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Für Braat-Ansstattungen za Fabrikpreise» t 4891

welches fämmt- BielefelderLeinen,fertigeWäsche etc. C.A. Otto -9Taunusstrasse.

"' 68 J J" ^i,ets i^£'a Hof-Wnchdrnckersi in Wiesbaden. Mr die Herausgabe veraMwortlich: LvutS Kchellenberg in Wt-Sbade»"

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lAe Berufsstreite der Mitglieder auf Kosten des Vereins führt, und ein Zkttgliedn ÄsorgE dm Vertrieb literarischer Erzeugnisse seiner

80 Pfennig die einspaltige Petitzeile.

Eine Bierwürze. An Stelle von Pfeffer und Salz nimmt man zu einem wetchgesottenen El einen halben Theelöffel voll von Maggi» 5'o",iilon.Extraet, welcher dem Ei einen unvergleichlich feinen und delikaten Geschmack verleiht. (acto 248/11 A.) 50

5.rcty8- foiD1c die Entstehung der Fata morgana im electrischen Lichte zur Darstellung; er zeigt die Brechung des Lichtes im Prisma, die optischen Täuschungen auf der Netzhaut unserer Augen, die farbigen Schatten < ver­mittelst eines kffectvollen Hydrooxygm-Appacates) und schließt mit jener für unser Wissen über die Sonne, Planeten und Fixsterne so ungeheuer wichtigen Lehre von der Spcctralanalyse, welche in Bezug auf die Dar­stellung der farbigen Linien von verschiedenen Metallen im Spectrum, die Fluorgrcenz und Phospborckcmz dem unfehlbaren Experimentator, wie Herr Amberg einer jist, so viel Gelegenheit zur Anstellung der schönsten Versuche gewährt.

* Repertoir-Entwurf der vereinigten Stadttheater zu Frankfurt a. M. Opernhaus: Dienstag den 15. Nov.:Jdomeneo". Mittwoch den 16.:Die Jungfrau von Orleans" (eint. Pr.). Donnerstag den 17.: Emyanthe". Samstag den 19.:Der Trompeter von Säkkingen". Sonntag den 20.:Cid". - Schauspielhaus: Dienstag den 15. EW ^-Vorstellung des Herrn F. Haase) zum Erstenmale wiederholt: Richelieu" (auber Abonn ) Mtttwoch den 16.:Czar und Zimmermann". Freitag den 18 :Flattersucht"; hierauf:Das Versprechen hinter'« Herd". Samstag den 19.:Donna Diana". Sonntag den 20.:Fedora".

* Deu preußischen Lieutenant dürfen unsere Bühnen nicht mehr naturgetreu vor dre Lampen bringen. Er muß fortab in einer Phantafie- Un^r-n -rscheinen Bisher war nur der Schutzmann gesetzlich gegen Nachahmung geschützt.

* Graf Schack und Paul Heyse haben ihre Stücke nun doch nichtzuruckgezogen". Graf Schack verlangt nur aus rein äußeren Gründen eine Verschrebung derWalpurga"-Aufführung. B

* Hans v. Bülow widerruft die auch von uns gebrachte Mit- thetlung, daß er mit Director Pollini in Streit gerathen sei bezüglich des Mozart-Cyclus am Hamburger Stadttheater und dementirt auch, daß er seine dortlge Stellung aufgeben wolle.

BÄHnenliterarisches. Als erste deutsche Bühne führte das Komgsb^ger Stadttheater Dumas'Francillon" auf. Das außer- ordentlich geistvolle allerdings uberpikante und merkwürdige Theorema ausstellende Schauspiel errang mtt Frau Niemann-Raabe in der Titel­rolle einen großen Erfolg. - Peter Cornelius' lyrisch-komische Oper: Der Barbter von Bagdad" ist auch bei ihrer Erstaufführung in Leipzig mit entschiedenem Erfolge ausgenommen worden. - Ludwia Fulda'S reizendes einaktiges LustspielUnter vier Augen" wird am 19. Novbr. am Wiener Hofburgtheater zum ersten Male in Scene gehen. - Stettenheim, der bekannt- Humorist, unternimmt auch

n dieser Salson, im Laufe des Januar, eine größere Vorlesungstournee. Er beabsichtigt wiederum, wie aus einer uns zugegangenen Mittheiluna hervorgeht, Wiesbaden zu berühren, wenn sich dies ermöglichen läßt Wir legen diesen Wunsch, der vielleicht von Seiten des Publikums getheilt wird, der Cur-Direction an's Herz.

* Ein Gedicht Friedrich Vischer's. Nachstehend thellen wir nach oemSchwab. M." eines der letzten Gedichte Fr. Vischer's mit, das in Vorahnung seines baldigen Endes gedichtet ist:

Bald.

Es währt noch eine kurze Weile, Daß Du durch diese Straße gehst Hinauf, herab die lange Zeile, Und manchmal grüßend stille stehst.

Bald wird der Ein' und And're sagen: Den Alten sehen wir nicht mehr, Er ging an kalt' und warmen Tagen Doch hier sein Stündchen hin und her.

Es sei! des Lebens volle Schalen Hab' ich geneigt an meinen Mund Und auch des Lebens ganze Qualen Hab' ich geschmeckt bis auf den Grund.

Gethan ist Manches, was ich sollte.

Nicht spurlos laß' ich meine Bahn;

Doch Manches, was ich sollt' und wollte, Wie Manches ist noch ungethan!

