Wiesbadener Sagblatt
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Auflage: 10,000.
Gegründet 1852.
Anzeigen:
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Wiesbaden, den 26. September 1889.
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Köuigl. Staatsanwaltschaft.
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Die einspaltige Garmondzeile oder, deren Raum 15 Pfg. — Reklamen die Pctitzeile 30 Pfg. — Bei Wiederholungen Preis-Ermäßigung.
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Bekanntmachung.
Bei einer Gewohnheitsdiebin, welche Anfangs März d. I. aus dem Zuchthause nach hier zurückgekehrt und am 13. September ■btt Gelegenheit eines Diebstahles auf frischer That verhaftet worben ist, sind folgende muthmaßlich in der Zwischenzeit von ihr gestohlene Sachen gefunden worden: 1) eine Flasche Rheinwein von der Simon'schen Weinhandlung mit der Etiquette „Geisenheimer", 2) ein Taschenmesser, 3) ein Taschentuch, 4) ein gedrucktes Kleid, 5) zwei Stücke grünes Zeug, 6) ein Blau-Lappen, 7) ein Stück Soda, 8) eine Gummi-Unterlage.
Diese Gegenstände sind wahrscheinlich am Vormittag oder Mittag des 13. September aus irgend einem Waschkeller hiesiger Stadt gestohlen worden.
Außerdem haben sich vorgefunden: 9) ein Damasttischtuch mit theilweise entferntem rothem Monogramm; 10) ein gewürfeltes Tischtuch, gezeichnet E. E. 12; 11) ein Battisttaschentuch, gezeichnet A. B.; 12) ein weißleinenes Taschentuch, gezeichnet A. B. unter einer Krone; 13) eine kleine graue Decke; 14) ein weißer Vorhang; 15) ein Kopfkissenbezug, gezeichnet A. R. 36; 16) zwei Kinder- lopfkissenbezüge, 17) zwei weiße Servietten; 18) ein weißer Kopfkissenbezug mit Häkel-Einsatz, gezeichnet J. B. 22; 19) zwei neue Küchenhandtücher, blau gezeichnet J. B. 20, ein Stück schwarzer und weißgestreifter Seidenstoff.
, Die etwa Bestohlenen werden aufgefordert, sich zur Wieder- eckennung ihres Eigenthums während der Dienststunden auf dem Sekretariate der Staatsanwaltschaft zu melden zu den Akten I. 2182.89.
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