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Wiesbadener Tngblstt.

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Sonntag den 14.. November

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Deutsche, französische und englische

Leihbibliothek der Buchhandlung von Jurany & Hensel. 26,000 Bände. Wöchentliche Aufnahme neuer ge­eigneter Werke. 129

J ournal-Lese-Cirkel 129 der Buchhandlung Jlirany & HCflSßl (C. Hensel).

34 Zeitschriften. Wöchentlich zweimaliges Wechseln. Jährlich 15 Mk., halbjährlich 9 Mk , vierteljährlich 5 Mk.

Gnstav-Adolf-Verein Wiesbaden (Stadt).

Unter Bezugnahme auf die bei unserem Jahresfeste gemachten Mittheilungen laden wir alle Mitglieder und Freunde unseres Vereins zum Abonnement auf die unter den Titeln:

Für die Feste u. Freunde des Gustav-Adolf-Vereins"

(Barmen, Hugo Klein, pro Heft -0 Pig),

Derevang.GlauberachdenZenguifsend.Geschichte"

(Halle, M Niemeyer, pro Heft 30 Pfg.), erscheinenden Flugschriften, welche durch Vorführung anschau- ljchet Bilder aus der Geschichte unserer K-rche den evangelischen GlaubenSeifer und Opfersinn stärken wollen, mit dem Bemerken ergebenst ein, daß Hei r Buchhändler Wickel dahier, Louisen- straße, sich freundlichst bereit erklärt hat, Subferiptions- listen in Umlauf zu fetzen und die Sch ifichen zu besorgen. 18420_______._____ Der Vorstand

Männergesang-V ereinSängerlast.

14. Stiftungsfest.

Kommenden Sonntag den -1. November, präcis 8Uhr Abends, findet in derKaiser-Halle" Abendnnterhaltung mit darauffolgendem Ball statt, worauf wir unsere geehrten unactiven Mitglieder nebst Ange­hörigen, Vereine und geladene Gäste aufmerksam machen. 131 Der Vorstand.

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Gedenket unserer Brüder znr See!

Mit diesem Rufe ist im Jahre 1865 die

Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger in« Leben gerufen worden. Mit diesem Rufe hat die Gesell­schaft immer mehr und mehr beisteuernde Mitglieder gewonnen, so daß sie in stets steigendem Maße in den Stand gesetzt wurde, in einheitlicher Organisation, mit Bremen als Mittel­punkt, die Rettungsstationen an der ganzen deutschen Küste der Nord- und Ostsee einzurichten und das Rettungswerk zu üben.

Bis fitzt sind durch den Opfermuth der Rettungsmannschaften und durch die Rettungsgeräche der Gesellschaft an 2000 Per­sonen vor dem sicheren Tode durch die Welle« be­wahrt worden. Von den Hauptergebnissen werden die Mit­glieder der Gesellschaft von Jahr zu Jahr durch gedruckte Mitthnlungen in Kenntniß gefitzt.

Ungeachtet einer grotzen Mftguederzahl sind zur Ausrüstung der bestehenden und zur Anlegung neuer nöthiger Rettungs­stationen noch viele Mittel erforderlich.

Die gewaltigen Stürme, die manches große und kleine Schiff nicht weit von der Küste in den letzten Jahren zertrümmerten, zeigen auf's Neue, wie außerordentlich wichtig es ist, daß das Retz der Rettungsstationen die deutschen Küsten immer enger einschließt.

Die Unterstützung des edlen W rkes hat nicht bloß an der Seeküste, sondern auch im Binnenlande Anklang gefunden, wenn auch nicht in dem Maaße, als die humane Sache es erfordert.

Die veränderten Verkehrs- und politischen Verhältnisse haben uns Binnenländer dem Meere näher gerückt. Wohl keine unserer Familien ist ohne Angehörige, welche sich dem Meere anvertrauen.

Mit dem Rufe: Gedenket unserer Brüder zur See! richtet der eruebenst Unterzeichnete als Vvisiheader des Bezirks- Vereins der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiff­brüchiger für den Regierungsbezirk Wiesbaden an die Bewohner unserer Stadt, welche sich bis fitzt fern gehalten haben, aber zu denjenigen gehören, bei deren Menschenliebe und Patriotismus Bereitwilligkeit zur Unterstützung des Rettungswerkes anzunehmen ist, die Bitte, der Deutsche« Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger mit einem ftatutenmähigeu Jahresbeiträge vo« wenigstens V/s Mark als Mitglied beizntrete«.

Anmeldungen werden in meinem Geschäftslocale, Laug- gafsedS, jederzeit entgegengenommen. DieEinkassirung derBei- träge geschieht jährlich gegen von Bremen ausgestellter Quittung. 17605 C. Hensel (Firma: Jurany & Hensel).

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