Expedition: Lmrggafse No. F7.
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»och Herr Ghmnasiallehrer vr Spam er dem Lehrer-Bereia d«> he». Vcken Dank de» deutschen Schulvereiv» (Ortsgrupp - W^rbadeu) für die reiche Weih«achtr!pende au« und verla« einen bezüglichen Brief einer Oberlehrer» in einer von nur verhältnitzmäßig wenig Deutsche» bewohnten tihmifchen Stadt.
* Der „Zweiaverel« für Volksbildung" hielt am Samstag Nachmittag in seinen Schulauftalteu die JahreSprüfuug ab, in welcher sich anher dem Borstand ein zahlreiches Publikum ewgefundmhatte. Die Fartdilvungrschule für Mädchen zeigte recht erfreuliche Leistungen: Ge. MsiSaufsätz-, Buchführung uud kmfmäuniiche» Rechnen wurden geprüft *»b man ersah au. Allem, daß die Schule sich auf D-S beschränkt wa» die Mädchen später im Haushalt und Geschäft brauchen können, daß ober tiefe« gründlich erlernt wird. Besondere» Jutereffe erregte die neu. »gründete Flick- und Nähschule, welche ihr erste» Semester b. schlossen hat; don den Erfolgen derselben legte eine Dürft lluna von Arbeiten bestehend h Näh. und Flicktüchern, ausg-besserten WL'chestücken verschiedenster Art d»d neue», von den Schülerinnen zngeschnrttene» und aenMen Frauen» ttb Herrenh-mben, Schürzen n s w. Zengnitz ab. Da« zahlreich tischienene Damen Publikum, namentlich auch die Vertreterinnen der «rauen-Lerelue uud anderer gemeinnütziger Gesellschasten, bekundeten et» »rohe» und sehr danke n»werthe» Jutereffe an dm vorgelegtm Sachen.
• Kleine Notizen. Gestern Bormittag ist in der Bahnhofstraße eia kleiner Theil de» Fayrdamme» in die Tiefe gesunken und zwar in Folge B-mche» de» Laual». Die schadhafte Stelle wurde -Ubald wieder cme» geb.ssert. ____________
• Idstein, 26. März. Herrn Oberförster Wilhelmi dahier ist au» Anlaß seiner 50 jährigen Dienst-Jubiläum» der Rothe Adler-Orden 3t Elaffe mit der Schleife verliehm worden.
Kunst, Wissenschaft, Literatur.
• vrerM'lche Kunstausstellung. In de» nächsten Tagen gelang» tu de» Merkei'sqm Kuust-Salon» da» Gemälde von Lrofes^W. Beck«
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•' . , nrtänh »tntr.tert ,» lassen wen» in späteren I Einstimmig wurde die exaeie Ausführung und die Sauberkeit der Arbeiten
,l» e» im vwcig I h ü I » . neuerer Zelt wurde auch I sehr lobend anerkannt. Sodann zeigte Frl. Mayer, Lehrerin an bet
Zahl« JWtibe ttunWn»«enn eman " 1,^,- £ b Auswahl I Virtsi'ichen Kunstgewerbe- uud Frauenarveit»-Schule, welche den Unter-
der i>eutich^ JugeMstemtur größere Aufmel^amlett E o» «uswam ^ str dm Handarbeiten ertheilt, durch eine theoretische Prüfung, daß die Srädte Sorafalt zugeMe^ E» wwd dar e eu« I ben Mädchen da» practis» Erlernte wirklich geistig verarbeitet worden
ja recht ble ßectÄre gu ©oufe ju ttBetmaaen °st und darum dauernd von Werth für dieselben sein wird. Man ersah
Die Jugend l se 6 8 ® »rnftet Tbätiakeit abaezoaen sdndern leide I allgemein mit Genuglhuung au« diesen Resultaten, wie auch nicht minder
euch iu ttrer g it'fl 10 (SAuiieit bat durch die seit einem I großem pädagogischem Geschicke ertheilt. Der Verein bot stch durch Ein-
^ r7netflaadüB®* ®äoSnn?et^ Wche Förderung erfahren. In ?ichtun» dieser Swnle ein'nicht genug zu schätzende, Verdienst erworben, Jab" „ ,binttr«ten bie öetren Dr. Löon Webpu, I und e, steht zu hoffen, daß diese Bereicherung seiner segensreichen Thätig-
zar^llegmm der Arütalt stad neu g v . 1887/88 I leit da» stetig steigende Interesse an feinen Bestrebungen namentlich auch
MÄeium £ SchLlusammAtzt au» d-m Dirrctor. einem dU de'rFra^nweL noch mehr'sördern und ihm recht viele neue Mitglieder huiorbentltlen'Bebretn be» höhere» Schulamts, einem Real. I zusühren wirb.
