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Verlag Langgasse 21
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vienstag, 1. Dezember 1914.
Der Nrieg.
Oer Reichskanzler über die militärische Lage.
Br. Berlin, 30. Nov. (Eig. Drahtbericht. Ktr. Bln.) Über die gestrigen Besprechungen des Reichskanzlers mit den Parteiführern erfährt der „L.-A.", daß die Mitteilungen des leitenden Staatsmannes über die gesamte Lage durchaus zuversichtlich klangen, sowohl über die im W e/t c n, wo es nach unseren gegenwärtigen Stellungen ausgeschlossen erscheine, daß der Krieg von dorther ie in unser Vaterland getragen werden könne, als auch über die d u r ch- a u s günstige Lage i m Osten. Unter solchen Umständen — so schreibt das genannte Blatt — besteht eine Übereinstimmung zwischen der Regierung und den Volksvertretern darin, das? n u r ein F r i e d e geschlossen werden darf, der absolute Dauer verspricht und der für alle dargebrachten Opfer an Gut und Blut entschädigt.
Jur Berufung des Frhrn. v. d. Goltz nach Uonstantinopel.
Br. Berlin, 30. Rov. (Eig. Drahtbericht. Ktr. Bin.) Als Generalfeldmarschall Freiherr von der Goltz vor 18sH Jahren den türkischen Dienst verließ, nahm ihm der damalige Herrscher Sultan A b d ul Hamid das V e.r s p r e ch e n ab, daß er in den türkischen Dienst zurückkehren werde, wenn jemals die Türkei seiner Dienste bedürfen sollte. Dieses Versprechen hat er bei seinem letzten Besuch in der Türkei im Jahre 1910 dem jetzigen Sultan M e h m e d gegenüber wiederholt. Auf dieses Versprechen hin hat der Sultan — wie der „L.-A." wissen will — sich jetzt an Kaiser Wilhelm mit der Bitte gewandt, ihm von der Goltz zum Kriege gegen Rußland und England zur Verfügung zu stellen. Der Feldmarschall wird in den nächsten Tagen mit seinem Stabe und seinen Adjutanten nach Konstantinopel abreisen.
Die Liebe der lvsmanen zu Hindenburg.
W. T.-B. Konstantinopcl, 30. Nov. Anläßlich des neuen Sieges von Hindenburg sendet der „Tanin" in einem schwungvollen Leitartikel einen begeisterten Gruß dem Generalfeldmarschall. Das Blatt bewundert den großen Sieg ebenso wie die Bescheidenheit, mit welcher Hindenburg im Gegensatz zu den russischen Prahlereien darüber spricht. Feldmarschall Hindenburg habe auf den glorreichen Seiten der Weltgeschichte seinen Namen eingetragen, der nicht nur von den Verbündeten Deutschlands, sondern auch von den Militärs der ganzen Welt mit Ehrfurcht werde er- ivähnt werden. In diesen Zeilen, sagt der „Tanin" weiter, die wir schreiben, um die Liebe der Osmanen zu Hindenburg zu verdolmetschen, möchten wir betonen, daß dieser Feldherr, weil er die wichtigsten Siege gegen den größten Feind des Islam errang, als der wahre Held nicht nur des Osmanentüms, sondern des ganzen Islam begrüßt wird.
Ein englisches Blatt zur Lage im Osten.
sich. London, 29. Nob. Über die Lage in Pulen schreibt die „Morning Post": Gegenüber dem unaufhaltsamen Vor» dringen der Russen in Galizien hat die Hindenburgische Strategie in Polen wiederum einige Erfolge zu verzeichnen gehabt. Bisher sind die Deutschen dort stets der Hammer und die Russe n der Amboß gewesen. Die Zeit wird jedoch hoffentlich bald kommen, wo der deutsche Hammer Hindenburg auf dem russischen Amboß Nikolajewitsch zerschellen wird.
Die Verluste der Russen in der letzten Woche.
kick. Mailand, 30. Rov. Der Kriegsberichterstatter der „Sera" meldet seinem Blatte, daß die Verluste der Russen in den seit Ende voriger Woche andauernden Kämpfen in Polen nahezu 120 000 Mann an Toten, Verwundeten und Gefangenen betragen. Die finnländischen Regimenter, die in der Schlacht mitkämpften, haben fast die Hälfte ihres gesamten Bestandes eingebüßt. Es sei, so meldet der Berichterstatter, zwecklos, zu leugnen, daß ungefähr 65 000 unverwundete Gefangene in die Hände des Feindes gefallen sind.
