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7t r. 534b.

SamStag, 14. ?kovember 1914.

xyirsvanrncr WagVltMl«

ADcud-Ausgave. Erstes ^nan.

«ene o.

kation und an Koksanstalten zur Herstellung von schwefelsaurem Ammoniak de sandi wird Lin Ausnahmetarif für Johannisbrot (Katoden) ist ebenfalls für die Dauer des Ü tieeeS eilige führt worden

r Billige Fahrten für die Jugcndwehren. Die preutz sch hessische Eisendahnvenoaltung hat sich entschlossen. An»e hörige» de Jugendwehren usw. die von ihrem Wohnort nach einer anderen Gemeinde fahren müssen, um aii den Übungen terizunehmen. Schüleikarten an Sonn- und W e r k - ! c, g en zu verabfolgen, wenn eine entsprechende B e s ch e n i - 'ung. vom Leiter der K> >ic ausgestellt, bergeüracht wi.d.

Kuziand.

Italien.

Eine Amnestie. Berlin, 14. Nov. In italienischen Blättern wird eine Amnestie verlangt mit Rücksicht auf die all­gemeinen politischen Verhältnisse, die vor allem den Eisen­bahnern und den Arbeitern der Post- und Telegraphenverwal- tung zugute kommen würde, die an dem letzten General- lt r c i I teilnahmen und daher ihre Stellungen verloren haben. Offiziös wird bekanntgeinacht, das; ein allgemeiner Amnestie- erlaß aus Anlaß der Niederkunft der Königin in ussicht stehe.

Nevvnmeristt

Der neue Präsident von Mexiko. B e r l i n , 13. Nov. (Nichtamtlich) Nach hier eingegangenen Nachrichten leistete G u e t e r r i e z den Eid als provisorischer Präsident von Mexiko vor der Versammlung von Aguas Calientes, die dar­auf C a r r a n z a für einen Rebellen erklärte.

Bus Staöt und Land.

Wiesbadener Nachrichten.

OerWiesbadener Tagbiatt-Zahrplan". Winter­ausgabe 1914/15,

erscheint morgen und wird zunächst als rzreibeilage zuni Wiesbadener Tagblatt" allen Beziehern unseres Blattes zugehen. Er ist außerdem von morgen ab an den Tagblatt"-Schaltern für 15 Pf. das Stuck käuflich. Der neue Winterfahrplan ist unter Berücksichtigung der jüngsten Eisen- bahnverkehrseinrichtnngcn nach amtlichen Quellen zusam- uiengeftellt-, er darf somit Anspruch auf größtinüglichste Zu­verlässigkeit uud Genauigkeit in der Verzeichnung aller Zuge und Zugvervindungen erheben.

was man bei der Versendung von Zeldpostbriefen beachten mutz.

Wie bereits zur allgemeinen Kenntnis gebracht wurde, we'-deii für die Zeit vom 15. bis einschließlich 21. November Feldpostbriefe nach dem Heer im Gewicht von über 250 bis 500 Gramm von neuem zugelaßen. Die Gebühr oe- trLgt 20 Pf. Während der ersten Zulajsungszeit sind die Päck­chen zum Teil leider liicht gehörig verpackt worden. Infolge­dessen sind viele Päckchen schon bei den Sammelstellen be- schädigt irnd mit teilweise verdorbenem Inhalt angetommen. Um der Wiederkehr solcher Erscheinungen vorzubeugen, wird nochmals dringend empfohlen, zur Verpackung nur f e h r starken Pappkarton, festes Packpapier vder dauerhafte Leinwand zu verwenden. Für die Wahl des Verpackungs­stoffs ist die Natur des Inhalts maßgebend ; zer­brechliche Elegeiistände siiid durchweg in starken Kartons nach vorheriger Umhüllung mit Papier oder Leinwand zu verpacken.

