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Sekte 31

Expedition: Langgafse No. 27.

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Kandel, Industrie, Statistik.

Sport.

vermischtes.

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aber mögen nicht mcnig erst« der wunderlichen Begleitung ........ Curgast in ihr friedlich-stilles Thal hielt.

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Masthühner, Salat, eingemacht Früchte. Sparge' mit holländischer Tunke. Erdbeer-Tortchen nach Chant.lly-Art. Rohrcri-.udelii mit Pcrmasaukäse. Nachtisch.

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gleichen Zeit da« Erdbeben leicht ver- on einem heftigen Erdbeben hcimgcsncht.

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Da jut Ettlscheidung für Pferde, welche in vergangener Saison iiilM jivtiiiml hinter der Darmstädter Mente gegangen sind. So »rrfaStirn die Rennen sich in jeder Weise anziehend zn gestalten. i;räti,ta6 bar Wetter günstig ist; dar Publikum wird nicht fehlen.

* Sluck, Menschen! Zn einer Saisonplanderei der .N. Fr. Pr." lesen wir über die gegenwärtigen grosistädtifchcn Herrenmoden Folgende«: Die Herrenmodc schlägt minder excenlrische Purzelbäume, al, in früheren Jahren. Hie und da sicht man noch einen Jüngling al« verkleidetes Zebra in einen bisher ungcdrucktcn, grell karrirten Uebcrziehcr gehüllt, einen überlebeurgrosien Stock schwingend und da« verglaste Emauge in stierer Bewegung erhaltend, durch di- Straßen zu Fuße reiten, tnbem er den un­gelenken Gang des Mannes nachahmt, der niemals aus dem Sattel kommt. Allein diese glücklich verfluchten Kerle werden immer seltener, und selbst die al» höchst Pjchütt geltende Griißform, welche früher gleich einem unerläßlichen Freimaurerzeicheu die Elegant« verband, scheint jetzt nnuder streng gehand­habt zu werden. Ein vollendeter Dandy freilich, der sich rcspcctirt, grüßt noch immer, indem er den Hut nachlässig lüstet und ihn dann mit einer erschrockenen Seitenbewegung nach rechts ju verstecken sucht, al« ob eine Bombe darin wäre. Auch streckt er dem Freunde nicht mehr wie in alt»

üegreßftt Trab-, Hürden- nod Jagdrennen, welche zu Stnlftrt o. M. am 27. und 31. Mai und 3. Jnni auf der Rennbahn iWms abgehalten werden, haben sehr b'fucdigende Betheilignng iiiri tu Wrbcbcsitzer gesunde». Von Trabern sind 18 genannt, von :ütt tm großer Theil Frankfurter Herren gehört. Zu den großen tai liattnt bie schnelle irische Stute Polly diesmal den Kampf mit der HMN Slue Belle auf. Tie Hürden- und Jagdrennen haben gleich- LiichM Pferde angezogen, indem 46 Neunnugen eingegangen sind. jiNitWngenen Jahre Dürften die zum Start gehenden Pferde sehr Im Donnerstag den 31. Psai kommt sodann das Schlepp-

8 Deutsche Schul« aus der Balkan-Xdalbinsel. Mit Bestie» bigung können wir von dem Wachsthum deutscher Cultur im Ausland Kunde geben. Im Osten Europas, in Sofia und Salouichi ist e» den angestrengten Bemühungen der dort ansässigen Deutschen gelungen, den langjährigen Wunsch, eine eigene Schule zu besitzen, zur Erfüllung zu bringen. Nach Ucberwindung großer Schwierigkeiten hat Mttte vergangene« Jahre» die Gründung der deutschen Schule in Sofia stattgesunden, und schon nach halbjährigeni Bestehen bewährte sie sich als das, was sie de« Deutschen im Auslande sein soll. Sie ward zum Einheitsband alles befielt was deutsch ist, ohne Unterschied der Cousesuon. Auch Salouichi hat durch dst Errichtung einer Schule seiner deutschen Colonie einen Mitte'Punkt geschaffen. Doch verfügt dieselbe, um ihrer Ausgabe, der Pflege von deutsche» Sinn und deiitschem Wesen, gerecht zu werden, leider nicht über hinreichende Mittel. Diese zu gewähren, wendet sich der Borstcher der deutschen Gemeindr in Salouichi an alle Deutsche, welche di: Pflege und da« Wachsthum deutscher Cultur al« nothwendig erkannt haben, i"sbesondere an die Freund« desSchul-Vereins", welcher sich die Nnterstützimg seiner int Ausland« wohnender Stammesgenoffen zur Pflicht macht.

noch immer, indem er den Hut nachlaißg lu,tet und chn dann mit einer erschrockenen Seitcnbewegimg nach rechts zu verstecken sucht, als ob eine Bombe darin wäre. Auch streckt er dem Freunde nicht mehr wie in alt» bät-rischen Zeiten mit einer natürlichen Bcwegimg die Hand wagrecht ent» geg-n sondern stößt sie plötzlich wie einen von Dampf getriebenen Kolbe« in die Höhe, während der Zweite in der Lust darnach schnappt. Beide schütteln fid) dann im Freien ein Bischen herum und lächeln sich dabei vo:i der Seite verächtlich an, well doch Keiner von ihnen ein Aristokrat ist.

