Einzelbild herunterladen
 

Verlag Langgasse 21

Tagblatt'Haus".

Schatter-Halle geöffnet von 8 Uhr morgens bis 8 Uhr abend».

wöchentlich

§ezugö.Preis für beide Ausgaben: 70 Pfg. monatlich, M. 2. viertelftihrlich durch den Verlag Langgasie 21 . olme Bringer lohn. M. 3. vierteljährlich durch alle deutschen Postanstalten, ausschließlich Bestellgeld. Bezugs-Bestellungen nehmen außerdem entgegen: in Wiesbaden die Zweigstelle Bis- kilarckrmg 18, sowie die Ausgabestellen in allen Teilen der L-tadt: in Biebrich: die dortigen Aus­gabestellen und in den benachbarten Landorten und im Nheingau die betreffenden Tagblatt-Träger.

dlnzei.

mittag

12 Husgabeit .

Fernruf:

Tagdlatt-H-us" SKr. 6650-53.

Bon 8 Uhr morgens bis 8 Uhr abends, anher Sonntags.

Anzeigen-PreiS für die Zeile: l5 Psg. für örtliche Anzeigen ii»Arbeitsmarkt" undKleiner Anzeiger" in einheitlicher Satzsorm: 20 Pfg. in davon abweichender Satzaussnhrung, sowie für alle übrigen örtlichen Anzeigen: SO Pfg. für alle auswärtigen Anzeigen: 1 Ml, für örtliche Reklamen: S MI. für auswärtige Reklamen. Ganze, halbe, drittel und viertel Seiten, durchlaufend, nach befonderer Berechnung. Bei wiederholter Aufnahme unveränderter Anzeigen in kurzen Zwischenräumen entsprechender Nachlaß.

K?K7^Ä«gMm.?'nächMtta"^ Berliner Schriftleitung des Wiesbadener Tagblatts: Berlin-Wilmersdorf Giintzelstr. 66 . Fernspr.: Amt Nhland 450 n. 451 .

Dienstag. IO. November 1914.

Morgen - Ausgabe.

Nr. 523. » 62. Jahrgang.

Der Rrieg.

Die Ueberreste der belgischen Armee im pariser

Zestungsgebiet.

Br. Brüssel, 9. Nov. (Eig. Drahtbericht. Ktr. Bin.)

^us den Briefen belgischer Soldaten in Frankreich geht hervor, daß die Überreste der belgischen Armee in die- 'cm Augenblick in das Pariser Festungsgebict ge­leitet werden, um an der e v e n t. Verteidigung (!) der französischen Hauptstadt teilzunehmcn.

Der französische und belgischeSiegesbericht".

dck. Amsterdam, 9. Rov. Der französische Bericht von Festern abend 11 Uhr lautet: Im Norden scheint der Feind- seine Aktionen auf das Dperngebi-et konzentriert zu Hecken, doch erfolglos. Auf dem übrigen Teil der Front halten Mir überall stand. A.n der A i s n e. nordwestlich Soiss-onH, er­reichten wir das Plateau von Vregny, wo wir noch nicht festeir Fuß gefaßt hatten.

Der belgische offizielle Bericht aus Le Havre von gestern besagt: An -der User ist der große Brückenkopf van Ni-euport neuerdings besetzt infolge der Offensive der Bundesgenossen. 'Der Feind hält noch St. George und einige Gehöfte; ine jetzt Unsere schwere Artillerie beschießt. D i x m u i d e n wurde heute kräftig beschossen. Ein sehr starker.Angriff gegen diesen Punkt wurde erfolgreich -abgcwiesen. Im Dperngebiet richtet der Feind seine wütenden Angriffe auf Dixschoote und Klein- Zillebete und im Westen von Wytschte; alle Angriffe wurden» durch Gngenangrisf der Alliierten abgeschlagen.

Ein französischer Militürsachverständlger über die Lage.