Die Päckchen auch die mit Klammerverschlutz mutzen allgemein mit dauerhaftem BindfadeÄ fest um­schnürt werden, bei Sendungen von größerer Ausdehnung t» mehrfacher Kreuzung. Die Aufs ch r i ften find «o; b ' e Sendungen niederzuschreiben, unbedmgt haltbar zu befestigen und müssen deutlich und richtig sein. Außer der Versendung kleinerer Bekundung-,tucke und G.- brauchsgegenstände können auch Lebens- und Genußmitte, versandt werden. Letztere jedoch nur ,o weit, als s.ch zur Beförderung mit der Feldpost eignen.

Ausgeschlossen sind ieichtverderblrche Waren, wie frisches Obst, Butter, Fett, frische Wurst; ferner leuergefalw- liche Gegenstände, wie Patronen, Streichhölzer und Taschen-

... **-«rSPSÄ

die Flüssigkeit in einem starken sestv^Mosienei, Behälter enthalten ist, und dieser in einenr durchlochten Holzblock od r in einer Sülle aus starker Pappe fest verpackt ist s-Wie samt- liche Zwischenräume mit Baumwolle, Sägespanen oder einem sTammL Stoff so ausgefüllt sind, .daß be,m Schadhast­werden des Behälters die Flüssigkeit ausgesaugt wird.

Im Interesse des Publikums liegt es, daß d.e auszu- liesernden Sendungen den vorsteheiiden DorauSsetzu^en ent­sprechen. da sie - namentlich was die Verpackung anbetrisst unweigerlich zurückgewiesen werden mupen-

Zuletzt ist dem Publikum zu empfehlen, die aufzuliefern, den Feldpostbriefe zu f r a n k i e r e n.

Die Gebühren betragen:

bis 50 Gramm portofrei.

von 51 bis 250 Gramm 10 Pf.,

von 251 bis 500 Gramm 20 Pf.

Die gehörige Beachtuiig der gegebenen Anregun^n wird zur wesentlichen Erleichterung m der Bearbeitung des Eeld- postbriefverkehrs beitragen. Born, Oberpostastistent.

Zreiwillige Gaben für die im Seide stehenden Truppen.

Das stellvertretende Generalkommando des 18. Armee­korps und der Herr Territorialdelegierte ^ Ooerprasideut Hengstenberg (Kassel) haben wiederholt in den Tage­blättern bekanntgegeben, daß Gaben für die Truppen rm Felde durch nachstehende Abnahmestellen zu befördern sind- nahmestelle 1: für Sanitätshilssmittel (Lazarettbedars) im Carlton-Hotel" am Hauptbahnhos ,n Frankfurt o- *- -

nahmestelle 2: für Bekleidungsstücke, Nahrungsmittel, Genuß, mittel in der stellvertretenden Intendantur des 18. ckrmiw- korps Sedderichstraße 59 in Frankfurt a. M. Die .lbnohmc- stelle bittet dringe,id, alle von Vereinen und Privaten ge,a:n- melten Liebesgaben für unsere Truppen diesen Stellen zu überweisen. Gaben mit s o n d e r b e st i m m u n g e n, z. _o. für Angehörige einer Provinz, einer Truppengattung usw., anzunehmen, ist den obigen Stellen nicht möglich, derartigen Wünschen kann nicht entsprochen werden. Be, Zusendung von Ewben aus der Umgegend in Kisten inuß Inhaltsverzeich­nis aufgeklebt sein, das Gewicht soll 70 Kilogramm nicht ubc.-

ftciftCTi.

weihnachtsgaben für das LinienschiffNassau".

Wie ans einem an die Mitglieder desFlottenverenis Rundschreiben bervorseht, veranstaltet derDeutsche

Flottenverein", Provinzverband für Nassau, eine We i li­tt a ch t s s a m m l u n g für das LinienschiffN a s s a u". Diese Weihnachtsspende soll in Gestalt eines Zuschusses zu den für das Weihnachtsfest der Mannschaften bestimmten Schisfsmitteln erfolgen. Außerdem hat sich auf Bitten des Flottenvereins" das Rote Kreuz, Abteilung 3 (Schloß, Mittel­bau) bereit erklärt, auch Liebesgaben für die Flotte zu sam­meln und den Zentralsammelstellen der Marine zugehen zu lassen.

