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Seite 6. _ Abend-Ausgabe. Erstes Blatt. Wiesbadener Tagbltttt. Freitag, 13. N-vember 1914. Nr. 532.

auch Mitteilungen über Len Verbleib eines am Güterbahnhof- West jüngst gestohlenen vierrädrrgen Lastwagens anzu­bringen.

Zur Warnung für andere! Das Schöffengericht zu Marburg verurteilte einen Arbeiter, der in den Ortschaften der Umgegend unwahre Sensationsgerüchte über die Kriegslage verbreitet hatte, zu 40 M. Geldstrafe.

Kleine Notizen. Zu der NotizEin geplünderter Laden" in der Msttwoch-Abend-Ausgabe wird uns von der neben dem Rückeitschen Laden wohnenden Dame mitgeteiill

» sie nicht aus Furcht unte lassen hat. Lärm zu schlagen, sie e im Gegenteil ihren Mann zu Hilfe geholt, der auf die Spitzbuben den Revolver anlegte. Um Unannehmilichteiten aus dem Wege zu gehen, hätte sie aber ihren Mann vom Losschiehen ahgebalten

Vorberichte über Kunft, Vorträge und verwandtes.

* Königliche Schauspiele. Sonntag den 15. November, Abonnement B:Königskinder" Anfang 7 Uhr. Montag, den 16.: Geschloffen. Dienstag, den 17., Abonnement D: Der Trompeter von Säckingen" Anfang 7 Uhr. Mittwoch, den 18 : 2. Konzert. Anfang 7 Uhr. Donnerstag, den 18., Abonnement B:Figaros Hochzeit". Anfang 7 Uhr. Vertag, den 20., Abonnement C:Undine". Anfang 7 Uhr. Samstag, den 21., Abonnement A. neu einstudiert:Der Kompagnon". Anfang 7 Uhr. Sonntag, den 22., Abonnement C:Hans

Heiling". Anfang 7 Uhr. Montag, den 23 : Geschloffen.

* Restdenz-Tbeater. Sonntag, den IS. November, nach­mittag? %4 Uhr:Als ich noch kn Flügelkleide . . Abends %8 Uhr:In Behandlung". Montag, den 16.:Die spanische Fkieae", Dienstag, den 17.:Maria Theresia". Mittwoch, den 18.: Geschlossen. Tonne Stag den 19 : ,,Jn Behandlung".

E reitag. den 20.:Als ich noch im Flügelkleide . .". Sams-

g. den 21.. neu. einstudiert:Waterkant" Sonntag, den 22., nachmittags M Uhr:Die heilige Not". Abends 7 Uhr:

Waterkant".

Provinz Hessen-Nassau.

Negkerinigsbezkrk wissverden-

n. Langcnschwalbach, 12. Nov. Die Stadtverordneten wähl­ten die Herren I. I. Voll, M. v. d. Nahmer und Alfred H e r b e r in den Magistrat. Bezüglich des ersten und dos letz­ten handelt es sich um eine Wiederwahl.

r. Ans dem Rheingau. 1h, Nov. Der Wafferstand des Rheines gebt stetig zurück, wodurch die Schiffahrt sehr be- hinde t ist Die meisten Schiffe sind gezwungen, zu leichtern. Den jetzigen Verhältnissen entsprechend war der Verkehr der lebten Wochen stark belebt. Die Rhein schiffahrt kann nunmehr bis nach Antwerpen ausgedehnt werden, so das; eine weitere Steigerung zu hoffen ist Die durch Ver- zichkleistmng des seitherigen Inhabers der Pfarrei Geisen­heim. Pfarrer Feldmann, freigewordene Stelle wurde Pfarrer Ed. S t ä b l e r zu Marienrachdorf übertragen.

hd. Frankfurt, 13. Nov. Am Donnerstag traf ein Mann in der Uniform der englischen Sanitätsleute unter sicherer Be­deckung in Frankfurt ein. Man hatte bei ihm zwei Dutzend abgeschnittene B r u st b e u t e l mit Inhalt gefunden, die der Ehrenmann gefallenen oder verwundeten deutschen Soldaten geraubt hatte. Er kommt zunächst auf eine süddeutsche Festung.