titct^dnim Mittelschullehrer, Reben Elementarlehrern, einem DülfSlehrer, I » Der „Mätmergesa«g-Berei«" hat beschloffen, seine am lO b. M. Mitn Lehrerianen »nb zwei HaudarbeUSlehrertnueu. Rach Eouscssionen I ausgefallene Liedertafel nunmehr am Sonntag ben 15. April c. itt Ebnet betrug bfe Zahl der Schülerinnen 434 evangelische, 98 katholische I den Sälen de» Castno» abzuhalten.
ub altkachollfche, 2 sretchristliche und bmtschkaiholische und ^^Sraeliten, I » Der „ältere Turnverein" beschloß in seiner am Samstag statt« is Summa 580 Schülerinnen. Der Bestand am Schluffe de» Schuljahre» I fltf)abten Generalvers-mmluna, die Turnhalle nach ben von Herrn Archi- beziffert siÄ auf >534 Schülerinnen. Das»neu«- ScknUahrbeginnt Dienstag tect.„ @uler entworfenen Z-ichnnngm auMfiihren und die Bauleitung de» 17. April Vormittag» 9 Uhr; Montag den 16. April stabet von Bor» I genanntem cerni zu übertragen. Der auSzulührende Bau eriordert nach Mtt- mittog» 8 Uhr an die Aufnahmeprüfung statt. I ^Heilung be» Herrn Euler einen Kostenaufwand von ca 30,000 - 85,000 Mk.;
• «1!»» be« Control-Versammlunge«, welche demnächst statt- l per zum Turnen zur BnfSgung stehende freie Raum beträgt 315 Quabrat- kaden. werben ben Mannschaften der Landwehr ersten Aufgebot» ihre I metei. Weiter wurde beschlossen, auf ein Schreiben vom ,Krei»oerein zur; Mttärpäffe abgenommen. Es handelt stch darum, die in den PLffm vor- | Verpflegung verwundeter Krieger , betreffend Angabe der Turner, welche »«denen allgemcinen Bestimmungen zu entfernen und durch andere, dem I bei eventuellem Kriege al» Krankenträger zu funktioniren gesonnen sind, säen Wehrgesetz entsprechende zu ersetzen. Außerdem hat man die Absicht, I tjtt Cireular zur Unterzeichnung in Sur» zu setzen.
diejenigen Stellen im Paßbüchlein, welche den Vermerk tragen: „Urber- I » Die Hauptversammlung de» Gesangverein» „Liederkranz^ «etreteu zur Landwehr am . . . " oder »überg-treten zum Landsturm I 6at mit bem vierzigsten Jahresschluß be» Verein» am vergangenen Samstags M. ..durch Popierstreisen zu überkleben und daraus folgenden Bei- 1 lm go(alc ,ut „Stadt Frankfurt' stattgefundeu. Bezüglich bet Wirksamkeit! mi! »u mrchen: .Urbergetreten zu-Landwchr ersten Aufgebot» ««•••• I bt«tlbtn d-.m-rkte bet Vorsitzende bet Versammlung, Herr Gustav Der Vermerk welcher vom Uebertrttt zum Landsturm handelt, kommt für | @d)eti) mjt G-nugthuung auf die Ergebnisse be» letzten Verein»- die Folge natürlich iu Wegfall. I jahteg zurückgedlickt werden könne unb bie Pflege be» Gelange» unter
HK Borarröbestellu rg vo« Gütertarife«. Die Königliche > unverkennbar tüchtiger Führung eifrigst gehandhabt worden sn Auch bie5 Meubahn-Lireeliou hat die Handelskammer benachrichtigt, daß im Bereiche finanziellen B-rhältnisse de» Verein» wurden als günstig geschildert. Dieder preußischen Staat»- unb deutschen Reich».Eisenbahneu fortan Vorau». I kanje Lage be» Verein» fei eine bte besten Hoffnungen für da» Wieder-' Wellungen auf regelmäßige Zusendung der Gütertarife und deren Nach- ^blühen de» ,8tebertra«i" erweckende. Mt Vorstand wurde, außer den träge angenomm-u würden. Die Jitereff-nten werden hiervon mit dem I wiedergewählteu Herren Gustav Scheib, 1. Präsident, Heinrichs Mögen in Kenutntß gesetzt, daß die für diese Einrichtung maßgebende» I glorreich, Schriftführer,Adolf Q"int, Kasflret, Julin» Müller,! iSedingungen auf dem Bureau der Handelskammer zurEinstht off-u liegen. I Oeeonsm unb Georg Kopp, 1. Betflhenber, ergänzt durch die neuge«
