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Tamstag, 5. Dezember 1914.

Abend-Ausgabe.

Nr. 568. 62 . Jahrgang.

(Ein russischer Generalstabsbericht.

Der Krieg.

Der Tagesbericht vom 3. Dezember.

Fortschritte im westen.wieder 1200 Gefangene in Gstpreutzen. Regelrechter Fortgang der Schlacht in Polen.

W. T.-B. Großes Hauptquartier, 5. Dez., vormittags. (Amtlich.) I« Flandern und südlich ^eh wurden gestern französische Angriffe abgewiesen.

Bei La B a s s 6 c und im Argon nerwaldc sowie in der Gegend südwestlich A l t k i r ch machten unsere Truppen Fortschritte.

Bei den Kämpfen östlich der masurischen Seen die Lage günstig; kleinere Unternehmungen brach­en dort 1200 Gefangene.

In Polen verlaufen unsere Operationen rcgcl- * kcht. ObersteHcercsleitung.

Die Lage im Westen.

Die Rämpfe in Flandern.

_ hd. Kopenhagen, 5. Dez. Die Jnfanteriekämpfe scheinen "Uf der Front Nieuport-Dpern abgenommen. zu haben. Da­gegen dauert der Artilleriekainpf auf der ganzen Front mit unverminderter Heftigkeit fort. Gerüchte besagen, der deutsche Kronprinz leitete den letzten großen Angriff gegen Dpern. Tie finden aber selbst bei leichtgläubigen Engländern keinen Glauben. Die lebhafte Tätigkeit der Deutschen bei A r r a s wird mit der Vorbereitung eines neuen allgemeinen Drirchbrnchsversuchs gegen den Kanal hin in Ver­bindung gebracht. Die Deutschen schoben ihre Truppen bis nach Mariakerke und Knocke vor. Eine große Zahl don Batterien ist zur Verteidigung an der Küste aufgestellt. Holländische Zeitungen berichten weiter von Vorbereitungen bei den Verbündeten zur allgemeinen Offensivbewegung. Die Engländer, Franzosen und Belgier erhielten Verstärkungen. Die Belgier und Franzosen schicken jetzt ihre jüngsten Jahr­gänge ins Feuer.

Berlin, 5. Dez. Vom westlichen Kriegsschauplatz wird derDeutschen Tagesztg." über Paris aus Kopenhagen be­richtet daß der Artilleriekampf südlich Dpern fortgesetzt werde. LautVoss. Ztg." hätte am Mittwoch eine deutsche Truppenmacht versucht, die Dser auf Flößen ru durchqueren, die von Motorbooten gezogen waren. Die Deutschen benutzen eine Art Kanone von leichtem Kaliber, deren Schüsse iy 2 Meilen tragen.

Deutsche Erfolge im Argonnerwald.

Berlin, 6. Dez. DerB. L.-A." meldet aus Rotterdam: Die französische Gesandtschaft im Haag teilt mit, daß die Franzosen im Argonnerwald ziemlich heftigen Angriffen uusgesetzr waren und aus einem vorspringenden Teil des DaldeS durch Sprengungen vertrieben wurden.

Ein bedeutungsloses Ereignis im Ober-Elsaß.

"W. T.-B. Berlin, 4. Dez. (Nichtamtlich.) Zu der amlt- sichen Pariser Meldung vom 2. Dez., daß französische Truppen sin Elsaß Oberaspach und Nieder«spach erobert hätten, erfahren wir von maßgebender Seite, daß es sich bei Dberaspach lediglich um eine Posiierung handelte, die von unseren Truppen freiwillig geräumt wurde. Das Er­eignis ist ohne jeden Belang. Niederaspach ist nach wie vor >u deutschen Händen.