Br. Christiania, 9. Nov. (Eig. Drahtbericht. Ktr. Bin.) Oberst R o u s s e t schreibt imEcho 'de Paris" liber die niilitärische Lage: Dilrch die Gegenangriffe

der Verbündeten haben die Deutschen den durch chren Vorstoß bei Apern, La Bassse und Arras gewonne­nen Vorteil wieder verloren. Wir »müssen jedoch Noch etwas warten, bis das Signal zu dein letzten entscheidenden Angriff gegeben werden kann. Wir dürfen nicht vergessen, daß »wir uns gegenüber noch immer eine ungeheure Masse von deutschen Truppen aaben und daß es Zeit, Geduld und Energie erfordert, 'bis es gelingen kann, den Feind ganz zu überwinden.

Frankreichs Gffiziersmangel.

W. T.-B. Paris, 9. Nov. (Nichtamtlich) Poiric-are Unter­zeichnete nach dem Vortrag des Marine-, des Kriegs- und Fin-cmznrinisters ein Dekret, durch welches die Marine- " l l i z t e r e zum Dienst im L a n d h e e r zugelassen werden.

Der Mannschaftenmangel in §rankreich.

W. T.-B. Paris, 9. Nov. (Nichtamtlich.) Der Depu­tierte von BazaS, Emile Constant, hat an Millerand ein Schreiben gerichtet, in welchem es heißt, daß der Erlaß, dir serederhergestellren Verwundeten hätten sich > o f o r t wieder zu ihrem Truppenteil zu begeben, im Lanzen Lande eine berechtigte Bewegung hervorgerufcu habe. Wenn die Verwundeten ihre Gesundheit in ihren üamilien ganz wieder Herstellen könnten, so würde weder die ^»'sziplin noch die Moral darunter leiden.. Er bitte um dahingehende Rücksichtnahme.

Englische Spisnenriecherei.

W. T.-B- London, 9. Nov. Der Kriegsberichterstatter

Daily Chronicle" meldet aus Nordfrankreich: Ein

?.. e u (scher Spion, der von Indiern gefangen wurde, mhrte das Regiment des London Scotch irre. Der Thann, dxx sich siix einen Belgier ausgab, war wegen seiner» Ortskenntnis von den Regimentern London Scotch und Lincoln als Führer angenommen wordeil. Er führte das ifgiment London Scotch in eine Zone, die einem ver­achtenden deutschen Feuer ausgesetzt war, (Mit usnahme des vernichtenden deutschen Feuers klingt diese beschichte sehr unwahrscheinlich. W 1 . T.-B.)

Der Seesieg von St. Maria.

bine genauere Darstellung deS Hergangs des Seegefechts.

W. T-B. Berlin, 9. Nov. Über den Verlauf des See­gefechtes an der chilenischen Küste kann auf Grund der jetzt orliegenden Nachrichten folgende Darstellung, die dem tat­sächlichen Hergang etwa entsprechen dürfte, gegeben wer- een: Unsere Schiffe, welche aus Ostasien nach der chilenischen IhUste zusammengezogen waren, trafen dort das englische Gc- -wwader. Beide Geschwaderchefs hatten offenbar den Wunsch, -' ZU einer Schlacht kommen zu lassen. Die englischen ^?stfe fuhren in Kiellinie hintereinander an der chilenischen 'Inste entlang, lvährend die deutschen Schiffe hinterein­ander die Fahrt aus dem hohen Meere nahmen. Die Armierung des deutschen Geschwaders bestand aus 'echzehn 21-Zentimeter-Geschühen (Länge 40), zwölf t5-Zenti- ^eter-Geschsttzen (Länge 40), zweiunddreißig tO^-Zenti- (Neter-Gefchützen; die des englischen Geschwaders aus zwxj 23.4-Zentimeter-Geschützen (Länge 471, dreißig 15-Zenti- meter-Geschützen (Länge 43), zwei 15,2-Zentimeter-Deschützen .--änge 50) und fünfzehn lOL-Zentimctc-r-Geschützen (Länge Die Breitseiten waren besetzt deutscherseits zwölf 2l-Zentimeter-Geschützen, s»echs 15-Zentimeter- ^eschützen und elf 101.^-Zentimeter-Geschützen; en gli scher­tet ts mit zwei 23,4-Zentinwkr-Geschützcn, neunzehn ^Zentimeter-Geschützen und fünfzehn 10-Zentimeier-Ge-