Nebel und Regen in Flandern.
lick. Kopenhagen, 30. Nov. Die „Aftenposten" telegraphiert aus Paris, daß Nebel und Regen alle Operationen im Gelände von Ypern außerordentlich schwierig machen. In den von den Deutschen besetzten belgischen Dörfern soll eine Hungersnot ausgebrochen sein. Scharen von Frauen und Kindern sah man dort bei den Soldaten um Brot betteln.
Deutsche Marinetruppen an der User.
IkL Amsterdam, 30. Nov. Der „Telegraaf" meldet aus Sluis: Mit Trommeln und Pfeifen sind die deutschen Marinetruppen nach der Äser abgegangen. Obwohl der Name Yser berüchtigt ist, sangen die Leute doch munter ihre Lieder. Bor dem Abmarsch hielt ein hoher preußischer Gardeoffizier eine Ansprache an die Truppen. Gestern war noch Kanonendonner zu hören.
Feindliche Flieger über Gent.
»r. Amsterdam, 30. Nov. (Eig. Drahtbericht. Ktr. Bln.) Aus Saas-van Gent wird gemeldet: Zwei Flieger, bte über Gent flogen, warfen 10 Bomben und verwundeten drei Personen. Sie erreichten nicht ihren Z w e ck, ein im Brüggekanal verankertes deutsches Schiff zu vernichten, auf dem sich höhere deutsche Offiziere befanden.
Morgen - Ausgabe.
Die Lage in Antwerpen.
lick- Kopenhagen, 30. Nov. Antwerpen soll weitere 50 Millionen Franken Kriegssteuer bezahlt haben. Außerdem, so erzählt der Berichterstatter, sei die Stadt verpflichtet, Lebensmittel an die deutschen Soldaten zu liefern, deren Zahl 57 000 Mann betrage. Dazu kämen 2000 Flaschen Wein und 100000 Zigarren. Das Verhältnis zwischen den Soldaten und der bürgerlichen Bevölkerung bessere sich andauernd. Der Kauf und Verkauf von Wein sei strengstens verboten.
Der Kommandeur von Brüssel wieder zur Front.
I.d. Köln, 30. Nov. Gutem Vernehmen des Brüsseler Berichterstatters der „Köln. Ztg." zufolge wird der Kommandeur von Brüssel, General v. Lüttwitz, demnächst seinen Posten verlassen und eine Stellung im Felde übernehmen.
Der Gffiziersinangel in Frankreich.
Genf, 30. Nov. Wenn man bisher nur von der Vor- tvefflichkeit des gesamten französischen Offizierkorps berichtete, so steht eine jetzt aus Paris kommende Meldung hierzu im auffallenden Gegensatz. Joffre pensionierte bisher 140 (?) Generale wegen Unfähigkeit. Als Strategen sollen sich dagegen Foeh, welcher den Oberbefehl in Flandern führt, ferner M a n o n r y an der Argonnenfront, Pan bei Amiens und Castelnau, der Verteidiger von Verdun, bewährt haben. Für die Reserve sowie für den Jahrgang 1915 herrscht indes ein empfindlicher Offiziersmangel. Daher sollen die Kriegsschüler von St. Ehr nach abgekürzter Ausbildung zu Offizieren befördert werden.
Die englische» Offiziersverlustc.
London, 30. Nov. Vor kurzem wurde eine Verlustliste über die Kämpfe bei Ypern am 13. November veröffentlicht. Diese Kämpfe brachten einen Verlust von über 100 Offizieren. Es befinden sich darunter die Generale Fitz-Clarence und Mac Manon, die gefallen, und zwei andere Generale, die verwundet sind. Die Verlustziffern der Mannschaften aus diesen Kämpfen werden rroch nicht angegeben.
Das englische Räffclratc» über die dcuffchcn Absichten.
W. T.-B. Amsterdam, 30. Nov. Das „Handelsblaad" meldet aus London vom 28. November: Die „Times" läßt sich aus Boülogne berichten: Es scheint, daß die Deuffchen ihre nächsten Angriffe in der Umgebung von Arras unternehmen. Sie sollen dort 700 000 Mann zusammengezogen haben und wollen offenbar einen neuen starken Versuch machen, auf der Linie Arras-Lille die Küste zu erreichen.