Aus Kamerun. Nene Ausschlüfle haben di- beiden schwedische« Ansiedler G. Bald au und K. Kuutson irn Kamerun-Gebiete gewonnen. Auf einer Handelsreise im Februar 1887 besuchte Laldan die unmittelbaren nördlichen Abhänge des Gebirges, welche eine sehr dichte Bevölkerung von Bankokoleuten ausweisen. Wichtiger aber sind die Ergebnisse einer im Juli 1887 unternommenen Exkursion, auf welcher Knuijon die Mündung de« SDiemel) entdeckte und den Fluß stromaufwärts betnhr, weichet aut einer Strecke von etwa 50 Kilometer schiffbar ist, bi» zum 30 Meter hohen Dübenfall bei Ekumbia-ba-Nbene, welchen Valdau auf einer neuen RouU von Süd her erreichte. Die Mündung des Memeh war bisher unbekannt bald wurde der Fluß nach dem Rio bei Rey, bald in den Rumüi geführt während er jetzt südlich von diesem in's Meer sich ergießt.

dm CäsariZmns zu verhindern, unser Land ein riitfivdits zu treiben. Tie Revision ist nothwendig, »mdiiiamsche, "icht aber die bonaparlisti'che. Die Bewegung tMniSfifdjen Revolution muß wieder ausgenommen werden. CfflOt und allgemeine Freiheiten müssen geschützt, die pro- ' .Penvilllichung aller constitutionellen, politischen und socialen Situ erstrebt werden. Den Dictaturversuchen müffen wir die KJ der Menschenrechte eutgegrnst.llen. Wir gründen die Mts der Menschenrechte, sie hat zum Zweck die Vertheidigung »iMbiil durch erbarmungslosen Komps gegen jedes reactionäre " Frische Unternehmen." Die GlaS-Fabrikanten des ^parluiKiitS eröffneten ihre Fabriken wieder.

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* SchissS.Nachrichten. (Nach der .Franks. Ztg.".) Angek°mmen in New-Bork (am 22. Mai) D. .Westenilmid" der Red Star Line von Antwerpen; in Lizard der Hamburger D. .Rhaetia" von New-Iork,

* Viel Heiterkeit erregte in Suhl in Thüringen die unter seltsame« begleitenden Umständen erfolgte Durchreise eines Engländers. Auf der Rückkehr von der Schweiz, wo er, getreu einem Gebote seine« Arzte« in Loudon, eine klimatische Voreur gebraucht hatte, passitte dieser Tage an der Reise nach Görbersdorf ein brustkranker Engländer, Mr. Sh., deffe« beide Gesichtshemisphären von den schönsten Cotelette« geziert wurden, bie je ein Sohu Albion« fein eigen nannte, bie hiesige Eisenbahnstation. Die allen Schwiubsüchtigen eigene peinliche Besorgnis; um die Erhaltung ihrer Gesundheit hatte bet dem schmächtigen Briten die ereentrischste Bethätignng gesunden. In dem Gefolge des Mr. Sh. befanden sich nämlich eine .echt importirte" schweizerische Milchkuh an« Appenzell, eine dito .waschedNe" Sennerin an« den schweizerischen Bergen und last not least'-rte derselbe Zug eine Lowry de« besten aus den heimathlichen Weidestätte« de« Hornvieh« gewonnenen Alpenden» mit sich. Und de« Räthjel« Lösung? In seiner bewundernswürdigen Gewiffeuhastigkeit hatte Mr. Sh. das Ge­bot seines ärztlichen Mentors, täglich viermal frisch abgezapste Milch, aber möglichst von derselben Kuh, zu Hufen, buchstäblich zur Ausfühniug zu bringen beschloffen und zu diesem Zwecke die gehörnte Mtlchipendcriu, welch« ihm während seines Anseutha le« in der Schwei» die täglichen Rationen geliefert hatte, bei seiner Abreise für 1400 Mk. erstanden, um während der Reise nicht den gewohnten Labetrtmk zu entbehren. Da Mr. Sh. nicht feine Gentlemanwürde so we.t außer Acht laff-n konnte, daß er sich dezüg» jich Deckung seine» Bedarfs bircct mit bem Hornvieh .in Verbindung" setzte, jo war bie Mitnahme der Sennern unerläßlich, und item, wen« nicht eine Verschlechterung in ber Qualität ber Milch eiiitreter. sollte, so mußte auch für bie Beibehaltung besselben Futters Sorge getragen werden. Daß Mr. Sh. diese natürlichen Schlußfolgerungen seines ersten Schritte« mit einer solchen unerschütterlichen Logik gezogen hat, macht derMilch der frommen Deckungsart" des Engländer« alle Ehre. Die Görbersdorfer icht wenig erstaunt gewesen sein, als Mr. Sh. an ber Spitz« chen Begleitung in feierlicher Prozession seinen Einzug al«

