Nr. 522. V. November 1914. Wiesbadener Tagbialt.
Lehmann-Hohenberg, der unter der Anklage stand, den Ersten Staatsanwalt Blochmann in schwerer Weise " eleidigt zu haben. Bei. der Schwere der Beleidigungen erkannte der Gerichtshof gegen den Angeklagten auf eine Gefängnisstrafe von einem Jahr.
Neues aus aller Welt.
Schnee in den Vogesen. Berlin, 5. Nov. In den Vogesen ist Schnee gefallen.
Großfeuer. W. T. -B Forckenberg (OLcramt iOevringen), 6. Nov. Hier sind sieben Gebäuve niedergebrannt, darunter das Gasthaus „Zur Sonne" und das Postgebaude.
Ein betrügerischer Holzhündlcr. Stratzburg, 4 . Nov. Wie die Blätter melden, wurde ein dortiger Holzhändler ver- haftet, weil er der Militärverwaltung etwa für 8000 M. Holz geliefert, dafür aber 25 060 M. verlangt und erhalten hatte. Der bestochene Bauleiter, der den Betrug mit seiner Unterschrift deckte, wurde gleichfalls festgenommen.
§port und Luftfahrt.
* über Dr, Rieses Heldentod auf dein Schlachtfelde bei Älle erfahren Sportblälter nachträglich, daß die Verwundung, die er durch eine englische Handgranate erlitt, keineswegs derartig war, daß sie unbedingt zur Katastrophe führen mutzte. Eine Rettung lag vielmehr im Bereich naher Möglichkeit, wenn es ein Tages- und kein Nacht kamps gewesen wäre. So trat nachdem die Schlagader getroffen und Ambulanz nicht sofort Zur Stelle sein konnte, Verblutung in wenigen Minuten ein. Freiherr v. Eiitretz-Fürsteneck, der als Rittmeister im Felde steht, war, abgesehen von den Regimentskameraden, aus sportlichen Kreisen der letzte, der den Gefallenen sprach, da er sich noch etwa eine Stunde vor seinem Lode mit ihm unterhielt.
Letzte vrahtberichte.
Der König von Württemberg wieder zurück.
W. T.-B. Stuttgart, 7. Nov. Der König ist heute nacht 2 Uhr 29 Min. vom westlichen Kriegsschauplatz, wo er seit letzten Freitag zum Besuch seiner Truppen weilte, miit Gefolge hier wieder eingetrofsen.
Pfarrer Zurhcllen gefallen.
bä. Frankfurt a. M., 7. Nov. Pfarrer Zurhellen, der als Dffiziersstellvertreter vor einigen Tagen eingerückt ist, ist im «rsten Gefecht, das er mitmachte, in Noüdfrankreich gefallen.
» Keine deutschen Verluste im Seegefecht an der chilenischen Küste.
W. T.-B. Rotterdam, 7. Nov. (Nichtamtlich.) Z v- d e r l ä s s i g e n Nachrichten zufolge haben nach Aussage des deutschen Admirals in Valparaiso die deutschem Schiffe in dem Seegefecht an der chilenischen Küste keine Verluste erlitten. Nur einige Leute und leicht verwundet.
Gelinde Strafe für die deutschfeindlichen Ausschreitungen.
W. T.-B. Manchester, 6. Nov. (Nichtamtlich.) „Manchester Guardian" melden Das Polizeigericht in Crewe verhandelte gestern gegen 59 Personen wegen Zerstörung und Plünderung dreier deutscher Läden. Der Stadtschreiber sagte aus, daß 6000 Menschen sich in den Läden angesammelt, die Fenster eingeschlagen und alles ge
plündert hätten. Mehrere Polizeioffiziere und Soldaten wur- » den in dem Tumult verletzt. Vier Angeklagte wurden frei- gesproche n, die anderen zu Geldstrafen von zehn Schillingen aufwärts und den Kosten verurteilt.
Die englischen Verlegenheiten bei der Rekrutierung.