Lin Lob der deutschen Feldartillerie.
hd. Genf, 30. Nov. Das schwere Geschütz hatte gestern auf beiden Seiten Ruhetag. Die deutschenFeld- k a n o n e n bewährten sich wieder vorzüglich bei Deckung der Jnfanterieoperationen, besonders nördlich Arras. Geringe Bedeutung messen die Franzosen den neuerlich im Argonnerwalde erzielten deutschen Fortschritten bei, sowie den Gefechten kleiner Einheiten um das Vogesendorf Ban de Sepd.
Französische Einsicht von Deutschlands wirtschaftlicher Kraft.
hd. Paris, 29. Nov. In einer Besprechung der Lage schreibt der „Matin": Es ist merkwürdig, daß so viele Leute sich in der Hoffnung wiegen, daß ganz Deuffchland am Verhungern sei. Um so mehr müßten wir dann ihre Stoßkraft bewundern, die trotz der Entbehrungen nicht schwächer wird. Es läuft aber wider den gesunden Sinn, behaupten zu wollen, daß ein so großartig organisiertes Land jetzt plötzlich der Hungersnot gegenüberstehen soll. Nein! Geben wir uns nicht so gefährlichen Illusionen hin. Vergessen wir nicht, daß Deuffchland, abgesehen von der Eigenproduktion, noch verschiedene der Einfuhr geöffnete Türen hat. Rechnen wir also nur auf unseren e i g e neu Mut und unsere Ausdauer, um „durchzuhalten". Es ist dies vorsichtiger und schließlich auch Frankreich würdiger.
Die Erfolge in den Barpathen.
Die kriegerische» Ungarinnen.
bd. Budapest, 30. Rov. Aus Debreczin wird gemeldet: Auch heute trafen hier zahlreiche in den Karpathen- kämpfen gefangen genommene Russen mit der Bahn ein. Es waren Transporte von 12 00 Mann und zahlreichen Offizieren, unter anderen Generaloberst Semira- t o w, der mit mehreren anderen' Offizieren von einer Husarenpatrouille in einem Bauernhaus gefangen genommen wurde. Nach den Aussagen der Verwundeten verwendet die russische Heeresleitung in den jetzigen Karpathenkämpfen an Stelle der Kosaken Tsch er kessen. — Hajdauanaser F x «u e n richteten ein offenes Schreiben an den Minister Hazai mit dem Ersuchen, die Frauen des Bezirks vom 19. bis zum 36. Lebensjahre zum Militärdienst zuzulajsen. Sie wollen den Männern helfen, indem sie ihnen das Essen bereiten, derweil sich die Männer im Feuer befinden.
klus Serbien.
W. T.-B. Saloniki, 30. Nov. Die Abteilung des norwegischen Roten Kreuzes von hier ist nach Ni sch abgegangen. Von Frankreich sind 50 Tonnen Medikamente und Verbandzeug für Serbien angekommen. — Aus Altserbien treffen viele tausend Flüchtlinge in Neuserbien ein. Zahlreiche serbische Familien haben sich nach Saloniki begeben. Die Sffmmnng der serbischen Bevölkerung ist sehr gedrückt.
ttr. 559. ♦ 62. Jahrgang.
Amerika.
Auf Hunderte von Millionen, sogar in Dollarrechnung, belaufen sich Hie Kricgslieferungc n, die von den Vereinigten Staaten nach Frankreich und England schon gegangen sind und noch gehen werden. Die. Fabriken jenseits des Ozeans können die ihnen erteilten Aufträge kaum bewältigen, ein Gold ström ergießt sich über das Land. Die Vereinigten Staaten hatten durch den plötzlichen Abbruch der wirtschaftlichen Beziehungen zu Europa ebenso schwer, vielleicht noch schwerer als andere neutrale Länder zu leiden, jetzt aber mag man drüben den Krieg segnen, bei dem sich so gute Geschäfte machen lassen. Und was tut die Regierung in Washington? Anscheinend nichts. Oder doch, sie tut etwas, nur gerade nicht das, was uns als eine objektive Erfüllung der Neutralitätspflicht erschiene. Vor einigen Tagen wurden, so berichten wenigstens italienische Blätter, zwei italienische Millionäre in New York verhaftet, weil sie von einer privaten funkentelegraphischen Station ans Nachrichten über die Bewegung englischer Kriegsschiffe nach Deutschland gegeben haben sollen. Ihre Verhaftung, so wurde' hinzugefügt, erfolgte auf englischen Antrag. Denn wenn die Überlassung von Kriegsmatcüial an die Westmächte keine Ncntralitätsüerletzung dar- stellen soll, dann allerdings müßte im Nahmen dieser eigentümlichen Logik die Tätigkeit der beiden italienischen Herren eine Neutralitäts-Verletzung sein. Der Unterschied ist ebenso einfach wie einleuchtend: in den: einen lFalle handelt es sich um die Stellungnahme zu unseren Feinden, im anderen Fall um die Stellungnahme zu u n s. Woraus denn alles.weitere.gewissermaßen automatisch folgt.