Die Lage in Antwerpen.

hd. Bon der holländischen Grenze, 4. Dez. In Antwerpen, w lautet ein Privatbrief derTyd" vom 2. Dez., beginnt all­mählich mehr Leben in die einzelnen Betriebe zu kommen.

sieht man z. B. die Amsterdamer Juwelenhändler wieder !>or der Diamantenbörsc in Antwerpen. Die Vcr- fninmlung im DiamantenhauseFortuna" ist wieder geöffnet, uidessen werden noch nicht viel Geschäfte abgeschlossen. Auf Keinerlei ist es beinahe so belebt wie in früheren Zeiten. Die Mannschaft der Bürgerwehr läßt sich entsprechend der Aufforderung der deutschen Behörden in großer Zahl ein- ^sagen und gibt die eidesstattliche Versicherung ab, daß sie ost Waffen nicht mehr gegen Deutschland erheben will. Der Eisenbahnverkehr läßt allerdings noch zu wünschen übrig. Man braucht auf Umwegen einen ganzen Tag, um Nach Brüssel zu kommen; indessen hoffen die Deutschen, die Cisenbahnbrücke über die N e t h e bald wiederherstellen ->u können, so daß dann eine regelrechte Zugverbindung Aschen Antwerpen und Brüssel möglich wird. (Köln. Ztg.)

Die Wiederschiffbarmachung der Maas.

"W-l.-E. Berlin, 4. Dez. (Amtlich.) Zu der Notiz vom November, nach der die Maas vom Rhein ab bis zum ^2. November bis Namur schiffbar sein werde, wird folgendes M'igetsilt: Die WiederherstellungZ- und Auftäumungsarbei- En auf der Maas haben zwar einen guten Fortgang genommen, so daß die Maas wieder als schiffbar ange- ibheu werden kann. Mit Rücksicht auf die völlige Erledigung "er AufräumungSarbeiteil, welche ein dauerndes Stauen des Wass-rs ohne Störung der Arbeiten nicht zulassen, muß aber auf weiteres von der Aufnahme der allgemeinen Schiff- latzrt Abstand genommen werden.

Die Bewegung gegen denFlottendilettanten" Churchill.

W. T.-B. London, 4. Dez.Morning Post" erneuert ihre Angriffe auf Churchill. Das Blatt hofft, Asquith werde die ernste Gefahr erkennen, die darin liege, einen solchen Dilettanten an der Spitze der Admiralität zu behalten. Der Angriff des Blattes gründet sich auf das Schweigen der Admiralität über ein Unglück, das die Flotte betroffen hat» nämlich das Sinken oder Stranden desA u d a - c i o u s", das die ausländische Presse bereits gemeldet hat und zu dem dieKölnische Zeitung" bemerkt habe, die eng­lische Negierung sei offenbar der Volks st immung nicht sicher.

W . T.-B. Kopenhagen, 4. Dez. (Nichtamtlich.)Natio­nal Tidende" meldet aus London: Presse und Publikum

äußerten die größte Mißstimmung darüber, daß die Admi­ralität den Untergang des LinienschiffesA u d a c i o u § verschwiegen habe, der jetzt doch nicht mehr zu bestreiten sei, da die deutschen Zeitungen den Unfall veröffentlicht hätten. Wenn auch Menschenleben nicht verloren gegangen seien und der Unfall einem einzigartigen Zufall zuzuschreiben sei, so errege das Verfahren der Admiralität doch das größte Mißtrauen, da das Publikum nicht wisse, ob mehr solcher Unglücksfälle ver­schwiegen würden. Militärische Gründe für die Ver­heimlichung seien nicht vorhanden, also diene sie nur dem Bestreben, das englische Publikum im unklaren über die Situation zu lassen.

Die englischen Marincvcrluste.

London, 4. Dez. Die Admiralität hat eine neue Ver­lustliste veröffentlicht. Danach hat die Marine fett Beginn des Krieges 308 Offiziere und 7036 Mann verloren, darunter 220 Offiziere und 4107 Mann tot.

Kitcheners Großsprecherei.

W. T.-B- London, 4. Dez. (Nichtamtlich.)Daily Mail" meldet aus New Dort: DieSaturdah 'Evening Post" ver­öffentlicht einen Berickst über ein Interview, das der ameri­kanische Schrifffteller Irving Cobb nach seiner Rückkehr aus Deutschland mit Lord Kitchener hatte. Er gibt an, Kitchener habe emphattsch erklärt, der Krieg werde nicht weniger als drei Jahre dauern; er werde nur enden, wenn Deutschland zu Lande und Wasser wirklich be­siegt sei.

Ein Hochverratsverfahren gegen irische Abgeordnete.

Br. Genf, 5. Dez. (Eig. Drahtbericht. Ktr. Bln.) Die LondonerDaily News" meldet, daß gegen irische Abgeord­nete ein Verfahren wegen Hochverrats eingeleftst worden ist.