schützen. Beide Geschwader fuhren zunächst nebeneinander her, mit den Spitzen sich nähernd, bis auf aus eine Entfernung von etwa 6000 Meter voneinander. Das Wetter war schwer stürmisch. Die deutschen Schiffe hatten die Sonne auf.der Rückseite. Nunmehr e r öf f n e »t e das deutsche Geschwader das Feuer aus den schweren Geschützen, das auf eine große Entfernung wirksam war, während die englischen Schiffe erst etwa bei einer Entfernung von 4500 Meter znir Wirkung kamen. Die englischen Schiffe erlitten in kurzem so schwere Beschädigungen, daßGood Hope" sofort sank.Mon- mouth'tz der, wie es heißt, dem ersten Schiffe zu Hilfe eilte, wurde sehr schwer beschädigt und sank ebenfalls, vermutlich sofort.Glasgow" wurde ziemlich stark beschädigt und ist vermutlich ebenfalls gesunken. Jedenfalls liegt noch keine beglaubigte Nachricht, vor, daß eines der genannten drei Schiffe in den Hafen eingelaufen ist. Über den gleichfalls in den Depeschen genanntenO t r a n t o" weiß man noch nichts, auch nichts über den Verbleib des englischen Linienschiffes Canopus". Das deutsche Geschwader hatte sich zweifel­los den Vorteil der starken Geschütze und die Wetterlage zunutze gemacht, den sich der englische Admiral entgehen ließ. Auch die Bedienung der Geschütze deutscherseits muß außerordentlich gut gewesen sein, während die Wirkung der englischen Kanonen eine nur ganz geringe war. Deut­scherseits wurden nur sechs Verwundete gezählt. Es heißt übrigens, daß der KreuzerNürnberg" bei dem Gefecht nicht anwesend war.

Das Eiserne Kreuz im atlantischen Geschwader und aus derKarlsruhe".

W. T.-B. Berlin, 9. Nov. Dem Ehest des Kreuzerge- schwaders, Vizeadmiral Grafen v. S p e e, ist das Eiserne Kreuz 2 . und 1. Klasse und einer großen Zahl von Offizieren und Mannschaften das Eiserne Kreuz 2 . Klasse verliehen worden. Ebenso wurde dem Kommandanten des Kreuzers K a r l s r u h e", allen Offizieren, Beamten, Deckoffizieren und 50 Unteroffizieren und Mannschaften dieses Schiffes das Eiserne Kreuz 2 . Klasse verliehen.

Chile und die Seeschlacht von St. Maria.

W. T.-B. London, 9. Nov. (Nichtamtlich.) Die chilenische Gesandtschaft hat den Blättern mitgeteilt: Aus Anfragen, »die anläßlich ber Seeschlacht an der pazi­fischen Küste im chilenischen Parlament gestellt_ worden »sind, hat der Minister des Äußern mit einer eingehen­den Erklärung geantwortet, in »der die von der Regie­rung getroffenen Maßnahmen zur Aufrechtetzhaltung der strikten Neutralität »dar,gelegt wurden. Der Minister hat ferner mitgeteilt, »daß die Regierung von dem Gouverneur von Constit-uyaons ein Tele­gramm erhalten »hat, ein Kriegsschiff, fei in Punta Ca ran za eingelaufen. Da jenesKriegsschiff eines von denen an der Seeschlacht beteiligten sein konnte, hat der Minister beantragt, »die nötigen Schritte zur Hilfe­leistung All tun.

Nach öem Kalle Tsingtaus.

(Von unserer Berliner Schriftleitung.)

Will der Gegner Tsingtau haben, so mag er»kom» men, es sich holen. Er wird uns auf unseren Posten finden!" So hieß es in der Proklamation »des Gouver­neurs von Tsingtau. Nun, der Gegner »hat es sich ge­holt, aber er hat auch die tapferen Verteidiger auf ihren Posten gefunden und hat erfahren, was jener Satz aus deutschem Munde heißt.