W. T.-B. London, 6. Nov. (Nichtamtlich.) „Daily Mail' schreibt: Die britische Regierung sollte einsehen, daß Deutschland noch ungeheuere Reserven an Männern hat. Die beste und sicherste Methode, die Rekrutierung zu fördern, sei, der Nation vollständigere und eingehendere Berichte von der Front zu geben und allen den verzweifelten Charakter des Kampfes, die gewaltigen zu überwindenden Schwierigkeiten, die glänzende Tapferkeit, die entfaltet wurde, und die durch Kugeln und Granaten in die britischen Reihen gerissenen Lücken deutlich zu machen
Der Burcnirufstand. — Wie Portugal zum Krieg getrieben werden soll.
Br - Genf, 7. Nov. (Eig. Drahtbericht. Ktr. Dln.) Das Blatt „Progres" in Lyon veröffentlicht eine Zuschrift seines Londoner Vertreters, der den Burenanfstand als das folgenschwerste Ereignis verzeichnet. In England glaube man, daß ein Abkommen der aufständischen Buren mit Deutschland bestehe, worin dieses die Burenrepublik anerkennt und ihnen die Abtretung der Hälfte Angolas zu- gestanden habe. Man betrachtet dieses Abkommen ferner als ausreichenden Kriegszustand für Portugal.
Belästigung der italienischen Handelsschiffahrt durch die Franzosen.
Br. Rom, 7. Nov. lEig. Drahtbericht. Ktr. Bln.) Große Aufregung herrscht in Genua darüber, daß ein französisches Kriegsschiff den mit einer Maisladung nach Genua bestimmten Dampfer „Tirreno" in der Nähe des Hafens anhielt, ins Schlepptau nahm und nach Pille Franca brachte, um die Ladung zu untersuchen. Die Reeder haben gegen die neue Belästigung des italienischen Handels einen energischen Protest an das Marineamt gerichtet.
W. T.-B. Prag, 6. Nov. (Nichtamtlich.) „Narodni Listy" meldet aus Pilsen: Generaldirektor Frhr. v. Skoda reiste, einer an ihn ergangenen Einladung Kaiser Wilhelms folgend^ in das deutsche Hauptquartier.
Wetterberichte.
Deutsche Seewarte Hamburg.
1 — sehr leicht. 2 — leicht, 3 — schwach, 4 — massig, 5 ±=. frisch 6 = 7 — steif, 8 — stürmisch, 9 Sturm, 10 — starker Sturm.
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Stockholm.
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Abend-Ausaabe. Erstes Blatt. Seite 5.
Beobachtungen in Wiesbaden.
von der Wettei statu»« uu» Aabs. \ eruiut» mr Naturkunde.
6. November
7 Uhr
morgens.
2 Uhr
nachm.
9 Uhr
abeuds.
Mittel.
Barometer aaf 0° und Normalschwere
748,5
7491
75 >4
749,3
Barometer auf dem Meeresspiegel . .
7.A3
759,2
760 7
759,6
Thermometer (Celsius).
0,0
12,6
10,7
102
Dunstspamiung (mm) . .
7,7
8,1
8.4
8.1
Relative Feuchtigkeit (O/o) . .
01
75
89
85,0
Wind-Richtung und -Stärke.
Ptill
NO 2
still
Niederschlagßhöbe (mm).
0,1
—
Höchste Temperatur (Celsius) 10,5. Niedrigste Temperatur 7,9.
Wettervoraussage für Sonntag, 8. Nov. 1914
Tonder Meteorologischen Abteilung des Physikal. Vereins zu Frankfurt a. M,
Wolkig, trocken, wenig kälter, südöstliche Winde, Morgennebel.
Wasserstand des Rheins
am 7. November
Biebrich. Pegel: 1,12 m gegen 1,15 m am gestrigen Vormittag.
Canh. » 1,45 ni > 1,43 m > » »
.Mainz. » 0,10 m » 0,4* m > » >
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Handelsteil.
feigende Ausfuhr in der chemischen Industrie.
