem Kriegsministerium gehen vielfach Schreiben zu, in denen deutsche und ausländische Handelshäuser Ansprüche auf ln Belgien liegende Waren, insbesondere Rohstoffe, erheben oder sie der Heeresverwaltung zum Kauf anbieten. Demgegenübei sei darauf verwiesen, däß solche Bestände grundsätzlich'zunächst an eine reich sd »u tsch e Sammcl stelle gebracht werden, die sie, soweit möglich, für den Bedarf des Heeres verwertet. Bei späteren Aufteilungen, und .Preisfestsetzungen werden die Kriegs-IlohstofLGesalfechaftenN-^mitzu- wiirken haben.
$ Zur bevorstehenden Änderung der Getreidehöchslpreisc.
Berlin, 5. Dez. >Eig. Drahtbericht) Die Handelskammer von Berlin hat auf Beschluß der gestrigen Vollversammlung eine dringende Eingabe an den Hahdelsminiister gemacht, in der sie auf die Notwendigkeit hinweist, daß die von dem Börsenvorstand angeregte Abänderung der gesetzlichen Bestimmung über die Höchstpreise von Getreide und Kleie angesichts der immer mehr hervortretenden Undurchführbarkeit dieser Bestimmungen und der durch diese hervorgerufene Nachteile mit möglichster Beschleunigung erfolgen müsse.
$ Die wirtschaftliche Krisis in Frankreich. Bern, 5. Dez. (Eig. Drahtbericht) J. Niolausse, einer der kompetentesten französischen Industriellen, erklärte im „Tempä”, durch das französisdbe Moratorium seien alle Kreditmittel, deren die Industrie bedürfe, unterdrückt worden. Das für die industrielle Tätigkeit absolut notwendige Räderwerk sei deshalb vollständig, unterbunden. Der „Temps“ fordert .neuerdings Kredite für Industrie und Handel,
* Deutsche wirtschaftliche Maßnahmen im französischen Minettegebiet. Luxemburg, 5, Dez., Die deutsche Verwaltung hat hn ;B e ck en von B r ie y Maßregeln getroffen, um die deutschen Erzgruben und solche mit deutscher Beteiligung am Ersaufen zu verhindern. Die Pumpanlagen funktionieren seit geraumer Zeit'unter Mitwirkung der Militärbehörde und unter Aufsicht des Gruben,persönäfs, so daß der entstandene Schaden allgemein unbedeutend ist. Mancherorts hat sogar.eine mäßige Elzförderung eingesetzt. Desgleichen im Becken von Longwy, wo ebenfalls die Militärbehörde die teilweise Wiederaufnahme der Erzförderung erwirkt hat
* Unberechtigtes Vorgehen der Zuckeriaffineiien, Aus
Mannheim wird berichtet, daß sich die süddeutschen Zuckerraffinerien durch Rundschreiben an ihre Abnehmer außerstande erklären, ihre AbschiußverpfJichtungen zu erfüllen und die entsprechenden Verträge als gelöst betrachten. Die Raffinerien, erklären*stell'jedoch bereit, neue Verträge ab- zuschliießen zu einem Preise, der um etwa 1 ,M. für den Sack höher als der frühere .Abschlußpreis ist. Der für diese neuen Verträge festzusetzende Preis- soll aber immer noch , um mindestens 75 Pf. hinter dem vom Bundesrat festgesetzten Höchstpreise für Zuckerraffinade Zurückbleiben Nach einer Meldung aus Halle a. d. S. kündigt der Verband der Zuckerraffinerien sogar eine Preiserhöhung um 1,50 M. für den Doppelzentner an, worüber unter den Großhändlern Er
regung herrsche. Wie erinnerlich, hat der Bundesrat alle Kaufverträge über Rohzucker aufgehoben, die Raffinerien müssen daher ihren Rohzuckerbedarf zu höheren Preisen beziehen, als vorher vereinbart und dem RafFmadepreis zugrunde gelegt, war. Anderseits sind sie gezwungen, ihre gesamten zur Erfüllung der alten Verträge bereits hergestellten Vorräte bis zum 1. September 1915 eingesperrt zu haften. Bei einigem guten Willen sollte wohl ein Ausgleich der Gegensätze möglich sein. >
* Die Beigmann-Elektrizitäts-Unternehmungen, A.-G. ln Berlin, deren , 12. Millionen Mark betragendes Aktienkapital mit 50 Proz. eiragazahlt ist, zeigt in dem am 30. Juni abgelaufenen Geschäftsjahre eine Verminderung der Unter, bilanz von 735 010 M. auf 543 312 M.
Marktberichte.
W. T.-B. Berliner Produktenbörse. Berlin, 4. Dez. ff rüh markt) Hafer (mittel) im Kleinhandel 228 bis 230 M. (—), W eizenmehl 36.50 bis 40 M. (unv.), Roggenmehl 30.40 bis 31.50 M. (unv.).
IV. T.-B. Berlin, 4. Dez. (G e t r ei cf e - Sch 1 u ß.) Weizen. Roggen, Hafer und Mais unnotiert, Weizenmehl 36.50 bis 40 M. (unv.) fest, Roggenmehl 30.40 bis 31.50 M. unv.) fest.
Vom Getreidemarkt ist eine Änderung in der Lage nicht zu mdMen. Preise wurden auch heute nicht notiert, da be* dem unrentablen, sehr knappen Angebot und der Zurückhaltung: der Käufer Umsätze nicht zustande kamen. Mehl fest.
Handelsregister Wiesbaden.
In düs Handelsregister Abt.' A. wurde bei der Finna „iSch.öppl e r u. Hoff tfianri, Haudekorationsgoschäft" mit dem Sitze in Wiesbaden eingetragen, daß die Firma er-» loschen ist
Sch iffs-Nach richten
über Eewegung und Ankunft der »anapfe* vom 24. bis 30. November 1914.
Dampfer:
Herkunft beuvr. Reieesiel:
Ankunft
besw. WeikrfahHt
Koninklijke Hollandsche Lloyd, Amsterdam*
Peneral-Agentur: Passage- u. Reisebureau Born & Schottenfel*,
Hollandia Gelria ... Pubautia Frisia • •. Zeelandia
aul der Heimreise
> > Heimreise
> > Ausreise
in Amsterdam- am 30.11. von London-
in Buenos A«re*. » 25 11. v Rio de Janeiro > 28 11. von Falmoufch.
Die Abenö-Ausgabe umfaßt *3 Seiten.
«auptjdjviftteiter: Hegerhat: st.
Verantwortlich für de» politische» Teil: A. Heger hör st: fSr (Sn U- haliungsteil B ». Naue n d o r f: für Aachrichlen aus Wiesbaden und den CG6- bardezirten: I. SB.: H. Diefenbach: für „Gerichts,ml": H. Siefcntidr für „Sport und Luftfahrt": I. V-: C.LoSacker: für „Verwichtes" und de» „Briefkasten": C.LoSarker. für den Handelsleil: W. Etz: sür die Anreiaea und Retlamen: H Dornaul: 'amtlich in Wiesbaden.
Truck und Verlag derL.Schellenberg jchen HofBuchdrnckerei in Wietbtdeil»
Sprechstunde der Echristleitung: 12 bis 1 Uhr.