Wir wollen' uns nicht beklagen, wir wollen nur feststellen. In der „Kreuzztg." lesen wir das Folgende: „Über die Ursachen des Mißerfolges der Demo- k r a t e it bei den Staats- und Kongreßwahlen vom 3. November liegen jetzt genauere Nachrichten vor. Danach sind die Deutschamerikaner deshalb von der Regierungspartei abgerückt, weil der Pr ä s i d e n t ihnen zu englandfrcundlich ist. Der deutsch- amerikanische Nationalbund und andere deutsche und irische Gesellschaften hatten vom Präsidenten verlangt, Vorsorge zu treffen, daß Waffen, Munition imd andere Kriegsbedarfsartikel entweder an gar keine kriegführende Mächte oder doch nicht einseitig an die europäischen Westmächte verkauft würden; ferner solle bei England durchgesetzt werden, daß es amerikanische Pässe und das amerikanische Bürgerrecht anerkenne. In beiden Fällen ist ihr Ansuchen abgeschlagen. Die Regierung nahm die Stellung ein. daß jeder Amerikaner auf sein eigenes Risiko so viel Kriegskonterbande verkaufen könne, wie er wolle. Theoretisch klingt das unparteiisch, es kommt aber nur England und Frankreich zugute, da Deutschland und Österreich aus Amerika nichts beziehen könne n." Auch das sei ohne weitere Kommentierung wiederge- göben. Die Sachlage ist ja so klar, wie sie nur fern kann.
Es ist außerhalb jedes Zweifels, daß nicht bloß die ü b e r w i e g e n.d e Stimm u n g in den Vereinigten Staaten gegen uns ist, sondern daß die R e- gierung diesen Stimmungen mehr nachgibt als denen, die zum mindesten auf gerechte Abwägung des Für und Wider dringen. Wir sind ja nicht so unbescheiden, ein rückhaltloses Eintreten der Union für uns zu beanspruchen, aber Neutralität muß, wenn sie keine leere Form sein soll, wirklich Neutrali- tät sein, und das ist die amerikanische ganz gewiß nicht. Man wird es hiernach auch mit geziemenden Zweifeln zu beurteilen haben, wenn uns von Zeit zu Zeit in Aussicht gestellt wird, daß die allerdings nicht zu übersehende Verschärfung des amerikanisch- japanischen Gegensatzes zu einem katastrophenartigen Konflikt führen und die Vereinigten Staaten wohl gar aus unsere Seite bringen werde. Eine solche Wendung wäre, obgleich nur abgeblaßt theoretisch, vielleicht denkbar, wenn die Japaner den Amerikanern wirklich allzu dicht und mit dem Willen zum Kriege auf den Leib rückten, aber davon kann bei 'den engen Beziehungen zwischen London und Tokio doch keine Rede sein. So verbrechcrisch es war und bleibt, wie sich Großbritannien durch die Aufhetzung Japans gegen uns und damit gegen die Kultur- w e l t der weißen Rasse betragen hat, so dürfen wir nicht vergessen, daß Japan in einem Ab- h ä n g i g k e i t s v e r h ä l t n i s zu England steht, welches eine selbständige, über britische Gebote und Verbote hinausgehende Stellungnahme des östlichen Jnselreichs ausschließt. Japan wird gegen die. Per- einigten Staaten ganz gewiß nichts unternehmen, was diese zum Losschlagen nötigen mühte, und das Verhall nis zwischen London und Was-H inston ist viel