Zport und Luftfahrt.

sr, Gefallene SvortSleute Von schweren Verlusten be­troffen wurde der Berliner Ruderverein Hansa dessen Mit­glieds' Becker, Skviwe sowie die beiden hervorragenden Nennruderer Bading und Schröder den Heldentod fan-

Handelsteil.

Krieg und Geschäftsergebnisse.

Auf ihre Umfrage bezüglich des Ergebnisses des mit Ende Dezember ablaufenden Geschäftsjahres sind derVoss. Ztg. -- nachstehende Antworten zugegangen: Der A.-G. für Eisen- Industfie und Brückenbau vorm. Johann Caspar Harkorjt in Duisburg ist es möglich gewesen, ihre Betriebe auch während des Krieges aufrechtzuerhalten. Das laufende Geschäftsjahr ist bisher im großen und ganzen als befriedigend zu bezeichnen, zumal die Firma auch an Kriegslieferungen beteiligt ist. In einigen Abteilungen wird seit längerer Zen mit Überstunden gearbeitet. Der gegenwärtige Auftragsbestand reicht noch für eine fast gleichmäßige Beschäftigung bis Ende Juli b. J. Die Gesellschaft Harkort ist in der Lage, ihren im Felde stehenden Werksangehörigen und deren Familien reich­liche Unterstützungen gewähren zu können, Uber den Aus­fall der diesjährigen Dividende (i. V. 7 Proz.j läßt sich zurzeit noch nichts sagen. Der Aufsichlsrat wirf nach Vorlage der Bilanz auch darüber zu beschließen haben, ob nicht durch die Kriegsage außergewöhnliche Rückstellungen sich als not­wendig erweisen. Die Daimler Moloren-Gesell- schaft in S'uttgart-Untertürkheim ist andauernd gut, ins­besondere für die Bedürfnisse der Heeresverwaltung, beschäf­tigt. Eine Dividendenschätzung (i. V. 14 Proz.j ist zurzeit noch nicht möglich. Von den Belegschaften der Zechen der Essener Steinkohlenbergwerke, A.-G. in Essen, sind durchschnittlich 30 Proz. zur Fahne einberufen. In den Monaten August, und September mußten große Mengen auf Lager genommen werden, weil der Abtransport durch die Eisenbahn stockte. In den letzten Monaten ist jedoch die Wagenbestellung wieder ausreichend. Uber DividenidenVer­teilung (ii V. 10 Proz.) ist ein Beschluß noch nicht gefaßt. Die Verwaltung der A.-G. Johs, Girmes u. Co. in Oedt (Rhld.) teilt mit, daß sie bestrebt ist, sich der heutigen Zeit durch Aufnahme neuer Erzeugnisse mehr anzupassen. Wäh­rend bei Ausbruch des Krieges ©ine vollständige Stockung des Verbrauchs ein getreten war, hat in den letzten beiden Monaten doch wieder, eine kleine Belebung des Geschäftsver­kehrs stattgefunden. (Im Vorjahr wurden 16 Proz. Dividende verteilt.) Bei der Bayerischen Hartstein-ln- dustrie A.-G. in Wünzburg ist der Geschäftsgang infolge des Krieges flauer geworden, über die Dividende (i. V. 11 Proz.) läßt sich noch nichts Genaues sagen.

Banken uno Geldmarkt.

O Der Goldvonat der Bank von England. Kopen­hagen, 12. Nov. (Eig. Dran Gericht)Berlinske Tidende" meldet aus London: Der Goldvorrat der Bank von England hat sich in der letzten Zeit durch bedeutende Eingänge von russischem Golde gehoben. Russische Finanzkreise hatten seit längerer Zeit an einer Stützung des russischen Kredites und an der Bekämpfung der Kursstürze gearbeitet, waren aber aul große Schwierigkeiten gestoßen. Zuerst hatten sie versucht, sich bei den Aktienbanken einen Kredit gegen Hinterlegung von Gold zu eröffnen, aber vergeblich. Jetzt hat man sich entschlossen, bei der Bank von England eine große Summe Goldes niederzulegen, ungefähr 8 Millionen Pfund Sterling, wovon der größte Teil schon über Archangelsk angekommen ist Der Rest ist unterwegs.

