Wiesbadener Tsgblstt.
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M 63.
Mittwoch den 14. Miirz
1888.,
An die
Hauen und Jungfrauen Wiesbadens!
Unser edler, unser vielgeliebter Kaiser ist nicht mehr — jedes deutsche Herz empfindet das tiefste Leid! — Sollten wir demselben nicht einen fichtbaren Ausdruck geben, sollten wir nicht den letzten Zoll der Liebe und Treue an der Gruft des Unvergeßlichen niederlegen!
Einige Frauen und Jungfrauen Wiesbadens haben fich vereinigt, um eine Blumenspende an dem Sarge des erhabenen Heldenkaisers darzubringen und fordern ihre Mitschwestern auf, fich an derselben zu betheiligen.
Die Liste zum Einzeichnen liegt bis Nachmittag 4 Uhr in der Blumenhandlung von Weber, Wilhelm- ftraße 4, auf.
Jeder, auch der kleinste Beitrag ist willkommen.
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