Kriegsgefangene in Nassau.

Im Kriegsgefangenenlager bei Limburg sind, wie bereis mitgeteilt wurde, 300 französische Kriegsge­fangene untergebracht worden. Die Gefangenen waren bisher in den Baracken auf dem Truppenübungsplatz Darm- stadt interniert. In Limburg sollen sie mit den Arbeiten zur Fertigstellung des Lagers beschäftigt werden. Die König!. Kommandantur des Kriegsgefangenenlagers macht. jetzt be­kannt, daß der Besuch des Lagers Unberufenen nicht ge - stattet ist. Es ist. verboten, sich dem Lager aus eine ge- riiigece Entfernung als 200 Schritte zu nähern. Die Wacht­posten sind angewiesen und berechtigt, Personen, die ihren Weisungen nicht gehorchen, festzunehmen, und gegen solche, die nach erfolgter Festnahme zu entspringen versuchen oder sich widersehen, von der Waffe Gebrauch zu machen.

Die Prinzessin Johann Georg von Sachsen ist mit der

Hofdame v. Schönberg-Roth und dem Hofmarschall v. Mangold zum Besuch des Kronprinzen von Sachsen hier eingetrofsen und hat imHotel Rose" Wohnung genommen. Der Aufent­halt der Prinzessin wird voraussichtlich drei bis vier Wochen dauern.

Der Konsistorialprüsidcnt als Kriegsfreiwilliger. Kon- sistorialprasident Dr. Ernst von hier ist als Kriegsfrei- w i l l i g e r eingetrelen. Er steht als Hauptmann in Ober- lahnstein. Herr Dr. Ernst ist übrigens kein Theologe, sondern Jurist und war, bevor er nach Wiesbaden kam, Verwaltungs­gerichtsdirektor.

Die Allgemeine Ortskrankcnkasse hat notgedrungen ihre Kassenstunden etwas eingeschränkt; die Kasse, ist jetzt von 10 bis 1 Uhr geöffnet. Wie wir einigen Zuschriften entneh­men. ist das Publikum zum Teil mit dieser Verkürzung der Kassenzeit nicht einverstanden, da sie selbstverständlich einen stärkeren Andrang zu den Schaltern zur Folge hat. Hier und da scheint auch die Meinung zu bestehen- daß die verkürzte Kassenzeit den Beamten zugute komme. Das ist natürlich keineswegs der Fall, von den Beamten wird im Gegenteil jetzt mehr verlangt als im Frieden; gerade mit Rücksicht auf die Erweiterung der Arbeiten, die der Krieg der Kasse gebracht hat, wurde die kürzere Kassenzeit eingeführt, die man übri­gens in Frankfurt a. M. uiid anderen Städten schon längst hat. Der Vorstand der Ortskrankenkasse wird aber den frühe­ren Zustand wieder Herstellen, sobald er dazu in der Lage ist.

Die Kreisshnode Wiesbaden-Stadt tritt am Mittwoch, den 9. Dezember, zu einer Tagung zusammen. Vorlagen des Königl. Konsistoriums sind diesmal nicht vorhanden. Es wird sich daher nur um eine eigentliche Geschäftstagung handeln. Den Mittelpunkt der Beratungen wird der Bericht über die Zustände im Konsistorialbezirk bilden.

Verlegung der Kriegsunterstützung- und Kriegsfiirsorge- kasse. Von Montag, den 16. November d. I., ab wird die Kriegsunterstützungskasse nach dem ehemaligen Militär- karmnergeüäude am Boseplatz, Ecke Bleichstraße, 1. Stock, und die städtische Kriegsfürsorgekasse nach Marktstraße 1/3, Zim­mer 9, verlegt.