* Umtausch amerikanischer Schuldverschreibungen in deutsche Beichsanleihe. Wie der »Köln. Ztg. aus Frankfurt

den. Von bekannten mitteldeutschen Sportsleuten blieben auf dem Felde der Ehre: Reichel und Hoheifel (Leip­ziger Fußballklub Wacker) Polster (Verein für Bewegungs­spiele, Leipzig), Müller und Petz old (Leidiger Ballsprsl- klub). Wenzel (Fußballklub Eintracht Leipzig).

sr. Der Generalsekretär der olympischen Spiele Karl Diem. de: verwundet vom Kriegsschauplatz zurückgekehrt ist. hat jetzt das Eiserne Kreuz erhalten.

Neues aus Klier Well.

Der Kaiser als Pute. Bonn, 12. Nov. Der Kaiser hat bei dem am 2 Oktober d I. geborenen achten «ohne ' des Ackerers Gottfried Montenach in Olsdorf, Landkreis Bonn, eine Patenstelle übernommen und ein Gnadengeschenk von 60 M. bewilligt.

Schnee auch im Thüringer Wald. Berlin, 13. Nov. Wie unlängst im Südwesten des Reiches, ist jetzt im Thüringer Wald bei starkem Temperatursall Schneewetter eingetreten,

Sturmflutschaden. Hamburg. 12. Nov. Infolge eines Dammbruches hervorgerufen durch die heutige Hochflut, ist bei Tiefftak bei Hamburg der Eisenbahndamm auf ungefähr 366 Meter unterspült worden, so daß die Schienen in der Luft hängen. Der Verkehr ist gestört und wird durch Umstetgen auf­rechterhalten. Es ist sofort ein Kommando von 300 Arbeitern abgegangen um die Ausbefferungsarbeiten vorzunehmen Die Fernzüge hatten eine Verspätunq von ca. DA Stunden er­litten. __

Letzte DrahLberichte.

3unt Salle von Tsingtau.

Br. Berlin, 13. Nov. (Eigene Meldung. Kir. Bln.) Über den Fall von Tsingtau liegen weitere Nachrichten in Berlin nicht vor, abgesehen van der amtlichen Meldung des Gouverneurs an den Kaiser. Über die Menschen­verluste fehlen Angaben, auch heute noch, indessen besteht die Hoffnung, daß die japanische Regierung in den aller­nächsten Tagen der deutschen Regierung genaue, auch namentliche Angaben über die Toten übermitteln wird.

Eine russisch-englische Lügenmeldung.

W- T--B. Wien, 13. Nov. (Nichtamtlich. Meldung des Korr.-Bureaus.) Die Petersburger Meldung derDaily News", daß die Russen unsere und die deutschen Kräfte rn den Vorwerken Krakaus angreifen, entspricht nicht den Tatsachen.

Ein englisches Blatt über die Businetz-LandSleutc.

W- T--B. London, 12. Nov. (Nichtamtlich.) DieMor- ning Post" schreibt. Es gibt bei uns eine Gruppe von Leu­ten, die niemals Patriotismus empfunden haben und nicht wissen, was Selbstaufopferung bedeutet. Ihr Gott ist der Mammon, und das erhabenste Motto, das sie für diesen Krieg zu finden wußten, istBusiness as usual". Es sind solche Leute, die in Friedenszeiten über die Armee spötteln und von dem Militarismus reden, als ob er ein Verbrechen gegen die Menschheit wäre.