Unsere Kolonie Kiautschau ist nicht mehr. Der äußerste Vorposten deutscher Kultur ist deni Neide eines an Zahl überlegenen Gegners zum Opfer gefallen. Eines Gegners, der seiner Habgier und »den Ver­sprechungen eines seiner würdigen Verbündeten fol­gend, die »willkommene und wohl längst ersehnte Ge­legenheit dieses Krieges benutzte, die in nahezu 16 I a h reu liebevoller Arbeit gereiste Frucht »deutschen Fleißes räuberisch zu pflücken.

_ Im Jahre 1898 »wurde »die »Bucht von Kiautschau mit ihrem mehr. als 500 Quadratkilometer großen Hinterlande auf 99 Jahre von China an Deutschland verpachtet. Es »galt, in erster Linie, uns hier einen militärischen und Flottenstützpunkt für unsere . asiatisch-australische Kolonial- politi k, nicht zuletzt aber auch eine w i r t s ch a f t- l i ch e und kulturelle B a s i s zu schaffen, »ein wür­diges Zeugnis für deutsche Wesensart »und Tüchtigkeit im fernen Osten. An »wie musterhafter Weise dies deutscher Ausdauer und Gründlichkeit gelungen, ist zu bekannt, »um noch besonderer Erwähnung zu bedürfen. Es sei nur d»aran erinnert, daß in wenigen Jahren das auf »unfruchtbarem Sandboden gelegene arme Fischer- darf Tsingtau in »einen der ersten Handelshäfen des Ostens, ja. in eine m o »d e r n e e u r o p ä i s ch e S t a d t verwandelt »wurde, deren freundliche Villenviertel »ebensogut soder deutschen Großstadt zur Zierde ge­reichen könnten. Weite Waldungen »wurden mit sorgsam aus dem Mutterlande herübergeschafften Bäumen angepflanzt; Bergwerke »wurden erschlossen, Eisenbahnen gebaut,, die Deutsch-Chinesische Hochschule begründet. Kurz: ein bewundernswertes und vorbild­

liches Werk deutscher Intelligenz und Tatkraft ward in Ostasien errichtet.

Auch eine Art Kriegsgeschichte hat unsere Kolonie Kiautschau in der leider nur allzukurzen Zeit ihres Bestehens »bereits aufzuweisen »gehabt. Schon das Ende des Jahres 1898 brachte Arbeit für »die Garnison Tsingtaus; die beginnenden Boxerunruhen erforderten die »Entsendung von Truppen nach Peking und Tientsin zum Schutz der »deutschen Gesandtschaft und unserer dort lebenden Landsleute. Im März 1899 kain es im Süden Schantungs zu Aufstandsbewegungen, in deren Ver­lauf deutsche Missionen bedroht und unsere Bahnbauten gestört wurden, was wiederum den Anlaß zu einem deutschen Eingreifen bieten mußte. Als im Jahre 1900 die Unruhen »weiter um sich griffen und die Boxer in bedrohlicher Nähe des deutschen Schutzgebietes auf­traten, mußte aufs neue die Garnison von Tsingtau im Osten der Provinz Schantung die Ordnung aufrecht­erhalten. Dann kamen die Schreckenstage in Peking, wo die »deutsche Schutztruppe trotz mancher Verluste hel­denmütig zwei Monate lang die deutsche Gesandtschaft »gegen die vielfache chinesische Übermacht verteidigte. Während des russisch-japanischen Krieges 1904, als russi­sche Kriegsschiffe von Port Arthur aus »sich in den Hafen von Tsingtau flüchteten, wurden deren Mann­schaften entwaffnet und in donr neutralen deutschen . Pachtgcbiet interniert. In den letzten Jahren endlich durfte sich Kiautschau einer fast ungestörten Ruhe und Entwicklung erstellen.

