Wiesbadener Tagblatt
Gegründet 1852
Auflage: 8500.
Anzeige«
Expedition: Langgafft 27.
Die einspaltige Garmondzeile oder deren Raum 15 Pfg, Reclamen die Petitzeile 30 Pfg.
Bet Wiederholungen Rabatt.
Erscheint täglich, außer Montag«. Abonnementspreis pro Quartal 1 Mark 50 Pfg. excl. Postaufschlag oder Bringcrlohu.
M
Dienstag den 11. Januar
1887.
Heute Dienstag de« 18. Januar Abends 8 Uhr im Saale des „Hotel Victoria": Dritter r Vortrag
des H------------ .—„—uneyer. 24265
Thema: Panlus als religiöser Charakter. II. Therl.
I Heute Abelld Bibelstunde
LVr Uhr in der höheren Töchterschule. 366 I
Männergesang-Bereiu.
Heute Abend S Uhr: Gesamwtprobe.___________19
Männergesang-Verein „Concordia“.
Heute Abend präcis 9 Uhr: 89
WiedciLegin« der regelmäßigen Proben.
Gartenbau-Verein.
Samstag den 15. Jannar Abends 8 Uhr findet zur Zweier des 12. Stiftungsfestes in der „Kaiser- Halle“ eine Abendunterhaltung mit Ball statt.
Mitglieder nebst FamMe und der n Freunde sind höflichst eingeladen und können Karten nebst Programm bei den Herren A. Weber & Co., Wilhelmstraße. E. Schenck & Co., gr. Burgstraße, E. Becker, Kcchbrunnenplatz, und F. Hamb mann, Marktstraße, abqeholt werden. _______________287
^Wiesb. Rhein- & Tannns-Clnb.
(oPt-h Donnerstag de» 13. Januar Abcuds 8 Uhr im Clublocal (Kaiser-Halle):
/*’’ Ordentliche Gcncralversammlnng.
Tagesordnung: 1) Jahresbericht. 2) Rechnungs-Ablage, Bericht der Wege - Commission, Bericht der Vergnügungs- Commission. 3) Wahl einer Rechnungs-Prüfungs-Commission. 4) Festsetzung des Budgets für 18^7. 5) Ausloosung von Antheil'cheinen. 6) Verleihung der goldenen Club-Abzeichen. 7) Neuwahl des Vorstandes. 8) Sonstige Club-Angelegenheiten.
Der wichtigen Tagesordnung wegen ersuchen wir unsere Mitglieder um recht zahlreicher uud pünktliches Erscheinen. 196___________________________Der Vorstand.
Der Rest
der Winter-Handsehuhe für Herren u. Damen jedes Paar 50 Pfg.
Nur beste, reinwollene Qualitäten, mit und ohne Futter, zur Räumung des Lagers. 152
T |Z Anl Ellenbogen- j O grosses Galanterie- & " • gasse Spielwaaren-Magazin,
Eine nußbaumlackirte Bettstelle und ein Kiuderbett- stellche» billig abzugeben Nerostraße 23. 24068
Sprudel.
Sintemal und alldieweil — in diesem Jahre der allgemeinen Völkerzufriedenheit der Sprudel in sich geht und sein 25 jähriges JF Jubiläum im stillen Kämmerlein feiert, beab« sichtet er auch, aus sich herauszugehen, ~r um seine carnevalistischen Missethaten vor aller Welt zu büßen und öffentlich von feiner Unschuld und Harmlosigkeit Zeugniß m geben. Ter Spr del setzt sich trotz der herrschenden Kälte der Gefahr aus, in „den Zuß" zu kommen und beabsichtigt, den Prinzen Carneval als Cur- giast in unsere Metropole einzuladen. Durch die Cholera and einige Bacillen aus dem Süden verscheucht, sucht sich der Prinz ein „vermittelnder Klima" an den Ufern der Salzbach, und es ziemt sich, daß der heitere Sohn der Rheines hier gebührend empfangen werde.
Dazu aber brauchen wir „Much Money", gleichgültig, ob in Form von Nickeln oder größeren Banknotem Wir nehmen Aller für „baar".
Darum, geliebte Sprudler, thatsächliche oder geheime, unterstützt uns, greift uns unter die Arme, erschließt Eure „Feuerfesten", und wenn dann eine Liste Euch vor die Augen kommen sollte, sendet sie nicht unberührt von dannen, wie die Collecten für Kranke — wir sind ja „gesunde Jungen". Helft, gebt, sammelt, steuert — ehe der 'Steuerzuschlag von anderer Seite kommt und vergeßt nicht, daß auch wir der Armen gedacht haben und gedenken, wo wir können.
Alle Vereine dieser Sprudel-Stadt sind von uns geladen allen ist die Betheiligung an unserem Jubelfest mög-ich' jede Gruppe, jede persönliche Mitwirkung ist uns koch e-wünscht und hoffentlich führt uns der Jubeltag des Sprudels aus der Nachbarschaft soviel „Curgäste" zu, daß sich der „Liiebe Mühe" lohnt, daß die Curliste zu Hundert, tausenden am Jubelftsttage anschwillt und wir beru'igt sagen können:
„Das Jahr fängt gut an".
Laßt Ihr uns aber im Stiche, so ist'S „Nichts mit der Frend'".
Die Sache kommt dann nicht in den Zug und wir stnaen das bekannte Sprudellied: 1 H
Behüt' dich Gott, es wär' so schön gewesen Behüt' dich Gott, eS hat nicht sollen sein. '
Das Comite.
Beiträge für die Ausstattung der ZugeS nehmen gerne in Empfang die Herren Fr®. Strasburger, Kirch, »affe 12; G. Bücher, Wilhelmstraße 18; W. Bickel, LanMffe 20; Christ. Jstel. Webergasse 16; Ang. Engel, Taunusstraße 4; M. Stlllger, Häfnergasse 16- Bergmann, Crgarr.n-Handlung, Lanagasse 22- S. Hess, Wilhelmstraße 12.
Anmeldungen zur Theilnahme an dem Zuge wolle man gefälligst an Herrn Rechtsanwalt Frey, Lomsenstraße 25 oder Herrn Steuer-Jnspector a. D. Henny, Rheinstrate 4 gelangen lassen. 10j