Der amtliche französische Tagesbericht von gestern.

hd. Genf, 13. Nov. Der amtliche französische Bericht von gestern nachmiltag bemerkt u. a. folgendes: Aus unserem

linken Flügel nehmen die Aktionen noch immer ihren hef­tig e n F o r t g a n g mit dem gegenseitigen Vorrücken und Zurückweichen ohne charakteristische Bedeutung. (?) Im all­gemeinen hat sich bie Kampffront seit dem 10. d. M. nicht ge­ändert. Feindliche Angriffe wurden zurückgeschlagen,

IIII !-

am Main berichtet wirf, sind in der jüngsten Zeit vielfach amerikanische Eisenbahn-Schuldverschreibungen im Tausch gegen 5proz. Deutsche Reiahsanleihe zum Verkauf gebrach» worden. Wird dem Kapitalisten der Besitz von amerikanischen Werten schon durch das umständliche Verfahren beim Einzug der Zinsscheine verleidet, so erscheint der Zeitpunkt zur Ab­stoßung solcher Werte jetzt um so verlockender, als infolge des ungewöhnlich hohen Standes der amerikanischen unb holländischen Währung ein Verkauf unter besonders günstigen Bedingungen möglich ist, während man zugleich Gelegenheit fiat, in der 5proz. Deutschen Reichsanleihe eine besser verzins­liche erstklassige Gegenanlage zu erwerben. Abgesehen von dem materiellen Vorteil, den ein solcher Tausch bietet, ist er natürlich auch vom patriotischen Standpunkt zu billigen, denn es werfen dadurch bisher im Auslande angelegte Gelder ins Inland hereingebracht.

Industrie und Handel.

W. T.-B. Rheinisch-Westfälisches Kohlensyndikat. Essen (Ruhr), 12. Nov. In der am 26. November sfattfindenden Bei­ratssitzung des Rheinisch-Westfälischen Kohlensyndikats sollen die Umlagen für das vierte Vierteljahr 1914 festgesetzt werden. Auf der Tagesordnung der sich anschließenden Zechenbesitzer- versammlung steht die Festsetzung der Beteiligungsanteila für Dezember.

* Das Internationale Zink-Syadikat, dem außer dem

Deutschen Zimkhüttenverband noch englische und französische Werke amgehörten, ist wegen des Krieges aufgelöst werden. Das Deutsche Syndikat, dem bekanntlich auch belgische Werke angehören, wird Anfang Dezember über die Frage seiner Auf­lösung beraten, nachdem Lieferungen der belgischen Werke aufgehört haben.

* Verkanfsbedingnngen der Spiritus-Zentrale. Die

Zpiritus-Zentrale hatte im Monat August d. J. neue Allgemeine Verkaufsbedingungen herausgegeben, welche der Zentrale einseitiges Recht des Rücktritts von der Lieferung gewährten. Diese Verkaufsbedingungen enthielten nämlich die Bestimmung:Aufträge werden nur unter dem Vorbehalt, daß ihre Ausführung innerhalb zehn Tagen möglich ist, an­genommen und gelten als aufgehoben, wenn die Ware nicht spätestens am zehnten Tage nach der erteilten Bestätigung des Auftrages verladen worden ist." Dagegen war aber Wider­spruch erhoben worden. Nunmehr hat die Spirituszentrale, wie aus Berlin gemeldet wird, ihre Bedingungen ge-, ändert, und zwar folgendermaßen:Die Bestellungen wer­den so bald, als tunlich, spätestens innerhalb zehn Tagen, vom Tage des Empfanges des Auftrages an gerechnet, ausgeführt. Wird die Lieferung innerhalb dieser zehn Tage auf Veran­lassung des Käufers nicht bewirkt, oder ist der Käufer in Zahlungsverzug, so steht dem Verkäufer außer dem im Ge­setz begründeten Rechte auch das Recht zu, vom Vertrag zurückzutrete n.