Dann »kam dieser Krieg, und mit ihm »das erbärm­liche japanischeUltimatum", das die Auslieferung Kiautschaus an Japan verlangte, zwecksRückgabe an China". In Wahrheit, um einen Vorwand zu haben für das Betreten des asiatischen Festlandes, eine Brücke zu gewinnen nach den begehrten chinesischen Gebiets­teilen, wie es die jüngst gemeldete japanische Besetzung der Landesstreifen längs der Schantungüahn »dargetan. Die gelben Räuber »haben sich indessen dieseRückgabe Kiautschaus" anders vorgestellt. Obwohl sie gemein­sam nrit ihren englischen Spießgesellen sich »mst großer Übermacht aus das kleine Kiautschau stürzten, Eng­land blieb es übrigens Vorbehalten, der Weltgeschichte »das »verächtliche Kapitel anzufügen, daß hier zum erstenmal eine weiße Rasse mit ihren Ssteitkräften sich unter den Befehl der gelben beugt!, so hat sich doch Tsingtau als ein echtes Stückchen Deutschtum bewährt: in nahezu 10 Wochen hartnäckiger Belagerung hat sich »der Feind an dieser harten Nutz manchen, Zahn ausbeitzen müssen! In frischester Er­innerung ist noch bei uns allen »der Verlauf »des helden­mütigen Verteidigungskampfes unserer tapferen Lands­leute tm fernen Osten, den ganz Deutschland, trotz aller schweren Tage an seinen »Ost- und West,grenzen, mit­fühlenden und »doch stolzen Herzens verfolgte.

Am 27. August erschien »bereits das japanische Ge­schwader vor Tsingtau. Am 6. Oktober hörten wir, der, erste Sturmangriff sei mit schweren Verlusten für die vereinigten Japaner und Eng»länder abgewiesen »wor­den. Mitte Oktober kam die vielsagende Nachricht aus Tokio, »daß der weitere Angriff infolgeSchwierigkeiten »der Mnnitionstransporte" eine Verzögerung erlitten habe. Der 23. Oktober brachte die Kunde von der er­folglosen Beschießung der Festung Tsingtau und von der Zerstörung eines japanischen Kreuzers durch ein deut­sches Torpedoboot. Wieder ein paar Tage später hi» »es, »dasWetter" verhindere einen- sofortigen Angriff auf Kiautschau. Dann wieder vernahm man, daß die japanischen Operationen infolge Zerstörung der japAN' scheu Schanzgräben verschoben werden mußten. Die Wahrheit aber, den todesmutigen Kampf unserer Landsleute für die Pflicht und fiir die Ehre, um die allein es auf diesem verlorenen Posten noch gehen konnte, wußte ganz Deutschland aus diesen Nach­richten herauszulesen. Indessen konnte ja der Ausgang dieses ungleichen Waffenganges nicht mehr lange zwei­felhaft sein. Ern Fort Tsingtaus fiel um -das andere; der letzte schwerste Kampf entspann sich um di»e Haupt­befestigung, das Jltisfort, und der 7. November brachte das Ende.

Das ist, in großen Umrissen, die Geschichte un­serer Kolonie Kiautschau. Sie ist nicht mehr. Das von Feinden umstellte Vaterland hat »das Schicksal seiner fernsten Söhne nicht abzuwenden vermocht; aber es wird »der Tag kommen, da es sie rächen und Ver­geltung üben wird an ihren Mördern, an den Räubern deutschen Eigentums und ihren sauberen -Hehlern.

Noch wissen wir nicht, wieviel »Opfer an deutscheLn Blut und Leben» gebracht werden nmßten. ^och dos eine wissen war, das unsere Trauer um -das »herbe Ge­schick unserer amien tapferen Landsleute ein wenig mil­dern darf: die deutsche Geschichte ist um ein stolzes R u »h »m e s b l a t t vermehrt, auf dem eine Reihe treuer deutscher Namen unverlöschlich eingegraben steht, mit - einem' E h r e n t i t e l an der »Spitze, der hoch und rein in alle Zukunft fortklingen wird: Tsingtau!,

I