'kmTage. Nus Halle a.'S. wird vom 22. b. M. gemeldet: st fabt .Naumburg", ber Naumburger Actiengcsellschaft gehörig, ist tiuhmit Ein Wolkenbruch, welcher im benachbarten Teutschenthal

Abend uicberging, hat ganze Feldfluren vernichtet; ber Wad ist cheilweise meterhoch. Der Schaben ist enorm. Bei Wieduk on ber Elbe ist ein Boot unigeschlagen; fünf ältere Per- «ftnb baba ertrunken. Jui Torfe Laskut (Ungarn) brannten etoßmil« nieder. Aus Böhmen kommen Berichte über ver- »ckMkndrüche, bie über verschiedene Gegenden tiiebergegangen sind. Nta Moto und Josefsthal wurden sammtliche Saaten von einem Mti Hagelschlag vernichtet. Auch über Tabor, Pilsen und toll gingen heftige Wolkenbrüche nieder. Verschiedeite bosnische '»'Itkoraphcnitatioiien melden vom 20. Mai: Gestern 11 Uhr * wi heftige«, mehrere Sccitnben anhaltendes Erdbeben mit Mmigut Schwingungen und bonnerartigem Getöse; Richtung Süd- ?N Sarajevo hat zur gleichen Zeit da« Erdbeben leicht ver- F" 3«Dqu wurde gleichfalls von einem heftigen Erdbeben heimgesucht. Mntemng bauerte sehr lange, lieber bett Schaben, der dadurch *«, .liegen noch keine Nachrichten vor, da die telegraphische Ler- tu oem Innern des Landes unterbrocheu ist. Eine von Wtit übgegangene französische Fischerei-Flolille ging größteuthei!« Z Mainit an der Küste Islands während eines SchneestnrmeS W boote werden vermißt, die meisten Mannschasten ertranken. »"«gonge eine« Tuuuel« zwischen Bareelona und der sranzösischen °?Mnn Eiseubahu-Zusammenstoß statt. Riehrere Wagen *Miimmctt, 5 Personen gelobtet, 80 schwer verwundet.

epeisekart« für die Verutähiitugsfeier des Prinzen Qto Prinzessin Irene ist nach Angabe ber Kaiserin vom Lber- 2mt ausgestellt worben. Dieselbe ist bei einem Buchdrucker in 2*1 gtgeben und besteht au« einem starken Elfenbein-Cartou in LE^Ktofonuat, dessen Vorderseite ein etwa fingerbreite« Goldband imitrhülb dessen ber Druck stehl. Mit Ausnahme de« Datums 6««tag, ben 24. Mai 1888" ist ber Text französisch, entbehrt *'lltberjdjriftMenu. Der einzige künstlerische Schmuck ber wJ'W in einer feit«wärt» gesetzten Vign ste, welche, in Kupfer E»«? Ncsidenzschloß KbarlOttenburg unb bie gekrönten ver- fiS Ansangsbiichstaben ber Namen des Brautpaare« zeigt. Da« t> -I f°lgcnbe Gänge: Potage consomme ä la rägence. Rhin, sauce genevoise. Filet de boeuf K la financifcre. (n * gelco, eauco mayonnaise. Poularde« roties. Salade. hi« ' *8Perßo8, Sauce hollandaise. Pa in do fraise« k la Chantilly, fehl £arm<8»n. Dessert. In'« Stevhan'sche übertragen: Kraft- i iL» Rheinlachs mit Genfer Tunke. Riudslende ?tflnon». Hummer in Gallert Bit Eiertunke. Gebratene

,,«rkiberi»te. Fruchtmarkt zu Wiesbaden vom 24. Mai. i|. iieiucn sich pro 100 Kilogramm: Hafer 14 Mk. 70 Pf. bis ° 9iid)tftrDb 5 Mk. bis b Mk. Pf, Sen 8 Mk. 24 Pf.

Wegen des Frohtileichnam^estes In nächster k,* wir» »er Frnchtuiarkt Mittwoch den 30. d. Mts. dahier Lmittn. - Fruchtmarkt zu Simburg vom 23. Mai. Tie Smkh sich pro Malter: Rother Weizen 16 Mk. 35 Pf, weißer MMWPf, Korn 10Mk. 15Pf., GersteSMk., Hafer7Mk.20Pf.