* PieiserhBhnng für Bleifabrikate. Die deutsche Verkaufs­stelle für gewalzte und gepreßte Blcifaibrifcate in Köln hat die zuletzt am 21. Oktober heraufgesetzten Preise für Bleifabrikate abermals um 1 M. für den Doppelzentner erhöht. Die Ver­kaufspreise stellen sich somit auf 68% M. Frachtgrundlage Köln und 69% M. Frachtgrundlage Mannheim.

* Zuckerfabrik Fraustadt, Der Aufsichtsrat schlägt für 1913/14 nach 115 000 M. (i. V. 103 000 M.) Abschreibungen 14 Proz. Dividende vor gegen 16 Proz. in 1912/13.

* Braunkohlenwelke Leonhaid. Die gestrige Anfsichts- ratssitzung beschloß, der Generalversammlung vorzuschlagen, 1

besonders eine ton der Preußischen Garde unternom­mene Offensive. Bei Vailly halten sich die Verbünde­ten trotz der Gegenangriffe. Die Stellungen aus dem vorher zurückgewonnenen Gelände wurden besetzt.

AuS Ägypten.

VS®* T-B- London» 11. Nov. (Nichtamtlich.)Morning Post" meldet aus Alexandria: Der Vizepräsident der

gesetzgebenden Versammlung, der nach Italien abreise» wollte, und andere Mitglieder der Versammlung erhielten den Befehl, auf ihren Landsitzen zu verbleiben. Es wird er­klärt, die Regierung beabsichtige, alle deutschen und öster­reichischen Beamten zu entlassen.

Zu der Entführung des russischen Unterseebootes in Italien

hd- Rom, 12. Nov. DerTribuna" zufolge beabsichtigt der Ingenieur Belloni, der mit dem Unterseeboot der Fiat-Werft nach Korsika geflüchtet war, zurückzU' kehren, um sich den Behörden zu stellen.

Sr. Berlin, 13. Nov. (Eig. Drnhtbcricht. Kir. Mn.) Der Regisseur des Deutschen Theaters Karl v. GerSdorff, der erst vor kurzem sich das Eiserne Kreuz errungen hatte, ist a« 31. Oktober auf dem westlichen Kriegsschauplatz bei eine« Kavallerieangriff den Heldentod gestorben.

Wetterberichte.

veulsofttz Seewarte Hamburg.

13« November, 8 UI«r voriniNa^i«

1 = fehr leich: 2 Uiciu, d 6diw*ch, 4 - o truch, 8 stark»

7 Bteif. 9 = stürmisch. 9 Sturm, 10 - starker Sturm.

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Beobachtungen in Wiesbaden.

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13. November

7 Uhr morgens.

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9 Uhr

abends.

Mitwl,

Barometer auf 0° nnd Normalschwere

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743.4

746.7

715.4

Barometer auf dem Meeresspiegel . .

74.6

765,6

757,1

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Thermometer (Celsius).

5.2

7.5

48

bi

Dunstspanuung (mm).

6,2

5,3

56

bi

Uelative Fnachtigkeit (°/o).

78

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87

78,0

Wind-Richtung und -Stärke ......

0 2

SW 2

N 3

Niederschlagahöhe (mm)..

6,8

0,2

19

Höchst» Temperatur (Gelsta») 8,0. Niedrigste Temperatur 4,2.

Wettervoraussage für Samstag, 14. Nov. 1914

von der Meteorologisch',!] - öuiihinR df» rhjr.ik», Verein» ru SVnnkfnrt ». H-

Bedeckt, zeitweise Regenfälle, geringe Temporaturänderung, i südwestliche Winde.

Wasserstand des Rheins

am 13. Novomber

ßtebricb. Pegel: 1,04 m gegen 1,03 m am gestrigen VorraiHs

Cftnli. » 1,36 n» » 1,38 m » » »

Mainz. » 0.28 m - 03 m > » »

nur 5 Proz. Dividende zu verteilen, obgleich die Ergab' nisse die Verteilung von wieder 9 Proz. (wie i. V.) gestatt# 1 würden. Ein Betrag von 320 690 M. wird zur Erhöhung d« r Abschreibungen benutzt.