Ein australisches Schlachtschiff untergegangen?

hd. Mailand, 5. Dez. Der Marinefachmann des Corriere della Sera" führt aus, seit langer Zeit wisse die australische Regierung nichts mehr von ihrem Schlachtkreuzer A u st r a l i a" und es werde befürchtet, daß das Schiff auf hoher See einer Explosion zum Opfer gefallen sei. (Die Australia" ist ein ganz neues Linienschiff von 19 600 Tonnen Rauminhalt, erst im April 1911 vom Stapel gelaufen und im Juni 1913 fertiggestellt; das vom Australischen Staateubund 1909 bewilligte Schiff hat, wie sein von Neuseeland be­willigtes SchwesterschiffNew-Zealand", eine Artillerie von acht 30-6-, sechzehn 10,3- und vier 4,7-Zentimeter-Gcschützen. Die Geschwindigkeit beträgt 26,9 Seemeilen. Die Besatzung etwa 980 Mann.)

von den östlichen Kriegsschauplätzen. Die Schlacht in Polen.

Die entscheidende Bedeutung.

hd- Kopenhagen, 5. Dez. DerDaily Chronicle" schreibt: Die Schlacht zwischen Warthe und Weichsel dauert an. Ihr Ausfall ist von entscheidender Bedeutung für den Weltkrieg. Die Deutschen sind sich darüber klar und machen ungeheure Anstrengungen, um den Sieg zu erkämpfen. Lodz hat durch Fliegerbomben sehr gelitten.

Krakauer Berichte.

hd. Wien, 4. Dez. Die Krakauer Blätter melden über­einstimmend, daß gestern tagsüber und auch nachts nach bier- tästiger Pause in Krakau wieder starker Kanonendonner hör­bar wurde. Die Bevölkerung ist ruhig und zuversichtlich. Zurückkehrende Verwundete erzählen, daß die Kämpfe heftiger seien als je und sich an der ganzen Front zu entwickeln be­ginnen. Den Bajonettangriffen der Österreicher vermögen sie nicht standzuhalten. Die Verpflegung sei auf russischer Seite wegen Erschwerung des Etappendienstes immer mangel­hafter.

Zum Besuche Raiser Wilhelms auf dem Rriegs- schauplatz in Südpolen.

Ein Symbol der deutsch-österreichischen Einigkeit.

W . T.-B. Wien, 4. Dez. (Nichtamtlich.) DasN e u e Wiener Journal" schreibt bei der Besprechung des Be­suches des deutschen Kaisers bei seinen eigenen Truppen und denen Kaiser Franz Josephs: Dieser Besuch ist das Symbol der vollen Einigkeit beider Verbündeten. Ein Bund, wie er zwischen der hohenzollernschen und der habsburgischen Monarchie in diesem Kriege gekittet wird, ist unlöslich. Er wird von Tag zu Tag, mit jedem vergossenen Blutstropfen fester, edler und imposanter.

Br. Amsterdam, 6. Dez. (Eig. Drahtbericht. Ktr. Bln.) Der Petersburger Goneralstab teilt mit, daß die -Gefechte an der Front und bei L o w i c z fortdcmern. Ansehnliche feindliche Streitkräfte begannen am 2. Dezember die Offensive auf der Straße Liontomerisk und Seczerzaw. Auf der übrigen Front und am lin­ken Weichselufer sei keine wesentliche Veränderung eingetreten. In den Karpathen nahmen wir, heißt es weiter, bei Badfeld 8 Offiziere und 1200 Mann und 6 Mitraillenfen. (?)

Rußland beruft sämtliche Jahrgänge der Reichswehr ein.

hd. Kopenhagen, 4. Dez. Das hiesige russische Konsulat veröffentlicht, wie dieLandesztg." f. b. Mecklenb." erfährt, die Einberufung für sämtliche Jahrgänge des russischen Landsturms (Reichswehr). Die im Ausland verbreitete Nach­richt, es seien vorläufig nur acht Klassen des russischen Landsturms aufgeboten, erfährt dadurch eine Vervollstän­digung, die bedeutet, daß Rußlands riesiges Menschen- material schon so stark erschöpft ist, daß Rußland gezwungen ist, den letzten Mann aufzubictcn.

Generaloberst v. woprsch.