Raffauische Kricgsvcrsicherung, a. G. Die Direktion der Nassauischen Landesbank in Wiesbaden teilt uns mit, daß die überall vorhandenen örtlichen Annahmestellen geschlossen wurden. Anteilscheine können von nun an nur noch bei den Landesbankstellen oder der Direktion in Wiesbaden gelöst wer­den. Die int § 3 der Bedingungen vorgesehene Vergünstigung, wonach hei sogenannten Gesamtversicherungen sämtliche Arbeiter und Angestellten einer Fabrik, sämtliche Mitglieder von Vereinen uitd dergleicheit die Mitversicherung bereits Gefallener oder schwer Vcrivundetcr erwirkt werden konnte, fällt jetzt weg. Gesamtversicherungen ohne die genannte Ver­günstigung und Einzelanmeldungen können bei obigen Stellen noch weiter erfolgen.

Ein Briefwechsel im Schützengraben. Ein Landwehr- mann aus Salmünster im Kreis Schlüchtern, der in den Vogesen gegen die Franzosen kämpft, berichtete von einem ge­lungenen Briefwechsel, der zwischen den feindlichen Schützen­gräben stattgefnndeu. Nach einem heftigen Gefecht kam ganz furchtlos ein Mädchen von ungefähr 12 Jahren aus dem fran­zösischen Schützengraben. Es eilte schnell zu dem 400 Meter entfernten deutschen Schützengraben und überreichte den dort in Feuerbereitschast liegenden Landwehrmännern eine Tafel Schokolade, aus deren Hülle die Worte standen:Liebe Kame­raden! Wir sind auch Landwehrleute wie Ihr, wir sind ver­heiratet und haben auch Kinder wie Ihr zu Hause. Schießt uns doch nicht tot!" Die Deutschen antworteten umgehend: Liebe Kameraden! Geht Ihr doch nach Haus, dann ist die Sache aus!"

Die Sanitätskolonne vom Roten Kreuz hat gestern eine Anzahl von Offizieren in Biebrich abgeholt. . Die Offi­ziere waren in einem bayerischen Lazarettzng eingetrofsen. Sie sind in verschiedenen hiesigen Lazaretten untergebracht worden.

Fcldpostpaketchen im Kanal. Wir berichteten in der heutigen Morgen-Ausgabe, daß in einem Abwässerkasten gegenüber dem Postamt am Bismarckring zwei Feldpostpaket- chen gefunden worden sind. Der Postverwaltung ist es bereits gelungen, die Sache aufzuklären. Die Pakeichen wurden am Sonntag vor acht Tagen einem Jungen von erner Frau mit dem Auftrag übergeben, sie zur Post zu bringen. Als der Junge an die Post kam, waren die Schalter bereits geschlossen. Anstatt nun die Pakeichen der Auftraggeberin zurückzngeben, ivars er sie einfach in den Kanal. Das Postamt stellte die in dieser schmählichen Weise behandelten Sendungen der Ab- senderin wieder zu.

Kurhaus. Wegen der Herrichluim des Saales und des Orchesterpodiums zu der morgen Sonntag, abend-, 8 Uhr. Mit protzen Saale staitfindenden Wohltätigkeits-Veranstaltung (großes patriotisches Konzert) fällt das Abonnements-Koitzert nachmittags 4 Uhr an diesem Tage aus.

Personal-Nachrichten. Zum Postgehilfcn angenommen Wilhelm Müller in Wiesbaden. Dem Telegvaphen-Jn,pck tor Pillmever in Wiesbaden ist eine Vizetelegraphen direktorstelle bei dom hiesigen Telegraphenamt übertragen wor­den. Versetzt sind Obertelegraphenassistent Laffner von Höchst nach Wiesbaden, die Postassistenten Kuck lenz und WcSbcru von Niederlahnstein nach Frankfurt.

Vorberichte über Kunst. Vorträge und verwandtes.

* oiufuiitetuuicitc der Köm,zilchen Kapelle. -das nächste

dieSwinterliche Konz« t findet Mckwoch . (Butz- und Bettag) unter Mitwirkung der Kontgl, «angerut 0«briele SnÄerth und unter Leitunn des Konigl. Kapellmeisters Professor Maiiniraedt flatt .