BiauereiabschllUse. Der Aufsichtsrat der Ersten Culmbacher Aktien-Export-Brauerei schlägt wieder 18 Proz. Dividende vor. Die Vereinsbrauerei Grei 2 verteilt 9 Proz. gegen 10 Proz. Dividende im Vorjahr.

Marktberichte.

* Der Verkauf vonValorisahonskaffee. Hamburg'

12. Nov. Der Verkauf der in Hamburger Lagern valorisiertö 1 Kaffeevorräte wirf, nach der ,Jrkf. Zig.", nunmehr im Ein­verständnis mit dem Verein der am Kaffeehandel beteiligte® Hamburger Finnen am 16. November beginnen. (Vei«'- Artikel in der ges'rigen Abend-Ausgabe.)

* Berliner Häute-Versteigeiurg. Auch die auf gestern vo® den vereinigten Berliner Großsch!achtem anberaumte Häute- Versteigerung wurde aufgehoben. Nach derAllgemeine» Fleischer-Zeitung würfen die angebotenen 4« 000 Häute un® Felle durch Beauftragte des Kriegsministeriums be sch lag' nahmt

* Außerordentliche Versteigerung deutscher Wollen

Berlin. Die Teuerung und Knappheit am W o 1 *' markt hat die deutschen Woilzüohter veranlaßt, schon jet** eine Schur ihrer Herden vorzunehmen. Mit Rücksicht hier»®* findet eine außergewöhnliche Versteigerung deutscher Wollen am 20. Januar 1915 in Berlin statt. Daneben werden die ö5r lidhen Versteigerungen im März, Mai und Juni wie alljährlich abgehalten. Was die Preislage angeht, so erzielen bei kr^' händigen Verkäufen Wollen zurzeit Preise, die um 60 W 5 70 Proz. höher sind als in der Maiversteigerung dieses Jahr® 5 '

W. T.-B. BerRnet Produktenbörse. Berlin, 12. No* Frühmarkt: Hafer (fein, mittel und gering) 212 M.

W. T.-B. Berlin, 12. Nov. (Getreidemarkt, Schluß' Roggen und Hafer sowie Mais unnotiert, Weizenmehl stäuptet 33 bis 39.50 M. (unv.), Roggenmehl behauptet 29-«° bis 30.50 M. (unv.). - Da zu den Höchstpreisen bei® Angebot vorlag, blieb auch heute der Getreidemarkt geschält los. Mebl war bei kleinem Geschäft wenig verändert.

Schiffs-Nachrichten

über Pewegung und Ankunft der >ampfe» vom 27. Oktober bis 9. November 1914.

Dampfer:

II erkauft

tiww Rrlenzlel:

Ankunft

benw. w ,l t«rf»Mf!<

Korinküjke Hollandsche Lloyd, Amsterdam.

Fereral-Agentur: Passage- u.Reisebureau Born d Sehottenfel*;

Hollandia Gelria ... Tubantia . Fris a . ... Zeelandia .

auf der Heimreise H im reise Ausreise

Ausre'ßo

am8.10. v Rio de.lane . » 7.11. von Monte» *®

» 9 li. von Lisaabejj-o » 9 11. v.Kiode-'«ß*jr in Amsterdam

Die Abend-Ausgabe umfaßt 10 Seiten.

Hauptlchriftlett-r : A. H-gerhor«.

Berantw-Yli» für den politisch-,, Teil: H. H-gerh-r»: für ben UlE iftrtSäw § <n ®L"d orf: für Rachrichien aus M-Sb-den und box paroejjnfen. I. V.. p. Diesenbach: fürGerichts.aal": H. Di efen^' 2 : 3' B.: S. Loiacker: für ..Bermicht-s' Mid s"

Bneslast-n . e. Bosnier, für bei, Hand-ismi: ffi. ga : für die äni _ . . R-Uamen: H Dornauf; ,Lmtiich in ®irä&aben. .

Druck und Verlag brr L. Schellenberg chen Huf Vuchbrmkrrei tu

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