* <xm „Wieshadetrer Lehrer-Vereitt" gedachte bei bet Monat». I wählten Herren Louis Schmidt, 2 Präsident, und Johannes Versammlung am Samstag der Vorfltz-nde be» bahingeschiedeneu Kaiser» I Schneider, 2. Beisttzenber. Familiäre Rücksichten betoogen die Herreq Bm unb Ez-ichnete e, al» bie schönste Aufgabe be» Lehrerstanbe», 6atl Rtepert nub Gottlieb Krautet zur Ablehnung hrer Wieders die Bilder unsere» verewigten uud unsere» j folgen Kaiser» einzugrabe» in I wähl. Beschlossen wurde außerdem, im Lause be» Jahre» einige größere Mrzen b« Älnber inm bkibenben ®eb&»£ni6. Herr Ludwig sprach Ausflüge, verbunden mit Eoncert-Veranstaltungen, zu unternehmen, »ter da» Thema .Die Frauen in der Geschichte der Pädagogik". Der sehr I • Curhau». Heute studet nur ein Coucert, und zwar Nachmittag, Miehende unb ausführliche Vortrag erging sich, ai knüpftnb an bte Frage: I 4 uhr statt, da da» Eur-Orchester Abend» in der evangelischen Hauplkirche 8enn Kunst unb Wissenschaft und andere G biete wtchttae Frauen auf- ist. -
Kfen haben, sollte diese bie Pädagogik ganz entbehren? zunächst über I , B'sißwechsek. Die Geschwister Oeffner haben ihr Han» große ädagogische Bedeutung der Frau (Mutter) tm ^Ogemeinen. Dieselbe I N^gtzraße 8 für 190.000 Mk. an Herrn Metzge,meister Fran, Klink «ege in her Aurgleichung der durch die Natur und Derkcichtung be»
M»nne» (Vater») krz-u«ten Einse'tigk it. Die Frauen besitzen vor allen I , '$ee stiefmartf«.3Vort findet immer mehr Anhänger, wa» zur SS 6« Ä“ ®'l»‘ f*- W; to ÄJÄ'i: Ä‘.« ”ä’ Ä S° ”Ä
LZUMDZ'MIM seäSSBBSS leit nicht denkbar ist? Eine» ohne da» Andere kann nur zu «erirrungea I baar auf den Tisch.
führen? An der Ha»d der Geschichte zeigte nun Redner eine «rotze Anzahl I • Daß eö unter Umstände« nicht nur Waffer, sondern auch, »rauen, welche, wenn sie auch nicht neue Stzsteme aufgestellt. so doch durch | Stiefelsohlen regnen kann, mutzte «m Sonntag Abendkurz «ach 7 M
Tort und Schrift den Pädagogen zur ©eite gestanden haben und noch I ein hiesiger Bürger erfahren, al» er während de» starken R-gen» unter,
leben. Vor Allen nannte er Betih Gleim unb Bertha von Marenholz» I seinem Schirme geborgen die Aldrechtstraße am Gef^gn'sie vorüber passtcke.! »ülow. Erstere schrieb 1810 ein treffliche» Werk über Erzrehuva und I «umm». kam etwa» Schwere» auf sein Regendach aeflaam, nnbalset.
vildung de»' weiblichen Geschlecht» und Letztere, ganz mit Fröbel überein. I den Kopf vorbeugte, um zu sehen, «a» e» fei, klatsch, flog ein breit«,'
stimmend, gründete 1860 den ersten Volk»,Kindergarten in Berlin; auch I flacher Gegenstand ihm an ben Kopf. Erstaunt hob er bte au» der Höbr 1« sie »och vor ihrem LebenSabeud ihren LieblingSgebankeu - G-Ülidung I ,,kommeneu Gegenstände auf und «kannte in denselben ein paar Stücke, eine» allgemeinen Erziehungs-Verein» - verwirklicht gesehen. Die Versamm. I sel ben Sohlenleders; aber noch war e» ibm nickt klar, «er ihn mit biete»; lang spendete Herrn Ludwig beim Schluffe seine» Vorträge» den wohl- 1 nützlichen Futzbekleibuug,stücken bedacht h°b-n könnte, die nnmozlich für »erbierten Beifall. Ra» Erledigung einiger VereinS-AngelegerHelten sprach I ihn bestimmt sein konnten, da er, im 83tft8e em paar prächtiger, solider, - - - - - - - * • “-*■—m - *■— 1 wafferbichter Stiefel, erstere nicht nöihig hat, al, ihm von einem au» bem,
Dunkel auftauchenb-n Manne auch sckou bet Funb au» der Hand geriffen wurde und der Räuber damit eillzst verschwand. Auf erstattete Anzeige stellte sich denn bald heraus, daß ein Intasie de» G.sSngniffe» einem erst Morgen» au« der Anstalt entlaff-nen Sträfling zwei paar Schuhsohle« ,um Andenken an bte zusammen verlebten Stunden schenken wollte. Beiden wird wohl dass.lbe etwa» thener zu stehen kommm.