* Residenz-Theater. Wegen . plötzlicher Erkrankung von Fräulein Hermann lat in der heutigen Vorstellung F <m G.ete Ilm vom Schauspielhaus in Fvankmrt a Sc. die Rolle der L,S- beth Weigel übernommen SS wird darauf.^tiftnertsam ßf* macht, daß die morgenSonntagavend stattflnoende Wiede holung der Drcveischen KomödieJu Behandlung ausnahnwweife um K-8 Uhr beginnt Am Älontag wird der rolle tpchwon!

~L> spanische Fliege" gegeben und am Dienrtag gelangt das omiebte Lustspiel .Maria Theresia" nochmms zur Auffuhm-tg. Mnc ooch bleibt das Reüdenz Theater des Bußtages wegen geschlossen. Dre nächste Voltsvo, stellung »u ganz tletnen Preisen findet ain Freitag um 8 Uhr statt und bringt das fröhliche SpielAls ich noch im Flügelkletde .... Der Vorverkaufu diese. Vorstellung beginnt am idconlag.

* K» Haus. Tie Kurve waltung hat da« 3. ZlMuskonzert von Freitag, den 20 Novenrber, aus Sonntag, den 22. illovem-

bCl ' »ÄvhltätigkcitskonzcrtDieKunst für d i e Kunst" verairstaltet morgen Sonntag, nachmittags 6 Uhr, in lh. er ^.us- st-llung ! Galerie Banger) mus, lausche und cezUatorische Uns- fühounflen. Unter Leitung von Musikdr ekror >Lchurncht lM>en eine Anzahl Mitglieder des städtiichen Ku.orchrsters in dankens­werter Weise ihre Kunst zur Verfügung gestellt. Die Sinfonie Nr 5 in D-Dur von W. A. MozaU (für kleines Orchester) wird ftum Vo trafl gebracht desgleichen einige ^elloson. gespien dun Ä-dax SchUdbach. d'en W<rlter Mischer <rm ^buner begleitet. Leo Sternbera-RüdesHelm. der bekannte Lhrwewird m» eigenen Werken lesen, und zwar dem Geht der Zeit ent-

sv eckend Kricgslvrik . ^ m ^ m owr;.

* Naffauischer Kunstverem. Neu ausg«stellt von N. Bench, "eivzia !5) ^ Do fstratze"Sonnige Lanoichafr .Wald ,

«ovberne bei Schliersee" undLandschaft (Bayrisch Zell)

Ä Erbach, Wiesbaden (11):Häuser".Liebespaar .Krieg. .-Galten".Kriegsgreuel", Ehrten',StudwVorstadt .

Studie".Lesende" undZeichnung". L. Gunihc -Schw-rui, Wiesbaden (5):Zur Blütenzcit.. Birke im «ommer,

..Sommerwiesen (Weilburgta')"Marzlandschast undVor­frühling". F. Kaltwasser. Wiesbaden. 2 Bilder:Bildnis undSonnenuntergang".

* Mainzer Stadttbeatcr. Dtontag. den 16. November: Ge­

schlossen. Dienstag, den 17.: Sinfonie-Konzept. Mittwoch, den 18 -Martha". lGastspiel der Hofopernsangerin Erb.) Donnerstag, den 10 :Als ich noch im Flugelklewe . . . .

Freitag, den 20.: Geschlossen. Samstag., den 21.:Die Naben-- steine in". Sonntag, den 22.. nachniUtags:Wilhelm Teü. Abends:Undine".

Neues aus aller Welt-

Schnee in der Eifel. Trier, 13. Nov. In der Eifel ist der erste Schneefall dieses Jahres cingetreten.