Die Einwirkungen des Krieges hatten sich naturgemäß »uch in der chemischen Industrie sehr fühlbar gemacht, vor allem, weil die außerordentliche Einschränkung ihrer Ausfuhr die industrielle Erzeugung erheblich beeinträchtigte. Die jährliche Produktion der deutschen chemischen Industrie stellt ßinen Gesamtwert von etwa 1800 Millionen Mark dar, Wovon ungefähr die Hälfte an das Ausland abgesetzt wird. Für den größten Teil dieser Erzeugnisse sind aber Ausfuhrverbote in Kraft, die die Regierung zu erlassen gezwungen war, um unseren Feinden nicht Mittel zur Verstärkung ihrer militärischen Rüstungen zuzuführen und um sie andererseits wirtschaftlich zu schwächen. Unter die Ausfuhrverbote der letzteren Art fallen m erster Linie die Farbstoffe, deren Herstellung die deutsche chemische Industrie so gut wie Vollständig monopolisiert hat, so daß z. B. auch England mit den Farbstoffbezügen für seine gesamte Textilindustrie ganz auf uns angewiesen ist und infolgedessen sich heute gezwungen ridht. einen großen Teil der Textilbetriebe wegen mangelnder Farbstoffe stillzulegen. Um die Ausfuhr von Farbstoffen hach neutralen Ländern wenigstens teilweise aufrecht zu erhalten, mit der Sicherheit, daß von dort aus nicht etwa feindliche Staaten mit unseren deutschen Lieferungen versorgt Werden, bedürfte es von Fall zu Fall einer genauen Prüfung der Aufträge auf Bewilligung von Ausfuhrerlaubnissen. Die Industriellen selbst unterstützten diese Bemühungen der Reichsregierung, indem sie untereinander bindende Vereinbarungen über die Menge der von ihnen ah die einzelnen Staaten zu liefernden Produkte trafen und sich freiwillig einer strengen Bücherkontrolle unterwarfen. Wie, in der kürzlichen Sitzung des Vereins zur Förderung des Gewerbefleißes Ge- heimrat Professor Dr. Frank mitteilte, ist es auf diese Weise der Reichsregierung gelungen, die vorhandenen Schwierigkeiten zu überwinden, so daß bereits 12 000 Ausfuhrgesuche der chemischen Industrie vom Reichsamt des Innern genehmigt werden konnten. Ferner ist es der amerikanischen Textilindustrie, die mit dem Bezüge ihrer Farbstoffe a hch ganz und gar auf Deutschland angewiesen ist, gelungen, hht der englischen Regierung zu erwirken, daß die amerika- hischc Regierung jetzt unter ihrer eigenen Flagge einen Dampfer nach Deutschland senden wird, der hier vollständig mit Farbstoffen befrachtet werden soll. Die englische Regierung hat die ungehinderte überfahrt zugesichert. Der Dampfer hat auch die Genehmigung erhalten, uns von Amerika “aumwolle zuzuführen.
Indnstrie und HandeL
== Der Gründnngsbericfct der Kriegschemischen A.-G.
e r 1 i n , 7. Nov. Nach dem Prüfungsbericht der Handelskammer zu Berlin ist am 28. September unter der Firma j’Kriegschemikalien Aktiengesellschaft'' mit dem Sitz Bertin- Dtte eine gemeinnützige Gesellschaft gegründet worden zum Weck der Beschaffung, Verteilung und Verwendung von üernischen Rohstoffen und Erzeugnissen, soweit sie zur ^'Herstellung des industriellen Bedarfs für Heer und Marine ■forderlich sind. Die Gesellschaft tritt spätestens ein Jahr R a ?“ Friedensschluß in Liquidation. Das Grundkapital beträgt
Mill. M. in 6000 Aktien zu je 1000 M., die auf Namen lauten 11(1 nur mit Genehmigung des Aufsiohtsrates übertragen wer
den dürfen. Die Aktionäre sind verpflichtet, der Gesellschaft während des Feldzuges Angaben über die Menge ihrer für die Gesellschaft in Frage kommenden Bestände zu machen. Vorstand und Aufeichtsrat üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus. Der Reingewinn wird nicht verteilt, sondern nach Dotierung des gesetzlichen Reservefonds zurückgestellt und nach Auflösung der Gesellschaft nach Rückzahlung des Aktienkapitals für gemeinnützige Zwecke verwandt. Das Grundkapital von 6 Mill. M. haben 2 6 Firmen der Sprengstoff- und chemischen Industrie in Beträgen von 100 000 M. bis 400 000 M. übernommen und zunächst mit 25 Proz. bar eingezahlt. Der Aufsichtsrat zählt 13 (statutarisch mindestens 5) Mitglieder. Ihm steht eine Sehätzungs- und Verteilungs- kommission aus drei Mitgliedern und deren Stellvertretern zu» Seite. Den Vorstand der Gesellscnaft bilden die Herren Andrie, Born, Berlin, und Franz Florian Richter, Hamburg, die gemeinsam zeichnen.