Wohl stnkt sie immer noch zu frühe Herab, die wohlbekannte Nacht, Doch wer mit aller Sorg' und Mühe Hat je sein Tagewerk vollbracht!

Schau um Dich! Sieh die hellen Blicke, Der Wangen jugendfrisches Blut, Und sage Dir: in jede Lück-

Ergießt sich junge Lebensfluth.

brauchst nicht zu sorgen;

-Mach Platz, die Menschheit stirbt nicht aus, Sie feiert ewig neue Morgen,

Tu steige fest m's dunkle Haus 1

* Neber die Stanley'sche Expedition wird dem Reuter'schen Bureau aus S t. P a u l d e L 0 a n d a unterm 4. d. M. telegraphisch gemeldet daß die neuesten Nachrichten von der Expedition vom 8. August datiit ftnb. Zu dieser Zeit hatte sie das Lager verlassen, welches Stanley, etwa 8 Tagemarsche vom Mabodi-Lande entfernt, aufgeschlagen hatte und den Marsch direct nach dem westlichen Gestade des Albert-Nyanza anae- treten. Stanley stieß auf g r 0 ß e S ch w i e r i g k e i t e n wegen der Ermattun- seiner Leute, die schließlich so groß wurde, daß wegen der vielen Nach­zügler die Expedtttou über eine Strecke von mehreren Kilometern zerstreut war. Stanley hatte überdies mit einigen der angesehensten Häuptlinge der Eegend. welche er durchreiste, Unterhandlungen zu Pflegen, um neue Lebens- ntttteba3onat6e zu beschaffen, da der Verbrauch der Expedition s.hr groß ist. Die Eingeborenen zeigten sich indeß geneigt, allen Bedürfnissen Stanley'- Rechnung zu tragen. Nach einem drei- oder viertägigen Halt in einem neuen Lager, der erforderlich war, um die Expedition zu reorganfftren und seinen Mannschaften Rast zu gönnen, setzte Stanley seinen Marsch nach dem Innern fort, nachdem er 30 Mann zur Bewachung des Lagers zuruckgelassen hatte. Nach der Ankunft am westlichen Ufer des Albert- Knla=eee8 beabsichtigte Stanley ein neues Lager zu beziehen auf den Abdachungen des äußerst fruchtbaren Gebirges, welches nach der Angabe der Eingeborenen diesen Theil des See's begrenzt. Von da wird er eint kleine Vorhut nach Wadelai entsenden, und zwar über den Nyanza-See in dem Stahlboote, welches thetlweise in Stücke zerlegt sich noch immer bei der Expedition befindet. Die Führung dieser Vorbut wird wahrscheinlich dem Lieutenant Staers übertragen werden. Dieser Plan wird jedoch mög- ltcherwetse verändert, wenn Stanley vielleicht vorher directe Nachrichten von Emin Pascha erhält oder wenn die Expedition großes Aufsehen (soll Wohl heißen Aufregung) im Lande erregen dürfte. Stanley hat jedoch - bereits m Erfahrung gebracht, daß Emin sich wohl befindet und daß " das Land bis zum Süden des Albert-Nyanza-Sees sich wesentlich beruhigt bat. Stanley hoffte etwa am 15. Auaust in directen Verkehr mit EmM Pascha zu treten. Stanley sandte nach Uambunga interessante Mitteilungen über das von ihm durchreiste, bislang unerforschte Land und forderte aber zugleich die Zusendung neuer Lebensmittel, um Emin besser ver- provlantlren zu können. Er fand das Land der Mabobis dicht bevölkert und die Etnwohner gastfreundlich. Stanley war gezwungen, die Abficht, dem Lauf des Aruwimi zu folgen, gänzlich aufzugeben. Nachdem die Expedition den Fluß verlassen, entdeckte fte im Laufe ihres Marsches einige Strome dre man für Nebenflüsse d-S Quelle hält. - Die Lage Tippu- Tjib s in Stanley Falls Station hat sich gebessert. I

kürzlich gegründete Schutzverein deutscher Schrift- SchtiMllle?ru die Zusammenfassung aller wirklichen

schriftUeller zu praktischen Zwecken, besonders zum gemeinsamen Schutz gegen Nachdruck und andere Eingriffe in das aeiitiae Eiaentbnm inmir zur Berwerthung ltterarischer Arbeiten der Mitglieder zu Men Gunsten erreichen. DerSckutzverein" besitzt einSachwalteramt" wllchesZimmt-

Sie Hütte« nicht mehr, ÄSÄB Mittel, Dr. R. Bock's Pectoral, nehmen; die Schachtel mit 60 Stück kostet 1 Mk. in den Apotheken. Herr Franz Nachbaur, K. K. Kammersänger, - schreibt:München, den 5. No». 1887. Herrn Dr. R. Bock, Berlin. Ich 'S bestätige Mnen hiermit gerne, daß ich kürzlich durch Anwendung Ihrer Pectoral-Hastillen" von einem lästigen Husten, der mich schon längere Zeit quälte, binnen wenigen Tagen vollständig geheilt wurde, ich mich somit von der Wirksamkell Ihres neuerfundenen Heilmittels aus's Beste überzeugt habe." Herr Albert Stritt, Mttglied des Stadttheaters in Hamburg, schreibt:Der gute Geschmack macht es zu den angenehmsten Husten-Bonbons. Haupt-Depot: Frankfurt a. M.,Adler- Apotheke".__________________________(Man.-No. 2200.) __________6

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