Ein Schiffsbrand auf hoher Sec. W. T.-B. Berlin, 13. Nov. Die Kriegszeitung desBerl. Lok.-Anz. meldet Es Mailand: DerCormere della Sera" rneldet^aius Eataitm,: Der DampferCitia di Savona" ist auf hoher ««e, 160 Seemeilen von Catania entfernt, in B ran d geraten. 8r hack 500 As- karis aus Erhthräa uitd 300 Passagiere an Bord. Der Dampfer bat sunlkentelögrapihisch um Htffe. Dte späteren Telegramme blieben unverständlich. Von Messina ist das. TorpedobootSasso", von Catania die DampferEntecka undValparaiso" abgesandt worden.

Letzte OrahtberichLe,

Eine Hilfsstelle für Geiseln in der Schweiz.

W. T.-B. Basel, 14. Nov. (Nichtamtlich) Die Hilfsstelle für Geiseln hat ihre Tätigkeit im Bureau Basel, Freie Straße 107, ausgenommen und vorläufig an die Regierungen Deutschlands und Frankreichs die Bitte um Unter­stützung ihrer Bestrebungen gerichtet. Das Internationale Rote Kreuz in Gens hat das Patronat übernommen.

W. T.-B. Wien, 13. Nov. (Nichtamtlich) Die von ihrer Verwundung wieder hergestellten Brüder Buxton sind neuerdings zu längerem Aufenthalt in Sofia eingetrofsen.

Wetlerberickle.

Deutscho Seewarte Hamburg.

14. Kovember, 8 IFltr vormittag:!.

| = «ehr leicht. 2 leicht, S schwach, 4 - mitssig, ö - trueb, 6 = 7 steif. 8 stürmisch. 9 = Sturm. 10 = starker Sturm.

stark,

Beob-

achtungs-

Station.

1

2

Wind- Richtung; u.-Stärke;

Wetter

E S

Beob­

achtungs-

Station.

Barom. |

' B JS

o5:S

03 ö

Wetter

74161 NW 6

bedeckt

+7

Scilly.

740,2 WSW4

+5

Aho-doen ..

739,0

WSW6

+7

Lüttich ^ .

738.4

WSW6

bedeckt

47

vlissiugen . .

745,3

WNW4

halkked.

746

WSW7

wolkig

+3

Christiansund

742,3

W1

Regen

4-4

Skagan . . ..

723,8

SO 3

Regen.

741,8

SW 3

Trolk g

46

Kopenhagen.

730,6

WSW8

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Brosden . . .

743,9

82

>

48

Stookhoim. .

Breslau . . .

3aparanda .

SW 7

Regen

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oterskurg .

Varschau . .

*len.

749,6

wswi

München . .

747.2

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bedeckt

Rom.

732,8

NO 1

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Zugspitze . .

516.7! W7

-7

lorenz.. . .

Valencia.

5eydh»fiord.

65

-M

+f>

Beobachtungen in Wiesbaden.

von der Wetterstation üe» iNiass. Vereins itir .Naturkunde.

13. November

7 Uhr

morgens.

2 Uhr

nachm.

Ö^ühr

Mittel.

Barometer auf 0° und Normalschwere Barometer auf dem Meeresspiegel . . Thermometer (Celsius).* * *

749,3

739,8

5,2

5,7

88

745 2 755,6 6.9 6.8

738.6

748.7 8.4 6.8

744,4

764,7

7,2

«1

79

82

82,3

Wind-Richtung und -Stärke.

Niederschlagshöhe (mm).

SWS

0,4

SW 4 0,1

SW 4 0,2

IlÖCnSie i. unujot u,«.

Wettervoraussage für Sonntag, 15. Nov. 1914

YOntler MeteorologißChen Abteilung de« A'hyeikal. Verein« zn Fraukl'lirt ft.2^

Ziemlich wolkig, zeitweise Regenfälle, wärmer, südöstliche Winde.

Wasserstand des Rheins

am 14. November

Biebrich. Tegel: 1,09 m gegen 1,04 m am gestrigen Vormittag,

Cftub. * 1.43 m > 1,36 m > > *

Mainz. > 0,27 m » 0,25 rn » » y _

== Reklamen. =

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