W. T.-B. Peimntit A.-G. Berlin, 6. Nov. Nach dem Geschäftsbericht der Permutit A.-G. ist däs Gewinnergebnis des Geschäftsjahres 1913/14 wiederum als günstig zu bezeichnen. Nadh Abschreibungen der Konten für Inventar, Werkzeuge, Patente, Modelle und Versuchsanlagen auf 1 M. und nach weiteren reichlichen Rückstellungen beläuft sich der Reingewinn bei einem Bankguthaben und mündelsicheren Effekten in Höhe von 948 379 M. auf 240 899 M. (i. V. 225 475 Mark). Es wird der demnächst stattfindenden Generalversammlung die Verteilung einer Dividende von wiederum 10 Proz. vorgeschlagen.
W. T.-B. Ausfuhrverbot für Automobile und Fahrräder in Norwegen. Ghristiania, 6. Nov. Der norwegische . Kriegsminister hat ein Ausfuhrverbot für Automobile, Automobilringe und Fahrräder erlassen.
* Die Kulmbacher Rizzibräu, A.-G., schlägt wieder 70 M. für die Genußscheine und unverändert 5 Proz. Dividende aut die Aktien L. A und B für das am 31. Juli abgelaufene Geschäftsjahr vor.
* Die Hochseefischerei „Bremerhaven“, A.-G., verteilt in dem abgelaufenen Geschäftsjahr 1913/14 aus 225 240 M. (310 212 M.) Reingewinn 714 (12) Proz. Dividende.
* , Stahlwerksverband. Beim Stahlwerks verband betrug
der „Voss. Ztg.“ zufolge der Absatz für Halbzeug im Oktober nur etwa ein Drittel der Beteiligung. Infolge. Aufhebung des ^ U i/ U ] lrver k 0 * :S ü-ruptsächlichsien Eisenprodukte hat
sich der Inlandsabsatz wieder etwas gehoben.
A -- G - f«r pharmazeutische Bedarfsartikel vorm. Georg “ Kassel - Für das abgelaufene Geschäftsjahr md/U wird nach der „Frkf. Ztg.“ die Verteilung von 4 Proz. (i. V. 6 Proz.) Dividende vorgeschlagen. Durch den Ausbruch j 6ges .. mu ^ e . E Laufe des Geschäftsjahres der Verkehr nach den überseeischen Absatzgebieten stark eingeschränkt werden.