W- T.-B. Breslau, 4. Dez. (Nichtamtlich.) Wie die Schics. Ztg." berichtet, teilte General der Infanterie b o n W o h r s ch, der vom Kaiser anläßlich seiner Anwesenhett bei der ihm unterstellten Armeeabteilung zum General­obersten ernannt worden ist, dies dem Oberpräsidenten der Provinz Schlesien in einem Briefe mit, in dem es heißt: Ich weiß es und ich bin stolz daraus, daß ich diese erneute Auszeichnung lediglich der allergnädigsten Anerkennung der guten L o i st u n g c n meines braven Landwehr­kor ps zu verdanken habe, das treue Wacht hält an der Grenze unserer lieben Heimatprovinz Schlesien."

Ein österreichischer Kriegsordcn für Prinz Joachim von Preußen.

W- T.-B. Berlin, 4. Dez. (Nichtamtlich.) Dem Prinzen Joachim von Preußen ist für seine Tapferkeit in dem Gefecht bei Kutno von Kaiser Franz Joseph das österreichisch­ungarische Militärverdienstkreuz mit der Kriegsdekoration verliehen worden. Prinz Joachim besitzt bereits das Eiserne Kreuz 1. Klasse.

Neue Sturmangriffe auf przemysl abgeschlagen.

Berlin, 6. Dez. Neue Sturmangriffe auf PrzemySl wurden, wie derB. L.-A." meldet, von den österreichisch- ungarischen Truppen abgeschlagen.

Biele russische Gefangene bei einem Ausfall!

hd- Wien, 6. Dez. Eine Fliegerpost vom 3. d. M. aus PrzemySl meldet, daß dort alles ruhig ist. Alle Angriffe de? Feindes sind mit großen Verluste,! für diesen abgeschlagen worden. Beim Ausfall haben die österreichisch-ungarischen Truppen viele Gefangene gemacht.

Noch ein Sündenboch.

Br. Budapest, 5. Dez. (Eig. Drahtbericht. Ktr. Bln.) Eine Depesche desPesta Hirlap" meldet: Ein gefangener russischer Hauptmann berichtet, daß die linke Flügelarmee im Rahmen von PrzemySl bis Czernowitz selbständig zum Schutze der russischen Offensive gegen Galizien operierte. Der Kommandant dieser Armee handelte nun, um sich beson­ders auszuzeichnen, eigenmächtig. Rach der empfind­lichen Schlappe bei Ho-nonna iourde die ganze im Templiner Komitat eingedruugcne Armee vom Oberkommando zurück- gerufen. Der schuldige General wird vor ein Kriegs­gericht gestellt werden.

Der Bericht vom serbischen Kriegsschauplatz.

W. T.-B. Wien, 4. Dez. (Nichtamtlich.) Vom südlichen Kriegsschauplätze wird amtlich gemeldet: 4. Dezember. Die

Besitzergreifung von Belgrad erfolgte gestern in feierlicher Weise. Der Vormarsch unserer Kräfte geht am n ö r d - lichen Teile der Front kampflos vorwärts, wobei gestern 300 Mann zu Gefangenen gemacht wurden. Westlich und südwestlich von Arandjelowatz stellen sich dem Vordringen unserer Truppen starke feindliche Kräfte entgegen, welche durch heftige Angriffe, die insgesamt ab ge. wiesen wurden, versuchen, den Rückzug der serbischen Armeen zu decken.

Jur Besetzung Belgrads.

Ehrendoktor Feldzeugmcistcr Potiorek.

W- T.-B. Graz, 4. Dez. (Nichtamtlich.) Die Rechts- und Staatswissenschastliche Fakultät der Universität Graz hat einstimmig beschlossen, dem Feldzeugmeister Potiorek, dem siegreichen Kommandanten der Balkanstreitkräfte, in dankbarer Bewunderung das Ehrendoktorat zu verleihen.

150 Geschütze in Belgrad erbeutet.

Wie derNational-Zeitung" zufolge aus Pest ge- meldet wird, ist bei der Einnahme Belgrads den Siegern beträchtliches Kriegsmaterial in die Hände gefallen; darunter befinden sich nicht weniger als 150 Geschütze und reichliche Artilleriemumtlon. Dieser. Verlust trifft Serbien um so empfindlicher, als ein Er- satz für die verlorenen Geschütze gegenwärtig arMtz, fchlossen ist.