Pracht Vergünstigungen für Anslandssendungen. Für Auslandssendungen, die wegen des Krieges nicht zur Ausfuhr ge- *‘ n< R werden folgende Frachtvergünstigungen gewährt: „Für Sendungen deutscher Herkunft, die bis zum 1. August RD4 einschließlich aufgegeben sind und laut Frachtbrief nacti Rußland, Belgien oder Frankreich bestimm! waren und die wegen des Krieges nicht zur Ausfuhr gelangt sind, wird im Verkehr von Stationen der Preußisch-Hessischen Staatsbahnen und der Reichseisenbahnen in Elsaß-Lothringen die Fracht für den Hinweg, gegebenenfalls auch nachträglich auf Antrag,
der binnen Jahresfrist nach Bezahlung der Fracht bei der Verwaltung eingegangen sein muß, in deren Bereich die Anhalte- Station liegt, wie folgt berechnet: Ist die Sendung auf der deutschen Grenzstation angehalten worden, so wird die Fracht bis zu dieser Station nach den Ausfuhr frachtsätzen so berechnet, als ob die Sendung ausgeführt wäre. Soweit die Ausfuhrfrachtsätze nach den verschiedenen Empfangsgebieten eines Landes verschieden hoch bemessen sind, weiden die niedrigsten Frachtsätze der für die Sendung geltenden Taril- klasse oder des .entsprechenden AusnaJimetarits angewendet. Diese Frachtberechnung tritt auch ein, wenn die Sendung aul einer vor der Grenze gelegenen Zwischenstation angehalten worden ist und sich die Fracht bis zu dieser Anhaltsstatlon nach dem für diese geltenden Frachtsätze nicht billiger stellt. Ist die Sendung bis zur ausländischen Grenzstation gelangt und nach der deutschen Grenzstation zurückbefördert, so wird für die Hin- und Rückbeförderung zwischen den beiden Grenzstationen keine Fracht berechnet. Für die Weiter- oder Rückbeförderung von der deutschen Grenzstation oder einer vorgelegenen Unterwegsstation werden keine besondem Frachtvergünstigungen gewährt. Die gleiche Frachiberectinung wira für solche Sendungen angewendet, die nach dem neutralen Auslande wegen. Ausfuhrverbots nicht ausgeführt werden konnten. Soweit ermäßigte Frachtsätze nach Binnenumschlagsplätzen mit der Bedingung der Ausfuhr nach außeideutsefaen Ländern bestehen, werden diese Sätze für nicht ausgeführte Sendungen ebenfalls gewährt, wenn die angegebenen Voraussetzungen wegen der Verhinderung der Ausfuhr für sie zutreffen.“
Marktberichte.
W. T.-B. Berliner Produktenbörse. Für Weizen und Roggen lagen zwar einzelne Kauforders vor, doch waren keine Abgeber am Markte, so daß Geschäftsabschlüsse nicht zustande kamen. Das Hauptgespräehsthema bildete natürlich die Festsetzung des Höchstpreises für Hafer, die nicht erwartet worden war. Man verhielt sich daher sehr zurückhaltend. Die Preise waren niedriger.
W. T.-B. Berlin, 6. Nov. (Getreide-Anfang.)
Weizen lako —• (—), Roggen loko — (—), Hafer (feiner, mittel und gering) 220 bis 225 M. (—•), Mais (runder) — (—), Gerste (gute und mittel) — (—), Weizenmehl 33 bis 39.50 M. (unv.), Roggenmehl 29.60 bis 30.70 M. (unv.), Weizenkleie (grobe und feine) 14 bis 14.50 M.
W. T.-B. Berlin, 6. Nov. (Getreide-Schluß.)
Weizen loko geschäftslos, Roggen loko ditto, Hafer 217 bis 218 M., Mais (runder) geschäftslos, Weizenmehl still 33 bin 39.50 M„ Roggenmehl still 29.60 bis 30.50 M.
m. Obst- und Gemüsemärkte. Am 6. November erzielte in Nieder-Ingelheim der Zentner Birnen 4 bis 10 M., Äpfel 6 bis 17 M„ Quitten 10 M., Tomaten 6 M.
Di« Abenö-Ansgabe umfaßt 10 Seiten.
Hauptfchriftleiter: A. Heg erhörst.
Verantwortlich für den politische» Teil: 5t. Heqerhorst: für den Unter- tallungstril B ».Nauendorf: für Nachricht» aus Wiesbaden und den Nach- bardezirken I. SB.: tz. Diefenbach: für „Äenchtsloal": H. Diesenbachs für „Sport und Luftfahrt": I. & So iS artet; für ..Bernii chtes" und de» „Brie,lasten": C. Losarter. sür den Haadelsleit: W. Etz: lür die Aiueiae» und Reklamen: H Dornauf: mmtlich in Wiesbaden. ’ 9 a Druck und Verlag der U. Schellen bera chen Hds Buchdrnckerri in Methode».
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